März 12th, 2010 by Katja Gutzeit

Blogartikel der Woche

Beispiel FarmVille: Markenwerbung in Social Games

Markenwerbung in Social Games funktioniert wirklich. Ein klasse Beispiel bietet Bing, dessen Facebook-Fanpage aufgrund einer Content-Add bei FarmVille einen deutlichen Zuwachs an Fans bekam – und das binnen Stunden.

FarmVille, Facebook, Internetzensur, Google: Weekender KW 10

Top Twitterlinks

adage.com

adage.com zeigt uns 5 Gründe, warum Unternehmen Social Networks nicht blocken sollten.

thenextweb.com

Good! Ok. Bad!: Eine Social Landscape zum Ausdrucken.

reuters.com

Die Chancen und Risiken von Social Media: wie Reuters damit umgeht und welche Prinzipien sie für sich setzen, könnt ihr hier nachlesen.

Zitat der Woche

Das Zitat der Woche widme ich dem Welttag gegen Internetzensur. Dieser Tweet – nur einer von vielen – spricht für sich und bedarf keinerlei Worte, seht selbst:

FarmVille, Facebook, Internetzensur, Google: Weekender KW 10

Link der Woche

google.com

Einfach spielerisch: Reader Play als abgespeckte und wesentlich handlichere Version von Google Reader befindet sich zur Zeit noch in der Entwicklungsphase. Wer es ausprobieren möchte, schaut einfach unter diesem Link nach.

März 10th, 2010 by Daniel Leicher

der kampf um die position des nutzers

Ortsbasierte Statusnachrichten sind der neue Trend. Google stellt Buzz vor, Twitter experimentiert mit Ortsverknüpften Tweets. Mit Foursquare und Gowalla gibt es sogar eigene Netzwerke, bei denen es lediglich um das „Sagen wo man ist“ geht. Klar, dass dort in Zukunft auch das weltweit größte Social Network Facebook mitmischen will. Wie und ob überhaupt wusste man bis vor kurzem noch nicht.

Die New York Times hat nun jedoch etwas Licht ins dunkle gebracht. Laut der Zeitung soll auf der hauseigenen Entwicklermesse f8 ein neues Feature für die rund 100 Millionen mobilen Facebook Nutzer vorgestellt werden. Zum einen sollen die Facebook Nutzer selbst den Vorteil erlangen, dass sie schnell und einfach ihren Freunden sagen können wo sie gerade sind.
Über eine API sollen zusätzlich auch externe die Möglichkeit bekommen ihre eigenen Unternehmen durch zum Beispiel Suchanfragen wo der nächste Bäcker sei zu vermarkten.

Aber nicht nur bei Facebook gibt es gerade neue Gerüchte rund um Geolocation Features. Techcrunch berichtete gestern über ein neues Feature bei Twitter. Hier soll bei Tweets, die mit einer genauen Positionsangabe verschickt wurden, zusätzlich ein kleines Symbol erscheinen. Wenn man mit der Maus über dieses fährt wird man eine kleine Umgebungskarte zu dem Tweet angezeigt bekommen.

Ob Facebook und Twitter diese Features genau so einführen ist noch offen. Bleiben wir gespannt.

März 9th, 2010 by Nicole Pingel

Brand Experience ist ein oft unterschätzter Faktor in der direkten und indirekten Kommunikation zwischen Unternehmen und (potenziellen) Kunden. Dabei steht Unternehmen heute ein großes Potenzial zur Erweiterung der Brand Experience offen: das Social Web.

Eine Studie von Razorfish ergab, dass 65% der befragten Konsumenten schon einmal eine Digital Experience hatten, die ihre Meinung über eine Marke umfassend verändert hat.

Auch die Erkenntnis, dass knapp die Hälfte aller Studienteilnehmer Fan oder Freund einer Marke auf Facebook oder MySpace sind, zeigt, dass der heutige User Werbebotschaften und Unternehmensnachrichten durchaus aufgeschlossen gegenüber steht – so lange er selbst die Entscheidungsmacht darüber inne hat, welche er empfängt.

Das legt die Vermutung nahe, dass in Zukunft das Schaffen von Brand Experience klassische Werbemaßnahmen immer weiter verdrängen könnte.

Wie lässt sich nun eine wirkungsvolle Brand Experience aufbauen?

