November 30th, 2011 by Nelli Ranck
Heute sind wir bei der nächsten These unseres Artikels Wann Sie in Social Media NICHT aktiv werden sollten! angelangt:
6. Strategie? Meine Strategie heißt: Ich muss nicht jeden Trend mitmachen. Das war in den letzten 20 Jahre erfolgreich und gilt auch für die nächsten 20 Jahre.
Warum ist eine Social Media Strategie heutzutage unerlässlich? Warum sollte grundsätzlich jedes Unternehmen, das im Social Web aktiv werden möchte oder es bereits ist, über eine fundierte SoMe Strategie verfügen?
Laut einer McKinsey Studie, haben Unternehmen, die eine Social Media Strategie entwickelt haben, einen positiven ROI.
Dass sich eine Social Media Strategie lohnt, kann man auch am Beispiel erfolgreicher, global agierender Unternehmen wie z.B. Starbucks, Coca Cola oder Red Bull beobachten. Letzteres ist mit einem globalen Marktanteil von ca. 70 Prozent der weltweite Marktführer bei Energydrinks und verfügt über eine klar definierte Social Media Strategie.
Umso erstaunlicher ist es, dass es auch im Jahr 2011 den meisten Unternehmen eine bis ins Detail ausgearbeitete Social-Media-Strategie fehlt. Interessante Ergebnisse lieferte diesbezüglich die Studie Social Media Governance 2011, eine Gemeinschaftsstudie der Universität Leipzig, des Magazins pressesprecher und Fink & Fuchs PR, die Kompetenzen, Strategien von Unternehmen, Behörden und Non-Profit-Organisationen für den Bereich Online-Kommunikation im Social Web zum Thema hatte. Laut dieser Studie verfügen zwar Zwei Drittel der deutschen Unternehmen über Social-Media-Kommunikationsstrategien, allerdings meist nur für einzelne Plattformen (43,8 Prozent), nur 20 Prozent für das Gesamtunternehmen. Zudem fehlt in den meisten Unternehmen die Voraussetzungen für eine Social Media Governance.
Was ist entscheidend für eine funktionierende Strategie im Social Web ?
“Know Your Voice, Time Your Content, Know Your Audience, Solve Problems, Be True” – laut Mashable sind dies die wesentlichen Komponenten.
“Erfahrung sammeln, das Image erkunden, Ziele definieren, Zielgruppen und Kanäle wählen, Struktur und Abläufe festlegen, Inhalte definieren, Demokratie wagen, Ergebnisse und Dienstleister kontrollieren” - diese sieben Schritte empfiehlt Sonja Salmen, Professorin für E-Strategie & Electronic Business an der Hochschule Heilbronn, Social Media Einsteigern und rät jedem Unternehmen, soziale Netze in die Marketing- / Kommunikationsstrategie zu integrieren.
November 29th, 2011 by Marc Thomalla
Google+ bekommt eine immer größere Bedeutung, vor allem auch in der Geschäftswelt. Seit dem Launch der Unternehmensseiten haben sich knapp 80% der Top 100 Unternehmen in Deutschland den Namen gesichert, einige betreiben die Seiten bereits aktiv.
ethority hat reagiert und im leistungsstarken Monitoring Dashboard “gridmaster 2.0” Google+ eingebunden. So ist es bereits jetzt möglich, die eigene(n) Seite(n) sowie die der Wettbewerber zu monitoren. Weitere Funktionen werden zeitnah eingebaut, sobald Google+ die nötigen Schnittstellen (APIs) ausbaut / optimiert.
Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie sich für Monitoring in über 70 Sprachen, automatisiertes Sentiment oder ausführliche Reports mit Handlungsempfehlungen interessieren, kontaktieren Sie uns bitte hier >>
November 25th, 2011 by Nelli Ranck
Heute ist bei uns zu Gast Nico Lumma, Director Social Media bei Scholz & Friends.

