Juni 30th, 2011 by Alexander Becker
Es war nicht nur ein rauschendes Fest, sondern auch ein informativer und spannender Abend. Spannend war er, weil es zum Ersten einen Blick auf den neuen gridmaster zu erhaschen gab. Informativ war er, weil Experten wie ethority-CEO Sten Franke und COO Benedikt Köhler oder auch Hans Georg Stolz, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (ag.ma), über Trends und Herausforderungen im Monitoring und in der Reichweitenmessung sprachen. Zudem wurde den rund 70 Gästen auch noch genug für das leiblich Wohl der Gäste gesorgt.

Doch was war eigentlich am Mittwoch passiert? Unter dem Motto “ethority summer” feierten wir den Pre-Launch der neuen Version des Monitoring-Klassikers gridmaster: Das selbst entwickelte Tool ist das einzige am Markt, das die Leistung von Social Media-Kampagnen in marketingrelevante Kennzahlen – wie Bruttoreichweite und ROI – übersetzt.
“Die Zeit des Ausprobierens ist vorbei, Social Media ist mittlerweile ein fester Bestandteil des Kommunikationsmix: Kampagnen werden immer ausgefeilter und verlangen ein umfangreicheres Budget. Für Social Media-treibende Unternehmen und Agenturen wird es daher immer wichtiger, Erfolge nicht ausschließlich qualitativ zu belegen. Social Media Monitoring kann mittlerweile viel mehr als Clippings erfassen und zählen”, so Sten Franke, CEO von ethority.
In seiner kurzen Keynote sprach Stolz von der großen Herausforderung, die die ganzen neuen unterschiedlichen Messmethoden und Währungen mit sich bringen, mit denen heute beispielsweise der der Mobil-Traffic, Streamings oder die Reichweiten in Social Networks gemessen werden.
Sten Franke ergänzte noch: “Mit dem ethority gridmaster bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, Kampagnen-Wirkung und Effizienz in bewährten Messgrößen wie Brutto-Reichweiten und Kontakten zu erfassen und auf dieser Grundlage dann auch den Return on Investment darzustellen. außerdem ist der gridmaster besonders für die Pitchvorbereitung von Agenturen geeignet: Mit dem Tool können auch kurzfristig spannende Insights, relevante Kanäle und quantitative belegbare Potentiale für den Kunden identifiziert werden. Die positive Resonanz und angeregte Diskussion zum Thema ‘Social Media-KPIs’ am Abend unseres Pre-Launches zeigen, dass der Markt dafür bereit ist.”
Juni 28th, 2011 by Alexander Becker
Ob für Twitter oder Facebook: Fast so wichtig wie der Inhalt eines Postings ist der richtige Zeitpunkt. Es macht kaum einen Sinn eine noch so gute Geschichte, einen Linktipp oder ein Statement dann via Microblogging-Dienst oder Social Network abzusetzten, wenn kaum einer der anvisierten Zielgruppe das Posting mitbekommt.
Sowohl für Twittter wie auch für Facebook gibt es mittlerweile recht gutes statistisches Material für den richtigen Veröffentlichungs-Zeitpunkt. Für das US-Network hat Kissmetrics gerade das Like-Verhalten der Facebook-Nutzer untersucht. Demnach sollte man lediglich 0,5 Posts pro Tag veröffentlichen, um die möglichst höchste Anzahl an Likes pro Posting zu erzielen.
Weitere Resultate: Der ideale Zeitpunkt für ein Posting ist um die Mittagszeit und am besten reagieren die Nutzer offenbar samstags.
Für Twitter ist es weit schwerer solche absoluten Aussagen zu treffen. Allerdings gibt es für den Microblogging-Dienst ein höchst praktisches Tool, dass die beste Posting-Zeit individuell ermittelt. So kann das Tool Tweriod berechnen, wann die eigenen Twitter-Follower am aktivsten sind. Damit lassen sich wiederum einfache Rückschlüsse anstellen, wann die beste Zeit für eigene Postings ist. Es gilt die Regel: Je mehr Follower gerade aktiv sind, desto höher ist die Wahrscheinlickeit, dass die eigenen Nachrichten gelesen und weiterverbreitet werden.
