November 30th, 2009 by Alexander Becker

Einfach eine Facebook-Seite zu starten bringt gar nichts. Es ist eine Mär, dass ein Unternehmen nur eine Fan-Seite beim US-Netzwerk online stellen muss und schon würden die Markenfreunde von alleine kommen. Eine neue Studie von Sysomos zeigt nun, dass es viel schwieriger ist bei Facebook populär zur werden, als es den Anschein hat.

Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass 77 Prozent aller Facebook-Fan-Pages weniger als 1.000 Fans hat. Sysomos ist eine US-Company, die auf Social Media-Monitoring spezialisiert ist. Die Web-Experten haben herausgefunden, dass es insgesamt rund 600,000 Fanseiten bei Facebook gibt und die Meisten von ihnen zwischen zehn und 1.000 Fans haben. Gerade einmal vier Prozent kommen auf mehr als 10.000 Fans.

Die Verteilung im Detail:
95% der Seiten haben mehr als zehn Fans
65% der Seiten haben mehr als 100 Fans
23% der Seiten haben mehr als 1000 Fans
4% der Seiten haben mehr als 10.000 Fans
0.76% der Seiten haben mehr als 100.000 Fans

Lediglich 0.047% Seiten, insgesamt 297, haben mehr als eine Millionen Fans. Einen wunderbaren Überblick über diesen Millionen-Club bietet Customfacebookpage.com

77 Prozent aller Facebook Fanseiten haben unter 1000 Fans

Auch die Verteilung der einzelnen Fanseiten analysierte Sysmos. Das Interessante: Ob Restaurants, Produkte, Markten oder Promis. Der Anteil dieser Gruppen bewegt sich um sieben Prozent.

via Techcrunch

November 27th, 2009 by Susanne Zornow

TOP 4 TWITTERLINKS

1.    Da kann man noch was Lernen: 10 great Corporate Blogs

www.jasonkeath.com

Jason Keath stellt 10 Corporate Blogs vor – die Top 3: Zappos, Southwest und Marriott.

2.    ethority-Tweets animiert

www.visibletweets.com

Visible Tweets – ein lustiges Spielzeug und schön anzuschaun. Wir haben´s ausprobiert.

3.    Jeff Jarvis äußert sich zu Murdoch, Bing und Paid Content

www.buzzmachine.com

Jeff Jarvis über Rupert Murdochs Pläne, Medien nicht mehr kostenlos bei Google zu präsentieren sondern bei Bing zu vermarkten.

4.    Chris Brogans Tipps für Erfolg in Social Media

www.socialmediaexaminer.com

Michael Stelzner interviewte Chris Brogan und präsentiert die Erfolgstipps für Social Media per Video. Schritt 1 und 2: „listening and establishing a presence”.

Der Blogartikel der Woche

Launch: Social Media Newsroom und Pressroom von ethority

www.ethority.de

Corporate Blogs, Rupert Murdoch und Social Media Newsroom: Weekender KW 48

Sabrina Panknin stellt den neuen Newsroom von ethority vor. Dort finden Sie alle Web 2.0 Tools und Social-Media-Aktivitäten von ethority im Überblick.

Social-Media-Fundstück der Woche

Remake eines Film-Klassikers: Matrix im Legoland

Gefunden bei: www.basicthinking.de

Zitat der Woche:
“Sometimes Google search results from the Internet can include disturbing content, even from innocuous queries. We assure you that the views expressed by such sites are not in any way endorsed by Google. Search engines are a reflection of the content and information that is available on the Internet.“
www.google.com

Aus einem Google Statement zu beleidigenden Such-Ergebnissen. Anlass war eine rassistische Darstellung von Michelle Obama, die die Ergebnisse der Bildersuche diese Woche zeitweilig anführte. (Inzwischen ist das Bild nicht mehr zu sehen.)

Via: www.mashable.com

November 27th, 2009 by Katja Gutzeit

Am gestrigen Abend war es wieder soweit für den Social Media Club Hamburg. Mit der Xing AG als Gastgeber und der Lösung vom Frontalunterricht gab es gleich mehrere Änderungen im Vergleich zu vorherigen Events.  Lars Wehmeyer als Moderator hat das Panel mit Dr. Stefan Groß-Selbeck (Vorstandsvorsitzender der Xing AG), Oliver Ueberholz (Founder & CEO der Mixxt GmbH) und Stephan Mosel (Head of Community Management der Qype GmbH) angeführt.

