Juli 29th, 2011 by Marc Thomalla

Das beste Monitoring ist nicht zu 100% relevant, wenn Sie nicht wissen, wie der Wettbewerber im Vergleich zu Ihnen im Social Web auftritt. Ohne tieferes Wissen ist es Ihnen nicht möglich, entsprechend zu reagieren oder selber Schritte zu definieren, um sich vom Wettbewerb abzuheben. Hier kommt der Benchmark des gridmaster 2.0 zum Einsatz.

Serie: gridmaster 2.0 oder: das Benchmarking

Der Vergleich zum Wettbewerber ist konfigurierbar. Sie können das gesamte Buzz-Aufkommen berücksichtigen, alternativ aber auch nur bestimmte Kanäle oder einzelne Wettbewerber im direkten Vergleich zu Ihrer eigenen Marke / zu Ihrem Unternehmen.

Serie: gridmaster 2.0 oder: das Benchmarking

Die Graphen resultieren auf die Suchergebnisse, welche unsere eigenen Harvester und Crawl-Bots erkennen; eine Anzeige über die Tonalität hinweg ist optional möglich. Ebenso ist der Zeitraum der Betrachtung individuell einstellbar.

Gerne präsentieren wir Ihnen den gridmaster 2.0 – schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an!

Wir sind selbstverständlich auch auf der dmexco in Köln vertreten und freuen uns über ein persönliches Gespräch mit Ihnen (in Halle 7.1 am Gang C 021, Gang D 020).

Juli 27th, 2011 by Alexander Becker

In Sachen Social Networks scheinen alle nur noch von Google+ zu reden. Dabei spielt die Musik eigentlich noch immer bei Facebook. Über keine andere Plattform können Unternehmen so viele Kunden und Konsumente erreichen wie über das US-Network.

Damit Firmen und Marken auch hierzulande noch besser die Möglichkeiten von Facebook nutzen, haben die US-Amerikaner ihren Leitfaden „Facebook für Unternehmen“ jetzt auch in Deutschland gestartet. Das Angebot erinnert stark an den bereits existierenden Service „Facebook für Journalisten“.

Neuer Leitfaden: Facebook für Unternehmen

Das frische Unternehmens-Angebot ist in vier Unterkategorien unterteilt. Diese sind:

- Seiten. „Erstelle einen Ort für deine Fans, an dem sie miteinander interagieren können, lerne potenzielle Kunden kennen und baue eine Gemeinschaft auf“, heißt es auf der Page. In vier Schritten wird erklärt, wie und mit welcher Strategie Unternehmen an die Planung und die Steuerung ihrer Facebook-Seite herangehen sollen. Die Texte in diesem Bereich sind allerdings auf Englisch.

- Werbeanzeigen. „Erreiche mit Facebook-Werbeanzeigen genau deine Zielgruppe. Du kannst diese nach Alter, Ort, Interessen und mehr auswählen“, erklärt das Angebot. Hinter dem folgenden Link liefert Facebook dann eine genaue Erklärung, wie Companys am effektivsten selbst auf der Plattform werben können und welche Ziele sich damit erreichen lassen. Auch diese Texte sind wieder in Englisch.

- Gesponserte Meldungen. „Mit geponserten Meldungen kannst du dir die Empfehlungen zwischen Freunden auf natürliche Weise zunutze machen und verstärken.“ Dieses Thema ist hierzulande noch recht unterentwickelt und birgt sicherlich noch einige Potentiale für Unternehmen, die ihre Facebook-Aktivitäten erfolgreich steigern wollen. Wie bereits bei den ersten zwei Punkten, stehen hinter dem kurzen deutschen Erklär-Texten immer eine englische Step-by-Step-Anleitung.

