April 22nd, 2014 by Alexander Becker

So war das wohl nicht gedacht: Bei der Frage, welche Inhalte bei Facebook besonders erfolgreich sind, sind sich fast alle Untersuchungen einig: Bilder gehen besonders gut.

Ähnlich sieht es bei Twitter aus. So kam gerade erst eine Studie des Microblogging-Dienstes zu dem Resultat, dass Fotos die meisten Retweets bringen. So wird ein Tweet, der ein Foto enthält um 35 Prozent häufiger geretweetet.

Die direkte Folge: Immer mehr Marken setzten in ihrer Social-Media-Strategie auf Bilder. So fasst zumindest Statista eine interessante Untersuchung der Socialbakers zusammen. Diese kommt zu dem Ergebnis, dass 75 Prozent des von Marken auf Facebook geposteten Contents Bilder seien. Demnach sind nur zehn Prozent der Posts Links und sechs Prozent Status-Meldungen. Video-Marketing spielt mit vier Prozent nur eine sehr untergeordnete Rolle.

Bilder, Bilder, Bilder: Das posten Marken bei Facebook

Da stellt sich die Frage, ob die aktuelle Bilderflut nicht mittelfristig dazu führen könnte, dass die Nutzer von den ständigen Fotos angenervt sind und sich lieber erklärende Textpostings wünschen? Jetzt ist sicherlich der richtige Moment, um wieder stärker mit den unterschiedlichen Postingformen zu experimentieren.

April 14th, 2014 by Alexander Becker

Heiko Hebig erklärt als Partnership-Manager bei Facebook interessierten Medienunternehmen, wie sie das Social-Network erfolgreich für ihr Geschäft nutzen können. In einem langen Interview mit Digtator.de erklärt er die wichtigsten Kniffe. Wir haben seine vier wichtigsten Punkte einmal zusammengefasst:

„Facebooks News Feed ist der Ort, an dem Menschen unter anderem Nachrichtenartikel teilen und entdecken. Im letzten Jahr verzeichneten Medienseiten insgesamt eine Zunahme des sogenannten Facebook „Referral-Traffics“ von über 170 Prozent.“ In Deutschland profitierten unter anderem Onlineangebote wie das von Sueddeutsche.de, wo man 2013 einen Traffic-Zuwachs von über 300 Prozent verzeichnete.“

Vier Wissens Nuggets: So nutzen Marketer Facebook richtig

Zu negativen Nutzer-Kommentaren sagt Hebig:
„Selbst wenn sie einen Negativ-Kommentar zu einem Artikel, einem Service oder Produkt absetzen, zeigen Sie ja grundsätzliche Wertschätzung dafür, oder? Im Bestfall erhoffen Sie sich, dass Ihre Anmerkung Gehör findet und zu einer Verbesserung führt. Oder zumindest wahrgenommen wird. Unternehmen, respektive Medienmarken, müssen lernen, dass mittelfristig nur ein User-Dialog auf Augenhöhe den langfristigen Erfolg gewährleistet.“

Welche Inhalte bei Facebook besonders gut funktionieren:
„Meiner Meinung nach arbeiten die Unternehmen am erfolgreichsten, die Inhalte mit einem direkten oder emotionalen Mehrwert publizieren. Das sind nicht immer die harten News, sondern vielleicht auch Geschichten, die hinter den Kulissen und abseits des Mainstream stattfinden und ein gewisses Gefühl transportieren.“

Viel oder wenig posten?
„Für Medienmarken gilt: eher mehr posten, sich nicht zurückhalten. Auch wenn sie feststellen, dass eine Geschichte vielleicht mal weniger Menschen erreicht. In diesem Fall macht es sogar Sinn, Inhalte zu einem späteren Zeitpunkt ein zweites Mal zu posten. Warum? Stellen Sie sich vor, Sie haben 25.000 plus Fans – da ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass zu jeder Tages- und Nachtzeit jemand Ihre Inhalte rezipiert. Wiederholungs-Posts erhöhen hier die Reichweite und damit den Return on Communication der Absendermarke. Vorausgesetzt, die Geschichte ist interessant.“

April 9th, 2014 by Alexander Becker

Ein wunderbares Beispiel für einen vorbildlichen Social Media-Einsatz liefert gerade Marc Jacobs. Der Modedesigner sucht für seine neue Marc by Marc Jacobs-Kampagne Models via Twitter, Facebook und Instagram.