Die bereits etwas ältere Studie von J. Joško Brakus et al.* “Brand Experience: What is it? How is it measured? Does it affect loyalty?” nennt vier Erfahrungsdimensionen, in denen sich Brand Experience auswirkt: sensory, behavioral, affective, intellectual.

Die Brand Experience wächst dabei in ihrer Intensität, je mehr Dimensionen der Erfahrung angesprochen werden.

Übersetzt würde das für ein Social Media Engagement heißen: Eine Kampagne entfaltet dann ihre volle Wirkungskraft, wenn alle vier Dimensionen angesprochen werden:

Sensory – Die Sinne

Keine Frage: Eine Kampagne muss sich von anderen abheben, um im digitalen Zeitalter die Aufmerksamkeit der Nutzer auf sich ziehen zu können. Dabei muss je nach Zielgruppe abgesteckt werden, wie auffällig eine Kampagne optisch gestaltet werden kann, ohne abschreckend zu wirken. Wichtig ist aber: Gesicht zeigen. Während im Social Web ein unternehmensinternes Wording für den Kundenkontakt zu Gunsten der Authentizät und Glaubwürdigkeit immer mehr an Bedeutung verliert, ist das Corporate Design das Aushängeschild einer Marke, das in Erinnerung bleibt – und bleiben sollte.

Affective – Die Gefühle

Die Erfahrung zeigt: Kampagnen, die Gefühle auslösen sind oft die, denen die meiste Aufmerksamkeit zu Teil wird. Viele werden jetzt vermutlich an schockierende Werbe-Clips wie diesen von einem Modeunternehmen denken oder an Werbung mit Kleinkindern und Babys wie der bekannte Evian-Clip.

Aber auch hier muss die Botschaft zur Marke passen. Beispielsweise ist ein Gefühl, das zu beinahe jeder Marke passt, wohl die Neugier. Wenn es gelingt mit einer Kampagne dieses Gefühl anzusprechen, ist bereits viel gewonnen.

Behavioral – Das Verhalten

Marken, die den User zu Aktionen anregen, haben im Social Web die Nase vorn. Denn hier dreht sich alles um Interaktion. Die Bandbreite an Möglichkeiten ist auch hier vielfältig: Viral Clips über Brand Events, die offline stattfinden und online begleitet werden oder Gewinnspiele einer Marke – all das kann User dazu führen, sich aktiv mit dem Unternehmen oder der Marke auseinander zu setzen. Das verstärkt die Brand Experience und auch den Erinnerungseffekt an den Initiator. Mission erfüllt.

Intellectual – Der Geist

Der Kunde im Web 2.0 ist kein passiver Empfänger von Werbebotschaften mehr. Er sucht nach geistiger Stimulation. Je nach Marke können also auch anspruchsvollere Inhalte in Betracht gezogen werden. Möglich ist es auch Gewinnspiele zu gestalten, in denen ein höherer geistiger Anspruch erfüllt werden muss. Jedoch sollten auch solche Maßnahmen stets in Hinblick auf die Zielgruppe geplant werden.

Welche Vorteile bietet eine Intensivierung der Brand Experience für ein Unternehmen?

Die Brand Experience Studie kommt zu dem Schluss, dass sich Markenerfahrung direkt auf Kundenloyalität und Kundenzufriedenheit auswirkt. Zudem entsteht aber auch ein indirekter Effekt, der sich sogar stärker auswirkt: Brand Experience hat einen Einfluss auf die Wahrnehmung der Markenpersönlichkeit und schafft so viele Möglichkeiten für das aktive Branding.

Die Ergebnisse von Razorfish gehen sogar noch einen Schritt weiter: Digital Brand Experience generiert Kunden. Aus der Befragung ging hervor, dass nahezu 100% der Befragten, die online mit einer Marke vernetzt sind, es seit dem Kontakt mit der Marke für wahrscheinlicher halten ein Produkt dieser Marke zu kaufen oder es an Freunde und Bekannte weiter zu empfehlen.

