Februar 12th, 2007 by Sten Franke
Woran liegt es, dass bestimmte Marken erfolgreich sind? Zum einen ist es die klare Differenzierung und Positionierung, die ein gutes Produkt von anderen Wettbewerbern positiv abhebt. Es hat sich gezeigt, dass die Markenführung vieler Marken, also einer Mehrmarkenstrategie, nur selten die gewünschten Ergebnisse mit sich bringt. Die Interessen der Konsumenten belegen, dass Unternehmen mit drei von ihren durchschnittlich acht geführten Marken achtzig Prozent des Gesamtumsatzes erwirtschaften.
Doch das Monitoring der “consumer-generated media” im Web 2.0 ermöglicht es neben Markenführung und Markenmanagement die gezielte Markensteuerung zu optimieren. Die Analyse der Meinungsäusserungen in Foren, Blogs und Meinungsportalen zeigt, wie eine Marke wahrgenommen wird und welche Markenpräferenzen Konsumenten ausbilden. Diese Ergebnisse sind für Unternehmen sehr aufschlussreich. So ermöglicht die Auswertung der Online-Monitoring Ergebnisse ein genaues Meinungsbild und zeigt die Stärken und Schwächen einer Marke oder Dienstleistung. Die Konsumenten definieren durch ihre Äusserungen und Empfehlungen den USP von Produkten oder Dienstleistungen.
Ein gutes Monitoring sollte sich auf folgende Fragen beziehen:
1. Welche Themen werden von den Verbrauchern am meisten diskutiert?
2. Welche Medienkanäle werden zur Meinungsäusserung vorwiegend genutzt?
3. Welche Reichweite erzielen diese Medienkanäle?
4. Welche Stärken und Schwächen werden bei Produkten oder Leistungen
wahrgenommen?
5. Welche Eigenschaften werden besonders gelobt?
Durch Online-Monitoring können Unternehmen das Fremdbild mit ihrer Marke abgleichen. Die Meinungen der Konsumenten in Online-Foren, Communities und Blogs geben ein Feedback, wie ihre Produkte von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Dadurch können Unternehmen ihre Marke steuern und konstruktiv weiterentwickeln.
>> ethority: Trendforschung, Kundenzufriedenheit, Zielgruppenanalyse im Web2.0



