Februar 9th, 2012 by Mathias Buerk

Manch einer denkt sich, Social Media sei nur etwas für ein paar wenige Computer-Freaks. Deren Annahme, warum Unternehmen NICHT Social Media nutzen sollten, lautet dementsprechend:

8. Analysen? Ich weiß, was meine Kunden denken. Dafür brauche ich kein „Monitoring“ oder Analysen von irgendwelchen Nerds.

Wissen Sie wirklich, was Ihre Kunden denken? Ist es die volle Wahrheit, oder nur ein Bruchteil dessen, was sie wirklich über Sie reden? Mit der Automated Sentiment Analysis gibt es beispielsweise ein Tool, welches kostengünstig viele Emotionen erheben kann, die Ihre Firma betreffen. Micheal Burwen, seines Zeichens Business Analyst, der die Palo Alto Management Group mit gründete und ihr vorsaß, sieht darin gar das Ende der klassischen Marktforschung. So weit wollen wir nicht gehen. Allerdings gibt es durchaus viele Gründe, warum „Monitoring“ oder Analysen von Nerds für Sie sinnvoll sind.

Da ist zum einen die schnelle Geschwindigkeit, mit der die Daten erhoben werden können. Zusätzlich ist die Erhebung von Kundenmeinungen global und losgelöst von geographischen Grenzen. So haben Sie also schnell viele Daten, die von höchst unterschiedlichen Kunden stammen. Die News Direct schrieb gestern darüber. Diese schnelle Geschwindigkeit kann die rapide Verbreitung von Informationen im Netz gut verfolgen.

So kann also in den Social Media mindestens eine gute Ergänzung zur klassischen Marktforschung gesehen werden. Compass Healthcare Marketers gehen in ihrem Blog darauf ein, wie sich diese beiden Methoden miteinander verbinden lassen. So können Marketer damit eine solide Basis für das Wissen über Kundenbedürfnisse, Gefühle und Meinungen gegenüber einem Produkt oder einer Marke erlangen. Es lassen sich Hypothesen daraus gewinnen, die mit der traditionellen Marktforschung validiert oder falsifiziert werden können. Und nicht zuletzt lassen sich hiermit neue Erkenntnisse gewinnen, die von den geschlossenen Fragebögen der Marktforschung unentdeckt blieben.

Sind Sie nun davon überzeugt, dass Sie aus Social Media Monitoring viele Vorteile gewinnen können? Dann sehen Sie sich nach einem seriösen Partner um, der auf Sie als Kunden individuell eingeht und so nur für Sie relevante Daten erhebt, analysiert und interpretiert sowie Ihnen darüber berichtet. Wir geben Ihnen gerne detailliertere Auskunft über unsere Service, also kontaktieren Sie uns bei Interesse!

Dezember 22nd, 2011 by Nelli Ranck

Hamburg, 22.12.2011: ethority, die Experten für Social Media Intelligence und Strategieberatung, bauen ihre Personalstruktur weiter aus: Marc Thomalla steigt zum Chief Business Development Officer (CBDO) der ethority GmbH & Co. KG auf. Er war bereits als Head of Marketing teamführend verantwortlich für die Abteilungen Marketing und Kreation, zuvor als Projektmanager für die Optimierung des Monitoring Dashboards gridmaster 2.0, welches zur dmexco einen erfolgreichen Relaunch erfahren hat.

ethority: Marc Thomalla steigt zum Chief Business Development Officer (CBDO) auf

Thomalla betreut nationale wie internationale Kunden über alle Plattformen im Social Web hinweg und nimmt als Experte auf Kongressen und Veranstaltungen teil.

Pressekontakt:

ethority GmbH & Co. KG

Cecilia Benavente

E-Mail: cecilia.benavente@ethority.de

Telefon: 040.300.699.820

Dezember 21st, 2011 by Nelli Ranck

Seit Anfang Dezember  schickt ethority Fans von Hansgrohe auf Facebook auf eine digitale Bilderreise durch den Südwesten Afrikas: Unter dem Motto „Tracing Water in Namibia“ zeigt der global tätige Bad- und Sanitärspezialist seinen Facebook-Likern auf einer interaktiven Landkarte außergewöhnliche Bilder und Videos vom Hansgrohe Kalender-Fotoshooting. Mit dem Kalender unterstützt die Hansgrohe AG ein Wassermanagement-Projekt in Namibia.

