Mai 16th, 2012 by Sten Franke
Wie stark Social Media das Verhältnis zwischen Marken und Medien zu Gunsten der Brands verschieben kann, ist ein Social Media-Effekt, über den noch immer viel zu wenig gesprochen wird.
Denn mit Hilfe von Facebook, Twitter und Co. haben Marken die große Chance ihre Botschaften, Bilder und Inhalte direkt zu den Konsumenten zu bringen, ohne dass diese vorher von Medien gefiltert werden können. Ein Effekt dieser neuen Situation ist es, dass Zeitungen, TV-Stationen und Radiosender ihre Filterfunktion verlieren. Früher entschieden die Redakteure allein, welche Informationen ihre Leser/Zuschauer/Zuhörer etc. zu lesen/hören/sehen bekommen.
Heute sind die Medienangebote, genauso wie der Brandcontent jeweils gleich weit von den Rezipienten bzw. Kunden entfernt: nämlich nur einen Klick. Heißt: Der Unternehmens-Content konkurriert heute direkt mit den Inhalten aus professionellen Redaktionen. Eine Situation, von der Marketing-Experten vor zehn Jahren noch geträumt hätten.
Wohin diese neue Web2.0 führen kann, zeigen einige Super-Stars. Im Grunde können diese schon längst mit Marken gleichgesetzt werden.
Einigen Super-Stars gelingt es mittlerweile mit Hilfe von Facebook, Twitter & Co. den Medien ihren Content und damit ihre Sicht der Dinge aufzuzwingen. Ein gutes und vielleicht ungewöhnliches Beispiel hier ist das gewonnene DFB-Pokalfinale von Borussia Dortmund.
Nach dem gewonnenen Finale posteten einige Profis diverse Fotos direkt aus der Kabine. Fotografen waren in der Umkleide nicht zugelassen, also übernahmen viele Medien, wie etwa Bild.de, die Fotos. So hatten die Ein-Mann-Marken die komplette Kontrolle über ihre Inhalte.

Bild baut aus Facebook-Bildern der BVB-Stars eine Galerie
Wie effektiv sich mit Facebook und Twitter die klassischen Medien nur noch als eigenes Sprachrohr nutzen lassen, zeigen immer wieder auch Super-Stars wie Rihanna oder Lady Gaga. Ständig posten sie Bilder – meist leichtbekleidet – die dann von unzähligen Promi-Portalen und Zeitungen gedruckt und gezeigt werden.

Top.de berichtet über Lady Gaga-Tweets
Dies zeigt, durch das Web2.0 haben nicht nur die Konsumenten eine viel größere Macht und Unabhängigkeit gegenüber den Medien erlangt, sondern auch Unternehmen und ihre Top-Marken.
Mai 14th, 2012 by Sten Franke
Gute Zahlen, schlechte Zahlen: Zwei aktuelle Studien ermöglichen erstmals einen ganz sinnvollen Überblick über den Stand der Social Media-Bemühungen in deutschen Unternehmen.
So kommt der Branchenverband Bitkom zu dem Ergebnis, dass 47 Prozent der rund 3,6 Millionen Unternehmen in Deutschland Facebook, Twitter oder Blogs nutzen. „Die Zahl klingt erst einmal nicht schlecht“, schreibt Netzökonom Holger Schmidt. Er schränkt aber auch ein. „Wie wenig ernst die Unternehmen Social Media immer noch nehmen, zeigt die personelle Ausstattung“. Denn die Umfrage kam auch zu dem Schluss, dass 80 Prozent der Unternehmen ihr Social-Media-Management lediglich ein oder zwei Mitarbeitern überlassen.

