Februar 21st, 2012 by Sten Franke
Diese Forschungsergebnisse haben das Zeug dazu schon bald zum Basiswissen Social-Media Marketing bzw. Viral Marketing zu gehören. Thales Teixeira und zwei Kollegen haben es sich zum Ziel gesetzt das Erfolgsgeheimnis zu entschlüsseln, was ein Viral-Video erfolgreich macht. Warum teilen Nutzer bestimmte Clips viel häufiger als andere Filme? Noch immer ist die Produktion von Viral-Videos ein echtes Risiko-Geschäft, denn die Aufmerksamkeit und Begeisterungsfähigkeit der Zuschauer ist ein flüchtiges und undurchschaubares Wesen – bis jetzt.

Mit Hilfe von Eye-Tracking-Analyse und mit einer speziellen Software, die Gefühlsregungen in Gesichtern lesen kann, beobachten die drei Wissenschaftler ihre Probanden beim Ansehen von Netz-Videos. Ihre Ergebnisse wurden in der Harvard Business Review veröffentlicht.
Meine wichtigsten Erkenntnisse:
- Die Nutzer wollen in den kurzen Filmen keine Logos sehen. Tatsächlich lösen Brands und Marken-Symbole einen gewissen Umschaltreflex aus. Die Lösung dieses Dilemmas liegt darin, die Logos nur sehr sparsam einzusetzen. Wichtigste Regel: Ein Film oder eine Geschichte muss immer noch funktionieren, auch wenn man das beworbene Produkt oder die Marken-Zeichen rausnimmt.
- Die Forscher haben herausgefunden. Das beste Mittel gegen Zuschauer-Langeweile ist es möglichst früh die Gefühle Freude und Überraschung zu erzeugen, dass wiederspricht den alten Lehrsätzen aus der Werbebranche. Denn in Jahrzehnten von TV-Ads ist die klassische, gelernte Dramaturgie, dass erst am Ende eines Clips der Höhepunkt bzw. die große Überraschung kommen soll.
- Aber auch auf die emotionale Abwechslung kommt es an. Videos, die konstant nur eine emotionale Farbe bedienen, konnten die Probanden wenig begeistern, selbst wenn sie frühzeitig Freude oder eine Überraschung präsentieren konnten. Erfolgreiche Clips müssen eine gewisse emotionale Achterbahnfahrt bieten.
- Die Nutzer teilen nur Videos, die sie überraschen aber nicht schocken. Heißt: Übertriebene Gewalt oder Sexualität hielt die Testteilnehmer davon ab, die Videos zu teilen. Das Gegenbeispiel sind die Evian-Rollerbabies. Kein Sex, keine Gewalt, sondern nur harmlose Babys, aber die Nutzer haben den Clip begeistert geteilt.
- Diese Regeln bringen jedoch nichts, wenn man nicht die richtige Zielgruppe erreicht, die die Videos auch bereit sind zu teilen. Denn die Forscher fanden heraus, dass nur besonders extrovertierte und stärker egozentrierte Menschen bereit sind Videos zu teilen. Deshalb ist es wichtig, die Filme so zu platzieren, dass man genau diese Zielgruppe erreicht. Bzw. die Videos an Orten zu präsentieren, an denen auch andere Grupper eher bereit sind die Ads zu teilen. Ideal ist beispielsweise Facebook, wo Likes und Shares zur Basis des Netzwerkes gehören.
ethority entwickelte mit der gridmaster Social Media Monitoring Technologie eine geeignete Lösung, um den Erfolg und die Verbreitung von Viral Videos oder Online Campaigns zu tracken, Zielgruppen zu segmentieren oder aber geeignete Plattformen und Influencer zu identifizieren.
PS: Make your influence count – TODAY. I have been nominated as candidate to the “next top 100 European personalities influence” the digital industry over the next 12 month. You have until the 21 February to vote on my candidacy. Make a difference and click on the link and select vote. http://nextberlin.eu/person/sten-franke/ Thank you, much appreciated!