Digitale Facebook Reise: ethority schickt Hansgrohe Fans durch Namibia

Digitale Facebook Reise: ethority schickt Hansgrohe Fans durch Namibia

Digitale Facebook Reise: ethority schickt Hansgrohe Fans durch Namibia

Neben den beindruckenden Landschaftsaufnahmen, können die Nutzer über animierte Foto-Galerien, Making-Of-Bildern und Videos zudem einen umfangreichen Blick hinter die Kulissen des 12-tägigen Kalendershootings werfen. Diese werden via dynamischer Flash-Animationen über die angezeigte Landkarte aufgerufen. Verschiedene Sharing-Mechanismen wie Facebook, Twitter und Google+ sowie eine Kommentar-Funktion ermöglichen die weitere Verbreitung im Social Web. Der App-Reiter „Tracing Water in Namibia“ erreichte bereits innerhalb der ersten drei Tage vierstellige Aufrufzahlen.

„Mit der interaktiven Karte ‘Tracing Water in Namibia’ ermöglichen wir unseren Facebook-Fans einen Blick hinter die Kulissen unseres Kalenderprojekts 2012″, erläutert Tanja Krauth, Social Media Projektleiterin beim Schwarzwälder Armaturen- und Brausenspezialisten. „Die Fans können in die faszinierende Welt Namibias eintauchen und sich mit uns auf die Spur des kostbaren Elements Wasser begeben.”

Dezember 8th, 2011 by Nelli Ranck

Here we are now, entertain us – Produkte aus dem Home-Entertainment sind bereits seit Jahrzehnten Stammgäste unter dem Weihnachtsbaum. Das ist natürlich auch an der Werbung nicht vorbeigegangen. Wir haben 10 Virals für Euch ausgesucht, die uns besonders gut gefallen haben. – Viel Spaß!

1. PS3 Long Live Play:

2. iPod Shuffle:

3. Wii:

4. Philips Carousel:

5. Xbox (Kinekt):

6. Samsung 3D LED TV:

7. DELL – Lollipop “Treats”:

8. Toshiba:

9. HP:

10. Sony Bravia:

Dezember 2nd, 2011 by Nelli Ranck

Netzclub, Visit Norway und HELLA setzen bei Facebook-Apps auf ethority: Für Netzclub, eine Marke von Telefónica, entwickelten die Experten für Social Media Intelligence eine speziell auf die Vorweihnachtszeit zugeschnittene Facebook-App. Ab sofort haben die knapp 20.000 Fans und Liker des Netzclubs mit dem digitalen Facebook-Adventskalender bis Weihnachten täglich die Möglichkeit, mit nur einem Klick auf die Kalendertürchen, spannende weihnachtstypische Preise zu gewinnen.

Netzclub, Visit Norway & HELLA starten mit FB Apps von ethority in die Vorweihnachtszeit

Zeitgleich zum Vorweihnachts-Countdown startet auch die App von Visit Norway, dem offiziellen Reiseportal für Norwegen. Für den Facebook-Auftritt kreierten die Hamburger Social Media-Experten eine Quiz-App, mit der die Nutzer ihr Wissen rund um Norwegen noch bis 31. Dezember unter Beweis stellen und Preise gewinnen können. ethority sicherte sich den Nordlicht-Etat von Visit Norway in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge.

Netzclub, Visit Norway & HELLA starten mit FB Apps von ethority in die Vorweihnachtszeit

Erfolgreich in die Vorweihnachtszeit ist auch der Automobilzulieferer HELLA gestartet: Der Konzern  konnte mit der eigens von ethority für den „Show & Shine Award“ entwickelten Voting-App innerhalb der ersten 24 Stunden über 1.000 zusätzliche Likes auf seiner Facebook-Seite verbuchen. Fans getunter Karossen haben dort noch bis 3. Dezember die Möglichkeit zu gewinnen, indem sie ihre Stimme für einen der zehn nominierten Wagen abgeben. Die App ist Bestandteil der on- und offline Votings des „Show & Shine Awards“, die auch auf vau-max.de sowie auf der Essen Motor Show stattfinden.

Netzclub, Visit Norway & HELLA starten mit FB Apps von ethority in die Vorweihnachtszeit

Dezember 2nd, 2011 by Nelli Ranck

Heute begrüßen wir zur unseren Runde Alexander Hauser, Geschäftsbereichsleiter Online-Marketing bei Sparkassen-Finanzportal GmbH.

