Februar 28th, 2010 by Alexander Becker

Der mächtige US-Techblogger Michael Arrington blickt in die Welt und sieht auf Hamburg. Denn aus der Hansestadt kommt Qype. Wie Arrington berichtet, stand das Start-up kürzlich kurz vor einer Übernahme durch Nokia. Die Verhandlungen mit den Finnen sollten auch schon sehr weit gediehen sein. Doch dann konnte man sich offenbar nicht über den Preis einigen. Techcrunch geht von einer Bewertung um die 50 Millionen Dollar aus. Kein schlechter Preis für ein Unternehmen, dass bislang lediglich acht Millionen Euro an Finanzierung bekam.
Google und Nokia wollten Qype

Vor Nokia beschäftigte sich laut Arringtion auch schon Google mit Qype. Google und die Hamburger sind alte Bekannte, denn schon lange gehört der Qype-Content zu den wichtigsten lokalen Suchergebnissen in Deutschland, die Google ausliefert.

Das Interesse der globalen Tech-Multis zeigt drei Dinge:
- Die Zukunft des stationären und des mobilen Webs liegt im Lokalen.
- Die großen Companys gehen davon aus, dass bald der regionale Anzeigenmarkt explodiert.
- Qype hat noch nichts von seiner sozialen Web 2.0-Dynamik verloren. Das Start-up beweist: Mit der richtigen Nutzeransprache und Kommunikation kann man noch immer genügend Menschen motivieren freiwillig und unendgeldlich Content zu Produzieren.

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