März 7th, 2010 by Alexander Becker
Dies ist ein typisches Thema, mit dem Social-Mediaberater gerne hausieren gehen, für das aber oftmals die nötigen Fallbeispiele fehlen, um potentielle Kunden tatsächlich zu überzeugen.
Deshalb aufgepasst, hier kommt ein klasse Beweis wie gut Markenwerbung in Social Games mittlerweile funktionieren kann.
Farmville von Zynga ist längst das größte und wohl auch erfolgreichste virale oder soziale Spiel bei Facebook. Aktuell das Game laut Appdata rund 83 Millionen aktive Nutzer. Das sind mehr Spieler, als Spanien, Frankreich oder Großbritannien Einwohner hat.
In der vergangen Woche hat schaltet Microsoft für die Facebook-Seite seiner Suchmaschine Bing ein Content-Add bei FarmVille. Jeder Spieler des Social Games, der ein Bing-Fan auf Facebook wurde, bekam zur Belohnung drei Farm Cash – das ist die offizielle Währung des Spiels.
Das Ergebnis: Innerhalb eines Tages stieg die Zahl der Bing-Fans von rund 100.000 auf über 500.000.
Man kann jetzt natürlich diskutieren, was es Bing bringt, dass man jetzt 400.000 neue Fans hat, die nicht wegen der Suchmaschine, sondern wegen der drei Farm Cash vorbei gekommen sind? Allerdings sendet jeder neue eine Nachricht an alle sein Facebook-Freunde, mit dem Inhalt, dass er jetzt Fan von Bing ist. Alleine dieser virale Effekt ist nicht zu unterschätzen.
via: Insidefacebook.com
März 5th, 2010 by ethority - Social Media Intelligence Team
TOP 4 TWITTERLINKS
1. Basiswissen: 8 Gründe, warum im Blog nicht kommentiert wird
Der Pro-Blogger listet in seinem Blog Tipps auf, wie man seine Leser zum kommentieren bringt.
2. Google und Nokia wollen Qype!
Der mächtige US-Techblogger Michael Arrington blickt in die Welt uns sieht auf Hamburg. Das Start-Up stand kürzlich kurz vor der Übernahme durch Nokia, doch auch Google hatte bereits ein Auge auf Qype geworfen.
3. Die aktuellen Nutzerzahlen von Facebook im Februar 2010
Der Tweet sagt alles, ab heute gibt es unter demselben Link die Nutzerzahlen Anfang März 2010
4. Kompakte Auflistung kostenloser iPhone Apps
Das Angebot kostenloser iPhone Apps im App Store nimmt beständig zu. Unter diesem Link gibt es die Bestenliste der iPhone Apps, die kostenlos zum Downloaden bereit stehen
Der Blogartikel der Woche

Niemand lässt sich gerne kritisieren, denn Kritik zeigt einem Fehler auf, mit der implizierten Aufforderung, diese zu beheben und selten gesteht man sich gern Fehler ein. Und wenn wir ehrlich sind, grummeln wir auch ein bisschen bei konstruktiver Kritik. Das gilt im Privaten wie auch im beruflichen Umfeld.
Social-Media-Fundstück der Woche
Twitter hat es geschafft und die 10 Milliarden Tweet-Grenze überschritten. Im Vergleich dazu waren es vor rund 4 Monaten “erst” 5 Milliarden. Wer den 10.000.000.000 Tweet geschrieben hat, hat mashable herausgefunden:

Zitat der Woche:
Die ABAS Software AG hat auf der Webciety die Geduld der Zuhörer bzw. Zuschauer etwas übberreizt, in dem sie in schneller Taktung Tweets mit Hinweisen auf ihren Stand auf die Twitterwall schickten. Die Rache der Genervten war ein Flashmob – sie stürmten den angepriesenen Stand, waren aber außer an Kaffee und an Werbegeschenken an nichts interessiert. Naja, von beiden Seiten nicht böse gemeint, deswegen „Schwamm drüber“, aber eine Verewigung als „Zitat der Woche“ gibt es trotzdem:

Die Geschichte dazu gibt es auf www.besser20.de
März 4th, 2010 by ethority - Social Media Intelligence Team


