Februar 29th, 2012 by Sten Franke

Pinterest ist ein echtes Social-Media-Phänomen. Innerhalb kürzester Zeit avancierte die Bilder-Pinnwand zu einem Top-Thema der Web-Welt. Die wenigsten wissen jedoch tatsächlich worüber sie überhaupt reden. Deshalb hier der 2. Teil (1. Teil) der Pinterest-Story mit den wichtigsten Fakten zur Nutzung und Demografie.

- Bei 28,1 Prozent aller Nutzer liegt das jährliche Einkommen bei über 100.000 US-Dollar

- Durchschnittlich verbringen die Nutzer 15,8 Minuten bei Pinterest. Bei YouTube dem traditioniellen Führenden in dieser Kategorie liegt dieser Wert bei 16,4 Minuten. Facebook kommt auf 12,1 Minute

Pinterest in Zahlen (2. Teil)   Nutzung und Demografie
Die Grafik erschien bereits bei Mashable

- Die wichtigste Nutzerschicht sind die sogenannten „Facebook-Moms“ – junge, internetaffine Mütter. So haben 50 Prozent aller Nutzer Kinder

- 68,2 Prozent aller Nutzer sind weiblich

- 97 Prozent aller Facebook-Fans von Pinterest sind weiblich

- Die größte Altersgruppe ist zwischen 25 und 34 Jahre alt

- Die größte Marke bei Pinterest ist Nordstrom mit 9.276 Followern

- Pinterest kommt mittlerweile auf 136 Millionen Vistitors pro Tag

- Pinterest bringt schon heute mehr Referral-Traffic als LinkedIn, Google+ und YouTube zusammen

- Die Nutzerin mit den meisten Followern ist Jane Wang. Der Mutter eines der Pinterest-Gründer folgen 25.333.963 Mitglieder

- Von Mai 2011 mit ein paar unter hunderttausend Besuchern steigerten die US-Amerikaner den Traffic auf rund 12 Millionen Unique Users pro Monat

- Ein Fünftel aller Nutzer schauen einmal täglich auf der Web-Pinnwand vorbei

>> Siehe auch Pinterest in Zahlen – Nutzer, Wachstum und Erfolg der Social Media Pinnwand

Februar 27th, 2012 by Sten Franke

Wir wollten wissen: Wie spricht das Web über Joachim Gauck? Das Ergebnis überrascht. Denn im Gegensatz zu den meisten Medien, steht die Netzgemeinde dem nächsten Bundespräsidenten sehr skeptisch gegenüber.

Die Analyse mit Hilfe unserer Gridmaster-Technologie zeigt: Nur 10,1 Prozent aller Social-Media-Gespräche sind positiv. Wir zählten insgesamt 3.254 Facebook-Postings (Reichweite: 489.432) und 27.630 Tweets (Reichweite: 1.543.332). Von der Tonalität her, waren 18,4 Prozent negativ und der überwiegende Teil von 71,5 Prozent neutral.

So skeptisch sieht das Web Joachim Gauck

Wie die Netzgemeinde Gauck sieht

Februar 26th, 2012 by Sten Franke

In wenigen Tagen, am 29. Februar, soll es soweit sein: Dann wird Facebook voraussichtlich während einer Marketing-Konferenz in New York die Timeline auch für Brand- und Company-Pages einführen.

Facebook Timeline Launch & Cases   Wie Marken und Unternehmen profitieren
So könnte die Facebook-Timeline für Harley Davidson laut Mashable aussehen

Bereits heute diskutieren viele Kollegen in der Branche, was dies für Marke und Fanpage bedeutet bzw. wie kann ich die neue Darstellungsmöglichkeit am effektivsten für mich oder meine Kunden nutzen? Um eines gleich vorweg zu sagen: Ich glaube, die neue Timeline für Unternehmen wird großartig. Denn streng genommen bietet das neue Angebot nur Chancen und keine ernsthaften Risiken – wenn man denn die Timeline richtig anpackt.