Fünf am Freitag – mit Alexander Hauser

Zur Person: Alexander Hauser leitet den Geschäftsbereich Online-Marketing beim Sparkassen-Finanzportal. Auf Agenturseite betreute Herr Hauser namhafte Markenetats wie Mercedes-Benz, Panasonic, Ramazzotti oder Levi’s, bevor er in die Finanzwirtschaft wechselte. Seit 2004 ist er im Social Web aktiv und berät in seiner jetzigen Funktion Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe im Aufbau Ihrer Social Media-Aktivitäten.

1. Social Media Monitoring in 2012: Aus Ihrer Sicht zwingend erforderlich oder nur zusätzliches Tool in einer Strategie?

Social Media Monitoring ist in der Sparkassen-Finanzgruppe ein essentielles Basiswerkzeug in der Kommunikation. Zum einen als Grundlage unseres eigenen Reputationsmanagements, zum anderen aber auch als Marktforschungstool und zur Resonanzmessung unserer Social Media-basierten Kampagnen wie die diesjährige “Giro sucht Hero”-Kampagne.

2. Wo sehen Sie die wichtigsten Trends im Social Commerce?

Ich sehe nicht unbedingt den Trend, Produktabschlüsse direkt über Social Media-Plattformen zu tätigen, vor allem nicht im Finanzdienstleistungsbereich. Aber die Meinungsbildung und Informationsaggregation zu Produkten und Dienstleistungen wird massgeblich auch über Social Media bestimmt. Daher ist es für uns wichtig, in Social Media-Umfeldern Informationen und Angebote bereit zu halten, die es unseren Kunden und Zielgruppen möglichst einfach machen, mit uns zu interagieren und die auch einen Mehrwert darstellen.

3. Wie bewerten Sie die aktuelle Debatte rund um das Thema ROI im Social Media?

Die Social Media-Aktivitäten einer Marke oder eines Unternehmens können nicht im luftleeren Raum stattfinden, daher ist die Diskussion um messbare Ergebnisse wichtig und richtig, um auch die damit verbundenen Aufwände zu rechtfertigen. Der ROI kann aber nicht oder nicht nur anhand von Umsatz- und Ertragsgrößen definiert werden, Social Media ist komplexer als das. Den Ansatz der Social Media Balanced Scorecard zeigt hier vielfältige Aspekte jenseits von rein finanziellen Größen, die den ROI definieren können.

4. Was fasziniert Sie an Social Media besonders?

Als gelernter “klassischer Werber” hat es mich früher immer gestört, daß man zuerst eine groß angelegte Kampagne umsetzt und danach wiederum viel Geld in Marktforschung anlegen musste, um nachzuweisen, wie sich die Imagewerte meiner Zielgruppe in Bezug auf mein Produkt oder meine Dienstleistung verändert haben. Onlinekommunikation und im speziellen Social Media-Kommunikation gibt mir unmittelbares Feedback, wo ich mit meiner Marke und meinem Produkt stehe. Viele Unternehmen scheuen noch den Social Media Dialog aus Angst vor Kritik und negativen Äusserungen. Das Gegenteil sollte der Fall sein: begrüßen Sie Kritik, begegnen Sie ihr auf Augenhöhe und sehen Sie darin immer eine Chance zur Verbesserung ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistung. Die Sparkassen haben in Deutschland 50 Millionen Kunden und die sagen uns schon sehr genau, wo der Schuh drückt. Unsere Pflicht ist es, dem Kunden zuzuhören und ihn Ernst zu nehmen, gerade in Zeiten einer Finanzmarktkrise.

5. Bevorzugen Sie Facebook oder Google+ ? “Liken Sie noch, oder Plussen Sie schon?”

Wir “liken”, beobachten die Entwicklungen rund um Google+ aber weniger aus dem Social Media-Blickwinkel sondern mehr aus dem SEM / SEO-Blickwinkel. Für Social Media-Dialog hat Google+ derzeit noch einige Defizite (Reichweite, fehlende Interaktionsmöglichkeiten auf Unternehmensseiten, kryptische URL’s, Adminstrukturen von Unternehmensseiten), die aus unserer Sicht erstmal gelöst werden müssen, bevor wir aktive Präsenzen dort in Betracht ziehen würden.

Fünf am Freitag – mit Alexander Hauser

6. Geschäftsbereichsleiter Online-Marketing bei Sparkassen-Finanzportal GmbH – wie können wir uns das vorstellen? Wie sieht Ihr Tagesablauf aus?

