Januar 27th, 2012 by Nelli Ranck

Kurz vorm Wochenende stellen wir euch den PR-Berater Mirko Lange vor, der uns heute zu 5 Fragen über Social Media Rede und Antwort gestanden hat.

Fünf am Freitag – mit Mirko Lange

Zur Person: Mirko Lange ist Chef der Münchner Kommunikations-Agentur talkabout communications. Er begreift sich als ein neuer Typ von PR-Beratern, die als Öffentlichkeits-ARBEITER den direkten Dialog mit den Stakeholdern suchen, auch und vor allem durch die neuen Möglichkeiten des Internets. Zudem berät er Unternehmen bei der strategischen Integration von Social Media. Zu den Kunden von talkabout gehören neben einer Reihe von Start-Ups und IT-Unternehmen  u.a. auch die Deutsche Bahn und die Commerzbank.

1. Wie definieren Sie Social Media Intelligence?

Ganz allgemein als Gegenteil von “Social Media Stupidity”. Dass man also darüber nachdenkt, was man tut. Ansonsten könnte man das sicherlich wie folgt definieren: “Verfahren und Prozesse zur systematischen Analyse (Sammlung, Auswertung und Darstellung) von Daten in elektronischer Form mit dem Ziel, Erkenntnisse zu gewinnen, die in Hinsicht auf die Ziele von Social Media bessere operative oder strategische Entscheidungen ermöglichen”… also analog zu “Business Intelligence”. Ich glaube allerdings nicht, dass “Social Media Intelligence” aktuell irgendeine Rolle spielt – jedenfalls nicht so lange, bis sich Unternehmen überhaupt mal zu “Social Media” strategisch verhalten – ja überhaupt erst einmal vernünftige Ziele definieren. Da fehlt es nämlich an allen Ecken und Enden. Aktuell halte ich das Thema eher für schädlich, weil es leicht dazu führt, dass man wieder alles auf irgendwelche operativen Kennzahlen ausrichtet, die überhaupt nichts aussagen.

2. Inwieweit haben Sie (Social) SEO im Unternehmen verankert?

Wir wissen, dass Inhalte, die wir ins Internet stellen – egal ob “in Social Media” oder woanders – von Suchmaschinen indiziert werden und wir kennen die Mechanismen, nach denen sie das tun.

3. Social TV, Location Based Services, Social Gaming etc. – nur ein Hype oder ein ernst zu nehmendes Thema in 2012?

Ich sehe weder einen “Hype” noch würde ich sagen, dass diese Themen per se “ernst zu nehmen” sein. Aber es sind definitiv Themen. Allerdings nicht für jeden. Man muss sie sich also ganz entspannt anschauen, und dann entscheiden, ob man diese Möglichkeiten nutzt. Aber auch hier gilt: Wer sein Spiel nicht kennt, dem ist kein Wind günstig.

4. Fans zu Kunden machen oder: Was nützen 200.000 Fans, wenn keiner kauft? Wie denken Sie darüber?

Ich denke (und das meine ich wirklich ernst!), dass es in keiner Weise intelligent ist (s.o.) “Fans zu Kunden” machen zu wollen. Im Gegenteil. Zuerst sollte man Kunden zu Fans machen. Das ist vielleicht auch meine allergrößte Kritik und auch das, was ich oben mit “vernünftige Ziele” meinte. Zunächst: Man gewinnt im Social Web keine “Fans”. Die gewinnt man nur im echten Leben. Und dann: Wer er es nicht einmal schafft, seine Kunden zu Fans zu machen, wird es mit Nicht-Kunden noch viel weniger schaffen. Zudem erreicht man seine bestehenden Kunden ja auch leichter. Daraus folgt zwingend, dass man mit seinen bestehenden Kunden anfängt. Und wenn man das schafft, dann wird man ohnehin keine Probleme mehr haben, neue Kunden zu gewinnen. Denn dann ist man gut, und man hat viele Unterstützer.

Fünf am Freitag – mit Mirko Lange

5. Unternehmensblog: Überflüssig seit dem Boom von Facebook und Google+ Unternehmensseiten oder immer noch ein Must-Have?

Ein Unternehmensblog war noch nie ein generelles “Must-Have”. Und natürlich gibt es immer noch sehr gute Gründe, ein Unternehmensblog zu betreiben.

Januar 25th, 2012 by Nelli Ranck

Auch in 2012 wollen wir euch wieder Virals präsentieren, die unserer Meinung nach das Zeug zum Klassiker haben. Wir starten mit einer Auswahl an Spots für Produkte aus dem Bereich Alcoholic & Non Alcoholic Beverages. Ist euch der espressotrinkende George Clooney lieber, oder eher Eva Herzigova beim Degoustieren eines Dom Perignons? ethority Top 10 | Virale Videos • Heute: Getränke

1. Pepsi:

2. Coca-Cola

3. Fanta:

4. Starbucks “Glen” Survivor:

5. Stolichnaya Vodka:

6. Nespresso:

7. Red Bull:

8. David Lynch Signature Coffee:

9. Dom Perignon:

10. Camardgoba Wines:

Januar 6th, 2012 by Nelli Ranck

Liebe Leser, herzlich willkommen zu der ersten Ausgabe unserer Freitagsrubrik in 2012. Carsten Ludowig von der XING AG ist der heutige Gast der Social Media Runde:

Fünf am Freitag – mit Carsten Ludowig

Zur Person: Carsten Ludowig (39), Director Advertising & Partnerships bei der XING AG, ist für die Vermarktung der Plattform sowie für den Ausbau und die Leitung der Business Unit Advertising & Partnerships verantwortlich. Carsten Ludowig hat über 14 Jahre Erfahrung in der der Produktentwicklung, dem Produktmanagement und der Vermarktung digitaler Medien. Vor seinem Wechsel zur XING AG war Ludowig bei G+J Electronic Media Sales tätig. Zuvor bekleidete Ludowig sieben Jahre lang verschiedene leitende Positionen bei der T-Online Tochter Interactive Media.

