Juli 31st, 2009 by Nicole Pingel

Wie angekündigt erscheint am heutigen Freitag zum ersten Mal der Weekender von ethority: Von nun an präsentieren wir an dieser Stelle unsere Top 4 Twitterlinks zum Wochenende, die sich im Laufe der vergangenen Woche durch häufige Klicks als Trending Topics erwiesen haben. Außerdem weisen wir noch einmal auf den beliebtesten ethority Blog-Artikel der Woche hin. On Top zeigt ethority das „Social-Media-Fundstück der Woche” und begleitetet mit dem „Zitat der Woche” ins Wochenende. Viel Spaß damit!

  • TOP 4 TWITTERLINKS

1. Twitter 101: 10 case studies about corporate twitter use
business.twitter.com

Interessante Timeline von Twitter-Karrieren bekannter Unternehmen, aus denen man lernen sollte

2. Great visualization of the “Amaverse”
techcrunch.com

Große U-Bahn-Karte Amazon. Sie besitzen weit mehr als Zappos…

3. Martha Steward gesteht ihre Liebe zu Twitter, “the Wal-mart of the Internet”
mashable.com

Martha Stewart liebt nicht nur Backwaren, sondern auch Twitter – mehr als Facebook (und als die Wahrheit zu sagen)

4. Otto-Normal-Blogger treffen Otto-Motor-Blogger. Erfahrungsbericht von @baranek
blog.daimler.de

In der Beach Lounge am Mercedes-Museum treffen Internetpiraten auf Businesstypen! Schlägerei…?

  • DER ETHORITY BLOGARTIKEL DER WOCHE

Der Mix machts: Social-Media-Elemente- in der PR

Es ist unumstritten: Die PR befindet sich im Wandel! Wie man von Social Media partizipieren kann und dabei nicht ganz auf klassische Instrumente verzichten muss und sollte, hier am Beispiel von PONS…

  • SOCIAL-MEDIA-FUNDSTÜCK DER WOCHE

via off the record

  • ZITAT DER WOCHE

“Da haben sich einige wohl das Hirn herausgetwittert.”

Der Fraktionschef der Grünen Bürgschaft in Bremen Matthias Güldner, Fraktionschef der Grünen Bürgerschaft in Bremen, verteidigt Internetsperren von „Zensursula” und greift Netzaktivisten an.

Juli 28th, 2009 by Sabrina Panknin

Die in der letzten Woche gestartete Kampagne von PONS ist ein schönes und vor allem positives Beispiel für integrierte Social-Media-Elemente in PR und Marketing.Das Herausragende an der Kampagne ist die Kombination aus Social- Media-Elementen bzw. Nutzung von Social-Media-Kanälen und klassischer PR-Arbeit. Ausgewählten Bloggern wurden grüne Schulhefte per Post zugestellt, in denen handschriftlich die Orthographie einzelner Blogeinträge untersucht wurde und als Absender die Pressestelle von PONS trug. Je nach Fehler-Aufkommen wurden Noten verteilt, immer mit einem Verweis auf das neue Online-Rechtschreib-Portal.Es wurde ein Blog eingerichtet sowie Inhalte im Netz kostenlos zur Verfügung gestellt, aber ganz klassisch auf eine persönliche Ansprache (sogar im Login) geachtet. Verknüpft mit dem Tool „Grüne Schulhefte”, was in manch einem nostalgische Gefühle aufkommen ließ, ein gelungener Schachzug. Viele Blogger, die eine korrigierte Version ihrer Blogposts erhalten haben, waren begeistert und teilten dieses dann auch mit. Es zeigte sich, dass eine simple Idee und der richtige Einsatz von Social Media belohnt wird.