Zur Person: Nico Lumma ist als Director Social Media bei Scholz & Friends in Hamburg tätig. Er ist im Gesprächskreis Netzpolitik des SPD Parteivorstandes und leitet den AK Digitales Leben und Arbeiten in Hamburg der SPD Hamburg. Er ist ein begeisterter Blogger, war Ständiger Sachverständiger der Enquete Kommission „Verantwortung in der medialen Welt“ am Landtag Rheinland-Pfalz 2009/2010 und wurde 2007 von der Zeitschrift Tomorrow zu den Top 20 Web 2.0 Pionieren in Deutschland gewählt.
1. Social Media Monitoring in 2012: Aus Ihrer Sicht zwingend erforderlich oder nur zusätzliches Tool in einer Strategie?
Huch, auf diese Frage war ich nun gar nicht vorbereitet. Natürlich ist Social Media Monitoring zwingend erforderlich. Unternehmen oder Marken, die Social Media nutzen, sollten genauestens informiert sein, was gerade über sie gesagt wird und ob bzw. wie Kampagnen oder Produkte aufgenommen werden.
2. Wo sehen Sie die wichtigsten Trends im Social Commerce?
Facebook wird immer wichtiger werden für Social Commerce, nicht nur wegen der enormen Reichweite, sondern auch wegen der Facebook Credits.
Spannend wird allerdings die Verknüpfung mit Mobile werden, weil dadurch völlig neue Arten des Shoppings entstehen können, bei denen man quasi seine Freunde immer dabei hat.
3. Wie bewerten Sie die aktuelle Debatte rund um das Thema ROI im Social Media?
Ich finde es gut, dass zunehmend die Frage gestellt wird, welche konkreten Ziele man mit Social Media verfolgen will und was Unternehmen konkret davon haben. Wir reden auch in Deutschland schon lange nicht mehr von einer Nische, in der man rumtesten kann, sondern von einem Massenphänomen, das entsprechend professionell behandelt werden sollte.
4. Was fasziniert Sie an Social Media besonders?
Mich fasziniert an Social Media besonders, dass die Entwicklungsgeschwindigkeit derzeit enorm hoch ist. Ich finde es immer toll, wenn neue Dinge entstehen und damit wieder neue Möglichkeiten verbunden sind.
5. Bevorzugen Sie Facebook oder Google+ ? “Liken Sie noch, oder Plussen Sie schon?”
Ich nutze beides, habe aber den Plan, Facebook mehr für persönliche Themen nutzen zu wollen und Google+ eher als Tool für Aggregation von Inhalten zu nutzen. Ich bin ziemlich begeistert, dass nach dem Wegfall von Myspace jetzt wieder so etwas wie Wettbewerb entsteht zwischen den großen Anbietern.
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6. Director Social Media bei Scholz & Friends – wie können wir uns das vorstellen? Wie sieht Ihr Tagesablauf aus?
Mein Tagesablauf sieht netterweise jeden Tag anders aus. Ich stehe intern für die verschiedensten Fragestellungen zur Verfügung, erarbeite für Kunden Strategien, bereite Workshops vor, halte Vorträge in Unternehmen, liefere kreativen Input für Kampagnen und bin auch des Öfteren bei Veranstaltungen als Redner anzutreffen. Zwischendurch finde ich immer wieder Zeit, kurz bei Twitter, Facebook und Google+ zu gucken, was gerade so im Social Media Bereich passiert.
Wir bedanken uns beim Herrn Lumma und wünschen unseren Lesern ein angenehmes und erholsames Wochenende.
November 24th, 2011 by Nelli Ranck
Stylish, modisch und individuell bekleidet zu sein ist eine Kunst, die nicht jeder beherrscht. Genauso verhält es sich mit den Commercials für Fashion-Labels und Onlineversandhandel für Modemarken, die es in den meisten Fällen nicht in die Liga der beliebtesten Videos schaffen. Heute haben wir Euch eine kleine Auswahl an aktuellen Spots sowie Commercial Klassikern zusammengestellt, die sich um das Thema Bekleidung & Mode drehen – lasst Euch überraschen.