1. Wie definieren Sie Social Media Intelligence?

Social Media Intelligence bedeutet für mich zuerst einmal systematisches Monitoring der verschiedenen Social Media-Kanäle. Ich muss wissen, wo und in welcher Form ein Unternehmen, mein Produkt und meine Marke gerade ein Thema sind, diese  Aktivitäten systematisch erfassen und die Informationen dann auch richtig deuten. Auch seine Zielgruppe genau zu kennen ist Social Media Intelligence. Auf XING z.B. können Unternehmen, die ein Unternehmensprofil betreiben, anhand der beruflichen Profile Ihrer Abonnenten sehen, wer diese sind und daraus ableiten, wie diese optimal angesprochen werden können.

2. Inwieweit haben Sie (Social) SEO im Unternehmen verankert?

SEO ist für uns natürlich ein wichtiges Thema und wird schon bei der Produktentwicklung mitgedacht. Zudem werden wir von einer Agentur bei der Onsite-Optimierung fachlich unterstützt.

3. Social TV, Location Based Services, Social Gaming etc. – nur ein Hype oder ein ernst zu nehmendes Thema in 2012?

Soziale Medien oder Techniken, mit denen man diese bespielen kann, sind entweder längst fest etabliert oder auf dem Wege dahin. Dies geht quer durch alle Generationen und gilt sowohl im privaten Umfeld sowie im Business-Kontext. Nehmen wir Location Based Services: Bei XING setzen wir z.B. mit dem “Mobile Handshake” auf LBS, eine mobile Funktion, mit dem sich zwei Nutzer, die sich z.B. auf einer Konferenz begegnen, per Smartphone verbinden können. Auch auf die Werbung hat der Social Trend natürlich großen Einfluss: Social Advertising wird in diesem Jahr auch auf unserer Plattform an Bedeutung gewinnen.

4. Fans zu Kunden machen oder: Was nützen 200.000 Fans, wenn keiner kauft? Wie denken Sie darüber?

Ich denke, dass man das Investment in Social Media-Aktivitäten nicht anhand von kurzfristig gedachten KPIs, sondern anhand des langfristig generierten Wertes für die Marke bewerten sollte. Allein die Tatsache, dass ein Unternehmen sich in sozialen Medien engagiert, zahlt aber schon auf die Marke ein, zeigt das Unternehmen doch damit, dass es eine zeitgemäße Form nutzt, um mit potentiellen Bewerbern, Kunden und Interessenten zu kommunizieren.

Fünf am Freitag – mit Carsten Ludowig

5. Unternehmensblog: Überflüssig seit dem Boom von Facebook und Google+ Unternehmensseiten oder immer noch ein Must-Have?

Unternehmensblog und Unternehmensseiten, das ist für mich kein Entweder-Oder, sondern ein Und. Der Unternehmensblog kann als eine Art Home Base fungieren, ein zentraler Platz, auf dem Themen ausführlich behandelt werden können. Unternehmensseiten und andere soziale Kanäle sind wichtig, um diese zu verbreiten und Besucher zu triggern.

Dezember 29th, 2011 by Nelli Ranck

Die Winterzeit ist auch die Zeit der Süßigkeiten. In keiner anderen Jahreszeit wird so viel und so gerne Süsses konsumiert, was bei der Fülle der Anlässe auch kein Wunder ist: Nikolaus, die Adventstage, Weihnachten und dann schließlich Silvester. Schokolade, Pralinen, Kekse und Plätzchen oder leckere  Kuchen – die Auswahl ist ja auch grenzenlos. Und auch süsse Werbung hat es in sich, aber schaut doch am besten selber:

1. Starburst

2. Cadbury

3. Snickers

4. Oreo

5. Twix

6. Lindt

7. M&Ms

8. Kinder Riegel

9. FLING

10. Nestle

Dezember 23rd, 2011 by Nelli Ranck

Heute bei uns zu Gast: Stefanie Kleebauer, Social Media Managerin bei Danone Deutschland GmbH.

Fünf am Freitag   mit Stefanie Kleebauer

Zur Person: Stefanie Kleebauer studierte an der Universität Regensburg Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Marketing und Technologie- & Innovationsmanagement. Nach ihrem Studium war sie in verschiedenen Marketing-Abteilungen tätig. Ab 2008 organisierte sie als Projektleiterin bei Kongress Media Konferenzen und Veranstaltungen rund um die Themen Social Media, Community Management sowie PR 2.0 und eignete sich ein umfassendes Wissen in diesen Bereichen an. Im Januar 2011 wechselte sie von der Veranstalterseite hin zur Unternehmensseite und ist seither als Social Media Managerin bei Danone tätig.

1.    Social Media Monitoring in 2012: Aus Ihrer Sicht zwingend erforderlich oder nur zusätzliches Tool in einer Strategie?

Social Media Monitoring ist zweifelsohne die Grundlage, um Social Media für ein Unternehmen betreiben und strategisch einsetzen zu können. Viele Abteilungen können davon profitieren. Art und Umfang sind jedoch von Produkt, Marke oder Unternehmensgröße stark abhängig.