Es wird viel darüber gesprochen, dass die PR-Arbeit einen Wandel durchlebt und sich im Zuge von Web 2.0 ändern muss. Dem kann ich nur bedingt zustimmen. „Anpassen” wäre der bessere Begriff, „Offenheit” für die neuen Möglichkeiten, die sich einem erschließen, wäre eine passende Formulierung. Viele vergessen: das sinnvolle Nutzen von Social-Media-Kanälen erleichtert die Arbeit. Das Kerngeschäft der PR, nämlich das Kommunizieren in jegliche Richtung, wird dadurch einfacher und effektiver. Ein Unternehmen wird durch Web 2.0 transparenter, die PR muss sich darauf einstellen, was sicherlich ein gewisses Umdenken erfordert, aber auch einige Vorteile bietet. Mehr Präsenz in den (neuen) Medien bedeutet Aufmerksamkeit und Aktivität in Social-Media-Kanälen bietet die Chance für PRler direkt an der Front zu kommunizieren. Darüber hinaus gewinnt die PR im besten Fall viele Mitarbeiter dazu, die, wenn sie (noch) angenehm überrascht werden, Inhalte eigenständig flächendeckend verbreiten.

Nichtsdestotrotz sind die Tage der Instrumente der klassischen PR-Arbeit noch nicht gezählt, doch gerade jetzt ist eine Komposition beider Elemente essentiell. Und somit wird, auch am Beispiel von PONS, klar: Der Mix machts!

Juli 27th, 2009 by Nicole Pingel

Aufmerksame Leser unseres Blogs werden es sicher bemerkt haben: Bei ethority befindet sich zurzeit vieles im Wandel. Natürlich wirkt sich das auch auf das Corporate Blog aus. In den letzten Wochen machte das erst kürzlich aus der Taufe gehobene Social Media Radar den Großteil der Inhalte aus. Genau dies soll sich im Zuge einer Neustrukturierung des Blogs wieder ändern.
Denn mit dem heutigen Tage bekommt das Blog ein neues Gesicht:

Die Autoren

Unser Blogger Team hat sich vergrößert und besteht von nun an aus:

  • Sten Franke
  • Dr. Benedikt Köhler
  • Felix Fiek
  • Alexander Becker
  • Nicole Pingel

Und frisch zum Team gestoßen sind:

  • Johannes Junghänel und
  • Sabrina Panknin

Zudem werden in Zukunft auch in unregelmäßigen Abständen andere ethority Mitarbeiter aus dem Technik- und Strategie-Bereich an dieser Stelle mit Gastbeiträgen vertreten sein, um tiefergehende Einblicke in die Arbeitswelt von ethority zu ermöglichen.

Die Kategorien

In Zukunft werden die erscheinenden Blogbeiträge in einer von sechs Kategorien erscheinen und zwar den Folgenden:

  • The Big Picture

Die Entwicklungen in Social Media in Weitwinkelperspektive betrachtet:
Was verändert sich im Laufe des Wandels von der Gutenbergära zur digitalen Netzwerkgesellschaft? Wie verändern sich Kommunikation, Politik, Mediennutzung? Befinden wir uns inmitten einer medialen Revolution? Welche Trends von morgen lassen sich heute schon entdecken?

  • From the Lab

Hier geben die Gesichter hinter ethority Einblicke in innovative Online-Forschungsmethoden, die in der Arbeit von ethority zum Tragen kommen.

  • Brands & Markets

In dieser Kategorie stehen Case Studies und die allgemeine Marktentwicklung im Mittelpunkt.
Wie bewegen sich Unternehmen und Brands in der neuen digitalen Welt? Wie verändern sich Märkte durch die kommunikative und soziale Wende des Internets?
Welche aktuellen Social Media Success und –Fail Storys haben sich kürzlich ereignet und was können Unternehmen und Marken aus ihnen lernen?

  • Trends

Artikel dieser Kategorie bringen die Trends in Social Media ans Licht und beleuchten sie intensiv von allen Seiten.
Warum treffen sie gerade den Zahn der Zeit und wie lassen sich die neuen Trends erfolgreich in Marketing und PR von Unternehmen einbetten? Welche Trends sind nur ein Strohfeuer und welche bieten auch langfristig einen echten Mehrwert?

