Mai 1st, 2013 by Alexander Becker

Frisch überarbeitet: Die Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat eine neue Richtlinie für branchenübergreifende Grundlagen für Social Media Monitoring aufgelegt. Ziel war es durch eine spannende Typeneinteilung, die Erfassung und Kategorisierung von Medieninhalten zu vereinheitlichen. So soll vor allem die Qualität und Aussagekraft der analysierten Monitoring-Daten erhöht werden.

„Die neue Richtlinie im BVDW berücksichtigt die derzeit wichtigsten Medientypen und soll künftig die Erfolgsmessung von Social Media am gesamten Markt vereinheitlichen. Ihre Einführung stellt einen ersten Schritt in Richtung Professionalisierung der Monitoring-Branche dar“, erklärt Anna-Maria Zahn (ForschungsWeb), stv. Vorsitzende der Fachgruppe Social Media im BVDW. „Aufgrund der dynamischen Entwicklung im Bereich Social Media werden wir unsere Empfehlungen kontinuierlich an die Marktentwicklung anpassen. Wir empfehlen die technische Implementierung der Richtlinie, damit Anbieter und Dienstleister den Bedürfnissen ihrer Anwender in Zukunft vollends gerecht werden.“

BVDW bringt neue Richtlinie für Social Media Monitoring

Wichtigste Neuerung ist, dass die Fachgruppe Social Media im BVDW zwei neue Aggregationsstufen für die unterschiedlichen Anwendungsfälle im Social Media Monitoring definiert. „Für die Entwicklung einer validen Erfolgskontrolle werden in der ersten Stufe ähnliche Medientypen zusammengelegt, bei denen die größten Überschneidungen festzustellen sind. Dies ermöglicht eine einfache Segmentierung zur Definition der primären Kommunikationskanäle im Social Web“, erklärt der BVDW. Die zweite Stufe soll sich durch eine noch detailliertere Unterscheidung der Kanäle für eine noch höhere Aussagekraft der Analysen charakterisieren. So berücksichtigt die BVDW-Richtlinie alle Arten von Social Media (z.B. Social Networks, Microblogging Plattformen, Weblogs, Foren, Bild- und Videoportale sowie Bewertungsplattformen) wie auch Webseiten mit integrierten Social-Media-Funktionen zum Teilen oder Bewerten (z.B. Presseportale, Nachrichtenplattformen, Unternehmenswebseiten).
Die Richtlinie gibt es hier: http://www.bvdw.org/mybvdw/media/download/richtlinie-social-media-zur-medientyp-einteilung-2013.pdf?file=2714

April 29th, 2013 by Alexander Becker

Es ist kein Profi-Tool, aber eine nette Spielerei. Zudem hilft TweetReach wunderbar dabei, sich fix einen Überblick über die Reichweite der eigenen Tweets zu verschaffen.

TweetReach zeigt die Reichweite Ihrer Tweets

Das Tool sagt sofort, wie viele Accounts Ihre Tweets gesehen haben und wer das war. Um TweetReach zu benutzen, muss einfach der eigene Name in ein Suchfeld eingegeben werden. Im Grunde war es das. Mehr muss man nicht dazu sagen.

TweetReach zeigt die Reichweite Ihrer Tweets

April 25th, 2013 by Alexander Becker

Die Studie liest sich so, als ob viele Unternehmen und ihre Kommunikationsabteilungen noch immer Einiges falsch machen würden. Denn offenbar scheint in Sachen Facebook, Twitter & Co. in den meisten Marketing- und PR-Units eine erhebliche Ernüchterung Einzug gehalten haben. Eine Umfrage der dpa-Tochter News aktuell und Faktenkontor hat ergeben, dass nur 13 der Unternehmen der Meinung sich, dass sich ihre Erwartung zu dem Einsatz von Social Media voll erfüllt hätte.