Es wird deutlich: Es gibt mehr als einen guten Grund für Unternehmen, sich zukünftig mit dem Thema Brand Experience im Web stärker auseinander zu setzen

* Eine Zusammenfassung der Studie ist hier zu fnden. Die komplette Studie ist im Journal of Marketing im Mai 2009 erschienen

März 8th, 2010 by Sabrina Panknin

Wie  schon über Twitter angekündigt, begrüßt ethority heute den Praktikanten 2.0. Wieso, weshalb, warum und vor allem wer, das erzählt er selbst:

Hallo, in Zukunft werdet ihr häufiger etwas von mir hier lesen, denn eine meiner Aufgaben als Praktikant bei ethority in München ist es Artikel für dieses Blog sowie Tweets für den Corporate Account zu schreiben.

Damit ihr auch eine Person mit meinem Namen verbindet, möchte ich mich kurz vorstellen:

Ich heiße Daniel Leicher, bin 18 Jahre alt und ein richtiger Digital Native. Seit  über einem Jahr blogge ich regelmäßig auf meinem eigenen Weblog über Themen rund um das Web 2.0. Zusätzlich habe ich Twitter als neue Kommunikationsplattform für mich entdeckt und schreibe täglich was mir so durch den Kopf geht oder kommuniziere mit anderen Nutzern. Seit Mitte letzten Jahres habe ich dann den Spaß am Treffen mit anderen Twitter Nutzern und Bloggern gefunden. Seitdem verpasse ich fast keinen Event in München, der das Web 2.0 als Thema hat.

Der Praktikant 2.0 bei ethority: Wer bin ich?

Neben Internet und Computer treibe ich gerne Sport. Sobald kein Schnee mehr liegt, bin ich mit meinem Mountainbike in den Bergen unterwegs. Im Winter ist der Schnee jedoch meine Heimat und ich gebe mein Wissen als Skilehrer an die Anfänger weiter.

Mein Praktikum bei ethority mache ich, da es mich interessiert, wie ein Unternehmen Social Media einsetzt und wie Studien rund um das Social Web und Konzepte für Kunden erstellt werden.

Ich freue mich auf die Zeit und darauf, euch darüber zu berichten!

März 7th, 2010 by Alexander Becker

Dies ist ein typisches Thema, mit dem Social-Mediaberater gerne hausieren gehen, für das aber oftmals die nötigen Fallbeispiele fehlen, um potentielle Kunden tatsächlich zu überzeugen.

Beispiel FarmVille: Markenwerbung in Social Games

Deshalb aufgepasst, hier kommt ein klasse Beweis wie gut Markenwerbung in Social Games mittlerweile funktionieren kann.

Farmville von Zynga ist längst das größte und wohl auch erfolgreichste virale oder soziale Spiel bei Facebook. Aktuell das Game laut Appdata rund 83 Millionen aktive Nutzer. Das sind mehr Spieler, als Spanien, Frankreich oder Großbritannien Einwohner hat.

In der vergangen Woche hat schaltet Microsoft für die Facebook-Seite seiner Suchmaschine Bing ein Content-Add bei FarmVille. Jeder Spieler des Social Games, der ein Bing-Fan auf Facebook wurde, bekam zur Belohnung drei Farm Cash – das ist die offizielle Währung des Spiels.

Das Ergebnis: Innerhalb eines Tages stieg die Zahl der Bing-Fans von rund 100.000 auf über 500.000.

Man kann jetzt natürlich diskutieren, was es Bing bringt, dass man jetzt 400.000 neue Fans hat, die nicht wegen der Suchmaschine, sondern wegen der drei Farm Cash vorbei gekommen sind? Allerdings sendet jeder neue eine Nachricht an alle sein Facebook-Freunde, mit dem Inhalt, dass er jetzt Fan von Bing ist. Alleine dieser virale Effekt ist nicht zu unterschätzen.

via: Insidefacebook.com

März 5th, 2010 by Sabrina Panknin

TOP 4 TWITTERLINKS

1. Basiswissen: 8 Gründe, warum im Blog nicht kommentiert wird

www.problogger.net

Der Pro-Blogger listet in seinem Blog Tipps auf, wie man seine Leser zum kommentieren bringt.

2. Google und Nokia wollen Qype!

www.techcrunch.com

Der mächtige US-Techblogger Michael Arrington blickt in die Welt uns sieht auf Hamburg. Das Start-Up stand kürzlich kurz vor der Übernahme durch Nokia, doch auch Google hatte bereits ein Auge auf Qype geworfen.