  • How To

Kenner der Social Media Landschaft ist diese Kategorie sicher auch aus dem amerkanischen Weblog Mashable bekannt. In den Artikeln dieser Kategorie werden Tipps & Tricks verraten, wie sich professionelle Kommunikatoren und Marketer in Social Media optimal bewegen und was beachtet werden muss, um aus dem eigenen Social Media Engagements eines Unternehmens eine Erfolgsgeschichte entstehen zu lassen.

  • Weekender

Der Weekender ist die Reinkarnation des früheren Freitags Newsflash. Ein paar kleine Neuerungen wird es aber auch hier geben. Im Laufe jeder Woche wird über unseren ethority Twitter-Stream bereits auf interessante Fundstücke aus dem Netz hingewiesen. Der Linktipp, der am häufigsten geklickt wurde und sich somit als ein „Trending Topic“ erwiesen hat, findet auch im Weekender noch einmal seinen Platz.
Außerdem werden wir jeden Freitag noch einmal auf den beliebtesten ethority Blog Artikel der vergangenen Woche hinweisen.

Mit dem ethority Blog wollen wir also in Zukunft neue Wege bestreiten und heißen jeden Leser herzlich Willkommen daran teilzuhaben.

Beste Grüße,
Das ethority Blog Team

Juli 24th, 2009 by Nicole Pingel

Heute ist Freitag, der 24. Juli und das sind interessante Links für Social Media-Enthusiasten, PR-Experten und Web 2.0-Profis

Sommerloch:
Blog-Gau bei der ARD
Digital-conversation.de

Welt Online
mit schwacher facebook Anwendung
http://www.facebookbiz.de/?p=269

Vodafones
kleine Reputationskrise um Schnutinger
Klauseck.typepad.com

Twitter
Welcher Typ sind Sie?
fuellhaas.com

Social Media Pionier-Geist
Wer erfolgreich in Social Media sein will, muss auch mal etwas riskieren
fuelingnewbusiness.com

Die Twitter Pressemitteilung
Sind Medien und Unternehmen bereit dafür?
mashable.com

Der Anfang vom Ende?
Bei der New York Times sinken die Einnahmen durch klassisches Online Marketing dramatisch
techcrunch.com

Juli 23rd, 2009 by Sabrina Panknin

„Wieviel Aufmerksamkeit sollte Social Media zu Teil werden und welche Vorteile bringt es, sich in diesem Bereich zu engagieren?” – Die Fragen, die seit geraumer Zeit durch die (Manager)-Köpfe geistern, scheinen nun beantwortet zu werden: aus einer Kooperation des amerikanischen Social Media Marketing-Anbieter Altimetergroup und dem freien Social Network- und Wiki-Hosting-Service wetpaint entstand unter dem Brand ENGAGMENTdb die Studie „The world´s valuable brands. Who´s most engaged?”.

Die Top 100 Global Brands wurden in Hinblick auf ihr Engagement im Social Media-Bereich untersucht. Vorweg genommen: Die Ergebnisse der Studie zeigen einen Zusammenhang zwischen der quantitativen und qualitativen (Aus-)Nutzung diverser Social Media-Kanäle (hier positiv: die Einbeziehung von Diskussionsforen in den Score) und setzen diese auch analog zum Umsatz und Gewinn der Unternehmen.

Als Grundlage dient die Einteilung der Brands in vier Kategorien, aufbereitet in einem Portfolio, ähnlich der Boston-Consulting-Group-Matrix: Mavens, Butterflies, Selectives und Wallflowers.

Die Studie zeigt, dass sich bei Unternehmen, die sich quantitativ und qualitativ im Social Media-Bereich hervorheben, ein bezeichnender Unterschied bezüglich Umsatz und Gewinn heraus kristallisiert. Tatsächlich weisen die Social Media- erfahrenden Mavens trotz der momentanen Wirtschaftslage ein durchgehend starkes Betriebseinkommen und eine wachsende Gewinnspanne gegenüber Firmen auf, die entweder wenige Möglichkeiten der Bandbreite von Social Media nutzen bzw. die Pflege dieser vernachlässigen.