- Plattform. „Verwandle mithilfe von Plug-ins und benutzerdefinierten Anwendungen deine Webseite in eine soziale Webseite.“
Das Gesamt-Angebot ist so aufgebaut, dass tatsächlich auch echte Facebook-Profis noch interessante Anregungen finden. Allerdings ist der Start der deutschen Seite eine kleine Mogelpackung. Denn außer den Überschriften und den kurzen Anreißertexten sind die gesamten Inhalte in Englisch. Aber wie gesagt, dass Ändert nicht an ihrer Qualität.

Der neue Leitfaden „Facebook für Unternehmen“ ist ein prima Start für Unternehmen, die das Network noch nicht für sich entdeckt haben. Für den Rest sind die Inhalte mehr eine Checkliste um mögliche Versäumnisse zu finden und zu beheben.

Juli 26th, 2011 by ethority - Social Media Intelligence Team

Die Menschen sprechen über Ihre Marke? Bonne chance! Jetzt sollten Sie herausfinden, worüber sie genau sprechen: über die Marke, über das Preisleistungsverhältnis Ihrer Marke, über die Produktqualität, den Kundenservice, über Anwendungsfelder, über die aktuelle Kampagne?

Wenn Sie beispielsweise wissen wollen, wie wichtig für Ihre Kunden das Thema Nachhaltigkeit ist, werden Sie beim Monitoring mit diesem Begriff nicht weit kommen. Die Menschen sprechen kaum von Nachhaltigkeit, auch wenn sie es meinen. Sie sprechen eher vom Wasser sparen, von Bio-Fleisch, von Energiesparlampen und Öko-Labels. Wenn Sie herausfinden wie, wo und in welchem Zusammenhang sie darüber sprechen, können Sie Rückschlüsse auf Ihre Kommunikation ziehen. Die Zuordnung von qualitativen Aussagen, Begriffen, die im Umfeld Ihrer Produktmarke stehen sollten, um daraus auf negative, neutrale und positive Aussagen zu schließen, erfordert viel Know-How und Erfahrung. Damit Sie die Lebenswelt Ihrer Kunden besser verstehen, ist die professionelle Ausarbeitung der Begriffscluster ist entscheidend.
Die Ergebnisse präsentiert der gridmaster in Themenfeldern, sogenannten Topics, und zeigt in einer Tagcloud an, welche Begriffe für Ihre Marken und Produkte relevant sind, in den letzten Monaten an Häufigkeit / Bedeutung gewonnen haben. Schwimmen Sie mit dem Trend und verwenden Sie die Sprache Ihrer Zielgruppen. Dann kommen auch Ihre Botschaften besser an!

Serie: gridmaster 2.0 oder: Topics und Tagcloud

Wenn Sie beispielsweise wissen wollen, wie wichtig für Ihre Kunden das Thema Nachhaltigkeit ist, werden Sie beim Monitoring mit diesem Begriff nicht weit kommen. Die Menschen sprechen kaum von Nachhaltigkeit, auch wenn sie es meinen. Sie sprechen eher vom Wasser sparen, von Bio-Fleisch, von Energiesparlampen und Öko-Labels. Wenn Sie herausfinden wie, wo und in welchem Zusammenhang sie darüber sprechen, können Sie Rückschlüsse auf Ihre Kommunikation ziehen. Die Zuordnung von qualitativen Aussagen, Begriffen, die im Umfeld Ihrer Produktmarke stehen sollten, um daraus auf negative, neutrale und positive Aussagen zu schließen, erfordert viel Know-How und Erfahrung. Damit Sie die Lebenswelt Ihrer Kunden besser verstehen, ist die professionelle Ausarbeitung der Begriffscluster entscheidend.

Serie: gridmaster 2.0 oder: Topics und Tagcloud

Die Ergebnisse präsentiert der gridmaster in Themenfeldern, sogenannten Topics, und zeigt in einer Tagcloud an, welche Begriffe für Ihre Marken und Produkte relevant sind, in den letzten Monaten an Häufigkeit / Bedeutung gewonnen haben. Schwimmen Sie mit dem Trend und verwenden Sie die Sprache Ihrer Zielgruppen. Dann kommen auch Ihre Botschaften besser an!

