Februar 9th, 2012 by Mathias Buerk
Manch einer denkt sich, Social Media sei nur etwas für ein paar wenige Computer-Freaks. Deren Annahme, warum Unternehmen NICHT Social Media nutzen sollten, lautet dementsprechend:
8. Analysen? Ich weiß, was meine Kunden denken. Dafür brauche ich kein „Monitoring“ oder Analysen von irgendwelchen Nerds.
Wissen Sie wirklich, was Ihre Kunden denken? Ist es die volle Wahrheit, oder nur ein Bruchteil dessen, was sie wirklich über Sie reden? Mit der Automated Sentiment Analysis gibt es beispielsweise ein Tool, welches kostengünstig viele Emotionen erheben kann, die Ihre Firma betreffen. Micheal Burwen, seines Zeichens Business Analyst, der die Palo Alto Management Group mit gründete und ihr vorsaß, sieht darin gar das Ende der klassischen Marktforschung. So weit wollen wir nicht gehen. Allerdings gibt es durchaus viele Gründe, warum „Monitoring“ oder Analysen von Nerds für Sie sinnvoll sind.
Da ist zum einen die schnelle Geschwindigkeit, mit der die Daten erhoben werden können. Zusätzlich ist die Erhebung von Kundenmeinungen global und losgelöst von geographischen Grenzen. So haben Sie also schnell viele Daten, die von höchst unterschiedlichen Kunden stammen. Die News Direct schrieb gestern darüber. Diese schnelle Geschwindigkeit kann die rapide Verbreitung von Informationen im Netz gut verfolgen.
So kann also in den Social Media mindestens eine gute Ergänzung zur klassischen Marktforschung gesehen werden. Compass Healthcare Marketers gehen in ihrem Blog darauf ein, wie sich diese beiden Methoden miteinander verbinden lassen. So können Marketer damit eine solide Basis für das Wissen über Kundenbedürfnisse, Gefühle und Meinungen gegenüber einem Produkt oder einer Marke erlangen. Es lassen sich Hypothesen daraus gewinnen, die mit der traditionellen Marktforschung validiert oder falsifiziert werden können. Und nicht zuletzt lassen sich hiermit neue Erkenntnisse gewinnen, die von den geschlossenen Fragebögen der Marktforschung unentdeckt blieben.
Sind Sie nun davon überzeugt, dass Sie aus Social Media Monitoring viele Vorteile gewinnen können? Dann sehen Sie sich nach einem seriösen Partner um, der auf Sie als Kunden individuell eingeht und so nur für Sie relevante Daten erhebt, analysiert und interpretiert sowie Ihnen darüber berichtet. Wir geben Ihnen gerne detailliertere Auskunft über unsere Service, also kontaktieren Sie uns bei Interesse!
Februar 1st, 2012 by Mathias Buerk
Heute wollen wir uns der nächsten Fehlannahme widmen, weshalb Unternehmen Social Media NICHT nutzen sollen:
7. Wettbewerber? Ich habe keine Wettbewerber. Meine Produkte sind unschlagbar, das weiß jedes kleine Kind und sogar Google.
Wer in wirtschaftlichen Krisen als Unternehmen überleben will, muss sein Produkt auf dem Markt platzieren. In jeder Branche gibt es verschiedene Kräfte, die den Erfolg von Unternehmen bedingen. Als eine Gefahr für den Erfolg identifizierte Prof. Micheal Porter neue Wettbewerber. Kein Unternehmen kann es sich leisten, nur auf den Kunden zu warten. Der Kunde wartet vielmehr darauf, dass sie auf ihn zukommen, Sie müssen ihn nur finden. Dieser Wandel in der CRM ist hier ausführlich besprochen. Auch wenn ein Produkt die höchste Qualität hat heißt das noch lange nicht, dass sich deshalb der Kunde dafür entscheidet. Gemäß Jerome McCarthy hat schon 1960 neben dem Produkt der Preis, die Distribution und die Werbung ausgemacht, wie gut es sich verkauft. Auch wenn es sozusagen außer Konkurrenz ist, kommt es darauf an, ob es sich der Kunde leisten kann, wo es verkauft wird und wie und wo der Kunde darauf aufmerksam gemacht wird. Es ist „last, but not least“ die Werbung, welche die Kaufentscheidung bestimmt.
