November 13th, 2007 by David Nelles

Dietrich Schulze von Loon, seines Zeichens Präsident des Wirtschaftsverbandes GPRA, sieht in den sozialen Netzwerken des Web 2.0 eine große Chance für die Public Relation Agenturen. Obwohl für van Loon die Steuerbarkeit von Informationen innerhalb sozialer Netzwerke deutlich schwieriger ist, als in den klassischen Medien, sollten die PR Agenturen im Bereich der Social Communities Vorreiter sein.
Dass Agenturen und Unternehmenskommunikationen Produktbotschaften in soziale Netwerke des Web 2.0 installieren ist sicherlich nichts Neues.
Auch eine Galionsfigur der internationalen PR Szene hat die Notwendigkeit der sozialen Netzwerke für die Öffentlichkeitsarbeit erkannt. Paul Holmes, CEO der Holmes Group, legte in seinem Manifest vier Eckpfeiler für die PR- Arbeit in sozialen Netzwerken fest.
Der erste Pfeiler stützt die These, dass sich die Arbeit von Agenturen und Kommunikations- Departments  durch das Web 2.0 grundlegend verändern wird. Durch soziale Netzwerke wird Glaubwürdigkeit zu einem zentralen Punkt bei zukünftigen Kampagnen. Hierbei verweist Paul Holmes ausdrücklich auf die zentrale Rolle von Mundpropaganda in Social Communities.
Der Verweis auf Glaubwürdigkeit führt direkt zur zweiten Säule des Holmes Manifests. Mundpropaganda oder Word of Mouth Marketing, erfordert mehr Authentizität der Markenbotschaften als die klassischen Tools der PR bisher geleistet haben. In der Welt der sozialen Netzwerke geht um authentische Botschaften und sie fordert daher von einer medienorientierten Öffentlichkeitsarbeit ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit.
Der dritte Eckpfeiler des Holmes Manifests betrifft das Knowledge über soziale Netzwerke. PR Agenturen und Mitarbeiter der Corporate Communications müssen Experten in dem Fach der sozialen Netzwerke werden. Sie müssen sich das Web 2.0 zu Eigen machen, um auch zukünftig erfolgreich zu arbeiten.
Schließlich prophezeit der vierte Pfeiler einen zunehmenden Leistungsdruck in der PR- Szene, denn die Entwicklung des Web 2.0 wird auch neue Mitbewerber auf den Markt bringen, die in der Vergangenheit nicht als Konkurrenten in Erscheinung traten. Unternehmensberatungen und klassische Werbeagenturen haben im Fach Web 2.0 auch ihre Hausaufgaben gemacht und werden in Zukunft auch im gleichen Revier wie PR Agenturen auf Kundenjagd gehen.
Doch bei aller Aufbruchstimmung im Bezug auf Öffentlichkeitsarbeit in Social Communities hört man  immer wieder, dass es an Methoden zur Messung des Erfolgs von Word of Mouth  oder viralen Kampagnen mangelt. Die klassische Medienarbeit hatte hierfür diverse Methoden, wie das gute alte Presseclipping. An dieser Stelle muss man wohl nicht über die Wirksamkeit dieser Methode im Bereich des Webs 2.0 sprechen. Bei der Evaluierung von PR Kampagnen im Web 2.0 bedarf es auch Methoden 2.0.
Wenn es um Word of Mouth Kampagnen und deren Erfolgsauswertung geht, führt kein Weg an der ethority vorbei. Die ethority ist in der Lage, mit ihren leistungsfähigen Tools, Meinungen und Trends in Social Communities zu messen und darzustellen. Mit ihren Instrumenten  ist die ethority in der Lage, gezielt den Buzz im Web 2.0 in Bezug auf Kampagnen zu überprüfen und zu analysieren. Die ethority ist mit ihrem Knowledge  der perfekte Partner für Agenturen und Corporate Communication um den Erfolg ihrer Kampagnen 2.0 zu messen.

>> Paul Holmes

>> Pimp your Brain 

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