Dass die Tourismusbranche von Social Media profitiert, ist kein Geheimnis. Die Lufthansa hat großen Erfolg mit ihrem Twitter-Account @Lufthansa_DE, bei Facebook hat der Robinson Club an die 2500 Fans und auch das berühmte „Weisses Rössl“ am Wolfgangsee besitzt eine eigene Fanpage.
Deshalb ist ethority bei einer der weltweit größten Tourismusmessen, der ITB Berlin, mit dabei, wenn sich dort die ganze (Reise)welt trifft.
Am 11.03 und 12.03.2010 findet man uns in der Digital Trend Lounge als Gast von Ray Sono, Spezialagentur für Online-Portale, Digitales Marketing, Usability und Online Tourisitk. Wir freuen uns darauf, in Fragen zu Social Media Monitoring und Marketing zu beraten!
Wann: Donnerstag, 11.03 und Mittwoch, 12.03.2010; 10.00-18.00 Uhr
Wo: Digital Trend Lounge
Halle: 6.1
Stand:129
Die Zahlen sprechen für sich: Laut AGOF internetfacts 2009-III informieren sich 83,6% der User im Internet rund um Reise- und Touristikprodukte!
Warum ist das so?
- man hört lieber auf Beurteilungen anderer Urlauber als auf Werbebotschaften
- man sucht ein Angebot mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis
- man stößt auf günstige(re) Angebote
- Arbeitszeit deckt sich mit Öffnungszeiten der Reisebüros etc.
- Man bekommt die aktuellsten Informationen
Einige Vorteile für die Tourismusbranche
- ein professionelles Monitoring ist wichtig für das Beschwerde-Management. Hier können Missstände bereits im Vornherein aufgezeigt und verbessert werden
- Issuemonitoring: Rufschädigende Behauptungen schnell zu entdecken ist von essentieller Bedeutung
- ist ein enormer Multiplikatoreffekt
- bietet neue Kommunikationskanäle
- verhilft zu einem frischeren Image
- dient der Neukundengenerierung
März 3rd, 2010 by ethority - Social Media Intelligence Team

Niemand lässt sich gerne kritisieren, denn Kritik zeigt einem Fehler auf, mit der implizierten Aufforderung, diese zu beheben und selten gesteht man sich gern Fehler ein. Und wenn wir ehrlich sind, grummeln wir auch ein bisschen bei konstruktiver Kritik. Das gilt im Privaten wie auch im beruflichen Umfeld.
In und durch Social Media nimmt das Kritisieren noch mal viel größere Ausmaße an. Offline haben wir die so genannte Einwegkommunikation, so dass sich die öffentliche Kritik oft höchstens auf einen Leserbrief beschränkt. In Social Media regiert die Zweiweg-Kommunikation, jedem ist es möglich, sofort zu kritisieren und großflächig und vor allem schnell zu verbreiten. Es ist insbesondere nicht leicht, zu verfolgen, auf welchen Bahnen sich Kritik verbreitet. Im Gegenteil, es ist sehr schwierig im Blick zu behalten, was, wann, wo und warum über ein Unternehmen geäußert wird.
Diese Form von „machtlos ausgeliefert sein“ macht vielen (Unternehmen) Angst, sich in Social Media zu bewegen. Das muss aber nicht sein!
Die Gefahren der Kritik im Social Web, wenn sie nicht ernst genommen wird:
- Kritik kann sich im Web 2.0 unheimlich schnell verbreiten
- Kritische Kommentare können meinungsbildend werden
- Somit kann die Onlinereputation dauerhaften Schaden nehmen
- Kritische Kommentare bleiben dank den Suchmaschinen für immer auffindbar
Die wichtigste Frage lautet nun: Wie reagiere ich als Verantwortliche im Unternehmen auf Kritik im Netz?
Kundenzufriedenheit und ein gutes Image stehen auf der Prio-Liste ganz oben, doch man kann es nicht allen Recht machen! Es gibt Personen, die sich konstruktiv einbringen möchten, aber natürlich auch Schwarzmaler und Trolle.
Arten von Kritik
Deshalb unterscheiden wir zwischen zwei Arten von Kritik:
a) konstruktive Kritik
Konstruktive Kritik ist anregend und positiv und bringt einen insgesamt weiter. Die User wollen einem nichts Böses, sondern nehmen Anteil an der Sache und versuchen sie zu verbessern. Sprich - für beide Seiten eine Win-Win-Situation!
b) destruktive, unbegründete und negative Kritik
Wüste und unhaltbare Beschimpfungen und Bedrohungen sollten ignoriert werden. Viele nutzen die Anonymität, um Frust und Ärger loszuwerden ohne eigentlich etwas zu sagen, geschweige denn ihre Meinung mit Argumenten und Vorschlägen zu untermauern.
Beizeiten ist es schwierig, Kritik a) oder b) zuzuordnen. Denn manchmal stecken hinter wüsten Ausdrucksweisen des Eifers des Gefechts griffige Argumente und Kritikpunkte, die nur schlecht verpackt sind. Hier ist nun Fingerspitzengefühl gefragt.
Reaktionen auf Kritik
Reaktionen auf Kritik sind…
…zeitnah
Das Netz ermöglicht eine unheimlich schnelle Verbreitung. Eine zeitnahe Reaktion ist deshalb sehr wichtig. Doch „zeitnah“ bedeutet nicht in Sekunden: Durchatmen und über eine passende Reaktion nachdenken ist sehr wohl erlaubt. Reaktionen, aber auch Kritik selbst, lässt sich nur schwer zurücknehmen, sobald sie sich erstmal im Netz ausgebreitet hat. Deshalb kann auch hier ein Frühwarnsystem von Vorteil sein, was eine kostspielige und aufwändige Reaktion unnötig macht. Die Strukturen in vielen Unternehmen lassen gar keine sofortige Reaktion zu, sofern es keinen abgesegneten Krisenplan gibt. Wichtig ist, dass man die Sache nicht aussitzt und sehr wohl Stellung bezieht.
…angemessen
Egal wie Kritik verpackt ist, man sollte natürlich stets angemessen und respektvoll darauf eingehen. Unternehmen können es sich nicht leisten, patzig in der Öffentlichkeit zu reagieren. Da gilt auch der Grundsatz nicht, dass sich Unternehmen in Social Media persönlicher darstellen und die Menschen hinter dem Unternehmen stärker in den Vordergrund treten sollten. Wenn ich jemanden in den Blog-Kommentaren oder via Twitter beleidige, heißt es nicht „Sabrina Panknin hat das getan“, sondern „was erlaubt ethority sich!“
…auf Augenhöhe
bei einer angemessen Reaktion sollte man immer auf Augenhöhe sprechen und nicht „von oben herab“. Das impliziert auch die Reaktion auf Kritik von Otto-Normal-User und nicht nur Personen, die sich bereits einen Namen im Netz gemacht haben.
…transparent
Was ohnehin für den Unternehmensauftritt in Social Media gilt, sollte man auch bei der Reaktion auf Kritik befolgen. Wenn man beispielsweise an einer öffentlichen Diskussion teilnimmt, sollte man kennzeichnen, dass man im Namen des Unternehmens spricht und nicht heimlich versuchen, „gut Wetter“ zu machen. Das hat meistens die gleiche Konsequenz als wenn man seine Mama anlügt: Es kommt fast immer heraus und man kassiert verbale Prügel.
… kommunikativ
Reaktionen auf kritische Äußerungen sollte keine ständige Rechtfertigung oder andersherum Zu-Kreuze-Kriechen sein. Manchmal ist die Diskussion entscheidend: Nochmaliges Hinterfragen, gegebenenfalls Erklärung des eigenen Vorgehens. Kritische Aussagen auf einen Blogpost bedeuten z.B. nicht, dass die eigene Meinung falsch ist, andere sehen es nur anders.
Faustregeln:
Im Allgemeinen ist es legitim und empfehlenswert, wenn man sich gewisse Faustregeln aufstellt, die in den Social Media Guidelines verankert werden:
- Anonyme Kritik, die Beleidigungen, Bedrohungen und Beschimpfungen enthält, wird inhaltlich nicht beachtet oder sogar gelöscht
- Auf Kritik von unterschiedlichen Personen dasselbe Thema betreffend, wird mit einer allgemeiner Stellungnahme auf einem Kanal reagiert. Allerdings sollte auf jedem Kanal auf diese Reaktion verwiesen werden
- Bitte, bitte nicht übertrieben reagieren und sofort die Rechtsabteilung informieren, das hatten wir letztes Jahr schon häufiger. Lieber eine Nacht darüber schlafen und dann den Dialog suchen. Wenn nicht öffentlich online, dann offline.
Mit kritischen Kommentaren umzugehen, erfordert auch immer Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl, manchmal auch ein dickes Fell. Aber es ist machbar und sollte kein Argument gegen den Einsatz von Social Media sein. Hilfreich ist der Einsatz eines professionellen Monitorings, was mögliche Issues aufdeckt, und so bereits im Vorfeld Kritik eindämmt, bevor diese eine Karriere im Netz hinlegt, bloß weil man selbst nicht auf den kritischen Beitrag aufmerksam geworden ist.
März 1st, 2010 by ethority - Social Media Intelligence Team