Die meisten Pressesprecher sind mit Social Media unglücklich

„Mehr als drei Viertel gaben an, ihre Erwartungen seien “zum Teil” (64 Prozent) oder “kaum” (zwölf) erfüllt worden, zwei Prozent zeigten sich von Social Media komplett enttäuscht und neun Prozent wussten zum Thema keine Angaben zu machen. Auf die Frage, wie gut ihr Unternehmen für Social Media gerüstet sei, antworteten 39 Prozent mit ‘gut’ oder ’sehr gut’, 42 Prozent mit ‘mittelmäßig’“, fasst Werben und Verkaufen die Ergebnisse zusammen.

Tatsächlich scheinen die Pressesprecher teilweise auch gar nicht zu wissen, mit welchen Inhalten und wie sie überhaupt im Social Web punkten können und sollen. So sollen 16 Prozent der Unternehmenskommunikatoren auf die Frage, welche Inhalte ihres Unternehmens große Interaktion im Social Web auslöse, mit einem ratlosen “Weiß nicht” geantwortet haben.

Die Studie scheint neben ihren offensichtlichen Ergebnissen vor allem auch eine gewisse Ratlosigkeit über den richtigen Umgang mit Facebook, Twitter & Co. zu zeigen. Noch immer scheint es vielen Unternehmen an einer passenden Strategie und den nötigen KPIs zur Überprüfung deren Erfolges zu fehlen. Einfach nur bei Facebook zu sein reicht nicht. Ohne exakten Plan, ein funktionierendes Monitoring und ein gut ausgebildetes Team ist ein Erfolg 2.0 kaum machbar.

April 23rd, 2013 by Alexander Becker

Business to Business via Facebook, Twitter & Co.: Wenn wir über die richtige Social Media-Strategie reden, den passenden Content-Mix und über die Chancen und Risiken von aufgeweckten Kunden 2.0, haben wir im Grunde immer vom Verhältnis Business to Consumer, also B2C gesprochen.

Dabei bietet der richtige Einsatz von Social Media auch im Business to Business (B2B) fast noch größere Chancen. Die britischen Marketing-Spezialisten von TheDrum hatten sich bereits diesem Thema angenommen und in acht Gründen zusammengefasst, warum Social Media vor allem auch im B2B-Bereich nicht nur wichtig ist, sondern einen echten Wettbewerbsvorteil bedeuten kann.

Wichtigster Grund: Seit jeher gehört der Aufbau eines festen und großen Netzwerkes zu den wichtigsten Aufgaben im B2B-Bereich. Nur wer seine Branche wirklich kennt (auch persönlich), der kann mittelfristig gute Geschäfte machen. Social Media ist die Verlängerung dieser Netzwerke in den virtuellen Raum und heutzutage eigentlich unabdingbar. Zudem beweist der richtige Einsatz, dass Sie die Zeichen der Zeit erkannt haben. Nichts ist schlimmer, als im Wirtschaftsleben den Eindruck zu erwecken, man bliebe hinter den aktuellen Entwicklungen zurück.

Zudem lassen sich auch im B2B-Sektor mit der richtigen Social Network-Strategie potentielle Neukunden gewinnen. Denn via Google werden – trotz Ihres elitären B2B-Ansatzes – viele Interessierte auf Ihren Angeboten landen, sobald Sie anfangen, guten und gehaltvollen Content zu posten. Sie erreichen nach einer Weile eine Menge von neuen Nutzern, die sonst nie auf Ihre Seiten gelangt wären. Auch deshalb ist es sinnvoll einen eigenen Firmenblog zu starten. In einem Blog werden Inhalte gut präsentiert, von Suchmaschinen leicht gefunden und der Inhalt gehört Ihnen.

Facebook, Google+ & Co.: B2B Einsatz in Social Networks

Höchst spannend ist in diesem Zusammenhang, dass offenbar die Relevanz von Google Plus gerade im B2B rapide steigt. „Im Rahmen einer Umfrage von B2B Marketing ist Google+ in der Gunst der Befragten um 20 % gestiegen. In Slideshare und Pinterest wird ebenfalls Potenzial gesehen. Die Erwartungen an Facebook und vor allem Twitter sind deutlich zurückgegangen“, schreibt Futurebiz.de.