Die Social Media Lehrbuch Aktion von Marc Jacobs

Mitmachen können alle, die von glauben, dass sie genau die Richtigen für eine solche Aktion sind. Einzige Aufgabe: ein Foto von sich mit dem Hashtag #CastMeMarc posten.

Die Social Media Lehrbuch Aktion von Marc Jacobs

Das Ergebnis ist überragend. „Allein auf Instagram finden sich über 60.000 Fotos“, notiert die Grazia. Das zeigt. Offenbar hat die Marke mit dieser Aktion vieles richtig gemacht. Immerhin gelang es ihnen so richtig die Fans zu aktivieren. Damit ist die Aktion jetzt schon fast ein gutes Beispiel für die Social-Media-Lehrbücher.

Wie geschickt der 52-Jährige Designer Social-Media einsetzt bewies er bereits während der Fashion Week in New York. Dort eröffnete Jacobs einen „Tweet Shop”. In dem Pop-Up Shop konnten Fans durch kreative Postings auf Facebook & Co. Proben eines Parfüms “kaufen”.

April 6th, 2014 by Alexander Becker

Wir leben in einer Zeit der dauernden Selbstoptimierung. Wir versuchen immer effektiver mit unserer Kraft, Kreativität und Zeit umzugehen. Gerade letzteres ist das Schlüsselgut. Jeder hat stets nur 24 Stunden pro Tag zur Verfügung, in denen er auch maximal X Stunden tatsächlich produktiv arbeiten kann.

Ein wichtiger Schritt um effektiver zu arbeiten liegt also darin die Zeit sinnvoller zu nutzen. Die erste Frage lautet: Wie verbringe ich meine Zeit tatsächlich?

Ein toller Kniff dies herauszufinden ist es, einfach dieses Chart auszufüllen. Nutzen Sie dazu einfach – auf dem zweiten Bild zu sehen ist – farbige Stifte. Erst wenn Sie wissen, wie Sie Ihre Zeit verbringen, können Sie sich überlegen, wie Sie sie sinnvoller nutzen.

Selbsttest zur Produktivität: So nutzen Sie Ihre Zeit tatsächlich

Selbsttest zur Produktivität: So nutzen Sie Ihre Zeit tatsächlich

April 2nd, 2014 by Alexander Becker

Selbst in der schnelllebigen Social-Media-Welt sind echte Innovationen viel seltener, als man denkt. Eine Ausnahme gelang gerade Samsung. Der Technologie-Konzern, der eigentlich gerade nicht für seine cleveren Werbestrategien bekannt ist, entwickelte das Selfie zum neuen Marketing-Instrument.

Selfie als mächtiges neues Marketing Instrument in den Social Networks

Spätestens seit der Oscar-Verleihung sind die Smartphones-Selbstportraits im Mainstream angekommen. Damals griff Moderatorin Ellen DeGeneres zu ihrem Handy – und hielt von der Bühne einfach mal drauf. Das Gruppenbild mit Brad Pitt, Angela Jolie und Julia Roberts wurde binnen einer Stunde zum meistzitierten Tweet aller Zeiten. Eigentlicher Profiteur: Sponsor Samsung, der das Galaxy Note 3 bereitstellte.

Die globale Aufmerksamkeit war für Samsung allerdings kein Schnäppchen. Der Konzern zahlte für das Oscar-Sponsoring rund 20 Millionen Dollar. Allerdings dürfte im Nachhinein das Geld gut investiert gewesen sein. Denn kaum ein Promi-Event kommt seit dem ohne den entsprechenden Selfie aus. Selbst beim Echo durfte er nicht fehlen.

Selfie als mächtiges neues Marketing Instrument in den Social Networks

Ein einmaliger Treffer kann Zufall sein. Doch bei zweiten Mal beweist man sein Können. Unter diesem Motto hat die Marketing-Abteilung von Samsung nun ganze Arbeit geleistet. Ihnen gelang es den Oscar-Erfolg zu wiederholen. Diesmal brachte der Baseballer der Boston Red Sox, David Ortiz, US-Präsident Barack Obama vor die Linse seines Samsung-Smartphones. Wie das Sports Business Journal berichtet, machte Ortiz den Schnappschuss kurz nachdem er einen Werbedeal mit dem Technik-Konzern abschloss. Well done Samsung.