Social Media Campaign - The Big Idea
„Besonders schlecht ist die Personalausstattung in der Industrie, noch vergleichsweise gut bei den Dienstleistern“, schreibt Schmidt. Was am meisten fehlt, ist eine klare Organisationsstruktur und das Fehlen jeglicher Ziele bzw. klarer Key Performance-Indikatoren (KPIs). „Zwei Drittel der Befragten haben auch keine festen Ziele definiert, was erreicht werden soll. Sogar im krassen Widerspruch zum Mitteleinsatz steht die Erwartungshaltung: Fast 90 Prozent der Großunternehmen gehen von einer steigenden Bedeutung der sozialen Medien aus.“
Vor allem das Fehlen von KPIs dürfte sich schon bald zu einem ernsthaften Problem entwickeln. Denn nur mit klaren Indikatoren, mit denen sich Erfolg und Wirkung von Social Media-Kampagnen messen und analysieren lassen, kann auch anständig und seriös der Return on Investment (ROI) ermittelt werden. Unabdingbar hierfür ist logischerweise auch ein solides Social Media Monitoring, welches auch die entsprechenden KPIs (gridmaster KPI Dashboard) auswertet.
Wie groß der Nachholbedarf in diesem Bereich innerhalb der deutschen Wirtschaft noch ist, zeigt die neue Untersuchung “Turning Buzz into gold” der Unternehmensberatung McKinsey & Company. Denn nur 37 Prozent der Unternehmen, die via Facebook, Twitter und Blogs kommunizieren, haben KPIs (Key Performance-Indikatoren) für ihren Social Media-Einsatz festgelegt. Lediglich 20 Prozent messen den Return on Investment.
Die Hoffnungen, die mit dem Social Media-Einsatz verbunden sind, sind dennoch sehr groß. Denn 71 der 200 befragten Unternehmen spekulieren auf ein “signifikantes Gewinnpotenzial”.
Allerdings sind die meisten Firmen bei ihrem Status Quo realistisch. So glauben nur zehn Prozent der deutschen Unternehmen, dass sie mit ihren jetzigen Social Media Aktivitäten ihr Ergebnis steigern können.
Die Lösung: Die Unternehmen müssen in Manpower und Monitoring investieren. Denn nur so können die jeweiligen Aktivitäten gesteigert und deren Erfolg gemessen werden.
Mai 9th, 2012 by Sten Franke
Kurzer Hinweis in eigener Sache. Die Wirtschaftswoche hat ein Ranking der 100 wichtigsten Internet-Köpfe in Deutschland erstellt. Auch ich bin dabei. Auf Platz 85 mit 27,4 Punkten. Das freut mich sehr. Auf Position eins ist der Soundcloud-Mastermind Alexander Ljung.
Mai 9th, 2012 by Sten Franke
Eine der wichtigsten Wahrheiten 2.0 die viele Netz-Journalisten vielleicht nicht gerne hören, lautet: Der Job der Community- und Social-Media-Manager in modernen Web-Redaktionen trägt längst genauso viel zum Erfolg eines Nachrichten-Portals bei, wie die Arbeit der schreibenden Kollegen. Angebote wie Chip.de haben längst bewiesen, dass eine lebendige Community und ein ordentliches Social-Media-Management treue und aktive Leser bindet, die zudem oftmals bereit sind, positiv über das jeweilige Web-Angebot zu sprechen.
Bislang blieb allerdings immer weitestgehend im Dunkeln, welche Nutzer überhaupt bereit sind, mitzudiskutieren und sich innerhalb der Community zu engagieren. Bzw. welche Reaktionen lösen welche Art von Kommentaren aus? Diese Fragen lassen sich gänzlich mit Hilfe eines modernen Monitoring-Tools klären. Deshalb haben sich Sebastian Horn, Community-Redakteur von Zeit Online und Max Neufeind von der ETH Zürich einmal eine Zeit-Debatte zum Thema Grundeinkommen mit 1.400 Nutzer-Kommentaren ganz genau angesehn. „Wir haben – basierend auf statistischen Methoden – untersucht, inwiefern sich Nutzer in ihrem Kommentarverhalten ähneln oder unterscheiden“, beschreibt Horn das Vorgehen in einem Interview mit Drehscheibe. Insgesamt konnten er und Neufeind vier Nutzertypen identifizieren und charakterisieren. Das sind:
1. Der Troll. In der analysierten Debatte schrieb er rund elf Prozent aller Kommentare.
2. Der Musterschüler. „Das ist ein Usertyp, der zwar wenige Kommentare schreibt. Seine Kommentare sind jedoch sehr lang, gut ausformuliert und klingen freundlich. Er schafft es außerdem, auf viele Aspekte des Themas einzugehen“, erklärt Horn.
3. Der Bemühte (oder auch der Fleißige). Er schreibt extrem viele Kommentare. Sie haben eine mittlere Länge, sind durchschnittlich überzeugend und durchschnittlich freundlich.
4. Der Besserwisser. Er formuliert scharf und wendet sich direkt an den Autoren. Im Vergleich zum Troll bringt er allerdings stichhaltige Argumente vor. „Dafür erhält er viel Aufmerksamkeit von anderen Nutzern, die auf seine Kommentare antworten oder sie mit einer Leserempfehlung versehen.“