Juli 21st, 2011 by Alexander Becker

Der Web-Siegeszug von Infografiken, die Companys und Trends in übersichtliche Schaubilder zerlegen, ist längst nicht mehr aufzuhalten. Ein nützlicher Service, der hilft aus vielen, auch eigenen Daten unterhaltsame und überraschende Grafiken zu zaubern ist Visual.ly.

„Infographics and data visualizations are shifting the way people find and experience stories, creating a new way of seeing the world of data. They help communicate complex ideas in a clear, compact and beautiful way, taking deep data and presenting it in visual shorthand“, heißt es in der Selbstbeschreibung.

Eines der faszinierendsten Tools von Visual.ly ist das Angebot eine Infografik zum eigenen Twitter-Konto zu erstellen. Es präsentiert u.a. Fakten über die Anzahl der Tweets oder der Follower.

Ein besonderer Spaß ist die Faceoff-Version, die den eigenen Zwitscher-Account mit einem anderen Twitter-Account vergleicht:  hier der Selbstversuch mit meinem Profil und dem von Ethority.

Visual.ly Infografik: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

via Blogpiloten

Juli 18th, 2011 by Alexander Becker

Vor wenigen Monaten beschwerte ich mich noch, dass es nach dem damaligen Rivva-aus keinen anstänidgen Blog-Aggregaror mehr in Deutschland gäbe. Seitdem hat sich viel getan. Newshype hat versucht die Lücke zu füllen und auch Rivva selbst feierte gerade erst sein Comeback. Seit kurzen gib es nun auch noch buzzly.de.

Das Angebot will eine Übersicht über die Blog-Postings geben, über die das Web gerade spricht. Dazu überwacht das Angebot wie oft ein Posting von anderen Blogs verlinkt wurde, wie oft es via Twitter, Google oder Facebook geteilt wird.

Aktuell befindet sich buzzly in einer Beta-Phase. “In dieser werden ca. 500 Blogs für die Zusammenfassung berücksichtigt. Mittelfristig wird das Konzept eines Memetrackers weiter verfolgt, so dass Artikel aus möglichst vielen Blogs automatisch einsortiert (und ggf. bewertet) werden. Ziel ist es, eine breite Übersicht an Blog-Artikeln zu verschiedenen Themen zu schaffen”, zitiert Basic Thinking den Entwickler Dennis Ring.

In Sachen Design versucht buzzly noch minimalistischer zu sein als Rivva.de. Das geht kaum und gelingt auch nicht. Unterteilt ist der neue Dienst in die “Ressorts “Allgemein, Technik, Medien, Gesellschaft, Politik und Unterhaltung”.

Erstaunlich, was für unterschiedliche Ergebnisse die einzelnen Aggregatoren liefern. Dabei wollen alle einen Überblick über die aktuell diskutierten Themen geben. Sind die Resultate so unterschiedlich, dann lässt das latent doch an dem Leistungsversprechen der Dienste ankommen. Hier die Top-Meldungen von Sonntag 23:15 von Rivva.de und Buzzly.de im direkten Vergleich.
Neuer Blog Aggregator Buzzly
Rivva.de
Neuer Blog Aggregator Buzzly
Buzzly.de

Juli 15th, 2011 by Alexander Becker

Lange waren sich Technik-Enthusiasten, Web-Gründer und Marketing-Experten einig: der App-Ökonomie gehört die Zukunft. Das galt für Medienprodukte und Games, wie auch für Werbe- und PR- und Marken-Applikationen.Langsam macht sich eine gewisse Ernüchterung breit.

Eine Studie von Deloitte hat herausgefunden, dass weniger als ein Prozent aller Apps mehr als 1 Million Mal heruntergeladen wurden. Marken-Apps werden zudem kaum im App-Store gefunden, was sich sehr negativ auf die Download-Zahlen auswirkt.