Zum Start sollen gleich ein paar große Top-Unternehmen die Möglichkeit haben ihre Timelines als Best-Practice präsentieren zu dürfen. Mit dabei werden wohl Mc Donalds, Coca Cola, Starbucks, Red Bull und einige andere sein. Besonders gespannt bin ich, welche Deutschen Unternehmen dabei sein werden. Am ehesten würde ich auf einen Autohersteller wie Mercedes, BMW oder Audi tippen. Wer auch immer zum Timeline-Launch dabei ist, kann sich schon jetzt freuen, denn diese exklusive Präsentation wird sicherlich viel Traffic und neue Fans generieren. Insgesamt sehe ich vier große Chancen für die Timeline von Marken und Unternehmen:

1. Erst einmal wird sich die historische Präsentation eines Unternehmens erheblich ändern. Denn bislang ist das Facebook-Geburtsdatum der Tag, an dem eine Marke mit ihrer Seite beim Social Network online ging. Durch die Timeline bekommen die Brands ihre echte Geschichte zurück. Heißt: Die BMW-Timeline beginnt dann möglicherweise im Jahr 1913 mit dem von Karl Rapp gegründeten Rapp Motorenwerke GmbH. Die neue Darstellung erlaubt es jetzt, dass viele Konzerne auch bei Facebook die Marketing-Karte „Tradition“ spielen können.

Facebook Timeline Launch & Cases   Wie Marken und Unternehmen profitieren

Coca Cola Timeline Update

2. Zudem lässt sich dann die Faszination einer Marke durch großflächige Fotos und Grafiken emotional viel stärker erlebbar machen. Die neuen Facebook-Fanseiten werden also eine viel höhere Wirkung in Bezug auf Branding erzielen. Bislang hatten unsere Kreativen weniger beim Setup der Fan-Pages zu tun, dann es ging eher um die Social Media Mechaniken, Apps und ein frisches sowie authentisches Community-Management (!!!).

Facebook Timeline Launch & Cases   Wie Marken und Unternehmen profitieren
So könnte die Timeline für McDonalds laut Mashable aussehen

3. Apps, Tabs und Umfragen werden wohl in spezielle Boxen innerhalb der Timeline gepackt. Ganz ähnlich, wie heute schon die Apps von Spotify oder der Social Reader der Washington Post.

4. Vor allem das „Behavioral Ad Targeting System“ würde von der Umstellung wohl profitieren. Wie Techcrunch berichtete hat Facebook eine Beta des “Open Graph action spec targeting” sehr still und leise eingeführt. Das Tool erlaubt Werber genau zu tracken, welche Musik ein Nutzer innerhalb einer App hört, welche Reisen er bucht oder was er gerade via App kauft.

Zusammengefasst sehe ich große Chancen für jedes Unternehmen seine Marken viel stärker mit Geschichte und Emotion aufzulanden. In seiner Einschätzung zur neuen Timeline für Unternehmen schreibt Allfacebook.de-Gründer Philipp Roth: „Unternehmen können sich schon jetzt Gedanken darüber machen wie sie denn ihre Geschichte auf Facebook erzählen wollen.“ Damit hat Philipp völlig recht. Wer zu den First Movern gehören möchte, sollte also asap Ideen für ansprechende Designs entwickeln und den Relaunch vorbereiten.

Ich habe meine Timeline schon vor längerer Zeit aktiviert und bin mit den neuen Features äußert zufrieden, so dass ich jedem Facebook-User auch ein Update des persönlichen Profils empfehlen kann.

Februar 24th, 2012 by Mathias Buerk

5 am Freitag   Henrik von Scheel   Trends in Social Commerce, Social Media Intelligence und Mobile

Henrik von Scheel

Heute beantwortet Henrik von Scheel unsere 5 am Freitag. Henrik ist Mitglied des Board of Directors bei ethority. Darüber hinaus ist er im Advisory Board bei EMEA von Google und Managing Partner und Senior Vice President von Venture Capital der 3i Capital Group. Davor war er Board Member bei IBM Venture Capital Group und verantwortlich für die Entwicklung strategischer Partnerschaften und potentieller Märkte. Des weiteren war Henrik von Scheel Gast-Dozent an der Copenhagen Business School und Co-Autor von “Applying Real-World BPM in an SAP Environment”.

Mit über 15 Jahren Erfahrung hat Henrik von Scheel die Re-Organisation von Strategien, Prozessen und Technologien von verschiedenen Fortune 500 Unternehmen geführt. Henrik ist beachtet für seine professionelle Führung im E-Commerce und Social Commerce, als Trend Spotter, Autor, Redner und Investor.

1. Welche aktuellen 5 Zahlen über Social Media beeindruckten dich am meisten?

#1. Die erhöhte Bedeutung, Social Media Data zu verstehen, da “Big Data” bis 2017 mit $50 Mrd. ein riesen Geschäft ist.
# 2. 63%: Prozentsatz von CMO’s, die ROI als Standard für Leistung bis 2015 sehen, derzeit messen weniger als 50% aller Unternehmen ROI
# 3. +27 Übernahmen von Social Media Monitoring Tools in 2011.Was passiert in 2012?
# 4. Ein 2012 Social Media Monitoring Benchmark führt ethority an #1 von 26 führenden globalen Anbiertern auf.
#5. 10 Mio – Pinterest ist die schnellste eigenständige Social Media Platform, die 10 Mio. monatliche Besucher erreicht hat.