1. Levi’s® Go Forth 2011 (English)
2. Zalando Hippie HQ High Quality TV Spot Werbung Schrei
3. Brooke Shields in the Calvin Klein Jeans commercial 1981
4. The Very Best of Versace for H&M – H&M Winter 2011
5. The Science of Sexy by Dita – The full Wonderbra Film
6. Victoria’s Secret Cotton Lingerie 2011: Lais Ribeiro Models VS Panties
7. Beyoncé – C&A Commercial
8. New Yorker – Dress for the moment_Spot 2011_DE
9. madonna h&m advert long version (1min 30 sec)
10. CONVERSE: BRAND NEW…SIGH!
November 18th, 2011 by Nelli Ranck
Am heutigen Freitag steht uns Roland Hachmann, Head of Social Media Marketing bei DDB Tribal Hamburg GmbH, Rede und Antwort.

Zur Person: Roland Hachmann leitet bei DDB Tribal die Social Media Taskforce bestehend aus Social Media Strategen und Community Managern. Seit 1998 berät Roland Hachmann Kunden in vielen verschiedenen Facetten des Online Marketing, von Online Advertising über Website Projekte, Social Media Marketing bis hin zu E-Mail Marketing. Zusätzlich hält Roland Hachmann Vorträge auf Veranstaltungen und schreibt unregelmäßig Fachartikel für Publikationen. Bisherige Stationen von Roland Hachmann waren Ogilvy Frankfurt, sowie Ogilvy Paris.
1. Social Media Monitoring in 2012: Aus Ihrer Sicht zwingend erforderlich oder nur zusätzliches Tool in einer Strategie?
Social Media Monitoring ist ein zwingend erforderliches Tool in einer Strategie. Wie häufig und wie detailliert ein Unternehmen Social Media Monitoring betreibt hängt von der jeweiligen Marke und Social Media Strategie ab. Das Zuhören, Auswerten und Ableiten von Handlungen ist jedoch für jedes Unternehmen heutzutage ein Muss.
Für uns als Kreativagentur leistet Social Media Monitoring an zwei Stellen im Prozess einen Wertbeitrag: Anfangs hilft es uns, wertvolle Consumer Insights für das Kreativbriefing zu gewinnen. Zum Abschluss einer Kampagne, Social Media Aktion oder einfach nur zum Ende eines bestimmten Zeitabschnitts, können wir anhand des Monitorings den Erfolg und die Wirkung unserer Tätigkeiten hinsichtlich der Gespräche und Meinungen zur Marke im Web messen.
2. Wo sehen Sie die wichtigsten Trends im Social Commerce?
Aus Markensicht wird es weiterhin wichtig sein, möglichst nahe an oder sogar mitten in den Netzwerken der Zielgruppe zu sein. Daher werden wir noch sehr viel mehr Commerce auf Facebook sehen. Die Möglichkeiten hinsichtlich Sharing sowie Newsfeed-Meldungen können zu schwarmhaften Einkaufsverhalten führen, was interessante Möglichkeiten für Marken eröffnet. Ob Social Commerce Features von den Nutzern angenommen werden wird, muss sich natürlich zeigen.
Aus Sicht der Zielgruppe sind Informationen aus dem eigenen Social- oder Interestgraph während des Kaufprozesses im Prinzip durchaus interessant. Wer von meinen Freunden oder meinen Kontakten mit ähnlichen thematischen Interessen hat das gleiche gekauft, was haben sie damit kombiniert? Ein extrem interessanter Mehrwert für die Zielgruppe.
3. Wie bewerten Sie die aktuelle Debatte rund um das Thema ROI im Social Media?
Die Frage muss dringend gelöst werden. Social Media hat in vielen Unternehmen einen festen Platz im Marketing Mix bekommen, dennoch sind viele Marketingverantwortliche weiterhin unsicher was den Wertbeitrag von Social Media betrifft.
Es gibt viele Messgrößen, die als KPI herangezogen werden, in Ermangelung von Erfahrungswerten können diese jedoch nicht klar beurteilt, geschweige denn mit anderen KPI im Bereich der Marketing Kommunikation verglichen werden.