Die Studie als Präsentation bei Slideshare
Tagtäglich können Debatten aus dem Ruder laufen, wobei nur die frühe Erkennung dieser, der richtige Umgang mit Nutzerkommentaren und eine einfühlsame Moderation der Diskussionen dieses Risiko minimiert. Die Identifizierung dieser Issues ist eine Herausforderung, bei der auf Suchwort-Abfragen spezialisierte Social-Media-Monitoring-Angebote, sog. “Basic Listening”-Tools, schnell an Ihre Grenzen kommen. Sie führen keine kontextbasierten Analysen durch, um Relevantes intelligent zu filtern, um Alarm zu schlagen, wenn erste Fetzen fliegen. “Advanced Listening”-Systeme mit ausgeklügelten semantischen Analysen, basierend auf computerlinguistischer Technologie helfen hier weiter.
Social Media Monitoring Systeme wie der gridmaster können selbstständig Kommentare entdecken, die gegen die jeweiligen Kommentar-Regeln verstoßen und darüber hinaus noch einiges mehr. Wir haben die letzten 6 Monaten sehr hart an einer neuen Version unseres gridmasters gearbeitet, welcher mit umfangreichen Funktionen ausgestattet ist, um die physischen Lebenszeichen einer Community richtig zu deuten und so jedem Community Manager gute Dienste leisten kann.
Alles in allem zieht Horn eine positive Bilanz. Denn es hat sich gezeigt, dass die Kommentare mit einem möglichst hohen Argumentationsniveau auch die meisten Reaktionen auslösten. „Kommentare von Pöblern werden meist ignoriert. Je schwächer ein Kommentar argumentativ ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand darauf antwortet.“
Heißt: Die Community würdigt Qualität, wodurch sie natürlich mehr Traffic und neue User generiert und somit im Wert steigt. Investitionen in ein qualitativ hochwertiges Community Management, also guten Moderatoren und den richtigen Social Media Tools zahlen sich daher sehr schnell aus.
Mai 7th, 2012 by Sten Franke
Warum tun wir, was wir tun? Wie erkennen wir die Beweggründe dafür? Und was tun wir mit diesem Wissen? Diesen Fragen widmet sich der monatliche trendalk in Hamburg, auf dem ich am vergangenen Donnerstag über Social Media Monitoring, Social Analytics und neuste Entwicklungen in der Trendforschung sprechen durfte. In diesem Zusammenhang nochmals ein herzliches Dankeschön an die Veranstalter (trendquest) und das diskussionsfreudige Publikum.

Social Media Monitoring & Analytics - Trendforschung 2.0
Trends und Gründe für Veränderung: Politisches Verständnis des Einzelnen wie auch dem der Unternehmen, mit den damit zusammenhängenden Leitbildern, Helden und Idolen und mit den Werten des Teilens. Aber woher erkennen wir die Werte des Teilens (Sharen)? Im Zeitalter des Conversational bzw. Social Webs revolutionieren Sharing-Mechanismen die Art wie wir zukünftig Markt- und eben auch Trendforschung betreiben. Die Grundlage dafür sind weltweit mehr als eine Milliarde aktiver Social Web Nutzer, die sharen, liken, bloggen, twittern und kommentieren und damit eine riesige Masse an Daten produzieren, die sich in den nächsten zwei Jahren noch einmal verdoppeln wird. Die meisten Unternehmen verschenken noch ein großes Potential an Market & Consumer Insights, die ihnen eine ordentliche Social-Media-Analyse bieten kann. Denn mit Hilfe einer intelligenten Echtzeit-Analyse von Communitys, Twitter, Facebook & Co. lässt sich nicht nur ein aufziehender Shitstorm erkennen, sondern auch eine höchst professionelle Trendforschung betreiben.

Einsatzgebiete Social Media Monitoring in Deutschland
Der besagte Shitstorm ist eine reale, aber meist eher unwahrscheinliche Gefahr. Die Daten für eine profunde Trendforschung für die Produkte der jeweiligen Marken sind jedoch meist vorhanden und sie lassen sich auch immer besser analysieren.
Einen Umstand, dessen sich noch nicht einmal die Hälfte aller Unternehmen bewusst sind. Eine Untersuchung des BVDW ergab, dass Social Media überwiegend für PR/Pressearbeit (73,6 Prozent) und für Kundenbindung (59,5 Prozent) eingesetzt wird. Nur 46 Prozent nutzen die eigenen Daten auch zur Marktforschung.
Dabei bietet ein professionelles Social-Media-Monitoring drei Vorteile, die das Herz von jedem Marktforscher höher schlagen lassen:
- Der Kostenaufwand ist im Verhältnis eher gering und genau kalkulierbar.
- Die Ergebnisse gibt es in real-time, also Echtzeit
- Die Resultate basieren – wenn man es richtig macht – auf einer sehr breiten Datengrundlage, die im Idealfall annähernd 100% der thematisch relevanten Beiträge und Kommentare betragen.
Ein weiterer Faktor, den man nicht unterschätzen sollte, ist auch der Umstand, dass sich das Konsumenten- und Mediennutzungsverhalten verändert hat. Bei vielen Menschen hat in den vergangenen Jahren die Bereitschaft bei Telefon- oder Straßen-Interviews mitzumachen, stark abgenommen. Auch für dieses Problem hilft eine Trendforschung via Social-Media-Monitoring. Zudem kommt der Wahl der richtigen Netzwerke, mit deren Hilfe Sie die Marktforschung durchführen, eine entscheidende Bedeutung zu.

