Februar 28th, 2010 by Alexander Becker
Der mächtige US-Techblogger Michael Arrington blickt in die Welt und sieht auf Hamburg. Denn aus der Hansestadt kommt Qype. Wie Arrington berichtet, stand das Start-up kürzlich kurz vor einer Übernahme durch Nokia. Die Verhandlungen mit den Finnen sollten auch schon sehr weit gediehen sein. Doch dann konnte man sich offenbar nicht über den Preis einigen. Techcrunch geht von einer Bewertung um die 50 Millionen Dollar aus. Kein schlechter Preis für ein Unternehmen, dass bislang lediglich acht Millionen Euro an Finanzierung bekam.

Vor Nokia beschäftigte sich laut Arringtion auch schon Google mit Qype. Google und die Hamburger sind alte Bekannte, denn schon lange gehört der Qype-Content zu den wichtigsten lokalen Suchergebnissen in Deutschland, die Google ausliefert.
Das Interesse der globalen Tech-Multis zeigt drei Dinge:
- Die Zukunft des stationären und des mobilen Webs liegt im Lokalen.
- Die großen Companys gehen davon aus, dass bald der regionale Anzeigenmarkt explodiert.
- Qype hat noch nichts von seiner sozialen Web 2.0-Dynamik verloren. Das Start-up beweist: Mit der richtigen Nutzeransprache und Kommunikation kann man noch immer genügend Menschen motivieren freiwillig und unendgeldlich Content zu Produzieren.
Februar 26th, 2010 by Sabrina Panknin
TOP 4 TWITTERLINKS
1. Gimme some action…on Facebook
Das Social Media Blog für Einsteiger gibt 13 Tipps wie man seine Fans auf Facebook unterhalten kann.
2. Statistik: Twitter ist die beliebteste Plattform von Unternehmen
In dieser Studie wurden die 100 größten Unternehmen aus der Fortune List in Hinblick auf ihr Engagement in Social Media untersucht. Dabei schnitt Twitter vor Facebook, Youtube und Corporate Blog am Besten ab.
3. It’s all about Twitter: 30 neue Tipps und Tools
Der Karrierebibel-Blog von Jochen Mai hat Twitter-Tools für verschiedene Anlässe zusammengestellt: Für Twittersüchtige!
4. Twitter dead? Not at all: Twitter hits 50 million tweets per day
Allen Unkenrufen zum Trotz knackte Twitter im Januar die 50 Millionen Tweets am Tag. Jetzt können wir uns alle wieder bestätigt fühlen
Der Blogartikel der Woche
Die Social Media Akademie öffnet ihre Pforten
Über Twitter und Facebook hat sich die Nachricht bereits verbreitet: Die Social Media Akademie, kurz SMA, startet als das erste interaktive e-Learning Weiterbildungsangebot für den Bereich Social Media im deutschsprachigen Raum. Mit dabei: Benedikt Köhler, Director Digital Strategy & Research von ethority!
Social-Media-Fundstück der Woche
Englische Fußballfans öffnen ihr Herz am Valentinstag. Ganz großes Kino!
Inszeniert von PUMA
Februar 23rd, 2010 by Sabrina Panknin
Ohne Worte, aber mit einem dicken Grinsen!

Der Cartoon stammt aus der Feder von jobtweet und illustriert den Artikel “Social Media Berater im Employer Branding”
Februar 22nd, 2010 by Sabrina Panknin

Über Twitter und Facebook hat sich die Nachricht bereits verbreitet, ab heute ist es offiziell: Die Social Media Akademie (SMA) startet als das erste interaktive e-Learning Weiterbildungsangebot für den Bereich Social Media im deutschsprachigen Raum.
Das Angebot richtet sich an die breite Zielgruppe „Angestellte, Fach- und Führungskräfte, Marketing- und PR-Verantwortliche, Kommunikationsverantwortliche und freiberufliche Werber“, also an alle, die beruflich mit Social Media konfrontiert werden und sich adäquat und kompakt informieren möchten.