Februar 20th, 2012 by Sten Franke
Schon bald wird es kaum noch eine Social Media Marketing Aktion bzw. Kampagne geben, deren ROI nicht gemessen wird. Neueste Untersuchungen von King Fish Media lassen meiner Meinung nach nur diesen Schluss zu.
Die auf Kommunikation spezialisierte Agentur hat herausgefunden, dass bislang nicht einmal die Hälfte der Unternehmen den ROI ihrer jeweiligen Social Media Kampangnen messen. Dabei gibt es längst Social-Media-Intelligence bzw. Monitoring-Tools – wie den gridmaster – mit denen sich der Return on Investment einfach analysieren lässt. Unabhängig davon kann man den kostenlosen ethority Social Media ROI Calculator nutzen.
Von den Unternehmen, die den ROI ihrer Kampagnen gemessen haben, sagte ein Drittel, dass die Aktionen so wie geplant bzw. wie erwartet verlaufen sind. Bei 13 Prozent lagen die Ergebnisse sogar über den Erwartungen.
Besonders interessant ist nun die letzte Gruppe, denn ihr gehört die Zukunft. So haben die Analysten von King Fish Media herausgefunden, dass 29 Prozent aller Befragten mittlerweile einen positiven ROI nachweisen müssen, um auch im kommenden Jahr ihr Social Media Budget bewilligt zu bekommen.
Die wichtigsten Erkenntnisse aus dieser Studie sind:
1. Social Media ROI Tracking wird zukünftig eine viel höhere Relevanz bekommen, denn immerhin verzichtet noch über die Hälfte aller Befragten auf eine ROI-Analyse.
2. Zum anderen lässt sich erahnen, dass weit mehr als die jetzigen 29 Prozent einen valide gemessenen und positiven ROI vorweisen müssen, um auch für neue Kampagnen entsprechende Budgets einzuplanen.
3. Die Zeiten, in denen der Erfolg von Social Media Kampagnen nur anhand der Anzahl von Fans/Friends/Follower oder einfach pi mal Daumen bewertet werden, gehen vorbei.
Das ist auch gut so, denn von einer guten ROI-Messung und Analyse profitieren alle. Die Nutzer, weil die Kampagnen viel besser auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten werden und die Unternehmen, weil sie ihre Budgets effizienter einsetzen können.
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Februar 17th, 2012 by Mathias Buerk
Helene Fritzsche analyierte als SOMEMO in ihrer MBA Master Thesis, welche Kriterien die verschiedenen Social Media Monitoring Tools erfüllen. Es zeigte sich, dass “ethoritys gridmaster® fast alles bietet, was ihr Framework berücksichtigte. Die einzige Limitierung ist, dass Foto- und Video-Dateien nicht analysiert werden, was keiner der Anbieter momentan kann.“ Von 26 globalen Social Media Monitoring Tools bot der gridmaster von ethority das meiste bei einem nur durchschnittlichem Preis.
Ein weiterer Schluss der aus dieser Studie gezogen werden kann ist, dass kostenlose Basic Listening Tools keine angemessene Qualität bieten. Hier liegt es an dem Auftraggeber, selber die erhobenen Daten zu sortieren und die Analyse vorzunehmen. Falls Sie ein professionelles Social Media Monitoring durchführen wollen, sollten Sie sich ein professionelles Tool holen. Eine Übersicht über die Ergebnisse der Analyse finden Sie hier. Entscheiden Sie, was Sie wollen, und wer es für Sie machen soll.
Februar 13th, 2012 by Mathias Buerk
Die HSMA (Hospitality Sales und Marketing Association) Deutschland e.V. ist der Verband der Sales- und Marketingfachkräfte in Hotellerie und Tourismus. Sie bildet das Netzwerk und den Wissenspool zu allen relevanten Sales & Marketing Themen der Hospitality Branche. Gerade für die Hotel- und Tourismusbranche gibt es viele unausgeschöpfte Potenziale in den Social Media. Monitoring, Social CRM, E-Commerce und weiteres kann einen unschlagbaren Wettbewerbsvorteil bedeuten. 