Als zentraler Internetdienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe beraten und unterstützen wir die 428 Sparkassen in Deutschland in allen Belangen des Online-Marketings und -Vertriebs. Durch die dezentrale Struktur der Sparkassen ist das viel mit Reisetätigkeit verbunden, die einen auch in die ländlicheren Gebiete Deutschlands führt. Social Media ist momentan auch das bestimmende Thema unserer Gespräche mit den Sparkassen, da wir uns früh dem Thema gewidmet haben können wir unseren Sparkassen schon sehr ausführliche Informationen und Services rund ums Thema anbieten. Social Media Monitoring zum Beispiel ist hier für die meisten Sparkassen ein unverzichtbares Tool geworden, um eben auch die Diskussion im Social Web zum eigenen Institut besser erfassen und bewerten zu können um letztendlich auch in einen aktiven Dialog mit den Kunden zu treten.

Dezember 1st, 2011 by Marc Thomalla

Am 08.12. findet in Hamburg die social media XTREME Power-Conference statt. Die Agenda dazu ist hier zu finden.

Knackig und auf den Punkt gebracht sind alle Vorträge der social media XTREME Power-Conference geplant – so unter anderem Vorträge wie “Warum viele Social Media Projekte scheitern? Was können wir daraus lernen?“, “Strategien für die erfolgreiche Nutzung von Social Media im Marketing – Tools, ROI, Markenführung” oder “Social Media Monitoring / Risk-Management: Wer redet was und wo über Ihr Unternehmen?“.

Unser COO, Dr. Benedikt Köhler, wird moderierend und mit Expertenwissen die Veranstaltung begleiten.

Mehr zur Conference finden Sie auf http://www.socialmedia-xtreme.com/

November 29th, 2011 by Marc Thomalla

Google+ bekommt eine immer größere Bedeutung, vor allem auch in der Geschäftswelt. Seit dem Launch der Unternehmensseiten haben sich knapp 80% der Top 100 Unternehmen in Deutschland den Namen gesichert, einige betreiben die Seiten bereits aktiv.

ethority hat reagiert und im leistungsstarken Monitoring Dashboard “gridmaster 2.0” Google+ eingebunden. So ist es bereits jetzt möglich, die eigene(n) Seite(n)  sowie die der Wettbewerber zu monitoren. Weitere Funktionen werden zeitnah eingebaut, sobald Google+ die nötigen Schnittstellen (APIs) ausbaut / optimiert.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie sich für Monitoring in über 70 Sprachen, automatisiertes  Sentiment oder ausführliche Reports mit Handlungsempfehlungen interessieren, kontaktieren Sie uns bitte hier >>

November 25th, 2011 by Nelli Ranck

Heute ist bei uns zu Gast Nico Lumma, Director Social Media bei Scholz & Friends.

Fünf am Freitag – mit Nico Lumma

Zur Person: Nico Lumma ist als Director Social Media bei Scholz & Friends in Hamburg tätig. Er ist im Gesprächskreis Netzpolitik des SPD Parteivorstandes und leitet den AK Digitales Leben und Arbeiten in Hamburg der SPD Hamburg. Er ist ein begeisterter Blogger, war Ständiger Sachverständiger der Enquete Kommission „Verantwortung in der medialen Welt“ am Landtag Rheinland-Pfalz 2009/2010 und wurde 2007 von der Zeitschrift Tomorrow zu den Top 20 Web 2.0 Pionieren in Deutschland gewählt.

1.    Social Media Monitoring in 2012: Aus Ihrer Sicht zwingend erforderlich oder nur zusätzliches Tool in einer Strategie?

Huch, auf diese Frage war ich nun gar nicht vorbereitet. Natürlich ist Social Media Monitoring zwingend erforderlich. Unternehmen oder Marken, die Social Media nutzen, sollten genauestens informiert sein, was gerade über sie gesagt wird und ob bzw. wie Kampagnen oder Produkte aufgenommen werden.

2.    Wo sehen Sie die wichtigsten Trends im Social Commerce?

Facebook wird immer wichtiger werden für Social Commerce, nicht nur wegen der enormen Reichweite, sondern auch wegen der Facebook Credits.

Spannend wird allerdings die Verknüpfung mit Mobile werden, weil dadurch völlig neue Arten des Shoppings entstehen können, bei denen man quasi seine Freunde immer dabei hat.

3.    Wie bewerten Sie die aktuelle Debatte rund um das Thema ROI im Social Media?

Ich finde es gut, dass zunehmend die Frage gestellt wird, welche konkreten Ziele man mit Social Media verfolgen will und was Unternehmen konkret davon haben. Wir reden auch in Deutschland schon lange nicht mehr von einer Nische, in der man rumtesten kann, sondern von einem Massenphänomen, das entsprechend professionell behandelt werden sollte.