Privat vs. Public   SMCHH bei Xing

Werden wir online alle zu Personen des öffentlichen Lebens? Im Zusammenhang mit dieser Frage wurde vor allem das Reputationsmanagement thematisiert. Dieses bezieht sich nicht nur auf Unternehmen sondern auch auf Privatpersonen. Personalverantwortliche durchsuchen bei der Wahl eines Bewerbers gezielt das Netz. Das ist zwar noch längst nicht in allen Branchen so, weist aber eine steigende Tendenz auf. Warum also nicht proaktiv handeln und seine Vorteile hervorheben? Im Umkehrschluss stellt sich aber die Frage: Muss jeder ein Stück Privatleben aufgeben, um Chancen zu haben?

Entscheidend ist, wie privat man wird und wo man für sich die Grenze setzt (so Mosel). In Bezug auf die Plattformen gibt es dabei durchaus Unterschiede. Einige sind stärker am privaten Gebrauch orientiert und andere eher am beruflichen, wobei Überschneidungen aber nicht auszuschließen sind. So wird das Businessnetzwerk Xing teilweise zur Baggerwiese oder, wie es einige SMCHH-Twitterer liebevoll bezeichnen, #XINGleboerse.

Einen wesentlichen Diskussionspunkt bietete auch der Generationswandel. Wird die Schmerzgrenze bei Jugendlichen, die bereits im medialen Zeitalter aufwachsen, sinken? Oder werden ihnen, die in jungen Jahren so freizügig preisgegebenen Informationen irgendwann peinlich sein oder sogar zum Verhängnis werden? Obwohl sich die Diskussionsteilnehmer und das Publikum nicht ganz einig waren, wurden doch ein paar sehr interessante Projekte angeschnitten. So gibt es einige Schulen, in denen Jugendliche die mediale Kompetenz mit Hilfe eigens dafür eingerichteter und durch Eltern oder Lehrer beaufsichtigter Plattformen erlernen können.

Fakt ist: das Internet bietet enorme Chancen für den beruflichen und privaten Bereich, die die potentiellen Risiken bei weitem überragen (so Groß-Selbeck). Problem hingegen ist nur, wie Ueberholz darstellt, dass die Möglichkeiten des Internets noch nicht im Bewusstsein der Menschen angekommen sind (wie wahrscheinlich ein “Bustest” belegen würde).

Privat vs. Public   SMCHH bei Xing

Auch nach dem Panel ging der Abend weiter. Xing bot ein reichhaltiges Angebot an Häppchen und Getränken, die das Networking versüßten. Die Panelteilnehmer stellten sich unterdessen noch einigen Fragen. Die mit ethority gedrehten Interviews gibt es demnächst auch auf diesem Blog zu sehen.

November 25th, 2009 by Sabrina Panknin

Der Social Media Newsroom, der seit langem in der gedanklichen Schublade von ethority geruht hat, ist nun verwirklicht.

Der US-amerikanische PR-Berater Todd Defren gilt als Begründer des Social Media Newsroom . Dieser ist vergleichbar mit einer digitalen Pressemappe plus den gebündelten Aktivitäten des Unternehmens im Netz. Auch der Newsroom von ethority vereint alle Web 2.0 Tools – auf einen Blick bekommt man eine Übersicht über alle Social-Media-Aktivitäten:

Launch: Social Media Newsroom und Pressroom von ethority

-         FlickR-Slideshow

-         Blog Feed mit den neuesten Beiträgen

-         Twitterstreams von ethority und Mitarbeitern

-         Slideshare

-         Youtube-Account

-         What we read

-         About ethority

Des Weiteren wird der Newsroom mit Informationen aus unserem Presseblog gespeist, in dem sich neben Logos, Grafiken und Pressebildern, die aktuellen Pressemitteilungen sowie der Pressespiegel Print und Online befinden – also alle  relevanten Unternehmensinfos, die aber nicht nur das Social Web betreffen.