2. Social Media Trends – was ist dein “next big thing”?

Meiner Meinung nach gibt es zwei Key Trends in Social Media Intelligence. Erstens die Fähigkeit Social Media Data mit Online Sales zu verknüpfen um den ROI zu messen, dessen Leistung zu verbessern und die Verkaufszahlen mit Predictive Analytics vorherzusagen. Zweitens die vier neuen Kräfte in dem neuen Kunden zentrierten Business Model, das die Balance zwischen dem neuen Marketing Trichter und Kundenbemächtigung wiederherstellt.

3. Social Commerce auf Facebook – dafür oder dagegen?

Ich erinnere mich daran, als E-Commerce und Social Media Monitoring totgesagt wurde bevor es richtig abging. Jetzt ist es das Gleiche mit Social Commerce, es gibt nur ein dafür. Über eine Milliarde Menschen oder 70% der Internet-User auf Facebook –  eine Kunden-Platform die nicht ignoriert werden sollte. Es ist einfach, also nehme Teil und ernte die Früchte des Pionier-Vorteils oder warte ein paar Jahre und stoße hinzu wenn es etabliert ist.

4. Die neue Timeline auf Facebook – besser oder schlechter als davor?

Kurz und einfach – I love it!

5. Wird die Nutzung von Smartphones Social Media verändern?

Das hat es bereits. 38% der Internet-Nutzer haben ein Smartphone. Sie nutzen soziale Netzwerke stärker als die ohne Smartphone. Durchschnittlich installieren die Nutzer 25 Apps auf ihren Smartphones, nutzen aber nur 12. Die meist gebrauchten Apps sind für soziale Netzwerke.

Februar 23rd, 2012 by Sten Franke

Alle Reden über den Erfolg von Pinterest und dem riesigen Potential, dass in der Web-Pinnwand steckt. Aber einfach mal so behaupten, dass die US-Company mit dem nicht ganz so klaren rechtlichen Konzept, das nächste große Ding ist, kann jeder. Also habe ich mir die Daten einmal ein wenig näher angesehen. Die Statistik-Experten von Statista waren so lieb schon einmal die eindeutigen Besucher in einem Chart darzustellen.

Pinterest in Zahlen   Nutzer, Wachstum und Erfolg der Social Media Pinnwand

Das Ergebnis ist eine beeindruckende Kurve. Von Mai 2011 mit ein paar unter hundert Tausend Besuchern steigerten die US-Amerikaner den Traffic auf rund 12 Millionen. Ein kleiner Wehrmutstropen zeigt sich jedoch in der Entwicklung der Verweildauer. Die Zeit, die die Nutzer auf der Plattform verbringen stagniert. Das lässt darauf schließen dass viele der neuen Besucher mal kurz vorbeischauen und schnell wieder gehen. Aber auch diese Nuzter werden bestimmt schon bald überzeugt, länger auf Pinterest zu bleiben. Allerdings sollen bereits heute Einfünftel aller Nutzer einmal täglich auf der Web-Pinnwand vorbeischauen. Pro Monat sollen die Nutzer sogar durchschnittlich bereits 98 Minuten auf der Site verbringen.

Pinterest in Zahlen   Nutzer, Wachstum und Erfolg der Social Media Pinnwand
Welche weitern interessanten Daten zu der US-Plattform gibt es noch? Hinter den oben bereits genannten 12 Millionen Unique Visitors sollen 10,4 Millionen bereits ein Nutzer-Konto bei Pinterest haben. Der typische Nutzer ist weiblich und zwischen 18 bis 34 Jahre alt. Die wohl aktivste demographische Gruppe bei Facebook weist ganz ähnliche Merkmale auf.

Pinterest in Zahlen   Nutzer, Wachstum und Erfolg der Social Media Pinnwand

Pinterest Nutzer US und UK


Die wichtigsten Indikatoren stehen also eindeutig auf Wachstum. Die Frage allerdings, ob Pinterest zu einem festen unverzichtbaren Bestandteil im des Social-Media-Baukastens wird, werden erste die kommenden Monate zeigen. Für mich gehört Pinterest allerdings definitiv auf die persönliche Watchlist der aktuell spannendsten neuen Social Networks.