2.    Wo sehen Sie die wichtigsten Trends im Social Commerce?
Die Kunden vertrauen immer mehr der Meinung und Bewertung vieler. Darum werden auch im Social Commerce die sozialen Netzwerke, insbesondere Facebook sowie mobile Applikationen der Händler stärker genutzt werden als bisher.

3.    Wie bewerten Sie die aktuelle Debatte rund um das Thema ROI im Social Media?

Für den strategischen Einsatz ist die Festlegung von konkreten Zielen unumgänglich. Man muss sich schließlich fragen, was man mit Social Media wirklich erreichen möchte. Eine allgemein gültige Faustformel kann jedoch meines Erachtens nicht definiert werden.

4.    Was fasziniert Sie an Social Media besonders?

Social Media ist immer überraschend. Oft entscheidet eine Portion Glück über Erfolg oder Niederlage. Das macht die Arbeit und das ganze Umfeld spannend und nie wirklich langweilig. Ebenso finde ich viele Persönlichkeiten innerhalb der Social Media Szene faszinierend.

5.    Ihr Favorit: Facebook oder Google+? Welchen Wert hat Twitter für Sie?

Einen Favoriten gibt es für mich derzeit nicht. Beide Plattformen haben ihre eigene Lebensberechtigung, da sie unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Facebook bietet mehr und mehr Small-Talk, Google+ lässt auch fachliche Diskussionen zu. Twitter bleibt der Kanal für mich, wenn ich nur Lust auf Häppchen habe.

Fünf am Freitag   mit Stefanie Kleebauer
6.    Social Media Managerin bei Danone GmbH  – wie können wir uns das vorstellen? Wie sieht Ihr Tagesablauf aus?

Zum Glück ist mein Tagesablauf nicht immer gleich. Neben stetigem Monitoring, kümmere ich mich um die Marken- sowie Unternehmenskommunikation, pflege unsere Social Media Kanäle und entwickle, mit den Markenteams zusammen, strategische Konzepte. So kann jeden Tag etwas Neues auf einen zukommen, mit dem man nicht unbedingt gerechnet hat.

Dezember 16th, 2011 by Nelli Ranck

Heute dürfen wir bei uns Sebastian Keil, Etat-Direktor und Leiter Beratung bei Scholz & Friends Digital in Hamburg, begrüßen.

Fünf am Freitag – mit Sebastian Keil

Zur Person: Keil (37) studierte Amerikanistik an der Universität in Hamburg. Nach seinem Magisterabschluss begann er seine Karriere bei WBN: Büro für Kommunikation als PR-Berater, wo er später die Leitung der Unit WBN:DIGITAL übernahm und für die Projektleitung, das Business Development und die Neukundenakquise zuständig war. Seit 2011 ist er als Leiter Beratung bei Scholz & Friends Digital und betreut Kunden wie Opel, Vodafone, BIG Direkt und Robinson. Sebastian Keil erhielt 2006 eine Auszeichnung beim PR Report Award. Er führt seit fünf Jahren einen Videopodcast und bloggt.

1. Social Media Monitoring in 2012: Aus Ihrer Sicht zwingend erforderlich oder nur zusätzliches Tool in einer Strategie?

In welcher Form auch immer, das Zuhören gehört auf jeden Fall zu einer Aktion oder Kampagne dazu. Wie ausgeprägt man das gewichtet ist natürlich von Strategie und Kreation abhängig, aber man sollte schon geordnet im Auge behalten, was drumherum passiert.

2. Wo sehen Sie die wichtigsten Trends im Social Commerce?

Im deutschsprachigen Raum werden wir Gehversuche im Facebook-Commerce sehen, und ich hoffe auf weniger konstruierte Cases insgesamt. Ich glaube das vor allem zu niedrige Budgets und zu unerfahrene Dienstleister dafür verantwortlich waren, dass es in der Vergangenheit nur wenig “Verkauf” im Social Web gab, der echt Spaß gemacht hat. Und wenn es Spaß macht und der Preis ok war, dann erzähl ich davon auch meinen Freunden…

3. Wie bewerten Sie die aktuelle Debatte rund um das Thema ROI im Social Media?

Aktuelle Debatte? Die Frage gibt es seit knapp 5 Jahren und jedes Jahr wieder. Wir sprechen hier über Unternehmensziele, die man mit Hilfe von Social Media erfüllen möchte. Und dann gibt es Kampagnenziele, die erreicht werden wollen. Das kann man nur unterstützen, denn nur so kann man eine Aktion fundieren und ausrichten – mit genauen Zielvorgaben. Hinterher muss man sich dann einen Review gefallen lassen. Auch das kann ich nur unterstützen, denn nur so können Unternehmen und Agentur lernen. Bedeutet das, dass hinter jeder Aktion eine Eurosumme steht? In keinem Fall, ROI steht für mich nicht automatisch für Quantitatives

4. Was fasziniert Sie an Social Media besonders?

Der Facettenreichtum, das Angebot, das Persönliche.

5. Ihr Favorit: Facebook oder Google+? Welchen Wert hat Twitter für Sie?

Facebook sehr privat und Twitter immer und überall. Google+ habe ich nicht so integriert, auch weil sich mit dem neuen Job mein Tagesablauf etwas verändert hat. Aber das kann noch kommen.