Die Veränderungen, die das Web 2.0 mit sich brachte, schlagen sich auch in der PR nieder. Durch den Pressroom wird Pressearbeit transparent gemacht und erleichtert den Informationsfluss. Ein Social Media News und Press Room bietet aber auch viele andere Vorteile:

-         alle Online-Aktivitäten von ethority auf einen Blick

-         gleichzeitige Ansprache von Journalisten und weiteren Influencern

-         ständiger und öffentlicher Zugriff auf Pressematerial für Journalisten und Blogger

-         Aktualität durch Abonnement des RSS-Feed

-         schnelle Kontaktmöglichkeit zu ethority

-         jeder kann frei wählen, welche Informationen er heraus filtern möchte

Nach wie vor stehe ich aber auch gerne persönlich zur Verfügung, um alle Interessenten mit dem gewünschten Pressematerial zu „versorgen“.

Für weitere Informationen über das Konzept eines Social Media Newsrooms kann man sich auch bei Kubitz.net erkundigen.

Beispiele für weitere deutsche Social Media Newsrooms gibt es beim PR-Blogger.

November 24th, 2009 by Tobias Kärcher

Gut zwei Wochen hatten wir nun Zeit, uns mit der neuen Retweet-Funktion bei Twitter vertraut zu machen. Die Reaktionen sind gespalten:

“Twitter’s new retweets are undeniably cleaner and more organized than the original, manual method. Your timeline will be easier to read and less noisy as a result (…) Also, you no longer need to edit original tweet text, which means it is less likely you’ll anger someone by inadvertently changing the meaning of their original tweet or messing up the attribution.”

Vorteile, die schwer von der Hand zu weisen sind. Während die meisten mashable-Autoren die Usability loben und sich auf eine Timeline mit weniger ‘Rauschen’ freuen, zeigen sich andere weniger erfreut über die neue Funktion. Jennifer Van Grove schrieb schon im August:

“The new retweet format, however, doesn’t seem to leave room for our additional commentary. So when we hit the new retweet button on Twitter.com, or in any of the third party apps that support the new APIs, what can we expect? Can we insert our words of wisdom? If so, where do they go? We know we’d be more than a little disappointed if this offshoot of retweeting behavior was taken away from us.”

Sie sollte Recht behalten. Ray Beckerman fordert sogar zum Boykott der neuen Funktion auf und sammelt stellvertretend die sieben, seiner Meinung nach wichtigsten Argumente gegen die neue Option:

“(1) you can’t insert a comment;”

Das größte Manko, manches möchte und sollte man nur kommentiert retweeten.

“(2) you can’t edit;”

Da der Retweet im weitesten Sinne ein Zitat ist, eigentlich sinnvoll. Man muss ihn allerdings auch nicht kürzen, wenn man mit dem „RT“ die 140-Zeichen-Grenze sprengt.

“(3) instead of showing your avatar, it shows the avatar of the original tweeter, which might be someone the recipient doesn’t know or have any relationship with;”

Kann verwirren. Einen Effekt habe ich bei mir persönlich jedoch festgestellt: Wenn in meiner Timeline plötzlich ein “fremder” Account mit Nutzerbild auftaucht, bin ich schneller mal verleitet diesem zu folgen, als das bei einem klassischen „RT“ der Fall gewesen wäre

“(4) it prevents you from seeing multiple versions with different comments from different people;”

Was sehr schade ist, andere wiederum als aufgeräumtere Timeline bezeichnen würden.

“(5) if someone retweets you, you will never know that they did, unless you go look it up in the Retweets column;

(6) if you retweet someone, they may never learn that you did, unless they go to the internet interface, and go through the entries in the retweets column;”

In der Tat etwas umständlicher, jedoch übersichtlicher und wohl einfach ein Frage der Gwöhnung.

“(7) your so called “retweets” won’t show up in Tweetdeck or any other Twitter “clients” or applications.”

Die Applications werden schnell lernen damit umzugehen, durch eine standardisierte API vermutlich sogar sehr viel besser als bisher.

Letztendlich zeigt sich in der Vielfalt der Reaktionen die Vielfalt der Nutzungsrealitäten von Twitter: Für die einen ein Newschannel mit selbst gewählten Korrespondenten, für die anderen ein klassisches Weblog in 140-Zeichen Artikeln, für wieder andere eine Art Public Chat – so unterschiedlich der Gebrauch, so sind unterschiedlich die Anforderungen an die eigene Timeline. Nun ist uns ja freigestellt, ob wir die neue Funktion nutzen oder nicht, ich persönlich werde wohl vorerst beim “RT” bleiben.