Social Media Monitoring-Systeme dienen bekanntlich der Beobachtung und Erforschung von allen möglichen nutzergenerierten Kanälen und Plattformen im Social Web von Foren über Blogs bis Produktbewertungen.
Es lassen sich zahlreiche wichtige und vielschichtige Informationen aus einem professionellen Monitoring ziehen: Beispielsweise beobachtet das Brand Monitoring, wie sich das Gesprächsvolumen zu bestimmten Marken und ihren Wettbewerbern im Zeitverlauf entwickelt, während das Issue Monitoring kritische Diskussionen identifiziert und damit als Frühwarnsystem für Unternehmen dient.
ethority bietet seit 2001 mit dem gridmaster System eine eigens entwickelte Monitoring-Lösung, die in all diesen Belangen Aufschluss gibt. Durch die langjährige Erfahrung unseres Teams liegt es nahe, dass ethority, vertreten durch Benedikt Köhler, am Mi., d.03.03.2010 bei dem Webciety-Panel „Social Media Monitoring – Beobachtung & Analyse von Social Media“ teilnimmt. In der Diskussion sollen die wesentlichen Herausforderungen für gutes und effizientes Zuhören im Social Web diskutiert werden.
Wer auf der CeBit ist, sollte sich dieses Panel nicht entgehen lassen!
Wann und wo?
Datum: 03.03.2010
Uhrzeit: 12:40 – 13:30
Track 1: Die Person als Marke im Web
Moderator: Thomas Pfeiffer