Fünf am Freitag – mit Sebastian Keil

6. Etat-Direktor Digital bei Scholz & Friends – wie können wir uns das vorstellen? Wie sieht Ihr Tagesablauf aus?

Das tolle an der Arbeit in einer Werbeagentur ist ja, dass es selten zwei Tage gibt, die gleich aussehen. In der letzten Woche war ich sehr viel in Abstimmungsmeetings mit Kreativen und Kunden, bin zu Kunden gereist, um mit Kollegen neue Ideen vorzustellen und habe viel telefoniert. Wenn möglich habe ich aber morgens eine Sondierungsphase in der ich aktuelle News und Blogposts lese, und gezielt den Tag priorisiere. In der Regel gelingt es mir, das Büro relativ pünktlich zu verlassen, um dann abends nachdem die Kinder im Bett sind noch ein bisschen zu arbeiten.

Dezember 16th, 2011 by Nelli Ranck

Reden ist Silber, telefonieren ist Gold? Letzte Woche haben wir unterhaltsame Commercials zu Produkten aus dem Home-Entertainment-Bereich präsentiert. Heute haben wir uns für Smartphones und Telekommunikationsanbieter entschieden – erstere sind neben Unterhaltungselektronik gern gesehene Gäste unter dem Weihnachtsbaum. Viel Spaß, vielleicht lasst Ihr Euch ja inspirieren. ethority Top 10 | Virale Videos • Heute: Smartphones & Telekommunikationsanbieter

1. Nokia:

2. T-Mobile:

3. Bouygues Telecom:

4. Beeline:

5. Samsung:

6. Apple (at & t):

7. LG:

8. Blackberry (at & t):

9. Motorola (Verizon):

10. o2:

Dezember 9th, 2011 by Nelli Ranck

Der heutige Gast unserer digitalen Fragerunde ist Mirko Kaminski (40), Inhaber und CEO der Kommunikationsagentur achtung!, Hamburg und München.

Fünf am Freitag – mit Mirko Kaminski

Zur Person: Während seines Studiums der Politik arbeitete Mirko Kaminski bei Radio Schleswig-Holstein als Redakteur sowie zuletzt als Produzent der Morningshow. Nach Abschluss des Studiums wechselte der gebürtige Fehmaraneri zu Burson-Marsteller nach Frankfurt und beriet dort in erster Linie Finanzdienstleister. Bei der Citibank war er anschließend als Pressesprecher tätig. 2001 gründete Kaminski die achtung! kommunikation GmbH – heute kurz achtung! Die Agentur beschäftigt 100 Mitarbeiter und ist unter anderem für eBay, Deutsche Bahn, Duden, Vapiano, Jaguar, Lego und Zewa tätig.

1.    Social Media Monitoring in 2012: Aus Ihrer Sicht zwingend erforderlich oder nur zusätzliches Tool in einer Strategie?

Sie würden wahrscheinlich gern – weil gut fürs Geschäft – “zwingend erforderlich” hören. Aber meine – vielleicht unbefriedigende – Antwort ist: Kommt drauf an!

2.    Wo sehen Sie die wichtigsten Trends im Social Commerce?

Da müsste ich erstmal Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach, unseren Top-Digital-Strategen, und sein Team fragen. Generell aber ist selbst mir klar, dass mehr und mehr CRM- und Social-Media-Daten zusammengeführt werden dürften, um zu noch deutlicheren Personenprofilen und somit passgenauen Angeboten zu kommen.

3.    Wie bewerten Sie die aktuelle Debatte rund um das Thema ROI im Social Media?

Ach, wenn doch nur all die Energie, die in den vergangenen Jahren – und zwar nicht nur bezüglich Social Media – in ROI-Debatten draufgegangen ist, in starke Kommunikationsstrategien und -ideen geflossen wäre! Klar, Kommunikation muss Ziel haben und Ergebnisse zeigen. Aber Ziel und Ergebnis lassen sich bei weitem nicht immer in Euro angeben.

4.    Was fasziniert Sie an Social Media besonders?

Die Unmittelbarkeit und die unverzügliche Resonanz. Ich nutze diese Möglichkeiten zuweilen, um im Kleinen unauffällig und risikoarm Ideen zu testen, die womöglich später zu Konzepten werden.

5.    Ihr Favorit: Facebook oder Google+? Welchen Wert hat Twitter für Sie?

Sie alle haben ihren Wert, ständiger Favorit aber ist keiner für mich. Das wechselt abhängig davon, was ich gerade mitteilen, beobachten oder aber anstoßen möchte. Da ist mal der eine, mal der andere weiter vorne.

Fünf am Freitag – mit Mirko Kaminski

6.   CEO und Social Media – wie passt das zusammen? Wie sieht Ihr Tagesablauf aus?

Ich werde manchmal von anderen Agenturgeschäftsführern gefragt, woher ich überhaupt die Zeit nehmen würde, “so viel” im Social Web zu machen. Meine Gegenfrage ist dann immer: “Wie habt Ihr denn nur Euren Laden organisiert, dass Ihr dafür keine Zeit habt?”

Dezember 2nd, 2011 by Nelli Ranck

Heute begrüßen wir zur unseren Runde Alexander Hauser, Geschäftsbereichsleiter Online-Marketing bei Sparkassen-Finanzportal GmbH.