Nico Lumma fasst drei Gründen zusammen, warum Marken-Applikationen nach Meinung von Deloitte solche Probleme haben:

  1. Die App bietet keinen Mehrwert und ist eine reine Marketing-App.
  2. Andere Apps ziehen weit mehr Aufmerksamkeit auf sich, wie z. B. Angry Birds.
  3. Die Apps werden nicht genug beworben.

Trotz dieser Ergebnisse gehen die meisten Kommunikationsexperten davon aus, dass Apps keine Übergangstechnologie sind. Sie glauben sogar, dass die Bedeutung von Applikationen noch zunehmen wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Marketagent.com. „Beim Blick in die Zukunft erwarten in fünf Jahren 84 Prozent der Befragten bereits eine hohe oder eher hohe Bedeutung“, heißt es in der Untersuchung.

Kaum ein Experte geht von einem zeitlich befristeten Höhenflug aus, der nach einer „Dekade der Apps“ wieder abflaut? „Die direkte Frage danach, ob es sich bei diesem Instrument also um einen kurzfristigen Hype handelt oder ob der Einsatz von Apps zu nachhaltigen Veränderungen im Marketing-Mix führen wird, beantwortet die Studie relativ klar: Mehr als drei Viertel der befragten Kommunikationsprofis sehen nachhaltigen Veränderungen in ihrer Branche, nur 2,8% meinen, dass die Nutzung von Apps im Marketing eine vorrübergehende Erscheinung darstellen.“

Im Silicon arbeitet Facebook offenbar bereits an einem Projekt, dass das Social Network unabhängig von Applikationen und dem Appstore machen soll. “Project Spartan“, so der Arbeitstitel, wird eine HTML5-Plattform für mobile Endgeräte.

Tatsächlich mehren sich die Anzeichen, dass immer mehr Dienste und Angebot auf HTML5 statt auf Applikationen setzten.

Juli 14th, 2011 by Marc Thomalla

Anlässlich der Ethority Summer Party 2011 beantworteten Insider die Frage nach der Zukunft von Social Media Monitoring und dem Trendthema Social Media Measurement. Wir wünschen spannende und gute Unterhaltung mit:
Hans Georg Stolz (Vorstand AG.MA und geschäftsführender Gesellschafter Finkenauer & Stolz Solutions),
Sönke Martens (Gründer, Geschäftsführer Loftville),
Uwe Tüben (Director SapientNitro),
Arne Kittler (Director Consulting Fork Unstable Media),
Christian Leihner (Projektmanager DOKYO),
Felix Fiek (Account Manager Interone),
Matthias Kunze (geschäftsführender Gesellschafter Trendquest)
und Martin Dräger (Geschäftsführer Shareifyoulike).
Hier Teil 1 von 3. Viel Spaß!

Juli 13th, 2011 by Alexander Becker

Der Text ist nicht gerade politisch korrekt, dafür gibt es aktuell wohl kaum ein Schaubild, das schneller und besser erklärt wo die Stärken der einzelnen Social-Media-Plattformen liegen.

Schaubild: die Unterschiede der einzelnen Social Media Plattformen

Bis auf Quora dürften alle oben genannte Plattformen bestens bekannt sein. Quora befindet sich gerade noch in der Closed-Beta-Phase und bezeichnet sich selbst als „a continually improving collection of questions and answers created, edited, and organized by everyone who uses it.“ Klingt spannend.

Juli 12th, 2011 by ethority - Social Media Intelligence Team

Thema: Buzz

„Ich denke, also bin ich“, stellte der französische Philosoph René Descartes fest. „Die Marke ist im Gespräch, also existiert sie“, das wäre die Interpretation des philosophischen Grundsatzes für die Kommunikationswirtschaft.

Unternehmen und Marken haben viele Möglichkeiten herauszufinden, ob, wie, wo, was über sie gesprochen wird. Sie können die Menschen in ihrer Umgebung befragen, ein Panel aufsetzen oder einfach nur zuhören – im Netz, wo sich inzwischen eine repräsentative Mehrheit aufhält und über alles redet, bzw. postet, twittert, diskutiert, was ihr wichtig ist. Der Fachbegriff dafür: Social-Media-Monitoring.