März 31st, 2014 by Alexander Becker

Es heißt ja immer: Zahlen lügen nicht. Basierend auf dieser einfachen Aussage, ist Google+ doch keine virtuelle Geisterstadt. Dabei scheinen jedoch immer mehr Marketer genau dieses Gefühl zu haben.

Nach Meinung der US-Markforscher von Forrester Research liegen sie damit allerdings falsch. So befragte der Analyst Nate Elliott 60.000 Online-Erwachsene in den USA und kam zu dem Ergebnis, dass 22 Prozent von ihnen im vergangenen Monat das Social Network der Suchmaschine besucht hätten.

Damit käme Google+ auf einen ähnlichen Wert wie LinkedIn, Pinterest oder Instagram. Weiter schreibt er in seiner Analyse: “That means you can build a real follower base on Google Plus: On average, top brands have collected 90% as many fans on Plus as on Twitter. (In fact, the brands we studied have more followers on Google Plus than on YouTube, Pinterest and Instagram combined.)”

Fassen wir also noch einmal zusammen. Nach Meinung von Forrester Research ist es tatsächlich Möglich bei Google+ eine ähnliche Fanbase aufzubauen, wie bei Twitter. Das ist eine sehr gute Nachricht für alle Marketer und Social-Media-Manager, die immer auf der Suche nach Alternativen für Facebook sind.

Zudem untersuchte Elliott das Brand-Engagement. Und auch hier schnitt Google+ viel besser ab, als die meisten wohl gedacht hätte. Aber sehen Sie selbst.

Warum Sie Google+ noch nicht abschreiben sollten

via

März 28th, 2014 by Sten Franke

Neue Zahlen zum Mobile Shopping & Second Screen von Tradedoubler, wobei die wohl spannendste Erkenntnis ist:

1. 59 % der Smartphone-User kaufen auch während sie sich das TV-Programm anschauen über ihr Smartphone ein.

2. 49 % aller Online-Käufe in Europa werden bis 2018 mobil getätigt.
3. 50 % der Mobile-User nutzen ihr Mobilgerät min. einmal pro Woche zum Shoppen.
4. 59 % der Mobile-User kaufen etwas, was sie zuvor in der Werbung gesehen haben.
5. 57 % der Smartphone-User holen sich weiterführende Infos zum TV-Programm über ihr Mobile.
6. Morgens wird eher mit dem Smartphone und abends eher mit dem Tablet eingekauft.

Online Shopping: 49 % der Käufe werden bis 2018 mobil getätigt

März 27th, 2014 by Alexander Becker

Via Twitter schrieb Seriengründer Ibrahim Evsan am Dienstag: „Für die Leute die Zahlen lieben. Was passiert gerade im Social Web ☺ Viel Spaß dabei“. Dazu gab es noch den Link Internetlivestats.com.

Recht hat der Mann. Hinter dem Link verbirgt sich ein wahres Universum für Zahlen- und Social-Media-Fans. Das Angebot besteht ausschließlich aus Statistiken und passenden Hintergrund-Infos. So gibt es einen Zähler, der die Anzahl der registrierten Domain anzeigt, einen für die täglichen Google-Suchen, der gesendeten Tweets oder der hochgeladenen Instagram-Bilder.

Live Statistiken: Das passiert gerade im Social Web

Man darf allerdings nicht Fehler machen zulange auf die Seite zu sehen. Da wird einem ganz kirre. Immerhin ist es erschreckend zu sehen, in welcher Geschwindigkeit sich das Internet entwickelt. Die eigene Arbeit wirkt auf einmal richtig klein dagegen. Allerdings ist es auch ab und an ganz heilsam die schiere Größe des Social-Webs derart vor Augen geführt bekommen.

Neben der Live-Einstellung, zeigt die Seite allerdings auch, was innerhalb von einer Sekunde passiert. Zudem gibt es eine Sektion mit Trends. Dort gibt es zu ein paar Zahlen noch einige spannende Hintergrundinformationen.