Fünf am Freitag – mit Alexander Hauser

Zur Person: Alexander Hauser leitet den Geschäftsbereich Online-Marketing beim Sparkassen-Finanzportal. Auf Agenturseite betreute Herr Hauser namhafte Markenetats wie Mercedes-Benz, Panasonic, Ramazzotti oder Levi’s, bevor er in die Finanzwirtschaft wechselte. Seit 2004 ist er im Social Web aktiv und berät in seiner jetzigen Funktion Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe im Aufbau Ihrer Social Media-Aktivitäten.

1. Social Media Monitoring in 2012: Aus Ihrer Sicht zwingend erforderlich oder nur zusätzliches Tool in einer Strategie?

Social Media Monitoring ist in der Sparkassen-Finanzgruppe ein essentielles Basiswerkzeug in der Kommunikation. Zum einen als Grundlage unseres eigenen Reputationsmanagements, zum anderen aber auch als Marktforschungstool und zur Resonanzmessung unserer Social Media-basierten Kampagnen wie die diesjährige “Giro sucht Hero”-Kampagne.

2. Wo sehen Sie die wichtigsten Trends im Social Commerce?

Ich sehe nicht unbedingt den Trend, Produktabschlüsse direkt über Social Media-Plattformen zu tätigen, vor allem nicht im Finanzdienstleistungsbereich. Aber die Meinungsbildung und Informationsaggregation zu Produkten und Dienstleistungen wird massgeblich auch über Social Media bestimmt. Daher ist es für uns wichtig, in Social Media-Umfeldern Informationen und Angebote bereit zu halten, die es unseren Kunden und Zielgruppen möglichst einfach machen, mit uns zu interagieren und die auch einen Mehrwert darstellen.

3. Wie bewerten Sie die aktuelle Debatte rund um das Thema ROI im Social Media?

Die Social Media-Aktivitäten einer Marke oder eines Unternehmens können nicht im luftleeren Raum stattfinden, daher ist die Diskussion um messbare Ergebnisse wichtig und richtig, um auch die damit verbundenen Aufwände zu rechtfertigen. Der ROI kann aber nicht oder nicht nur anhand von Umsatz- und Ertragsgrößen definiert werden, Social Media ist komplexer als das. Den Ansatz der Social Media Balanced Scorecard zeigt hier vielfältige Aspekte jenseits von rein finanziellen Größen, die den ROI definieren können.

4. Was fasziniert Sie an Social Media besonders?

Als gelernter “klassischer Werber” hat es mich früher immer gestört, daß man zuerst eine groß angelegte Kampagne umsetzt und danach wiederum viel Geld in Marktforschung anlegen musste, um nachzuweisen, wie sich die Imagewerte meiner Zielgruppe in Bezug auf mein Produkt oder meine Dienstleistung verändert haben. Onlinekommunikation und im speziellen Social Media-Kommunikation gibt mir unmittelbares Feedback, wo ich mit meiner Marke und meinem Produkt stehe. Viele Unternehmen scheuen noch den Social Media Dialog aus Angst vor Kritik und negativen Äusserungen. Das Gegenteil sollte der Fall sein: begrüßen Sie Kritik, begegnen Sie ihr auf Augenhöhe und sehen Sie darin immer eine Chance zur Verbesserung ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistung. Die Sparkassen haben in Deutschland 50 Millionen Kunden und die sagen uns schon sehr genau, wo der Schuh drückt. Unsere Pflicht ist es, dem Kunden zuzuhören und ihn Ernst zu nehmen, gerade in Zeiten einer Finanzmarktkrise.

5. Bevorzugen Sie Facebook oder Google+ ? “Liken Sie noch, oder Plussen Sie schon?”

Wir “liken”, beobachten die Entwicklungen rund um Google+ aber weniger aus dem Social Media-Blickwinkel sondern mehr aus dem SEM / SEO-Blickwinkel. Für Social Media-Dialog hat Google+ derzeit noch einige Defizite (Reichweite, fehlende Interaktionsmöglichkeiten auf Unternehmensseiten, kryptische URL’s, Adminstrukturen von Unternehmensseiten), die aus unserer Sicht erstmal gelöst werden müssen, bevor wir aktive Präsenzen dort in Betracht ziehen würden.

Fünf am Freitag – mit Alexander Hauser

6. Geschäftsbereichsleiter Online-Marketing bei Sparkassen-Finanzportal GmbH – wie können wir uns das vorstellen? Wie sieht Ihr Tagesablauf aus?

Als zentraler Internetdienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe beraten und unterstützen wir die 428 Sparkassen in Deutschland in allen Belangen des Online-Marketings und -Vertriebs. Durch die dezentrale Struktur der Sparkassen ist das viel mit Reisetätigkeit verbunden, die einen auch in die ländlicheren Gebiete Deutschlands führt. Social Media ist momentan auch das bestimmende Thema unserer Gespräche mit den Sparkassen, da wir uns früh dem Thema gewidmet haben können wir unseren Sparkassen schon sehr ausführliche Informationen und Services rund ums Thema anbieten. Social Media Monitoring zum Beispiel ist hier für die meisten Sparkassen ein unverzichtbares Tool geworden, um eben auch die Diskussion im Social Web zum eigenen Institut besser erfassen und bewerten zu können um letztendlich auch in einen aktiven Dialog mit den Kunden zu treten.