3. Die aktuellen Nutzerzahlen von Facebook im Februar 2010

www.facebookmarketing.de

Der Tweet sagt alles, ab heute gibt es unter demselben Link die Nutzerzahlen Anfang März 2010

4. Kompakte Auflistung kostenloser iPhone Apps

www.tecchannel.de

Das Angebot kostenloser iPhone Apps im App Store nimmt beständig zu. Unter diesem Link gibt es die Bestenliste der iPhone Apps, die kostenlos zum Downloaden bereit stehen

Der Blogartikel der Woche

Criticize me …in Social Media

drei-Arten_von_Kritik_It'sHolly

Niemand lässt sich gerne kritisieren, denn Kritik zeigt einem Fehler auf, mit der implizierten Aufforderung, diese zu beheben und selten gesteht man sich gern Fehler ein. Und wenn wir ehrlich sind, grummeln wir auch ein bisschen bei konstruktiver Kritik. Das gilt im Privaten wie auch im beruflichen Umfeld.

Social-Media-Fundstück der Woche

Twitter hat es geschafft und die 10 Milliarden Tweet-Grenze überschritten. Im Vergleich dazu waren es vor rund 4 Monaten “erst” 5 Milliarden. Wer den 10.000.000.000 Tweet geschrieben hat, hat mashable herausgefunden:

www.mashable.com

twittercounter

Zitat der Woche:

Die ABAS Software AG hat auf der Webciety die Geduld der Zuhörer bzw. Zuschauer etwas übberreizt, in dem sie in schneller Taktung Tweets mit Hinweisen auf ihren Stand auf die Twitterwall schickten. Die Rache der Genervten war ein Flashmob – sie stürmten den angepriesenen Stand, waren aber außer an Kaffee und an Werbegeschenken an nichts  interessiert. Naja, von beiden Seiten nicht böse gemeint, deswegen „Schwamm drüber“, aber eine Verewigung als „Zitat der Woche“ gibt es trotzdem:

 Qype, Kritik und Flashmob auf der Webciety: Weekender KW 09

Die Geschichte dazu gibt es auf www.besser20.de

März 4th, 2010 by Sabrina Panknin

Urlaubsreif    ethority auf der ITB Urlaubsreif    ethority auf der ITB

Dass die Tourismusbranche von Social Media profitiert, ist kein Geheimnis. Die Lufthansa hat großen Erfolg mit ihrem Twitter-Account @Lufthansa_DE, bei Facebook hat der Robinson Club an die 2500 Fans und auch das berühmte „Weisses Rössl“ am Wolfgangsee besitzt eine eigene Fanpage.

Deshalb ist ethority bei einer der weltweit größten Tourismusmessen, der ITB Berlin, mit dabei, wenn sich dort die ganze (Reise)welt trifft.

Am 11.03 und 12.03.2010 findet man uns in der Digital Trend Lounge als Gast von Ray Sono, Spezialagentur für Online-Portale, Digitales Marketing, Usability und Online Tourisitk. Wir freuen uns darauf, in Fragen zu Social Media Monitoring und Marketing zu beraten!

Wann: Donnerstag, 11.03 und Mittwoch, 12.03.2010; 10.00-18.00 Uhr

Wo: Digital Trend Lounge

Halle: 6.1

Stand:129

Die Zahlen sprechen für sich: Laut AGOF internetfacts 2009-III informieren sich 83,6% der User im Internet rund um Reise- und Touristikprodukte!

Warum ist das so?

  • man hört lieber auf Beurteilungen anderer Urlauber als auf Werbebotschaften
  • man sucht ein Angebot mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis
  • man stößt auf günstige(re) Angebote
  • Arbeitszeit deckt sich mit Öffnungszeiten der Reisebüros etc.
  • Man bekommt die aktuellsten Informationen

Einige Vorteile für die Tourismusbranche

  • ein professionelles Monitoring ist wichtig für das Beschwerde-Managment. Hier können Missstände bereits im Vornherein aufgezeigt und verbessert werden
  • Issuemonitoring: Rufschädigende Behauptungen schnell zu entdecken ist von essentieller Bedeutung
  • ist ein enormer Multiplikatoreffekt
  • bietet neue Kommunikationskanäle
  • verhilft zu einem frischeren Image
  • dient der Neukundengenerierung

März 3rd, 2010 by Sabrina Panknin

drei-Arten_von_Kritik_It'sHolly

Niemand lässt sich gerne kritisieren, denn Kritik zeigt einem Fehler auf, mit der implizierten Aufforderung, diese zu beheben und selten gesteht man sich gern Fehler ein. Und wenn wir ehrlich sind, grummeln wir auch ein bisschen bei konstruktiver Kritik. Das gilt im Privaten wie auch im beruflichen Umfeld.