Die Vorlesungen finden gemäß der Sache online und interaktiv via Videostream statt. Über eine Chatfunktion können die Teilnehmer mit den Dozenten in Kontakt treten, Fragen stellen und mitdiskutieren.

Auch Benedikt Köhler von ethority steht Social-Media-Interessierten als Dozent zur Verfügung und widmet sich am 19. Mai 2010 dem Thema Präsenz-Aufbau in den sozialen Medien.
Weitere Themen auf dem Stundenplan:
- Grundlagen – Mirko Lange
- Social Networking – Matias Roskos
- PR 2.0 – Klaus Eck
- Marketing & Vertrieb – Markus Rode und Stefan Rymar
- Enterprise 2.0 – Dr. Willms Buhse
- Recht - Dr. Carsten Ulbricht
- Strategieentwicklung – Boris Lakowski
Neben den Experten wird das Lehrkonzept von renommierten e-Learningspezialisten geplant und gesteuert, um eine hohe Qualität bei Didaktik und Wissenstransfer zu gewährleisten.
Weiterführende Informationen und das Anmeldeformular findet man unter www.socialmediaakademie.de .
Februar 19th, 2010 by Katja Gutzeit
TOP 4 TWITTERLINKS
t3n.de veröffentlichte diese Woche die aktuellen Zahlen zu Social Networks in Deutschland. Wie nicht anders zu erwarten, führt Facebook seinen Aufwärtstrend fort, während studiVZ verliert.
Welches sind die besten Karriereseiten deutscher Unternehmen? Dieser Frage widmete sich spiegel.de und berichtete über den Bewerberfang im Internet.
Die Nutzung von Applikationen auf dem Mobiltelefon stützt sich laut Flurry’s Januarreport auf 5 wesentliche Kategorien: Games, Entertainment, Social Networking, News und Lifestyle. Mehr dazu konntet ihr diese Woche bei mashable.de nachlesen.
Bilder sagen manchmal mehr als bloße Worte: Coke erklärt Social Media in einer sehr anschaulichen Powerpoint-Präsentation.
BLOGARTIKEL DER WOCHE
Kann die Freundesliste zum Reputationskiller werden?
Oder anders: Können Kontakte, Follower oder Freunde in diversen Social-Media-Netzwerken die eigene Online-Reputation nachteilig beeinflussen? Was Michael Reuter, Micheal Praetorius und Christoph Elzer in der Isarrunde dazu zu sagen haben, könnt ihr euch hier anschauen:
ZITAT DER WOCHE
“… on one end we’re leaving lights on when we’re going on a holiday, and on the other we’re telling everybody on the Internet we’re not home.”
SOCIAL MEDIA FUNDSTÜCK DER WOCHE
Ein Maskottchen, das es faustdick hinter den Ohren hat. Da hat es doch einfach so mir nichts, dir nichts ein Cheerleader vernascht und das vor laufender Kamera:
Februar 15th, 2010 by Sabrina Panknin
So oder so ähnlich fragt sich die Isarrunde, diesmal in Person von Michael Reuter, Michael Praetorius und Christoph Elzer, ob Kontakte, Follower oder Freunde in diversen Social-Media-Netzwerken zur Beschädigung der eigenen Online-Reputation beitragen können?! Ich persönlich finde die Frage hoch interessant, wenn auch eher im positiven Umkehrschluss: Bin ich interessanter für die Menschen, wenn mir eine bestimmte Person auf Twitter folgt? Oder kontaktieren mich die Leute auf XING, weil ich durch viele hunderte Kontakte sehr gut vernetzt und bekannt wirke? Diese und andere Fragen in der Richtung sind diskussionswürdig, wenn auch von Netzwerk zu Netzwerk differenziert zu betrachten. Hier erst einmal die Meinung der Isarrunde:
Februar 12th, 2010 by Katja Gutzeit
TOP 4 TWITTERLINKS
Brain Solis zeigte diese Woche die Top 3 Social Networks in den wichtigsten Märkten für Social Networking.
Mashable widmete diesen Beitrag im Hinblick auf Google’s Initiative, das Web schneller zu machen, dem YouTube Speed Dashboard.