Zufall oder nicht?! Grenzwertig ist, dass die „over 40 attributes”, aus denen sich der Engagmentscore zusammensetzt, im Einzelnen nicht definiert werden. Wenn man nun die ungefähre Größenangabe nicht anzweifeln möchte, stellt sich immer noch die Masse = Klasse?-Frage!

Fest steht aber, dass durch messbare Vorteile entscheidungsträchtige Zweifler überzeugt werden können. Allerdings dürfte vielen bereits vor dieser Studie bewusst gewesen sein, dass eine gute und durchdachte Nutzung der Social Media-Möglichkeiten zur Steigerung des finanziellen Erfolgs von Unternehmen beiträgt.

Als das Best Practice-Beispiel überhaupt erweist sich übrigens Starbucks, die mit einem Team aus sechs Personen tagtäglich elf Social Media-Kanäle bedienen und als ein Franchise-Coffeeshop-Unternehmen hoch entwickelte Technologie-Firmen im Ranking überholen.

Somit hat Starbucks, hier stellvertretend in der Person von Alexandra Wheeler, Director of Digital Strategy, den “Zahn der Zeit” erkannt: “We live in the physical world with thousands of natural touch points, so when we laid out the vision for our social strategy, it felt like home for the brand. It´s about the relationships we form with our customers, not marketing.”

Die gesamte Studie zum Downloaden:

http://www.engagementdb.com/downloads/ENGAGEMENTdb_Report_2009.pdf

Juli 23rd, 2009 by Nicole Pingel

Heute ist Donnerstag, der 23. Juli und das sind interessante Links für Social Media-Enthusiasten, PR-Experten und Web 2.0-Profis

Umfrage-Auswertung:
Die wichtigsten Kennzahlen einer Website
Upload-magazin.de

BITKOM
veröffentlicht Leitfaden für Social Media Marketing
Foerderland.de

AOL
gibt wohl die Marke Platform-A auf
Internetworld.de

Twitter in der Politik
So wird Twitter in der Schleswig Holsteinischen Politik zu einer Art Propaganda Tool
welt.de

XING öffnet sich
XING eröffnet eine Entwicklerplattform für Applikationen
netzwertig.com

Vodafail
Vodafone sollte aus seinen Fehlern lernen und sich nicht aus dem Social Web zurückziehen, meint Olaf Kolbrück vom off the record-Blog
off-the-record.de

Myspace Nutzerzahlen
Myspace verliert als Social Network immer mehr an Bedeutung, profiliert sich aber als Musik-Plattform
techcrunch.com

Juli 22nd, 2009 by Nicole Pingel

Heute ist Mittwoch, der 22. Juli und das sind interessante Links für Social Media-Enthusiasten, PR-Experten und Web 2.0-Profis

Obama
ruft Blogger bei Gesundheitsreform zu Hilfe
Spindoktor.de

SM-Investment
Study: Investment in Social Media lohnt sich
Hemartin.blogspot.com

Das Internet
in Zahlen
01blog.de

Twitter-Charts
Sascha Lobo ist immer noch an der Spitze
Meedia.de

Pons zeigt wie’s geht
So ist man erfolgreich in der Bloggeransprache: Personalisierung ist das Stichwort
off-the-record.de

Social Media Super Gau
Ute Hamelmann zieht sich nach Vodafone Blogpost aus dem Web 2.0 zurück
meedia.de

Social Media Zukunftstipp
Bauen Sie Ihr soziales Kapital auf
buzzmarketingfortech.blogspot.com

Demo Video
So kann Microblogging im Intranet verwendet werden
chiliconcharme.de

Juli 21st, 2009 by Nicole Pingel

Heute ist Dienstag, der 21. Juli und das sind interessante Links für Social Media-Enthusiasten, PR-Experten und Web 2.0-Profis

Social Networking:
Everyone is Doing it, All the Time (sagt ComScore)
Mashable.com

Adidas & Social Media
Der Sportartikel-Hersteller startet eine Kampagne mit Christian Ulmen
Horizont.net