Brian Solis, einer der führenden Social Media-Propheten weltweit, sagt in seinem Buch „Engage!“, dass in den sozialen Medien ein Darwinismus herrscht, der alle Formen von Marketing und Service betrifft. Man müsse sich engagieren oder man unterliegt. Das bedeutet, wenn Sie nicht in den sozialen Netzwerken aktiv sind, wird Ihre Kundschaft Sie verlassen. Auch wenn Ihr Produkt besser ist, über sein Produkt wird in den sozialen Netzwerken geredet, Freunde empfehlen es. Über die sozialen Netzwerke bietet sich eine optimale Gelegenheit, mit dem Kunden in Dialog zu treten. Nirgends kommen Sie näher an ihn heran, und diese Nähe ermöglicht es, beständige Beziehungen zum Kunden aufzubauen. Tun Sie es nicht, tut es Ihr Konkurrent. Also entscheiden Sie sich, und nutzen Sie die sozialen Netzwerke, um Ihre herausragende Position zu verfestigen! Holen Sie sich positives Feedback von Ihren Kunden, lassen Sie ihre Kunden weitere Kunden generieren!
November 30th, 2011 by Nelli Ranck
Heute sind wir bei der nächsten These unseres Artikels Wann Sie in Social Media NICHT aktiv werden sollten! angelangt:
6. Strategie? Meine Strategie heißt: Ich muss nicht jeden Trend mitmachen. Das war in den letzten 20 Jahre erfolgreich und gilt auch für die nächsten 20 Jahre.
Warum ist eine Social Media Strategie heutzutage unerlässlich? Warum sollte grundsätzlich jedes Unternehmen, das im Social Web aktiv werden möchte oder es bereits ist, über eine fundierte SoMe Strategie verfügen?
Laut einer McKinsey Studie, haben Unternehmen, die eine Social Media Strategie entwickelt haben, einen positiven ROI.
Dass sich eine Social Media Strategie lohnt, kann man auch am Beispiel erfolgreicher, global agierender Unternehmen wie z.B. Starbucks, Coca Cola oder Red Bull beobachten. Letzteres ist mit einem globalen Marktanteil von ca. 70 Prozent der weltweite Marktführer bei Energydrinks und verfügt über eine klar definierte Social Media Strategie.
Umso erstaunlicher ist es, dass es auch im Jahr 2011 den meisten Unternehmen eine bis ins Detail ausgearbeitete Social-Media-Strategie fehlt. Interessante Ergebnisse lieferte diesbezüglich die Studie Social Media Governance 2011, eine Gemeinschaftsstudie der Universität Leipzig, des Magazins pressesprecher und Fink & Fuchs PR, die Kompetenzen, Strategien von Unternehmen, Behörden und Non-Profit-Organisationen für den Bereich Online-Kommunikation im Social Web zum Thema hatte. Laut dieser Studie verfügen zwar Zwei Drittel der deutschen Unternehmen über Social-Media-Kommunikationsstrategien, allerdings meist nur für einzelne Plattformen (43,8 Prozent), nur 20 Prozent für das Gesamtunternehmen. Zudem fehlt in den meisten Unternehmen die Voraussetzungen für eine Social Media Governance.
Was ist entscheidend für eine funktionierende Strategie im Social Web ?
“Know Your Voice, Time Your Content, Know Your Audience, Solve Problems, Be True” – laut Mashable sind dies die wesentlichen Komponenten.
“Erfahrung sammeln, das Image erkunden, Ziele definieren, Zielgruppen und Kanäle wählen, Struktur und Abläufe festlegen, Inhalte definieren, Demokratie wagen, Ergebnisse und Dienstleister kontrollieren” - diese sieben Schritte empfiehlt Sonja Salmen, Professorin für E-Strategie & Electronic Business an der Hochschule Heilbronn, Social Media Einsteigern und rät jedem Unternehmen, soziale Netze in die Marketing- / Kommunikationsstrategie zu integrieren.
November 8th, 2011 by Daniel Müller
Heute widmen wir uns folgender These:
• 4. Social was? Media? Papier ist beständig, ich buche lieber Anzeigen in der Regionalzeitung!
Wer eine sehr genau definierte Zielgruppe erreichen möchte, schaltet seine Anzeigen in sozialen Netzwerken: Die Betreiber sammeln Nutzerdaten, was zwar oft in der Kritik steht, Werbetreibenden aber präzises Inserieren ermöglicht. Sie möchten beispielsweise 10.500 Frauen aus einem bestimmten Hamburger Stadtteil erreichen, die verlobt sind, einer Beschäftigung nachgehen, zwischen 25 und 30 Jahren alt sind, einen Hochschulabschluss haben und sich für Pauschalreisen interessieren? Mithilfe von Social Network Marketing kein Problem. Die Vorteile liegen hier auf der Hand: Sie können über Social Media Ads nicht nur nach Region und Altersstruktur filtern, sondern auch Vorlieben, Interessen und bestimmte Lebensumstände fixieren.