Social Media Prisma 4.0 - Übersicht Social Web in Deutschland
Allerdings hat auch die Trendforschung 2.0 ihre Limitierungen. Denn sie funktioniert nur, wenn das eigene Forschungsobjekt auch genügend Buzz generiert. Dabei gilt die Regel: Umso höher die emotionalen Faktoren eines Produktes oder einer Marke (Forschungsobjektes) sind, umso mehr wird drüber gesprochen.
Das klingt alles ganz einfach, ist es aber natürlich nicht. Die meisten im Markt befindlichen Tools bieten in diesem Bereich lediglich eine einfache Keyword-Suche. Das reicht nicht. Tatsächlich ist eine gehörige Portion Know-How inklusive einer ausgefeilten Analytics-Technologie vonnöten.
In der Tat macht es der Mix: Erst wenn man ein Profi-Tool wie z.B. der gridmaster, mit seiner Kontext-basierten Suche und seiner hohen Genauigkeit bei der Clusterung und Strukturierung dieser immensen Datenflut mit klassischen Methoden mischt, sind genaue Trendaussaugen möglich.
Dies alles zeigt: In der Trendforschung via Social Media steckt ein großes Potential, dessen sich allerdings noch nicht einmal die Hälfte aller Unternehmen bewusst sind. Sobald ein Unternehmen jedoch bereit ist, diese neue Form der Marktforschung anzuwenden, liegt eine Erfolgsformel in dem richtigen Mix aus neuen und klassischen Methoden und der Wahl des richtigen und erfahrenen Monitoring-Providers.
Mai 4th, 2012 by Sten Franke
Es hat viele Jahre gedauert, aber so langsam kommt die Tatsache, dass man durch Social Media durchaus einen positiven Return on Invest zu erzielen kann, auch in den höchsten Chefetagen an. Und das trotz der manchmal hohen laufenden Kosten.
Eine Befragung von Senior Executives aus dem Februar dieses Jahres, die von der PulsePoint Group und dem Economist Intelligence Unit durchgeführt wurde, kommt zu dem Ergebnis, dass Unternehmen, die eine aktive Social-Media-Präsenz aufgebaut haben, ein viermal höheren Resturn on Invest erzielen können, als Companys deren Social Network-Engagement nur niedrig oder gar nicht vorhanden ist.

Quelle: eMarketer.com
Die weiteren Ergebnisse dürften vor allem den Vertrieb der meisten Unternehmen freuen. Denn die amerikanischen Manager hoben insbesondere die positiven Verkaufseffekte von Social Media heraus. So sagten 84 Prozent der Befragten, dass die Social-Media-Kampagnen die Effektivität ihrer Marketing- und Verkaufs-Bemühungen gesteigert hätten.
81 Prozent gehen sogar noch einen Schritt weiter und gaben an, dass sie mit Hilfe von Twitter, Facebook & Co. ihre Marktanteile steigern konnten.
Das Erstaunliche: Den Konsumenten scheint vor allem wichtig zu sein, dass die Social-Media-Angebote der Unternehmen ihnen genügend Platz einräumen, um mit den Firmen zu sprechen. Die Manager beobachten immer dann einen positiven Effekt von den Social-Media-Plattformen auf den Verkauf, wenn die Kommunikation bei Facebook oder Twitter besonders intensiv war. Dabei ist es sogar gar nicht so wichtig, ob die Kundengespräche eher positiver oder negativer Natur waren.
Klingt alles nach eitel Sonnenschein. Es gibt aber auch ein ABER. Viele der Senior Manager beklagen, dass es noch immer keine standardisierten Messmethoden für die unterschiedlichen Social-Media-Kennzahlen gibt. Da haben die US-Manager teilweise recht.
Ich bin sogar davon überzeugt, dass dies noch ein paar Jahre so bleiben wird. Allerdings gibt es Mittel und Wege, dieses Dilemma zu lösen. Mit einem intelligenten Monitoring-Dashboard, wie wir es anbieten, lassen sich die wichtigsten KPIs immer auf einen Blick erfassen. Ein effizienterer Überblick über die jeweiligen Social-Media-Aktivitäten ist kaum möglich.
Trotzdem zeigt diese Untersuchung, dass das Bedürfnis nach einheitlichen Messstandards unheimlich groß ist. Immerhin fangen jetzt aber immer mehr Senior Manager überhaupt an, den Wert und den ROI (siehe oben) von Social Media zu entdecken und ernst zu nehmen.
Mai 3rd, 2012 by Sten Franke
Über die Möglichkeiten und Potentiale von Pinterest wurde schon so viel geschrieben, dass es an der Zeit ist, sich mal ganz konkret mit der Frage zu beschäftigen, wie nutzen eigentlich deutsche Marken die Online-Pinnwand? Die Webathleten haben bereits die wohl umfassendste Liste mit einheimischen Brands erstellt, die auf der Online-Bilderwand zu sehen sind. Ich wage erst gar nicht den Versuch noch mehr Marken zusammenzusuchen, sondern habe mir vier Beispiele herausgepickt, die ich für besonders gelungen erachte.
Wie wichtig Pinterest in Deutschland mittlerweile geworden ist, zeigt auch eine Auswertung von Googles Analyse-Tool Ad-Planner. Demnach haben die US-Amerikaner mit rund 840.000 Unique Usern mittlerweile StudiVZ beim Traffic überholt. Aber hier jetzt die vier Beispiele:
Tape.tv