Wegen Google-Kritik
Offener Brief an DJV-Chef Michae
Carta.info

Facebook
hat mehr Unique-Visitors als StudiVZ und WKW
Meedia.de

Facebook Credits
Wie virtuelle Währungen helfen das Web zu monetarisieren
faz.net

Suchmaschinen Ranking
Welche sind die meist genutzten Suchmaschinen im Land?
freshzweinull.de

Open Source
Interessanter Überblick über das Wesen und die Einsatzbereiche von Open Spource Programmen
readwriteweb.com

Always on

Chris Brogan erklärt, wie man als Vertreter von Unternehmen mit Social Media umgehen sollte und wie nicht
chrisbrogan.com

Studie
Das sind die erfolgreichsten Brands in Social Media
techcrunch.com

Juli 21st, 2009 by Sabrina Panknin

„Wieviel Aufmerksamkeit sollte Social Media zu Teil werden und welche Vorteile bringt es, sich in diesem Bereich zu engagieren?” – Die Fragen, die seit geraumer Zeit durch die (Manager)-Köpfe geistern, scheinen nun beantwortet zu werden: aus einer Kooperation der amerikanischen Social Media Marketing-Anbieter Altimetergroup und dem freien Social Network- und Wiki-Hosting-Service wetpaint entstand unter dem Brand ENGAGMENTdb die Studie „The world´s valuable brands. Who´s most engaged?”.

Die Top 100 Global Brands wurden in Hinblick auf ihr Engagement im Social Media-Bereich untersucht. Vorweg genommen: Die Ergebnisse der Studie zeigen einen Zusammenhang zwischen der quantitativen und qualitativen (Aus-)Nutzung diverser Social Media-Kanäle (hier positiv: die Einbeziehung von Diskussionsforen in den Score) und setzen diese auch analog zum Umsatz und Gewinn der Unternehmen.

Als Grundlage dient die Einteilung der Brands in vier Kategorien, aufbereitet in einem Portfolio, ähnlich der Boston-Consulting-Group-Matrix: Mavens, Butterflies, Selectives und Wallflowers.

Die Studie zeigt, dass sich bei Unternehmen, die sich quantitativ und qualitativ im Social Media-Bereich hervorheben, ein bezeichnender Unterschied bezüglich Umsatz und Gewinn heraus kristallisiert. Tatsächlich weisen die Social Media erfahrenden Mavens trotz der momentanen Wirtschaftslage ein durchgehend starkes Betriebseinkommen und eine wachsende Gewinnspanne gegenüber Firmen auf, die entweder wenige Möglichkeiten der Bandbreite von Social Media nutzen bzw. die Pflege dieser vernachlässigen

Zufall oder nicht?! Grenzwertig ist, dass die „over 40 attributes”, aus denen sich der Engagmentscore zusammensetzt, im Einzelnen nicht definiert werden. Wenn man nun die ungefähre Größenangabe nicht anzweifeln möchte, stellt sich immer noch die Masse = Klasse?-Frage!

Fest steht aber, dass durch messbare Vorteile entscheidungsträchtige Zweifler überzeugt werden können. Allerdings dürfte vielen bereits vor dieser Studie bewusst gewesen sein, dass eine gute und durchdachte Nutzung der Social Media-Möglichkeiten zur Steigerung des finanziellen Erfolgs von Unternehmen beiträgt.

Als das Best Practice-Beispiel überhaupt erweist sich übrigens Starbucks, die mit einem Team aus sechs Personen tagtäglich elf Social Media-Kanäle bedienen und als ein Franchise-Coffeeshop-Unternehmen hoch entwickelte Technologie-Firmen im Ranking überholen.

Somit hat Starbucks, hier stellvertretend in der Person von Alexandra Wheeler, Director of Digital Strategy, den “Zahn der Zeit” erkannt: “We live in the physical world with thousands of natural touch points, so when we laid out the vision for our social strategy, it felt like home for the brand. It´s about the relationships we form with our customers, not marketing.”