Der gridmaster 2.0 durchsucht alle online verfügbaren Quellen, nach vorgegebenen Begriffswelten in über 70 Sprachen und sammelt O-Töne. Sie bestimmen, bei Bedarf zusammen mit erfahrenen Marktforschern, die Begriffe und Themen. Die O-Töne werden dann nach Ihren Vorgaben sortiert – z.B. nach Quellen, Zeitraum, Tonalität.

Diese O-Töne, auch Soundbites genannt, geben ein unverfälschtes Bild über Ihre Marke. Da die O-Töne verlinkt sind, können Sie direkt mit dem Absender ins Gespräch kommen.

Sie wollen wissen, wie wichtig Ihre Marke ist? Buzz misst das gesamte Gesprächsaufkommen und ist ein Indikator dafür, wie bedeutungsvoll Ihre Marke in den Unterhaltungen der Menschen ist, ob Sie im “Relevant Set” sind.

Juli 10th, 2011 by Alexander Becker

Es ist fast schon eine Web 2.0-Floskel: Die Suchmaschine, der es als erstes gelingt, die ungeheure Daten und Informationsmengen, die täglich bei Facebook gepostet und geteilt werden auffindbar zu machen, hat das Zeug zu einem ernsthaften Google-Konkurrenten. Denn die Facebook-Daten versprechen beste Voraussetzungen für eine wirklich funktionierende Real-Time-Suche.

Facebooksearch.us: neue Suchmaschine für Facebook

Bislang kommen aber überwiegend Monitoring-Profi-Tools wie der gridmaster mit den Infomassen bei Facebook zurecht. Eine wirklich funktionierende Jedermann-Suche für das Network fehlt bislang. Dies will jetzt Facebooksearch.us ändern. Das neue Angebot will Facebook durchsuchbar machen.

Bislang funktioniert der Dienst nur für öffentlichen Inhalte. Zudem, sind die Ergebnisse teilweise auch noch recht dürftig. Aber das Angebot hat einiges an Potential zu bieten – wenn es den Dienst langenug gibt. Denn die Macher balancieren – zumindest was Markenrechtverletzungen angehen – auf einem dünnen Eis. So wird doch arg der Look and Feel von Facebook imitiert. Das Favicon ist sogar identisch mit dem des US-Networks.

Zudem erinnert die Optik an Google. Aber das soll ja kein Nachteil sein. Das Angebot von Facebooksearch unterteilt sich in die Kategorien Posts, Photos, People, Pages, Goups und Events.

Facebooksearch.us: neue Suchmaschine für Facebook

Über den eigenen Service sagen die Macher: “Facebook Search is a useful search tool for the Facebook social network. It is powered by the Facebook Open Graph API and returns data that is publicly available. Users can search across posts, photos, people, pages, groups and events without the need to login or have a Facebook account.”

Ein erster Test zeigt, dass vor allem die Fotosuche teilweise recht sinnvolle Ergebnisse liefert. Ansosten erschweren die schwierigen Privat-Einstellungen das Angebot doch erheblich.

Juli 8th, 2011 by ethority - Social Media Intelligence Team

Wie viele Internetnutzer gibt es in Deutschland? Auf den ersten Blick klingt das nach einer sehr einfachen Frage. Aber die Antwort darauf hängt davon ab, wen man fragt. Ich habe in der folgenden Grafik die Aussagen zum Umfang der Internetbevölkerung der wichtigsten Onlinestudien in Deutschland miteinander verglichen:

Wie viele Internetnutzer gibt es in Deutschland?