Studien bestätigen ein anhaltendes Wachstum der Investitionen in Social Network Ads: Beispielsweise zeigt die bekannte Marketing-Plattform eMarketer.com in einem Artikel auf, dass das Investitionsvolumen in Social Media Advertising in den USA in 2011 im Vergleich zu 2010, einen Zuwachs von 55% verzeichnen wird
Oktober 20th, 2011 by Nelli Ranck
Auf einem unserer Events haben wir Social Media Insider folgende Fragen gestellt: „Welche Anforderungen hast du an ein Monitoring Tool?“ & „Wie wichtig ist die Brutto-Reichweite für dich, oder welche andere Kennzahlen bevorzugst du?“ Die Antworten auf diese beiden Trendfragen erfahrt Ihr hier – Viel Spaß beim Anschauen wünscht euch das ethority Team:
September 21st, 2011 by Daniel Müller
Heute hat in Köln die weltweit größte Fachmesse für digitales Marketing & Werbung eröffnet. 440 Aussteller aus In- und Ausland präsentieren dort Trends und Neuerungen. Die Ausstellungsfläche wurde dieses Jahr auf 42.000 Quadratmeter erhöht und somit verdoppelt. Der Erfolg der Branche ist hier nahezu körperlich spürbar. Christian Muche, der Erfinder der Messe, spricht bei seiner Eröffnungsrede erwartungsvoll von „18 bis 19 Tausend Besuchern über beide Messetage“ – Das wäre absoluter Rekord für die dmexco.
Dass die Online-Werbebranche gerade einen Boom erlebt, ist hinreichend bekannt. Dieser Umstand wurde nun vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) mit einer Studie untermauert: Im Jahr 2011 wird mit einem Bruttoinvestitionsvolumen von 6,23 Milliarden Euro gerechnen – das ist ein Plus von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Für ethority ist die Messe das Highlight des Jahres. Diesmal ist der Andrang an unserem Messestand besonders groß. Dies hängt zum einen mit der erst kürzlich veröffentlichten Präsentation des Gridmasters V.2 zusammen: Die Monitoring-Software ermöglicht Ihnen u.a., den ROI Ihres Budgets in Echtzeit zu errechnen. Zum anderen hat ethority am Tag vor Messeeröffnung sein bekanntes Planungstool, das Social-Media-Prisma, auf Version 3 aktualisiert und verschenkt das ansehnliche Stück im Posterformat an die Standbesucher.
Im Vorfeld der dmexco hat ethority seine Fans auf Facebook gefragt, was dieses Jahr der dmexco-Trend werden wird. Über 50 Prozent der Umfrageteilnehmer antworteten: Social Commerce. Damit geben sie den Trend wieder, dass der Verkauf in sozialen Netzwerken zukünftig eine noch größere Rolle im Online Marketing einnehmen wird.
September 15th, 2011 by Alexander Becker
Eine neue Untersuchung von Chadwick Martin Bailey analysiert, wie Facebook-Fans einer Marke wirklich ticken.
Die Amerikaner befragten 1.491 Personen über 18 Jahre. Leider bezieht sich die Studie nur auf die USA. Heißt: Die Ergebnisse lassen sich nicht komplett auf Deutschland übertragen.
Die neun wichtigsten Ergebnisse:
1. 52 Prozent aller Befragten verbrachten pro Woche mehr als eine Stunde bei Facebook
2. Im Vergleich zu anderen Sozialen Netzwerken interagieren die Nutzer mit Marken bei Facebook wesentlich häufiger, als bei anderen Networks. Facbook kommt auf einen Wert von 34 Prozent und Twitter dagegen nur auf 4 Prozent
3. 78 Prozent aller Nutzer, die Freunde von einer Marke bei Facebook werden, befreunden sich insgesamt mit weniger als zehn Brands. Das heißt: das Engagement scheint real zu sein
4. 58 Prozent befreunden sich mit einer Marke, weil sie Kunde von ihr sind
5. 77 Prozent aller Fans einer Marke lesen auch deren Postings
6. 76 aller Marken-Fans haben noch nie eine Marke entfreundet
7. 56 Prozent aller Marken-Fans empfehlen eher eine Marke an ihren realen Freundeskreis weiter, nachdem sie bei Facebook auch ein virtueller Freund der Marke geworden sind
8. 45 Prozent der Facebook-Zeit verbringen die Nutzer im Newsfeed
9. 69 Prozent wollen von bestimmten Marken mehr hören bzw. lesen als von anderen
Hier eine Präsentation mit den wichtigsten Ergebnissen der Untersuchung:
August 31st, 2011 by Marc Thomalla
Zugegeben: Den Begriff “Social Media Intelligence” zu deuten ist für viele nicht so einfach. Social Media Monitoring kennt jeder sollte jeder eigentlich mittlerweile kennen, der dieses Blog verfolgt. Ebenso Social Media Marketing. Doch was verbirgt sich hinter “Intelligence”?