Die Berliner befüllen unter anderen neun Boards. Thematisch reicht die Bandbreite von Musik-Tipps, über Album-Cover zu lustigen Web-Fundstücken. Insgesamt kommt das Angebot erst auf 89 Follower.
t3n Magazin

Die Technik-Freunde aus Hannover befüllen fünf Boards. Unter anderem eines mit Gadgets, eines mit Impressionen von der Cebit und eines mit dem schönen Namen Meme’s & No-Brainer. Alleine dieses Board hat 1272 Follwer.
Lovely Books

Das wohl erfolgreichste deutsche Literatur-Network ist auch bei Pinterest dabei. Absoluter Höhepunkt ist eine Pinnwand mit Fotos von ungewöhnlichen Bücherregalen.
Red Bull

Wie gut sich die drei eher kleinen Marken noch bei Pinterest schlagen, zeigt der Vergleich mit Red Bull. Bei Facebook ist der Energy-Drink-Hersteller ein echter Gigant. Beim Bilder-Netzwerk sind die Österreicher mit nur 426 Followern von einer ähnlichen Position noch meilenweit entfernt.
Mai 2nd, 2012 by Sten Franke
Im wahrsten Sinne des Wortes ein schönes Mapping- und Monitoring-Tool für Twitter. Profis werden die Mentionmapp kaum ernst nehmen. Dafür sieht das Tool aber verdammt gut aus und bringt trotzdem auch Web- und Marketing-Experten noch einigen Fun – zumindest für einige Zeit.
Mentionmapp aus dem kanadischen Vancouver macht lediglich eine Sache: ein Twitter-Profil in seinen Verästelungen aus Tweets, Replys und Reetweets grafisch darstellen. So entsteht eine bildliche Übersicht der eigenen Microblogging-Kommunikation. Toll gelöst: Beim Klick auf einen anderen Twitter-Nutzer in der eigenen Karte, wird sofort dessen 140-Zeichen-Kommunikation dargestellt.

In Gegensatz zu vielen ähnlichen Angeboten, die eigene Twitter-Aktivitäten, wie auch immer, darstellen und analysieren, funktioniert die Mentionmapp nicht nur für den eigenen Twitter-Account. In ein kleines Suchfeld (oben links) lässt sich jeder beliebige Nutzername eintragen. Dann berechnet das Tool dessen Zwitscher-Karten. Eine gar nicht so unpraktische Funktion für Monitoring-Profis, die nur mal kurz einen Blick auf die Konkurrenz werfen wollen.
Noch ist Mentionmapp im Betastatus, aber schon längst eine begehrte Firma. Denn sie wurde bereits von OverInteractive Media Inc. übernommen. Die Vision der Kanadier: „Take information beyond columns and rows, graphs and charts and create engaging interactive data stories.“
Wenn das gelingt, können wir uns noch auf viele weitere Tools freuen.
April 27th, 2012 by Sten Franke
Ich freue mich jetzt schon: Am kommenden Donnerstag, den 3. Mai, spreche ich beim trendtalk 05′12 über Social Media Monitoring. Ich erkläre den Zuhörern, wie wir bei ethority die Aktivitäten von Nutzern im Social Web analysieren, bewerten und dadurch u.a. Consumer Trends identifizieren können.