November 22nd, 2009 by Alexander Becker

Doppelt peinlich. In unseren Web 2.0-Zeiten können sich Peinlichkeiten ruckzuck potenzieren. So gerade geschehen bei Wolfgang Schäuble. Der neue Finanzminister war Gast bei der Talkshow von Maybrit Illner. Die ZDF-Frau fragte ihn am Ende der Runde nach dem holländischen Reporter, der bei der Pressekonferenz, auf der Angela Merkel die neue Koalition vorstellt, den Mut hatte die Kanzlerin auf die Rolle von Wolfgang Schäuble bei der CDU-Spendenaffäre von 1999/2000 an zusprechen. Seine Frage damals: Wie kann es sein, dass ein Mann Finanzminister werden kann, der damals einfach 100.000 DM vergessen hat. „Ganz großes Lob an den Journalisten (bei dem man die Berufsbezeichnung nicht in Anführungszeichen schreiben muss) – solch beißend sarkastisches Nachbohren ist Merkel sichtlich nicht gewohnt“, kommentiert der Einsteller des Clips.

Schäubles Reaktion auf die Illner-Frage war ausgesprochen peinlich. Der Betrachter wird sofort zum Fremdschämer, Denn der Minister macht das Dümmste, was er machen kann: Er tut so, als ob den Clip nicht kennen würde. Leider ist es offensichtlich, dass er A ein schlechter Schauspieler ist und B, dass er lügt.

Martin Ötting kommentierte treffend via Twitter: „Wie arm!“

November 20th, 2009 by Susanne Zornow

TOP 4 TWITTERLINKS

1.    Hintergrundinfos zu Coca-Colas neuester Social Media Aktion

www.adage.com

Mit Expedition 206 startet Coca Cola eine umfangreiches Social-Media-Projekt, bei dem 3 Markenbotschafter auf Reisen geschickt werden und ihre Erlebnisse im Netz dokumentieren. Natalie Zmuda berichtet über Hintergründe der Kampagne.

2.    Neues Kriterium für Google Rank: Speed?!

www.mashable.com

In einem Interview äußerte Matt Cutts die Überlegung, die Geschwindigkeit einer Seite als Ranking-Kriterium bei Google einzubeziehen. Pete Cashmore diskutiert die Vor- und Nachteile.

3.    ”I have never used Twitter”: Barack Obama in China

www.readwriteweb.com

Die Nachricht beschäftigte diese Woche die Netzwelt: Der Meister des Wahlkampf in Social-Media twittert nicht eigenhändig.

Mehr dazu auch bei ethority: „Obama, Schwarzenegger und Twitter“.
www.ethority.de

4.    7 Ideen, wie man YouTube Direct nutzen könnte

www.berndroethlingshoefer.typepad.com

Mit YouTube Direct wurde diese Woche eine neue Funktion zum Hochladen und Einbinden von Videos auf Webseiten vorgestellt. Bernd Röthlingshöfer über erste Ideen zur Nutzung durch Unternehmen: Videowettbewerb, Produktbewertung und Feedback.

Der Blogartikel der Woche

SEO: 77% der Suchmaschinen-Ergebnisse bestehen aus User Generated Content

Sabrina Panknin über die Ergebnisse der Studie „The state of search“ von der Digital Marketing Agentur 360i.

Google, Twitter, Coca Cola und Barack Obama: Weekender KW 47

www.ethority.de

Social-Media-Fundstück der Woche

Endlich wissen wir, wie Google funktioniert – Weetabix gewährt einen Blick hinter die Kulissen:

Google, Twitter, Coca Cola und Barack Obama: Weekender KW 47
Die bewegte Version gibt es hier: www.insideyoursearch.com

Gefunden bei: www.basicthinking.de

Zitat der Woche:

Das New Oxford American Dictionary hat das Word of the Year 2009 bekannt gegeben:

unfriend – verb – To remove someone as a ‘friend’ on a social networking site such as Facebook.
As in, ‘I decided to unfriend my roommate on Facebook after we had a fight.’“
www.blog.oup.com

Mehr über das Phänomen ‘Unfrienden’:  „Trend 2009: Entfreunden- Qualität statt Quantität im Social Graph“
www.ethority.de