Februar 21st, 2012 by Sten Franke

Diese Forschungsergebnisse haben das Zeug dazu schon bald zum Basiswissen Social-Media Marketing bzw. Viral Marketing zu gehören. Thales Teixeira und zwei Kollegen haben es sich zum Ziel gesetzt das Erfolgsgeheimnis zu entschlüsseln, was ein Viral-Video erfolgreich macht. Warum teilen Nutzer bestimmte Clips viel häufiger als andere Filme? Noch immer ist die Produktion von Viral-Videos ein echtes Risiko-Geschäft, denn die Aufmerksamkeit und Begeisterungsfähigkeit der Zuschauer ist ein flüchtiges und undurchschaubares Wesen – bis jetzt.

Viral Video in Social Media   Geheimnisse des Viral Marketing
Mit Hilfe von Eye-Tracking-Analyse und mit einer speziellen Software, die Gefühlsregungen in Gesichtern lesen kann, beobachten die drei Wissenschaftler ihre Probanden beim Ansehen von Netz-Videos. Ihre Ergebnisse wurden in der Harvard Business Review veröffentlicht.

Meine wichtigsten Erkenntnisse:
- Die Nutzer wollen in den kurzen Filmen keine Logos sehen. Tatsächlich lösen Brands und Marken-Symbole einen gewissen Umschaltreflex aus. Die Lösung dieses Dilemmas liegt darin, die Logos nur sehr sparsam einzusetzen. Wichtigste Regel: Ein Film oder eine Geschichte muss immer noch funktionieren, auch wenn man das beworbene Produkt oder die Marken-Zeichen rausnimmt.

- Die Forscher haben herausgefunden. Das beste Mittel gegen Zuschauer-Langeweile ist es möglichst früh die Gefühle Freude und Überraschung zu erzeugen, dass wiederspricht den alten Lehrsätzen aus der Werbebranche. Denn in Jahrzehnten von TV-Ads ist die klassische, gelernte Dramaturgie, dass erst am Ende eines Clips der Höhepunkt bzw. die große Überraschung kommen soll.

- Aber auch auf die emotionale Abwechslung kommt es an. Videos, die konstant nur eine emotionale Farbe bedienen, konnten die Probanden wenig begeistern, selbst wenn sie frühzeitig Freude oder eine Überraschung präsentieren konnten. Erfolgreiche Clips müssen eine gewisse emotionale Achterbahnfahrt bieten.

- Die Nutzer teilen nur Videos, die sie überraschen aber nicht schocken. Heißt: Übertriebene Gewalt oder Sexualität hielt die Testteilnehmer davon ab, die Videos zu teilen. Das Gegenbeispiel sind die Evian-Rollerbabies. Kein Sex, keine Gewalt, sondern nur harmlose Babys, aber die Nutzer haben den Clip begeistert geteilt.

- Diese Regeln bringen jedoch nichts, wenn man nicht die richtige Zielgruppe erreicht, die die Videos auch bereit sind zu teilen. Denn die Forscher fanden heraus, dass nur besonders extrovertierte und stärker egozentrierte Menschen bereit sind Videos zu teilen. Deshalb ist es wichtig, die Filme so zu platzieren, dass man genau diese Zielgruppe erreicht. Bzw. die Videos an Orten zu präsentieren, an denen auch andere Grupper eher bereit sind die Ads zu teilen. Ideal ist beispielsweise Facebook, wo Likes und Shares zur Basis des Netzwerkes gehören.

ethority entwickelte mit der gridmaster Social Media Monitoring Technologie eine geeignete Lösung, um den Erfolg und die Verbreitung von Viral Videos oder Online Campaigns zu tracken, Zielgruppen zu segmentieren oder aber geeignete Plattformen und Influencer zu identifizieren.

PS: Make your influence count – TODAY. I have been nominated as candidate to the “next top 100 European personalities influence” the digital industry over the next 12 month. You have until the 21 February to vote on my candidacy. Make a difference and click on the link and select vote. http://nextberlin.eu/person/sten-franke/ Thank you, much appreciated!

Februar 20th, 2012 by Sten Franke

Schon bald wird es kaum noch eine Social Media Marketing Aktion bzw. Kampagne geben, deren ROI nicht gemessen wird. Neueste Untersuchungen von King Fish Media lassen meiner Meinung nach nur diesen Schluss zu.

Social Media ROI Studie: Knapp die Hälfte der Unternehmen messen den ROI

Social Media ROI 2011/2012 Survey - King Fish Media

Die auf Kommunikation spezialisierte Agentur hat herausgefunden, dass bislang nicht einmal die Hälfte der Unternehmen den ROI ihrer jeweiligen Social Media Kampangnen messen. Dabei gibt es längst Social-Media-Intelligence bzw. Monitoring-Tools – wie den gridmaster – mit denen sich der Return on Investment einfach analysieren lässt. Unabhängig davon kann man den kostenlosen ethority Social Media ROI Calculator nutzen.