Dezember 1st, 2011 by Nelli Ranck

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Aus diesem Grund zeigen wir euch heute eine Reihe von Spots, die sich um Lebensmittel drehen – guten Appetit! Apropos: In einem der Spots taucht übrigens der 25-jährige Brad Pitt auf. ethority Top 10 | Virale Videos • Heute: Lebensmittel & Fastfood Restaurants

1. Müller Milch:

2. McDonalds:

3. Panda:

4. Burger King:

5. Pizza Hut:

6. Hillshire Farm:

7. Hell Pizza:

8. Pringles:

9. Yeo Valley:

10. Müller wünderful stuff:

November 30th, 2011 by Nelli Ranck

Heute sind wir bei der nächsten These unseres Artikels Wann Sie in Social Media NICHT aktiv werden sollten! angelangt:

6. Strategie? Meine Strategie heißt: Ich muss nicht jeden Trend mitmachen. Das war in den letzten 20 Jahre erfolgreich und gilt auch für die nächsten 20 Jahre.

Warum ist eine Social Media Strategie heutzutage unerlässlich? Warum sollte grundsätzlich jedes Unternehmen, das im Social Web aktiv werden möchte oder es bereits ist, über eine fundierte SoMe Strategie verfügen?

Laut einer McKinsey Studie, haben Unternehmen, die eine Social Media Strategie entwickelt haben, einen positiven ROI.

Dass sich eine Social Media Strategie lohnt, kann man auch am Beispiel erfolgreicher, global agierender Unternehmen wie z.B. Starbucks, Coca Cola oder Red Bull beobachten. Letzteres ist mit einem globalen Marktanteil von ca. 70 Prozent der weltweite Marktführer bei Energydrinks und verfügt über eine klar definierte Social Media Strategie.

Umso erstaunlicher ist es, dass es auch im Jahr 2011 den meisten Unternehmen eine bis ins Detail ausgearbeitete Social-Media-Strategie fehlt. Interessante Ergebnisse lieferte diesbezüglich die Studie Social Media Governance 2011, eine Gemeinschaftsstudie der Universität Leipzig, des Magazins pressesprecher und Fink & Fuchs PR, die Kompetenzen, Strategien von Unternehmen, Behörden und Non-Profit-Organisationen für den Bereich Online-Kommunikation im Social Web zum Thema hatte. Laut dieser Studie verfügen zwar Zwei Drittel der deutschen Unternehmen über Social-Media-Kommunikationsstrategien, allerdings meist nur für einzelne Plattformen (43,8 Prozent), nur 20 Prozent für das Gesamtunternehmen. Zudem fehlt in den meisten Unternehmen die Voraussetzungen für eine Social Media Governance.

Was ist entscheidend für eine funktionierende Strategie im Social Web ?

“Know Your Voice, Time Your Content, Know Your Audience, Solve Problems, Be True” – laut Mashable sind dies die wesentlichen Komponenten.

“Erfahrung sammeln, das Image erkunden, Ziele definieren, Zielgruppen und Kanäle wählen, Struktur und Abläufe festlegen, Inhalte definieren, Demokratie wagen, Ergebnisse und Dienstleister kontrollieren” - diese sieben Schritte empfiehlt Sonja Salmen, Professorin für E-Strategie & Electronic Business an der Hochschule Heilbronn, Social Media Einsteigern und rät jedem Unternehmen, soziale Netze in die Marketing- / Kommunikationsstrategie zu integrieren.

November 25th, 2011 by Nelli Ranck

Heute ist bei uns zu Gast Nico Lumma, Director Social Media bei Scholz & Friends.

Fünf am Freitag – mit Nico Lumma

Zur Person: Nico Lumma ist als Director Social Media bei Scholz & Friends in Hamburg tätig. Er ist im Gesprächskreis Netzpolitik des SPD Parteivorstandes und leitet den AK Digitales Leben und Arbeiten in Hamburg der SPD Hamburg. Er ist ein begeisterter Blogger, war Ständiger Sachverständiger der Enquete Kommission „Verantwortung in der medialen Welt“ am Landtag Rheinland-Pfalz 2009/2010 und wurde 2007 von der Zeitschrift Tomorrow zu den Top 20 Web 2.0 Pionieren in Deutschland gewählt.

1.    Social Media Monitoring in 2012: Aus Ihrer Sicht zwingend erforderlich oder nur zusätzliches Tool in einer Strategie?

Huch, auf diese Frage war ich nun gar nicht vorbereitet. Natürlich ist Social Media Monitoring zwingend erforderlich. Unternehmen oder Marken, die Social Media nutzen, sollten genauestens informiert sein, was gerade über sie gesagt wird und ob bzw. wie Kampagnen oder Produkte aufgenommen werden.

2.    Wo sehen Sie die wichtigsten Trends im Social Commerce?

Facebook wird immer wichtiger werden für Social Commerce, nicht nur wegen der enormen Reichweite, sondern auch wegen der Facebook Credits.

Spannend wird allerdings die Verknüpfung mit Mobile werden, weil dadurch völlig neue Arten des Shoppings entstehen können, bei denen man quasi seine Freunde immer dabei hat.

3.    Wie bewerten Sie die aktuelle Debatte rund um das Thema ROI im Social Media?

Ich finde es gut, dass zunehmend die Frage gestellt wird, welche konkreten Ziele man mit Social Media verfolgen will und was Unternehmen konkret davon haben. Wir reden auch in Deutschland schon lange nicht mehr von einer Nische, in der man rumtesten kann, sondern von einem Massenphänomen, das entsprechend professionell behandelt werden sollte.

4.    Was fasziniert Sie an Social Media besonders?

Mich fasziniert an Social Media besonders, dass die Entwicklungsgeschwindigkeit derzeit enorm hoch ist. Ich finde es immer toll, wenn neue Dinge entstehen und damit wieder neue Möglichkeiten verbunden sind.