Die gesamte Studie zum Downloaden:

http://www.engagementdb.com/downloads/ENGAGEMENTdb_Report_2009.pdf

Juli 20th, 2009 by Nicole Pingel

Heute ist Montag, der 20. Juli und das sind interessante Links für Social Media-Enthusiasten, PR-Experten und Web 2.0-Profis

Sehr lustig
der Werbegeisterbahn-Award
Werbeblogger.de

USA: Googles Anteil…
am (Online-)Werbekuchen von 2008
Hemartin.blogspot.com

Reputations-Gau
Amazon löscht Bücher auf Kunden-Kindles
Webwatcher.blogg.de

Twitter Songs on YouTube
eine großartige Top Fünf-Liste
Mashable.com

Homepage 2.0:
Corporate Websites und das Social Web
Pr-fundsachen.de

Social Media Engagement
10 Wege Ihr Geschäft durch Social Media zu optimieren
christopherdessi.com

Suche 2.0
Wie Social Media Suchdienste die klassischen Suchmaschinen ergänzen
blogpiloten.de

Twitter Zahlenspiele
So verteilen sich die deutschen Twitterati über das Land
webevangelisten.de

Juli 17th, 2009 by Nicole Pingel

Heute ist Donnerstag, der 17. Juli und das sind interessante Links für Social Media-Enthusiasten, PR-Experten und Web 2.0-Profis

Facebook
hat in Deutschland 3,3 Mio. Nutzer
Facebookbiz.de

Facebook, der Wachstumsgigant
Mark Zuckerberg begrüßt den 250 Mio.sten Nutzer
blog.facebook.com

Bundestagswahlkampf 2009:
Grüne setzen auf Bürgerbeteiligung im Netz
Horizont.net

Das Ende der Klicks
IVW und AGOF definieren PIs neu
Agof.de

E-Mail Marketing 2.0
Warum Ihre E-Mail Social Media braucht
blog.hubspot.com

Twitter
zieht mittlerweile auch eine jüngere Nutzergruppe an
w3b.org

Social Media Umfrage
Wie intensiv engagiert sich Ihr Unternehmen in Social Media?
toprankblog.com

Robert Scoble
über seinen neuen Job, Erfolg mit Social Media und seine Körbchengröße
Leanderwattig.de

Verbesserte Lehre durch Social Media
10 Einsatzorte von Social Media in amerikanischen Schulen und Universitäten, die sicher auch in Deutschland sinnvoll wären
mashable.com

Juli 16th, 2009 by Nicole Pingel

Heute ist Donnerstag, der 16. Juli und das sind interessante Links für Social Media-Enthusiasten, PR-Experten und Web 2.0-Profis

Geld, Twitter
Acht Beispiele, wie man auf Twitter Geld verdienen kann
Gruenderszene.de

Vodafone: Der erste Satire-Clip
Sehr, sehr lustig. Die generaton Upload läd den ersten spott Spot hoch.
Boocompany.com

“Es ist Deine Zeit”
Vodafone nimmt Kritik ernst
meedia.de

Kundenkommunikation
„Was Firmen wie Vodafone noch lernen müssen: Kunden wollen nur und ausschliesslich mit ihnen reden, wenn entweder die Ware mangelhaft ist oder die Service-Hotline extrem nervt.“
Blogdessennamenmansichnichtmerkenkann.wordpress.com

Kaufentscheidungen
Wie sie getroffen werden und wie Social Media in diesem Prozess mitwirkt
Fluent.razorfish.com

Social Media:
NetDoktor.de bloggt und twittert
Holtzbrinck-elab.de

Twitters Sicherheitsmaßnahmen
Muss Twitter seine Sicherheitstechniken komplett erneuern?
mashable.com

Brand Blogs
Wie Sie verhindern, dass Ihr Blog keine Beachtung findet
influentialmarketingblog.com

Brainstorm
Agenturen und Kunden dürfen nicht auf Autopilot arbeiten
pr-squared.com

Juli 15th, 2009 by Nicole Pingel

Heute ist Mittwoch, der 15. Juli und das sind interessante Links für Social Media-Enthusiasten, PR-Experten und Web 2.0-Profis