Von den Unternehmen, die den ROI ihrer Kampagnen gemessen haben, sagte ein Drittel, dass die Aktionen so wie geplant bzw. wie erwartet verlaufen sind. Bei 13 Prozent lagen die Ergebnisse sogar über den Erwartungen.

Besonders interessant ist nun die letzte Gruppe, denn ihr gehört die Zukunft. So haben die Analysten von King Fish Media herausgefunden, dass 29 Prozent aller Befragten mittlerweile einen positiven ROI nachweisen müssen, um auch im kommenden Jahr ihr Social Media Budget bewilligt zu bekommen.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus dieser Studie sind:

1. Social Media ROI Tracking wird zukünftig eine viel höhere Relevanz bekommen, denn immerhin verzichtet noch über die Hälfte aller Befragten auf eine ROI-Analyse.

2. Zum anderen lässt sich erahnen, dass weit mehr als die jetzigen 29 Prozent einen valide gemessenen und positiven ROI vorweisen müssen, um auch für neue Kampagnen entsprechende Budgets einzuplanen.

3. Die Zeiten, in denen der Erfolg von Social Media Kampagnen nur anhand der Anzahl von Fans/Friends/Follower oder einfach pi mal Daumen bewertet werden, gehen vorbei.

Das ist auch gut so, denn von einer guten ROI-Messung und Analyse profitieren alle. Die Nutzer, weil die Kampagnen viel besser auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten werden und die Unternehmen, weil sie ihre Budgets effizienter einsetzen können.

PS: Make your influence count – TODAY. I have been nominated as candidate to the “next top 100 European personalities influence” the digital industry over the next 12 month. You have until the 21 February to vote on my candidacy. Make a difference and click on the link and select vote. http://nextberlin.eu/person/sten-franke/ Thank you, much appreciated!

Februar 17th, 2012 by Mathias Buerk

5 am Freitag   Sten Franke   Trends im Social Media Monitoring und Commerce

Sten Franke

Sten gründete 2006 die ethority-Unternehmensgruppe (40+ Mitarbeiter) und entwickelt Social Media Intelligence Technologien (gridmaster Social Media Monitoring & Commerce Technologie), Marketing-Tools, -Strategien, Kommunikationskonzepte und Forschungsprojekte für Social Media. Die in Hamburg ansässige ethority betreut in diesem Bereich mehr als 50 Bluechips und Brands weltweit.

1. Social Media Monitoring im Jahr 2012: Aus Deiner Sicht ein „must-have“ oder nur ergänzend zu einer bestehenden Strategie?

Social Media Monitoring gehört längst in einigen Unternehmen und Organisationen zu den Standard-Tools zum Zuhören bzw. oder neudeutsch „Social Media Listening“. Viele Firmen beginnen nach den ersten Erfahrungen im Zuhören jetzt auf höherwertige Lösungen beim Social Media Monitoring zu setzen, um einen „Status Quo“ zu evaluieren und danach mittels eines Prototypen ein Data-Set zu entwickeln, welches strategischen Input liefert – Social Media Intelligence.

Für die aktive Einbindung von Social Media Maßnahmen in Marketing, Kommunikation, CRM, dem sogenannten „Act & Engage“, ist es wichtig zu untersuchen, was diese Maßnahmen bringen. Vor allem vor dem Hintergrund des ROI (Return on Investment) und der Frage, welche Werte und Indikatoren (KPIs) man tatsächlich tracken sollte. Deshalb haben wir im Sommer 2011 mit unserer gridmaster Social Media Monitoring Technologie das KPI- und ROI-Tracking, als einer der ersten Social Media Intelligence Provider in Europa, eingeführt.