Tatsächlich bietet Google+ durch seine Anbindung an die Google Suche einen Vorteil gegenüber anderen Social-Networks. Inhalte, die auf Google+ veröffentlicht werden, sind dauerhaft über die Google-Suche auffindbar. „Bei Tweets und Facebook-Beiträgen ist das nicht der Fall. Punktuell erzielen diese beiden Netzwerke zwar mehr Traffic als Google+, langfristig gesehen und mit der SEO-Brille betrachtet, liegen die Vorteile bei Google+“, analysiert Futurebiz. An dieser Argumentation ist nichts auszusetzten.

April 16th, 2013 by ethority - Social Media Intelligence Team

Diese Frage beschäftigt Social Media Manager immer wieder: Mit welchen Themen hat man in welchem Network den potentiell größten Erfolg. Jetzt liefert Virato neue Zahlen zu dem Themen-Evergreen.

Demnach laufen bei Facebook besonders Mainstream-Themen besonders gut. Allerdings nur dann, wenn es den Storys gelingt, die Leser emotional anzusprechen. Heißt: Die Nutzer müssen bereit sein, sich über das Posting zu ärgern, zu freuen oder mitzudiskutieren. Für das Community Management bedeutet dies allerdings auch, dass man den nötigen Mut aufbringen muss auf Storys zu setzen, die polarisieren.

Dies widerspricht oftmals den meist sehr vorsichtigen Richtlinien vieler Unternehmen. Es gibt den Effekt, dass je größer eine Company ist, um so ängstlicher agiert sie bei Facebook, Twitter & Co. Es ist halt so: Die Angst vor dem nächsten Shitstorm postet immer mit.

Weitere Erkenntnisse: Bei Google+ gehen am ehesten rationale Technik-Themen. „Die Twitter-Community liegt thematisch irgendwo dazwischen und scheint sich am vielfältigsten mit aktuellen Themen auseinander zusetzen“, schreibt t3n.de.

Diese Themen sind in Social Networks besonders erfolgreich

Neben der Textanalyse bringt der News-Dienst auch eine Top-50-Liste der erfolgreichsten Top-Themen aller Netzwerke. Demnach liegt „Schadensersatz“ auf eins. Gefolgt von „Stuttgart 21“, „Homosexualität“, „Schadprogramm“ und „Scharia“.

Allerdings: In diesem Ranking dominierten die Facebook-Shares. Die anderen Networks ziehen einfach nicht genug Traffic, um einen entscheidenen Einfluss auf dieses Ranking zu nehmen.

April 16th, 2013 by Alexander Becker

Das beste Zeichen dafür, dass Unternehmen die Wichtigkeit einer Aufgabe wirklich verstanden haben, ist, wenn sie bereit sind für den Umbau der internen Prozesse richtig viel Geld in die Hand zu nehmen. Dann meinen sie es auch wirklich ernst.

Investitionen in interne Social Media Maßnahmen steigen

Gemessen an dieser Prämisse, befinden sich mittlerweile viele große Companys in Sachen Social Media auf dem richtigen Weg. Eine große Studie der Altimeter Group kam gerade zu dem Ergebnis, dass im vergangenen Jahr Firmen mit über 1.000 Mitarbeitern zwischen 20 und 37 Prozent ihres gesamten Social-Media-Budgets in den Aufbau der internen Social-Media-Strukturen gesteckt haben.

Unter diesen Punkt fällt sowohl der Aufbau weiterer technischer wie auch personeller Ressourcen. Dabei wollen viele Firmen gerade und auch vor allem im Bereich Analyse noch besser werden.