Robert Basic testete das Tweriod bereits und schreibt über das Angebot: “Wozu man das brauchen kann? Einmal aus Spaß an statistischen Spielereien. Und zum anderen zur Veröffentlichung von Tweets, um möglichst viele “wache” Follower zu erreichen. Tweets zeigen eine ziemlich kurze Halbwertszeit auf, viele sind schon nach 1 Stunde vergessen, im gesamten Twitter-Strom von 150 Mio Tweets pro Tag.”
Juni 23rd, 2011 by Alexander Becker
Fragt man viele Web-Worker nach der Bedeutung von Apps, dann hörte man lange Zeit eine ähnlichen Argumentation, wie sie die Unions-Parteien bei der Atomenergie verwendeten: beide sprachen von einer „Brückentechnologie“. Die Web-Worker wollen meistens nicht glauben, dass das Konzept der kleinen spezialisierten Applikationen, die man auf seine Mobilgeräte lädt und die meistens nur eine Funktion haben, tatsächlich eine langfristige Zukunft hat. Sie glauben fast immer, dass sich nach einem kurzen Boom eher browserbasierte Konzepte wie HTML 5 durchsetzen werden.
Diese Übergangsphase läuft nun seit 2008 und die App-Nutzung nimmt noch immer kräftig zu. Möglicherweise ist es an der Zeit, die eigene Meinung zu revidieren. Denn zumindest die Kommunikationsexperten glauben, dass die Bedeutung von Applikationen noch zunehmen wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Marketagent.com. „Beim Blick in die Zukunft erwarten in fünf Jahren 84% der Befragten bereits eine hohe oder eher hohe Bedeutung“, heißt es in der Untersuchung. Kaum ein Experte geht von einem zeitlich befristeten Höhenflug aus, der nach einer „Dekade der Apps“ wieder abflaut? „Die direkte Frage danach, also ob es sich bei diesem Instrument also um einen kurzfristigen Hype handelt oder ob der Einsatz von Apps zu nachhaltigen Veränderungen im Marketing-Mix führen wird, beantwortet die Studie dann wieder relativ klar: Mehr als drei Viertel der befragten Kommunikationsprofis sehen nachhaltigen Veränderungen in ihrer Branche, nur 2,8% meinen, dass die Nutzung von Apps im Marketing eine vorrübergehende Erscheinung darstellen.“
Die aktuelle Einschätzung sieht allerdings noch ein wenig anders aus. Bislang schätzt fast nur die Hälfte (49,7%) der Befragten die Bedeutung von Apps im Marketing als hoch oder eher hoch ein.
Interessant ist auch, welche Einsatzgebiete sich – laut Umfrage – am besten anbieten. Die Kommunikationsprofis gaben mit über zwei Drittel Kundenbindung und die Verbesserung von Kundenbeziehungen (68,5%) an, gefolgt von Imagepflege (53,7%). Dann kommt das Erschließen neuer Kunden-/Käufergruppen (48,6%) und die Abgrenzung vom Mitbewerb (47,5%). „Eine Absatz- oder Umsatzsteigerung stellt dagegen nur für ein Viertel (25,6%) einen echten Anlass für den App-Einsatz dar.“
Juni 21st, 2011 by Alexander Becker
Wenn es schnell und dreckig gehen soll, nutzen die Facebook-Mitarbeiter selbst die Statistiken von Socialbakers.com. Das verriet zumindest die Sprecherin von Facebook-Deutschland bei einer kleinen Presse-Schulung in Hamburg.
Hinter dem etwas verwirrenden Namen Socialbakers verbirgt sich die wohl beste konstenlose Datenbank für Facebook-Statistiken. Markenexperten, ambitionierte Laien und Marketing-Fachleute finden auf der Plattform jede Menge Daten rund um das größte Social Network der Welt.
In der Selbstbeschreibung heißt es: „Socialbakers.com is one of the biggest Facebook statistics portals in the world, covering a wide range of Facebook statistics. We specialize in Facebook statistics for: Facebook in different countries, Facebook pages, Facebook applications, Developers on the Facebook platform, as well as Facebook advertising prices.“
Es sei angemerkt, dass Socialbakers.com für einen schnellen Überblick sorgen kann. Ein professionelles Monitoring, wie wir es mit dem gridmaster anbieten, kann nicht von dem US-Angebot ersetzt werden. Socialbakers.com ist allerdings eine tolle Ergänzung.