Um es vorweg zu nehmen:
Wie setze ich meine gewonnenen Kenntnisse, die ich durch Status-Analysen und Monitoring erhalten habe, sinnvoll ein? Was kann ich in der Kommunikation mit den Usern verbessern, was kann ich anbieten? Wie muss ich mein Produkt / meine Produkte vielleicht anpassen, damit sie noch intensiver von den Kunden wahrgenommen und auch gekauft werden? Was muss ich nun tun, um im Social Web mehr beachtet oder besser bewertet zu werden? Im Großen und Ganzen: OPTIMIERUNG.
Ich möchte an dieser Stelle prreport.de zitieren, die zum Thema “Unternehmen bringen Ordnung in Social Media” folgendes schreiben:
So nutzen zwar mittlerweile 71,3 Prozent der Organisationen für ihre Kommunikation Social-Media-Kanäle und 74 Prozent verfolgen nach eigenen Angaben eine Social-Media-Stategie. Aber nur ein Drittel hat dafür personelle Ressourcen, Guidelines, Trainingsangebote oder Monitoring-Instrumente bereitgestellt. 28,7 Prozent der Unternehmen nutzen das Web 2.0 gar nicht.
Letzten Endes erhält man durch die Auswertung seiner Daten zum Beispiel die Information, wieso ein weiblicher Fan auf Facebook lieber das Produkt von der Konkurrenz kauft oder wieso männliche Besucher aus Deutschland eher negativ zur Marke stehen als Frauen.
Ein weiteres großes Thema: Consulting. Selbst wenn Unternehmen zum Beispiel bereits Apps gekauft / erstellt haben ist es möglich, die Mechanik und den Erfolg zu prognostizieren. Eben tiefer in die Materie zu gehen als nur zuzuschauen ohne maßgeschneiderte Schritte durch qualifizierte Reportings zu erhalten.
Es reicht nicht mehr aus, lediglich die Ergebnisse zu betrachten um eventuelle Krisenherde frühzeitig zu erkennen – man sollte das Geld in Workshops und Strategien investieren, um die gewonnenen Insights bestmöglich zu Geld zu machen. Denn letztlich geht es doch jedem Unternehmen um Einnahmen, Image und noch mehr Einnahmen. Wer bereit ist, einige Euro vorab zu investieren, wird über kurz oder lang durch die maßgeschneiderten Insights zu seinem Erfolg kommen. Nur geht es eben nicht von heute auf morgen.
Auf unserer Sommerparty haben wir die Gäste gefragt, was Social Media Intelligence für einen bedeutet:
Was bedeutet Social Media Intelligence für dich?
Zusammengefasst:
- Analyse
- Seeding
- Community Management
- Strategie-Entwicklung aufgrund der Ergebnisse
- Workshops
- Guidelines
- Handbücher
- Lernen und umsetzen statt zuschauen und planlos machen
- Consulting
- Krisenmanagement
- Nachhaltigkeit
- Gezielter App-Einsatz auf facebook, Smartphone und co
- Bewerbermanagement
- Auf Arbeitgeberbewertungsportalen passend reagieren
Kurz: Social Media Intelligence. Intelligentes Vorgehen. Es kann so einfach sein – wenn man den richtigen Partner an der Seite hat. Kontaktieren Sie uns am besten noch heute
August 22nd, 2011 by Marc Thomalla
Ein kleiner Button, der in zugegeben enorm vielen Webseiten eingebunden wurde, sorgt im Moment für Furore im Web. Facebook’s “Gefällt mir” – Button verstößt nach Ansicht des ULD gegen die deutschen Datenschutzbestimmungen. Und im Prinzip hat Thilo Weichert, Landesdatenschützer Schleswig-Holsteins, damit auch recht. Ich möchte einmal von meedia.de zitieren:
Das Problem liegt darin, dass an Facebook auch Daten von Menschen übertragen werden, die nichts mit Facebook zu tun haben. Letztlich werden die IP-Adressen sämtlicher Besucher einer Seite, auf der der Like-Button eingebunden ist, an Facebook übertragen. Von denen hat in der Regel kaum jemand den Datenschutzbestimmungen zugestimmt.
Und genau das ist der Knackpunkt. Das ULD hat dort angesetzt, wo Facebook am verwundbarsten ist. Und ich gehe stark davon aus, dass das ULD seine doch recht harte Linie durchziehen und ab Ende September Seitenbetreiber abmahnen wird, die den Button in unveränderter Form weiterhin online haben. Ob die Personaldichte des ULD ausreicht, alle Seitenbetreiber abzumahnen sei dahingestellt – wenn sich der Bund dem Vorstoß des ULD anschließt, könnte das in der Tat flächendeckende Konsequenzen mit sich bringen.
Man merkt aber anhand der geplanten Abläufe, dass das Datenschutzgesetz noch nicht im Web 2.0 angekommen ist. Fast jede Webseite bindet irgendwelche Plugins oder Scripte ein; das Nutzen dieser Dienste wäre dem ULD nach dann rechtswidrig, wenn Daten übertragen werden. Auch Google Analytics musste sich in der Vergangenheit mit diesem Thema auseinander setzen und letzten Endes ihre Technik datenschutzkonform anpassen.