Zudem kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass Firmen mit höherem Umsatz auch mehr Geld und auch einen höheren prozentualen Anteil für den internen Social-Media-Bereich ausgeben. „Companies with revenues between $1 billion and $10 billion spent an average $562,069 on internal social media, compared with $968,548 on external spending. Companies with revenues over $10 billion spent $1,308,750 on average on internal measures and $2,901,987 on outward-facing ones“, fasst emarketer die Ergebnisse zusammen.

April 12th, 2013 by Alexander Becker

Achtung Facebook. Jetzt könnte es gefährlich werden. Möglicherweise naht der Anfang vom Ende. Nach einer Untersuchung von Piper Jaffray verliert Facebook seine Anziehungskraft bei der so wichtigen Gruppe der Jugendlichen.

Facebook verliert Attraktivität bei Jugendlichen

Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass nur 33 Prozent aller Teenager Facebook als ihr Social Network Nummer eins bezeichnen. Im Herbst lag dieser Wert noch bei 42 Prozent. Stattdessen konnte Twitter um drei Prozentpunkte zulegen.

Auch Instagram (gehört immerhin zu Facebook) konnte um fünf Prozent zulegen. Tumblr, eines der größten Trend-Themen im Social Web, konnte dagegen nur einen Prozentpunkt gewinnen. Google+ verlor sogar einen.

Sollte sich diese Gruppe tatsächlich anfangen von Facebook abzuwenden, wäre das noch kein riesiges Problem für das Netzwerk, denn noch immer wächst es massiv vor allen in den älteren Zielgruppen. Allerdings haben die Jugendlichen eine nicht zu unterschätzende Funktion als Early Adopter. Was sie cool finden, könnte schon bald Teil des Mainstreams werden.

Für Social Media-Manger und Marketer bedeutet diese Untersuchung vor allem, dass man die Alternativ-Networks noch genauer im Blick behalten und sich noch stärker mit der Frage beschäftigen sollte, wie sich die Potentiale von Instagram, Tumblr & Co. am besten nutzen lässt.

April 11th, 2013 by Alexander Becker

Ein Umstand, den wir schon immer vermutet haben, aber statistisch nie belegen konnten. Eine repräsentative Studie von BITKOM, dem IW Köln und Google kommt zu dem Ergebnis, dass Unternehmen, die das Internet in ihre Geschäftsmodelle integrieren, erfolgreicher sind als der Rest der Wirtschaft.

Studie beweist: Internet macht Firmen erfolgreicher

Laut Untersuchung würden rund 60 Prozent der internetaffinen Unternehmen im Geschäftsjahr 2013 ein deutliches Umsatzwachstum erwarten. Unter den Unternehmen, für die das Internet eine untergeordnete Rolle spielt, waren es in der Industrie nur 46 Prozent und bei den Dienstleistern 38 Prozent. Laut Studie besitzen internetaffine Unternehmen im Dienstleistungssektor eine besonders große Bedeutung: Von ihnen werden bereits mehr als die Hälfte des Branchenumsatzes (53 Prozent) erzielt.

„Internetaffine Unternehmen haben höhere Wachstumschancen und blicken positiver in die Zukunft als der Rest der Wirtschaft. Das Netz ist ein Turbolader für die deutsche Wirtschaft: Unternehmen, die auf digitale Transformation setzen, eröffnen sich immense Möglichkeiten“, sagte Stefan Hentschel, Industry Leader Technology bei Google Deutschland.

April 10th, 2013 by Sten Franke

Big Data, Analytics 2.0 sind die Schlagwörter, die uns momentan fast täglich in Fachartikeln, auf Vorträgen und in der Presse begegnen. Die Relevanz von Social Media Daten für den Bereich Business Intelligence nimmt weiter zu. Die Research-Company Gartner prophezeit einen immensen Anstieg und schätzt, dass bis 2015 4,4 Mio. neue Jobs in diesem Bereich global entstehen werden. Die aktuelle Harvard Business Review widmet in der März-Ausgabe einen größeren Teil dem Thema Advertising-Analytics 2.0 und kommt zu dem Schluss: “With these data-driven insights, companies can often maintain their existing budgets yet achieve improvements of 10% to 30% (sometimes more) in marketing performance.”