Juni 19th, 2011 by Alexander Becker
Was soll man mehr loben: Die praktische Idee oder kreative im höchsten Maße virale Idee? Für die Blogpiloten ist es „das beste Viral des Jahres 2011“ und die Chancen stehen gut, dass die Berliner recht behalten werden.
Das Konzept und die Umsetzung von Diesels Excellbook ist schlicht großartig. Excellbook ist eine App für den PC oder Mac, der Facebook aussehen lässt, wie eine Excelseite. Heißt: Im Büro lässt sich so nach Herzenslust Facebooken, weil alle Kollegen denken, man wäre mit Excel beschäftigt.
Angenehmer Nebeneffekt. Die Excel-Version des Social Networks hat den Charme eines C-64er Programms aus den 80er Jahre.
Juni 17th, 2011 by ethority - Social Media Intelligence Team
Forsa hat in seiner Umfrage festgestellt, dass sich 19 Prozent der Bevölkerung Sorgen wegen Ehec machen. Die Researcher von ethority wollten wissen: Wie gehen Fans, Follower und Community-Mitglieder im Social Web mit Ehec um? Erstes überraschendes Ergebnis: das Bakterium ist erst mit deutlicher Verzögerung im Social Web ankommen – dann aber mit vielen Fragen und Kritik. 13 Prozent der User sprechen dezidiert über ihre Sorgen und Ängste.

Die meisten Posts sind jedoch neutral, heißt die User diskutieren Übertragungswege, stellen Ferndiagnosen und fragen nach Rezepten gegen das Bakterium. Im Monitoring finden sich aber auch positive Beiträge, beispielsweise wenn sich User freuen, dass Gemüse billiger geworden ist oder dass die Infektionsrate zurückgeht. Die negativen Beiträge betreffen überwiegend die Politiker, die Forschungsinstitutionen und das Krisenmanagement.

Eine Möglichkeit für die Politik hier zu punkten:
Seriöse Experten informieren im Auftrag der Politik auf den Plattformen, auf denen die User in Krisenzeiten am aktivsten sind – Gutefrage.net, Wer-weiss-was.de und was-wir-essen.de. Konkrete Antworten und weiterführende Informationen in „Echtzeit“ und „vor Ort“ können das Image der viel Gescholtenen deutlich verbessern.
Benedikt Köhler (COO, ethority) zu den Ergebnissen: “Besonders überraschend ist die Ungleichzeitigkeit in den medialen Reaktionen. Als Erstes haben die Massenmedien über das Thema berichtet. Nach ein bis zwei Tagen Verzögerung ist das Thema bei den Usern angekommen, was man an dem deutlichen Anstieg der Google-Suchabfragen zum Thema erkennt. Und natürlich wurden diese Meldungen auch auf Twitter- oder Facebook immer wieder gepostet.
Auf diesen Kanälen wurde der nutzergenerierte Themensturm aber erst mit der “Freisprechung” der Gurke und der Verdächtigung von Sprossen als Übertragungsweg viral. Im Sekundentakt wurden neue Sprossen-Wortspiele erfunden und oft hunderte Male retweetet. Das Thema EHEC ist mit der Sprosse zu einem echten Mem geworden, das sich selbständig durch die Netzwerke verbreitet.”
Juni 16th, 2011 by Alexander Becker
Das Ego-Googeln ist längst ein moderner Web-Klassiker: Jeder Surfer, ob Privat oder im Job, schaut ab und an nach, was die Suchmaschine so über einen an Informationen zu Tage fördert. Ganz Neugierige oder Profis nutzten dazu bislang Googles-Monitoring Tool Google Alert.
Heute hat die Suchmaschine allerdings ein neues Tool vorgestellt, dass die Alerts obsolet und das Ego-Monitoring einfacher macht. Der neue Dienst heißt „Me on the Web“. Mit dem neuen Service lassen sich jetzt benutzerdefinierte Alerts erstellen, die darüber informieren, wenn der eigene Name oder die E-Mail Adresse in neuen Artikeln im Internet erscheinen.
Integriert ist das neue Angebot in das Google Dashboard. Es soll helfen besser die eigene Online-Identität zu kontrollieren. Passend dazu soll der Dienst auch eine pädagogische Komponente enthalten und den Nutzer mit Tipps und Tricks für einen besseren Identitäts-Schutz versorgen.