Live Statistiken: Das passiert gerade im Social Web

Zum Thema Internet-User ist so unter anderen zu erfahren, dass mittlerweile rund 40 Prozent der Weltbevölkerung einen direkten Internetzugang hat. 1995 waren es noch unter einen Prozent. „The number of internet users has increased tenfold from 1999 to 2013. The first billion was reached in 2005. The second billion in 2010. The third billion will be reached in 2014.“

März 24th, 2014 by Alexander Becker

Von diesem Angebot träumen Marketer und doch könnte es sich zu einem echten Tool der Wahrheit entwickeln. Denn bislang gibt es noch keine Möglichkeit festzustellen, wie oft ein Tweet von anderen Mitgliedern angesehen wurden. Das könnte sich jetzt aber ändern. Zumindest gibt es Anzeichen, dass der Kurznachrichtendienst einen entsprechenden Service testet.

Hintergrund für die Spekulationen ist eine Story des Tech-Portals The Verge. Die US-Amerikaner veröffentlichten einen Screenshot, in dem unter den Tweets sichtbar wird, wie oft ein Beitrag gesehen wurde. Bislang verriet der Dienst nur, wie oft ein Posting ge-retweetet oder favorisiert wurde.

Twitter testet neue Reichweitenmessung Views   Welche Relevanz hat der Content?
The Verge zeigt ein Beispiel für das neue Feature

„Bleibt allerdings die Frage, ob die Anzeige 12, 13 oder 14 „Views“ am Ende tatsächlich motivierend wirkt, wenn die Einblendung klarmacht, dass der Beitrag an 1000+ Followern aus der Timeline vorbeigerauscht ist?“, analysiert Nils Jacobsen.

Auch die Experten von Futurebiz äußern sich mittlerweile dazu: Sie meinen, dass die Informationen zu den Views – bei Facebook und Twitter – für Unternehmen wichtig sind, aber zu Ansätzen & Measurements-Trends beitragen, „die sich teilweise in die falsche Richtung entwickeln. Für Unternehmen war es schon immer wichtig, möglichst viele Fans mit möglichst relevanten Inhalten zu erreichen. Die Anzeige der Reichweite hat aber dazu geführt, dass Unternehmen dieser Zahl immer mehr Aufmerksamkeit geschenkt haben. Es wurde nicht mehr in Inhalten gedacht, sondern in Reichweite und wie man die Reichweite halten bzw. steigern kann. Hieraus sind die abstrusesten Beiträge entstanden, die nur ein Ziel hatten: viel Reichweite.“

März 21st, 2014 by Alexander Becker

Endlich ändert sich das Bewusstsein. Denn immer mehr Marketing-Experten scheinen die Möglichkeiten von Big Data für sich und ihr Unternehmen zu entdecken. Das ist eine der spannenden Ergebnisse einer Studie von Econsultancy und Adobe, die vom eMarketer ausgewertet wurden.

Big Data: Diese Fragen beschäftigen Marketers zur Zeit besonders

Weltweite beschäftigen sich die Marketing-Experten demnach mit der Frage wie man Mobil-Nutzer davon überzeugen kann Online-Produkte zu kaufen und wie Nutzer ihre unterschiedlichen Devices tatsächlich nutzen.

Ein weiteres Problem, welches die Marketer lösen wollen, ist die bereits oben erwähnte Frage, wie man tatsächlich Big Data für seine Zwecke nutzen kann.

Besonders interessant: Viele Experten interessieren sich zur Zeit auch dafür, wie sich Offline-Daten so analysieren lassen, dass sie helfen die Online-Experience zu verbessern. Natürlich bleibt die umgedrehte Fragestellung auch weiterhin ein Dauerbrenner.

März 20th, 2014 by Sten Franke

Kunde: “Ist doch alles gleich oder nicht?” Mobilfunktarife, Reiseangebote, Smart-TV-Geräte, etc. – Viele Produkte und Services im B2C aber auch B2B sind austauschbar und erfolgreiche Innovationen werden schnell vom Wettbewerb übernommen. Qualität und Preis als Differenzierungsmerkmale funktionieren oft nicht mehr, also liegt der Erfolg in einer einzigartigen “Customer Experience Strategie”. Die CEM-, CRM- und Marketing-Manager stehen also unter massivem Druck erfolgreiche digitale CEM-Lösungen zu entwickeln, mit denen ein besonderes Kundenerlebnis ermöglicht wird, um sich vom Wettbewerb unterscheiden zu können. Die Gestaltung und das Management der Kundenerfahrung vor, während und nach dem Kauf oder der Nutzung eines Produktes bzw. einer Dienstleistung (Customer Experience Management – CEM) entscheidet heute und in Zukunft noch viel mehr darüber, wer am Markt überlebt, oder eben nicht.