Onliner in Deutschland

Die Zahlen variieren doch sehr deutlich: Am wenigsten Internetnutzer weist das US-Marktforschungsunternehmen Nielsen aus: Hier sind es nur 46,5 Mio. Onliner in Deutschland. Auf der anderen Seite haben wir die von TNS Infratest identifizierten 52,7 Mio. Onliner aus dem gerade wieder in einer neuen Auflage erschienenen (N)Onliner Atlas. Zwischen dem niedrigsten und dem höchsten Wert liegen 6,2 Mio. (13%)!

Woher kommen diese Unterschiede? Der Teufel steckt hier mal wieder im Detail. Genauer: In den jeweiligen Definitionen von Onlinenutzung oder sogar den Formulierungen der Fragen danach, wenn es sich um Befragungen handelt. So trackt zum Beispiel Nielsen die monatliche Zahl der Onlinenutzer mit einem Nutzerpanel, während die ARD-ZDF-Onlinestudie in Telefoninterviews nach der „gestrigen Internetnutzung“ fragt – damit wird auch jemand, der vor 6 Wochen einmal aus Versehen auf seinem Computer auf das Internetexplorer-Symbol geklickt hat, zum Onliner.

Leider findet man die Definitionen oft nur sehr versteckt auf den Webseiten oder in den Pressemitteilungen. Und wenn die Zahlen dann in den Massenmedien auftauchen, sind die Fußnoten schon längst auf dem Weg verloren gegangen. Dabei  sind diese Informationen unverzichtbar, um die Daten richtig zu interpretieren und eine realitätsnahe Vorstellung davon zu entwickeln, was wir hier unter dem Label “Onliner” oder “Internetnutzer” eigentlich gezählt haben.

Daten-Quellen:

Juli 8th, 2011 by Marc Thomalla

Google hat den Schritt gewagt und mit Google+ dem Social Media Giganten Facebook die Stirn geboten. In circa 2 Wochen sollen einige Hundert Unternehmen die Möglichkeit bekommen, in einer Beta-Phase die Unternehmensseiten ausgiebig testen zu dürfen, praktisch das Gegenstück zu den Fanpages bei Facebook.

Google hat mit den Circles ein gutes Gegenstück zu Facebook geschaffen – ist es doch möglich, den eigenen Content nur an die Personen zu geben, die dem entsprechenden Circle angehören. Und dort können dann die Company Pages aufschließen. Gezielte Seitenbeiträge für die Nutzer,  für die der Content auch relevant ist.

Es würde mich nicht wundern, wenn Google-Apps wie Maps in die Pages voll integriert wird. Ebenso wird es mit Sicherheit eine Schnittstelle zu Analytics geben, um eine deutlich bessere Statistik zu bekommen als es bei Facebook der Fall ist. So ließe sich auch messen, wie viele Besucher der Company Page nachher tatsächlich auf der eigenen Webseite landen. Für die Messung des “social engagements” ein großer Schritt nach vorn, ebenso für die ROI-Messung.

Google+ Unternehmensseiten: Gewinner und Verlierer

(Screenshot von t3n)

Wer wird der sein, der vom Start der Unternehmensseiten profitiert und wer der Verlierer?

Marken werden als erstes zu den Verlierern gehören, zumindest zu Beginn. Zuerst wird Google alle bisher eingerichteten Profile löschen, die als Instant-Unternehmensseite her gehalten haben (Google hat dies bereits bei einigen Marken durchgeführt); die Marke muss hoffen, in die Beta-Phase zu rutschen, um hinterher nicht als Verlierer da zu stehen, weil die Konkurrenz sich bereits über Wochen hinweg einen Platz auf der Pole Position gesichert hat durch Teilnahme am Beta-Programm. In der ersten Zeit wird es also schwer für Nachzügler-Marken, Fuß zu fassen, sofern nicht mit vollem Engagement gehandelt wird (was dann zu Lasten der Facebook Aktivitäten gehen kann, wenn nicht genügend human capital zur Verfügung steht). Widerum kann das Auslassen der Beta-Phase aber auch Vorteile mit sich bringen. Eine bessere Strategie für Google+ zu haben als der Wettbewerb, weil man mehr Planungszeit hatte ist nur einer der Gründe. Über kurz oder lang können alle Marken wieder gewinnen, da der Hype um Google+ aller Voraussicht nach nicht so schnell abebben wird. Die Marken haben durch Analytics dann vielmehr die Möglichkeit, spezifische ROI-Ziele zu entwickeln und diese zu monitoren. Besonders gut geht dies mit dem gridmaster.