Abhilfe wäre, den “Gefällt-mir” Button als Grafik ohne Funktion einzubinden und erst nach einem Klick auf das “image” dann eine “Like”-Funktion auszuführen. In meinen Augen hässlich, aber Stand heute die einzige Option, 50.000 Euro mehr in der Kasse zu haben.
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Meine persönliche Meinung: Das ULD hat recht, auch wenn der bisherige Ablauf etwas rabiat ist. Ich bin eher daten-offen (das sollten einige wissen), aber irgendwo ist eine Grenze erreicht. Automatisiertes Übertragen von Daten, die nicht einmal von Facebook-Nutzern sind, muss nicht sein. Ich hoffe, dass Facebook hier rechtzeitig gegenlenken und die Technik dahingehend anpassen wird, dass wir alle weiterhin “liken” dürfen, ohne die Angst im Nacken zu spüren, gleich einen Oberklasse-Wagen finanziert zu haben.
Und wer uns mag, klickt uns: ethority bei Facebook >>
Juli 8th, 2011 by Marc Thomalla
Google hat den Schritt gewagt und mit Google+ dem Social Media Giganten Facebook die Stirn geboten. In circa 2 Wochen sollen einige Hundert Unternehmen die Möglichkeit bekommen, in einer Beta-Phase die Unternehmensseiten ausgiebig testen zu dürfen, praktisch das Gegenstück zu den Fanpages bei Facebook.
Google hat mit den Circles ein gutes Gegenstück zu Facebook geschaffen – ist es doch möglich, den eigenen Content nur an die Personen zu geben, die dem entsprechenden Circle angehören. Und dort können dann die Company Pages aufschließen. Gezielte Seitenbeiträge für die Nutzer, für die der Content auch relevant ist.
Es würde mich nicht wundern, wenn Google-Apps wie Maps in die Pages voll integriert wird. Ebenso wird es mit Sicherheit eine Schnittstelle zu Analytics geben, um eine deutlich bessere Statistik zu bekommen als es bei Facebook der Fall ist. So ließe sich auch messen, wie viele Besucher der Company Page nachher tatsächlich auf der eigenen Webseite landen. Für die Messung des “social engagements” ein großer Schritt nach vorn, ebenso für die ROI-Messung.

(Screenshot von t3n)
Wer wird der sein, der vom Start der Unternehmensseiten profitiert und wer der Verlierer?
Marken werden als erstes zu den Verlierern gehören, zumindest zu Beginn. Zuerst wird Google alle bisher eingerichteten Profile löschen, die als Instant-Unternehmensseite her gehalten haben (Google hat dies bereits bei einigen Marken durchgeführt); die Marke muss hoffen, in die Beta-Phase zu rutschen, um hinterher nicht als Verlierer da zu stehen, weil die Konkurrenz sich bereits über Wochen hinweg einen Platz auf der Pole Position gesichert hat durch Teilnahme am Beta-Programm. In der ersten Zeit wird es also schwer für Nachzügler-Marken, Fuß zu fassen, sofern nicht mit vollem Engagement gehandelt wird (was dann zu Lasten der Facebook Aktivitäten gehen kann, wenn nicht genügend human capital zur Verfügung steht). Widerum kann das Auslassen der Beta-Phase aber auch Vorteile mit sich bringen. Eine bessere Strategie für Google+ zu haben als der Wettbewerb, weil man mehr Planungszeit hatte ist nur einer der Gründe. Über kurz oder lang können alle Marken wieder gewinnen, da der Hype um Google+ aller Voraussicht nach nicht so schnell abebben wird. Die Marken haben durch Analytics dann vielmehr die Möglichkeit, spezifische ROI-Ziele zu entwickeln und diese zu monitoren. Besonders gut geht dies mit dem gridmaster.
Fans und Verbraucher werden die ersten sein, die von den Seiten profitieren werden. Aufgrund der Beta-Phase ist zu erwarten, dass die Unternehmen noch genauer hinsehen, wer was mit ihnen shared oder diskutiert. Die User haben also eine viel größere Macht, entsprechenden “Noise” zu erzeugen als aktuell bei Facebook. Auch wird es mit Sicherheit schon Aktionen geben, um zum Beispiel eine Analytics-Anbindung zu testen.
Und Facebook? Facebook wird erst einmal weitermachen wie bisher. Die nächsten logischen Schritte sollten in Richtung Weiterentwicklung der Fanpages gehen, vor allem im Bereich der Userkommunikation. Auch eine Anpassung der Statistiken wäre dringend nötig, denn Google+ hat mit Google Analytics DAS Killer-Tool, um hier Facebook ernsthaft Sorgenfalten ins Gesicht treiben zu können. Allerdings darf man die aktuelle Marktstellung nicht vergessen, die sich Facebook erarbeitet hat. Zig Millionen von Nutzern, die mittels Anzeigen direkt angesprochen werden können. Dadurch hat Facebook einen großen Puffer, um selber nachlegen zu können.
