April 19th, 2008 by Alexander Becker
In seiner aktuellen Ausgabe beschäftigt sich die W&V auf einer Doppelseite mit der Frage, wie man als Unternehmen am besten Blogger ansprechen kann. Das verschicken unaufgeforderter Pressemitteilungen nervt. Das Hinterlassen von Werbekommentaren geht auch nicht. Als Lösung schlägt der Autor B. Mangelkramer die Social Press Release vor. "Statt einer Story transportiert sie die reine News in Form von aneindergereihten Bullet Points. Es braucht keinen Aufhänger mehr. Die Aufzählung der Fakten reicht", schreibt Mangelkramer.
Marcel Bernet liefert in seinem Blog eine Liste, wie eine Social Press Releas aussehen soll: "Eine Medienmitteilung 2.0 ist ein Pressetext, der
- im Web publiziert wird.
- die klassischen Inhalte webgerecht portioniert: Die Kernaussagen werden in einem eigenen Block gekürzt dargestellt, Aussagen werden ebenfalls separat zusammengefasst.
- diese klassischen Inhalte ergänzt mit Links zu weiterführenden Details, Online verfügbaren Grafiken und Bildern, mit einer RSS-Abo- Möglichkeit, mit Links zum Umfeld (die eigens dafür recherchiert werden und zum Beispiel auch bereits erschienene Artikel zum Thema enthalten), mit Video- und Audio-Ergänzungen der Kernaussagen, mit der Möglichkeit zu Kommentaren für alle Lesenden, mit Stichworten oder «Tags» und mit der Einbettung von Link-Plattformen."
Veröffentlicht werden diese neuen Unternehmens-Communiqué in sogenannten Social Media Newsrooms. Diese virtuellen Presseräume sind aufgebaut wie Blogs. Jeder Eintrag lässt sich kommentieren, Bewerten und mit einem Klick ("Blog this") ins eigene Journal kopieren. Unternehmen wie General Motors und Virgin sollen bereits auf diese neue Form von Öffentlichkeitsarbeit setzten.




[...] im Ethority-Weblog wird auf die aktuelle Ausgabe des Werber-Blättchens W&V verwiesen, dass sich auf einer [...]
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