„Me on the Web also provides links to resources offering information on how to control what third-party information is posted about you on the web“, schreibt Goolge. „These include common tips like reaching out to the webmaster of a site to ask for the content to be taken down, or publishing additional information on your own to help make less relevant websites appear farther down in search results.
Zudem kündigte die Suchmaschine an, dass das neue Tool lediglich einer von mehreren Schritten sei, die den Nutzern dabei helfen sollen, besser auf ihre Web-Identität aufzupassen.
siehe auch t3n.de und thenextweb.com
Juni 15th, 2011 by Alexander Becker
Willkommen im Jahr 2000? Der Wert von Internet-Unternehmen – vor allem an der US-Börse – steigt aktuell gewaltig. LinkedIn legte gerade einen beeindruckenden Verkaufsstart an der Wall Street hin und Facebook soll bereits mit 100 Milliarden Dollar bewertet werden. Da werden schnell Erinnerungen an die New Econemy-Äre der Jahrtausendwende und das Platzen der DotCom-Blase wach.
Experten und Marktbeobachter wie Qype- und 9flats.com-Gründer Stephan Uhrenbacher machen sich bereits Gedanken um eine neuen Blase. Passend dazu textet das Handelsblatt: „Der Wahnsinn ist zurück“. Selbst die seriöse Tagesschau fragte bereits Anfang des Jahres: „Wiederholt sich die Internetblase?“. Doch wie sieht dies die große Masse der Web-Nutzer?
Wir wollten es genau wissen und haben uns einmal angesehen, wie häufig der Begriff “Internet-Blase” in Verbindung mit den gerade angesagtesten Web-Companys in Online-Foren, Blogs und Communities in Deutschland, Frankreich und den USA auftaucht? Das Ergebnis zeigt eindeutig, dass im Mai am häufigsten in Bezug auf Facebook über eine neue Blase diskutiert wurde. Das soziale Netzwerk kam auf fast 8500 Erwähnungen. Dann folgten das LinkedIn, das gerade seinen erfolgreichen Börsengang zelebrierte, sowie Twitter und Google.
Das Karriere-Netzwerk sammelte 8394 Nennungen, der Microbloggin-Dienst 7755 Nennungen und die Suchmaschine 6824 Nennungen.
„Auffällig vielleicht nur, dass das Gesprächsaufkommen über den Online-Gutschein-Anbieter Groupon im Mai erst auf Rang fünf folgt“, analysiert Wiwo-Experte Michael Kroker. „Immerhin gilt das von Andrew Mason erst im Jahre 2009 gegründete Unternehmen als eines der heißesten – und auch umstrittensten – Unternehmen der Branche überhaupt.“
Juni 14th, 2011 by Alexander Becker
Endlich auch in Deutschland: Seit langem schon kann Google in den USA mehr relevante Informationen von Freunden finden und bevorzugt zeigen. Diese soziale Suche funktionierte hierzulande jedoch noch nicht. Bis heute. Denn endlich startet Google das Feature auch hierzulande.
Praktisch bedeutet das neue Angebot, dass sobald man Infos zu Fotografie sucht und ein Freund gerade ein Blogposting zu dem Thema geschrieben hat, dessen Text höher in der Trefferliste gezeigt wird, als es sonst passieren würde. Zudem ist der Link zu dem Posting des Freundes noch mit dessen Foto extra gekennzeichnet. Die Lokig dahinter ist klar: Ich kenne den Freund, also vertraue ich seinen Informationen mehr, als von einem Anonymen.
„Die soziale Suche kann euch sowohl dabei helfen, Websites eurer Freunde zu finden als auch Links, die eure Kontakte auf Twitter und anderen Websites geteilt haben. Wenn jemand, mit dem ihr in Kontakt steht, öffentlich einen Link geteilt hat, werden wir diesen möglicherweise in euren Suchergebnissen anzeigen und deutlich kennzeichnen“, erklärt Google selbst das neue Angebot. „Wenn ihr also nach Informationen übers Kochen sucht und euer Kollege Adam ein Rezept veröffentlicht hat, zeigen wir möglicherweise den Link dazu versehen mit einem Foto von Adam in euren Suchergebnissen. So wisst ihr das nächste Mal, wenn ihr Adam auf dem Flur begegnet, dass er die richtige Person für weitere Kochtipps ist.“
Die soziale Suche funktioniert allerdings nur, wenn der jeweilige Nutzer mit seinem Google-Konto angemeldet ist. Anhand der Twitter-Freunde, der abonnierten RSS-Feads etc. kann Google eine ziemlich gute Vermutung aufstellen, welche Hinweise aus dem persönlichen Umfeld zu welchen Suchanfragen passen.