Sobald die Beta-Phase begonnen hat werden wir versuchen, mit ethority mitmischen zu können und berichten dann weiter an dieser Stelle.
Juli 4th, 2011 by Marc Thomalla
Google+ als Facebook-Killer zu bezeichnen ist ebenso anmaßend wie seit Monaten jedes neue Smartphone als iPhone-Killer zu titulieren. Google+ startet auf Invite-Basis, also mit einem stark eingeschränkten Nutzerkreis. Laut Gerüchten sollen bereits rund 500.000 User auf G+ aktiv sein. Auf den ersten Blick wirkt Google+ schlanker, durchdachter und einfacher als Facebook; je nach Nutzervorliebe auch mehr oder weniger intuitiv. Im Prinzip kann man Google+ in vier Bereiche unterteilen: Circles, Hangouts, Sparks und Stream.
Circles – deine Freundesliste
Wenn man sich mit seinem Google-Konto angemeldet hat, kann man Freunde suchen und in Circles verschieben. Zum Beispiel kann man Freunde und Kollegen trennen um so seinen Stream (Neuigkeiten) sauber zu trennen. Allerdings ist ein Google-Konto Pflicht für alle, die sich bei G+ anmelden möchten; ein Invite an eine andere Mailadresse funktioniert zwar, allerdings muss sich der Angeschriebe dann bei Google registrieren.
Hangouts
Videochats mit 10 Kontakten – erinnert stark an Skype, das ebenfalls Videochats ermöglicht.
Sparks
Sparks ist eine Art News-Aggregator bezeichnen. Suchergebnisse liefern relevante Newsfeeds, ähnlich den Fanpages bei Facebook. Die Suchergebnisse lassen sich mit der Kontaktliste teilen.
Stream
Stream haißt die Timeline bei Google+. Sämtliche News, die von den Kontakten oder Newsquellen wie Sparks gepostet werden laufen hier ein; eine Selektierung nach Circles ist ebenso möglich wie direktes Antworten, +1’en oder sharen.
Das Thema Measurement
Was bei Facebook die Likes sind, ist bei Google +1.
Während Likes im Web auch ohne Registierung sichtbar sind, sind die +1 Aktivitäten noch nicht offen zugänglich. Dies ist nur manuell auf Google+ möglich; hier laufen die Themen ein, denen man ein +1 im Web gegeben hat. Jedoch werden Beiträge, die innerhalb von Google+ mit einem +1 versehen werden, nicht identisch mit den +1 Interaktionen auf Webseiten getrackt. Entweder hat Google dies bisher verschlafen oder es kommt nach der Invite-Phase dazu.
Fazit: Facebook-Nutzer werden mit Sicherheit nicht die Koffer packen und uniue zu Google+ wechseln. Es wird sich zeigen, ob Google hier wirklich User abgreifen kann oder eher mit Facebook parallel läuft, was schon ein beträchtlicher Erfolg wäre. Der Schritt von Google kommt spät, wird sich meiner Meinung nach aber durchsetzen, auch wenn der Vergleich zu Facebook hinkt.
Die Verknüpfung mit den Google Apps ist interessant; während Facebook immer mehr zur Suchmaschine wird, kommt Google nun mit einem Social Network – der Kampf um die Gunst der User und Werbekunden geht weiter. Facebook hat zum Start von Google+ “etwas Großartiges” angekündigt, vermutlich ein Videochat, was am Mittwoch vorgestellt werden soll.
– Wer einen Invite bekommen möchte, hinterlässt bitte einen Kommentar mit seiner Google-Mailadresse (Pflicht, andere Mailanbieter funktionieren nicht) –
Juni 1st, 2011 by Sten Franke
Für kurze Zeit sprach niemand mehr im deutschen Web über Ehec. Am gestrigen Dienstag gab es kurz nach neun nur noch ein Thema: den Freispruch für Jörg Kachelmann. Nach über einem Jahr ist die Frage, ob der Wettermoderator seine ehemalige Lebensgefährtin vergewaltigt hat, noch immer nicht beantwortet. Klar ist aber: die Beweise belegen dies nicht, also heißt es „im Zweifel für den Angeklagten“.
Die meisten Prozess-Beobachter der klassischen Mainstream-Medien kommentierten das Urteil des Landgerichts Mannheim mit einer gewissen Befriedigung. Sie begrüßten den Richterspruch und hielten ihn für richtig. Das sahen die Zuschauer von n-tv genauso. In einer ersten Umfrage, eine Stunde nach Verkündung des Freispruchs, hielten 83 Prozent die Entscheidung für richtig.
Aber wie reagierte das Social Web? Ethority analysierte mit seinem Social Media Monitoring Tool „gridmaster“ das Gesprächsaufkommen. Das Ergebnis lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Das Web begrüßt den Freispruch von Kachelmann und Alice Schwarzer nervt.
Bei einem ersten Blick auf die Ergebnisse zeigt sich, dass aufgeschlüsselt nach Tonalität nur 14 Prozent aller Facebook- und Foren-Nutzer, Twitterer und Blogger positiv über den Kachelmann-Komplex sprechen. 66 Prozent sprechen in einem neutralen Ton und 20 Prozent äußern sich negativ. Die Personen, die sich ablehnend zu Wort melden, regen sich allerdings weniger über den Angeklagten auf, als vielmehr über Alice Schwarzer, die für die Bild die Verhandlungen beobachtete und sich bis zum Prozess-Schluss weniger mit der juristischen, sondern vielmehr mit der moralischen Schuldfrage beschäftigte.
Eine weitere Erkenntnis der Kurzstudie ist, dass der Fall Kachelmann bei Twitter mit 2513 zwar den größten Buzz erzeugte, die Reichweite mit 238.950 Kontakten aber hinter Facebook mit 276.012 anstehen musste. Der Facebook-Buzz lag bei 1259. Die mit Abstand höchste Reichweite erzielten allerdings die Blogs mit 301.007 Kontakten. Dagegen lag das Buzzvolumen in der Blogosphäre bei nur 1330.
Eine Analyse der am häufigsten verwendeten Wörter zeigt, dass neben den erwarteten Begriffen wie „Kachelmann“, „Mannheim“ oder „Prozess“ auch eine erstaunliche Häufung des Wortes „Verständnis“ zu finden ist.
Ob das Verständnis allerdings so weit reicht, dass der Meteorologe auch bald wieder als Wettermoderator im TV arbeiten kann, bleibt abzuwarten. Unsere Analyse zeigt allerdings, dass das Social Web relativ wenige Ressentiments gegen den Schweizer hegt. Für den Wiederaufbau der eigenen Reputation ist dies eine solide Ausgangsposition.
Mai 31st, 2011 by Alexander Becker
Selbst in unserer scheinbar gläsernen Welt, gilt doch immer mal wieder die alte Marketing-Weisheit: Glaube keiner Statistik, die man nicht selbst gefälscht hat. Das aktuelle Beispiel für Untersuchungen, an deren Ergebnis man kräftig gedreht hat, kommt diesmal aus Nord Korea.
Dort hat der Sender Chosun Central TV die Ergebnisse eines „Happiness Indexes“ auf Länderebene bekanntgegeben. Das überraschende Resultat: China belegt mit hundert Punkten den ersten Platz, dicht gefolgt von Nord Korea mit 98 Punkten. Auf den weitern Rängen liegen Cuba, Iran und Venezuela.
Welche Faktoren für das Ergebnis verantwortlich waren, ist leider nicht bekannt. Die Macher der Studie hüllen sich, was die Parameter betrifft, in Schweigen.

Da freut sich der himmlische Führer. Noch mehr Fotos von Kim Jong Il gibt es im BlogKimjongillookingatthings
Mai 25th, 2011 by Sten Franke
Für die Reaktionen, Kommentare und RTs auf den Blogartikel „Daimler und Facebook: Negativbeispiel für fehlendes Monitoring“ (Hintergrundbericht auch auf spiegel.de) bedanken wir uns bei allen.
Wie ich finde, wird hiermit schön aufgezeigt, dass das Thema „Social Media Monitoring“ in seiner Komplexität und natürlich vor dem Hintergrund der Implementierung in Unternehmen höchste Relevanz besitzt und oftmals hinsichtlich der Notwendigkeit, Machbarkeit sowie der juristischen Restriktionen und technischen Möglichkeiten noch unterschätzt wird.
Am Beispiel der schnellen Reaktion (!!!) von Uwe Knaus (Social Media Realist @Daimler & Manager Daimler Blog) auf unseren Blogartikel (von @uknaus an @sten_ethority Daimler monitort keine Privataccounts. These geht somit ins Leere. http://goo.gl/3YXvV) wird deutlich gemacht, dass Daimler keine persönlichen Nutzerdaten erhebt oder Mitarbeiter und Bewerber gezielt beobachtet. Daimler handelt somit konform der bestehenden Datenschutzbestimmungen. An dieser Stelle sei noch einmal erwähnt, dass wir uns davon distanzieren, Daimler als Negativbeispiel darstellen zu wollen, sondern unser Autor Alexander Becker lediglich die provokante These aufstellt – Zitat: „Mit einem funktionierenden Monitoring-System und einer gut abstimmten Social Media-Intelligence wäre es nicht so weit gekommen.“ Alexander Becker und ethority laden damit zum konstruktiven Dialog ein, sich den folgenden spannenden Fragen zu widmen:
- Wo liegen Möglichkeiten und Grenzen des Social Media Monitorings?
- Was darf oder sollte gemonitort werden. Was wiederum nicht?
- Sollte das Thema Monitoring auch in den Social Media Guidelines verankert werden?
- Welche Ressourcen und Tools stehen zur Verfügung, um eine geeignete Monitoring-Strategie zu verfolgen?
- Bis zu welchem Grad kann ich ein Monitoring selbst realisieren und ab wann sollte ich einen professionellen Dienstleister einschalten?
- Reicht ein API-basiertes Dashboard-Tool (Clipping) oder nutze ich einen erfahrenen Monitoring-Dienstleister, der neben einem leistungsfähigem Tool auch erprobte Setup-Methoden, Auswertungs-KnowHow und Beratungskompetenz mitbringt und idealer Weise auch Handlungsempfehlungen gibt?
So könnte man die Liste weiter fortführen oder tief gehender beleuchten. Momentan würde das den Rahmen des Beitrages sprengen. In Kürze werden wir das Thema “Social Media Monitoring: Strategien, Anwendungen, Tools, Regeln und Standards” hier auf dem Blog erneut aufgreifen.
Fest steht, dass alle öffentlich zugänglichen Inhalte im Netz mittels geeigneter Methoden beobachtet und untersucht werden können. Welche Monitoring-Strategie oder welches Konzept hier auch vor dem Hintergrund der Rechtssicherheit greift, hängt zum einen von dem Monitoringansatz (Social Media Dialog & Kommunikation, Kampagnenerfolg, CRM, Marktforschung, Issues Tracking, Trend-Monitoring, etc.) und zum anderen natürlich ganz wichtig, auch von den Nutzungsbestimmungen der Social Media Plattformen ab.
Ein Monitoring kann je nach Perspektive des Betrachters als „Überwachungsinstrument“ im negativen Kontext angesehen oder aber im positiven Sinne (IMHO) als unterstützendes Hilfsmittel genutzt werden, um zeitnah auf Entwicklungen im Markt zu reagieren. Auf dieser Basis kann mit Kunden und verschiedenen Stakeholdern rechtzeitig ein Dialog auf Augenhöhe geführt und somit einlenkend auf Gesprächsverläufe eingegangen werden. In diesem Sinne: Keep on listening!
Mai 2nd, 2011 by Alexander Becker
Noch immer betreiben selbst vermeintliche Experten Social Media, indem sie einfach irgendwan irgendwas in “Twitter oder Facebook reinschreiben”. Das ist oftmals amüsant, hilft bei einer professionellen Kommunikation aber immer nur bedingt weiter.
Denn das Hauptziel der meisten Social Media-Kommunikation lautet immer: möglichst viele Nutzer erreichen. Das Funktioniert, indem man seine Postings so aufbereitet, dass sie einfach zu lesen sind, den Nutzer nicht langweilen und trotzdem eine seriöse Botschaft transportieren und indem man sie dann platziert, wenn sie von möglichst vielen Menschen gelesen und im Idealfall weiterverbreitet werden.
Mit der richtigen Länge eines Facebook-Postings beschäftigt sich Buddy Media und Jochen Hencke: “‘In der Kürze liegt die Würze’, dieses Sprichwort scheint wohl auch bei Facebook-Statusupdates zu gelten. Laut einer Untersuchung von Buddy Media, weisen Posts mit einer Länge bis zu 80 Zeichen eine 27 Prozent höhere Interaktionsrate auf, als längere”, schreibt Hencke. “Am erfolgreichsten sind die Posts übrigens, wenn sie an einem Donnerstag oder Freitag”.
Mit der richtigen Uhrzeit beschäftigt sich dagegen Robert Basic. Der Blogger stellt deshalb das Tool Tweriod vor. Das Angebot kann bereichnen, wann die eigenen Twitter-Follower am aktivsten. Damit lassen sich dann wiederum einfache Rückschlüssen anstellen, wann die beste Zeit für eigene Postings ist. Es gilt die Regel: Je mehr Follower gerade aktiv sind, desto höher ist die Wahrscheinlickeit, dass die eigenen Nachrichten gelesen und weiterverbreitet wird.
Basic schreibt über das Tool: “Wozu man das brauchen kann? Einmal aus Spaß an statistischen Spielereien. Und zum anderen zur Veröffentlichung von Tweets, um möglichst viele “wache” Follower zu erreichen. Tweets zeigen eine ziemlich kurze Halbwertszeit auf, viele sind schon nach 1 Stunde vergessen, im gesamten Twitter-Strom von 150 Mio Tweets pro Tag.”