Angereichert wird das Ganze mit kurzen Fallbeispielen und Lösungen, die für die verschiedensten Unternehmensbereiche gelten. Zudem will ich einen Überblick über die Möglichkeiten geben, wie wir das Verhalten der Nutzer im Social Web evaluieren können und daraus Handlungsempfehlungen für Marketing, CRM, Corp. Com, HR etc. ableiten. Denn letztendlich geht es entsprechend unseres Claims genau darum: Turning Social Media Data into Profit!
Der trendtalk will über ein Jahr lang, jeden Monat, Trends und Gründe für die aktuellen Veränderungen in unserer Gesellschaft und Geschäftswelt beschreiben. Die vergangenen Veranstaltungen befassten sich laut Eigenbeschreibung „mit dem politischen Verständnis des Einzelnen wie auch dem der Unternehmen, mit den damit zusammenhängenden Leitbildern, Helden und Idolen und mit den Werten des Teilens.“
Diesmal geht es um die Frage, wie wir die Werte des Teilens erkennen können? Denn die Mittel dafür sind nach Meinung der trendtalk-Macher “zum Beispiel Social Media Monitoring, Marktforschung und Co.“ Das sehe ich genauso und habe deshalb auch gerne zugesagt.
Vielleicht hat der ein oder andere Interessierte Zeit und Lust vorbeizuschauen. Anmelden kann ich jeder unter Trendquest.eu/trendtalk.
April 25th, 2012 by Sten Franke
Auf diese Studie werden Marketing-Verantwortliche namhafter Brands mit viel Interesse schauen. So hat das Web Excellence Forum, die Wirkung von Fanpages auf das Markenimage von Unternehmen untersucht. Das Ergebnis lautet: „Der Kontakt mit einer Fanpage hat nachweisbar positiven Einfluss auf das Image. Allerdings wirkt der Besuch einer Corporate Website um ein Drittel stärker und zudem differenzierter auf das Image.“
Erstellt wurde die Studie WebXF in Zusammenarbeit mit der Universitäten Leipzig, St. Gallen und FU Berlin. Insgesamt haben 3.600 teilgenommen.
„Unsere Fanpage Impact Messung zeigt eine klar positive Wirkung von Facebook auf das Markenimage. Man muss aber darauf hinweisen, dass Websites stärker und deutlich differenzierter wirken. Dennoch, im Vergleich zu Websites ist Facebook überraschend effizient“, erklärt Michael Heine, Gründer des Web Excellence Forums, die Ergebnisse zusammen.
Unter dem Punkt „die Ergebnisse im Detail“ heißt es in der Studie: „Probanden, die weder Kontakt zur Fanpage noch zur Website eines Unternehmens hatten, benoten das Unternehmensimage im Durchschnitt mit einer 3.0. Hatten die Probanden die Fanpage aufgerufen, resultiert dies in einer durchschnittlichen Unternehmensnote von 2.6 (entspricht einem Imagegewinn von rund 10 %). Besuchten sie die Corporate Website, so gaben sie dem Unternehmen danach im Schnitt die Note 2.5 (entspricht einem Imagegewinn von rund 15 %).“
In der Reallife-Situation muss man die Ergebnisse allerdings ein wenig relativieren. Denn die Ausgangslage ist meist eine andere. Auf eine Unternehmens-Webseite kommen die Konsumenten nur, wenn sie ein klares Anliegen haben. Sie haben sich ganz bewusst dafür entschieden die Seite zu besuchen. Heißt: Image-Maßnahmen auf der Homepage können viel intensiver wahrgenommen werden, zumal auch Marken-Attribute und Botschaften mit allen Freiheiten des Designs auf der eigenen Website transportiert werden können.
Auf Facebook-Fanpages halten sich die Design-Möglichkeiten noch immer in Grenzen. Werbe- und Marketing-Profis haben also wesentlich weniger Optionen, eine Marke beispielsweise durch besonders designlastige Elemente zu präsentieren. Hier sind ganz andere Denkansätze und Kreativkonzepte gefragt. Dafür ist die Wahrscheinlichkeit wesentlich höher tagtäglich relevante Besucherströme zu generieren, neue Fans durch virale Effekte und Social Media Mechaniken zu gewinnen bzw. durch ein gutes Community Management an die Marke zu binden.
Das Geheimnis liegt also im Grunde darin, die Facebook-Fans auf die eigene Unternehmes-Webseite zu leiten. Und an diesen Punkt kommt wieder das Monitoring ins Spiel. Denn mit Hilfe der Insights, welche wir über Verhalten der Facebook-Fans sammeln und auswerten, ist es uns möglich die Unternehmensseite so auf die Bedürfnisse der Facebook-Besucher auszurichten, dass der Erfolg dieser, ob nun für Kampagnen, E-Commerce oder Imagepflege, um einiges höher ist.
April 23rd, 2012 by Sten Franke
Ist der Pinterest-Hype schon wieder vorbei oder nimmt er nur eine Auszeit? Die neuesten Zahlen von AppData dürften den Machern der Web-Pinwand nicht gefallen. Denn die Monitoring-Experten für die Nutzung von Facebook-Apps sagen, dass die Zahl der Facebook-Connected-Pinterest-Nutzer in den vergangenen 50 Tagen stark zurückgegangen sind.
Die US-Analysten gehen zurzeit von einem Minus von 25 Prozent aus. So soll die Zahl der monatlich aktiven Nutzer am ersten März bei 11,3 Millionen gelegen haben. Am ersten April waren es mit 11,15 Millionen nur leicht weniger. Am 20. April lag dieser Wert allerdings nur noch bei 8,3 Millionen.