In und durch Social Media nimmt das Kritisieren noch mal viel größere Ausmaße an. Offline haben wir die so genannte Einwegkommunikation, so dass sich die öffentliche Kritik oft höchstens auf einen Leserbrief beschränkt. In Social Media regiert die Zweiweg-Kommunikation, jedem ist es möglich, sofort zu kritisieren und großflächig und vor allem schnell zu verbreiten. Es ist insbesondere nicht leicht, zu verfolgen, auf welchen Bahnen sich Kritik verbreitet. Im Gegenteil, es ist sehr schwierig im Blick zu behalten, was, wann, wo und warum über ein Unternehmen geäußert wird.

Diese Form von  „machtlos ausgeliefert sein“ macht vielen (Unternehmen) Angst, sich in Social Media zu bewegen. Das muss aber nicht sein!

Die Gefahren der Kritik im Social Web, wenn sie nicht ernst genommen wird:

-         Kritik kann sich im Web 2.0 unheimlich schnell verbreiten

-         Kritische Kommentare können meinungsbildend werden

-         Somit kann die Onlinereputation dauerhaften Schaden nehmen

-         Kritische Kommentare bleiben dank den Suchmaschinen für immer auffindbar

Die wichtigste Frage lautet nun: Wie reagiere ich als Verantwortliche im Unternehmen auf Kritik im Netz?

Kundenzufriedenheit und ein gutes Image stehen auf der Prio-Liste ganz oben, doch man kann es nicht allen Recht machen! Es gibt Personen, die sich konstruktiv einbringen möchten, aber natürlich auch Schwarzmaler und Trolle.

Arten von Kritik

Deshalb unterscheiden wir zwischen zwei Arten von Kritik:

a)     konstruktive Kritik

Konstruktive Kritik ist anregend und positiv und bringt einen insgesamt weiter. Die User wollen einem nichts Böses, sondern nehmen Anteil an der Sache und versuchen sie zu verbessern. Sprich -  für beide Seiten eine Win-Win-Situation!

b)     destruktive, unbegründete und negative Kritik

Wüste und unhaltbare Beschimpfungen und Bedrohungen sollten ignoriert werden. Viele nutzen die Anonymität, um Frust und Ärger loszuwerden ohne eigentlich etwas zu sagen, geschweige denn ihre Meinung mit Argumenten und Vorschlägen zu untermauern.

Beizeiten ist es schwierig, Kritik a) oder b) zuzuordnen. Denn manchmal stecken hinter wüsten Ausdrucksweisen des Eifers des Gefechts griffige Argumente und Kritikpunkte, die nur schlecht verpackt sind. Hier ist nun Fingerspitzengefühl gefragt.

Reaktionen auf Kritik

Reaktionen auf Kritik sind…

…zeitnah

Das Netz ermöglicht eine unheimlich schnelle Verbreitung. Eine zeitnahe Reaktion ist deshalb sehr wichtig. Doch „zeitnah“ bedeutet nicht in Sekunden: Durchatmen und über eine passende Reaktion nachdenken ist sehr wohl erlaubt. Reaktionen, aber auch Kritik selbst, lässt sich nur schwer zurücknehmen, sobald sie sich erstmal im Netz ausgebreitet hat. Deshalb kann auch hier ein Frühwarnsystem von Vorteil sein, was eine kostspielige und aufwändige Reaktion unnötig macht. Die Strukturen in vielen Unternehmen lassen gar keine sofortige Reaktion zu, sofern es keinen abgesegneten Krisenplan gibt. Wichtig ist, dass man die Sache nicht aussitzt und sehr wohl Stellung bezieht.