Über welchen Weg bzw. Kanal werden wir nun unseren Kunden diese einzigartige Erfahrung ermöglichen? Mit dieser Frage hat sich Future Stores beschäftigt und weltweit CEM-, CRM- und Marketing-Manager zu ihren Strategien und Vorhaben befragt.

Die wichtigsten Erkenntnisse daraus:

- 62% der CEM-, CRM- und Marketing-Manager geben an, eine Multi-Channel-Strategie zu verfolgen
- 40% nutzen externe Partner, um mobile Plattformen zu entwickeln
- 32% nutzen externe Partner, um die Social Media Performance zu steigern
- 48% der Manager gaben an, in 2014 Mobile-Entwicklungen zu priorisieren
- 37,2% priorisieren in 2014 eher Projekte in den Social Media
- 68,8% haben schon einen oder sind in Planung eines mobilen Support-Channels

Hürden bei der Umsetzung einer Mobile- bzw. Social Media-zentrierten Customer Experience-Strategie sind:

- Interne Ressourcen
- Fehlende Strategie
- Budget
- Einbindung/Unterstützung durch Top-Management

Fazit: Nur auf Deutschland bezogen und relativierend müssen wir diese Werte sicherlich stark nach unten korrigieren. Die Herausforderungen sind immer wieder dieselben -> Ressourcen, Strategie, Budget und vor allem: Unterstützung durch das Top-Management. Zu dem geht es m.E. nicht um die Frage Mobile vs. Social Media, sondern es muß darum gehen, beides intelligent zu verknüpfen und einen starken daten-basierten Ansatz beim CEM zu forcieren. Hierbei spielt der Verbraucher bzw. Kunde selbst natürlich die wichtigste Rolle (-> Überlassung seiner persönlichen Daten, um dieses besondere Kundenerlebnis gestalten zu können). Also müssen CEM-, CRM und Marketing-Manager noch einen Schritt davor ansetzen. Das bedeutet Reputation und Vertrauen bei der Kundschaft aufzubauen bzw. dieser verständlich zu machen, dass die Überlassung der persönlichen Daten zu einem besseren Einkaufserlebnis bzw. Vorteil für ihn, dem Kunden, führt. Anhand von praxisnahen Beispielen ->Video könnte demonstriert werden, wie mit Daten umgegangen wird bzw. welche konkreten Vorteile sich daraus für den Kunden persönlich ergeben. In jedem Falle sollte vermieden werden, mit zwielichtigen Apps ohne Wissen des Nutzers persönliche Daten abzugreifen. Neben der juristischen Fragestellung und der nun schon seit Jahren anhaltenden Daten-Debatte, wären die Folgen aus dem Bekanntwerden eines solchen Vorgehens kaum absehbar und noch weniger kalkulierbar. Die “Vogel-Strauß-Taktik” hilft auch nicht weiter, denn wer sich (noch) nicht mit diesem Thema auseinandersetzen möchte, wird überollt und überholt… In diesem Sinne:

Viel Erfolg bei der Entwicklung und Gestaltung spannender und besonderer Kundenerlebnisse!

// The Future of Business is digital, mobile and social! // Sten Franke, CEO @ethority

Customer Experience Management: The Future of Business is digital, mobile and social!

März 19th, 2014 by Alexander Becker

Es galt schon lange als ungeschriebenes Gesetz. Doch jetzt ist es offiziell: Fotos bringen bei Twitter die meisten Retweets. Eine Studie von Twitter selbst kommt nun zu dem Ergebnis, dass ein Tweet, der ein Foto enthält um 35 Prozent häufiger geretweetet wird.

