Juli 26th, 2010 by Sabrina Panknin
cc by plings_005
Wie bereits vor einigen Wochen hier im Weblog angekündigt, startet unser Diplomand Olli nun im Rahmen seiner Diplomarbeit zum Thema „Weiterempfehlungen in Social Media“ seine Online-Umfrage.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr ca. 10 Minuten Zeit habt, um ihn mit Eurer Teilnahme an der Umfrage zu unterstützen!
Zum Fragebogen geht’s hier: https://www.soscisurvey.de/wsm
Sehr gerne dürfen natürlich alle den Link zum Fragebogen an andere Interessierte weiterleiten bzw. den Link an anderer geeigneter Stelle verbreiten – je mehr Teilnehmer, desto besser!
Vielen Dank im Voraus für die Unterstützung und wer an den Ergebnissen interessiert ist, wird nach Abschluss seiner Diplomarbeit hier im ethority Weblog darüber lesen können.
Mai 11th, 2010 by Sabrina Panknin
Das Video „Social Media Revolution 2“ ist eine Aktualisierung des vor 9 Monaten erschienen Videos mit Fakten und Statistiken rund um Social Media, basierend auf dem Buch „Socialnomics“ von Erik Qualman.
Die Quintessenz des Videos ist schön zusammen gefasst:
„We don’t have a choice on whether we do Social Media, the question is how well we do it”
Social Media Revolution 2 (Refresh) from Erik Qualman on Vimeo.
Die beeindruckendsten Fakten:
- Anzahl der Jahre, die folgende Medien gebraucht haben, um 50.000.000 Konsumenten zu bekommen:
Radio 38
TV 13
Internet 4
iPod 3
- Facebook generierte über 200.000.000 Millionen Nutzer innerhalb eines Jahres
- Youtube ist die zweitgrößte Suchmaschine weltweit
- in diesen Minuten werden mehr als 100 Stunden Videomaterial auf Youtube hochgeladen
- Facebook ist gemessen an der „Einwohnerzahl“ nach China und Indien das drittgrößte Land der Welt
- Bei Wikipedia findet man über 15.000.000 Artikel
- 25% der Suchergebnisse der 25 Top-Marken ist User Generated Content
Zum Vergleich die „Social Media Revolution 1“, die vor etwa 9 Monaten erschien:
Socialnomics: Social Media Revolution from Erik Qualman on Vimeo.
Unterschiede:
Wikipedia und Facebook sind massiv gewachsen: Bei Wikipedia finden sich mittlerweile über 2.000.000 neue Artikel und Facebook steigt im Länderranking um einen Platz und gilt nun als drittgrößtes Land der Erde.
Weitere Fakten variieren nicht sehr stark, sind aber konstant, so dass wir bei einem Ergebnis bleiben:
„Social Media isn’t a fad, it’s a fundamental shift in the way we communicate”
P.S. Ach ja, und Ashton Kutcher hat auch ein paar mehr Follower dazu gewonnen!
März 30th, 2010 by Sabrina Panknin

Die Foursquare Badges, aus denen HubSpot die Top 10 ermittelt hat, sind einer der Gründe, warum der Location Based Service sich solcher Beliebtheit erfreut. Da kommt der Trophäentrieb ganz deutlich durch. Die Badges können nämlich frei geschaltet werden, sobald man häufig genug an einem Ort eingecheckt hat.
Die Nachrichten der letzten Tage lassen es bereits erahnen: Foursquare ist auf einem ähnlichen Siegeszug wie Twitter, eigentlich schon fast erfolgreicher!
So wie es auch bei Twitter tausend und eine Zusatz-Anwendung gibt, bin ich in dem Post bei HubSpot über den Foursquare Grader gestoßen, der, und jetzt kommts, das Foursquare Mojo ermittelt!
Februar 8th, 2010 by Alexander Becker
Nach dem Spiel reden alle über die gezeigte Werbung. Hier sind die top-drei Spots:
Für den Höhepunkt sorgten diesmal die verfeindeten Late-Night-Talker Jay Leno und David Letterman. Zusammen mit Oprah Winfrey überraschten sie mit einem gemeinsamen Clip.
Coca-Cola
Career Builder
Februar 4th, 2010 by Sabrina Panknin
Wie und wo man Social Media in den unterschiedlichen Unternehmensbereichen nutzen kann, haben wir bereits hier, aber auch schon oft woanders gelesen. Aber es gibt durchaus auch „Tools“, die man für interne Zwecke benutzen kann und muss:
Corporate Blog: Eine eigene Website ist Standard für ein Unternehmen. Dort findet man Fakten über die Firma, das Produktportfolio, spezielle Angebote etc. und im besten Fall die richtigen Kontaktpersonen. Das Corporate Blog bietet ganz andere Möglichkeiten: Dort haben die Autoren (=Mitarbeiter) oder aber Gastautoren einen Raum, wo sie ihre eigenen Gedanken außerhalb eines spezifischen Produktportfolio mitteilen können. Durch ein Corporate Blog kann ein Unternehmen persönlicher auftreten und die Menschen, die dahinter stehen, zeigen. Mitarbeiter verschiedenster Abteilungen können an diesem Projekt teilnehmen, ihr Fachwissen teilen und somit zu einem qualitativen Blog beitragen. Und natürlich ist es auch immer ein gutes Mittel, um über die Kommentarfunktion Kunden und Interessierte mit einzubeziehen.
