Februar 17th, 2007 by Sten Franke

Werbung in Zeiten von Web 2.0 bedeutet in gewisser Weise eine Abkehr von der klassischen TV-Werbung. So formuliert es Maurice Lévy, Chef der Werbeholding Publicis: „Ich bin kein Hellseher, aber es ist gut vorstellbar, dass traditionelle Print- und TV-Werbung in einer Welt der digitalen und mobilen Medien keinen Platz mehr hat – vor allem, weil man im Internet die Wirksamkeit viel besser messen kann." WirschaftsWoche 07/07 Das Web 2.0 hebt die räumliche und zeitliche Begrenzung auf. Die Menschen sind hochgradig mobil, gut vernetzt und sie handeln selbstbestimmter. Web 2.0 hat zu einer neuen Art des Denkens, Wirtschaftens und Lebens geführt. Eine interessante Werbung sollte daher auf intelligente und humorvolle Ansprache erfolgen, die verknüpft und aufeinander abgestimmt ist. Dies kann beispielsweise ein Zusammenspiel aus Websites, Videos, Fotostrecken und virtuellen Markenwelten sein. Aus den Konsumenten sind Sender und Meinungsführer geworden, die im Web 2.0 über Kampagnen, Marken und Produkte sprechen und darauf reflektieren.
Web 2.0 verändert die WerbungGute und erfolgreiche Werbekampagnen werden über viele verschiedene Kanäle ihre Zielgruppe erreichen und im besten Fall zum "Mitmachen" anregen. Siehe dazu die aktuelle Eurostar-Kampagne mit Youtube-Videospot sowie witzigem Online-Game: The Royal Guard Cheeese.  

>> Der Mediabrief: Web 2.0: Das Ende der Reichweite
>> fob marketing: Marketing 2.0 = Werbung 2.0 = Web 2.0?
>> Torsten Schwarz: 12 Tipps für die eigene Web 2.0 Strategie


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