Viel zu oft wird nach dem direkten Abverkaufs- oder Vertriebsanbahnungsbeitrag gefragt. Dieser lässt sich aber nur selten konkret ermitteln. Stattdessen tragen viele Social Media Marketing Aktionen zum Image der Marke und zur Kunden- oder Prospectbindung bei. Aber auch hier gibt es noch keine allgemein etablierten und anerkannten KPI. Was ist ein Fan wert, was ein “Like” oder ein Kommentar?
In anderen Bereichen (z.B. Klassische Werbung) wird für viele KPI Marktforschung betrieben. Im Social Media Bereich ist das selten der Fall. Ich vermute das liegt u.a. daran, dass die vielen im Online Bereich messbaren KPI wie z.B. Klicks oder Visits eine Statistik-Nebelwolke produzieren, sodass andere sehr wichtige Faktoren (Awareness, Image, Einstellung zur Marke, etc.) gar nicht erst in Betracht gezogen werden. Auch Gesprächs- und Stimmungs-KPI wie sie in einem Social Media Monitoring ermittelt werden, haben noch keinen adäquaten Stellenwert in der Erfolgmessung erreicht.
Das ist schade, denn ich glaube mit den richtigen branchenweit oder zumindest unternehmensweit anerkannten Methodiken könnte Social Media sehr viel besser seinen Wertbeitrag im Marketing Mix beweisen.
4. Was fasziniert Sie an Social Media besonders?
Das könnte eine längere Antwort werden… Mich begeistern die Möglichkeiten, die User heutzutage haben, selbstbestimmte Mediennutzung zu genießen. Die Möglichkeit zu vernetztem Dialog, Interaktion mit Marken und Unternehmen. Die Möglichkeiten der Selbstdarstellung durch einfachste Publikationsmöglichkeiten in großen oder kleinen Netzwerken. Jeder kann heutzutage in jeglicher Nische Gleichgesinnte finden und sich mit ihnen austauschen.
Beruflich ist es für mich eine konsequente Evolution dessen, was ich seit 1998 mache: Online Marketing, Interactive und Direkt Marketing und jetzt eben Social Media Marketing. Marketing Kommunikation auf Beziehungsebene.
5. Bevorzugen Sie Facebook oder Google+ ? “Liken Sie noch, oder Plussen Sie schon?”
Für private Zwecke bevorzuge ich weiterhin Facebook, da sich mein privates soziales Netzwerk fast ausschließlich dort aufhält und postet. Google+ wird beruflich immer wichtiger, allerdings eher in ähnlicher Art und Weise, wie Twitter: dort verfolge ich vorrangig Links + News aus der Branche. Bisher hat sich G+ aber noch nicht als gleichwertig gezeigt.

6. Head of SoMe Marketing bei DDB Tribal Hamburg GmbH – wie können wir uns das vorstellen? Wie sieht Ihr Tagesablauf aus?
Neben E-Mails checke ich morgen als erste meine Feeds und Twitter Timeline. Um 9:45h hat unsere Social Media Taskforce ein 15 minütiges “Trendscouting” Meeting – jeder aus dem Team ist aufgefordert, ein interessantes Social Media Netzfundstück der letzten 24h zu zeigen. Der Rest des Tages ist angefüllt mit Projektmeetings in der Taskforce oder mit anderen Teams der Agentur (Beratung, Kreation, Konzeption, etc.) mit denen unsere Taskforce Social Media Projekte zusammen umsetzt. Oder eben mit dem Schreiben von Präsentationen, E-Mails abarbeiten, etc. Abends schreibe ich hin und wieder Blogposts für meine Blogs Netzfischer (www.netzfischer.de) und Web Jungle (www.web-jungle.com). Die Frequenz schwankt allerdings stark je nach Workload im Job. In letzter Zeit war nicht viel Zeit dafür…
November 18th, 2011 by Nelli Ranck
Heute findet in Hamburg der Social Media Day der DVZ statt.
Social Media erobert die Businesswelt. Auch für die Logistik- und Transportunternehmen, die stark vernetzt sind, ist Social Media ein hochrelevantes Thema.