Pinterest-Facebook-Traffic laut AppData
Diese Delle ist die erste kleine Krise, mit der das noch junge Start-Up zurecht kommen muss. Bislang kannte es nur einen Trend: Steil nach oben! Von Mai 2011 mit ein paar unter hundert Tausend Besuchern steigerten die US-Amerikaner den Traffic auf rund 12 Millionen. Ein erster Hinweis auf die Krise zeichnete sich schon ab, denn bereits vor Wochen fing die Verweildauer an zu stagnieren. Das lässt darauf schließen, dass viele der neuen Besucher mal kurz vorbeischauen und schnell wieder gehen. Aber auch diese Nuzter werden bestimmt schon bald überzeugt, länger auf Pinterest zu bleiben. Allerdings sollen bereits heute ein Fünftel aller Nutzer einmal täglich auf der Web-Pinnwand vorbeischauen. Pro Monat sollen die Nutzer sogar durchschnittlich bereits 98 Minuten auf der Site verbringen.
Nach Meinung der Experten von Businessinsider.com sind genau diese „Ich-schau-mir-das-Start-Up-an-über-dem-alle-reden-Nutzer“ der Grund für den Traffic-Rückgang. Denn sie haben erst für einen Boom gesorgt, jetzt haben sie alle Pinterest einmal angesehen. Dabei stellten einige – wie es nur normal ist – fest, dass die Plattform nichts für sie ist. Also kamen sie nicht wieder. Diese Nutzer hat Pinterest nach Meinung der US-Analysten verloren.
Nicholas Carlson von Businessinsider beruhigt: „Pinterest will continue shedding try-out-the-latest-hot-thing types and then start growing again, the way it used to: through word-of-mouth.“
April 20th, 2012 by Sten Franke
Ist das Glas nun halbvoll oder halbleer? Eine neue Studie von Share & Guide Share Europe zeigt, dass rund 52,8 Prozent aller befragten Unternehmen das Internet alle wichtigen Social Media-Plattformen monitoren. Das heißt allerdings auch: Fast die Hälfte schaut sich nicht regelmäßig an, was in Blogs, bei Facebook oder in Foren über sie und ihre Produkte gesprochen wird.

Deshalb die Ausgangsfrage: Sind diese Zahlen gut oder schlecht? Ich denke, es ist ein guter Wert, denn noch vor zwei Jahren hätten wir uns gefreut, wenn diese Entwicklung abzusehen gewesen wäre. Andererseits zeigt diese Untersuchung auch, dass noch großes Potential im Markt steckt, um Monitoring- und Analyse-Aktivitäten einzuführen, auszubauen oder zu professionalisieren.
Das wissen aber auch die verantwortlichen Manager. Denn 22 Prozent der Unternehmen, die bislang noch nicht das Netz systematisch im Auge behalten, sagten, dass sie im kommenden Jahr dieses Thema angehen werden. 37,9 Prozent wollen sich dafür noch länger als ein oder zwei Jahre Zeit lassen.
Die Unternehmen, die bereits mit Monitoring-Tools wie unseren gridmaster arbeiten, nutzen diese Angebote vor allem, um die Kundenzufriedenheit, die Marken-Performance und Kampagnen zu analysieren. So sagten 26,8 Prozent, dass es ihnen genau darum gehe. 23,7 messen überwiegend den generellen Buzz, den ihre Firma und ihre Produkte erzeugen und 21 Prozent konzentrieren sich auf die Wirkungsmessung der „Brand Experience“.
Diese Ergebnisse fließen allerdings noch nicht automatisch in die Arbeitsabläufe und Business-Prozesse eines Unternehmens ein. Dies trifft lediglich auf 25 Prozent aller Unternehmen zu, die auf Monitoring setzten.
Das zeigt wiederum: Neben dem grundsätzlichen Einsatz von Social Media Monitoring wird in den kommenden Monaten auch der Aspekt immer bedeutender, dass der Monitoring-Prozess professioneller abgebildet wird und über das reine Tracken von Keywords hinaus geht – Stichwort: “Social Media Intelligence”.
Fraglich ist für die meisten Manager leider immer noch, wie ein Unternehmen die gewonnen Daten richtig nutzten kann und in die Prozesse integriert. Tools wie der gridmaster können schon heute eine Vielzahl wichtiger Daten verarbeiten, die bei richtiger strategischer und operativer Implementierung sofort für signifikante Perfomance- und Effizienzsteigerung in vielen Unternehmensbereichen, bei Kampagnen und im Community-Management sorgen.
Generell gilt: Social Media Engagement ohne professionelles Monitoring ist wie ein Sichtflug bei Nebel.
April 19th, 2012 by Sten Franke
Nichts Neues, aber trotzdem wichtig. Die Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat zehn Thesen zur Zukunft von Social Media verfasst. Sie sind so gehalten, dass sie jeder sofort unterschreiben kann. Was ihnen aber nichts von ihrer Richtigkeit nimmt.
Der wichtigste Punkt leider ein wenig zu kurz: Obwohl die meisten Unternehmen längst verstanden haben, wie wichtig Social Media ist, müssen sie ihre entsprechenden Abeilungen und Aktivitäten noch besser verzahnen und noch viel mehr ins Social Media Monitoring & Intelligence investieren. Denn nur wer weiß, was wo über ihn gesagt wird und wie er tatsächlich wahrgenommen wird, kann die riesigen Potentiale der einzelnen Kanäle auch wirklich ausnutzten.
Die sechste Forderung ist im Grunde die wichtigste und spannendste. Denn Social-Media braucht tatsächlich endlich einheitliche Kennzahlen. Hier die Thesen im Überblick:
1. Social Media etabliert sich als Querschnittsfunktion
2. Social Media setzt sich im Employer Branding durch
3. Social Media findet langsam Einzug in die Produktentwicklung
4. Social Media verändert klassische CRM-Prozesse
5. Social Media erfordert zielgruppenspezifische Präsenzen
6. Social Media braucht einheitliche Kennzahlen
7. Social Media nimmt weiteren Einfluss auf Werbekampagnen
8. Social Media wertet interne Kommunikation weiter auf
9. Social Media verändert die Unternehmenskultur
10. Social Media muss seine Effizienz noch stärker beweisen
Hier der Link zu den Details.
Was meinen Sie dazu?
April 18th, 2012 by Marc Thomalla
Nun ist es offiziell: Laut zdnet werden die Profilbilder auf Facebook zum 26.4. angepasst.
I contacted Facebook about this tweak and received a prompt reply. “I can confirm we’ve increased the size of profile photos,” a Facebook spokesperson said in a statement.
Previously, a profile picture measured 130 x 125 pixels. Now, Facebook’s profile pictures measure 166 x 160 pixels. The image in question is still a preview of your full profile picture, which can be viewed in full when you click on it.