angemessen

Egal wie Kritik verpackt ist, man sollte natürlich stets angemessen und respektvoll darauf eingehen. Unternehmen können es sich nicht leisten, patzig in der Öffentlichkeit zu reagieren. Da gilt auch der Grundsatz nicht, dass sich Unternehmen in Social Media persönlicher darstellen und die Menschen hinter dem Unternehmen stärker in den Vordergrund treten sollten. Wenn ich jemanden in den Blog-Kommentaren oder via Twitter beleidige, heißt es nicht „Sabrina Panknin hat das getan“, sondern „was erlaubt ethority sich!“

…auf Augenhöhe

bei einer angemessen Reaktion sollte man immer auf Augenhöhe sprechen und nicht „von oben herab“. Das impliziert auch die Reaktion auf Kritik von Otto-Normal-User und nicht nur Personen, die sich bereits einen Namen im Netz gemacht haben.

transparent

Was ohnehin für den Unternehmensauftritt in Social Media gilt, sollte man auch bei der Reaktion auf Kritik befolgen. Wenn man beispielsweise an einer öffentlichen Diskussion teilnimmt, sollte man kennzeichnen, dass man im Namen des Unternehmens spricht und nicht heimlich versuchen, „gut Wetter“ zu machen. Das hat meistens die gleiche Konsequenz als wenn man seine Mama anlügt: Es kommt fast immer heraus und man kassiert verbale Prügel.

… kommunikativ

Reaktionen auf kritische Äußerungen sollte keine ständige Rechtfertigung oder andersherum Zu-Kreuze-Kriechen sein. Manchmal ist die Diskussion entscheidend: Nochmaliges Hinterfragen, gegebenenfalls Erklärung des eigenen Vorgehens. Kritische Aussagen auf einen Blogpost bedeuten z.B. nicht, dass die eigene Meinung falsch ist, andere sehen es nur anders.

Faustregeln:

Im Allgemeinen ist es legitim und empfehlenswert, wenn man sich gewisse Faustregeln aufstellt, die in den Social Media Guidelines verankert werden:

  1. Anonyme Kritik, die Beleidigungen, Bedrohungen und Beschimpfungen enthält, wird inhaltlich nicht beachtet oder sogar gelöscht
  2. Auf Kritik von unterschiedlichen Personen dasselbe Thema betreffend, wird mit einer allgemeiner Stellungnahme auf einem Kanal reagiert. Allerdings sollte auf jedem Kanal auf diese Reaktion verwiesen werden
  3. Bitte, bitte nicht übertrieben reagieren und sofort die Rechtsabteilung informieren, das hatten wir letztes Jahr schon häufiger. Lieber eine Nacht darüber schlafen und dann den Dialog suchen. Wenn nicht öffentlich online, dann offline.

Mit kritischen Kommentaren umzugehen, erfordert auch immer Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl, manchmal auch ein dickes Fell. Aber es ist machbar und sollte kein Argument gegen den Einsatz von Social Media sein. Hilfreich ist der Einsatz eines professionellen Monitorings, was mögliche Issues aufdeckt, und so bereits im Vorfeld Kritik eindämmt, bevor diese eine Karriere im Netz hinlegt, bloß weil man selbst nicht auf den kritischen Beitrag aufmerksam geworden ist.

März 1st, 2010 by Sabrina Panknin

Benedikt Köhler bei der CeBit Webciety

Social Media Monitoring-Systeme dienen bekanntlich der Beobachtung und Erforschung von allen möglichen nutzergenerierten Kanälen und Plattformen im Social Web von Foren über Blogs bis Produktbewertungen.

Es lassen sich zahlreiche wichtige und vielschichtige Informationen aus einem professionellen Monitoring ziehen: Beispielsweise beobachtet das Brand Monitoring, wie sich das Gesprächsvolumen zu bestimmten Marken und ihren Wettbewerbern im Zeitverlauf entwickelt, während das Issue Monitoring kritische Diskussionen identifiziert und damit als Frühwarnsystem für Unternehmen dient.

ethority bietet seit 2001 mit dem gridmaster System eine eigens entwickelte Monitoring-Lösung, die  in all diesen Belangen Aufschluss gibt. Durch die langjährige Erfahrung unseres Teams liegt es nahe, dass ethority, vertreten durch Benedikt Köhler, am Mi., d.03.03.2010 bei dem Webciety-Panel „Social Media Monitoring – Beobachtung & Analyse von Social Media“ teilnimmt. In der Diskussion sollen die wesentlichen Herausforderungen für gutes und effizientes Zuhören im Social Web diskutiert werden.