Fans und Verbraucher werden die ersten sein, die von den Seiten profitieren werden. Aufgrund der Beta-Phase ist zu erwarten, dass die Unternehmen noch genauer hinsehen, wer was mit ihnen shared oder diskutiert. Die User haben also eine viel größere Macht, entsprechenden “Noise” zu erzeugen als aktuell bei Facebook. Auch wird es mit Sicherheit schon Aktionen geben, um zum Beispiel eine Analytics-Anbindung zu testen.

Und Facebook? Facebook wird erst einmal weitermachen wie bisher. Die nächsten logischen Schritte sollten in Richtung Weiterentwicklung der Fanpages gehen, vor allem im Bereich der Userkommunikation. Auch eine Anpassung der Statistiken wäre dringend nötig, denn Google+ hat mit Google Analytics DAS Killer-Tool, um hier Facebook ernsthaft Sorgenfalten ins Gesicht treiben zu können. Allerdings darf man die aktuelle Marktstellung nicht vergessen, die sich Facebook erarbeitet hat. Zig Millionen von Nutzern, die mittels Anzeigen direkt angesprochen werden können. Dadurch hat Facebook einen großen Puffer, um selber nachlegen zu können.

Sobald die Beta-Phase begonnen hat werden wir versuchen, mit ethority mitmischen zu können und berichten dann weiter an dieser Stelle.

Juli 6th, 2011 by Marc Thomalla

Es gibt leider immer noch Unternehmen, die den Bereich Social Media vernachlässigen. Und dann wundern sie sich, wenn sich auf einmal x User bei der Hotline melden oder via Kontaktformular / E-Mail und das Unternehmen richtig herunter putzen. Was ist passiert?

Möglichkeit A) Das Unternehmen hat eine Social Media Kampagne gefahren, nicht jedoch zeitgleich ein gutes Monitoring beauftragt, weiss also gar nicht, wie die User auf die Kampagne reagiert haben.  Der einzige “Vorteil” ist: Sie wissen, dass es in Social Media Kanälen geknallt hat.

Möglichkeit B und eigentlich die schlimmere Variante) Das Unternehmen ist nicht aktiv im Social Media Segment, die User zerreißen sich aber das Maul den Mund und tausende und abertausende Menschen lesen die Kritik, das Unternehmen bekommt es aber nicht mit, weil sich eben keiner direkt beschwert. Erst als die Leads massiv einbrechen wird überlegt, was denn da schief läuft und wen man als erstes feuern muss.

Doch das muss im 2.0 Zeitalter nicht mehr sein. Mittlerweile gibt es ausgereifte Dienstleistungen, um bei solchen Social Media Super-GAUs zeitnah reagieren zu können. ethority bietet mit dem Issue Alert ein geschätztes und äußerst effektives Frühwarnsystem, welches in Echtzeit die Marke / das Produkt / das Unternehmen in Social Networks, Blogs, Foren usw. scannt und bei Bedarf entweder nur die nötigen Personen des Auftraggebers informiert oder aber zusätzlich das ethority-Krisenteam, welches pro-aktiv unterstützt und versucht, größeren Image- und Wertschaden abzuwenden.

Social Media Super GAU? Dann fehlt ein passendes Frühwarnsystem!