4.    Was fasziniert Sie an Social Media besonders?

Mich fasziniert an Social Media besonders, dass die Entwicklungsgeschwindigkeit derzeit enorm hoch ist. Ich finde es immer toll, wenn neue Dinge entstehen und damit wieder neue Möglichkeiten verbunden sind.

5.    Bevorzugen Sie Facebook oder Google+ ?Liken Sie noch, oder Plussen Sie schon?”

Ich nutze beides, habe aber den Plan, Facebook mehr für persönliche Themen nutzen zu wollen und Google+ eher als Tool für Aggregation von Inhalten zu nutzen. Ich bin ziemlich begeistert, dass nach dem Wegfall von Myspace jetzt wieder so etwas wie Wettbewerb entsteht zwischen den großen Anbietern.

Fünf am Freitag – mit Nico Lumma

6.    Director Social Media bei Scholz & Friends – wie können wir uns das vorstellen? Wie sieht Ihr Tagesablauf aus?

Mein Tagesablauf sieht netterweise jeden Tag anders aus. Ich stehe intern für die verschiedensten Fragestellungen zur Verfügung, erarbeite für Kunden Strategien, bereite Workshops vor, halte Vorträge in Unternehmen, liefere kreativen Input für Kampagnen und bin auch des Öfteren bei Veranstaltungen als Redner anzutreffen. Zwischendurch finde ich immer wieder Zeit, kurz bei Twitter, Facebook und Google+ zu gucken, was gerade so im Social Media Bereich passiert.

Wir bedanken uns beim Herrn  Lumma und wünschen unseren Lesern ein angenehmes und erholsames Wochenende.

November 18th, 2011 by Nelli Ranck

Am heutigen Freitag steht uns Roland Hachmann, Head of Social Media Marketing bei DDB Tribal Hamburg GmbH, Rede und Antwort.

Fünf am Freitag – mit Roland Hachmann

Zur Person: Roland Hachmann leitet bei DDB Tribal die Social Media Taskforce bestehend aus Social Media Strategen und Community Managern. Seit 1998 berät Roland Hachmann Kunden in vielen verschiedenen Facetten des Online Marketing, von Online Advertising über Website Projekte, Social Media Marketing bis hin zu E-Mail Marketing. Zusätzlich hält Roland Hachmann Vorträge auf Veranstaltungen und schreibt unregelmäßig Fachartikel für Publikationen. Bisherige Stationen von Roland Hachmann waren Ogilvy Frankfurt, sowie Ogilvy Paris.

1. Social Media Monitoring in 2012: Aus Ihrer Sicht zwingend erforderlich oder nur zusätzliches Tool in einer Strategie?

Social Media Monitoring ist ein zwingend erforderliches Tool in einer Strategie. Wie häufig und wie detailliert ein Unternehmen Social Media Monitoring betreibt hängt von der jeweiligen Marke und Social Media Strategie ab. Das Zuhören, Auswerten und Ableiten von Handlungen ist jedoch für jedes Unternehmen heutzutage ein Muss.

Für uns als Kreativagentur leistet Social Media Monitoring an zwei Stellen im Prozess einen Wertbeitrag: Anfangs hilft es uns, wertvolle Consumer Insights für das Kreativbriefing zu gewinnen. Zum Abschluss einer Kampagne, Social Media Aktion oder einfach nur zum Ende eines bestimmten Zeitabschnitts, können wir anhand des Monitorings den Erfolg und die Wirkung unserer Tätigkeiten hinsichtlich der Gespräche und Meinungen zur Marke im Web messen.

2. Wo sehen Sie die wichtigsten Trends im Social Commerce?

Aus Markensicht wird es weiterhin wichtig sein, möglichst nahe an oder sogar mitten in den Netzwerken der Zielgruppe zu sein. Daher werden wir noch sehr viel mehr Commerce auf Facebook sehen. Die Möglichkeiten hinsichtlich Sharing sowie Newsfeed-Meldungen können zu schwarmhaften Einkaufsverhalten führen, was interessante Möglichkeiten für Marken eröffnet. Ob Social Commerce Features von den Nutzern angenommen werden wird, muss sich natürlich zeigen.

Aus Sicht der Zielgruppe sind Informationen aus dem eigenen Social- oder Interestgraph während des Kaufprozesses im Prinzip durchaus interessant. Wer von meinen Freunden oder meinen Kontakten mit ähnlichen thematischen Interessen hat das gleiche gekauft, was haben sie damit kombiniert? Ein extrem interessanter Mehrwert für die Zielgruppe.

3. Wie bewerten Sie die aktuelle Debatte rund um das Thema ROI im Social Media?

Die Frage muss dringend gelöst werden. Social Media hat in vielen Unternehmen einen festen Platz im Marketing Mix bekommen, dennoch sind viele Marketingverantwortliche weiterhin unsicher was den Wertbeitrag von Social Media betrifft.

Es gibt viele Messgrößen, die als KPI herangezogen werden, in Ermangelung von Erfahrungswerten können diese jedoch nicht klar beurteilt, geschweige denn mit anderen KPI im Bereich der Marketing Kommunikation verglichen werden.

Viel zu oft wird nach dem direkten Abverkaufs- oder Vertriebsanbahnungsbeitrag gefragt. Dieser lässt sich aber nur selten konkret ermitteln. Stattdessen tragen viele Social Media Marketing Aktionen zum Image der Marke und zur Kunden- oder Prospectbindung bei. Aber auch hier gibt es noch keine allgemein etablierten und anerkannten KPI. Was ist ein Fan wert, was ein “Like” oder ein Kommentar?

In anderen Bereichen (z.B. Klassische Werbung) wird für viele KPI Marktforschung betrieben. Im Social Media Bereich ist das selten der Fall. Ich vermute das liegt u.a. daran, dass die vielen im Online Bereich messbaren KPI wie z.B. Klicks oder Visits eine Statistik-Nebelwolke produzieren, sodass andere sehr wichtige Faktoren (Awareness, Image, Einstellung zur Marke, etc.) gar nicht erst in Betracht gezogen werden. Auch Gesprächs- und Stimmungs-KPI wie sie in einem Social Media Monitoring ermittelt werden, haben noch keinen adäquaten Stellenwert in der Erfolgmessung erreicht.

Das ist schade, denn ich glaube mit den richtigen branchenweit oder zumindest unternehmensweit anerkannten Methodiken könnte Social Media sehr viel besser seinen Wertbeitrag im Marketing Mix beweisen.

4. Was fasziniert Sie an Social Media besonders?

Das könnte eine längere Antwort werden… Mich begeistern die Möglichkeiten, die User heutzutage haben, selbstbestimmte Mediennutzung zu genießen. Die Möglichkeit zu vernetztem Dialog, Interaktion mit Marken und Unternehmen. Die Möglichkeiten der Selbstdarstellung durch einfachste Publikationsmöglichkeiten in großen oder kleinen Netzwerken. Jeder kann heutzutage in jeglicher Nische Gleichgesinnte finden und sich mit ihnen austauschen.

Beruflich ist es für mich eine konsequente Evolution dessen, was ich seit 1998 mache: Online Marketing, Interactive und Direkt Marketing und jetzt eben Social Media Marketing. Marketing Kommunikation auf Beziehungsebene.

5. Bevorzugen Sie Facebook oder Google+ ? “Liken Sie noch, oder Plussen Sie schon?”

Für private Zwecke bevorzuge ich weiterhin Facebook, da sich mein privates soziales Netzwerk fast ausschließlich dort aufhält und postet. Google+ wird beruflich immer wichtiger, allerdings eher in ähnlicher Art und Weise, wie Twitter: dort verfolge ich vorrangig Links + News aus der Branche. Bisher hat sich G+ aber noch nicht als gleichwertig gezeigt.

Fünf am Freitag – mit Roland Hachmann

6. Head of SoMe Marketing bei DDB Tribal Hamburg GmbH – wie können wir uns das vorstellen? Wie sieht Ihr Tagesablauf aus?

Neben E-Mails checke ich morgen als erste meine Feeds und Twitter Timeline. Um 9:45h hat unsere Social Media Taskforce ein 15 minütiges “Trendscouting” Meeting – jeder aus dem Team ist aufgefordert, ein interessantes Social Media Netzfundstück der letzten 24h zu zeigen. Der Rest des Tages ist angefüllt mit Projektmeetings in der Taskforce oder mit anderen Teams der Agentur (Beratung, Kreation, Konzeption, etc.) mit denen unsere Taskforce Social Media Projekte zusammen umsetzt. Oder eben mit dem Schreiben von Präsentationen, E-Mails abarbeiten, etc. Abends schreibe ich hin und wieder Blogposts für meine Blogs Netzfischer (www.netzfischer.de) und Web Jungle (www.web-jungle.com). Die Frequenz schwankt allerdings stark je nach Workload im Job. In letzter Zeit war nicht viel Zeit dafür…

November 18th, 2011 by Nelli Ranck

Heute findet in Hamburg der Social Media Day der DVZ statt.

Social Media erobert die Businesswelt. Auch für die Logistik- und Transportunternehmen, die stark vernetzt sind, ist Social Media ein hochrelevantes Thema.

Der Social Media Day bietet Geschäftskunden eine erste Übersicht und Orientierung in der komplexen Welt der modernen Social Media. Experten und Newcomer sprechen über ihre Erfahrungen und zeigen mittels Fallbeispielen, wie man die sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter, Xing, Google+ etc. sinnvoll in B2B-Kommunikation integrieren kann. Auch Sten Franke, Geschäftsführer von ethority, referierte heute über die Frage „Social Media – Wo sind meine Kunden?“.

November 17th, 2011 by Nelli Ranck

Jetzt gibt’s was auf die Nase: Heute präsentieren wir Ihnen in unserer Serie “Top 10 virale Videos” eine Auswahl von Parfum- und Kosmetik-Videos, die es in sich haben. Viel Spaß beim Anschauen!

1. Old Spice | The Man Your Man Could Smell Like

2. Wash Your Balls!! Axe commercial

3. Parisienne YSL: Kate Moss Commercial [HQ]

4. Milla Jovovich – CK “Escape” (1995) – full version

5. nicole kidman chanel commercial

6. DIOR J’ADORE [NEW FILM]

7. 1 Million Paco Rabanne (HD)

8. Beyoncé: New L’Oreal Paris “Feria” Commerical 2011

9. Ricci Ricci by Nina Ricci – Jessica Stam

10. THE OFFICIAL “SOMEDAY” FRAGRANCE PERFUME BY JUSTIN BIEBER COMMERCIAL

November 15th, 2011 by Daniel Müller

Nennen sie mir nur einen Grund, wieso ich in Social Media Marketing investieren sollte, anstatt ein Call Center mit Cold Calls zu beauftragen!” – Gerne! Willkommen zum Teil 5 von “Social Media Marketing – Ja bitte!“:

• 5. Kommunikation? Wozu bezahle ich ein CallCenter? Cold Calls sind doch viel effektiver!

Cold Calls sind in Deutschland seit August 2009 verboten; bei Zuwiderhandlung muss mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 € gerechnet werden. Davon abgesehen, weisen “Cold User”, die zumeist über Freunde ihres Netzwerkes auf eine Marke bzw. ein Produkt aufmerksam werden, zumeist ähnliche Eigenschaften auf wie ihre Fan-Freunde. Dadurch ist die Chance einen zielgruppen-entsprechenden Kontakt in einen Kunden zu konvertieren höher und gleichzeitig kostengünstiger als via Call Center, da sich Interaktionen mit der Marke innerhalb des persönlichen Netzwerkes automatisch verbreiten und die Marke ohne zusätzlichen finanziellen Aufwand mit neuen Usern in Kontakt kommt (Netzwerkeffekte). Darüber berichtet auch der deutsche Social-Media-Guru Thomas Hutter in einem Artikel von Oktober 2011, der Bezug zur Global CMO Study 2011 von IBM nimmt.

November 11th, 2011 by Nelli Ranck

Unser Gesprächspartner heute ist Harald Fortmann, Geschäftsführender Gesellschafter der Yellow Tomato GmbH.

Fünf am Freitag – mit Harald Fortmann

Zur Person: Harald R. Fortmann, Geschäftsführender Gesellschafter der Yellow Tomato GmbH, ist seit 1996 in der Digitalen Wirtschaft aktiv. Neben den geschäftlichen Aktivitäten ist er seit 2005 Vizepräsident des BVDW e.V. sowie Studienleiter (Standort Hamburg), Dozent und Mitglied des Prüfungsausschusses der DDA für den von ihm mitinitierten Lehrgang zum Fachwirt Online Marketing BVDW. Seit 2010 ist Harald R. Fortmann einer der wenigen Google Certified Trainer. Er  ist zudem in diversen Fachbeiräten zu Veranstaltungen und Publikationen rund um den Bereich des Online Marketings aktiv.

1.    Social Media Monitoring in 2012: Aus Ihrer Sicht zwingend erforderlich oder nur zusätzliches Tool in einer Strategie?

Weder noch. Es kommt auf die Ziele und den Status Quo des Kunden an. Social Media ist für Unternehmen zweifelsohne immer wichtiger, stellt aber noch die Kür dar. Wenn die Pflichtaufgaben noch nicht erfüllt sind, macht es auch keinen Sinn Ressourcen in diesem Bereich zu investieren. Für Unternehmen die bereits im Digitalen Marketing und der Digitalen Kommunikation tätig sind ist es zweifelsohne erforderlich. Vor einer jeder Strategie im Bereich Social Media gilt für mich das chinesische Sprichwort “Der Mensch hat 2 Augen und 2 Ohren – aber nur 1 Mund.”. Erst mal zuhören, dann verstehen und darauf eine Strategie aufbauen.

2.    Wo sehen Sie die wichtigsten Trends im Social Commerce?

Im Bereich der Empfehlung durch Gleichgesinnte. Trendsetter werden so noch mehr an Bedeutung für Unternehmen gewinnen, da sie viral die Qualitäten eines Produktes verbreiten.

3.    Wie bewerten Sie die aktuelle Debatte rund um das Thema ROI im Social Media?

Typisch Deutsch. Anders als in den USA steht hier die Frage nach dem “Was kommt denn dabei raus?” immer am Anfang einer Entscheidung. Die Kunden sollten lernend erfolgreich sein, dann stimmt auch der ROI.

4.    Was fasziniert Sie an Social Media besonders?

Die Möglichkeit der schnellen globalen Kommunikation und die Recherche nach Themen. Irgendein Follower hat meistens einen Tipp zu einer Frage; ab und zu schlägt Follower-Power selbst Google.

5.    Bevorzugen Sie Facebook oder Google+ ? “Liken Sie noch, oder Plussen Sie schon?”

Weder noch. Ich habe Facebook vor ca. 1,5 Jahren verlassen, da das Thema Datenschutz hier mit Füssen getreten wird. Es sind deutliche Verbesserungen zu sehen, aber ich bin noch nicht überzeugt worden, zurück zu kehren.

Google+ nutze ich passiv – ich bin gespannt, wo hier die Reise hingeht.

Mein Herz schlägt für Twitter. Kurz, knapp, relevant. Mehr brauche ich nicht.

Fünf am Freitag – mit Harald Fortmann

6.    Geschäftsführender Gesellschafter bei Yellow Tomato – wie können wir uns das vorstellen? Wie sieht Ihr Tagesablauf aus?

Nach meiner langen Zeit in US Konzernen war die Gründung der Yellow Tomato innerhalb der Pixelpark Gruppe ein neuer Weg für mich. Schwerpunkt Deutschland, deutsches Bord, Springer&Jacoby Werte. Nach 2,5 Jahren kann ich sagen es war der richtige Weg. Das Führungsteam ist eines der besten in deutschen Agenturen, Werte und Menschen stehen hier im Vordergrund und bilden die Basis für erfolgreiches Unternehmertum. Ich bin den USA noch sehr verbunden und oft da um mir Visionen zu holen, das brauche ich dann ab und zu um aus dem “deutschen” zu entfliehen.

Wir sind klasse gewachsen aber immer noch ein Start-Up und ich freue mich, anders als in meiner AOL Geschäftsführungsposition, jeden Tag sehr nah am Kunden zu sein. Ich setze immer wieder auch persönlich Display oder Search Kampagnen auf – nur so kann man einen Kunden auch ernsthaft beraten.

Dazu mein Don Quichote Kampf für den BVDW in Sachen Bildung und Personalentwicklung. Eine Passion und mittlerweile haben wir auch die ein oder andere Windmühle bezwungen! Aber schaut einfach mal rein: www.hrfortmann.de und www.yellow-tomato.de

November 10th, 2011 by Daniel Müller

Letzten Donnerstag haben wir einen kleinen Überblick der Bier-Virals vorgestellt, heute machen einige der bekanntesten Videos aus dem Bereich Sportartikelanbieter das Rennen – Nike und Adidas ganz vorne mit dabei. Also auf die Plätze, fertig, los:

1. adidas Originals – All Originals, Iconics Commercial 2011

2. adidas Originals – Star Wars Collection

3. NIKE CHOSEN — JUST DO IT

4. New Nike Commercial 2011 C.Ronaldo

5. Nikebasketball – Basketball Never Stops

6. Nike Soccer Commercial – Good vs. Evil

7. PUMA Hardchorus

8. 33 by ASICS™ Commercial – Gravity, Meet Your Archenemy

9. Billabong Girls – SUMMER 2010 Fashion – Australia

10. Reebock EasyTone