Der Social Media Day bietet Geschäftskunden eine erste Übersicht und Orientierung in der komplexen Welt der modernen Social Media. Experten und Newcomer sprechen über ihre Erfahrungen und zeigen mittels Fallbeispielen, wie man die sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter, Xing, Google+ etc. sinnvoll in B2B-Kommunikation integrieren kann. Auch Sten Franke, Geschäftsführer von ethority, referierte heute über die Frage „Social Media – Wo sind meine Kunden?“.
November 17th, 2011 by Nelli Ranck
Jetzt gibt’s was auf die Nase: Heute präsentieren wir Ihnen in unserer Serie “Top 10 virale Videos” eine Auswahl von Parfum- und Kosmetik-Videos, die es in sich haben. Viel Spaß beim Anschauen!
1. Old Spice | The Man Your Man Could Smell Like
2. Wash Your Balls!! Axe commercial
3. Parisienne YSL: Kate Moss Commercial [HQ]
4. Milla Jovovich – CK “Escape” (1995) – full version
5. nicole kidman chanel commercial
6. DIOR J’ADORE [NEW FILM]
7. 1 Million Paco Rabanne (HD)
8. Beyoncé: New L’Oreal Paris “Feria” Commerical 2011
9. Ricci Ricci by Nina Ricci – Jessica Stam
10. THE OFFICIAL “SOMEDAY” FRAGRANCE PERFUME BY JUSTIN BIEBER COMMERCIAL
November 15th, 2011 by ethority - Social Media Intelligence Team
Nennen sie mir nur einen Grund, wieso ich in Social Media Marketing investieren sollte, anstatt ein Call Center mit Cold Calls zu beauftragen!” – Gerne! Willkommen zum Teil 5 von “Social Media Marketing – Ja bitte!“:
• 5. Kommunikation? Wozu bezahle ich ein CallCenter? Cold Calls sind doch viel effektiver!
Cold Calls sind in Deutschland seit August 2009 verboten; bei Zuwiderhandlung muss mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 € gerechnet werden. Davon abgesehen, weisen “Cold User”, die zumeist über Freunde ihres Netzwerkes auf eine Marke bzw. ein Produkt aufmerksam werden, zumeist ähnliche Eigenschaften auf wie ihre Fan-Freunde. Dadurch ist die Chance einen zielgruppen-entsprechenden Kontakt in einen Kunden zu konvertieren höher und gleichzeitig kostengünstiger als via Call Center, da sich Interaktionen mit der Marke innerhalb des persönlichen Netzwerkes automatisch verbreiten und die Marke ohne zusätzlichen finanziellen Aufwand mit neuen Usern in Kontakt kommt (Netzwerkeffekte). Darüber berichtet auch der deutsche Social-Media-Guru Thomas Hutter in einem Artikel von Oktober 2011, der Bezug zur Global CMO Study 2011 von IBM nimmt.
November 11th, 2011 by Nelli Ranck
Unser Gesprächspartner heute ist Harald Fortmann, Geschäftsführender Gesellschafter der Yellow Tomato GmbH.

Zur Person: Harald R. Fortmann, Geschäftsführender Gesellschafter der Yellow Tomato GmbH, ist seit 1996 in der Digitalen Wirtschaft aktiv. Neben den geschäftlichen Aktivitäten ist er seit 2005 Vizepräsident des BVDW e.V. sowie Studienleiter (Standort Hamburg), Dozent und Mitglied des Prüfungsausschusses der DDA für den von ihm mitinitierten Lehrgang zum Fachwirt Online Marketing BVDW. Seit 2010 ist Harald R. Fortmann einer der wenigen Google Certified Trainer. Er ist zudem in diversen Fachbeiräten zu Veranstaltungen und Publikationen rund um den Bereich des Online Marketings aktiv.