Stefan Reihl, langjähriger Research Manager bei ethority, wird am 14.02.2012 im Hotel Atlantic Kempinski in Hamburg ab 16:30 Uhr über intelligente Social Media Strategien, Kampagnen und auf den Kunden maßgeschneiderte Monitoring-Lösungen einen Vortrag halten. Er wird auch einen Blick über den Tellerrand werfen und weitere Möglichkeiten wie Social Recruiting und Mobile Marketing vorstellen. ethority kann Unternehmen aus der Hotel- und Tourismusbranche in Sachen Social Media beraten, begleiten und führen. ethority kann Ihnen helfen, Ihren Erfolg zu messen und sie gezielt verstärken.
Februar 9th, 2012 by Mathias Buerk
Manch einer denkt sich, Social Media sei nur etwas für ein paar wenige Computer-Freaks. Deren Annahme, warum Unternehmen NICHT Social Media nutzen sollten, lautet dementsprechend:
8. Analysen? Ich weiß, was meine Kunden denken. Dafür brauche ich kein „Monitoring“ oder Analysen von irgendwelchen Nerds.
Wissen Sie wirklich, was Ihre Kunden denken? Ist es die volle Wahrheit, oder nur ein Bruchteil dessen, was sie wirklich über Sie reden? Mit der Automated Sentiment Analysis gibt es beispielsweise ein Tool, welches kostengünstig viele Emotionen erheben kann, die Ihre Firma betreffen. Micheal Burwen, seines Zeichens Business Analyst, der die Palo Alto Management Group mit gründete und ihr vorsaß, sieht darin gar das Ende der klassischen Marktforschung. So weit wollen wir nicht gehen. Allerdings gibt es durchaus viele Gründe, warum „Monitoring“ oder Analysen von Nerds für Sie sinnvoll sind.
Da ist zum einen die schnelle Geschwindigkeit, mit der die Daten erhoben werden können. Zusätzlich ist die Erhebung von Kundenmeinungen global und losgelöst von geographischen Grenzen. So haben Sie also schnell viele Daten, die von höchst unterschiedlichen Kunden stammen. Die News Direct schrieb gestern darüber. Diese schnelle Geschwindigkeit kann die rapide Verbreitung von Informationen im Netz gut verfolgen.
So kann also in den Social Media mindestens eine gute Ergänzung zur klassischen Marktforschung gesehen werden. Compass Healthcare Marketers gehen in ihrem Blog darauf ein, wie sich diese beiden Methoden miteinander verbinden lassen. So können Marketer damit eine solide Basis für das Wissen über Kundenbedürfnisse, Gefühle und Meinungen gegenüber einem Produkt oder einer Marke erlangen. Es lassen sich Hypothesen daraus gewinnen, die mit der traditionellen Marktforschung validiert oder falsifiziert werden können. Und nicht zuletzt lassen sich hiermit neue Erkenntnisse gewinnen, die von den geschlossenen Fragebögen der Marktforschung unentdeckt blieben.
Sind Sie nun davon überzeugt, dass Sie aus Social Media Monitoring viele Vorteile gewinnen können? Dann sehen Sie sich nach einem seriösen Partner um, der auf Sie als Kunden individuell eingeht und so nur für Sie relevante Daten erhebt, analysiert und interpretiert sowie Ihnen darüber berichtet. Wir geben Ihnen gerne detailliertere Auskunft über unsere Service, also kontaktieren Sie uns bei Interesse!
September 15th, 2011 by Alexander Becker
Eine neue Untersuchung von Chadwick Martin Bailey analysiert, wie Facebook-Fans einer Marke wirklich ticken.
Die Amerikaner befragten 1.491 Personen über 18 Jahre. Leider bezieht sich die Studie nur auf die USA. Heißt: Die Ergebnisse lassen sich nicht komplett auf Deutschland übertragen.
Die neun wichtigsten Ergebnisse:
1. 52 Prozent aller Befragten verbrachten pro Woche mehr als eine Stunde bei Facebook
2. Im Vergleich zu anderen Sozialen Netzwerken interagieren die Nutzer mit Marken bei Facebook wesentlich häufiger, als bei anderen Networks. Facbook kommt auf einen Wert von 34 Prozent und Twitter dagegen nur auf 4 Prozent
3. 78 Prozent aller Nutzer, die Freunde von einer Marke bei Facebook werden, befreunden sich insgesamt mit weniger als zehn Brands. Das heißt: das Engagement scheint real zu sein
4. 58 Prozent befreunden sich mit einer Marke, weil sie Kunde von ihr sind
5. 77 Prozent aller Fans einer Marke lesen auch deren Postings
6. 76 aller Marken-Fans haben noch nie eine Marke entfreundet
7. 56 Prozent aller Marken-Fans empfehlen eher eine Marke an ihren realen Freundeskreis weiter, nachdem sie bei Facebook auch ein virtueller Freund der Marke geworden sind
8. 45 Prozent der Facebook-Zeit verbringen die Nutzer im Newsfeed
9. 69 Prozent wollen von bestimmten Marken mehr hören bzw. lesen als von anderen
Hier eine Präsentation mit den wichtigsten Ergebnissen der Untersuchung:
Juni 17th, 2011 by ethority - Social Media Intelligence Team
Forsa hat in seiner Umfrage festgestellt, dass sich 19 Prozent der Bevölkerung Sorgen wegen Ehec machen. Die Researcher von ethority wollten wissen: Wie gehen Fans, Follower und Community-Mitglieder im Social Web mit Ehec um? Erstes überraschendes Ergebnis: das Bakterium ist erst mit deutlicher Verzögerung im Social Web ankommen – dann aber mit vielen Fragen und Kritik. 13 Prozent der User sprechen dezidiert über ihre Sorgen und Ängste.

Die meisten Posts sind jedoch neutral, heißt die User diskutieren Übertragungswege, stellen Ferndiagnosen und fragen nach Rezepten gegen das Bakterium. Im Monitoring finden sich aber auch positive Beiträge, beispielsweise wenn sich User freuen, dass Gemüse billiger geworden ist oder dass die Infektionsrate zurückgeht. Die negativen Beiträge betreffen überwiegend die Politiker, die Forschungsinstitutionen und das Krisenmanagement.

Eine Möglichkeit für die Politik hier zu punkten:
Seriöse Experten informieren im Auftrag der Politik auf den Plattformen, auf denen die User in Krisenzeiten am aktivsten sind – Gutefrage.net, Wer-weiss-was.de und was-wir-essen.de. Konkrete Antworten und weiterführende Informationen in „Echtzeit“ und „vor Ort“ können das Image der viel Gescholtenen deutlich verbessern.
Benedikt Köhler (COO, ethority) zu den Ergebnissen: “Besonders überraschend ist die Ungleichzeitigkeit in den medialen Reaktionen. Als Erstes haben die Massenmedien über das Thema berichtet. Nach ein bis zwei Tagen Verzögerung ist das Thema bei den Usern angekommen, was man an dem deutlichen Anstieg der Google-Suchabfragen zum Thema erkennt. Und natürlich wurden diese Meldungen auch auf Twitter- oder Facebook immer wieder gepostet.
Auf diesen Kanälen wurde der nutzergenerierte Themensturm aber erst mit der “Freisprechung” der Gurke und der Verdächtigung von Sprossen als Übertragungsweg viral. Im Sekundentakt wurden neue Sprossen-Wortspiele erfunden und oft hunderte Male retweetet. Das Thema EHEC ist mit der Sprosse zu einem echten Mem geworden, das sich selbständig durch die Netzwerke verbreitet.”