Twitter // Jetzt Offiziell: Fotos bringen mehr Retweets

Die Studie untersuchte auch die anderen Multimedia-Inhalte, die sich via 140-Zeichen-Posting verbreiten lassen. Für die Analyse wurden nur verifizierte Twitter Accounts herangezogen und über 2 Millionen Tweets analysiert.

Die Studie unterstreicht zudem noch einmal die Relevanz von Hashtags. Diese seien „auf Twitter ein muss. Jeder Tweet muss mit einem versehen werden. Hashtags funktionieren nur auf Twitter”, schreiben die Macher.

Weitere spannende Zahlen: Zitate sorgen für ein Retweet-Plus von 19 Prozent und Video-URLs von 28 Prozent.

Eine weitere zentrale Aussage der Studie ist ganz einfach: Durch Zusatzelemente steigt die Attraktivität und Performance eines Postings ungemein.

März 17th, 2014 by Sten Franke

Bei jedem Marketer steht die Zusammenarbeit mit Influencern – also mit besonders gut vernetzten Personen innerhalb der Social Networks (Digital VIPs) mit einer großen und bedeutenden Anzahl an Kontakten, Followern und Freunden – weit oben auf dem Wunschzettel. So jedenfalls interpretieren wir die aktuellen Umfrageergebnisse von Agure und eMarketer.

Influencer Marketing steckt noch in den Kinderschuhen, denn noch ist es eine der effektivsten Maßnahmen, um erfolgreich neue Produkte in den Markt einzuführen. Dieser Meinung waren 76% der von Agure befragten Marketing-Manager. 57% nutzen Influencer Marketing um eigene Marken-Inhalte und Botschaften besonders erfolgreich zu teilen. 50% der Befragten sehen in den Influencern vor allem gute Supporter bei Webinaren und Events. In Krisensituationen würden 44% der Umfrage-Teilnehmer versuchen, die Reputation mittels Influencer-Support wieder in den Griff zu bekommen.

eMarketer hat dazu neue Zahlen veröffentlicht, die wir uns genauer ansehen wollen:

Influencer Marketing: Produkt Launch, Content Sharing, Reputation Management

Die Erwartungen der Influencer an Marken und Unternehmen sind klar: Sie wollen gute Inhalte und Informationen, nicht unbedingt materielle Gegenstände. Etwa drei von zehn Befragten sagten, sie erwarteten von den Marketers, dass sie mit Material unterstützt werden, welches sie bei der Produktion eigener Inhalte nutzen können. Ein ähnlicher Prozentsatz zitiert exklusive und wertvolle Informationen als Grund für eine solche Zusammenarbeit.

Influencer Marketing: Produkt Launch, Content Sharing, Reputation Management

Mehr als vier von zehn Marketers plant, das Influencer Marketing-Budget zu erhöhen und ein Viertel der Social-Media-Strategen gibt an, es wird in Richtung der Blogger- und Influencer-Netzwerke gehen.

März 12th, 2014 by Alexander Becker

Diese Zahlen sollten alle Marketers, Social-Media-Experten und Community-Manager kennen. Wismetrics hat untersucht, wie lange die Halbwertszeit eines Tweets bzw. eines Facebook-Postings ist.

Grundsätzlich unterscheiden sich beide Formen des Social-Postings ungemein. So setzt Twitter auf einen ungefilterten News-Stream. Alle 140-Zeichen-Meldungen werden einfach der chronologischen Reihenfolge nach gezeigt. Zudem mischt sich der Kurznachrichtendienst nicht in die Frage ein, welches Postings ein Nutzer als wichtiger empfinden könnte.

Die Halbwertzeit eines Tweets liegt bei 24 Minuten, bei einem Facebook Posting sind es 90 Minuten

Das ist bei Facebook anders. Das weltweit größte Social-Network trifft immer eine Vorauswahl, wer welche Postings sehen darf. So gut wie niemals sehen Fans oder Freunde alle Postings einer Person oder Marke. Nach welchen Kriterien Facebook entscheidet, wer welche Statusmeldungen sehen darf, verraten die US-Amerikaner allerdings nicht.

Die Folge ist, dass die Sichtbarkeit eines Postings, dass es in den Newsstream eines Nutzers schaffte deutlich länger ist, als bei Twitter.