Grund genug dafür, dass wir uns in Arbeitskreisen und auf Konferenzen dem Thema stärker widmen und in Vorträgen aufzeigen, was wir mit unserer gridmaster Social Media Monitoring & Intelligence Technologie an Daten generieren und mit den daraus gewonnenen Insights unsere Partner wie Berater, Agenturen, Institutionen und Unternehmen in den verschiedensten Anwendungsbereichen (Marketing, Corp.Com, CRM, Market Research, HR, Innovation etc.) unterstützen. Erfahrungen und Cases aus mehr als 500 Einzelprojekten haben uns geholfen einen hohen Qualitätsstandard zu etablieren.

In eigener Sache wollen wir auf den TDWI Roundtable in Frankfurt hinweisen, auf dem unser CEO, Sten Franke, die Möglichkeiten der Social Media Daten-Analyse für verschiedenste Unternehmensbereiche aufzeigt, insbesondere Cases präsentiert, wie mit unserer gridmaster Social Media Monitoring & Intelligence Technologie spannende Insights generiert werden.

Big Data, Analytics 2.0 // Sten Franke @TDWI Roundtable Frankfurt

Sten präsentiert // gridmaster Social Media Monitoring & Intelligence Suite // Launch @ethority Summer Party @east-Hotel

April 8th, 2013 by Julia Stein

Wir suchen engagierten Nachwuchs! Wenn Du also im Social Web zuhause bist, Facebook, Twitter und Co. für Dich mehr als lose Bekannte sind und Du Lust darauf hast, für unsere Kunden und uns die digitale Zukunft mit zu gestalten, dann schau doch einmal in unsere Stellenanzeigen. Wir bieten Traineeships mit vorherigen Praktika sowie studienbegleitende Praktika in verschiedenen Bereichen an, und das Ganze im Herzen von St. Pauli, im 14. Stock des neuen Wahrzeichens von Hamburg, dem Astra Turm – mit einer atemberaubenden Aussicht auf den Hafen und die ganze Stadt!

http://www.ethority.de/our-universe/career.html

Traineeship & Praktikum Social Media in Hamburg

April 4th, 2013 by Alexander Becker

„Teilen“ ist eines der ultimativen Zauberwörter im Social Web: Journalisten wollen, dass ihre Artikel oder Fotos geteilt werden. Unternehmen hoffen, dass ihre Kunden möglichst positive Erfahrungen mit ihren Produkten teilen und im Privaten geben viele Nutzer einfach ihre Gefühle und Erlebnisse weiter.

Sharity Studie verrät, was Nutzer am liebsten teilen

Auch in der normalen Wirtschaft wird das Teilen der Shareconemy immer wichtiger: Ob es nun Autos (Carsharing) oder andere Gegenstände oder Produkte sind.

Das Gottlieb Duttweiler Institute (GDI) hat sich in seiner neuen Studie Sharity: die Zukunft des Teilens einmal genauer angesehen, was die Menschen überhaupt bereit sind zu Teilen.

„So sind wir großzügiger beim Teilen von Ideen, etwa Rezeptideen (nicht Geschäftsideen), als von Kontakten von Freunden. Wir haben kein Problem damit, Essen und Getränke zu teilen – Kleidung und Bettdecke werden aber nur, wenn es nötig ist, geteilt. Das eigene Auto oder der Computer werden nicht gern an andere weitergegeben. Absolut ungern werden Zahnbürste und Unterwäsche geteilt – diese Gebrauchsgegenstände sind noch mehr tabu für andere Personen als Passwörter und Bankkonten“, fasst Werben und Verkaufen die Ergebnisse zusammen.