2. Welche Trends im Social Commerce siehst du als am vielversprechendsten?

Der Trend über den momentan viel gesprochen ist das Thema Data. Die Koppelung von Social Media Data, Scorings & Predictions (gridmaster) mit der E-Commerce Plattform, dem CRM-System, aber auch mit dem Shop selbst. Der Social-Shopper bekommt sicherlich zukünftig je nach Grad seiner sozialen Vernetzung auf Plattformen besondere Rabatte bei Shops (oder Finanz-Credits) plus einen Gutschein, wenn er seinen Kauf bzw. dessen Bewertung mit seiner Community teilt. Die Bedeutung von Social Commerce Scoring Tools nimmt sicherlich zu. Klout ist hier Vorreiter. Customer Ratings & Reviews in Onlineshops etablieren sich als nachhaltiger Faktor für die Steigerung der Sales um bis zu 67% (Link Bazaarvoice.de) – Kundenrezensionen zu Produkten in den Shops (z.B. bei Otto.de) und auf Social Commerce Shopping Seiten (www.shopsquad.com).
Video Reviews (Hauling) zu Produkten werden Einzug halten und durch ihre Authentizität und Glaubwürdigkeit das Vertrauen in Produkte und Kaufentscheidungen extrem steigern. Augmented Reality Apps mit Commerce-Anbindung für virtuelle Anproben und Demos sind auf dem Vormarsch. Alle diese Elemente sind natürlich über Sharingmechanismen mit Social Media verbunden.

3. ROI in Social Media – ein kontrovers diskutiertes Thema. Wie schätzt du die aktuelle Debatte ein?

Die Schlüsselfrage – Wer bezahlt die Rechnung? Natürlich, wir wollen alle wissen was uns Social Media bringt. Daher ist das ROI-Thema zurecht ein Vieldiskutiertes. Unser ROI-Calculator ist ein guter Ansatz, die geleistete Arbeit messbar zu machen. Die monetären Auswirkungen auf Customer Support, Produktentwicklung, Innovation Research, Brand-Awareness, Employer-Branding etc. lassen sich natürlich auch bestimmen.

4. Was begeistert dich täglich an Social Media?

Social Media hat die Welt wie wir sie sehen und erleben absolut bereichert. Neue Freunde oder Gleichgesinnte zu finden, globale Kontakte zu pflegen, Karrierechancen zu maximieren oder einfach nur die Freude über ein gewonnenes Fußballspiel der Lieblingsmannschaft mit anderen zu teilen, nie war das einfacher. Unsere Art zu kommunizieren und zu interagieren ist von einer besonderen Nähe und Transparenz gekennzeichnet. Und das Schöne daran, jeder kann mitmachen! 5 am Freitag   Sten Franke   Trends im Social Media Monitoring und Commerce

5. Facebook oder Google+? Wie wertvoll ist Twitter ?

Jede Plattform hat ihre Vorteile: Facebook nutze ich mehr privat, Google+ und Twitter nutze ich vorrangig für den Job.

Zum Schluß noch in Hinweis eigener Sache: Make your influence count – TODAY. I have been nominated as candidate to the “next top 100 European personalities influence” the digital industry over the next 12 month. You have until the 21 February to vote on my candidacy. Make a difference and click on the link and select vote. http://nextberlin.eu/person/sten-franke/ Thank you, much appreciated!

Februar 17th, 2012 by Mathias Buerk

Helene Fritzsche analyierte als SOMEMO in ihrer MBA Master Thesis, welche Kriterien die verschiedenen Social Media Monitoring Tools erfüllen. Es zeigte sich, dass “ethoritys gridmaster® fast alles bietet, was ihr Framework berücksichtigte. Die einzige Limitierung ist, dass Foto- und Video-Dateien nicht analysiert werden, was keiner der Anbieter momentan kann.“ Von 26 globalen Social Media Monitoring Tools bot der gridmaster von ethority das meiste bei einem nur durchschnittlichem Preis.

Ein weiterer Schluss, der aus dieser Studie gezogen werden kann ist, dass kostenlose Basic Listening Tools keine angemessene Qualität bieten. Hier liegt es an dem Auftraggeber, selber die erhobenen Daten zu sortieren und die Analyse vorzunehmen. Falls Sie ein professionelles Social Media Monitoring durchführen wollen, sollten Sie sich ein professionelles Tool holen. Eine Übersicht über die Ergebnisse der Analyse finden Sie hier.

ethority weltweit Klassenbester im Ranking von Social Media Monitoring Tools!

Benchmark von Social Media Monitoring Anbieter - ethority Bester!

Februar 15th, 2012 by Mathias Buerk

„Es geht ums Geschäft” ist eine Aussage, wenn man entweder mit Unbeteiligten nicht genau über etwas sprechen möchte oder Emotionen außen vor bleiben sollen. Aber haben Emotionen wirklich nichts mit geschäftlichem zu tun? Heute gehen wir dieser Fehlannahme von Managern nach, die nicht auf Social Media Marketing setzen:

9. Love Brand? Emotionen haben in meinem Business nichts zu suchen. Bei mir zählen Fakten.

Ashkan Karbasfrooshan zitiert aus dem Film „Der Pate“: „It’s not personal, it’s business“. Aus seiner Erfahrung erzählt er, dass entgegen dieser Annahme alles persönlich sei. Auch wenn es bei ihm mehr darum geht, wie man sich für seine Firma einsetzt oder für seinen Job, Erfolg gründet auf Emotionen und Hingabe.