In ihrer Analyse kam Wismetrics zu dem Ergebnis, dass die Halbwertszeit eines Tweets bei 24 Minuten liegt und bei einem Facebook-Posting bei 90 Minuten. Sehr spannend zudem ist der Fakt, dass ReTweets und andere Erwähnungen für einen Tweet zu 75 Prozent in den ersten drei Stunden nach dessen Veröffentlichung erfolgen.

März 11th, 2014 by Sten Franke

Facebook ist die dominierende Social-Networking- Plattform, denn über 57 % aller Erwachsenen und 73% der Altersgruppe von 12 bis 17 verwenden das Mega-Network. Soweit nichts Neues, jedoch haben die Forscher der Princeton Survey Research Associates International (Auswertung: PEW Research Center) noch viele andere spannende Ergebnisse zum Verhalten und der Motivation von erwachsenen Facebook-Nutzern (n=1.801) im Rahmen von Telefoninterviews im September 2013 zu Tage gefördert:

Dislikes – Was Facebook-Nutzer verärgert:
1. 36% der FB-Nutzer denken, dass zu viel Persönliches geposted wird.
2. 36% sind genervt, wenn Freunde Fotos von/mit ihnen oder ihren Kinder ohne vorherige Zustimmung veröffentlich werden.
3. 27% der Nutzer mögen es nicht, wenn andere Nutzer Inhalte sehen, die nicht für sie bestimmt sind.
4. 24% sind besorgt darüber, zu viel über sich selbst preis zu geben.
5. 12% fühlen sich dem Druck ausgesetzt, erfolgreiche Post zu veröffentlichen, also Likes und Kommentare zu generieren
6. 12% fühlen sich dem Druck ausgesetzt, auf Posts von Freunden im eigenen Netzwerk reagieren zu müssen, also zu „Liken“, zu „Sharen“ oder zu „Kommentieren“.
7. Nur 5% fühlen sich ausgeschlossen bzw. bei den auf Facebook veröffentlichten Aktivitäten von Freunden nicht dabei zu sein.

Studie: Was Facebook Nutzer wollen oder nicht? Nutzungsmotive, Likes & Dislikes

Likes – Hauptgründe für die Nutzung von Facebook bei Männer und Frauen:
1. Fotos und Videos sehen: 39% vs. 54%
2. Sharing mit Freunden: 42% vs. 50%
3. Postings Unterhaltung/Fun: 35% vs. 43%
4. Lernen anderen zu helfen: 25% vs. 35%
5. Unterstützung aus dem eigenen Netzwerk zu bekommen: 16% vs. 29%

Nahezu Übereinstimmung gibt es bei folgenden Themen:
1. Empfangen von Updates & Kommentaren: 39%
2. Up-to-date zu sein / News: 31%
3. Feedback auf Content: 16% vs. 17%

Die durchschnittliche Anzahl der Freunde beträgt in den Altersgruppen:
1. 18-29: 300
2. 30-49: 200
3. 50-64: 75
4. 65+ +: 30

Die Hälfte aller Facebook-Nutzer haben mehr als 200 Freunde:
1. 1 und 100 Facebook-Freunde: 39 %
2. 101-250 Freunde: 23%
3. 251-500 Freunde: 20%
4. 500 Freunde und mehr: 15%

Jüngere Nutzer neigen dazu, ein deutlich größeres Freundesnetzwerk zu haben, denn 27% der 18 bis 29-jährigen Facebook-Nutzer haben mehr als 500 Freunde in ihrem Netzwerk, während 72% der Nutzer im Alter von 65+ nur auf 100 oder weniger Freunde kommen.

44% der Facebook-Nutzer klicken den “Like”-Button min. einmal am Tag (29% mehrmals pro Tag).
31% kommentieren täglich bei Foto-Postings (15% mehrmals pro Tag)
19% senden tagtäglich private Facebook -Nachrichten an ihre Freunde (10% mehrmals pro Tag)
10% ändern oder aktualisieren ihren eigenen Status täglich (4% mehrmals pro Tag)

Rund 25% der Facebook-Nutzer sind inaktiv, sie ändern oder aktualisieren ihren eigenen Facebook-Status nicht. 24% der Nutzer ohne eigenen Account gaben an, dass sie mit einem Facebook-Kontoinhaber zusammen leben und darüber Fotos oder Beiträge anschauen.