Wer auf der CeBit ist, sollte sich dieses Panel nicht entgehen lassen!

Wann und wo?

Datum: 03.03.2010

Uhrzeit: 12:40 – 13:30

Track 1: Die Person als Marke im Web

Diskussion:
Oliver Jeschonnek, Director Net Intelligenz , Publicis Consultants | Deutschland GmbH
Benedikt Köhler, Director Digital Strategy & Research , ethority GmbH & Co. KG
Markus Schmidtke, Sales Manager BuzzMetrics, Nielsen Media Research GmbH

Moderator: Thomas Pfeiffer

Februar 28th, 2010 by Alexander Becker

Der mächtige US-Techblogger Michael Arrington blickt in die Welt und sieht auf Hamburg. Denn aus der Hansestadt kommt Qype. Wie Arrington berichtet, stand das Start-up kürzlich kurz vor einer Übernahme durch Nokia. Die Verhandlungen mit den Finnen sollten auch schon sehr weit gediehen sein. Doch dann konnte man sich offenbar nicht über den Preis einigen. Techcrunch geht von einer Bewertung um die 50 Millionen Dollar aus. Kein schlechter Preis für ein Unternehmen, dass bislang lediglich acht Millionen Euro an Finanzierung bekam.
Google und Nokia wollten Qype

Vor Nokia beschäftigte sich laut Arringtion auch schon Google mit Qype. Google und die Hamburger sind alte Bekannte, denn schon lange gehört der Qype-Content zu den wichtigsten lokalen Suchergebnissen in Deutschland, die Google ausliefert.

Das Interesse der globalen Tech-Multis zeigt drei Dinge:
- Die Zukunft des stationären und des mobilen Webs liegt im Lokalen.
- Die großen Companys gehen davon aus, dass bald der regionale Anzeigenmarkt explodiert.
- Qype hat noch nichts von seiner sozialen Web 2.0-Dynamik verloren. Das Start-up beweist: Mit der richtigen Nutzeransprache und Kommunikation kann man noch immer genügend Menschen motivieren freiwillig und unendgeldlich Content zu Produzieren.

Februar 26th, 2010 by Sabrina Panknin

TOP 4 TWITTERLINKS

1. Gimme some action…on Facebook

www.socialmediaexaminer.com

Das Social Media Blog für Einsteiger gibt 13 Tipps wie man seine Fans auf Facebook unterhalten kann.

2. Statistik: Twitter ist die beliebteste Plattform von Unternehmen

www.mashable.com

In dieser Studie wurden die 100 größten Unternehmen aus der Fortune List in Hinblick auf ihr Engagement in Social Media untersucht. Dabei schnitt Twitter vor Facebook, Youtube und Corporate Blog am Besten ab.

3. It’s all about Twitter: 30 neue Tipps und Tools

www.karrierebibel.de

Der Karrierebibel-Blog von Jochen Mai hat Twitter-Tools für verschiedene Anlässe zusammengestellt: Für Twittersüchtige!

4. Twitter dead? Not at all: Twitter hits 50 million tweets per day

www.mashable.de

Allen Unkenrufen zum Trotz knackte Twitter im Januar die 50 Millionen Tweets am Tag. Jetzt können wir uns alle wieder bestätigt fühlen

Der Blogartikel der Woche

Die Social Media Akademie öffnet ihre Pforten

Über Twitter und Facebook hat sich die Nachricht bereits verbreitet: Die Social Media Akademie, kurz SMA, startet als das erste interaktive e-Learning Weiterbildungsangebot für den Bereich Social Media im deutschsprachigen Raum. Mit dabei: Benedikt Köhler, Director Digital Strategy & Research von ethority!

Social Media Akademie

Social-Media-Fundstück der Woche

Englische Fußballfans öffnen ihr Herz am Valentinstag. Ganz großes Kino!

Inszeniert von PUMA


Februar 23rd, 2010 by Sabrina Panknin

Ohne Worte, aber mit einem dicken Grinsen!