November 19th, 2009 by Katja Gutzeit

“Yes we can”-Obama schockierte am vergangenen Wochenende mit dem Ausspruch: “I Have Never Used Twitter” (via @BreakingNews). Der amerikanische Präsident, der seinen US-Wahlkampf mit Hilfe von Social Media – sehr erfolgreich – bestritten hat, gab nun vor einer Gruppe chinesischer Studenten in Shanghai bekannt, keinen einzigen der mittlerweile über 400 Tweets auf seinem Twitter-Stream (2,7 Mio. Follower) geschrieben zu haben. Aber überraschen dürfte es nicht, dass andere mit den Social Media Aktivitäten beauftragt wurden, denn das Repertoire ist auch ein Jahr nach seinem Wahlkampf immer noch sehr umfangreich. So sind beispielsweise auch Accounts auf Facebook (knapp 7 Mio. Fans) und MySpace (knapp 1,9 Mio. Freunde) – um nur einige zu nennen – zu betreuen. Zudem lässt auch ein Großteil der Tweets auf ein delegiertes Twittern schließen, denn wer zitiert sich schon selbst?

Obama, Schwarzenegger und Twitter

Auch Arnold Schwarzenegger hat einen sehr bekannten und reichweitenstarken Twitter-Account (1,4 Mio. Follower). Die auf TwitPic veröffentlichten Fotos sind zwar alles andere als Eigenporträts, aber aufgrund der oftmals unscharfen Aufnahmen dennoch relativ authentisch. Dass er den Twitter-Account vollständig selbst betreut, ist allerdings anzuzweifeln, zumindest wenn man davon ausgeht, dass er ebenfalls auf Facebook und MySpace aktiv ist. Was ihn aber von Obama unterscheidet, ist, dass die Tweets tendenziell aus seiner Perspektive geschrieben werden, womit der Twitter-Stream wesentlich realer erscheint.  Somit wäre die Aussage, keinen einzigen seiner Tweets selber geschrieben zu haben, aus dem Munde von Schwarzenegger sehr viel überraschender.

Dass Obama oder Schwarzenegger selbst twittern, ist aus Sicht der Follower vielleicht wünschenswert, aber wohl kaum der Grund für das Followen. Auch wenn die Tweets teilweise sehr interessant sind, wird das Mitlesen nicht das Hauptanliegen der User sein. Mit der Followerschaft derartiger Twitter-Streams werden eher politische Sichtweisen oder der Beitritt einer Bewegung verbunden, womit es relativ egal ist, wer nun twittert.

November 19th, 2009 by Sabrina Panknin

Die Isarrunde greift diese Woche ein interessantes Thema auf, zu dem sicherlich noch nicht das letzte Wort gesagt wurde. Michael Reuter, Benedikt Köhler und Michael Praetorius beschäftigen sich mit Misstrauen und Eifersucht bei Twitter, Facebook und Co. und der Frage: “Wie leicht werden wir zu Stalkern und Verfolgern in sozialen Netzwerken”?

November 18th, 2009 by Sabrina Panknin

User Generated Content spielt eine große Rolle in Social Media. Diese Aussage ist für diejenigen, die täglich in diesem Feld zutun haben, keine große Überraschung. Viele Marken und Unternehmen sind davon noch nicht recht überzeugt. Die Ergebnisse der Studie „The state of search“ der Digital Marketing Agentur 360i könnten vielleicht Abhilfe schaffen:

Die Google-Suche nach Brand-related Keywords in drei exemplarischen Social- Media- Kanälen Youtube, Twitter und Facebook hat  ergeben, dass 77 %  aus User Generated Content bestehen, nur der Rest gehört zum Markting der Unternehmen:

SEO: 77% der Suchmaschinen Ergebnisse bestehen aus User Generated Content

Faktisch sieht die Verteilung bei den einzelnen Marken folgendermaßen aus (Top 10 von 100):

Advertiser Advertiser Owned Listings Non-Advertiser Owned Listings Total Listings
Burger King Holdings 2 15 17
L´Oreal 0 15 15
Viacom 0 14 14
Coca-Cola Co. 6 8 14
U.S. Government 1 10 11
McDonalds Corp. 0 10 10
Johnson & Johnson 6 4 10
Capital One Financial Corp. 0 9 9
Estee Lauder CDS 0 9 9

Entnommen aus: SerachWhitePaper, 360i, Seite 15

Dieser Umstand spricht für sich und für ein aktives Engagement auf Social-Media-Kanälen, um sich mit Usern auszutauschen, von Ihnen zu lernen und auch, um von Ihnen zu profitieren. Bieten sie doch die perfekte Plattform um das Branden gemeinsam mit den Usern zu gestalten!

Hier die gesamte Studie:
360i_SearchWhitePaper09_111709

November 15th, 2009 by Alexander Becker

So viel Macht scheint der Zwitscher-Dienst schon zu haben: In einem Spiegel-Interview zum neuen Roland Emmerich-Film „2012“ berichtet Hauptdarsteller John Cusack, wie viel Einfluss Twitter mittlerweile auf die Besucherentscheidung hat, einen Film sehen zu wollen.

Cusack erzählt, dass früher die großen Studios das Startwochenende eines neuen Blockbusters komplett kaufen konnten, indem sie vorher ordentlich Geld in die Werbung gepumpt haben. „Wenn die Besucherzahlen am Freitagabend stimmten, war klar, dass sie am Samstag noch mal um 25 oder 30 Prozent hochgehen würden – und erst dann absacken.“ Doch mittlerweile hat sich das Besucherverhalten verändert. „Jetzt ist es so: Am Freitag kommen vielleicht großartige Zahlen – und am Samstag brechen sie plötzlich um 50 Prozent ein. Alles verpufft, das Marketing, die Strategien. Es sei denn, die Leute mögen den Film, dann ist die gute Presse sogar umsonst.“

US Kino: Twitter Mundpropaganda macht oder zerstört Blockbuster

Nach Meinung es US-Schauspielers ist das Schlimmste, was seinem neuen Film passieren kann, dass viele Leute Freitagabend zwitschern: “‘2012′ ist scheiße!” Das „Spiegel“-Interview wurde vor Wochen geführt. Deshalb muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass sich offenbar nicht zu viele Leute via Twitter beschwerten, denn das erste Wochenende lief gerade bombig. Nach ersten Hochrechnungen spielte der Katastrophenfilm gleich mal 65 Millionen Dollar ein.

Cusack erzählt weiter in dem Gespräch, dass die Hollywood-Studios derzeit keine Ahnung hätten, was sie dagegen tun sollen. Weiter sagt der Schauspieler, dass er mit vielen Studiobossen und Agenten geredet habe und sie ihm erzählt hätten, dass sie manche Filme am Start hatten, „von denen sie sicher waren, dass sie Hits werden würden. Und dann kam der Freitagabend und der Twitter-Backlash.“

Cusacks Fazit: „Twitter hat natürlich das Geschäft stark verändert.“

November 13th, 2009 by Susanne Zornow

TOP 4 TWITTERLINKS

1.    Die 50 meist genannten Marken auf Twitter

www.tweetedbrands.com

Die Top-Drei von heute: Twitter, Google und Facebook.

2.    Enterprise Twitter Use: 250% Growth in 6 Months

www.mashable.com

Palo Alto Networks stellen in ihrer Studie einen starken Anstieg der Nutzung von Social-Network-Applikationen an Arbeitsplätzen fest – Twitter steht dabei ganz oben. Hier geht´s zur Studie: Application Usage and Risk Report: Fall 2009

3.    Für den Sonntagsbrunch: 10 biggest Social Media Stories

www.mashable.com

Mashable fasst die Stories der (vor-)letzten Woche zusammen: Twitter Lists, Google Dashboard und die „Top Internet Memes 2009“.

4.    40 % der Leute sind auf Facebook mit Marken “befreundet”

www.readwriteweb.com

Die Studie zum Thema “Online Consumer Behaviour” von Razorfish ergab, dass 40% der Befragten auf Facebook mit Marken befreundet sind und 25% Marken auf Twitter followen.
Hier geht´s zur Studie: Digital Brands Experience Report

Und hier beschäftigt sich Alexander Becker mit dem Phänomen:

Der Blogartikel der Woche

Social Networks: Marken sammeln Fans bei Facebook, Twitter & Co.

www.ethority.de

Social-Media-Fundstück der Woche

Vier Jungs präsentieren ein Musikvideo- produziert ohne Budget, dafür komplett crowdgesurft: “I’ve Got Nothing”.

Song und Film entstanden im Rahmen des BBC-Projekts Chartjackers.