Juni 8th, 2011 by Alexander Becker
Facebook-Intelligence: Eine interessante Untersuchung über das Verhalten von Marken-Fans bei Facebook liefert Webtrends.com. Die US-Analyse-Experten haben festgestellt, dass ein Fan einer Unternehmenseite Facebook intensiver nutzt als ein Nicht-Fan irgendeiner Marke.
Faceookbiz fasste die Ergebnisse wie folgt zusammen:
- Fans einer Marke sind häufiger Facebook (+ 26 Prozent im Vergleich zu Nicht-Fans)
- Fans einer Marke haben mehr Freunde ( + 180)
- Fans einer Marke Klicken mehr Links an (5 Mal so viel)
Zudem sehr interessant: 84 Prozent aller Fans eines Unternehmens auf Facebook sind bereits bestehende Kunden und 36 Prozent sollen sogar mehr Produkte von der Marke kaufen, als davor.
Juni 7th, 2011 by ethority - Social Media Intelligence Team
“Social Networks – Fluch oder Segen für Unternehmen” – zu diesem Thema werde ich heute Abend auf dem Talk im Steinebach in Dornbirn (Österreich) einen Impulsvortrag halten. Aus dem Flyer zur Veranstaltung:
Braucht mein Unternehmen ein Facebook-Profil? Muss ich in Xing vernetzt sein? Sollen wir twittern, einen Youtube-Channel betreiben oder auf Linkedin präsent sein? Fragen, die sich viele Unternehmer derzeit stellen. Wir sagen Ihnen, was soziale Netzwerke leisten können, wie Sie den Dialog organisieren, eine Community aufbauen und Ihre Marke in der digitalen Welt führen. Aber Vorsicht: Auf dem Weg lauern viele Gefahren und Fallen.
Ich bin gespannt, wie man am Bodensee darüber denkt.
Juni 6th, 2011 by Alexander Becker
Ab ca. 16.30 Uhr ging in Hamburg die Welt unter – gefühlt zumindest. Alle Angestellten, die noch hinter ihren Rechnern saßen oder in Meetings steckten, konnten sich glücklich schätzen nicht in das Gewitter inklusive sintflutartiger Regenfälle zu geraten.
Die Social Media-Nutzer, die allerings in direkten Wasserkontakt kamen, zückten natürlich sofort ihr iPhone und berichteten fast live über die Wassermassen bei Spiegel Online oder in der U-Bahn.
Hier eine kleine Auswahl des Twitter-Gewitters über Hamburg:
Juni 6th, 2011 by ethority - Social Media Intelligence Team

Wenn diese Woche in Hamburg wieder der Community & Marketing 2.0 Summit das Thema Social Media von allen Seiten beleuchtet, freuen wir uns, dass auch zwei unserer Kunden mit dabei sein werden und spannende Einblicke in die praktische Arbeit mit Webmonitoring, Twitter, Facebook und Co liefern werden:
Tanja Krauth, Corporate Development und Social Media Manager des Schwarzwälder Armaturen- und Brausenspezialisten Hansgrohe, wird am Mittwoch, 8. Juni, unter anderem darüber sprechen, wie man den ersten Schritt in Social Media geht und wie ein international operierendes Unternehmen über Facebook den Dialog mit unterschiedlichen Zielgruppen wie Endkunden, Journalisten und Architekten starten kann.
Am Donnerstag, 9. Juni, wird Jakob Muziol aus der Konzernkommunikations- und Marketingabteilung der Versicherung ARAG zeigen, wie man die Monitoring-Ergebnisse einer Social-Media-Analyse dafür nutzen kann, eine Social Media Strategie für Kundenservice und Support zu entwickeln.