Cartoon_Foursquare

Der Cartoon stammt aus der Feder von jobtweet und illustriert den Artikel “Social Media Berater im Employer Branding”

Februar 22nd, 2010 by Sabrina Panknin

Die Social Media Akademie

Über Twitter und Facebook hat sich die Nachricht bereits verbreitet, ab heute ist es offiziell: Die Social Media Akademie (SMA) startet als das erste interaktive e-Learning Weiterbildungsangebot für den Bereich Social Media im deutschsprachigen Raum.

Das Angebot richtet sich an die breite Zielgruppe „Angestellte, Fach- und Führungskräfte, Marketing- und PR-Verantwortliche, Kommunikationsverantwortliche und freiberufliche Werber“, also an alle, die beruflich mit Social Media konfrontiert werden und sich adäquat und kompakt informieren möchten.

Die Vorlesungen finden gemäß der Sache online und interaktiv via Videostream statt. Über eine Chatfunktion können die Teilnehmer mit den Dozenten in Kontakt treten, Fragen stellen und mitdiskutieren.

Dr. Benedikt Köhler

Auch Benedikt Köhler von ethority steht Social-Media-Interessierten als  Dozent zur Verfügung und widmet sich am 19. Mai 2010 dem Thema Präsenz-Aufbau in den sozialen Medien.

Weitere Themen auf dem Stundenplan:

Neben den Experten wird das Lehrkonzept von renommierten e-Learningspezialisten geplant und gesteuert, um eine hohe Qualität bei Didaktik und Wissenstransfer zu gewährleisten.

Weiterführende Informationen und das Anmeldeformular findet man unter www.socialmediaakademie.de .

Februar 19th, 2010 by Katja Gutzeit

TOP 4 TWITTERLINKS

t3n.de

t3n.de veröffentlichte diese Woche die aktuellen Zahlen zu Social Networks in Deutschland. Wie nicht anders zu erwarten, führt Facebook seinen Aufwärtstrend fort, während studiVZ verliert.

spiegel.de

Welches sind die besten Karriereseiten deutscher Unternehmen? Dieser Frage widmete sich spiegel.de und berichtete über den Bewerberfang im Internet.

mashable.com

Die Nutzung von Applikationen auf dem Mobiltelefon stützt sich laut Flurry’s Januarreport auf 5 wesentliche Kategorien: Games, Entertainment, Social Networking, News und Lifestyle. Mehr dazu konntet ihr diese Woche bei mashable.de nachlesen.

off-the-record.de

Bilder sagen manchmal mehr als bloße Worte: Coke erklärt Social Media in einer sehr anschaulichen Powerpoint-Präsentation.

BLOGARTIKEL DER WOCHE

Kann die Freundesliste zum Reputationskiller werden?

Oder anders: Können Kontakte, Follower oder Freunde in diversen Social-Media-Netzwerken die eigene Online-Reputation nachteilig beeinflussen? Was Michael Reuter, Micheal Praetorius und Christoph Elzer in der Isarrunde dazu zu sagen haben, könnt ihr euch hier anschauen:

ZITAT DER WOCHE

“… on one end we’re leaving lights on when we’re going on a holiday, and on the other we’re telling everybody on the Internet we’re not home.”

pleaserobme.com

SOCIAL MEDIA FUNDSTÜCK DER WOCHE

Ein Maskottchen, das es faustdick hinter den Ohren hat. Da hat es doch einfach so mir nichts, dir nichts ein Cheerleader vernascht und das vor laufender Kamera:

Februar 15th, 2010 by Sabrina Panknin

So oder so ähnlich fragt sich die Isarrunde, diesmal in Person von Michael Reuter, Michael Praetorius und Christoph Elzer, ob Kontakte, Follower oder Freunde in diversen Social-Media-Netzwerken zur Beschädigung der eigenen Online-Reputation beitragen können?! Ich persönlich finde die Frage hoch interessant, wenn auch eher im positiven Umkehrschluss: Bin ich interessanter für die Menschen, wenn mir eine bestimmte Person auf Twitter folgt? Oder kontaktieren mich die Leute auf XING, weil ich durch viele hunderte Kontakte sehr gut vernetzt und bekannt wirke? Diese und andere Fragen in der Richtung sind diskussionswürdig, wenn auch von Netzwerk zu Netzwerk differenziert zu betrachten. Hier erst einmal die Meinung der Isarrunde: