April 12th, 2012 by Sten Franke
Beim Stöbern im Social Web bin ich auf diese spannende Infografik gestoßen, die sehr gut veranschaulicht, wie unser Verhalten sich durch die Nutzung von Social Media über die letzten Jahre verändert hat. Diese Grafik bitte genauer studieren. Es lohnt sich! Die Infografik AssistedLivingToday fasst diverse Studien z.B. zu unserem Rezeptions- und Kommunikationsverhalten zusammen. Die Ergebnisse überraschen. Beispiel: Während die Aufmerksamkeitsspanne vor zehn Jahren im Schnitt noch bei zwölf Minuten lag, ist sie mittlerweile auf fünf Sekunden gefallen.

via Thomas Hutter
April 10th, 2012 by Sten Franke
Ein Beweis für den Erfolg eines jungen, aufstrebenden Web-Dienstes ist es, wenn neue Angebote und Tools in seinem Fahrwasser entstehen, die das bereits bestehende Portal erweitern. So gesehen ist Pinterest auf einem guten Weg, ein echter Netz-Erfolg zu werden. Denn mittlerweile gehen immer mehr Dienste online, die die Online-Pinnwand erweitern.
Die wohl spannendste Erweiterung ist PinReach. Der neue Dienst misst die Reichweite, die ein Mitglied beim neuen Hype-Angebot erzielt. Dazu haben die US-Amerikaner den PinReach Score entwickelt.
Wie sich dieser Wert berechnet, verrät PinReach nicht. Allerdings erklären sie, dass beispielsweise RePins wichtiger sind als eigene Pins. „Once members start repinning your item your score will increase much quicker. Another similar relationship exists between followers and who you follow. Simply following 500 members will do far less for your score than having 500 new followers on your account“, heißt es in einem erklärenden Text.

PinReach-Ergebnis-Seite am Beispiel von Christine Martinez
Auf einen Blick zeigt das Tool die Anzahl der Pins, Repins, Likes, Followers, Following-Mitglieder, Comments und Boards. In extra Grafiken wird dazu noch die Pin-History analysiert und die populärsten Boards identifiziert.
Bei allen Statistiken und Analysen, die Experten von PinReach wissen auch, dass es bei Pinterest noch immer um denkbar einfache Dinge geht – möglichst großartige Inhalte. „Ultimately, the goal should be to produce and share great content on Pinterest.“
April 4th, 2012 by Sten Franke
Dieses Schlagwort hat mal wieder das Zeug, zu einem neuen All-Time-Klassiker auf allen Konferenzen von Hamburg bis San Francisco zu werden: Digital Darwinism. Erfinder des Begriffes ist Brian Solis, einer der interessantesten Denker der digitalen Ära, Principal Analyst der Altimeter Group, Buchautor und Keynote Speaker.

Unter dem Schlagwort versteht er den Verdrängungswettkampf, dem Marken im Social Web ausgesetzt sind. Denn jetzt konkurrieren auf einmal hungrige und extrem Kunden-fokussierte Newcomer mit alteingesessenen Brands, die lange von ihrer Tradition, ihrem Bekanntheitsgrad und ihren eher behäbigen Produktzyklen lebten. Nun stellen diese Firmen fest, dass die Newcomer überproportional wachsen und Dank ganzheitlicher Implementierung von Social Media nur noch einen Klick weit davon entfernt sind, ihren Untergang einzuläuten.
Ein wichtiger Faktor dabei ist die neue Macht der Konsumenten – also das Mitsprache- und Kommunikations-Recht, das längst auf allen Social-Media-Plattformen aktiv gelebt wird.
Für Solis tobt bei Facebook & Co. ein Verdrängungswettkampf, den nur jene Companies überleben werden, die bereit sind, diesen Wandel zu akzeptieren und umzudenken. Um in diesem Verdrängungswettkampf zu bestehen, sollte man sich an zehn Grundsätze halten. Dazu gehören u.a. Strategy, Culture, People oder Vision. Unter dem letzten Punkt fragt Brian zurecht, wann man das letzte Mal das Mission Statement seiner Company gelesen hat? Ob man dazu steht und ob es zeitgemäß ist. Im Grunde geht es für ihn darum, dass es einer Firma gelingen muss, eine Kultur und eine Arbeitsatmosphäre zu schaffen, die es jedem Mitarbeiter erlaubt, seine volle Kreativität und Innovationskraft einzubringen.
Ein Unternehmen, das im Digitalen Darwinismus bestehen will, muss sich immerzu hinterfragen und jederzeit bereit sein, seine Ziele und Strategien anzupassen. Weitere Schlagwörter, die für Solis unverzichtbar sind: Localization, Philanthropic Capitalism und Intelligence. Dazu heißt es wörtlich:
„One of the biggest trends in 2011 was the development of social media command centers. At the heart of these sophisticated data gathering silos were conversations and tools that allowed community managers to listen, respond, and promote engagement within the company. While social media is introducing the art & science of monitoring to marketing and service teams it is the organizations that invest in technology, teams and processes that will translate activity into actionable insights.“
Die allerdings wohl spannendste Überlegung von Brian Solis ist, dass er vom Top-Management mehr Führungsqualitäten einfordert. Sie müssen die Strategie vorgeben und vorleben. Sie müssen für die nötige Firmenkultur sorgen und sollen auch die Ersten sein, die den Nutzern und Konsumenten in den sozialen Netzwerken zuhören.

Quelle: Emarketer.com
Damit bestätigt der US-Amerikaner einen Trend, mit dem wir uns gerade erst beschäftigt haben. Denn nach einer Studie von Brandfog wird die Social Media-Wahrnehmung einer Marke positiv von dem Umstand beeinflusst, ob der CEO der Company selbst bei Twitter, Facebook & Co. aktiv ist. So sind 78 Prozent der befragten Personen der Meinung, dass es positive Folgen für die Kommunikation eines Unternehmens hat, wenn der Boss selbst in die Rechner- bzw. Smartphone-Tasten haut. 71 Prozent glauben, dass dadurch das Marken-Image gesteigert wird und 64 Prozent sind davon überzeugt, dass eine Firma mit zwitscherndem oder facebookendem Management als transparenter empfunden wird.
Persönlich finde ich Brian’s Ansätze extrem spannend, so dass ich darauf in den nächsten Blog-Artikeln noch tiefer eingehen möchte. Relativierend bleibt natürlich zu sagen, dass diese Grundsätze zunächst vor allem für Consumer-zentrierte Business-Modelle Gültigkeit besitzen.
April 3rd, 2012 by Sten Franke
Im Social Web kann der Chef den Unterschied machen. Nach einer Studie von Brandfog wird die Social Media-Wahrnehmung einer Marke positiv von dem Umstand beeinflusst, ob der CEO der Company selbst bei Twitter, Facebook & Co. aktiv ist. So sind 78 Prozent der befragten Personen der Meinung, dass es positive Folgen für die Kommunikation eines Unternehmens hat, wenn der Boss selbst in die Rechner- bzw. Smartphone-Tasten haut. 71 Prozent glauben, dass dadurch das Marken-Image gesteigert wird und 64 Prozent sind davon überzeugt, dass eine Firma mit zwitscherndem oder facebookendem Management als transparenter empfunden wird.

Quelle: Emarketer.com
Einmal danach gefragt antworten 82 Prozent der Befragten, dass sie es für “wichtig” oder gar “sehr wichtig” halten, wenn der CEO selbst in den sozialen Medien aktiv ist. Ein besonders spannendes Ergebnis der Studie ist zudem, dass ein CEO, der persönlich bei Facebook oder Twitter die Interessen einer Firma vertritt, das Vertrauen der Mitarbeiter in die eigene Company steigert. Davon sind zumindest 82 Prozent überzeugt.
Es macht allerdings einen erheblichen Unterschied, ob der Chef selbst twittert, postet und kommentiert oder das an eine externe Agentur outgesourced hat. So belegt eine aktuelle schweizer Studie von Bernet PR aus Zürich wieder einmal, dass im Social Web Authentizität eine der wichtigsten Währungen überhaupt ist. „Das geht nur mit der eigenen Stimme“, schreibt Michael Walther dazu. „Delegieren lassen sich Konzepte, Strategien und Programmierung, sprechen soll man selbst.“ Zum Start würde es wohl reichen, wenn der Sprecher oder ein wirklich enger Mitarbeiter für den Boss spricht.
Angela Merkel und ihr Sprecher Steffen Seibert sind dafür ein gutes Beispiel. Seit der ehemalige ZDF-Journalist twittert, ist die Bundeskanzlerin – zumindest gefühlt – wieder näher am Bürger.
Am Ende des Tages geht es jedoch – zumindest in Firmen – immer um Umsätze und Gewinne, und auch hier kann ein CEO für positive Effekte sorgen. Denn die Brandfog-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass rund 77 Prozent der Befragten von einer Marke bzw. einen Unternehmen kaufen, dessen Management-Team selbst mit den Konsumenten über die eigenen Produkte spricht.
Nachdem wir uns die Ergebnisse einmal durch den Kopf haben gehen lassen, fragen wir uns: Welcher Deutsche CEO eines größeren Unternehmens twittert selbst? Nicht viele, das ist sicher. Dabei wird offensichtlich, welches enorme Potential so gut wie alle Unternehmen liegen lassen.
>>CEOs und Top Executives auf Twitter:
Ranking Tech Companies Executives on Twitter by Robert Scoble
Atkinson Public Relations – list of top executives using Twitter
April 2nd, 2012 by Mathias Buerk
Für diejenigen, die sich viel in Social Media bewegen und immer “up to date” sind: Ihr habt bestimmt schon von Pinterest gehört. Für alle anderen: Es ist das Start-Up Social Network schlechthin derzeit, jeder liebt es und fast alle sprechen darüber. Um in Pinterest hinein zu kommen braucht man eine Einladung. Dann verknüpft man sein Pinterest-Profil mit Facebook oder Twitter, und schließlich kann man loslegen. Man legt “Boards” an, auf die man schließlich Bilder postet. Beliebte Board-Bezeichnungen sind etwa “Architecture”, “Food”, oder “Fashion”. Je nach Pinnwand sind die Fotos also meist nach Themen sortiert. Die Krux von Pinterest ist, dass man die Fotos nicht nur der Nutzer, denen man folgt, angezeigt bekommen kann, sondern auch nur einzelnen Boards folgen kann. So kann man präzisieren, was man sehen möchte, und was nicht.
Wir berichteten bereits ausgiebig über den Erfolg von Pinterest (hier, hier und hier) und jetzt ist es auch im Social Media Prisma für Deutschland vertreten. Da wollen wir natürlich auch als Firma auf der Plattform mit einem eigenen Account vertreten sein.
Dort bietet sich uns die Möglichkeit, uns und unsere Insights zu präsentieren sowie auf unsere Seite zu verlinken. Die tolle Plattform zum Bilder teilen ist bereits nach Twitter und Facebook der dritt-wichtigste Traffic Generator für unseren Blog. Screenshots des tollen Designs unserer Website, Verlinkungen zu Artikeln mit Informationen über einen gute Social Media Auftritt sowie unzählige eigene und andere Infografiken, die wir sehenswert finden.
Ebenso können auch andere Unternehmen Pinterest nutzen, um sich online zu präsentieren. Bilder und Videos sprechen den Betrachter emotional stärker an als Texte. Das Teilen der Bilder und Videos und selektive Folgen von bestimmten Accounts und Pin-Boards macht fast süchtig und es gibt schier unendlich zu entdecken. Über die Fotos lässt sich auf die eigene Seite verlinken. Pinterest ist bereits ein ernst zu nehmender Kandidat für die am meisten Referral Traffic generierenden Internet-Seiten. Nach Google, Facebook und YouTube steht es derzeit auf dem vierten Rang. Dieses Faktum ist sehr beeindruckend, insbesondere wenn man die bisher kurze Lebenszeit von Pinterest bedenkt.
Seht es euch an und folgt uns, um Neuigkeiten aus unserem Social Media Intelligence-Unternehmen nicht zu verpassen. Wir freuen uns bereits auf euch und eure Bilder und Videos.
Wem der Content zu weiblich ist, dem sei abschließend ein maskuliner Klon von Pinterest zu empfehlen – die Samwer-Brüder lassen grüßen: Manteresting.com
April 2nd, 2012 by Sten Franke
Vor Jahren überraschte Mark Zuckerberg mit seiner Vision, dass Facebook eine Art eigenes Betriebssystem werden soll, auf dem alle Anwendungen laufen und miteinander vernetzt sind, die der Homo Sapiens 2.0 für eine glückliche und erfüllte Web-Existenz braucht.

Bei aller Diskussion über die neue Timeline oder die Frage, welche Marke die meisten Fans hat, wurde lange übersehen, dass Facebook tatsächlich an diesem Projekt weiterarbeitet. Oder genauer: weiterarbeiten hat lassen. Denn in den letzten Monaten sind eine Vielzahl von neuen Web- bzw. Mobil-Angeboten entstanden, die auf die persönlichen Daten von Facebook zugreifen und zu einem wichtigen Teil ihres eigenen Netzwerkes machen. So wird Facebook zur Basis einer ganzen Generation neuer Social Networks und Angeboten.

Die beiden aktuell wohl bekanntesten Angebote dieser neuen Prägung sind Pinterest und Spotify. Es gibt aber noch weitere höchst spannende. Zum Beispiel die Business-Networks BranchOut und Identified. „Identified bringt es laut Zahlen von AppData bereits auf 2,9 Millionen monatliche Nutzer, BranchOut gar auf stolze 11,2 Millionen – und damit auf Augenhöhe mit Xing“, hat Basic Thinking recherchiert. „Beide Apps geben Facebook-Nutzern etwas, was dem Social Network lange fehlte: ein seriöses, berufliches Netzwerk abseits des Spaßes.“

Viel Spaß bieten dagegen Angebote wie Highlight oder Glancee. Für Marcel Weiss sind sie „ein perfektes Beispiel, welche neuen Dinge an der Schnittstelle zwischen Mobile Web und Social Web möglich werden“.
Highlight und Glancee zeichnen sich seiner Meinung nach dadurch aus, „dass sie nicht nur die Beziehungen von Facebook nehmen und etwa mitteilen, dass ein Freund oder der Freund eines Freundes in der Nähe ist (Sonar.me arbeitet so). Sie nutzen auch die Like-Daten, um auf Personen mit gleichen Interessen hinzuweisen.“

Aus Gesichtspunkten der Social-Media-Intelligence sind diese Angebote ein unfassbar spannendes Feld. Denn sie greifen auf eine Vielzahl von Daten zu, die über die Facebook-API bereitgestellt werden. Das zeigt, welchen Wert mittlerweile die User-Informationen haben, die das US-Network zur Verfügung stellt.
März 30th, 2012 by Sten Franke
Sekt oder Selters FCB? In seiner Social-Media-Strategie geht der FC Bayern München seit dem gestrigen Mittwoch einen radikalen Schritt über die Nutzung der klassischen Mittel hinaus. Statt nur auf Facebook oder Twitter zu setzen, haben die Münchner beschlossen einfach ein komplett eigenes Social Network aufzuziehen.
Unter Myfcb.de können sich die Fans des deutschen Fußball-Rekordmeisters nun in einer geschlossenen Umgebung über Spieler, Taktik und anderen Buffer-Gossip austauschen. In dem neuen Angebot können sich die Fans ein eigenes Profil basteln, Freunde einladen, Fotos und Videos hochladen und in Gruppen diskutieren.

Aus Sicht der Verantwortlichen bringt der Schritt aus Facebook hinaus – eigentlich genau darum geht es ja im Grunde – gleich mehrere Vorteile. So sind die Münchner die Hausherren. Wenn sich schon die Fußball-Diskussionen immer mehr von den Stammtischen ins Web verlagern, wollen die Münchner doch am liebsten dafür sorgen, dass sie die Kontrolle über die Gespräche ihrer Anhänger behalten.
In gewissem Sinne versuchen sich die Münchner mit diesem Schritt einen ganz eigenen Return on Investment. Denn mit dem Kniff über die eigene Plattform versucht der Verein seine riesige Reichweite, die er auf vielen anderen Web-Angeboten generiert, auf dem hauseigenen myFCB.de zu bündeln. So kommt die Web-Seite laut Google-Ad-Planner auf 510.000 Unique Visitors. Zudem haben die Kicker bei Facebook mehr als 3,3 Millionen Fans.
Der Schritt des FC Bayern München ist nicht neu. Einige Unternehmen haben bereits versucht ein eigenes Social Network aufzuziehen. Meist ohne großen Erfolg. Der Grund: den Angeboten gelang es nie eine kritische Masse an Mitgliedern zu gewinnen, die für das nötige Grundrauschen sorgen, dass die Seite als belebt angesehen wird. Erst, wenn die Nutzer das Gefühl haben auf einer Plattform nicht alleine zu sein, fühlen sie sich auch wohl.
Bei den Bayern könne genau dieser Effekt eintreten. Denn die hundertetausenden von Fans des Vereins könnten tatsächlich das hauseigene Social Network zu einem vollen Erfolg werden lassen. Damit hätten die Münchner eine erfolgreiche Web-Umgebung geschaffen, über die sie die volle Kontrolle haben –ein Traum aus Sicht einer funktionierenden Social Media-Intelligence. Zum anderen werden die tausende an Mitgliedern eine Vielzahl an Daten liefern, die der Verein alleine kontrolliert und so für einen beachtlichen ROI und eine beeindruckende Conversion-Rate für lukrative E-Commerce-Konzepte sorgen kann.
Eine besonders schöne regionale Komponente birgt myFCB auch noch: Statt des “Gefällt mir”-Buttons gibt es einen “Guad”-Knopf.
März 29th, 2012 by Mathias Buerk
Was bedeutet Wasser für dich? Mit dieser Frage und der damit verbundenen Spendenaktion auf Facebook will Hansgrohe mit der Unterstützung von ethority auf die Kostbarkeit der Ressource Wasser in Namibia aufmerksam machen. Bereits der Jahreskalender 2012 und die zugehörige Facebook App „Tracing Water in Namibia“ haben sich mit dieser Thematik auseinandergesetzt, denn Namibia zählt zu den trockensten Ländern der Erde. Es gibt nur wenige Flüsse, die das ganze Jahr über Wasser führen, und über 80 % des Regenwassers verdunstet. Ein nachhaltiger Umgang mit den lokalen Wasserressourcen ist daher lebenswichtig.
Charity for Namibia: Seit der vergangenen Woche ruft Hansgrohe über die gleichnamige Facebook-App seine Facebook Fans zu einer Spendenaktion auf und unterstützt damit ein nachhaltiges Wasserressourcen-Projekt im Norden Namibias. Die Teilnahme ist denkbar einfach: Die Fans vervollständigen im Aktionsreiter den Satz „Wasser ist…“ und für jedes abgegebene Statement werden dem Spendentopf automatisch 5 Namibia Dollar hinzugefügt. Share-Buttons ermöglichen die sofortige Verbreitung der guten Tat in die Netzwerke der Fans. Die Aktion läuft bis zum 11. Mai 2012 oder bis die Maximalsumme von 50.000 Namibia Dollar (ca. 5.000 €) erreicht ist. Mit der Spendensumme wird das Projekt „Integriertes Wasserressourcen-Management im Cuvelai-Etosha Becken“ im Norden Namibias unterstützt. Dieses Projekt zielt darauf ab, dass vor Ort Wasserressourcen entwickelt werden und das nachhaltige Wirtschaften mit den vorhandenen Ressourcen ermöglicht wird. Mehr Hintergrundinformationen zum Projekt gibt es auch auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit.
„Konkret fließt die Spendensumme auch in einen „Awareness Raising Day“, der an verschiedenen Schulen in der Projektregion durchgeführt wird. Die Schülerinnen und Schüler erlernen in Vorträgen, Präsentationen und interaktiven Rollenspielen den nachhaltigen Umgang mit den vorhandenen Wasserressourcen und tragen dieses Wissen in ihre Familien weiter“, erklärt Tanja Krauth, Social Media Projektleiterin des Schwarzwälder Armaturen- und Brausenspezialisten. Der einfache Weg zur Unterstützung dieser Charity-Aktion unter dem Zeichen der Nachhaltigkeit bedeutet für uns: Jedes Statement zählt! Hier findet ihr sie.
März 29th, 2012 by Marc Thomalla
Foursquare hat den Kampf gegen Gowalla gewonnen. Und wenn wir die Presse beobachten möchte man meinen, Foursquare würde sich endlich durchsetzen und mit einem tollen Businessmodell und starken Partnern im Rücken (die Telekom war hier in 2011 noch im Gespräch) endlich Fahrt aufnehmen. Auch mit Meldungen wie zuletzt im Handelsblatt (Fußball entdeckt Web 2.0 als Geschäftsmodell) kann man durchaus zu dem Ergebnis kommen, dass Foursquare seinen Platz gefunden hat.
Aber ist das wirklich so?

Insgesamt konnten bis Ende 2011 immerhin etwas über 15.000.000 Mitglieder gewonnen werden. Gründer Dennis Crowley kann sich aber bis dato leider nicht auf Hawaii einen Cocktail nach dem anderen genehmigen, sondern muss nach eigener Aussage der Realität ins Auge sehen: Immer weniger Menschen checken selber in Cafés, Kinos, Läden oder Events ein. Der Trend geht eher in die Beobachtung, wer der eigenen Freunde sich gerade wo eingecheckt hat – und selbst das ist mittlerweile rückläufig.
Check-Ins werden zwar zunehmend mit Werbegeschenken honoriert, doch das kümmert die Nutzerschaft erschreckend wenig. Aufgrund der passiven Mitglieder ist es fraglich, ob Foursquare überhaupt ohne massive Hilfe anständig auf die Beine kommt. “Nur zum Spaß” wird sich ein Dienst wie dieser nicht mehr lange halten können.
März 28th, 2012 by Mathias Buerk
Es ist wieder so weit. Die Social Media Welt verändert sich rasend schnell und ständig entstehen neue bedeutende Plattformen während andere verschwinden. Deshalb bieten wir nun das Social Media Prisma für Deutschland in der Version 4.0 an.
Wir berichteten auf unserem Blog bereits über Pinterest (Teil 1, 2 und 3), welches in der Version 3.0 noch nicht enthalten war. Die Image-Sharing-Plattform hat weltweit innerhalb kürzester Zeit die 10 Mio.-Zahl der User geknackt und stand Ende Februar bei 17,8 Mio. Benutzern. In Deutschland sind es derzeit immerhin 1,4 Mio.
Auch in unseren Top 20 Social Media Plattformen tauchten einige auf, die damals noch nicht von der hohen Bedeutung waren, wie es heute ist. Darunter DailyMotion, Orkut und Photobucket. Sie haben in Deutschland zugelegt, weshalb wir sie im Prisma integrierten.
Ihr könnt euch die Version 4.0 des Social Media Prismas für Deutschland hier herunterladen, wir freuen uns über eure Kommentare und teilt es euren Freunden mit.
März 27th, 2012 by Sten Franke
Google hat die Zeichen der Zeit erkannt. Die Frage nach den Return on Investment (ROI) bei Social Media-Kampagnen ist wohl eines des wichtigsten Themen des Jahres. Denn viele Unternehmen sehnen sich geradezu nach funktionierenden und einfachen Lösungen.
So kommt eine neue Untersuchung von Iron Mountain zu dem Schluss, dass die meisten europäischen Unternehmen nach wie vor nicht wissen, wie sie mit Daten aus sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder XING umgehen sollen. „Zwar sind sich 94 Prozent (europaweit 86 Prozent) der in der Studie befragten deutschen Unternehmen darüber bewusst, dass Kommunikation über Social Media-Kanäle unter Umständen als formaler Geschäftsvorgang einzuordnen ist“, heißt es in dem Papier. „Gleichzeitig sehen sich aber 72 Prozent der deutschen Unternehmen (europaweit 63 Prozent) nicht in der Lage, die in sozialen Netzwerken ausgetauschten Daten und Informationen entsprechend zu erfassen“.
Tatsächlich existieren längst Tools und Lösungen mit denen sich sehr exakt der ROI fast aller Social Media-Kampagnen messen lassen. Unser gridmaster ist beispielsweise eines.
Solche Angebote wie unsere und andere Monitoring-Tools befriedigen ein immer größer werdendes Bedürfnis. Google will in diesem Markt jetzt auch mitmischen und bohrt deshalb sein Analyse-Tool Google Analytics auf. Denn schon bald soll es auch den ROI messbar machen. Allerdings nur bei einigen weniger wichtigen Quellen wie Blogger.com. Eine tiefe Anaylse von Top-Angeboten wie Facebook oder Twitter ist noch nicht möglich.
„Google Analytics will damit nach eigener Aussage die Lücke zwischen Social Media und den belastbaren Geschäftskennzahlen schließen“, schreibt t3n. „Gelingen soll dies, indem der Traffic, der über die verschiedenen sozialen Kanäle reinkommt, nicht nur gemessen, sondern auch weiterverfolgt wird.“ So sollen sich direkte Rückschlüsse auf die Conversions-Rate schließen lassen.

Google verspricht Rückschlüsse auf den Social Value

Besucherzahlen aus dem Social Web
Tatsächlich ist der ROI ist jedoch nur eine Seite der Medaille, die andere sind die Key Performance Indikatoren (KPI). Denn ohne sie ist kaum eine relevante und nachvollziehbare Erfolgsmessung von Social-Media-Kampagnen möglich. Möchte man diese messen, so hilft Google Analytics hier noch nicht weiter. Dazu greift man besser zu etablierten Monitoring-Tools, wie etwa unserem gridmaster. Diese können neben dem ROI auch Sentiments, Buzz, Demographie, Trends und semantische Daten erheben. Nur so können die Aktionen auch wirklich nachhaltig und zielorientiert platziert werden. Global betrachtet geht es immer darum: Brand Awareness, Sales, Profit, Kundenzufriedenheit und -Loyalität zu steigern. Noch immer definieren jedoch viele Unternehmen bei der Erfolgsbewertung von Kampagnen die reine Masse der drei F (Friends, Follower und Fans). Ob bei Facebook oder Twitter – die reine Anzahl der Freunde, Anhänger oder Follower sagt wenig über deren Interaktionsrate aus.
Mit den fünf wirklich wichtigen Standard-KPIs scheint das neue Google-Tool offenbar nicht zurecht zu kommen. Heißt: Das neue Angebot krazt nur an der Oberfläche. So einfach die Bedienung von Google-Analytics auch immer ist, ersetzt es jedoch nicht ein ausgefeiltes Profi-Tool. Tatsächlich hat das neue Angebot der Web-Company das Zeug den vielen rudimentären Monitoring-Angeboten, denen die nötige Tiefe fehlt, künftig das Leben sehr schwer machen können.
März 26th, 2012 by Sten Franke
Die einheimischen Medien haben ein neues Web-Lieblingsthema: Pinterest. Seit einigen Tagen beschäftigen sich immer mehr mit dem Bilder-Netzwerk der Stunde. Das ist schon eine schöne Entwicklung, welche das riesige Potential der Web-Pinnwand aufzeigt und in meinen Augen auch zurecht zu einem Hype-Thema mutiert. Allerdings greifen sich die meisten nur einen kleinen Ausschnitt der aktuellen Nachrichten auf. Fasst man alle Berichte zusammen, entsteht ein höchst spannendes News-Mosaik.
Die dpa beschäftigte sich erst einmal mit der Frage, welche unzähligen rechtlichen Fallstricke bei Pinterest lauern. “Die meisten deutschen Juristen kommen zu dem Schluß, dass Pinterest gegen das Urheberrecht verstößt”, zitiert die Agentur den Anwalt Carsten Ulbricht. Eine Abmahnwelle sehe er derzeit aber nicht. Zumal das Prinzip gelte: Wo kein Kläger, da kein Richter.
Unabhängig dieser Bedenken bleibt die Web-Pinnwand ein echtes Social-Media-Phänomen. Innerhalb kürzester Zeit avancierte die Bilder-Pinnwand zu einem Top-Thema der Web-Welt. Die wenigsten wissen jedoch tatsächlich worüber sie überhaupt reden. Deshalb hier der 3. Teil (1. Teil, 2. Teil) der Pinterest-Story mit weiteren Fakten zur Nutzung und Demografie.
- Die Foto-Seite lockte in den USA schon 17,8 Millionen Besucher. Seit dem vergangenen Mai bedeutet dies laut Focus Online einen Zuwachs um den Faktor 44.
- Nach einer Studie von Shareaholic leitet Pinterest inzwischen mehr Nutzer auf andere Seiten als Twitter oder Google+.
- Der Boom könnte sich schon bald auszahlen. Denn offenbar sollen Wagnisfinanzierer inzwischen bereit sein, für eine Bewertung jenseits der Milliardengrenze zu investieren.

Quelle: MDGadvertising.com
März 23rd, 2012 by Sten Franke
In den vielen Diskussionen um Social-Media-ROIs oder der richtigen Steuerung von Social Media-Kampagnen, ist ein Thema ein wenig in den Hintergrund geraten, das für jedes Unternehmen – gerade – im Social Web von immenser Bedeutung ist: die Glaubwürdigkeit bzw. die Online-Reputation. 
Jede Company, die auf ihr Image und ihre Web-Wahrnehmung achtet, nutzt längst Monitoring-Tools wie den gridmaster, um immer im Bilde über den aktuellen Stand der eigenen Online-Reputation zu sein, bzw. um frühzeitig zu erkennen, unter welchen Issues diese leiden könnte. Eine interessante Studie zu diesem Thema liefert nun Microsoft in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Carnegie Mellon Universität in Pittsburgh.
Die Wissenschaftler und das Softwarehaus haben untersucht, welche Faktoren einen Tweet bzw. einen Twitterer glaubwürdig erscheinen lassen. Kurz gesagt sind die entscheidenden Faktoren das Profilfoto, die Follower und die Anzahl der Rechtschreib- und Grammatikfehler.
Bei den Profilfotos trauen anderer Nutzer denjenigen am wenigsten, die anstatt eines Fotos noch das standardmäßige Twitter-Ei-Symbol verwenden. Danach kommen Avatar-Bilder oder Cartoons. Ganz oben in Sachen Twitter-Reputation stehen Zwitscherer, die echte Fotos von sich verwenden. „Was den Namen anbelangt, vertrauen die Nutzer am ehesten den Twitterern mit einem thematischen Namen, danach kommen normale Namen und am wenigstens Vertrauen schenken die User Internet-Fantasienamen“, fasst die WirtschaftsWoche ein weiteres Ergebnis der Studie zusammen.
Auch die Anzahl der Follower ist wichtig. So gelten Zwitscherer als wenig Vertrauenswürdig, die mehr Nutzern folgen, als ihnen gefolgt wird. Dies wird allgemein als Hinweis gesehen, dass die Twitter-Reputation künstlich aufgebaut wurde.
Für die eigene Glaubwürdigkeit und das Standing in der Community ist es wichtig, dass Sie am besten nur Tweet von Personen Retweeten, die sie kennen bzw. bei der Sie sicher sind, dass die Person vertrauenswürdig ist.
Besonders spannend: „84 Prozent der Twitter-Nutzer werden über die Twitter-Suche und genauso viele über die vom Dienst empfohlenen Themen auf Beiträge aufmerksam. Weitere 72 Prozent kommen über Google, 82 Prozent allgemein über Web-Suchen“, schreibt die Wiwo. Das bedeutet: Tatsächlich lesen die meisten meisten Twitter-Nutzer nicht nur die Statusmeldungen aus der eigenen Timeline.
Wer also seine Follower-Zahl steigern will, der sollte demnach bei allen angesagten Trendthemen immer fleißig mitzwitschern.
März 22nd, 2012 by Mathias Buerk
Erik Qualman ist ein MBA-Professor an der Hult International Business School, Buch-Autor, Redner und CEO und Gründer von Socialnomics. Sein Buch „Socialnomics: Wie Social Media Wirtschaft und Gesellschaft verändern“ war bei Amazons Bestseller-Liste auf Platz 1 in Deutschland, den USA, Großbritannien, Japan, Portugal, Italien, Kanada, China und Korea. Qualman als ein viel-gefragter internationaler Sprecher wurde in unzähligen Medien beleuchtet, darunter: BusinessWeek, The New York Times, Mashable, Financial Times, Forbes, CBS Nightly News, and The Huffington Post. Sein Socialnomics.net-Blog rangiert unter den Top 10 Social Media Blogs des PC Magazine.
- Welche 5 aktuellen Social Media Zahlen beeindruckten dich am meiten?
- 840 Mio. Nutzer auf Facebook
- Pinterest generiert mehr Site Traffic als Twitter
- Social Commerce Firma Bazaarvoice geht mit US$ 18,45 an die Börse
- SXSWi-Konferenz hatte dieses Jahr einen Anstieg von 30% an Besuchen
- 1 neuer User tritt LinkedIn pro Sekunde bei
2. Social Media Trends – was ist deiner Meinung nach das „Next Big Thing“?
- Über LinkedIn wird nicht genügend gesprochen. Mehr Leute werden es aus der HR-Abteilung holen und in die Hände des Digitalen Teams legen.
- Big Data strukturieren, um Vorhersagen treffen zu können
3. Wird sich die Social Media-Nutzung durch Smartphones ändern?
Fortschritt in der mobilen Technologien werden die Social Media-Nutzung erhöhen.
4. Welches ist dein liebstes Social Media Tool?
5. Wie gut kann Social Media Monitoring die Zukunft vorhersagen?
Die Strukturierung von Big Data, sodass Unternehmen Vorhersagen treffen können beginnt erst, wird aber noch über Jahre wichtig bleiben.
März 21st, 2012 by Mathias Buerk
Netzwerke und Videos dominieren die Social Media. Gemeinsam machen sie über 50% der weltweiten Nutzung der Top 20 Social Media Plattformen aus. Wikis, Blogging-Plattformen und Micro-Blogging-Dienste folgen. Im Rahmen der ethority-Studie zur Nutzung und Bedeutung der verschiedenen Plattformen und Kanäle stand die Frage im Vordergrund: Welche Plattformen und Kanäle werden monatlich am häufigsten genutzt und wie hoch ist die Anzahl der Unique Visitors? Diese Zahl sagt mehr darüber aus, wie erfolgreich eine Plattform tatsächlich ist, als z.B. die Anzahl der bestehenden (aktiven/inaktiven) Nutzer-Accounts (z.B. Facebook: 850 Mio) oder die Anzahl der reinen Pageviews.
Wenig überraschend erscheinen uns die Top 5: Facebook liegt mit 950 Mio. Unique Visitors auf Platz Eins, YouTube rangiert auf der Zwei mit 880 Mio. und auf Rang Drei finden wir, schon etwas abgeschlagen, Wikipedia mit 410 Mio. Besuchern. Blogspot, mit 340 Mio. Besuchern die größte Blog-Plattform weltweit, nimmt den vierten Platz ein und das Micro-Blogging-Portal Twitter ist Fünfter.
Google+, von vielen totgesagt, hat mit immerhin ca. 90 Mio. Besuchern innerhalb kürzester Zeit einen respektablen achten Platz erobert. Doch bereits kurz dahinter folgt ein Kanal, der in Deutschland nicht besonders bekannt ist: Dailymotion. In Tunesien, Frankreich, der Türkei, Belgien, Marokko, Algerien und Pakistan steht Dailymotion bei Alexa unter den Top 50 Seiten, in Deutschland nur auf Platz 151 und den USA gar auf der 214. Badoo, im Mittelmeerraum, in Kamerun und Lateinamerika beliebt, und Orkut, das hauptsächlich in Brasilien genutzt wird, sind ebenfalls Kanäle, die weltweit unter den Top 20 Social Media Plattformen zu finden sind, aber in Deutschland nur wenig frequentiert werden.
Die Grafik zeigt zum Einen, welche die Top 20 Social Media Plattformen sind und wie sich die Nutzung auf die verschiedenen Kategorien verteilt. So entfallen 36% der Social Media Nutzung auf Netzwerke und 27% auf Video-Sites. Blog-Plattformen sind mit 15% bedeutsamer als Wikis, die immerhin auf 12% kommen und damit noch vor Micro-Blogging-Diensten mit 5% rangieren. Die Kategorie Sonstige besteht aus Picture-Plattformen wie flickr und Photobucket, der Foto-Pinnwand Pinterest, Review Sites wie tripadvisor und den Content-Plattformen Scribd und Slideshare.
An dieser Stelle möchten wir darauf hinweisen, dass häufig genutzte Apps wie Foursquare und Instagram hier nicht vertreten sind. Instagram hat 9,9 Mio. Unique Visitors (27 Mio. Nutzer-Accounts) und Foursquare 5,6 Mio. (15 Mio. Nutzer-Accounts). Da sie auf mobilen Geräten genutzt werden und den Besuch der Seite nicht extra erfordern, ist die Anzahl an Unique Visitors hier nicht aussagekräftig genug, um die tatsächliche Bedeutung aufzuzeigen. Bei zukünftigen Betrachtungen werden wir auch die Zahlen zur mobilen Nutzung von Apps etc. erfassen, die uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorliegen.

