5.    Bevorzugen Sie Facebook oder Google+ ?Liken Sie noch, oder Plussen Sie schon?”

Ich nutze beides, habe aber den Plan, Facebook mehr für persönliche Themen nutzen zu wollen und Google+ eher als Tool für Aggregation von Inhalten zu nutzen. Ich bin ziemlich begeistert, dass nach dem Wegfall von Myspace jetzt wieder so etwas wie Wettbewerb entsteht zwischen den großen Anbietern.

Fünf am Freitag – mit Nico Lumma

6.    Director Social Media bei Scholz & Friends – wie können wir uns das vorstellen? Wie sieht Ihr Tagesablauf aus?

Mein Tagesablauf sieht netterweise jeden Tag anders aus. Ich stehe intern für die verschiedensten Fragestellungen zur Verfügung, erarbeite für Kunden Strategien, bereite Workshops vor, halte Vorträge in Unternehmen, liefere kreativen Input für Kampagnen und bin auch des Öfteren bei Veranstaltungen als Redner anzutreffen. Zwischendurch finde ich immer wieder Zeit, kurz bei Twitter, Facebook und Google+ zu gucken, was gerade so im Social Media Bereich passiert.

Wir bedanken uns beim Herrn  Lumma und wünschen unseren Lesern ein angenehmes und erholsames Wochenende.

November 24th, 2011 by Nelli Ranck

Stylish, modisch und individuell bekleidet zu sein ist eine Kunst, die nicht jeder beherrscht. Genauso verhält es sich mit den Commercials für Fashion-Labels und Onlineversandhandel für Modemarken, die es in den meisten Fällen nicht in die Liga der beliebtesten Videos schaffen. Heute haben wir Euch eine kleine Auswahl an aktuellen Spots sowie Commercial Klassikern zusammengestellt, die sich um das Thema Bekleidung & Mode drehen  – lasst Euch überraschen. ethority Top 10 | Virale Videos • Heute: Fashion   hot or not?

1. Levi’s® Go Forth 2011 (English)

2. Zalando Hippie HQ High Quality TV Spot Werbung Schrei

3. Brooke Shields in the Calvin Klein Jeans commercial 1981

4. The Very Best of Versace for H&M – H&M Winter 2011

5. The Science of Sexy by Dita – The full Wonderbra Film

6. Victoria’s Secret Cotton Lingerie 2011: Lais Ribeiro Models VS Panties

7. Beyoncé – C&A Commercial

8. New Yorker – Dress for the moment_Spot 2011_DE

9. madonna h&m advert long version (1min 30 sec)

10. CONVERSE: BRAND NEW…SIGH!

November 18th, 2011 by Nelli Ranck

Am heutigen Freitag steht uns Roland Hachmann, Head of Social Media Marketing bei DDB Tribal Hamburg GmbH, Rede und Antwort.

Fünf am Freitag – mit Roland Hachmann

Zur Person: Roland Hachmann leitet bei DDB Tribal die Social Media Taskforce bestehend aus Social Media Strategen und Community Managern. Seit 1998 berät Roland Hachmann Kunden in vielen verschiedenen Facetten des Online Marketing, von Online Advertising über Website Projekte, Social Media Marketing bis hin zu E-Mail Marketing. Zusätzlich hält Roland Hachmann Vorträge auf Veranstaltungen und schreibt unregelmäßig Fachartikel für Publikationen. Bisherige Stationen von Roland Hachmann waren Ogilvy Frankfurt, sowie Ogilvy Paris.

1. Social Media Monitoring in 2012: Aus Ihrer Sicht zwingend erforderlich oder nur zusätzliches Tool in einer Strategie?

Social Media Monitoring ist ein zwingend erforderliches Tool in einer Strategie. Wie häufig und wie detailliert ein Unternehmen Social Media Monitoring betreibt hängt von der jeweiligen Marke und Social Media Strategie ab. Das Zuhören, Auswerten und Ableiten von Handlungen ist jedoch für jedes Unternehmen heutzutage ein Muss.

Für uns als Kreativagentur leistet Social Media Monitoring an zwei Stellen im Prozess einen Wertbeitrag: Anfangs hilft es uns, wertvolle Consumer Insights für das Kreativbriefing zu gewinnen. Zum Abschluss einer Kampagne, Social Media Aktion oder einfach nur zum Ende eines bestimmten Zeitabschnitts, können wir anhand des Monitorings den Erfolg und die Wirkung unserer Tätigkeiten hinsichtlich der Gespräche und Meinungen zur Marke im Web messen.

2. Wo sehen Sie die wichtigsten Trends im Social Commerce?

Aus Markensicht wird es weiterhin wichtig sein, möglichst nahe an oder sogar mitten in den Netzwerken der Zielgruppe zu sein. Daher werden wir noch sehr viel mehr Commerce auf Facebook sehen. Die Möglichkeiten hinsichtlich Sharing sowie Newsfeed-Meldungen können zu schwarmhaften Einkaufsverhalten führen, was interessante Möglichkeiten für Marken eröffnet. Ob Social Commerce Features von den Nutzern angenommen werden wird, muss sich natürlich zeigen.

Aus Sicht der Zielgruppe sind Informationen aus dem eigenen Social- oder Interestgraph während des Kaufprozesses im Prinzip durchaus interessant. Wer von meinen Freunden oder meinen Kontakten mit ähnlichen thematischen Interessen hat das gleiche gekauft, was haben sie damit kombiniert? Ein extrem interessanter Mehrwert für die Zielgruppe.