25 Indikatoren,
an denen man erkennt, dass das Gegenüber KEIN Social Media Experte ist.
Shankman.com

Social Media Radar 15/07/09   SMM Map, Seth Godin, Social Networks
“United Breaks Guitars”
Dieses YouTube-Video zwang die US-Airline in die Knie
Basicthinking.de

Klassische Medien schneller als Blogs
Im US-Wahlkampf haben die klassischen Medien die Blogs geschlagen – um 2.5 Stunden. Die Cornell University zeigt, wie Themen im Web entstehen.
Bernetblog.ch

Schlechte Nachrichten für MySpace
Social Media wird zur Klassengesellschaft und das Murdoch-Netzwerk hat einen schlechten Ruf
Internetworld.de

Social Media Marketing Map
Gunnar Bender zeigt wie alles in Social Media ineinander greift
share.acrobat.com

Interview
I don’t sit down and say, “I wonder what Josh needs?” – Seth Godin über das Bloggen
blogs.forrester.com

Abmahnungen
Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) mahnt soziale Netzwerke zu mehr Datenschutz
spiegel.de

“Best Marketing Campaign Ever”
Und was wir daraus lernen
influentialmarketingblog.com

Das Ende der Gatekeeper
Wie twitter die Entstehung von Nachrichten verändert
massenpublikum.de

Juli 14th, 2009 by Nicole Pingel

Heute ist Dienstag, der 14. Juli und das sind interessante Links für Social Media-Enthusiasten, PR-Experten und Web 2.0-Profis

Zwitscher-Spiele
5 NEW Twitter Games to Make Tweeting Fun
Mashable.com

Social Media Radar 14/07/09   SEM/SEO, Personal Branding, Twitter Games, Audi, Word of Mouth Marketing
Fremdgehen…
Audi in Ferrari-Stadt. Die wohl beste Autowerbung seit langer Zeit.
Leumund.ch

Microsoft Office 2010
Das neue Pakett wird Web-basiert und könnte ein großer Wurf werden
Mashable.com

Facebook SEO
10 Key SEO Strategies Every Facebook Page Owner Should Know
Insidefacebook.com

SpOn
thematisiert das Word-of-Mouth Marketing
spiegel.de

Social Media Kampagne
Heinz zeigt Coke wie man es in Social Media richtig macht
werbeblogger.de

Google an den Kragen
Ist es Zeit SEM und SEO zu reglementieren?
techcrunch.com

Twitter
immer mehr aktive Nutzer
faz-community.faz.net

Chris Brogan
Was Sie noch nicht über das Personal Branding wussten
chrisbrogan.com

Juli 13th, 2009 by Administrator

Für viele sind Tagclouds (Schlagwortwolken) oder ihre allgemeinere Form der Wordcloud nicht viel mehr als eine ästhetisch ansprechende Spielerei. Das hängt sicher auch davon ab, dass solche Häufigkeitsauszählungen von signifikanten Begriffen (denn darum handelt es sich eigentlich) mittlerweile nicht mehr reine Wortlisten sind, sondern wie kleine Kunstwerke aussehen: mit unterschiedlichen Schrifttypen, Formaten, Schreibrichtungen, wenn nicht sogar als dreidimensionale interaktive Objekte.

Meine erste Begegnung mit Tagclouds kam – wahrscheinlich bin ich da kein Einzelfall – mit der Social-Bookmarking-Plattform del.icio.us bzw. der Fotoplattform Flickr. Die Tagclouds waren damals der hübsche Zwilling der Folksonomy. Dieser Kunstbegriff von Thomas Vander Wal verbindet die Weisheit der “einfachen” Leute (”folk”) mit dem Ordnungsstreben der Taxonomen. Folksonomien sind ein Paradebeispiel für eine der soziologischen Grundweisheiten – nämlich der Entstehung von Kollektivtatsachen durch das unkoordinierte Handeln Einzelner. Die Folksonomy, die durch das Verschlagworten eines Bildes durch viele unterschiedliche Nutzer entsteht, ist mehr als die Summe ihrer Teile, denn sie stellt die Wissensordnung einer Gruppe oder Masse dar.

Auf einzelne Texte angewendet, können Wordclouds auch als analytisches Instrument verwendet werden, das einem ermöglicht, einen Überblick über einen Text oder einen Textcorpus aus mittlerer Flughöhe zu gewinnen. Insofern überrascht es nicht, dass die qualitative Internetforschung dieses Instrument ebenfalls für sich entdeckt hat. Robert Kozinets, der Nestor der Netnography, stellt zwei Arten der Textanalyse gegenüber: Auf der einen Seite die immer ausgeklügelteren wortbasierten Analysen, in denen Texte in ihre einzelnen semantischen oder syntaktischen Atome zerlegt und vermessen werden. Auf der anderen Seite die sehr viel intuitivere und holistische Erfassung einer großen Textmenge durch Wordclouds (”diddling with the doodling”) wie zum Beispiel für die Reden von Barack Obama und Hillary Clinton letzten Dezember.

Natürlich sind diese Begriffswolken immer auch bis zu einem gewissen Grad Spielerei. Aber Kozinets ist überzeugt, dass richtig eingesetzt sehr viel mehr dahinter steckt:

In the play, in that visual appeal, I think there is something deeper that can happen. Because we get some good analysis packed into an at-a-glance form, I think we have opportunities to use that ultimate piece of ’software,’ the human mind and imagination, to glean insight from these word pictures. We can run poetic comparisons on these scrambled word omelets. And then we can use them to launch creative inquiries into the text. Delving deeper using all our other tools, from content analysis word counts to hermeneutic mindful deep breathing.

Für uns im ethority-Lab spielen beide Ansätze eine große Rolle, doch die spannendsten Einblicke ergeben sich oft aus der Kombination von analytischem und holistischem Vorgehen. Zum Beispiel wenn ein Textcorpus (etwa die Außendarstellung eines Unternehmens oder einer Partei in ihren Pressemitteilungen) ein ganz anderes Bild ergibt, je nachdem ob man den Gesamteindruck in Gestalt einer Wordcloud auf sich wirken lässt oder ob man die Texte in ihre Bestandteile zerlegt und im Detail analysiert. Auch die Gegenüberstellung von Titel und Abstract auf der einen und Wordcloud auf der anderen Seite kann zu interessanten Ergebnissen führen.

Eine sehr schöne Anwendung habe ich bei Christoph Koch gefunden, der die Wahlprogramme der Parteien nicht nur als Wordclouds dargestellt hat, sondern auch noch jeweils einen Claim daraus extrahiert hat. Dies sind also die “heimlichen Überschriften” der Bundestagswahlprogramme:

  • CDU/CSU: “Menschen müssen Deutschland mehr fördern!”
  • SPD: “Menschen müssen dafür mehr Arbeit!”
  • FDP: “Freiheit mehr Deutschland!”
  • Bündnis90/Grüne: “Brauchen deshalb neue Menschen!”
  • LINKE: “Frauen müssen Unternehmen sichern! Gesellschaft einführen!”
  • Piratenpartei: “Bürger müssen Daten! Zugang fordern Schutz!”

Tagclouds als Forschungsinstrument
Man kann die Texte noch weiter verdichten und jeweils das Kernkonzept der Parteiprogramme herausarbeiten:

  • “Deutschland” für die CDU
  • “Mehr” für die SPD – interessanterweise spielt im SPD-Programm der Begriff “SPD” nur eine untergeordnete Rolle. Neue Bescheidenheit? Auch die Begriffe auf dem Titel des Wahlprogramms “Sozial und demokratisch” tauche nur selten auf.
  • “FDP” für die FDP
  • “Menschen” für die Grünen
  • “LINKE” für Die Linke – in diesem Punkt eine interessante Parallele zur FDP, die ebenfalls den eigenen Namen in den Mittelpunkt stellt
  • “Bürger” für die Piratenpartei