1. Social Media Monitoring in 2012: Aus Ihrer Sicht zwingend erforderlich oder nur zusätzliches Tool in einer Strategie?
Weder noch. Es kommt auf die Ziele und den Status Quo des Kunden an. Social Media ist für Unternehmen zweifelsohne immer wichtiger, stellt aber noch die Kür dar. Wenn die Pflichtaufgaben noch nicht erfüllt sind, macht es auch keinen Sinn Ressourcen in diesem Bereich zu investieren. Für Unternehmen die bereits im Digitalen Marketing und der Digitalen Kommunikation tätig sind ist es zweifelsohne erforderlich. Vor einer jeder Strategie im Bereich Social Media gilt für mich das chinesische Sprichwort “Der Mensch hat 2 Augen und 2 Ohren – aber nur 1 Mund.”. Erst mal zuhören, dann verstehen und darauf eine Strategie aufbauen.
2. Wo sehen Sie die wichtigsten Trends im Social Commerce?
Im Bereich der Empfehlung durch Gleichgesinnte. Trendsetter werden so noch mehr an Bedeutung für Unternehmen gewinnen, da sie viral die Qualitäten eines Produktes verbreiten.
3. Wie bewerten Sie die aktuelle Debatte rund um das Thema ROI im Social Media?
Typisch Deutsch. Anders als in den USA steht hier die Frage nach dem “Was kommt denn dabei raus?” immer am Anfang einer Entscheidung. Die Kunden sollten lernend erfolgreich sein, dann stimmt auch der ROI.
4. Was fasziniert Sie an Social Media besonders?
Die Möglichkeit der schnellen globalen Kommunikation und die Recherche nach Themen. Irgendein Follower hat meistens einen Tipp zu einer Frage; ab und zu schlägt Follower-Power selbst Google.
5. Bevorzugen Sie Facebook oder Google+ ? “Liken Sie noch, oder Plussen Sie schon?”
Weder noch. Ich habe Facebook vor ca. 1,5 Jahren verlassen, da das Thema Datenschutz hier mit Füssen getreten wird. Es sind deutliche Verbesserungen zu sehen, aber ich bin noch nicht überzeugt worden, zurück zu kehren.
Google+ nutze ich passiv – ich bin gespannt, wo hier die Reise hingeht.
Mein Herz schlägt für Twitter. Kurz, knapp, relevant. Mehr brauche ich nicht.

6. Geschäftsführender Gesellschafter bei Yellow Tomato – wie können wir uns das vorstellen? Wie sieht Ihr Tagesablauf aus?
Nach meiner langen Zeit in US Konzernen war die Gründung der Yellow Tomato innerhalb der Pixelpark Gruppe ein neuer Weg für mich. Schwerpunkt Deutschland, deutsches Bord, Springer&Jacoby Werte. Nach 2,5 Jahren kann ich sagen es war der richtige Weg. Das Führungsteam ist eines der besten in deutschen Agenturen, Werte und Menschen stehen hier im Vordergrund und bilden die Basis für erfolgreiches Unternehmertum. Ich bin den USA noch sehr verbunden und oft da um mir Visionen zu holen, das brauche ich dann ab und zu um aus dem “deutschen” zu entfliehen.
Wir sind klasse gewachsen aber immer noch ein Start-Up und ich freue mich, anders als in meiner AOL Geschäftsführungsposition, jeden Tag sehr nah am Kunden zu sein. Ich setze immer wieder auch persönlich Display oder Search Kampagnen auf – nur so kann man einen Kunden auch ernsthaft beraten.
Dazu mein Don Quichote Kampf für den BVDW in Sachen Bildung und Personalentwicklung. Eine Passion und mittlerweile haben wir auch die ein oder andere Windmühle bezwungen! Aber schaut einfach mal rein: www.hrfortmann.de und www.yellow-tomato.de
November 10th, 2011 by ethority - Social Media Intelligence Team
Letzten Donnerstag haben wir einen kleinen Überblick der Bier-Virals vorgestellt, heute machen einige der bekanntesten Videos aus dem Bereich Sportartikelanbieter das Rennen – Nike und Adidas ganz vorne mit dabei. Also auf die Plätze, fertig, los:
1. adidas Originals – All Originals, Iconics Commercial 2011
2. adidas Originals – Star Wars Collection
3. NIKE CHOSEN — JUST DO IT
4. New Nike Commercial 2011 C.Ronaldo
5. Nikebasketball – Basketball Never Stops
6. Nike Soccer Commercial – Good vs. Evil
7. PUMA Hardchorus
8. 33 by ASICS™ Commercial – Gravity, Meet Your Archenemy
9. Billabong Girls – SUMMER 2010 Fashion – Australia
10. Reebock EasyTone
November 8th, 2011 by ethority - Social Media Intelligence Team
Heute widmen wir uns folgender These:
• 4. Social was? Media? Papier ist beständig, ich buche lieber Anzeigen in der Regionalzeitung!
Wer eine sehr genau definierte Zielgruppe erreichen möchte, schaltet seine Anzeigen in sozialen Netzwerken: Die Betreiber sammeln Nutzerdaten, was zwar oft in der Kritik steht, Werbetreibenden aber präzises Inserieren ermöglicht. Sie möchten beispielsweise 10.500 Frauen aus einem bestimmten Hamburger Stadtteil erreichen, die verlobt sind, einer Beschäftigung nachgehen, zwischen 25 und 30 Jahren alt sind, einen Hochschulabschluss haben und sich für Pauschalreisen interessieren? Mithilfe von Social Network Marketing kein Problem. Die Vorteile liegen hier auf der Hand: Sie können über Social Media Ads nicht nur nach Region und Altersstruktur filtern, sondern auch Vorlieben, Interessen und bestimmte Lebensumstände fixieren.
Studien bestätigen ein anhaltendes Wachstum der Investitionen in Social Network Ads: Beispielsweise zeigt die bekannte Marketing-Plattform eMarketer.com in einem Artikel auf, dass das Investitionsvolumen in Social Media Advertising in den USA in 2011 im Vergleich zu 2010, einen Zuwachs von 55% verzeichnen wird
November 4th, 2011 by Nelli Ranck
Heute dürfen wir Markus Teschner, Produktmanager im Bereich Internet bei der Immowelt AG, bei uns begrüßen.

Zur Person: Markus Teschner ist Produktmanager im Bereich Internetentwicklung bei der Immowelt AG. Social Media ist für ihn nicht nur ein wichtiger Bestandteil seiner Arbeit, sondern auch seine private Passion. Neben dem Job bei der Immowelt AG organisiert er zahlreiche Events mit: zum Beispiel das Barcamp Nürnberg, das Startup Weekend Nürnberg und den Webmontag Franken.
1. Social Media Monitoring in 2012: Aus Ihrer Sicht zwingend erforderlich oder nur zusätzliches Tool in einer Strategie?
Social Media Monitoring ist auf jeden Fall zwingend erforderlich und wird bei uns auch schon seit etwa zwei Jahren betrieben. Wir behalten dadurch ganz gezielt im Blick, wie unser Unternehmen im Netz gesehen wird – egal, ob von Immobiliensuchenden, Kunden oder unseren Geschäftspartnern. Treten Fragen oder Probleme auf, können wir schnell reagieren. Natürlich beobachten wir auch den Markt, um Trends frühzeitig zu erkennen und in unsere Produktentwicklung miteinfließen zu lassen.
2. Wo sehen Sie die wichtigsten Trends im Social Commerce?
Für Unternehmen, die vom Abverkauf von Produkten leben, sind die Spielarten des Social Commerce, wie Facebook-Commerce oder Mobile-Commerce, sicher interessant. Für unser vor allem dienstleitungsorientiertes Produktportfolio spielt Social Commerce momentan jedoch keine Rolle.
3. Wie bewerten Sie die aktuelle Debatte rund um das Thema ROI im Social Media?
Einerseits betrachten wir unsere Social Media Aktivitäten als Werbe- bzw. Kommunikationsmaßnahme: Wir erhöhen damit unsere Bekanntheit, erschließen neue Zielgruppen und können in direkten Kontakt mit Immobiliensuchenden und Kunden treten. So betrachtet ist Social Media für uns sehr wertvoll – ein ROI ist aber nicht direkt messbar. Andererseits ist Facebook inzwischen eine Plattform, über die Immobilien gesucht und auch gefunden werden, sodass wir mit unserer Präsenz dort auch messbar unsere Reichweite erhöhen.
4. Was fasziniert Sie an Social Media besonders?
Social Media ermöglicht eine unmittelbare, direkte Kommunikation mit sehr niedrigen Hemmschwellen, sodass Fragen schnell beantwortet und Probleme schnell gelöst werden können. Außerdem ist es ein Leichtes, viele Zielgruppen anzusprechen, mit ihnen in Kontakt zu treten und im Gespräch zu bleiben.
5. Bevorzugen Sie Facebook oder Google+ ? “Liken Sie noch, oder Plussen Sie schon?”
Wir versuchen immer dort zu sein, wo unsere Nutzer sich aufhalten. Momentan liegt unser Hauptaugenmerk auf Facebook, weil die Reichweite dort verglichen mit anderen Social Networks am höchsten ist. Laut einer aktuellen GfK-Studie vom August 2011, in der die Unique User-Zahlen ausgewählter sozialer Netzwerke verglichen wurden, geht Facebook mit einer Reichweite von über 52 Prozent deutlich in Führung. Natürlich beobachten wir Google+ und werden aktiv werden, sobald sich dessen Reichweite erhöht.
6. Produktmanagement und Social Media – wie sieht Ihr Tagesablauf aus? Wie eng ist es mit Ihrem Tagesgeschäft verknüpft?
Als Produktmanager behalte ich über Social Media die neusten Trends und Technologien im Blick, die für neue Produktentwicklungen interessant sein könnten. Oft erreicht mich auch das Feedback unserer Kunden über diesen Weg, sodass ihre Anregungen oder Probleme direkt in meine Arbeit einfließen können. Außerdem arbeite ich eng mit unserer Unternehmenskommunikation zusammen, zu deren Aufgaben das Social Media-Tagesgeschäft der Immowelt AG gehört. Sie kommunizieren mit den Fans, beantworten Fragen und entwickeln immer neue Aktionen für Facebook und Twitter.
Wir bedanken uns beim Herrn Teschner und freuen uns bereits auf unseren nächsten Gesprächspartner.
November 3rd, 2011 by ethority - Social Media Intelligence Team
Donnerstag ist unser Top10-Viral-Tag: Letzte Woche waren es Autos und Automarken, diesmal präsentieren wir euch die Renner unter den Bier-Werbevideos. – Viel Spaß beim Durchklicken und Prost!
1. Budweiser – Superbowl 2007 Commercial
2. Guiness Beer – Commercial
6. Tirborg Beer – Commercial
7. Aussie Beer – Commercial
8. Hahn Beer – Commercial
9. Brahma Beer – Commercial
10. Guiness Beer – Commercial
November 1st, 2011 by ethority - Social Media Intelligence Team
Heute behandeln wir in unserer Serie “Social Media Marketing – Ja, bitte!” folgende These:
• 3. Twitter? In 140 Zeichen kann meine Sekretärin besser arbeiten als meine Angestellten im Internet
Aus einer Studie von Social Media Quickstarter und Chadwick Martin Bailey geht hervor, dass jeder zweite Marken-Follower auch Produkte der Marke kauft und diese in 60% der Fälle auch Freunden weiterempfiehlt.
Follower haben eine starke Markenbindung und sind zugleich gute Kunden. 75% der Befragten gaben zudem an, dass sie noch nie einer Marke “entfollowed” haben – wer es als Unternehmen also einmal in eine Timeline geschafft hat, wird dort auch mit hoher Wahrscheinlichkeit bleiben.
Laut einer Studie der Webevangelisten hat Deutschland übrigens 550.000 aktive Twitter-Nutzer (September 2011).
Demnach: Wer sich in Twitter nicht aufstellt, lässt einen populären Kommunikations- und Vertriebskanal ungenutzt links liegen.