Bildquelle: allfacebook.de
Wer sein Coverbild in Kombination mit dem Profilbild nutzt, sollte hier sein Augenmerk verstärkt darauf richten und dann, sobald möglich, das Profilbild und gegebenenfalls das Coverbild anpassen.
April 17th, 2012 by Sten Franke
Ein Kauf als Weckruf und Startschuss für eine neue Goldgräberstimmung unter den Werbeexperten: Durch Facebooks Instagram-Kauf ist die Fotocommunity auf einmal in das Zentrum des medialen Interesses gerückt.

Die direkte Folge: Auch die Marketing- und Werbe-Experten entdecken das ungeheure Potential des Networks. Denn schließlich geht es bei Instagram ausschließlich um gute und emotionale Bilder. In diesem Metier ist es schwer den Werbe-Profis etwas vorzumachen.
Der logische Schluss daraus: Marken und ihren Image-Machern bietet die Fotocommunity große Möglichkeiten sich vorteilhaft in Szene zu setzten. So können über den Dienst wunderbar Behind-the-Scenes-Bilder geteilt werden oder gar eigene speziell auf die Vorlieben der Nutzer zugeschnittene Kampagnen Motive gespielt werden. Wahrscheinlich steckt in Instagram aus visueller Marketing-Sicht ein ähnliches Potential wie in dem aktuellen Hype-Netzwerk Pinterest.
Für Marketing-Experten stellt sich die Frage nach dem Sinn des Instagram-Kaufes durch Facebook im Return on Invest für das Social Network. Auf deutschen Nachrichten-Sendern wurde Instagram als “Klitsche” bezeichnet und der Kaufpreis “für deutsche Verhältnisse” als “unvorstellbar” dargestellt. Schaut man jedoch genauer hin und nimmt eine typische Bewertung nach dem “Preis pro User” vor, stellt man fest: Instagram ist für Facebook ein Schnäppchen! Denn beim Fotodienst zahlte das Social Network nur 29 US-Dollar pro User. Bei Skype kostete ein Nutzer beispielsweise satte 241 US-Dollar.
Die 29 Dollar pro Nutzer dürfte Facebook auf jeden Fall einspielen. Denn noch hat sich niemand ernsthaft mit der praktischen Vermarktung des Foto-Dienstes beschäftigt. Dass Facebook in diesem Bereich nicht mehr in der Amateur-Liga spielt, zeigt Global Facebook Advertising Report von TBG Digital (TBG). Demnach gelang den US-Amerikanern die durchschnittlichen Kosten pro Tausend Werbeeinblendungen (CPM) seit Anfang 2011 um 41 Prozent zu steigern. Allein im ersten Quartal 2012 stieg der durchschnittliche CPM in den wichtigsten Märkten USA, Kanada, Deutschland, Großbritannien und Frankreich um 15 Prozent.











