August 30th, 2009 by Alexander Becker
Es ist der Aufreger des Wahlsonntages: Fast 90 Minuten bevor die Wahllokale am gestrigen Sonntag schlossen, zwitscherten zwei Twitterer bereits eine relativ genaue Version der späteren Prognose von 18.00 Uhr. Vorab-Verraten der sogennanten Exit-Polls ist in Deutschland verboten, deshalb handelt es sich bei dem Vorfall auch nicht um ein Kavaliers-Delikt, sondern um eine Ordnungswidrigkeit, die mit bis zu 50.000 Euro bestraft werden kann.
Mittlerweile wurde als einer der beiden Zwitscherer Patrick Rudolph, CDU-Vorsitzender im Stadtverband Radebeul, identiviziert. Doch der Politiker streitet alles ab. Gegenüber Spiegel Online sagte er: “Ich weiß nicht, wer das geschrieben hat.”
Spannender als die Frage, ob Rudolph nun die Prognosen verriet und ob es ich um die Prognosen handelte oder nur um einen sehr guten Tipp, ist jedoch etwas ganz anderes:
Aus den Screenshots, die Spiegel Online veröffentlichte geht hervor, dass der eine Twitterer 21 Follower hatte und der andere vier.
Das zeigt: die Macht von Twitter liegt manchmal nicht in der Anzahl der Follower, sondern im setzten des richtigen Schlagworte bzw. in der Suchfunktion des Microblogging-Dienstes begründet. In Verbindung mit der Suche kann der richtige Tag zu einem unglaublichen Multiplikator werden.
August 28th, 2009 by Sabrina Panknin
TOP 4 TWITTERLINKS
1. “Soon somebody’s going to get a Ph.D. in the statistical parsing of Twitter data streams”
Ein Artikel über den Einfluss von Twitter auf Hollywoods Filmbranche. Im Verhältnis schicken viele ihre Kritk oder ihr Lob über den Microblogging-Dienst in die Welt. Zumindest so viele, dass Statistiken erstellt werden können, was den Autor zur Äußerung oben getweeteter Frage veranlasst hat.
2. Pünktlich zum Schulbeginn: iPhone Apps für Schüler
3. Ab jetzt freie Fahrt mit Google Maps
Über den Traffic-Button ist es nun möglich, auch den Verkehr auf Nebenstraßen zu sehen. Unterschiedliche Farben kennzeichnen die Dichte des Verkehrs.
4. Das iPhone gibts jetzt bald auch in China
Apple erobert nun auch den weltgrößten Mobilfunkmarkt und lässt das iPhone 3G durch Cina Unicom ab Oktober in China verkaufen.
Der Blogartikel der Woche
Social Media Company Monitor 2009
Zusammen mit der Cologne Business School hat die Unternehmensberatung Brain Injection den „Social Media Company Monitor 2009″ druchgeführt. „Die Ergebnisse sind zum Teil niederschmetternd. Über die Hälfte haben kaum oder gar kein Wissen über Web 2.0″. 350 deutsche Führungskräfte wurden zu ihren Kenntnissen und Strategien im Social Web befragt. Die Ergebnisse gibt’s hier.
Social-Media-Fundstück der Woche
Der Tweet-Kuchen

Wo kommen die Tweets her? 65% vom Twitter-Interface
Zitat der Woche
“Spotify is so good”

postet Mark Zuckerberg auf seinem Facebook-Account und löst so Gerüchte aus: Angeblich befinden sich Facebook und Spotify, einem schwedischen Music Streaming Service, in fortgeschrittenen Verhandlungen über eine Zusammenarbeit.
August 26th, 2009 by Alexander Becker
Zusammen mit der Cologne Business School hat die Unternehmensberatung Brain Injection den „Social Media Company Monitor 2009“ druchgeführt. „Die Ergebnisse sind zum Teil niederschmetternd. Über die Hälfte haben kaum oder gar kein Wissen über Web 2.0“, fasst das Brain Injection-Blog die Ergebnisse zusammen.
Unter der Leitung von Prof. Dr. Klemens Skibicki wurden 350 deutsche Führungskräfte zu ihren Kenntnissen und Strategien im Social Web befragt. Zentrale Fragen an die Führungskräfte waren ihre Kenntnisse und Nutzung von Blogs und Communities in Unternehmen, Erzielte Vorteile von Social Media im Unternehmenseinsatz und die Zukünftige Planung von Social Media Aktivitäten.
Die wichtigsten Erkenntnisse und Details der Studie:
15 Prozent der Unternehmen steigern heute den Umsatz durch Einsatz von Social Media.
51 Prozent der Unternehmen planen auch in Zukunft keinen Einsatz von Social Media.
75 Prozent der Unternehmen haben kein Blog.
12 Prozent wissen nicht, was ein Blog ist.
40 Prozent der Entscheider haben kein Community Profil.
Die gesamte Studie gibt es hier
August 25th, 2009 by Sabrina Panknin
In seinem Blogartikel „Broadway-Musical dank Twitter und Social Media populärer als Paris Hilton” schreibt Sten, dass Social Media keine Art von Performance-Marketing sei und auch keine Spezial-Disziplin der PR und Kommunikation. Dieser Aussage stimme ich insofern zu, dass auch ich der Meinung bin, dass Social Media für das Marketing im Allgemeinen eine wichtige Rolle spielen und somit auch an die Unternehmen heran getragen werden sollte.
Für die PR sollte Social Media keine neue Disziplin, sondern ein ganz selbstverständlicher Bestandteil der täglichen Arbeit sein. Laut Wikipedia wird PR folgendermaßen definiert: [PR steht für] einen weit gefassten Begriff für die Gestaltung der öffentlichen Kommunikation von Organisationen, Unternehmen, Behörden, Ideen oder Einzelpersonen. Bei dieser Definition steht vor allem der Begriff „Kommunikation” im Vordergrund. Mag die Definition von Wikipedia vielleicht auch nicht die Treffendste sein, so sind wir uns wohl alle einig, dass Public Relations vornehmlich aus Kommunikation bestehen. Social Media gibt PRlern die wohl einfachste Gelegenheit, flächendeckend zu kommunizieren und hat durchaus weitere Vorteile:
1.Die Reichweite
Facebook hat in Deutschland über 6.200.000 Nutzer.
Twitter hat weltweit 44 Millionen Nutzer, in Deutschland belaufen sich die aktuellen Schätzungen der aktiven Nutzer auf 145.000.
Xing hat nach eigenen Angaben etwa 3,4 Millionen Nutzer, die im deutschsprachigen Raum auf der Plattform aktiv sind.
Nutzen Sie diese und andere Dienste richtig, kann sich Ihre Reichweite enorm vergrößern. Zudem sind die dort publizierten Texte über Suchmaschinendienste leicht auffindbar.
2. Das Netzwerk
Durch Social Media kann sich Ihr Netzwerk stark vergrößern. Die Zeiten des Rolodex sind vorbei, einfacher und effektiver kann man seine Kontakte zum Beispiel auf XING sammeln und organisieren. Die Informationen über Ihre Kontakte, die Ihnen damit zugänglich sind, sind aussagefähiger als eine Visitenkarte jemals sein könnte. Es besteht außerdem die Möglichkeit, Ihre Kontakte mit Zusatzinformationen und Memos über Ort und Grund des Kennenlernens zu versehen. Auch ihr Gegenüber weiß sofort, wo er Sie einzuordnen hat, so dass es nicht zu einer Verwechslung kommen wird.
3. Die Ansprechpartner
Über bestimmte Plattformen ist die Ansprache einfacher, schneller und effektiver geworden. Das Kontaktieren über XING ist persönlicher, ihr Gegenüber hat ihr Bild vor Augen und somit eine bessere Assoziation an der Hand. Beim Kontaktieren neuer Ansprechpartner kann die Ansprache über eine Business-Plattform persönlicher wirken und dafür sorgen, dass Ihr Anliegen z.B. nicht in einer E-Mail-Flut untergeht.
Auch im umgekehrten Fall ist die Kommunikation mit, durch und in Social Media für PRler ein Gewinn. Nicht nur, dass Kommunikation im eigentlichen Sinne (in Form von Dialog) nun möglich ist, man hat auch die Chance, ein Feedback zu bekommen und nicht nur einseitig etwas nach außen zu tragen, was in den meisten Fällen unkommentiert bleibt.
In diesem Sinne freue ich mich auf Kommentare und Anregungen!
August 24th, 2009 by Alexander Becker
Diese Studie bestätigte alle Social Media-Berater und schreckte gleichsam Nutzer wie Politiker auf: Im Auftrag des Verbraucherministeriums wurden eine Untersuchung durchgeführt, die herausfand, dass sich 36 Prozent aller Unternehmen mittlerweile auch in soziale Netzwerken informieren. 80 Prozent dieser Firmen schauen sogar vor einem Vorstellungsgespräch, wie sich die Bewerber bei Facebook, StudiVZ & Co. darstellen.
Florian Schütz von der Personensuchmaschine Yasni kommententierte darauf hin völlig richtig: „Diese Fakten zeigen, wie wichtig aktives Online-Reputationsmanagement ist…“.
Interessant ist allerdings, was die Politik aus der Diskussion macht: Sie stellt sich auf die Seite der Nutzer. So sagt die Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner: „Ich fordere die Betreiber auf, Möglichkeiten zur Selektion einzurichten, damit jeder Nutzer frei entscheiden kann, wem er seine Daten zugänglich machen will.“ Weiter fordert sie, dass die Rechte an Privatfotos nicht auf den Anbieter von Web-Portalen übergehen dürfen, sobald man sie ins Internet stellt. Suchmaschinen sollten außerdem auf soziale Netzwerke keinen Zugriff haben und auch Löschungen der Nutzer nicht dürften nicht umgangen werden.
Alle wichtigen Fakten der BMELV-Studie über Unternehmen, die zur Personalauswahl im Internet recherchieren:
- Fast 80 Prozent der Unternehmen nutzen das Internet bereits vor der Einladung zum Vorstellungsgespräch.
- Bei einem Viertel der Unternehmen kommt es vor, dass Bewerber wegen Informationen aus dem Internet nicht eingestellt werden. Für 56 Prozent kann jemand aber auch genau wegen der Informationen aus dem Internet interessanter werden.
- Ablehnend bewerten potentielle Arbeitgeber negative Aussagen über die Arbeit oder das Arbeitsumfeld (76 Prozent). Ebenfalls negativ ist es, wenn private Inhalte auf den Internetseiten von den Aussagen in der Bewerbung abweichen (49 Prozent) (Glaubwürdigkeit). Positiv sind für fast zwei Drittel der Internet nutzenden Unternehmen Hobbies und soziales Engagement. Auch sehr private Bilder, (etwa „Partybilder“) sind für fast die Hälfte der Unternehmen negativ, 43 Prozent bewerten dies neutral.
August 21st, 2009 by Sabrina Panknin
TOP 4 TWITTERLINKS
1. Die bewährtesten URL-Shortener
Neun URL-Shortener von bit.ly bis ow.ly wurden in Hinblick auf ihre durchschnittliche Ladezeit und Funktionszeit getestet. Hier die nett aufbereiteten Resultate
2. The world has changed forever. #Realtime-Marketing
www.buzzmarketingfortech.blogspot.com
Der Autor des Blogposts muss schmerzlich feststellen, dass die Welt sich in einem Änderungsprozess befindet. Speziell in dem Bereich Marketing trauert er der „guten” alten Zeit hinterher, ist sich aber im Klaren darüber, dass die Hinwendung zum Realtime-Marketing nicht mehr aufzuhalten ist.
3. Here is a sneak peek at Facebook for iPhone 3.0
Wie die Headline schon verspricht, verschafft uns Techcrunch einen visuellen Einblick in die Facebook-App für das iPhone 3.0
4. Twitter oder Facebook: Wer wird gewinnen? #Realtime-Search
Ben Parr von Mashable beleuchtet das Rennen um die Vormachtstellung von Twitter und Facebook und vergleicht.
USA: 83 der 100 größten Werbekunden fahren Facebook-Kampagnen
Laut einer AdAge-Studie fahren 83 der 100 größten US-Werbekunden Kampagnen bei Facebook. Darunter solch namhafte Companies wie Johnson & Johnson, Nike oder AT&T. sollte der Trend sich auch in Deutschland durchsetzen?
Social-Media-Fundstück der Woche


Der Twitter-Analyzer gibt einem nicht nur die Möglichkeit, seine eigene Twitter-Statistik zu erstellen, sondern gliedert genau auf, wie viele Unique-User und welche Reichweite man mit seinen Tweets hat. Ist mit jedem beliebigen Account möglich.
Achtung: „Enter”-Taste funktioniert nicht, immer den „Analyze”-Button drücken!
Zitat der Woche
„Wir sollten das Fax abschaffen und die Zeit, die wir damit gewinnen, dass wir keine Faxe mehr wegwerfen müssen, investieren, um uns in Blogs und Netzwerken umzusehen.”
Wolfgang Büchner, stellvertretender Chefredakteur der dpa, will die dpa im Netz voranbringen.
Wir sagen, ein kleiner Schritt für die Internetgemeinde, ein großer Schritt in die richtige Richtung für die dpa.
August 20th, 2009 by Johannes Junghänel
Im Rahmen seiner Masterarbeit „Portable Privacy“ an der HTW Berlin führte Kai Uhlemeyer eine der bis dato umfangreichsten quantitativen Umfragen zum Thema „Privatsphäre im Netz“ im deutschsprachigen Raum durch.
Die Ergebnisse:
Grundsätzlich zeigt sich, dass 82% der Befragten eine eigene Definition von Privatsphäre besitzen. Die Mehrheit dieser Personen beschreibt Privatsphäre im Zusammenhang mit dem Recht „in Ruhe gelassen“ zu werden, in Bezug auf das Netz zeigt sich, dass viele Personen ihre Daten nur dann veröffentlicht sehen wollen, wenn dies ausdrücklich von ihnen gewünscht wird.
Die Privatsphäre erscheint in der heutigen Zeit, die durch die Nutzung zahlreicher Darstellungsformen der eigenen Persönlichkeit geprägt ist, als eines der höchsten Güter. So geben 98,2% der Befragten an, dass ihnen Privatsphäre im Allgemeinen wichtig bzw. sehr wichtig ist. Dies ist in Bezug auf den oftmals sehr freizügigen Umgang mit den eigenen Daten eher verwunderlich. Und auch ein klarer Trend zeichnet sich ab: 86% geben an, dass das Thema „Privatsphäre“ im Zeitalter des Internets in Zukunft mehr an Bedeutung gewinnen wird und damit zunehmend in den Vordergrund einer öffentlichen Diskussion rückt. Die leichte Flaute im öffentlichen Diskurs wird sicherlich bald wieder vorbei sein, spätestens sobald einer der großen Anbieter wieder eine AGB-Änderung ankündigt.
Die ständige Konstruktion von Identität und Vergangenheit im Netz zeigt, dass diese mit einer erhöhten Offenlegung persönlicher Daten einhergeht. Dies sehen die Teilnehmer der Studie ähnlich, sodass 93,5% der Aussage zustimmen, das Internet mit all seinen Facetten würde die Offenlegung persönlicher Daten ihrer Nutzer beschleunigen. Hier sei angemerkt, dass die Nutzung Sozialer Netzwerke, Social-Bookmarking-Dienste, Blogs etc. die Datenverbreitung fördert. Auch wenn UGC nicht direkt persönliche Daten preisgibt, so lassen sich doch Rückschlüsse auf Verhalten, Vorlieben, Netzwerkstrukturen etc. des Users ziehen. Dieser Umstand resultiert allerdings aus der Tatsache, dass teilweise allzu leichtfertig mit der Angabe persönlicher Informationen umgegangen wird. Diesem Umstand würden laut Umfrage 95,2% eher zustimmen.
Auch auf Seiten der Anbieter von Internetdiensten werden laut Umfrage zu viele Daten archiviert, so sind 92,9% der Meinung, dass Internetdienste mehr persönliche Daten als nötig erheben. Sind jedoch die oftmals unentgeltlich angebotenen Möglichkeiten einem gewissen Trade-Off, Leistungen gegen Einschränkungen, unterzogen? Dies würden die Befragten nur bedingt unterschreiben, so sind nur 38,7% der Ansicht, dass die neuen Möglichkeiten, die durch das Internet geboten werden, im Gegenzug eine Einschränkung der Privatsphäre bedingen.
Bei der Frage, ob jeder Nutzer selbst darüber entscheidet, welche Informationen im Netz preisgegeben werden, sind sich die Teilnehmer nicht ganz einig. Mit einer knappen Mehrheit von 52,6% zeichnet sich ab, dass Nutzer genau dies eben nicht entscheiden können.
Im Zuge der Diskussion über die Privatsphäre im Netz und ob diese eingeschränkt wird oder nicht, darf jedoch nicht vergessen werden: Das Internet mit all seinen Facetten steht für Öffentlichkeit, Transparenz und Partizipation. Wo Freiheit aufhört und Transparenz Menschen in dieser einschränkt, muss wiederkehrend erörtert und diskutiert werden.
Allgemeines zur Studie:
Insgesamt nahmen an der Umfrage 1661 Personen im Alter von 13 bis 73 Jahren teil. Dabei wurden 45 Fragen zu Themen der Demographie, Lebensumstände im Allgemeinen, Internetnutzung, Privatsphäre, dem Umgang mit persönlichen Daten und Inhalten etc. behandelt. Zu beachten ist, dass diese online durchgeführte Umfrage keinen repräsentativen Schnitt durch die Bevölkerung darstellen kann. Vielmehr muss davon ausgegangen werden, dass die Teilnehmer in einem erhöhten Maße Medienkompetenz und -affinität aufweisen und damit höchst sensibel auf das Thema „Privatsphäre“ reagieren.
Der erste Teil der umfangreichen Umfrage steht mit sämtlichen Grafiken und Rohdaten unter der Creative Commons Lizenz hier zum Download und zur Ansicht zu Verfügung.
August 18th, 2009 by Alexander Becker
Mit der Entscheidung von StudiVZ sich für Open Social-Apps zu öffnen, schlägt das Portal zwei Fliegen mit einer Klappe: Die Berliner erweitern ihr Angebot und erschließen neue Einnahmefelder.
Es ist ein nicht zu unterschätzender Aspekt in der Konzeption und Zulassung von externen Apps auf Social Networks, das die Entwickler der Zusatzprogramme die Portale an ihren Einnahmen beteiligen müssen. In Zeiten, in denen sich die Werbeeinnahmen, nicht wie noch vor zwei Jahren prognostiziert entwickeln, ist dies ein angenehmer Nebeneffekt. Für Facebook sind die Provisionen aus den tausenden von Mini-Programmen, die über das US-Portal laufen, längst ein wichtiges Standbein. Dazu verzeichnen die US-Amerikaner noch weiter gute Einnahmen mit den Millionen von virtuellen Geschenken, die sich die Facebook-Nutzer gegenseitig schicken.
Diesen Trend haben mittlerweile auch einige US-Stars entdeckt und bieten eigene Geschenk-Serien an. Aktuelles Beispiel hierfür ist die neue Kollektion virtueller Portal-Präsente von Britney Spears.
Diese Plattform-Geschenke fallen unter den Fachbegriff der Virtual Goods. Allerdings machen sie nur einen geringen Teil dieses Begriffes aus. Hauptsächlich fasst man vor allem virtuelle Güter aus dem Spiele-Bereich unter dem Schlagwort zusammen.
Sieht man sich eine Liste der beliebtesten Facebook-Apps (Screenshot) an, wird schnell klar, dass es sich bei einem Großteil von ihnen um Games handelt, die sich mittels Virtuel Goods finanzieren.
Der Markt der virtuellen Güter ist ein echter Wachstumsmarkt. In Asien sollen im vergangenen Jahr über fünf Milliarden Dollar umgesetzt worden sein. Für die USA prognostiziert Piper Jaffray Einnahmen von über 600 Millionen Dollar.
Da es rund ein bis zwei Jahre dauert, bis die US-Trends nach Deutschland kommen, ist es nun höchste Zeit für die VZ-Gruppe den Aufbau von externen Apps zu Fördern. Nur so, können auch sie von dem Wachstumsmarkt der Virtual Goods profitieren.
August 18th, 2009 by Sten Franke
Nachdem ich von meinem USA-Aufenthalt zurückgekehrt bin, habe ich mir trotz vielen anstehenden Reisen, Projekten und der täglichen Arbeit als Inhaber und GF bei ethority vorgenommen, im Blog wieder aktiver zu werden. Da kommt die Story aus New York City gerade richtig und mehr als passend, um den Einfluss von Social Media auf das Marketing zu untermauern.
Oftmals werde ich von Kunden gefragt: Ja, wie wirkt denn Social Media Marketing? Kann ich das irgendwie messen? Pay-per-click oder Pay-per-Order? Nein, sage ich dann immer, Social Media geht weit darüber hinaus und ist keine Form von Performance Marketing. Vielmehr avanciert es zu einem essentiellen Bestandteil der Unternehmenskultur eines zukunftsorientierten und auf nachhaltiges Wirtschaften ausgerichteten Unternehmens in transparenten Märkten mit mündigen Verbrauchern – Sapere aude. Somit ist Social Media also auch keine Spezialdisziplin der Kommunikation! Mehr dazu aber in einem meiner nächsten Beiträge.
Dass Wein über Twitter verkauft wird, ist allgemein bekannt. Die ersten Bücher wurden bereits auf Twitter veröffentlicht, aber ein Musical? Wie sollte das gehen? So dachten wahrscheinlich viele der aktuell über 580.000 Follower und abonnierten die Tweets des 3-fachen Tony-Award Gewinner-Musical „Next2Normal“, welches damit populärer als Paris Hilton und andere Celebrities wurde. Dass die Geschichte über das Leben einer an manisch-depressiven Krankheit leidenden, typisch amerikanischen Hausfrau und Mutter so viele Anhänger mit sich bringt, hätten die Macher wohl nicht erwartet, wenn auch gehofft:
Vor Twitter-Marketing: $226,000 – 72 % Platzverkäufe pro Woche
Mit Twitter-Marketing: $363,000 – 99% Platzverkäufe pro Woche, Preis pro Ticket stieg von $51 auf $82
Mr. Bazadona (CEO of Situation Interactive – Marketingfirma von N2N) “They’re selling to 90 percent-plus audiences. I think Twitter has something to do with that”
Was macht hier den Erfolg aus? Keine Insellösung wie „eben mal ein Blog aufmachen“, sondern der ganzheitliche Ansatz, das kontinuierliche „Bespielen“ der relevanten Social-Media-Kanäle wie Facebook, Myspace und Youtube , das Mitwirken der Charaktere, die zum Greifen nah erscheinen und, neben ihrer Rolle auf der Bühne, auch Twittern und sich damit dem Dialog mit dem Kunden stellen und dadurch auch verkaufen!
“I saw the show because of the tweets,” schrieb Janet Aguhob in einer Nachricht an die Twitter-Gemeinde. “I read/heard great things about N2N but was nervous about the subject. Tweets broke the ice.”
Ms. Aguhob aus Astoria, New York, angestellt bei einem Pharmazie-Unternehmen, berichtete in einem Telefon-Interview, dass sie Personen in ähnlichen Situationen wie der Charakter der Ms. Ripley kennt und Angst hatte, dass das Musical schmerzhafte Erinnerung zurückbringen würde. Doch die große Aufmerksamkeit, die die Twitter-Kampagne auslöste, überzeugte sie letztendlich doch vom Kauf der Tickets: “It was like Twitter was the appetizer and then I got the main course, and it was great,” Ms. Aguhob said. “I’m going again when a friend comes to visit in November. On Twitter they’re really nurturing the show — they’re not doing it in a gimmicky way at all.”
Das gesamte Twitterscript gibt es hier: www.nexttonormal.com/twitterperformance.pdf
Gefunden in der New York Times
August 16th, 2009 by Alexander Becker
Wenn es stimmt, dass alles, was in den USA passiert, mit ein- bis zwei-jähriger Verspätung auch zu uns kommt, dann sollten sich unsere einheimischen Firmen jetzt schon darauf einstellen, ihren Claim in den wichtigsten Social Networks abzustecken. Denn trotz aller allgemeinen Zweifel: Werbung in den großen Netzwerken boomt.
Der Beweis: Laut einer AdAge-Studie fahren 83 der 100 größten US-Werbekunden Kampagnen bei Facebook. Darunter solch namhafte Companies wie Johnson & Johnson, Nike oder AT&T.
Die Kunden scheinen verrückt nach Social Network-Werbung zu sein. “Every client wants to talk about Facebook,” zitiert FT.com den Werbeexperten Ed Montes von Havas Digital.
Für Montes ist das besondere an den Werbemöglichkeiten bei Facebook & Co., dass die Kunden nicht nur stumpf Banner kaufen, sondern ihre Kampagnen diskreter und lebendinger in die Plattform integriert können und sogar versuchen ihre Kunden zu motivieren und mit ihnen zu kommunizieren. “Facebook is trying to build a platform where consumers and marketers can interact in innovative ways“. Weiter sagt Montes. “The personalised consumer relationships that you can develop on Facebook are the future of online marketing.”
Passend zu der AdAge-Studie zitiert Hugo E. Martin aus einer Untersuchung von Agency2co.uk: “Statistics show that social media (CTR 7%) is twice as effective as email (CTR 3.9%) and 35 times more effective than banners (CTR 0.2%).“
August 14th, 2009 by Sabrina Panknin
TOP 4 TWITTERLINKS
1. Facebook Lite geplant
Facebook plant die Lite-Version und schrieb mögliche Beta-Tester an. Die abgespeckte Version soll an vergangene Zeiten von Facebook erinnern, puristisch ohne tausende von Applikationen (like Twitter?). Nach dem Kauf von Friendfeed ein weiterer Schritt in Richtung Vormachtstellung im Social Web…?
Weitere Infos: www.techcrunch.com
2. Marketers don’t decide what’s sociable. People decide
Ein Appell an alle Marketer, die zuhören lernen müssen. Ein Kommentar.
3. Nicht nur zuhören, active listening ist das Stichwort
Brian Solis lässt sich persönlich über die Bedeutung und Wichtigkeit des aktiven Zuhörens und somit Verstehens und Annehmens aus.
4. Bald #IPhone-Banking? Ein Ausblick und ein Schritt in die Richtung
Die USAA, Bank mit Hauptsitz in Texas, plant einen IPhone-App, die es dem Kunden möglich macht, gescannte Schecks per Mail einzureichen. Fragwürdig, in wieweit sich das durchsetzen kann?!
Der Blogartikel der Woche
Großgefahr Linkverkürzer: Schützen Sie Ihren Social Media Content
Welche Gefahren bestehen durch die Nutzung der beliebt gewordenen Linkverkürzer und wie wirkt sich das auf den eigenen digitalen Fingerabdruck im Netz aus.
Social-Media-Fundstück der Woche
Fast 80 Folien aus dem Bereich Social Media Marketing
Eine Zusammenstellung aus mehreren Social Media Marketing Präsentationen
Zitat der Woche
“Dear Twitter, My water broke. [...] Now, timing contractions on an iPhone app.”
Sara, die Ehefrau von Twitters Mitbegründer Evan Williams, tweetet der Welt das Platzen ihrer Fruchtblase. Anschließend brachte sie einen gesunden Jungen zur Welt.
Wir sagen „Glückwunsch!” und finden, dass in dieser Familie Social Media durch und durch gelebt wird.
August 13th, 2009 by Sabrina Panknin
Im Bereich der Social Media Networks gibt es sehr viele Möglichkeiten, sich zu präsentieren und mitzuwirken. Allerdings läuft man schnell Gefahr, den Überblick zu verlieren, wenn man zu viele Angebote nutzt. Hier ein paar Anregungen, um der Überforderung, die das Social-Media-Angebot mit sich bringen kann, entgegen zu wirken:
1. Sorgfältiges Auswählen
Es ist jedem nur zu empfehlen, sich und Neues auszuprobieren. Allerdings nur für eine gewisse Zeit. Nicht alle Formen von sozialen Netzwerken sind geeignet für einen selbst. Darum sollte man sich auf einige wenige festlegen, um diese effektiv nutzen und adäquat pflegen zu können. Wie sagt man im Volksmund: Man kann nicht auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Deshalb ist es grundlegend, sich vor Augen zu führen, wie und in welchem Maße man bestimmte Plattformen sinnvoll nutzen möchte bzw. auch kann. Hat man dort ein Profil erstellt, weil die Plattform auf einschlägigen Blogs angepriesen wurde? Fühlt man sich dadurch angehalten, Teil von etwas zu sein, dessen persönlichen Nutzen noch nicht ganz eindeutig ist?! Hier zählt einmal mehr: Qualität statt Quantität. Eine begrenzte und gut ausgewählte Anzahl von Social Networks hilft, den Überblick nicht zu verlieren.
2. Fokussierung
Wenn nun die Entscheidung getroffen ist, welche Social Networks im eigenen Ermessen am Wichtigsten sind, muss man sich darüber klar werden, was man mit welcher Plattform erreichen möchte: Möchte man mit seinem XING-Profil hauptsächlich beruflich kommunizieren, während Facebook genutzt wird, den Kontakt zu ehemaligen Freunden und Bekannten wiederherzustellen und zu halten? Bedient man sich Twitter, um schnell und einfach Nachrichten an seinen Bekanntenkreis zu verschicken oder ermöglicht es einen effektiven Informationsaustausch mit Personen im gleichen beruflichen Umfeld? Begrenzen Sie ihre Aktivitäten auf einen Zweck und es wird Ihnen leichter fallen, damit umzugehen.
3. Abgrenzung
Um einer Überforderung entgegen zu wirken, ist es sehr hilfreich, sich Grenzen hinsichtlich der Zielgruppen zu setzen. Beispielsweise könnte der Facebook-Account als Plattform dienen, ausschließlich mit Freunden, Verwandten und Bekannten zu kommunizieren, während XING vornehmlich den beruflichen Kontakten zur Verfügung steht. Somit muss man sich keine Sorgen machen, ob eine Nachricht oder ein Foto, die/das man postet, zu persönlich oder etwa unangebracht wäre. Setzen Sie die jeweilige Zielgruppe fest, um sich nach ihr orientieren zu können.
Weitere Tipps sind zu finden bei:
August 12th, 2009 by Alexander Becker
Linkverkürzer wie Tinyurl.com oder Bit.ly gehören zum absoluten Grundwerkzeug eines jeden Social Media-Freundes. Ob bei Twitter oder in einer Facebook-Statusmeldung, gilt es immer wieder lange Internet-Adressen in kurze URLs zu verwandeln.
Im Laufe der letzten Jahre und Monate hat jeder von uns unzählige kurze Links in das eigene Firmenblog, Kommentarfeldern oder den Company-Twitter-Channel gesetzt. Für viele Firmen verbirgt sich hinter den ShortURL-Adressen mittlerweile ein gewichtiger Teil der Online-Reputation.
Nur logisch, das ein Verschwinden der Links einem Kommunikations-Gau gleichkommen würde. In der Regel geben sich die unzähligen Verkürzer aller größte Mühe den Eindruck zu erwecken, dass ihnen nichts passieren kann und dass ihre Links auch in zehn Jahren noch aktiv sind. Die bittere Wahrheit ist jedoch: Das ist natürlich eine Lüge. Wer kann im Web schon garantieren, was in zehn Jahren ist.
Wie schlimm das Ende eines solchen Anbieters sein kann, zeigte gerade der Fall Tr.im. Vor drei Tagen gab das Unternehmen bekannt, den Dienst einstellen zu wollen. Ein panischer Aufschrei ging durch das Web. Denn möglicherweise wären tatsächlich alle Links flöten gegangen. Jetzt folgt allerdings der Rückzieher. Techcruch.com berichtet: “Nambu will keep tr.im operating going forward, indefinitely, while we continue to consider our options in regards to tr.im’s future.”
Das Problem der meisten ShortURL-Anbieter ist, dass ihre Dienste nur sehr wackelige Businesspläne haben, da immer noch nicht klar ist, wie ihr Geschäftsmodell eigentlich aussehen soll. Eine interessante Idee verfolgt bit.ly. „Der URL-Verkleinerer bit.ly hat ambitionierte Pläne. Der Dienst verzeichnet jede Woche 150 Millionen Klicks und kann dadurch Stimmungen und Trends mehr oder weniger in Echtzeit registrieren. Auf Bit.ly Now werden die populärsten Links bald aggregiert und semantisch annotiert“, schreibt netzwertig.com.
Eine besonders elegante Lösung für das Problem Linkverkürzer präsentierte gestern Erik Hauth: “Frei nach der Devise, host yourself what belongs to you, habe ich eben shorty testweise installiert. Ein Script, das einen eigenen URLshortener ermöglicht. Unter s.ring2.de werden nun meine Links gekürzt und ihre Übersetzung zurück in echte Adressen verwaltet. Immerhin bin ich dann selber Schuld, wenn was schiefgeht.“
Jedes Unternehmen, dass sowieso einen eigenen Server unterhält, sollte sich tatsächlich in Zukunft gut überlegen, ob man nicht einen eigenen URLshortener installieren will.
August 11th, 2009 by Nicole Pingel
Gestern, in den späten Abendstunden deutscher Zeit, ging die Nachricht durch die globalen Twitter Streams und Blogs wie ein Lauffeuer: Facebook kauft FriendFeed.
FriendFeed ist ein Echtzeit-Feed-Aggregator mit derzeit etwa einer Million registrierten Nutzern, der es ermöglicht jegliche Form von Social Media Content mit anderen Nutzern zu teilen und darüber in Echtzeit zu diskutieren. Obwohl das Online-Portal schon im Oktober 2007 gelaunched wurde, gelang der tatsächliche Durchbruch hierzulande allerdings erst in diesem Jahr, wahrscheinlich im Zuge des Starts der deutschen Version. In Folge der Integration einer Realtime Search Engine und anderer interessanter Funktionen erlangte es in den letzten Monaten in Deutschland eine immer größere Popularität. Mittlerweile wird in der Blogosphäre FriendFeed in einem Atemzug mit Twitter genannt, wenn es um den neuen Trend des Realtime Streaming geht.
Facebook wiederum war ursprünglich ein klassisches Social Network, dessen Bedeutung vordergründig darin bestand, den Mitgliedern der Community die Möglichkeit zu bieten, sich zu vernetzen und auszutauschen. Auf globaler Ebene ist Facebook heute mit 250 Millionen aktiven Nutzern eines der größten und einflussreichsten sozialen Netzwerke. Auffällig ist allerdings, dass das internationale Facebook Team rund um Gründer Mark Zuckerberg sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen will; zu groß ist die Angst, den nächsten großen Social-Media-Zug zu verpassen oder – noch beängstigender – unter die Räder einer anderen großen Social-Media-Plattform zu geraten.
Eine der einschneidensten Veränderungen, die in diesem Zusammenhang in jüngster Zeit von Facebook initiiert wurden, war wohl die Generalüberholung der Startseite. Auf dieser stehen seit dem Relaunch nicht mehr die Neuigkeiten aus dem Netzwerk im Mittelpunkt, sondern ein Live-Stream a lá Twitter, der vordergründig die Statusnachrichten der eigenen Freunde abbildet.
Diese offensichtliche Neuordnung der Prioritäten und nun auch die Übernahme von FriendFeed zeigt eines ganz deutlich: Facebook will nicht nur ein Social Network sein, sondern – wenn irgend möglich – an allen wichtigen Social-Media-Fronten mitkämpfen. Das Ziel: Sich zu der Plattform zu entwickeln, auf der die Nutzer alle Fäden ihrer Social-Media-Aktivitäten zusammenlaufen lassen. Zurzeit gibt es einige bedeutsame Trends im Bereich Social Media. Dazu gehören unter anderem Realtime Search, Streaming und die Aggregation von Informationen. Im Bereich Streaming soll die Übernahme von FriendFeed und dessen kompetenten Mitarbeitern zu Verbesserungen des bestehenden News Feed führen. Zudem folgte eine Neuerung im Bereich Search dem Kauf von FriendFeed auf dem Fuße, in dem Facebook kurz darauf den Start einer verbesserten Suchfunktion ankündigte, welche auch den persönlichen News Feed der Mitglieder integriert.
Ein Rundum-Schlag gegen Twitter und Co.? Sieht beinahe danach aus… ; )
August 9th, 2009 by Alexander Becker
Im Boulevard-Journalismus gibt es folgende Regel: Eine Einzelperson ist ein Einzelschicksal. Zwei sind ein Trend und drei eine Massenhysterie. Klingt blöd, steckt aber ein Körnchen Wahrheit drin.
Wenn wir nun diese Regel an aktuelle Aktionen und Äußerungen einflussreicher Meinungsführer in Bezug auf Apple anwenden, sollte Steve Jobs langsam anfangen sich sorgen zu machen. Den Anfang machte Techcrunch-Boss Michael Arrington und Engadget-Gründer Peter Rojas in den vergangenen Wochen, als sie gegen Apples restriktive App-Politik protestierten. Jetzt fangen zwei weiter bekannte Personen an, über die Apfel-Firma herzuziehen.
Zum einem,
hat gerade der einflussreiche Mahalo-Gründer Jason Calacanis einen langen Text veröffentlicht, der zu dem Schluss kommt: „Apple will face a user revolt in the coming years based upon Microsoft, Google and other yet-to-be-formed companies, undercutting their core markets with cheap, stable and open devices. Apple’s legendary comeback ability will be for naught if they don’t deeply examine their anti-competitive nature.“
Calacanis kommt zu dem Ergebnis: Großartige Produkte zu entwickeln, entbindet Apple nicht von der wichtigsten Regel der Technologie-Branche: „Don’t be evil“. Der Mahalo-Gründer fürchtet sogar eine User-Revolution.
Wie dies Aussehen könnte zeigt die zweite wichtige Person, die gerade über Apple herzieht: Ice-T. Gefilmt von seiner Frau und garniert mit vielen Schimpfwörtern zerstört der Rapper und Schauspieler ein Mac Powerbook mit seinem Hammer (via Mashable).
Die Trend ist klar: In den USA bildet sich eine ernst Front gegen Apple. Wenn wir aufmerksam bleiben, können wir bald beobachten, wie die Web-Gemeinde mit viel Genuss ihren einstiegen Helden, Apple, auseinandernimmt und mit Liebesentzug bestraft. Was das bedeutet? Fragen Sie mal Microsoft.