Wer mehr darüber erfahren möchte, kann eine kostenlose WebEx-Demo bekommen, die das Issue-Alert System erklärt im Rahmen des gridmaster 2.0

Juli 5th, 2011 by Alexander Becker

Das neue Netzwerk von Google ist das Tech-Thema der Stunde. Jeder will eine Einladung, nur die wenigsten bekommen eine und doch wächst das Angebot bereits heute rassant. Obwohl die Plattform gerade erst einmal eine Woche online ist, machen sich die ersten Experten die Mühe und fangen an das neue Angebot zu vermessen und zu überwachen. Hier ein Überblick über einige Daten und Fakten, die bereits zur Google-Plattform bekannt sind.

Wie viele Nutzer hat Google+?
Uwe Tippmann geht davon aus, dass die Plattform zur Zeit mehr als 500.000 Nutzer hat. Seine Logik: “Beobachtet man den Indexierungsprozess der Domain: “plus.google.com” – dann kann man anhand der einzigartigen Profile-IDs abschätzen wieviele Nutzer derzeit bereits den Service ungefähr nutzen.” Weiter schreibt er: “In Anbetracht dessen, dass Google bei weitem noch nicht alle G+ URLs indexiert hat, gehe ich derzeit von weit mehr als 500.000 aktiven Nutzern in Googles Testphase aus.”


So funktioniert Google +

Wer sind die beliebtesten deutschen Nutzer?
Jens Schröder hat eine erste Version deutscher Google+-Charts erstellt. Hier seine Top-Ten:

01. Sascha Lobo (3.106 Circles / +546 gegenüber Montag)
02. Mario Sixtus (1.997 / +321)
03. Johnny Haeusler (1.393 (+229)
04. Stefan Keuchel (1.087 / +179)
05. Markus Angermeier (1.037 / +137)
06. Robert Basic (1.016 / +184)
07. Carsten Knobloch (980 / +146)
08. Florian Rohrweck (946 / +215)
09. Thomas Knuewer (942 / +159)
10. Redaktion WebStandard (927 / +146)

Wer sind die beliebtesten internationalen Nutzer?

01 Mark Zuckerberg 34.759 Follower
02 Larry Page 19,878
03 Vic Gundotra 15.793
04 Serbey Brin 15.646
05 Robert Scoble 13.501
06 Matt Cutts 10.813
07 Leo Laporte 8.959
08 Bradley Horowitz 8.342
09 MG Siegler 7.637
10 Gina Trapani 6.814
Quelle: Socialstatistics.com

Wie ist die Männer/Frauen-Verteilung bei Google+?

Noch scheint das Angebot fast ein reiner Männer-Klub zu sein. Webpronews.com verweisen auf eine Screenshot, aus dem hervorgeht, dass nur 10 Prozent aller Mitglieder des neuen Netzwerkes Frauen sind.

Juli 5th, 2011 by Marc Thomalla

Unser Social Media Prisma erfreut sich großer Beliebtheit.  Da wir permanent Anfragen bekommen und um Werbemittel rund um das Prisma gebeten werden, haben wir uns bis auf weiteres für eine tägliche Verlosung entschieden.

Auf Twitter und auf Facebook stellen wir euch täglich je eine Frage. Jeder, der an diesem Tag antwortet kommt in die Verlosung sofern er uns folgt (Twitter) oder uns gerne mag (Facebook). Täglich gibt es pro Social Media Kanal ein Mousepad zu gewinnen; einmal pro Woche (der Tag ist nicht festgesetzt und wird vorab nicht bekannt gegeben) bekommen die beiden Tagesgewinner zudem eine Tasse dazu.

Verlosung: Täglich ein Social Media Prisma Mousepad und pro Woche eine passende Tasse

Los geht das ganze am 06.07. – wir wünschen euch viel Erfolg.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner übermitteln die Lieferadresse per DM oder E-Mail.

(kleiner Tipp für die Erhöhung der Gewinnchance: Retweets von Beiträgen und Likes auf der Pinnwand erfreuen nicht nur uns, sondern sicherlich auch eureFollower / Freunde – denn Qualität und jahrelange Erfahrung im Social Media Monitoring zahlt sich immer aus!)