Gefunden bei: www.mashable.com

Zitat der Woche:

“Where we go from here no one knows, but so far it is pretty clear that this movement is making the world of media much less centralized, and much more people-driven. It is a different world: We are all broadcasters now and the new face of media, is you.“

www.mashable.com

Soren Gordhamer in seinem Aufsatz „How Twitter is Changing the Face of Media“.

Paul Carr weist am Beispiel der Twitter-News während Amoklaufs von Fort Hood auf einen kritischen Aspekt dieser Entwicklung hin:

“For all the sound and fury, citizen journalism once again did nothing but spread misinformation at a time when thousands people with family at the base would have been freaking out already, and breach the privacy of those who had been killed or wounded.”
www.techcrunch.com

November 12th, 2009 by Alexander Becker

“Brands Are the New Celebrity”, heißt die Kernaussage aus dem neuesten Digital Brands Experience Report von Razorfish. Die Agentur untersucht Twitter und andere Networks und fand heraus, dass Marken in sozialen Netzen oft mehr Anziehungskraft haben als Stars und Sternchen. Die Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass
- sich 40 Prozent als Fan einer Marke bei Facebook oder MySpace eingetragen haben.
- In 20 Prozent aller Tweets ein Markenname zitiert wird.

Bigtrends fasst weitere Resultate zusammen: „65 Prozent sagen, ihre Begegnung mit einer Marke im Netz habe ihre Meinung über die Marke verändert. 97 Prozent meinen sogar, diese Online-Erfahrung habe ihr Kaufverhalten tatsächlich beeinflusst. 64 Prozent bekennen, nach der Online-Recherche ihren ersten Kauf getätigt zu haben.“

Facebook Gallery

Wie sich erfolgreiche Brands bei Facebook präsentieren zeigt die Custom Facebook Page Gallery. Die Seite sammelt die besten Marken- und Promi-Seiten aus dem größtem Social Network der Welt. Besonders beeindruckend ist die Kategorie „1M+ Fans“ (http://www.customfacebookpage.com/?cat=18). In ihr werden Seiten gezeigt, die über eine Million Anhänger bei Facebook haben.

via Lummaland

November 10th, 2009 by Alexander Becker

Die Idee ist smart: „Als weltweit größter Online Marktplatz mit über 88 Millionen aktiven Usern, ist Ebay einmalig dazu geeignet als kulturelles Barometer zu fungieren“, heißt es im About-Text von Theinsidesource.com. „Die globale Community hilft Trends zu setzen und zu erkennen.“ So kann Ebay selbst durch die täglichen Suchanfragen viele Trends bereits in ihrem Entstehungsprozess identifizieren.
Theinsidesource.com: Ebay startet Trend Magazin

Genau diese Ergebnisse will das neue Online-Magazin Theinsidesource.com in einer möglichst lifestyligen Verpackung präsentieren. Zielgruppe sind Ebay-Verkäufer und –Käufer gleichermaßen. Das Portal will frische und unverfälschte Meinungstücke bieten, genau wie seriösen und abgewogenen redaktionellen Content. Auf der Site sollen Journalisten genauso wie Shopping-Spezialisten zu Wort kommen.

Theinsidesource.com 2

Inhaltlich beschränkt sich das Corporate-Mag nicht nur auf Modethemen. Unter dem Ressort „Topics“ finden sich die Unterthemen „Fashion“, „Tech“, „Pop Culture“, „Home & Garden“, „Entertainment“, „The Green Sceen“ und „What’s Hot now“.

Ebay versucht sich mit dem Online-Portal an einem spannenden Experiment. Das Unternehmen versucht sich an einem Magazin, dass durch seine Datenanalyse gespeist wird, aber als Lifestyle-Produkt daher kommen soll. Das Mutterunternehmen tritt dabei höchst dezent auf. Auf der Startseite gibt es lediglich einen kleinen Button „Presented by Ebay“.

Motto des Portals: „We trendspot. You trendset“.

November 9th, 2009 by Sabrina Panknin

Dr. Benedikt Köhler hielt im Rahmen der SOMESSO 2009 die Keynote „The numbers reveal: Is Social Media/Web 2.0 another fad or is it here to stay?” vor einem interessierten Publikum aus der Finanzbranche. Beleuchtet wurde hier in erster Linie, was für Potenzial in Social Media steckt – speziell für den Finanzsektor.

Benedikt Köhler hält die keynote auf der SOMESSO 09

Hier gibt es die Präsentation für alle: