März 31st, 2010 by Nicole Pingel
Facebooks Nutzerzahlen steigen bekanntermaßen nach wie vor rapide an und es wird immer mehr zu einem wichtigen Fixpunkt im Leben vieler User. Die wachsenden Nutzerzahlen ziehen auch immer wieder Veränderungen nach sich. So arbeitet Facebook schon wieder an neuen Datenschutz-Bestimmungen, die am Freitag letzter Woche vorgestellt wurden. Auch diesmal bekommen die Nutzer eine Woche Zeit, um sich mit den Veränderungen auseinander zu setzen und gegebenenfalls Veto einzulegen. Diese Möglichkeit wird auch bereits umfassend genutzt. Hauptkritikpunkt ist der zukünftige Umgang mit Nutzerdaten:

Grund für die Entrüstung: Facebook plant die Weiterleitung von Nutzer-Daten an Drittunternehmen. Und zwar ohne vorherige aktive Zustimmung der User. Das vorgesehene Szenario besteht darin, dass die persönlichen Daten umgehend übermittelt werden, sobald ein User die Website des anderen Unternehmens betritt und währenddessen noch bei Facebook eingeloggt ist. Die betreffenden Daten sind: Name (und Namen der Freunde), Profilbilder, Geschlecht und geteilte Inhalte, sofern diese als öffentlich sichtbar eingestellt sind: Also die persönlichsten Daten, die ein Nutzer auf Facebook preisgeben kann. Die Begründung für diese Öffnung der Privatsphäre durch Facebook fällt äußerst mager und konstruiert aus: Man wolle es den Nutzern ermöglichen auch auf anderen Seiten „nützliche Erfahrungen im sozialen Bereich machen zu können“. Dass mit den Anbietern gesonderte Vereinbarung in puncto Datenschutz getroffen werden und dass es möglich sein soll, die Weitergabe von Daten an andere Plattformen zu blocken, ändert wahrscheinlich nicht allzu viel an dem Gefühl, dass Facebook nun beginnt, Daten an Dritte weiterzugeben, ohne dass dem eine aktive Erlaubnis des Nutzers vorausgehen muss.
Wieder einmal zeigt sich: Facebook ist sich der Brisanz des Themas Datenschutz durchaus im Klaren und zeigt auch Ansätze sich für den Datenschutz seiner Nutzer einzusetzen. Trotzdem werden bei der Planung der Datenschutzrichtlinien offenbar auch immer wieder wirtschaftliche Gesichtspunkte mit in die Waagschale geworfen, die sich schließlich in den Richtlinien niederschlagen.
Daher ist der Studie der Stiftung Warentest, die wir vor einigen Tagen an dieser Stelle vorgestellt haben, offenbar doch eine ganze Menge Wahrheit beizumessen.
Einziger Schutz vor Datenmissbrauch kann also wie immer nur die eigene Initiative sein: Entwicklungen verfolgen und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Im Fall von Facebook sind es besonders Informationen, die laut Privatsphäre-Einstellungen für „jedermann“ sichtbar sind, die potenziell an andere Webseiten und Unternehmen weitergeleitet werden. Wer also so gut wie möglich die Kontrolle über seine Daten behalten möchte, sollte seine Privatsphäre Einstellungen dringend einmal prüfen und überdenken.
Nachtrag: Soeben bei www.basicthinking.de gelesen: Bei Facebook fielen gestern für 30 Minuten die Privatsphäre-Einstellung aus, so dass E-Mail-Adressen von mehr als 400 Millionen Mitgliedern offen lagen!
März 30th, 2010 by Sabrina Panknin

Die Foursquare Badges, aus denen HubSpot die Top 10 ermittelt hat, sind einer der Gründe, warum der Location Based Service sich solcher Beliebtheit erfreut. Da kommt der Trophäentrieb ganz deutlich durch. Die Badges können nämlich frei geschaltet werden, sobald man häufig genug an einem Ort eingecheckt hat.
Die Nachrichten der letzten Tage lassen es bereits erahnen: Foursquare ist auf einem ähnlichen Siegeszug wie Twitter, eigentlich schon fast erfolgreicher!
So wie es auch bei Twitter tausend und eine Zusatz-Anwendung gibt, bin ich in dem Post bei HubSpot über den Foursquare Grader gestoßen, der, und jetzt kommts, das Foursquare Mojo ermittelt!
März 30th, 2010 by Sabrina Panknin

ethority verlost zu Ostern zwei Tickets zur re:publica in Berlin. Die vierte Konferenz über Blogs, soziale Medien und digitale Gesellschaft findet von Mittwoch, d.14.04 bis zum Freitag, d.16.04.2010 an wechselnden Orten statt: Friedrichspalast, Kalkscheune und Quatsch Comedy Club.
In mehr als 120 Vorträgen, Panels, Workshops und Events werden die zahlreichen Facetten der digitalen Wirtschaft diskutiert, präsentiert; veranstaltet von newthinking communications und dem Spreeblick Verlag.
Auch Benedikt Köhler von ethority nimmt aktiv an der re:publica teil und stellt die Frage: Slow Media, Fast Media, No Media: Gibt es einen Weg zwischen Always-on und Medienzölibat?
Am Donnerstagabend um 19 Uhr finden wir die Antwort in der Kalkscheune. Wer Lust und Zeit hat, neben diesem spannenden Vortrag viele andere Einblicke in die digitale Gesellschaft zu bekommen, der hat nun die Chance bei ethority zwei Karten für die Konferenz unter dem Motto „nowHere“ zu gewinnen. Einfach @ethority folgen und Text retweeten:
“Karten für die #re:publica zu gewinnen! Einfach @ethority folgen, RT von diesem Tweet bis 06.04″
Der Tweetschluss ist am Dienstag, d. 06.04 um 12 Uhr. Der Gewinner wird ausgelost und per DM benachrichtigt.
Rund um die re:publica kurz und knapp:
Was: “re:publica 2010 – nowHere”
Wann: 14.-16. April 2010
Wo: Friedrichstadtpalast, Kalkscheune und Quatsch Comedy Club in Berlin-Mitte
Wer: spreeblick.com und netzpolitik.org
Netz: http://www.re-publica.de/10/
Twitter: http://www.twitter.com/republica
Facebook: http://www.facebook.com
Mail: presse@re-publica.de
Telefon: 030-9210596
März 28th, 2010 by Alexander Becker
Die BBC hat eine Liste der reichsten Web-Milliardäre zusammengestellt. So schnell, wie durch das Web, sind wohl nur einige russische Industrie-Magnaten nach der Wende zu Milliardären geworden.
Die Liste der Web-Milliardäre wird von Google beherrscht. Die beiden Reichsten Netz-Unternehmer haben Google gegründet. Ihr CEO liegt auf Platz vier. Dazu Stanford-Professor David Cheriton, der die Google-Gründer zusammenbrachte und Andreas von Bechtolsheim,, der als erster in die Suchmaschine investierte und auch der einzige Deutsche in der Liste ist.
Zudem zeigt sich, welch eine Web-Macht Ebay darstellt. Mit Pierre Omidyar, Jeffrey Skoll und Margaret Whitman sind auch drei der 26 Milliardäre durch die Auktionsplattform reich geworden.
Der jüngste in der Liste ist Mark Zuckerberg mit 25 Jahren
Die komplette Liste:
1. Larry Page, 17,5 Mld. Dollar, Google-Gründer.
2. Sergey Brin, 17,5 Mld. Dollar, Google-Gründer
3. Jeff Bezos, 12,3 Mld. Dollar, Amazon-Gründer
4. Eric Schmidt, 6,3 Mld. Dollar Google-CEO
5. Masyoshi Son, 5,9 Mld. Dollar, SoftBank-Boss (Japanische Internet- und Telekommunikations-Unternehmen)
6. Pierre Omidyar, 5,2 Mld. Dollar, Ebay-Gründer
7. Charles Schwab, 4,7 Mld. Dollar, Gründer der Schwab-Corporation
8. Mark Zuckerberg, 4,0 Mld. Dollar, Facebook-Gründer
9. Ma Huateng, 3,6 Mld. Dollar, Chef von Tencent (Chinas Chat-Service Nummer eins)
10. Robin Li, 3,5 Mld. Dollar, Baidu-Gründer
11. Mark Cuban, 2,4 Mld. Dollar Broadcast-Gründer
12. Jeffrey Skoll, 2,4 Mld. Dollar, der erste Ebay-Angestellte und späterer Chef
13. William Ding, 2,2 Mld. Dollar, NetEase (chinesische Games-Company)
14. Andreas von Bechtolsheim, 2,0 Mld. Dollar (der erste Google-Investor)
15. David Cheriton, 1,6 Mld. Dollar, der Stanford-Professor verkuppelte Page und Brin
16. Shi Yuzhu, 1,6 Mld. Dollar, Gründer von Giant Interactive
17. Yoshikazu Tanaka, 1,4 Mld. Dollar, Gree-Gründer (zweitgrößtes Social Network in Japan)
18. David Filo, 1,4 Mld. Dollar, Yahoo-Gründer
19. Margaret Whitman, 1,3 Mld. Dollar, ehemalige Ebay-Chefin
20. Jerry Yang, 1,3 Mld. Dollar, Yahoo-Gründer
21. Marc Benioff, 1,3 Mld. Dollar
22. Todd Wagner, 1,2 Mld. Dollar, Broadcast.com-Gründer
23. Peter Thiel, 1,2 Mld. Dollar, der erste externe Facebook-Investor
24. Jack Ma, 1,2 Mld. Dollar, Alibaba-Gründer
25. Stephan Case, 1,1 Mld. Dollar AOL-Gründer
März 26th, 2010 by Sabrina Panknin
TOP 4 TWITTERLINKS
Was User von Unternehmen in Social Media erwarten
Mehr als die Hälfte der Internetnutzer ist überzeugt, dass Unternehmen durch Aktivitäten in Netzwerken, Blogs und Foren ihr Image nachhaltig verändern können. Internetworld.de berichtet über die Ergebnisse.
VZ-Netzwerke an der Spitze?! Lesenswerter Artikel bei basicthinking.de
Laut ComScore sind die VZ-Netzwerke in Deutschland die mit Abstand größte Community – und nicht Facebook.
Präsenz in Social Media von Unternehmen aus Österreich: Red Bull führt!
Meta Communication hat in einer Studie die Präsenz österreichischer Großunternehmen in sozialen Medien untersucht. Die Ergebnisse teilt Ed Wohlfahrt auf seinem Blog mit.
Stats: The State of Social Media Marketing Integration
Statistiken, wie viel mehr Unternehmen Social Media als Kampagnenelement und Marketinginstrument nutzen
Blogartikel der Woche
Vorsorgen und Nachhaltigkeit: Nestlé und Greenpeace


Die Kampagne von Greenpeace gegen Nestlé hat vor allen Dingen in der PR-Welt für Aufregung gesorgt. Fakt ist, das es zumindest so scheint, als wäre über Nestlé eine Social Media Attacke eingebrochen, auf deren Ausmaß man nicht vorbereitet war. Wie es bei der nächsten Krise besser klappen könnte, und zwar nicht nur bei Nestlé, kann man hier nachlesen.
Social-Media-Fundstück der Woche:
Der amerikanische Produzent Eric Whitcare hat hunderte Sänger über Youtube für das klassische Stück „Lux Arumque“ gecastet und alle Videos zu einem großen virtuellen Chor zusammen geschnitten. Herausgekommen ist ein wunderschönes Lied mit phantastischen Stimmen zum Entspannen:
Gefunden bei mashable.com
Zitat der Woche:
„Youtube ist kaputt“ , „Youtube geht nimmer“ „Was zum Teufel ist mit Youtube passiert?“
So oder so ähnlich häuften sich die Tweets am Donnerstag Vormittag. Youtube war down, die Leute auch und wilde Gerüchte kursierten auf den Timelines und einschlägigen Blogs. Mögliche Schuldige: China oder Lady Gaga. Google selbst steht auch noch ein wenig ratlos vor dem Ausfall, wie Pressesprecher Stefan Keuchel über Twitter mitteilte, wir sind auf die Erklärung gespannt:


März 25th, 2010 by Sabrina Panknin
Die Stiftung Warentest hat die „populärsten Internetseiten“, sprich Soziale Netzwerke, auf Daten- und Jugendschutz geprüft und ist auf mehr oder weniger mangelhafte, wenn aber auch nicht überraschende, Ergebnisse gestoßen. Grundlage für die Ermittlungen war ein „Hackerangriff“ der Warentestmitarbeiter auf die Plattformen, natürlich nicht ohne sich dafür die Genehmigung der Anbieter einzuholen, mit Ausnahme von u.a. Facebook, LinkedIn und MySpace, die sich dagegen aussprachen, was gleich einen Abzug in der B-Note bedeutete („Die Ablehner wurden wegen mangelnder Transparenz abgewertet“).
Es folgt eine kurze Zusammenfassung der Gesamtnoten, gefunden bei www.basicthinking.de, wo es auch eine ausführlichere Bewertung zu lesen gibt :
Facebook 3,9
LinkedIn 4,9
MySpace 4,6
Xing 3,3
Wer-kennt-wen.de 2,8
Lokalisten 2,9
SchülerVZ 2,6
StudiVZ 2,2
Laut der etwas kryptischen Auswertungstabelle bei Stiftung Warentest liegen Stayfriends im unteren und Jappy.de im oberen Drittel des Rankings.
Abschließend kann ich mich Stiftung Warentest und André Vatter von basicthinking nur anschließen, dass der Nutzer selbst aktiv werden muss. Besonders Kinder und Jugendliche müssen für Gefahren und (mögliche Datentransparenz) in irgendeiner Form sensibilisiert werden, nicht nur von offizieller Seite, sondern auch z.B. in Schulen.Für alle anderen gilt wie immer, sich aufmerksam die Datenschutzerklärungen durch zu lesen und sich bewusst zu machen, was das für die eigenen Daten überhaupt bedeutet.
März 23rd, 2010 by Sabrina Panknin



“What Greenpeace supporters did is a sign of the times: Brandjacking a Facebook fan page is the new form of tree hugging. A lot safer too”.
Der gestrige Tweet von Jeremiah Owyang zeigt ziemlich genau, in welcher Situation Nestlé sich gerade befindet. Bildlich gesprochen steht das Unternehmen gerade mit Bulldozern und Kettensägen bewaffnet etwas ratlos vor besetzten Bäumen. Nur, dass die Bäume keine Bäume sind, sondern ein Video, welches Nestlé in Zusammenhang mit der Regenwaldzerstörung stellt, initiiert von Greenpeace.
Mittlerweile ist dieses Video extrem bekannt und weit verbreitet und es wurde viel und ausführlich darüber berichtet, exemplarisch beim PR Blogger.
Fälle wie dieser zeigen deutlich, dass sich Unternehmen in, aber vor allem durch Social Media, stärker mit Krisenplänen und –Management beschäftigen müssen. Präventionsmaßnahmen und Krisenpläne sind oft hilfreich, wenn es hart auf hart kommt.
Präventionsmaßnahmen:
Als Voraussetzung die ein Unternehmen für Präventionsmaßnahmen erfüllen muss, steht an erster Stelle den Mut zu haben, seine Fehler einzugestehen und dies, wenn möglich, auch in seiner Firmenphilosophie nieder zu schreiben, so dass jeder Mitarbeiter diesen Aspekt verinnerlichen kann. Leider scheint sich Nestle nicht wirklich gerne an Philosophien zu halten.
1. Social Media Monitoring
Ein professionelles Issue-Monitoring kann oft dafür sorgen, aufkeimende Kritik frühzeitig zu erkennen. Probleme werden frühzeitig entdeckt und können geklärt werden. Schwierig wird es beim Nestlé-Skandal. Hier könnte ein Echtzeitmonitoring einen Überblick verschaffen, wann und wo Nestlé in der Diskussion steht, um (hoffentlich) einzugreifen.
2. Aufbau einer starken Community
Wer bereits vor etwaigen Krisen eine starke Community um seine Marke aufgebaut hat und pflegt, hat es leichter. Das Unternehmen ist so an den Umgang(ston) mit seinen Fans durch vorheriges Engagement gewohnt und es weiß, wie es sich zu verhalten hat. Fans reagieren im allgemeinen konstruktiv auf Kritik und Gerüchte, so dass man in seiner Community die Chance bekommt, vernünftig zu kommunizieren.
„Kommunikation“ ist hier das Stichwort: Wie der Werbeblogger berichtet, werden die Fans langsam unruhig und verlangen Reaktionen bei Facebook. Auf der deutschen Facebook Fanpage, die (noch) nicht abgeschaltet wurde, liefern sich User gerade einen eigenen Schlagabtausch.
3. Social Media Policy
Für viele bereits ein alter Hut, aber in Krisenzeiten Gold wert. Besonders, wenn es um passende Reaktionen auf kritische bis beleidigende Kommentare geht.
Ohne eindeutige Verhaltenskodizes passiert dann schnell auch so was wie bei Nestle, dokumentiert bei www.nma.co.uk:
“Unfortunately, as the comments about Nestlé’s Big Brother-style of moderation rolled in, the responses from the brand gradually got worse and worse. It became sarcastic, posting the following: “Thanks for the lesson in manners. Consider yourself embraced. But it’s our page, we set the rules, it was ever thus.” It then continued with, “Oh please…it’s not like we’re censoring everything to allow only positive comments.”
4. Proaktives Handeln
Proaktives Handeln bedeutet, noch vor Kritik von außen auf Probleme aufmerksam zu machen. Dieser Punkt findet Anwendung bei technischen Ausfällen etc. oder kann ein Weg sein, einem Issues, welches sich anbahnt, aktiv entgegen zu wirken. Bei Nestle muss die Situation differenzierter betrachtet werden: Obwohl es nicht die erste „Warnung“ von Greenpeace an Nestlé war, scheint das Video für das Unternehmen ein Überraschungsangriff zu sein, der sich innerhalb kürzester Zeit massiv verbreitete. Nestlé hat zwar zeitnah mit einer allgemeinen Stellungnahme versucht, der Kritik entgegen zu wirken. Allerdings ist das Ausmaß viel zu groß, als dass dieser Weg reichen könnte, schreibt auch der socialmediachannel:
‘Nestle’s status updates are pushing people on to its official site to see its corporate response. Someone within Nestle is also responding to posts, but they are not corporate in tone and are juvenile. The company should be tailoring its response more to the environment with a more human tone.’
5. Krisenplan
Last but definitely not least: Ein Krisenszenario mit Handlungsmöglichkeiten entwerfen. Natürlich wird man so einen Plan nicht immer eins zu eins umsetzen können, doch es können zumindest Verantwortliche und Ansprechpartner bestimmt werden, die Reaktion und Gegenmaßnahmen koordinieren. Jeremiah Oywang schlägt vor, so genannte „seasoned community manager“ zu beauftragen, die sich bereits in Krisenzeiten bewiesen haben und das richtige Gespür für angemessene Moderation besitzen.
Zugegeben, es ist nicht immer einfach, in einer Krise solchen Ausmaßes angemessen zu reagieren. Doch sollte Nestlé die Sache nicht aussitzen (und so scheint es), sondern aktiv reagieren und daran arbeiten. Und nicht nur an der viel diskutierten Social Media Krise, sondern an der Kooperation mit Sinar Mas , die mit ihren illegalen Aktivitäten langsam den Regenwald zerstören.
März 19th, 2010 by Sabrina Panknin
TOP 4 TWITTERLINKS
1. „Social Media: Some principles and guidelines“ – Reuters veröffentlicht Social Media Guidelines
Dem Wandel der Zeit folgend ermutigt Reuters Journalisten Social Media zu nutzen und gibt ihnen Richtlinien an die Hand.
2. Basiswissen: Erfolgreiche Gewinnspiele via Twitter
Hier gibt es Tipps wie die Incentivierungsmaßnahme Gewinnspiel über Twitter am Besten funktioniert
3. Facebook verschickt jetzt wöchentliche Aktualisierungen ähnlich wie Xing
Für die Admins von Facebook Fan Pages gibt es ab jetzt einen wöchentlichen Statusreport über Aktivitäten auf der Seite.
Wie berichtet sind heute einige neue Twitter Features online gegangen
Twitter berichtet über……..neue Features auf dem hauseigenen Blog
Blogartikel der Woche
Das Rad wird neu erfunden – Social Media Prisma Version 2.0
Die meisten Klicks diese Woche bekam der Startschuss zur Entwicklung des 2. Social Media Prismas von ethority. Gerne nehmen wir bis Mittwoch, d. 24.03.2010 weitere Vorschläge von Social Media Plattformen, die im ersten keinen Platz mehr fanden, entgegen.

Social-Media-Fundstück der Woche:
Das Video von Greenpeace, um (auf) Nestle aufmerksam zu machen, dass sie durch die Verwendung von Palmöl den Regenwald bedrohen.
Hier klicken
Nestle reagierte zeitnah mit einer Pressemitteilung
und weiteren Aktionen:
gefunden bei PR Blogger
Zitat der Woche:
“How is it my birthday is only one day, but my woman’s last a whole damn week?”
Facebookeintrag von (sagen wir mal) James Gower
Dieses Zitat ist Aufhänger von einem Artikel in der NY Times, der sich mit offen gelebten Partnerschaften auf Facebook beschäftigt. Eine leichte Kost für das Wochenende mit psychologischen Einflüssen.
Gefunden bei turi 2.
März 17th, 2010 by Sabrina Panknin

Ganz so innovativ wie die Überschrift verspricht, kommt es dann doch nicht. Da sich aber die Social-Media-Landschaft in Deutschland sehr schnell verändert und dazu gewinnt (aber auch wieder verliert), aktualisiert ethority das Social Media Prisma und veröffentlicht im April die Version 2.0. Das nehmen wir zum Anlass einen letzten Aufruf für Vorschläge zu starten, die wir bis Mittwoch, d. 24.03.2010 gerne und dankbar entgegen nehmen. Alle Vorschläge, die uns seit September 2009 durch E-Mails, Tweets und Kommentare erreicht haben, sind bereits berücksichtigt worden.
Mails an prisma@ethority.de
Tweets an @ethority
Oder einfach Kommentare unter den Artikel posten.
Für den Überblick hier noch einmal die Kategorien:
- Reviews/Rating
- Pictures
- Wikis
- Music
- Events
- Documents/Content
- Video
- Location
- Comment and Reputation
- Interest and Curated Networks
- SMS/Voice, Instant Messenging
- Forums
- Social Networks
- Lifestreams
- Twitter Ecosystems
- Micromedia
- Blog Communities
- Blog Search
- Blog Platforms
- Collaboration
- Crowdsourced Content
- Social Shopping/Social Commerce
- Live Casting
- Question & Answers
- Social Bookmarks
Potentielle neue Kategorien:
- Blogs
- Mashups
- Podcasts
- Virtual Worlds
- Game sharing
- Gaming
- Location based Services
Zum Vergleich hier noch einmal die Version 1 des Prismas.
Vielen Dank!
März 16th, 2010 by Sabrina Panknin
26 Hallen a drei Stockwerke – die internationale Tourismusmesse in Berlin war beeindruckend groß. Viele Länder, Destinationen und Hotels präsentierten sich farbenfroh und außergewöhnlich und wirkten sehr inspirierend auf Aussteller wie Besucher.
Aber auch die Digital Lounge von Ray Sono konnte sich durchaus sehen lassen. Interessante Gespräche und neue Kontakte rundeten die Teilnahme an der ITB perfekt ab.


Ein herzlicher Dank geht an Ray Sono für die Einladung, das gemütliche Kaminfeuer mitten auf dem Messestand und die wunderbare Verpflegung!
März 16th, 2010 by Sabrina Panknin
Eine neue Studie (von iModerate Research Technologies/CMB) zeigt, dass Fans einer Marke oder Produkt auf Facebook bzw. Follower auf Twitter sichtlich bereiter sind, ein Produkt zu kaufen und weiter zu empfehlen.
67 % der Twitteristi sowie 51% der Facebooker kaufen eine Marke aufgrund der Präsenz in einem Social Network.
79 % bzw. 60% empfehlen die Produkte aus dem gleichen Grund an Freunde und Bekannte weiter.

Herausstechend ist der Fakt, dass viele potentielle Kunden Marken nicht vertrauen und dementsprechend ihre Produkte nicht kaufen würden, sobald kein Engagement auf Twitter oder Facebook vorhanden ist.
Ein Grund liegt ganz eindeutig in der Erwartungshaltung der Kunden („electronic people“), dass sich Unternehmen und Marken in ihrer Lebenswelt bewegen müssen („it’s EXPECTED that a company have some digital face […]“). Sollten sie dort nicht vorhanden sein, existieren sie nicht und werden in den Kaufentscheidungsprozess nicht miteinbezogen.
gefunden bei mashable
März 14th, 2010 by Alexander Becker
Sie könnten jetzt einwenden: Es ist nur Österreich! Aber die Unterschiede sind nicht sonderlich groß. Deshalb an dieser Stelle der Hinweis auf eine höchst interessante Studie der Kommunikationsagentur ikp und des Fachmagazins „Der Österreichische Journalist“ (DÖJ). Untersucht wurden die „Anwendung sowie Nutzungszusammenhänge von Social-Media-Plattformen und Blogs unter Österreichs JournalistInnen und Kommunikations-fachleuten“.
Folge Fragen sollen unter anderem Beantwortet werden:
- Werden Social Media-Plattformen von JournalistInnen und KommunikationsexpertInnen
überhaupt genutzt?
-Auf welchen Social Media-Plattformen sind Österreichs JournalistInnen und
Kommunikationsprofis registriert?
- Welche beruflichen Vorteile sieht man durch Web 2.0-Applikationen?
- Welche Vorteile/Chancen bzw. Nachteile/Risken allgemein sehen JournalistInnen und
KommunikationsexpertInnen in Social Media?
- Welche (beruflichen) Veränderungen hat man bislang wahrgenommen?
Die wichtigsten Ergebnisse:
- 8 von 10 Befragten sind bei zumindest einem Social Network (Facebook, Xing, Twitter, „oder YouTube) vertreten.
- „Facebook ist jenes Social Network wo die meisten JournalistInnen und Fachleute für Kommunikation ein Profil angelegt haben (79%), heißt es in der Studie. „Dicht gefolgt von der businessorientierten Plattform „Xing“ (69%).“ Auf den Plätzen folgen Twitter (30%), Mein VZ/StudiVZ“ (17%), und MySpace (13%).
- „Die interpersonelle Kommunikation mit FreundInnen oder Bekannten lieferte in den meisten Fällen den ersten Input über Social Media (74%). Danach folgt mit etlichem Abstand der Informationstransfer via BerufskollegInnen (39%). So gesehen ist der Austausch mit dem außerfamiliären sozialen Umfeld auch ausschlaggebend für das web basierte Networking.“
Ein besonders interessantes Reslutat ist, dass nur 26 Prozent der Befragen Blogs beochbachten. Allerdings betreiben 16% betreiben sogar selbst einen Blog. „Rund zwei Drittel der Survey-TeilnehmerInnen interessieren sich allerdings überhaupt nicht für die Inhalte der Blogosphäre.“
Insgesamt wurden die Angaben von über 500 Teilnehmern ausgewertet.
März 12th, 2010 by Katja Gutzeit
Blogartikel der Woche
Beispiel FarmVille: Markenwerbung in Social Games
Markenwerbung in Social Games funktioniert wirklich. Ein klasse Beispiel bietet Bing, dessen Facebook-Fanpage aufgrund einer Content-Add bei FarmVille einen deutlichen Zuwachs an Fans bekam – und das binnen Stunden.
Top Twitterlinks
adage.com zeigt uns 5 Gründe, warum Unternehmen Social Networks nicht blocken sollten.
Good! Ok. Bad!: Eine Social Landscape zum Ausdrucken.
Die Chancen und Risiken von Social Media: wie Reuters damit umgeht und welche Prinzipien sie für sich setzen, könnt ihr hier nachlesen.
Zitat der Woche
Das Zitat der Woche widme ich dem Welttag gegen Internetzensur. Dieser Tweet – nur einer von vielen – spricht für sich und bedarf keinerlei Worte, seht selbst:
Link der Woche
Einfach spielerisch: Reader Play als abgespeckte und wesentlich handlichere Version von Google Reader befindet sich zur Zeit noch in der Entwicklungsphase. Wer es ausprobieren möchte, schaut einfach unter diesem Link nach.
März 10th, 2010 by Daniel Leicher

Ortsbasierte Statusnachrichten sind der neue Trend. Google stellt Buzz vor, Twitter experimentiert mit Ortsverknüpften Tweets. Mit Foursquare und Gowalla gibt es sogar eigene Netzwerke, bei denen es lediglich um das „Sagen wo man ist“ geht. Klar, dass dort in Zukunft auch das weltweit größte Social Network Facebook mitmischen will. Wie und ob überhaupt wusste man bis vor kurzem noch nicht.
Die New York Times hat nun jedoch etwas Licht ins dunkle gebracht. Laut der Zeitung soll auf der hauseigenen Entwicklermesse f8 ein neues Feature für die rund 100 Millionen mobilen Facebook Nutzer vorgestellt werden. Zum einen sollen die Facebook Nutzer selbst den Vorteil erlangen, dass sie schnell und einfach ihren Freunden sagen können wo sie gerade sind.
Über eine API sollen zusätzlich auch externe die Möglichkeit bekommen ihre eigenen Unternehmen durch zum Beispiel Suchanfragen wo der nächste Bäcker sei zu vermarkten.
Aber nicht nur bei Facebook gibt es gerade neue Gerüchte rund um Geolocation Features. Techcrunch berichtete gestern über ein neues Feature bei Twitter. Hier soll bei Tweets, die mit einer genauen Positionsangabe verschickt wurden, zusätzlich ein kleines Symbol erscheinen. Wenn man mit der Maus über dieses fährt wird man eine kleine Umgebungskarte zu dem Tweet angezeigt bekommen.
Ob Facebook und Twitter diese Features genau so einführen ist noch offen. Bleiben wir gespannt.
März 9th, 2010 by Nicole Pingel
Brand Experience ist ein oft unterschätzter Faktor in der direkten und indirekten Kommunikation zwischen Unternehmen und (potenziellen) Kunden. Dabei steht Unternehmen heute ein großes Potenzial zur Erweiterung der Brand Experience offen: das Social Web.
Eine Studie von Razorfish ergab, dass 65% der befragten Konsumenten schon einmal eine Digital Experience hatten, die ihre Meinung über eine Marke umfassend verändert hat.
Auch die Erkenntnis, dass knapp die Hälfte aller Studienteilnehmer Fan oder Freund einer Marke auf Facebook oder MySpace sind, zeigt, dass der heutige User Werbebotschaften und Unternehmensnachrichten durchaus aufgeschlossen gegenüber steht – so lange er selbst die Entscheidungsmacht darüber inne hat, welche er empfängt.
Das legt die Vermutung nahe, dass in Zukunft das Schaffen von Brand Experience klassische Werbemaßnahmen immer weiter verdrängen könnte.
Wie lässt sich nun eine wirkungsvolle Brand Experience aufbauen?
Die bereits etwas ältere Studie von J. Joško Brakus et al.* “Brand Experience: What is it? How is it measured? Does it affect loyalty?” nennt vier Erfahrungsdimensionen, in denen sich Brand Experience auswirkt: sensory, behavioral, affective, intellectual.
Die Brand Experience wächst dabei in ihrer Intensität, je mehr Dimensionen der Erfahrung angesprochen werden.
Übersetzt würde das für ein Social Media Engagement heißen: Eine Kampagne entfaltet dann ihre volle Wirkungskraft, wenn alle vier Dimensionen angesprochen werden:
Sensory – Die Sinne
Keine Frage: Eine Kampagne muss sich von anderen abheben, um im digitalen Zeitalter die Aufmerksamkeit der Nutzer auf sich ziehen zu können. Dabei muss je nach Zielgruppe abgesteckt werden, wie auffällig eine Kampagne optisch gestaltet werden kann, ohne abschreckend zu wirken. Wichtig ist aber: Gesicht zeigen. Während im Social Web ein unternehmensinternes Wording für den Kundenkontakt zu Gunsten der Authentizät und Glaubwürdigkeit immer mehr an Bedeutung verliert, ist das Corporate Design das Aushängeschild einer Marke, das in Erinnerung bleibt – und bleiben sollte.
Affective – Die Gefühle
Die Erfahrung zeigt: Kampagnen, die Gefühle auslösen sind oft die, denen die meiste Aufmerksamkeit zu Teil wird. Viele werden jetzt vermutlich an schockierende Werbe-Clips wie diesen von einem Modeunternehmen denken oder an Werbung mit Kleinkindern und Babys wie der bekannte Evian-Clip.
Aber auch hier muss die Botschaft zur Marke passen. Beispielsweise ist ein Gefühl, das zu beinahe jeder Marke passt, wohl die Neugier. Wenn es gelingt mit einer Kampagne dieses Gefühl anzusprechen, ist bereits viel gewonnen.
Behavioral – Das Verhalten
Marken, die den User zu Aktionen anregen, haben im Social Web die Nase vorn. Denn hier dreht sich alles um Interaktion. Die Bandbreite an Möglichkeiten ist auch hier vielfältig: Viral Clips über Brand Events, die offline stattfinden und online begleitet werden oder Gewinnspiele einer Marke – all das kann User dazu führen, sich aktiv mit dem Unternehmen oder der Marke auseinander zu setzen. Das verstärkt die Brand Experience und auch den Erinnerungseffekt an den Initiator. Mission erfüllt.
Intellectual – Der Geist
Der Kunde im Web 2.0 ist kein passiver Empfänger von Werbebotschaften mehr. Er sucht nach geistiger Stimulation. Je nach Marke können also auch anspruchsvollere Inhalte in Betracht gezogen werden. Möglich ist es auch Gewinnspiele zu gestalten, in denen ein höherer geistiger Anspruch erfüllt werden muss. Jedoch sollten auch solche Maßnahmen stets in Hinblick auf die Zielgruppe geplant werden.
Welche Vorteile bietet eine Intensivierung der Brand Experience für ein Unternehmen?
Die Brand Experience Studie kommt zu dem Schluss, dass sich Markenerfahrung direkt auf Kundenloyalität und Kundenzufriedenheit auswirkt. Zudem entsteht aber auch ein indirekter Effekt, der sich sogar stärker auswirkt: Brand Experience hat einen Einfluss auf die Wahrnehmung der Markenpersönlichkeit und schafft so viele Möglichkeiten für das aktive Branding.
Die Ergebnisse von Razorfish gehen sogar noch einen Schritt weiter: Digital Brand Experience generiert Kunden. Aus der Befragung ging hervor, dass nahezu 100% der Befragten, die online mit einer Marke vernetzt sind, es seit dem Kontakt mit der Marke für wahrscheinlicher halten ein Produkt dieser Marke zu kaufen oder es an Freunde und Bekannte weiter zu empfehlen.
Es wird deutlich: Es gibt mehr als einen guten Grund für Unternehmen, sich zukünftig mit dem Thema Brand Experience im Web stärker auseinander zu setzen
* Eine Zusammenfassung der Studie ist hier zu fnden. Die komplette Studie ist im Journal of Marketing im Mai 2009 erschienen