Wurde euch auch schon einmal der Zugang zu einem Account in einem Social Network gesperrt, ohne dass ihr auch nur ansatzweise vorgewarnt wurdet? In diesem Blogbeitrag werden 9 Dinge aufgezeigt, die ihr vorsorglich vermeiden solltet.
Facebook hat nicht nur die Grenze der 400 Mio. User insgesamt überschritten, sondern kann mittlerweile auch auf 100 Mio. User monatlich verweisen, die Facebook mobil nutzen.
SOCIAL MEDIA FUNDSTÜCK DER WOCHE
iphonemeter.com bietet eine iPhone-„Statistik“, mit der die geografische Verbreitung des iPhones sehr schön überschaubar wird.
BLOGARTIKEL DER WOCHE
Werbung: Google, YouTube, Pepsi und der Super Bowl
Der Super Bowl ist das größte Sport-Ereignis der USA und hat sich im Laufe der Jahre zu eines der wichtigsten Werbe-Events entwickelt. Aber wer kann sich diese sündhaftteueren Werbeplätze tatsächlich leisten?
ZITAT DER WOCHE
Google Buzz war diese Woche in aller Munde. Einige User haben ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und es entstanden Wortspiele wie verbuzzelt, buzzteln, Buzzibär oder Buzzhaltestelle. Daher auch dieses Zitat:
Februar 10th, 2010 by Alexander Becker
Ein weiterer Beweis, dass Social Networks längst in der ganz normalen Mainstream-Welt angekommen sind, liefert die Tatsache, dass die Klassiker der Offline-Pupertät längst auch über die modernen Online-Kanäle funktionieren.
Um gepflegt eine Party eskalieren zu lassen, brauchte es früher komplizierte Mundpropaganda- und Telefonketten, um genügend „Freunde“ zusammenzubekommen. Heute reicht ein Eintrag bei Facebook oder StudiVZ.
Ein aktuelles Beispiel liefert heute die „Rheinische Post“: „Eigentlich wollte eine 15-Jährige in der 1385-Einwohner-Gemeinde Nübel im Kreis Schleswig-Flensburg nur zehn Freunde zu einem “Sit-In” in ihr Elternhaus einladen. Die Gelegenheit schien günstig, waren ihre Eltern doch im Urlaub. Die Einladung in die “sturmfreie Bude”, die das Mädchen auf die Internet-Plattformen “Facebook” und “SchülerVZ” stellte, lasen auch andere. Statt der erwarteten zehn Gäste kamen etwa 80, von denen die 15-Jährige mehr als die Hälfte nicht kannte.“
Die Folge: „Die Feier geriet außer Kontrolle. Die Gäste plünderten die im Haus vorhandenen Vorräte – Speisen und Getränke. Sowohl Nachbarn als auch die 15-Jährige alarmierten die Polizei. Den Streifenbeamten bot sich ein chaotisches Bild. Der Fußboden des Untergeschosses war übersät mit zerbrochenen Flaschen, die Teppiche ruiniert, die Tapeten mit Bierspritzern übersät.“
Was lernen wir daraus? Platziert man die richtige Botschaft an der passende Stelle in einem Social Network, entsteht ein kaum mehr zu stoppender viraler Schneeball-Effekt. Ein Marketer kann also nicht oft genug an die 15-Jährige aus Nübel denken.
Februar 8th, 2010 by Alexander Becker
Nach dem Spiel reden alle über die gezeigte Werbung. Hier sind die top-drei Spots:
Für den Höhepunkt sorgten diesmal die verfeindeten Late-Night-Talker Jay Leno und David Letterman. Zusammen mit Oprah Winfrey überraschten sie mit einem gemeinsamen Clip.
Coca-Cola
Career Builder
Februar 7th, 2010 by Alexander Becker
Der Super Bowl ist nicht nur das größte Sport-Ereignis der USA, sondern auch der wichtigste Werbe-Event. Während die meisten Zuschauer diesmal das Duell zwischen den New Orleans Saints und den Indianapolis Colts genießen, warten die meisten Ad-Profis und Marketer gespannt auf die Spielunterbrechungen.
Zwei Fragen beschäftigt seit Tagen die Werbebranche:
1. Welche Unternehmen leisten sich einen der sündhaftteuren Werbeplätze?
2. Wie gut ist der gezeigte Spot? Denn fast jede Company, die sich entschließt einen Reklame-Slot zu kaufen, nimmt noch Bares in die Hände und lässt extra für den Super Bowl einen neuen, besonderen Spot drehen.
Längst gibt es einen regelrechten Kult um die besten Super Bowl Ads. Wie bereits erwartet startet YouTube heute Nacht einen extra Adblitz-Kanal in dem die TV-Zuschauer die gezeigten Spots bewerten können.
Besondere Gerüchte ranken um die Frage, ob Google möglicherweile während des Super Bowl auch einen Spot für das Nexus One schaltet. Quelle für die Vermutung ist ein Tweet von Google-CEO Eric Schmidt. Der Company-Boss zwitscherte: „Can’t wait to watch the Superbowl tomorrow. Be sure to watch the ads in the 3rd quarter (someone said “Hell has indeed frozen over.”)“
Einen anderen Weg geht Pepsi. Zum ersten Mal seit 23 Jahren wird der Cola-Konzern keine Werbung beim Football-Endspiel schalten. Stattdessen soll das Geld in Social Media-Kampagnen gesteckt werden.
Im Laufe des Montags stellen wir die besten Spots des Super Bowls online.
Februar 5th, 2010 by Sabrina Panknin
TOP 4 TWITTERLINKS
1. Wir suchen einen/n PraktikantIn für Social Media Marketing/PR.Ab wann? Ab sofort?
Ein Tweet in eigener Sache, der viel Beachtung geschenkt bekommen hat. ethority sucht ab sofort für 6 Monate einen Praktikanten (m/w) für den Bereich Marketing. Selbstverständlich wird das Praktikum vergütet. Bewerbungen bitte online an karriere@ethority.de.
2. Basistipps für Twitter-Einsteiger
Frei nach dem Motto „Back to the Roots” zeigt der Social-Media-Einsteiger-Guide acht simple Schritte zum erfolgreichen twittern.
3. 5 Social Media Marketing Stories you have to read
5 subjektiv ausgewählte Marketing Stories im Bereich Social Media: Twitter, Blog und Facebook
4. Also doch! Twitter D-A-CH wächst um 3,7%
Entgegen der allgemein Meinung zeigen uns die Webevangelisten, dass die deutschsprachigen aktiven Accounts in der Twittersphere weiter wachsen.
DER BLOGARTIKEL DER WOCHE

Foursquare sinnvoll nutzen oder wie ich meine Freunde nicht in die Flucht schlage
Der Artikel hat einigen Lesern aus der Seele gesprochen, andere fühlten sich gemaßregelt (wie man auch an den Kommentaren sehen kann). Inhaltlich werden leidenschaftliche Foursquare-Nutzer darauf hingewiesen, welche Eigenarten im Umgang mit dem Location Based Service , Freunde auf anderen Plattformen irritieren und in die Flucht schlagen könnten.
SOCIAL-MEDIA-FUNDSTÜCK DER WOCHE
Der automatische Follow-Friday Finder erleichtert das Ritual am Wochenende und passt (fast) immer:
ZITAT DER WOCHE:


Die GEZ geht social, eröffnet ein Corporate Blog und macht die Mitarbeiter zu Autoren. Das Zitat der Woche sind die Kommentare und Reaktionen darauf:
Februar 4th, 2010 by Sabrina Panknin
Wie und wo man Social Media in den unterschiedlichen Unternehmensbereichen nutzen kann, haben wir bereits hier, aber auch schon oft woanders gelesen. Aber es gibt durchaus auch „Tools“, die man für interne Zwecke benutzen kann und muss:
Corporate Blog: Eine eigene Website ist Standard für ein Unternehmen. Dort findet man Fakten über die Firma, das Produktportfolio, spezielle Angebote etc. und im besten Fall die richtigen Kontaktpersonen. Das Corporate Blog bietet ganz andere Möglichkeiten: Dort haben die Autoren (=Mitarbeiter) oder aber Gastautoren einen Raum, wo sie ihre eigenen Gedanken außerhalb eines spezifischen Produktportfolio mitteilen können. Durch ein Corporate Blog kann ein Unternehmen persönlicher auftreten und die Menschen, die dahinter stehen, zeigen. Mitarbeiter verschiedenster Abteilungen können an diesem Projekt teilnehmen, ihr Fachwissen teilen und somit zu einem qualitativen Blog beitragen. Und natürlich ist es auch immer ein gutes Mittel, um über die Kommentarfunktion Kunden und Interessierte mit einzubeziehen.
Social Media Newsroom: Ein Social Media Newsroom ist vergleichbar mit einer digitalen Pressemappe mit den gebündelten Aktivitäten eines Unternehmens im Web 2.0 auf einen Blick. Die Veränderungen, die das Web 2.0 mit sich bringt, schlagen sich auch in der PR nieder. Durch einen Pressebereich im Newsroom wird Pressearbeit transparent gemacht und erleichtert den Informationsfluss zu Journalisten, Bloggern und weiteren Influencern. Sie haben ständigen und öffentlichen Zugriff auf das Pressematerial und können frei wählen, welche Infos sie sich letztendlich heraus filtern. Ein Social Media Newsroom ist in jedem Fall ein nützliches Tool für die PR und wird als „Kommunikationstrend 2010“ gehandelt.
Social Media Guidelines: Beim Thema Social Media Guidelines muss man unterscheiden zwischen den Corporate Guidelines und Richtlinien für die privaten Accounts der Mitarbeiter, sofern eine Verbindung mit dem Unternehmen herzustellen ist. Mitarbeiter werden im Web 2.0 zu Botschaftern der eigenen Firma und sollten deshalb einige Dinge beachten. Denn dass einiges nicht immer selbstverständlich ist, hat der Fall der amerikanischen Fastfoodkette Domino’s gezeigt.
Zugegebenermaßen fehlte diesen Mitarbeitern der gesunde Menschenverstand, nichts desto Trotz ist es für alle Parteien hilfreich, wenn dementsprechende Guidelines zur Verfügung stehen.
Es sollten keine allzu einschränkenden Grenzen gesetzt, sondern eher allgemeine Richtlinien formuliert werden, an die es nicht schwer fällt, sich zu halten (z.B. keine unpassende Äußerungen über Bestands- und Neukunden).
In Corporate Guidelines dreht es sich weniger um Verhaltensregeln, als um Richtlinien, die die Tonalität betreffen. Welche Sprache spreche ich auf welchem Kanal? Wie reagiere ich auf Kritik? Vor allem, wenn mehrere Mitarbeiter in der Nutzung eines Accounts involviert sind, sollten diese Art von Fragen vorab geklärt und schriftlich fixiert werden.
Hier einige Beispiele Social Media Policies großer Unternehmen.
Intranet: Das Intranet ist nicht frei für jeden zugänglich und dient als organisations- und unternehmensinternes Netz, welches die Mitarbeiter nutzen, um auf die verschiedensten innerbetrieblichen Dinge faktischer und organisatorischer Weise zurückzugreifen. Das Intranet ist für die interne Kommunikation mehr als ideal zur Verständigung und Bündelung von Informationen. Regelmäßig gepflegt, bleiben keine Fragen offen. In vielen Fällen ist bereits ein Wiki im Intranet integriert.
Wiki: Der Definition nach ist ein Wiki eine „im World Wide Web verfügbare Seitensammlung, die von Benutzern online geändert werden kann“. Praktisch bedeutet dies, dass ein Wiki für den innerbetrieblichen Gedankenaustausch genutzt werden kann, da gemeinschaftlich an Texten gearbeitet werden kann, sowie zur internen Organisation (Urlaubsanträge, Regelungen zum Corporate Design oder auch Benennungen von Dateien.)
Selbstverständlich gibt es noch eine Vielzahl von weiteren Möglichkeiten, wie man sich in der internen Kommunikationen den Social Media bedienen könnte, gerne nehme ich Anregungen und zusätzliche Punkte in den Kommentaren entgegen. Als passendes Schlusswort habe ich mich für ein Zitat von Carl-Eduard Meyer, Geschäftsführer von news aktuell, bei den F&H Kamingesprächen entschieden:
“Wer die neuen Social-Media-Werkzeuge Twitter, Blogs und soziale Netzwerke nicht beherrscht, wird sich morgen nicht ausreichend Gehör verschaffen können“.
Februar 2nd, 2010 by Sabrina Panknin


Location Based Service-Apps scheinen mittlerweile total wichtige Dienste zu sein, sozusagen der Hype der Zeit. Zwar kann man sie noch als Avantgarde-Phänomene bezeichnen (zurzeit etwa 200.000 Nutzer), aber diese Nutzer machen zu viel Lärm! Leider nicht nur auf Foursquare, Gowalla oder Brightkite (oder wie sie alle heißen), sondern auch auf allen anderen Social-Media-Plattformen. Im Folgenden meine ich natürlich nicht die Hunderte von Marketing-Möglichkeiten, die einem dadurch offen stehen, sondern ich spreche von den gefühlten 100 Bürgermeistern in der Timeline. Versteht mich nicht falsch, jeder, der diesen Dienst mag, soll ihn nutzen. Damit ihr aber alle, die vielleicht nicht mit soviel Engagement bei der Sache sind, als Freunde und Bekannte in euren Netzwerken behaltet, hier einige Tipps, wie man sie nicht vertreibt:
1) Sag bitte nicht jedem ständig, wo du bist!
Gerne kann man sich ja überall einloggen, wo es möglich ist, das macht den Sinn der Anwendung letztendlich auch aus. Aber bitte posaune nicht 20 Mal/Tag über all deine sozialen Netzwerke heraus, wo du isst, arbeitest, schläfst oder mal kurz die Toilette benutzt hast. Gezielter Einsatz seiner Positionsangabe führt außerdem zu einer größeren Beachtung, was mich auch schon zum nächsten Punkt führt
2.) Muss das jetzt sein?
Zu deiner eigenen Sicherheit überlegt dir vor jedem Check-in, ob deine Kontakte das jetzt wirklich wissen müssen oder vielmehr auch wollen. Manche Orte sollte man vielleicht doch eher für sich behalten. Hätte ich einen Worst Case vorliegen, ich würde ihn glatt berichten. Doch ich warne nur schon mal vor, denn was nicht ist, könnte ja noch werden.
3.) Bietet Mehrwert!
Am Anfang bin ich ziemlich oft auf deine Links reingefallen, nur um mir dann nackte Koordinaten anzusehen. Selbst Schuld. Ich wäre vielleicht etwas toleranter, wenn du zu deinen Positionsangaben kurze Shouts, Bilder oder Links mitschicken würdest, um die Sache an sich interessanter zu machen und wirklichen Mehrwert zu bieten.
4.) Foursquare-Verbot in der Bahn!
Bitte vermeide S-Bahn-Streaming. Nicht jede (S-/U-) Bahnstation, die man auf der Durchreise aus dem Fenster sieht, ist eine Kurzmitteilung wert!
5.) Lebe lieber ungewöhnlich!
Also wenn du schon jedem berichten möchtest, wo du bist, dann zeig ein richtig aufregendes Leben! Besuche nur Orte, mit denen du Eindruck schinden kannst! Lieblingsitaliener, Vodafone-Flagshipstores und Stammkneipe sind ab sofort tabu!
6.) Sei ein Trendscout!
Wenn schon Location based, dann nutze die Möglichkeit, Tipps oder Kommentare zu den einzelnen Orten anzulegen. Auf diese Weise entsteht ein Social-Media-Stadtführer, der jedem auch wirklich etwas bringt. Als Bonus erwirbt man sich selbst nicht nur eine Reputation als hypermobiler Nomade, sondern gilt darüber hinaus als Insider und Trendscout.
Februar 1st, 2010 by Alexander Becker
Wenn Sie wollen, dass Ihrer Company bei Twitter möglichst viele Menschen folgen, dann bieten und tweeten Sie Sonderangebote. Dies ist das Ergebnis eine US-Untersuchung von Marketingsherpa.com. Die Marktforscher haben analysiert, weshalb Nutzern Unternehmen bei Twitter folgen. Das Ergebnis:
- 43 Prozent wollen exklusive Deals oder Sonderangebote
- 23,5 Prozent sagten, dass sie aktuell Kunden des zwitscherden Unternehmens sind.
- 22,7 Prozent gaben an, dass sie Neugierig auf interessanten oder unterhaltenden Content sind.
- 6,3 Prozent, folgen einfach anderen Nutzern, die bereits die entsprechenden Marken followen.
- Nur 3,5 Prozent gaben an, ein Interesse an Service oder Produkt-News zu haben.
Emarketer.com analysiert die Ergebnisse: „Marketing-Manager erhoffen sich von den Nutzern, die ihren Marken folgen vor allem Buzz und eine rege Beteiligung.“ Tatsächlich haben die meisten Social Media-Nutzer den Wunsch „etwas von der Marke zurück zu bekommen“. Beispielsweise Entertainment oder exklusive Schnäppchen.
PR-Experte Thilo Bonow glaubt zudem: „Ich denke die Ergebnisse lassen sich in ähnlicher Weise auch auf Facebook Seiten von Unternehmen übertragen.“
Februar 1st, 2010 by Katja Gutzeit
Der erste SMCHH des neuen Jahrzehnts fand wieder einmal in alter Manier bei Proximity statt. Das Thema „Word of Mouth Marketing im Trend – berechtigt?“ rief großes Interesse seitens der Social Media Clubber hervor, sodass nicht nur die Räumlichkeiten sondern auch die Getränke knapp wurden. Torsten Panzer (Co-Founder und Managing Director, Buzzer Germany) und Walter Matthias Kunze (Senior Consultant, Strategic Planner bei Trendquest) stellten sich dem Thema und dem Publikum, weshalb die Überlänge fast schon vorprogrammiert war. Nichtsdestotrotz boten die Diskussionsteilnehmer – inklusive Publikum – sehr interessante Sichtweisen dar.
Bei Buzzer wird der Name zum Programm. Hier zählt nicht nur die Qualität und Einzigartigkeit der zu popularisierenden Produkte sondern auch die Passgenauigkeit der Testpersonen, die sich mit der Marke bzw. dem Produkt identifizieren und die Botschaft entsprechend weitertragen sollen. Zur Evaluierung des Engagements wird eine relativ einfache Rechnung zugrunde gelegt: eine Conversation bzw. ein Trial in der 1. Generation verursachen eine bestimmte Anzahl an Weitererzählungen in der 2. Generation. Inwiefern diese Rechnung Gültigkeit besitzt und nicht von den Probanden bzw. der Art der Weitererzählung abhängig ist, sei dahingestellt. Das Konzept zielt aber ganz klar auf normale Personen und nicht auf Superspreader ab. Fragt sich nur, ob in Zeiten des Information Overload bei der 1. Generation auch die marken- bzw. produktspezifischen Informationen gespeichert werden – und somit in der 2. Generation ankommen – und nicht der besondere Umstand der Beteiligung an dem Projekt dominiert.
Eine spezielle Betonung legten die Panel-Teilnehmer auf die Renaissance “alter Werte”: In äußerlich turbulenten Zeiten wird der Gruppenzusammenhalt und die damit verbundene Sicherheit immer bedeutsamer. Umso wichtiger ist es die Marke bzw. das Produkt innerhalb dieser Gruppe zur Sprache zu bringen und die Mitglieder fernab jeglicher Autorität auf Augenhöhe diskutieren zu lassen – eben typisch WOM.