Eric Tsytsylin von Millward Brown betrachtet es dagegen von der neuro-biologischen Seite. Ganze Hirn-Regionen sind dem Ausdruck, der Erfahrung und der Verarbeitung von Emotionen gewidmet, sodass es einleuchtet, dass Emotionen vielen Entscheidungen und Verhaltensweisen zu Grunde liegen. Er kommt allerdings zu dem Schluss, dass Emotionen nicht durch Marketing, sondern durch die Produkte selbst den Kunden und die Marke verbinden sollten.

Surajit Sen Sharma verneint dies nicht, für ihn sind Emotionen dennoch ein wesentlicher Bestandteil jeden Marketing-Mixes, um die Kundenloyalität zu erhöhen. Diese Emotionen sollten ebenso wie rationale Gründe den Kunden zum Kauf eines Produktes überzeugen. Diejenige Marke, die nun den Kunden auch emotional überzeugt, hat hier den Wettbewerbsvorteil gegenüber ihren Konkurrenten.

So betrachtet ist es also in einem umkämpften Produktsegment unerlässlich für jede Firma, ihre Kunden emotional anzusprechen, ihre Marke zu einer Love Brand zu machen. Dies geht über Social Media Marketing einfacher als über Zeitungsannoncen oder Werbe-Spots, da hier der Kunde von sich aus einen Dialog eingeht. Hier wird er persönlich angesprochen, er wird wahrgenommen, und so entstehen Emotionen, die stabiler sind als Preis- oder Leistungsschwankungen. Und noch dazu kann das Unternehmen ihre Kunden so besser kennenlernen und daraus ihre Produkte besser auf ihre Zielgruppe abstimmen. Social Media Marketing ist eine große Bereicherung für jeden wirtschaftlich aktiven Akteur, egal ob B2B oder B2C, ob multi-nationaler Konzern oder mittelständischer Betrieb.

Februar 14th, 2012 by Mathias Buerk

Richtig gute Videos, die witzig, innovativ und einzigartig sind, schaffen es, unsere Aufmerksamkeit zu bekommen. Ihre Produktion kann als Marketing-Coup für Unternehmen in die Geschichte eingehen. Heute betrachten wir hier Videos von Airlines, die als solches gelten können. Viel Spaß dabei!

Germanwings – Guerilla

Argentinian Airlines – Plane in the Box

Frontier Airlines – Hase

Virgin Atlantic – Verheiratet

Southern Airlines – 2. Klasse

Continental Airlines – Take-Away

1Time Airline – Kopf-Freiheit

KLM – Rennen nach Hause

Turkish Airline – ManU

Virgin Atlantic – Fliegen

Februar 13th, 2012 by Mathias Buerk

Die HSMA (Hospitality Sales und Marketing Association) Deutschland e.V. ist der Verband der Sales- und Marketingfachkräfte in Hotellerie und Tourismus. Sie bildet das Netzwerk und den Wissenspool zu allen relevanten Sales & Marketing Themen der Hospitality Branche. Gerade für die Hotel- und Tourismusbranche gibt es viele unausgeschöpfte Potenziale in den Social Media. Monitoring, Social CRM, E-Commerce und weiteres kann einen unschlagbaren Wettbewerbsvorteil bedeuten. ethority spricht @HSMA über Social Media Strategien, Kampagnen und Monitoring Lösungen

Stefan Reihl, langjähriger Research Manager bei ethority, wird am 14.02.2012 im Hotel Atlantic Kempinski in Hamburg ab 16:30 Uhr über intelligente Social Media Strategien, Kampagnen und auf den Kunden maßgeschneiderte Monitoring-Lösungen einen Vortrag halten. Er wird auch einen Blick über den Tellerrand werfen und weitere Möglichkeiten wie Social Recruiting und Mobile Marketing vorstellen. ethority kann Unternehmen aus der Hotel- und Tourismusbranche in Sachen Social Media beraten, begleiten und führen. ethority kann Ihnen helfen, Ihren Erfolg zu messen und sie gezielt verstärken.

