Mai 18th, 2005 by Alexander Becker

Der Fall Manchester United: Teil I Dem reichsten Fußballclub der Welt droht der Wegfall seiner wichtigsten Einnahmequelle: Den Verkauf von Fanartikeln an die Anhängerschaft. Grund: Die eigenen Fans fangen an ihren eigenen Verein zu boykottieren. Hätte man diese Entwicklung mit einem guten Issue-Managment-System erkennen können? Und wie entwickelt sich der Fall?
Die Vorgeschichte: Im Laufe der vergangenen zwei Jahren hat sich der US-amerikanische Sport-Tycoon Malcom Glazer für rund 1,2 Milliarden Dollar, mit über 75 Prozent, die absolute Mehrheit am reichsten Fußball-Club der Welt zusammengekauft. Das Problem war und ist dabei jedoch, dass fast alle Anhänger und restlichen Aktionäre gegen die Übernahme durch den US-Investor waren.
Die Folge: „Ich werde meine Jahreskarte nicht verlängern“, sagt Nick Towle von der Vereinigung der „United Aktionäre“. Er droht: „Wir werden auch keine Fanartikel mehr kaufen. ManU ist nicht mehr unser Klub, und wir wollen Glazer dort treffen, wo es ihm wehtut: in seinem Portmonee.“
Damit tritt der seltene Fall ein, dass die eigenen Aktionäre zum Boykott ihrer Produkte aufrufen.

1 Kommentar
Walter7. März 2006 um 23:22 Uhr

Die Fussball-Fanartikel der anderen Art habe ich gerade hier gefunden:
http://www.beehave.de/forum/viewtopic.php?t=771

Viel Spaß, Walter

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