3. Wie bewerten Sie die aktuelle Debatte rund um das Thema ROI im Social Media?

Die Frage muss dringend gelöst werden. Social Media hat in vielen Unternehmen einen festen Platz im Marketing Mix bekommen, dennoch sind viele Marketingverantwortliche weiterhin unsicher was den Wertbeitrag von Social Media betrifft.

Es gibt viele Messgrößen, die als KPI herangezogen werden, in Ermangelung von Erfahrungswerten können diese jedoch nicht klar beurteilt, geschweige denn mit anderen KPI im Bereich der Marketing Kommunikation verglichen werden.

Viel zu oft wird nach dem direkten Abverkaufs- oder Vertriebsanbahnungsbeitrag gefragt. Dieser lässt sich aber nur selten konkret ermitteln. Stattdessen tragen viele Social Media Marketing Aktionen zum Image der Marke und zur Kunden- oder Prospectbindung bei. Aber auch hier gibt es noch keine allgemein etablierten und anerkannten KPI. Was ist ein Fan wert, was ein “Like” oder ein Kommentar?

In anderen Bereichen (z.B. Klassische Werbung) wird für viele KPI Marktforschung betrieben. Im Social Media Bereich ist das selten der Fall. Ich vermute das liegt u.a. daran, dass die vielen im Online Bereich messbaren KPI wie z.B. Klicks oder Visits eine Statistik-Nebelwolke produzieren, sodass andere sehr wichtige Faktoren (Awareness, Image, Einstellung zur Marke, etc.) gar nicht erst in Betracht gezogen werden. Auch Gesprächs- und Stimmungs-KPI wie sie in einem Social Media Monitoring ermittelt werden, haben noch keinen adäquaten Stellenwert in der Erfolgmessung erreicht.

Das ist schade, denn ich glaube mit den richtigen branchenweit oder zumindest unternehmensweit anerkannten Methodiken könnte Social Media sehr viel besser seinen Wertbeitrag im Marketing Mix beweisen.

4. Was fasziniert Sie an Social Media besonders?

Das könnte eine längere Antwort werden… Mich begeistern die Möglichkeiten, die User heutzutage haben, selbstbestimmte Mediennutzung zu genießen. Die Möglichkeit zu vernetztem Dialog, Interaktion mit Marken und Unternehmen. Die Möglichkeiten der Selbstdarstellung durch einfachste Publikationsmöglichkeiten in großen oder kleinen Netzwerken. Jeder kann heutzutage in jeglicher Nische Gleichgesinnte finden und sich mit ihnen austauschen.

Beruflich ist es für mich eine konsequente Evolution dessen, was ich seit 1998 mache: Online Marketing, Interactive und Direkt Marketing und jetzt eben Social Media Marketing. Marketing Kommunikation auf Beziehungsebene.

5. Bevorzugen Sie Facebook oder Google+ ? “Liken Sie noch, oder Plussen Sie schon?”

Für private Zwecke bevorzuge ich weiterhin Facebook, da sich mein privates soziales Netzwerk fast ausschließlich dort aufhält und postet. Google+ wird beruflich immer wichtiger, allerdings eher in ähnlicher Art und Weise, wie Twitter: dort verfolge ich vorrangig Links + News aus der Branche. Bisher hat sich G+ aber noch nicht als gleichwertig gezeigt.

Fünf am Freitag – mit Roland Hachmann

6. Head of SoMe Marketing bei DDB Tribal Hamburg GmbH – wie können wir uns das vorstellen? Wie sieht Ihr Tagesablauf aus?

Neben E-Mails checke ich morgen als erste meine Feeds und Twitter Timeline. Um 9:45h hat unsere Social Media Taskforce ein 15 minütiges “Trendscouting” Meeting – jeder aus dem Team ist aufgefordert, ein interessantes Social Media Netzfundstück der letzten 24h zu zeigen. Der Rest des Tages ist angefüllt mit Projektmeetings in der Taskforce oder mit anderen Teams der Agentur (Beratung, Kreation, Konzeption, etc.) mit denen unsere Taskforce Social Media Projekte zusammen umsetzt. Oder eben mit dem Schreiben von Präsentationen, E-Mails abarbeiten, etc. Abends schreibe ich hin und wieder Blogposts für meine Blogs Netzfischer (www.netzfischer.de) und Web Jungle (www.web-jungle.com). Die Frequenz schwankt allerdings stark je nach Workload im Job. In letzter Zeit war nicht viel Zeit dafür…

November 17th, 2011 by Nelli Ranck

Jetzt gibt’s was auf die Nase: Heute präsentieren wir Ihnen in unserer Serie “Top 10 virale Videos” eine Auswahl von Parfum- und Kosmetik-Videos, die es in sich haben. Viel Spaß beim Anschauen!

1. Old Spice | The Man Your Man Could Smell Like

2. Wash Your Balls!! Axe commercial

3. Parisienne YSL: Kate Moss Commercial [HQ]

4. Milla Jovovich – CK “Escape” (1995) – full version

5. nicole kidman chanel commercial

6. DIOR J’ADORE [NEW FILM]

7. 1 Million Paco Rabanne (HD)

8. Beyoncé: New L’Oreal Paris “Feria” Commerical 2011

9. Ricci Ricci by Nina Ricci – Jessica Stam

10. THE OFFICIAL “SOMEDAY” FRAGRANCE PERFUME BY JUSTIN BIEBER COMMERCIAL