Juni 3rd, 2011 by ethority - Social Media Intelligence Team
Top Twitter-Links:
Neue Rekordzahlen für Facebook
Weltweit verzeichnet das soziale online Netzwerk momentan über 700 Millionen Nutzer. Auch in Deutschland konnte Facebook einen neuen Rekord aufstellen und die 20 Millionen Nutzer Marke knacken.
facebookbiz.de
Facebook lehnt Zusammenarbeit mit Google ab
Wie in dieser Woche bekannt wurde, lehnte Facebook die Zusammenarbeit mit Google ab. Der Suchmaschinendienst strebte eine Zusammenarbeit an, um unter anderem von der Fülle an persönlichen Informationen profitieren zu können.
thenextweb.com
Google startet den +1 Button
Ab sofort kann der +1 Button auf Internetseiten integriert werden. Momentan können die +1 Empfehlungen allerdings nur über die englische Suche auf google.com verwendet werden.
computerworld.ch
Highlights der Woche
Kachelmann-Urteil
Kurz nach dem Freispruch des Moderators Jörg Kachelmann überschlugen sich die Meldungen im Social Web. Eine Analyse der verschiedenen Meinungen im Web ergab: viel Zuspruch für Kachelmann, jedoch zahlreiche negative Äußerungen zu Alice Schwarzer.
ethority.de
Fundstück der Woche
Infografik: Hat Facebook einen Einfluss auf den Beziehungsstatus?
Im letzten Jahr veränderten mehr Nutzer ihren Status von „In einer Beziehung“ zu „Single“ als umgekehrt.
allfacebook.com
Juni 1st, 2011 by Sten Franke
Für kurze Zeit sprach niemand mehr im deutschen Web über Ehec. Am gestrigen Dienstag gab es kurz nach neun nur noch ein Thema: den Freispruch für Jörg Kachelmann. Nach über einem Jahr ist die Frage, ob der Wettermoderator seine ehemalige Lebensgefährtin vergewaltigt hat, noch immer nicht beantwortet. Klar ist aber: die Beweise belegen dies nicht, also heißt es „im Zweifel für den Angeklagten“.
Die meisten Prozess-Beobachter der klassischen Mainstream-Medien kommentierten das Urteil des Landgerichts Mannheim mit einer gewissen Befriedigung. Sie begrüßten den Richterspruch und hielten ihn für richtig. Das sahen die Zuschauer von n-tv genauso. In einer ersten Umfrage, eine Stunde nach Verkündung des Freispruchs, hielten 83 Prozent die Entscheidung für richtig.
Aber wie reagierte das Social Web? Ethority analysierte mit seinem Social Media Monitoring Tool „gridmaster“ das Gesprächsaufkommen. Das Ergebnis lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Das Web begrüßt den Freispruch von Kachelmann und Alice Schwarzer nervt.
Bei einem ersten Blick auf die Ergebnisse zeigt sich, dass aufgeschlüsselt nach Tonalität nur 14 Prozent aller Facebook- und Foren-Nutzer, Twitterer und Blogger positiv über den Kachelmann-Komplex sprechen. 66 Prozent sprechen in einem neutralen Ton und 20 Prozent äußern sich negativ. Die Personen, die sich ablehnend zu Wort melden, regen sich allerdings weniger über den Angeklagten auf, als vielmehr über Alice Schwarzer, die für die Bild die Verhandlungen beobachtete und sich bis zum Prozess-Schluss weniger mit der juristischen, sondern vielmehr mit der moralischen Schuldfrage beschäftigte.
Eine weitere Erkenntnis der Kurzstudie ist, dass der Fall Kachelmann bei Twitter mit 2513 zwar den größten Buzz erzeugte, die Reichweite mit 238.950 Kontakten aber hinter Facebook mit 276.012 anstehen musste. Der Facebook-Buzz lag bei 1259. Die mit Abstand höchste Reichweite erzielten allerdings die Blogs mit 301.007 Kontakten. Dagegen lag das Buzzvolumen in der Blogosphäre bei nur 1330.
Eine Analyse der am häufigsten verwendeten Wörter zeigt, dass neben den erwarteten Begriffen wie „Kachelmann“, „Mannheim“ oder „Prozess“ auch eine erstaunliche Häufung des Wortes „Verständnis“ zu finden ist.
Ob das Verständnis allerdings so weit reicht, dass der Meteorologe auch bald wieder als Wettermoderator im TV arbeiten kann, bleibt abzuwarten. Unsere Analyse zeigt allerdings, dass das Social Web relativ wenige Ressentiments gegen den Schweizer hegt. Für den Wiederaufbau der eigenen Reputation ist dies eine solide Ausgangsposition.


