Februar 13th, 2012 by Claas Hansen

Heute startet in Hamburg die Social Media Week mit einem Programm, das sich sehen lassen kann.

ethority ist vor Ort… Lets meet Meet us @ Social Media Week Hamburg 2012


Einige Programm Highlights:

  • Social Business: Hamburger Hausbesuche Facebook (Mo. 10.00 Uhr)
  • Digital Employer Branding – vom Inserat zur Interaktion (Die. 12.00 Uhr)
  • Social Media KPI’s – Erfolge messbar machen (Die. 20.00 Uhr)
  • Social Media – Kulturwandel oder Marketinghype? (Mi. 12.00 Uhr)
  • Wertewandel, Social Media und Politik (Mi. 15.30 Uhr)
  • Seminar: Datenschutz, Social Media und Marketing (Mi. 18.00 Uhr)
  • News in realtime: Social Media as a source for news coverage (Do. 18.00 Uhr)
  • Social Media meets Digital Design (Fr. 18.00 Uhr)

Alle Termine im Überblick:

http://socialmediaweek.org/schedule/?locale_id=29


Februar 9th, 2012 by Mathias Buerk

Manch einer denkt sich, Social Media sei nur etwas für ein paar wenige Computer-Freaks. Deren Annahme, warum Unternehmen NICHT Social Media nutzen sollten, lautet dementsprechend:

8. Analysen? Ich weiß, was meine Kunden denken. Dafür brauche ich kein „Monitoring“ oder Analysen von irgendwelchen Nerds.

Wissen Sie wirklich, was Ihre Kunden denken? Ist es die volle Wahrheit, oder nur ein Bruchteil dessen, was sie wirklich über Sie reden? Mit der Automated Sentiment Analysis gibt es beispielsweise ein Tool, welches kostengünstig viele Emotionen erheben kann, die Ihre Firma betreffen. Micheal Burwen, seines Zeichens Business Analyst, der die Palo Alto Management Group mit gründete und ihr vorsaß, sieht darin gar das Ende der klassischen Marktforschung. So weit wollen wir nicht gehen. Allerdings gibt es durchaus viele Gründe, warum „Monitoring“ oder Analysen von Nerds für Sie sinnvoll sind.

Da ist zum einen die schnelle Geschwindigkeit, mit der die Daten erhoben werden können. Zusätzlich ist die Erhebung von Kundenmeinungen global und losgelöst von geographischen Grenzen. So haben Sie also schnell viele Daten, die von höchst unterschiedlichen Kunden stammen. Die News Direct schrieb gestern darüber. Diese schnelle Geschwindigkeit kann die rapide Verbreitung von Informationen im Netz gut verfolgen.

So kann also in den Social Media mindestens eine gute Ergänzung zur klassischen Marktforschung gesehen werden. Compass Healthcare Marketers gehen in ihrem Blog darauf ein, wie sich diese beiden Methoden miteinander verbinden lassen. So können Marketer damit eine solide Basis für das Wissen über Kundenbedürfnisse, Gefühle und Meinungen gegenüber einem Produkt oder einer Marke erlangen. Es lassen sich Hypothesen daraus gewinnen, die mit der traditionellen Marktforschung validiert oder falsifiziert werden können. Und nicht zuletzt lassen sich hiermit neue Erkenntnisse gewinnen, die von den geschlossenen Fragebögen der Marktforschung unentdeckt blieben.

Sind Sie nun davon überzeugt, dass Sie aus Social Media Monitoring viele Vorteile gewinnen können? Dann sehen Sie sich nach einem seriösen Partner um, der auf Sie als Kunden individuell eingeht und so nur für Sie relevante Daten erhebt, analysiert und interpretiert sowie Ihnen darüber berichtet. Wir geben Ihnen gerne detailliertere Auskunft über unsere Service, also kontaktieren Sie uns bei Interesse!

Februar 7th, 2012 by Mathias Buerk

Heute widmen wir uns bei den ethority Top 10 viralen Videos Zahpasta & Kaugummis. Schlechter Atem, Beleuchtung, erotische Abenteuer, und und und… Die Werbebranche lässt sich viel einfallen. Welcher Spot hat euch am besten gefallen?

1. Das Eichhörnchen sagt, warum Zahnärzte Trident nicht empfehlen

2. Auch Kühe müssen in Indien bei der Partnersuche saubere Zähne haben

3. Licht an mit Happydent White

4. Mit einem Lächeln kannst du alles sagen

5. Warum schlechter Atem zu Selbstmord verleitet

6. Schlechter Atem bei der Meditation stört den Frieden

7. Mit geschlossenem Visier besser frischen Atem haben

8. Sexy Frau doch nicht sexy?

9. Kein Spaß mit schlechten Zähnen?

10. Beiß dir nicht die Zähne aus!