Social Media Newsroom: Ein Social Media Newsroom ist vergleichbar mit einer digitalen Pressemappe mit den gebündelten Aktivitäten eines Unternehmens im Web 2.0 auf einen Blick. Die Veränderungen, die das Web 2.0 mit sich bringt, schlagen sich auch in der PR nieder. Durch einen Pressebereich im Newsroom wird Pressearbeit transparent gemacht und erleichtert den Informationsfluss zu Journalisten, Bloggern und weiteren Influencern. Sie haben ständigen und öffentlichen Zugriff auf das Pressematerial und können frei wählen, welche Infos sie sich letztendlich heraus filtern. Ein Social Media Newsroom ist in jedem Fall ein nützliches Tool für die PR und wird als „Kommunikationstrend 2010“ gehandelt.
Social Media Guidelines: Beim Thema Social Media Guidelines muss man unterscheiden zwischen den Corporate Guidelines und Richtlinien für die privaten Accounts der Mitarbeiter, sofern eine Verbindung mit dem Unternehmen herzustellen ist. Mitarbeiter werden im Web 2.0 zu Botschaftern der eigenen Firma und sollten deshalb einige Dinge beachten. Denn dass einiges nicht immer selbstverständlich ist, hat der Fall der amerikanischen Fastfoodkette Domino’s gezeigt.
Zugegebenermaßen fehlte diesen Mitarbeitern der gesunde Menschenverstand, nichts desto Trotz ist es für alle Parteien hilfreich, wenn dementsprechende Guidelines zur Verfügung stehen.
Es sollten keine allzu einschränkenden Grenzen gesetzt, sondern eher allgemeine Richtlinien formuliert werden, an die es nicht schwer fällt, sich zu halten (z.B. keine unpassende Äußerungen über Bestands- und Neukunden).
In Corporate Guidelines dreht es sich weniger um Verhaltensregeln, als um Richtlinien, die die Tonalität betreffen. Welche Sprache spreche ich auf welchem Kanal? Wie reagiere ich auf Kritik? Vor allem, wenn mehrere Mitarbeiter in der Nutzung eines Accounts involviert sind, sollten diese Art von Fragen vorab geklärt und schriftlich fixiert werden.
Hier einige Beispiele Social Media Policies großer Unternehmen.
Intranet: Das Intranet ist nicht frei für jeden zugänglich und dient als organisations- und unternehmensinternes Netz, welches die Mitarbeiter nutzen, um auf die verschiedensten innerbetrieblichen Dinge faktischer und organisatorischer Weise zurückzugreifen. Das Intranet ist für die interne Kommunikation mehr als ideal zur Verständigung und Bündelung von Informationen. Regelmäßig gepflegt, bleiben keine Fragen offen. In vielen Fällen ist bereits ein Wiki im Intranet integriert.
Wiki: Der Definition nach ist ein Wiki eine „im World Wide Web verfügbare Seitensammlung, die von Benutzern online geändert werden kann“. Praktisch bedeutet dies, dass ein Wiki für den innerbetrieblichen Gedankenaustausch genutzt werden kann, da gemeinschaftlich an Texten gearbeitet werden kann, sowie zur internen Organisation (Urlaubsanträge, Regelungen zum Corporate Design oder auch Benennungen von Dateien.)
Selbstverständlich gibt es noch eine Vielzahl von weiteren Möglichkeiten, wie man sich in der internen Kommunikationen den Social Media bedienen könnte, gerne nehme ich Anregungen und zusätzliche Punkte in den Kommentaren entgegen. Als passendes Schlusswort habe ich mich für ein Zitat von Carl-Eduard Meyer, Geschäftsführer von news aktuell, bei den F&H Kamingesprächen entschieden:
“Wer die neuen Social-Media-Werkzeuge Twitter, Blogs und soziale Netzwerke nicht beherrscht, wird sich morgen nicht ausreichend Gehör verschaffen können“.
Februar 2nd, 2010 by Sabrina Panknin


Location Based Service-Apps scheinen mittlerweile total wichtige Dienste zu sein, sozusagen der Hype der Zeit. Zwar kann man sie noch als Avantgarde-Phänomene bezeichnen (zurzeit etwa 200.000 Nutzer), aber diese Nutzer machen zu viel Lärm! Leider nicht nur auf Foursquare, Gowalla oder Brightkite (oder wie sie alle heißen), sondern auch auf allen anderen Social-Media-Plattformen. Im Folgenden meine ich natürlich nicht die Hunderte von Marketing-Möglichkeiten, die einem dadurch offen stehen, sondern ich spreche von den gefühlten 100 Bürgermeistern in der Timeline. Versteht mich nicht falsch, jeder, der diesen Dienst mag, soll ihn nutzen. Damit ihr aber alle, die vielleicht nicht mit soviel Engagement bei der Sache sind, als Freunde und Bekannte in euren Netzwerken behaltet, hier einige Tipps, wie man sie nicht vertreibt:
1) Sag bitte nicht jedem ständig, wo du bist!
Gerne kann man sich ja überall einloggen, wo es möglich ist, das macht den Sinn der Anwendung letztendlich auch aus. Aber bitte posaune nicht 20 Mal/Tag über all deine sozialen Netzwerke heraus, wo du isst, arbeitest, schläfst oder mal kurz die Toilette benutzt hast. Gezielter Einsatz seiner Positionsangabe führt außerdem zu einer größeren Beachtung, was mich auch schon zum nächsten Punkt führt
2.) Muss das jetzt sein?
Zu deiner eigenen Sicherheit überlegt dir vor jedem Check-in, ob deine Kontakte das jetzt wirklich wissen müssen oder vielmehr auch wollen. Manche Orte sollte man vielleicht doch eher für sich behalten. Hätte ich einen Worst Case vorliegen, ich würde ihn glatt berichten. Doch ich warne nur schon mal vor, denn was nicht ist, könnte ja noch werden.
3.) Bietet Mehrwert!
Am Anfang bin ich ziemlich oft auf deine Links reingefallen, nur um mir dann nackte Koordinaten anzusehen. Selbst Schuld. Ich wäre vielleicht etwas toleranter, wenn du zu deinen Positionsangaben kurze Shouts, Bilder oder Links mitschicken würdest, um die Sache an sich interessanter zu machen und wirklichen Mehrwert zu bieten.
4.) Foursquare-Verbot in der Bahn!
Bitte vermeide S-Bahn-Streaming. Nicht jede (S-/U-) Bahnstation, die man auf der Durchreise aus dem Fenster sieht, ist eine Kurzmitteilung wert!
5.) Lebe lieber ungewöhnlich!
Also wenn du schon jedem berichten möchtest, wo du bist, dann zeig ein richtig aufregendes Leben! Besuche nur Orte, mit denen du Eindruck schinden kannst! Lieblingsitaliener, Vodafone-Flagshipstores und Stammkneipe sind ab sofort tabu!
6.) Sei ein Trendscout!
Wenn schon Location based, dann nutze die Möglichkeit, Tipps oder Kommentare zu den einzelnen Orten anzulegen. Auf diese Weise entsteht ein Social-Media-Stadtführer, der jedem auch wirklich etwas bringt. Als Bonus erwirbt man sich selbst nicht nur eine Reputation als hypermobiler Nomade, sondern gilt darüber hinaus als Insider und Trendscout.
Januar 27th, 2010 by Sabrina Panknin
PR: Social Media wird von vielen als eine Art Teildisziplin der PR und Kommunikation verstanden. Diese Relation ist einfach nachzuvollziehen, denn die ursprüngliche Aufgabe der PR ist ein wichtiges Merkmal eines Engagement in Social Media: Das Kommunizieren.
Oft fällt die Pflege der Social-Media-Kanäle in den Bereich der PR, doch ein vollständiges Bild des Unternehmens ergibt sich nur dann, wenn das ein oder andere Mal auch Mitarbeiter außerhalb der PR integriert werden, z.B. zum Schreiben eines Blogposts.
PR 2.0 ist keine neue Art der der Kommunikation, sie bedeutet nur neue Tools und Möglichkeiten. Auch macht sie die PR, wie wir sie kennen, nicht überflüssig, sondern ergänzt sie nur. In einigen Jahren wird die PR sogar nicht mehr durch solche verschiedenen Begriffe „aufgeteilt“ werden müssen.
Was sich allerdings durch das Web 2.0 ändern wird: Nicht mehr nur Mitarbeiter der PR repräsentieren und vertreten das Unternehmen, sondern alle Mitarbeiter, die im Netz mit dem Unternehmen in Verbindung gebracht werden können. Durch z.B. Social Network Profile wird eine Zuordnung sehr viel einfacher, also gilt:
die Mitarbeiter werden zu Botschaftern des Unternehmens!
Auch über diesen Bereich könnte man viel mehr und ausführlicher schreiben, wer aber auf der Stelle mehr über klassische PR und PR 2.0 erfahren möchte, ist bei PR-Doktor immer gut aufgehoben.
Marktforschung: Bei der Social-Media-Marktforschung werden authentische Gespräche im Internet identifiziert, erhoben und ausgewertet. Damit grenzt sich die Social-Media-Marktforschung von klassischen Onlinebefragungen im Internet ab. Social Media Research steht in einem ergänzenden Verhältnis zur klassischen qualitativen Marktforschung.
Ziel ist es, vom Gesagten auf das tatsächlich Gemeinte zu schließen - und das direkt anhand der relevanten Diskussionen der betroffenen Zielgruppe und nicht anhand einer Stichprobe.
Die klassische Zielgruppe existiert im Netz nicht mehr.
Vielmehr ist es mittels der Social-Media-Marktforschung möglich herauszufinden, wo sich Kunden aufhalten, worüber sie sich unterhalten, was ihnen gefällt oder eben nicht. Im Internet setzen sich Millionen von Verbrauchern täglich mit Produkten und Marken auseinander. Dabei bleiben sie nicht stumm, sondern denken laut über ihre Erfahrungen. Das Web 2.0 bietet unzählige Plattformen, auf denen sich Nutzer in Gruppen und Gemeinschaften zusammenfinden, um sich über bestimmte Unternehmen, Marken oder Produkte auszutauschen.
Sie sind betroffene Zielgruppen, da sie mit Produkten und Marken agieren.
Mit einem Social Media Monitoring ist es nun möglich, die Bedeutung der Gespräche zu analysieren. Einseitiges Monitoring reicht hier nicht aus, um adäquat die Bedingungen zu erfüllen, wichtig ist eine Betrachtung in Echtzeit. Die Nutzung isolierter Social Media Tools (nicht-vollerhebendes Monitoring und manuelle Recherche) können in ihrer Suche vieles nicht erfassen und schließen damit vieles aus.
Einen Überblick über die 12 wichtigsten Marktforschungstrends gibt es hier, verfasst von unserem Director Digital Strategy & Research Dr. Benedikt Köhler:
Fazit:
Es gibt grundsätzlich viele Möglichkeiten, Social Media für die externe Arbeit seines Unternehmens zu nutzen (Anregungen gerne in den Kommentaren). Im ersten Schritt ist die Bereitschaft, Social Media überhaupt einzusetzen, ein Schritt in die richtige Richtung. Mit professioneller Beratung, Anleitung und Engagement führt es mit Sicherheit auch zum gewünschten Erfolg.
Um es einmal mit Seth Godins treffenden Worten zu sagen:
„It’s a process, not an event.
Dating is a process. So is losing weight, being a public company and building a brand.
On the other hand, putting up a trade show booth is an event. So are going public and having surgery.
Events are easier to manage, pay for and get excited about. Processes build results for the long haul.”
Januar 26th, 2010 by Benedikt Köhler
Mittlerweile wird Social Media immer weiter aufgeladen – auf Konferenzen werden Fragen diskutiert wie: “Ist Social Media die Zukunft des Marketing?” oder “Löst Social Media den klassischen Journalismus ab?” So wichtig diese Debatten sind, sie neigen dazu, eine der wichtigsten Funktionen von Social Media aus dem Blick zu verlieren. Social Media ist Unterhaltung. Anwendungen wie Foursquare oder Facebook sind für die meisten Nutzer keine Business-Werkzeuge sondern eine Art Spiel. Ein Spiel, das man nicht mit einem Computer spielt, sondern mit seinen Freunden und Bekannten. Wahrscheinlich gibt es zur Zeit in Deutschland keinen besseren Gesprächspartner zu diesem Thema als Sevenload-Gründer Ibrahim Evsan, der sich jetzt mit United Prototype an einem “Social Web Game” arbeitet. Ich habe ihn dazu auf der DLD-Konferenz interviewt:
Januar 25th, 2010 by Johannes Junghänel
Auf der laufenden Digital, Life, Design 2010 (DLD) hatten Benedikt Köhler und Michael Praetorius die Gelegenheit mit dem amerikanischen Journalisten und Kritiker Jeff Jarvis ein kurzes Interview zu führen. Dabei stehen das neue Apple Tablet und die Frage, ob dieses Device die Medienwelt verändern kann im Vordergrund. Darüber hinaus spricht Jarvis über das NYT Paid Content Modell und die Zukunft des Webs.
Viel Spass dabei
Januar 20th, 2010 by Sabrina Panknin
HR: Für die Personalsuche 2.0 ist Social Media ein wichtiges Thema. Hier geht es in erster Linie um das Finden von qualifizierten Mitarbeitern, ob wir von der Personalabteilung eines Unternehmens oder einer selbstständigen Personalberatung reden. Sicherlich macht sich ein Unternehmen zusätzlich attraktiv, indem es eine Präsenz in Social Networks hat. Hier bekommt man auf einen Blick einen (guten) Eindruck von Unternehmen und alle Informationen, die man für eine Bewerbung braucht. Ein schönes Beispiel hierfür bietet die Siemens AG, die neben der Einführung eines Online-Bewerbungsverfahren mit unmittelbarem Feedback, eine Facebook Fanpage mit über 500 Fans und weitmehr Besuchern unterhält.
Für Unternehmen sind die Social Networks auf der Suche nach dem passenden Mitarbeiter sehr wichtig geworden (und auch ich habe z. B. meinen Job über Twitter gefunden).
Soziale Netzwerke bieten dem Personaler einen Eindruck vom potenziellen Arbeitnehmer, den eine „normale“ Bewerbung nie geben könnte.
Angefangen beim kompletten Lebenslauf bei XING (ggf. bereits mit Zeugnissen und Referenzen), über einen Eindruck von der Persönlichkeit des Bewerbers, vielleicht durch sein Engagement bei Twitter. Sollte der Bewerber auch noch sein eigenes Blog betreiben bzw. Forenartikel zu bestimmten Themen verfassen, hat das Unternehmen sofort einen Eindruck seines Könnens, sei es fachlicher oder rhetorischer Natur. Auch die Reichweite in und durch soziale Netzwerke ist enorm und kostengünstig. Ein beliebtes Tool ist hierbei auch Jobtweet, eine Echtzeitsuchmaschine, die Twitter nach Jobangeboten durchsucht, aber dementsprechend auch veröffentlicht.
CRM: Unter traditionellem CRM versteht man die systematische Gestaltung der Kundenbeziehungsprozesse, kurz: die Kundenpflege. Dazu nutzt man oft CRM Tools, die festhalten, wie, wo und warum man jemanden kennt. Der Unterschied zwischen CRM und Social CRM liegt in dem Wechsel von passiv zu aktiv. Während beim traditionellen CRM mit einer Menge an Daten gearbeitet wurde, ergänzt Social CRM um Beziehung und Konversation.
Die Passivität der reinen Datenpflege ist vorbei, nun beginnt der wirklich aktive Beziehungsaufbau und –Pflege.
Wer sich ausführlicher über Social CRM informieren möchte, der schaue bitte hier:
Januar 14th, 2010 by Sabrina Panknin
Die Voraussetzungen für ein Social Media Engagement wurden bereits am Mittwoch besprochen. Nun folgt der erste Teil der externen Aktivitäten in Social Media mit den Bereichen Marketing, Vertrieb und Business Development. Zugegebenermaßen sehr reduziert, muten die Ausführungen etwas formelartig an, sind aber zur Diskussion und Ergänzungen in den Kommentaren frei gegeben.
Marketing: Seine Marke und sein Produkt im Web 2.0 (wirkungsvoll) zu platzieren und den Usern näher zu bringen, ist ein sinnvoller Schritt in Richtung
Kundendialog = Kundenzufriedenheit = Abverkauf.
Der Paradigmenwechsel in der Gesellschaft räumt Social Media einen gewichtigen Platz im Marketing ein:
1.) Die Akzeptanz von Social Media steigt – auf Seiten der Entscheider im Unternehmen.
2.) Die Partizipation steigt – auf Seiten der User.
Social-Media-Plattformen verzeichnen ständigen Zuwachs, die Facebook-Mitglieder-Zahl ist vor kurzem auf 350 Millionen angestiegen. Und dieser Zustand ist dauerhaft:
1) das Social Web stieg im letzten Jahr nicht wie ein „Phoenix aus der Asche“, sondern wächst seit vielen Jahren aus einer Entwicklung heraus und erreichte 2009 nur seinen vorläufigen Höhepunkt.
2) die Generation der Digital Natives ist damit aufgewachsen und hat keine „Berührungsängste“ wie vielleicht die Generationen zuvor. Es gehört für sie einfach dazu!
Vertrieb: Einige beeindruckende Beispiele haben gezeigt, dass Social Media auch für den Vertrieb eine Rolle spielt. Das bekannteste Beispiel ist wohl DELL, denen es bis jetzt gelungenen ist, 3.000.000 US $ über den Vertriebsweg Twitter zu erwirtschaften. DELL folgt dabei einem einfachen Prinzip, dessen Strategie im Nachhinein nur eine logische Konsequenz aus dem Social Media Engagement ist:
Höre dem Kunden immer zu = Dialog auf Augenhöhe = biete ihm Angebote und Aktionen= Höre dem Kunden immer zu
Auch bei einem nationalen Beispiel zeigt sich Twitter als lukrative Vertriebsform: Dirk Würtz, auch bekannt als Winzer-Blogger , nutzt den Mircobloggingkanal als ergänzenden Verkaufskanal. Twitter ist hierbei natürlich nicht die einzige Alternative.
Allgemein gesprochen ist es für den Vertrieb eines Unternehmens ratsam, sich dort zu bewegen, wo der Kunde ist. Das bedeutet mittlerweile immer mehr, im Netz zu sein.
Business Development: Business Development im Allgemeinen kann von vorne herein nicht als Standardverfahren betrachtet werden, sondern erfordert eine hohes Maß an Kreativität und Fingerspitzengefühl. Doch die Möglichkeiten, die Social Media zu bieten haben, erleichtern den Business-Development-Prozess. Zum einen gibt es diverse Business-Plattformen (in Deutschland ist XING führend, Paradebeispiel aus den USA ist Linked In sowie Viadeo aus Frankreich), die speziell für (das Generieren von)Geschäftskontakte(n) zur Verfügung stehen und das Kontaktieren einfach machen. Das gilt genauso für weitere Social-Media-Netzwerke, die eine Plattform für Kontaktaufnahme, -Pflege und –Vertiefung bilden.
Zum anderen hilft die Social-Media-Präsenz eines Unternehmens, um Kontakte zu knüpfen, genauso wie die Präsenz einzelner Mitarbeiter, die dadurch dem Unternehmen ein Gesicht geben. Wie der Name schon sagt:
Social ist Sozial und Sozial ist Gespräch – auch mit geschäftlichen Kontakten.
Januar 12th, 2010 by Sabrina Panknin
Social Media Integration in Unternehmen ist ein Prozess und geschieht nicht von heute auf morgen.
In 2009 ist Social-Media-technisch viel passiert: Viel Gutes und viel Schlechtes nicht so Gutes. Immer mehr Unternehmen fanden ihren Weg in die sozialen Medien und starteten neben einer Präsenz diverse Kampagnen. Doch wie auch Brian Solis in seinem aktuellen Artikel „The 10 Stages of Social Media Business Integration“ anmerkt: Die Social Media (R)Evolution ist noch nicht vorbei, im Gegenteil – sie beginnt erst gerade.
Zu Beginn des neuen (Geschäfts-) Jahres soll an dieser Stelle noch einmal kurz und bündig die Möglichkeiten, wie Social Media im und für Unternehmen einzusetzen sind, angerissen werden. Anregungen und Ergänzungen in den Kommentaren sind herzlich willkommen. Der Artikel wird geteilt, Posts aus dieser Reihe werden mit diesem Corporate-Social-Media-Modell gekennzeichnet:
Als erstes gilt es zwischen einer Präsenz in Social Media und die Durchführung von Social-Media-Kampagnen zu unterscheiden. Die entscheidenden Kriterien hierbei sind:
- 1. Aktivität
Es ist nicht mehr nötig, die Vorteile einer Unternehmenspräsenz auf Plattformen zu erläutern und zu betonen. Diese Plattformen, wie z.B. Facebook, ein Corporate Twitter Account oder ein Corporate Blog, sind regelmäßig mit gehaltvollen Inhalten zu füllen, um den Nutzern einen Mehrwert und die Chance zum Dialog mit Unternehmen zu geben. Durch sie bewegt sich das Unternehmen dort, wo die heutigen potentiellen Kunden sind: im Netz. Wichtig dabei ist, Social Media nicht nur als hippes Buzzword zu verstehen, sondern seine Kernelemente – Zuhören, Dialog, Partizipation und Vernetzung – ernst zu nehmen.
Ein wertvoller Nebeneffekt: Die Gespräche der Nutzer über Marke und Kampagne liefern wertvolle Inputs für Marktforschung und in manchen Fällen sogar Anregungen und Verbesserung für die Produktentwicklung.
Jeder Channel, den man einbindet (Blog, Foren, Twitter, Videoplattformen etc.) hat seine spezifischen Stärken, die man für sich nutzen kann. Werden dann all diese Elemente auch noch verknüpft, erreicht man den höchstmöglichen Grad von Aufmerksamkeit und die Wahrscheinlichkeit eines Kampagnenerfolges ist sehr groß.
Wenn ein oder mehrere dieser Tools für eine aktuelle Social-Media-Kampagne genutzt werden, wird die Aktivität zuerst einmal von der Unternehmensseite, der Betreiber der Plattform, aber auch auf der Nutzerseite massiv ansteigen. Den Begriff „Kampagne“ nutze ich in diesem Zusammenhang, um einen Zeitraum zu beschreiben, der für die Bekanntmachung eines bestimmten Produkts oder einer Unternehmensaktion wie z.B. Gewinnspiel, steht.
Es ist sinnvoll, bei dieser Art von Aktivität zusätzliche Kanäle in Betracht zu ziehen wie z.B. ein eigens angelegter Twitter Account für Gewinnspiele. Das soll nicht heißen, dass Aktivitäten auf dem Unternehmens-Account während der Laufzeit der Kampagne eingeschränkt werden, es werden nur Nachrichten die Kampagne betreffend auf einen anderen Kanal umgeleitet, um Informationen gebündelt an Interessierte weiter zugeben und allgemeine Themen auf der dauerhaft aktiven Präsenz zu belassen.
2. Die Kontinuität
Die Kontinuität ist eine logische Schlussfolgerung aus der Aktivität. Die Unternehmenspräsenz in Social Media sollte unbedingt von Dauer sein, während einzelne Aktionen innerhalb einer Social-Media-Kampagne eher kurzweilig (also über einen gewissen Zeitraum), dafür aber konzentriert auf ein bestimmtes Thema sind. Bei der Kontinuität wie auch bei der Aktivität muss man ganz klar zwischen Unternehmenspräsenz und Social-Media-Kampagnen unterscheiden.
Mit einer gezielten Aktivierung von Social-Media-Kanälen wie Blogs, Communities, Twitter oder Social Networks kann eine Social-Media-Kampagne zum einen zusätzliche Reichweite generieren. Noch viel wichtiger ist jedoch die Qualität dieser Kontakte, da es sich hierbei nicht um passive Rezipienten von Werbebotschaften handelt, sondern um engagierte, begeisterte Nutzer, die die Kampagne selbständig weiterverbreiten.
3. Intensität
Die Intensität, zum einen der Eifer und das Engagement in Social Media, zum anderen aber auch die Vorbereitung für ein Auftreten in Social Media bzw. das Generieren von Insights, ist sowohl bei einer Präsenz als auch bei Kampagnen bedeutend. Folgende Schritte (Urheber: Dr. Benedikt Köhler) zeigen die vier Intensitätsstufen einer grundlegenden Vorabrecherche:
1. Crawling/Screening: Wo wird gesprochen?
2. Monitoring: Was ist das Thema?
3. Tiefenanalyse: Was steckt dahinter?
4 . Netnographie: Was hält die Communities zusammen?
Weiterhin unterscheiden wir in unserem Modell zwischen internen und externen Aktivitäten. Die Beiträge der nächsten Tage behandeln inhaltlich, in wie vielen Bereichen Social Media ihren Sinn und Zweck für Unternehmen haben.
Dezember 22nd, 2009 by Nelli
Seit einigen Jahren beobachten wir, wie sich Verbraucher zunehmend online über Produkte und Unternehmen austauschen. Der Online-Aspekt dieser Kommunikation bedeutet dabei einen enormen Hebel in der Reichweite der ausgetauschten Informationen: Während früher diese Mund-zu-Mund-Propaganda im wesentlichen auf den Familien-, Freundes- und Kollegenkreis beschränkt war, erreicht ein Individuum heute über die einschlägigen Portale Millionen andere Verbraucher – der Einfluss von Verbrauchern auf Marken steigt. Nicht nur Marken und Produkte, sondern auch die Unternehmenskommunikation rückt dabei immer mehr in den kritischen Blick der Verbraucher.
Erfolgreiche Marktteilnehmer haben bereits erste Strategien entwickelt, dem Austausch der Verbraucher untereinander nicht nur genau zuzuhören, um ein Gefühl für die eigene Position zu bekommen, sondern auch aktiv daran teilzunehmen, bis hin zur individuellen Kommunikation in Real Time. Hierbei ist ein sensibles Vorgehen ein absolutes Muss, unbedachte Eingriffe in die Kommunikation können schnell zu massiven Image-Schäden führen.
Die Verbraucher ihrerseits setzen immer mehr auf mobiles Internet. Dieser Trend wird durch die rasante Verbreitung von Smartphones verstärkt. News, Sport, Shopping, Suchen und Plattformen wie Facebook, LinkedIn oder Twitter sind dabei die am meisten verwendeten Dienste.
Folgende Trends werden unserer Meinung nach die Branche 2010 maßgeblich bewegen:
Trend 1: Social Media Marketing
Modernes Online Marketing baut auf hochindividualisierte (Market of One) Echtzeitkommunikation. Verbraucher erwarten eine schnelle, offene, authentische und unterhaltsame Kommunikation auf den Kanälen ihrer Wahl – in erster Linie Social Media Platforms wie Facebook oder Twitter. Daraus resultiert die Anforderung an Unternehmen, eine eigene Social Media Policy zu entwickeln, damit diese Kommunikation geplant, gesteuert und gemonitored werden kann – ein Social Media Marketing Prozess ist zu implementieren. Diesen kulturellen Change, Social Media als zentrales Marketing-Tool einzusetzen, schnell und erfolgreich durchzuführen, ist bereits zu einem der kritischen Erfolgsfaktoren für viele Marktteilnehmer geworden.
Trend 2: Apps
Das Herunterladen und Verwenden von Apps stellt ebenfalls einen der großen Trends für das kommende Jahr dar – immer mehr Anwender individualisieren damit ihre Smartphones. Vorreiter auf dem App-Markt ist Apple mit seinem iPhone, für das mittlerweile mehr als 100.000 Applikationen verfügbar sind. Die Apps, die im Alltag einen Mehrwert darstellen und sich nahtlos in die Anwendungsgewohnheiten eines Nutzers integrieren lassen sind besonders erfolgreich.
Trend 3: Mobile Video
Mit der steigenden Verfügbarkeit von mobilen Breitband-Internetzugängen ist die Basis für mobiles Video gegeben. Dieses Medium bietet ein hohes Potential durch die geschickte Verknüpfung von Marketing mit Unterhaltung. Gut gemachte Online-Werbespots haben mittlerweile eine weltweite Fangemeinde und können einen starken Hebel für eine Marke darstellen.
Trend 4: Paid Content
Weniger ein Trend, aber ein zunehmend stark diskutiertes Thema ist das Bezahlen für Content. Viele Verlage sehen sich hier mit dem Unwillen der Nutzer konfrontiert, für online bereitgestellte Artikel zahlen zu wollen, obwohl es sich um genauso aufwendig recherchierten und qualitativ hochwertig geschriebenen Journalismus wie in den Printmedien handelt.
Trend 5: E-Commerce
Der Online-Handel wird auch in 2010 stark wachsen. Deutschland ist der größte E-Commerce-Markt in Europa, für 2010 werden 780 Milliarden Euro Umsatz prognostiziert. Dabei ist der B2B-Markt noch nahezu unberührt, hier werden erst 13 Prozent der Umsätze per Online-Handel getätigt.
Trend 6: Mobile Ads
Hier sind die Erwartungen an den Erfolg und das daraus resultierende Wachstum bereits groß. Barrieren für die Zunahme des Einsatzes der Mobile Ads sind im Wesentlichen das mangelnde Know-how der großen Player was die Umsatzgenerierung durch diese Art des Advertisings angeht. Eine weitere bisher fehlende Grundlage sind nachvollziehbare Messwerte und Benchmarks für die Effizienz und Effektivität von Mobile Ads.
Insgesamt gibt es nicht wirklich etwas Neues in der Branche, trotz der vermeintlichen Schnelllebigkeit haben sich viele Themen zu Dauerbrennern etabliert, die uns schon mehrere Jahre beschäftigen, beziehungsweise noch beschäftigen werden. Nicht zuletzt durch die Folgen der aktuellen Wirtschaftskrise werden die Marktteilnehmer ihre Anstrengungen, Kunden zu halten und neue zu gewinnen, spürbar erhöhen, und die von uns vorgestellten Trends werden unserer Meinung nach eine Schlüsselrolle dabei spielen.
November 24th, 2009 by Tobias Kärcher
Gut zwei Wochen hatten wir nun Zeit, uns mit der neuen Retweet-Funktion bei Twitter vertraut zu machen. Die Reaktionen sind gespalten:
“Twitter’s new retweets are undeniably cleaner and more organized than the original, manual method. Your timeline will be easier to read and less noisy as a result (…) Also, you no longer need to edit original tweet text, which means it is less likely you’ll anger someone by inadvertently changing the meaning of their original tweet or messing up the attribution.”
Vorteile, die schwer von der Hand zu weisen sind. Während die meisten mashable-Autoren die Usability loben und sich auf eine Timeline mit weniger ‘Rauschen’ freuen, zeigen sich andere weniger erfreut über die neue Funktion. Jennifer Van Grove schrieb schon im August:
“The new retweet format, however, doesn’t seem to leave room for our additional commentary. So when we hit the new retweet button on Twitter.com, or in any of the third party apps that support the new APIs, what can we expect? Can we insert our words of wisdom? If so, where do they go? We know we’d be more than a little disappointed if this offshoot of retweeting behavior was taken away from us.”
Sie sollte Recht behalten. Ray Beckerman fordert sogar zum Boykott der neuen Funktion auf und sammelt stellvertretend die sieben, seiner Meinung nach wichtigsten Argumente gegen die neue Option:
“(1) you can’t insert a comment;”
Das größte Manko, manches möchte und sollte man nur kommentiert retweeten.
“(2) you can’t edit;”
Da der Retweet im weitesten Sinne ein Zitat ist, eigentlich sinnvoll. Man muss ihn allerdings auch nicht kürzen, wenn man mit dem „RT“ die 140-Zeichen-Grenze sprengt.
“(3) instead of showing your avatar, it shows the avatar of the original tweeter, which might be someone the recipient doesn’t know or have any relationship with;”
Kann verwirren. Einen Effekt habe ich bei mir persönlich jedoch festgestellt: Wenn in meiner Timeline plötzlich ein “fremder” Account mit Nutzerbild auftaucht, bin ich schneller mal verleitet diesem zu folgen, als das bei einem klassischen „RT“ der Fall gewesen wäre
“(4) it prevents you from seeing multiple versions with different comments from different people;”
Was sehr schade ist, andere wiederum als aufgeräumtere Timeline bezeichnen würden.
“(5) if someone retweets you, you will never know that they did, unless you go look it up in the Retweets column;
(6) if you retweet someone, they may never learn that you did, unless they go to the internet interface, and go through the entries in the retweets column;”
In der Tat etwas umständlicher, jedoch übersichtlicher und wohl einfach ein Frage der Gwöhnung.
“(7) your so called “retweets” won’t show up in Tweetdeck or any other Twitter “clients” or applications.”
Die Applications werden schnell lernen damit umzugehen, durch eine standardisierte API vermutlich sogar sehr viel besser als bisher.
Letztendlich zeigt sich in der Vielfalt der Reaktionen die Vielfalt der Nutzungsrealitäten von Twitter: Für die einen ein Newschannel mit selbst gewählten Korrespondenten, für die anderen ein klassisches Weblog in 140-Zeichen Artikeln, für wieder andere eine Art Public Chat – so unterschiedlich der Gebrauch, so sind unterschiedlich die Anforderungen an die eigene Timeline. Nun ist uns ja freigestellt, ob wir die neue Funktion nutzen oder nicht, ich persönlich werde wohl vorerst beim “RT” bleiben.
November 18th, 2009 by Sabrina Panknin
User Generated Content spielt eine große Rolle in Social Media. Diese Aussage ist für diejenigen, die täglich in diesem Feld zutun haben, keine große Überraschung. Viele Marken und Unternehmen sind davon noch nicht recht überzeugt. Die Ergebnisse der Studie „The state of search“ der Digital Marketing Agentur 360i könnten vielleicht Abhilfe schaffen:
Die Google-Suche nach Brand-related Keywords in drei exemplarischen Social- Media- Kanälen Youtube, Twitter und Facebook hat ergeben, dass 77 % aus User Generated Content bestehen, nur der Rest gehört zum Markting der Unternehmen:

Faktisch sieht die Verteilung bei den einzelnen Marken folgendermaßen aus (Top 10 von 100):
| Advertiser | Advertiser Owned Listings | Non-Advertiser Owned Listings | Total Listings |
| Burger King Holdings | 2 | 15 | 17 |
| L´Oreal | 0 | 15 | 15 |
| Viacom | 0 | 14 | 14 |
| Coca-Cola Co. | 6 | 8 | 14 |
| U.S. Government | 1 | 10 | 11 |
| McDonalds Corp. | 0 | 10 | 10 |
| Johnson & Johnson | 6 | 4 | 10 |
| Capital One Financial Corp. | 0 | 9 | 9 |
| Estee Lauder CDS | 0 | 9 | 9 |
Entnommen aus: SerachWhitePaper, 360i, Seite 15
Dieser Umstand spricht für sich und für ein aktives Engagement auf Social-Media-Kanälen, um sich mit Usern auszutauschen, von Ihnen zu lernen und auch, um von Ihnen zu profitieren. Bieten sie doch die perfekte Plattform um das Branden gemeinsam mit den Usern zu gestalten!
Hier die gesamte Studie:
360i_SearchWhitePaper09_111709