April 2nd, 2013 by Alexander Becker

Diese Studie belegt, was wir eigentlich schon alle längst gewusst haben. Wenn Sie ein Posting bei Facebook oder Twitter absetzen, ist es wichtig, dass Sie sich authentisch und natürlich ausdrücken. Mit gedrechseltem Marketing-Deutsch oder hohlen PR-Phrasen kommen Sie nicht sehr weit. Aber auch nicht mit Gedichten oder Botschaften in Versform.

Eine Untersuchung der Universität San Diego fand heraus, dass man sich grundsätzlich an den Inhalt von Facebook-Updates und auch Twitter-Posting eineinhalb Mal besser erinnert, als an jede andere Form der geschriebenen Sprache.

Zudem kam die Studie „Major Memory in Microblogs” zu dem Resultat, dass am besten Texte behalten werden, die einfach und spontan von Bekannten geschrieben wurden. Für Unternehmen bedeutet das: Werden Sie zu Freunden Ihrer Kunden und kommunizieren Sie auf Augenhöhe. Heißt: Sprechen Sie so, dass Ihre Kunden sie wirklich verstehen und nicht so, wie Sie gerne hätten, dass eine erträumte oder erdachte Zielgruppe Sie wahrnehmen sollte.

Für den Erfolg kurzer Statements in den sozialen Netzwerken macht die Hauptautorin der Studie zwei Faktoren verantwortlich. Zum einen das Interesse der Leser gegenüber dem Themenbereich, da sie dem jeweiligen Absender ja freiwillig folgen. Zum anderen die Sprache einfacher und authentischer Meldungen, die sich deshalb besser einpräge. „Sie [die Facebook-Postings] sprechen die grundlegenden Sprachfähigkeiten unseres Gehirns wahrscheinlich eher an als professionell formulierte Sätze“, schreibt Mickes im Fachmagazin Memory & Cognition. „Vielleicht sind es gerade diese spontanen und ohne viel Nachdenken formulierten Äußerungen, die darum so gut im Gedächtnis bleiben.“

März 27th, 2013 by Alexander Becker

Pinterest gehört noch immer zu den heißesten Erfolgsgeschichten im Social Web. Es gibt wohl kaum ein Portal, bei dem vor allem Frauen so begeistert und engagiert ihre Webzeit verbringen.

Manteresting: Pinterest für Männer

Mit Manteresting.com gibt es jetzt eine maskuline Antwort auf die Netzpinnwand. Hier kann Mann all das pinnen, was ihm Spaß macht. Dominiert wird das Portal von sexy Frauen, Technik und Essensbildern.

Natürlich ist die Site ein großer Spaß. Allerdings ist die Idee gar nicht so verkehrt, Mann bleibt auf der Site hängen.

März 25th, 2013 by Alexander Becker

Wenn selbst die Banken anfangen via Facebook, Twitter & Co. zu kommunizieren, dann scheint an diesen Web 2.0-Sachen doch wirklich etwas dran zu sein. Keine Branche ist so vorsichtig im Einsatz einer Kommunikationstechnologie, wie die Finanzwirtschaft. Gleich zwei Studien kommen jetzt aber zu dem Ergebnis, dass auch die meisten Kreditinstitute im Social-Web ankommen sind. Natürlich die einen mehr und die anderen weniger.

So hat die Münchner Werbeagentur Webguerillas untersucht, wie aktiv die deutschen Banken im Social Web sind. Ergebnis: Filialbanken sind im Internet aktiver als Direktbanken. Von den einzelnen Unternehmen ist die Deutsche Bank am aktivsten.

Das Ergebnis ist deutlich: “Unsere Analyse zeigt, dass sich gerade Privatbanken intensiv mit dem Thema Social Media auseinandergesetzt haben. Vor allem die Filialbanken wissen die verschiedenen Kanäle inzwischen gezielt für sich zu nutzen”, sagt David Eicher, Geschäftsführer der Webguerillas. “Die Landesbanken jedoch übersehen derzeit noch den Brückenschlag zwischen der virtuellen Welt und ihrem Tagesgeschäft. Dabei könnte gerade hier die strategische Nutzung relevanter Social Media-Kanäle viel für die Marke und deren Image tun”, fasst Eicher den Social Web Check weiter zusammen.

Die Untersuchung zeigt, dass die Website, ein Wikipedia-Eintrag und ein Xing-Profil längste zum Standard gehören. Zudem verfüge das Gros der untersuchten Privatbanken über eine Mobile App und ist auf den drei populären Social Media-Plattformen Facebook, Twitter und YouTube aktiv.

Zu ähnlichen Ergebnissen kommt der „Branchenkompass 2012 Kreditinstitute“. Die Untersuchung konnte beobachten, dass die Kreditinstitute ihre Skepsis gegenüber Social Media verlieren würden. 2011 äußerten noch fast drei Viertel der deutschen und österreichischen Banken Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes gegenüber Web-2.0-Anwendungen. Ein Jahr später sind es nur noch 60 Prozent.

Laut der Branchenstudie von Steria Mummert Consulting sinken auch die Bedenken gegenüber anderen Risiken bei der Nutzung von Plattformen wie Facebook, Twitter und Xing. So haben nur noch 55 Prozent Angst, auf Nachrichten von Nutzern nicht schnell genug adäquat reagieren zu können und damit Kritik hervorzurufen. Innerhalb des vergangenen Jahres ist dieser Wert um sieben Prozentpunkte gesunken. Die grundsätzliche Befürchtung, die Kontrolle über Inhalte und Nutzerreaktionen zu verlieren, hat ebenfalls abgenommen, von 57 auf 48 Prozent“, fasst Haufe die Ergebnisse zusammen.

Den Banken geht es vor allem um die Erweiterung des Kundenkreises. 78 Prozent erhoffen sich neue Kunden, Interessenten und Unterstützer durch Weiterempfehlungen, 76 Prozent behalten Kundenmeinungen im Blick und 75 Prozent setzen auf eine positive Imagebildung.

März 21st, 2013 by Alexa Domachowski

Basierend auf einer aktuellen Twitter-Studie von GlobalWebIndex verzeichnet das Kurznachrichten-Netzwerk einen immensen Zuwachs von Nutzern aus dem Nahen Osten. Die Studie untersuchte, wie viele Internetnutzer aktive Twitter-Nutzer sind. Zu den Top Drei Ländern zählen dabei Saudi Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Die Hälfte aller Internetnutzer in Saudi-Arabien nutzen Twitter mindestens einmal im Monat! Zum Vergleich: In Deutschland nutzen 6% aller Internetnutzer Twitter aktiv.

EMEA Twitter Nutzerzahlen – Boom in Middle East #

Insgesamt lässt sich feststellen, dass Twitter einen Zuwachs an aktiven Nutzer verzeichnet, wie folgende Grafik zeigt.

EMEA Twitter Nutzerzahlen – Boom in Middle East

Betrachtet man die Zahlen von Retweets im Nahen Osten, so stellt man fest, dass die Nutzer in Saudi Arabien und Kuwait am aktivsten sind.

EMEA Twitter Nutzerzahlen – Boom in Middle East

Wer also seine bzw. einen Teil seiner Zielgruppe im Nahen Osten hat, sollte Twitter auf keinen Fall ignorieren. Die Chance auf eine aktive Nutzergruppe, die viel und gerne retweetet, ist bemerkenswert.

Doch auch die Zielgruppe in Deutschland sollte nicht außen vor gelassen werden. Zwar klingt 6% im Vergleich zu 51% nicht viel, allerdings müssen dabei auch die totalen Zahlen betrachtet werden. Deutschland zählte im Jahr 2012 ganze 53,4 Millionen Internetnutzer (Quelle: ARD ZDF Onlinestudie), somit verzeichnet Deutschland über 3.2 Millionen aktive Twitter-Nutzer, in Saudi Arabien sind es total 830.000 .