September 12th, 2012 by Mathias Buerk

Pünktlich zur dmexco wurde es wieder Zeit für ein Update unseres Social Media Prismas.

Es hat sich viel getan seit dem ersten Prisma 2009. Plattformen kamen und gingen. Und so gab es auch dieses Mal wieder einige Änderungen.

Die wichtigsten gleich vorweg: Die Aufnahme von “Apps (mobile)” in unser Social Media Prisma spiegelt die hohe Nutzung von Smartphones wieder. Über 50% aller Facebook-User gehen über ihr Mobiltelefon online aber auch Twitter und Google Plus sind mobil weit verbreitet. Services wie Instagram spielen für Social Media eine Rolle, die nicht als zu gering einzuschätzen ist, aber auch Foodspotting, Runtastic, Pocket und Flipboard sind eine enorme Bereicherung für die Social Media Nutzung.

“Social Media Tools” ist insbesondere für Social Media Profis von Bedeutung. Mit ihnen lassen sich die Vielzahl an Kanälen effizient managen ohne den Überblick zu verlieren. Dienste wie Klout, Kred, Tweetgrader & Co. trennen in dieser Überfülle an Social Media Nutzern dabei die Spreu vom Weizen. Wer hat wirklich etwas zu sagen in Social Media? Welche Companies haben eine wirklich hohe Reichweite? Und wer ist in welcher Branche ein wahrer Influencer? Und so fand auch die Kategorie “Influence” Eingang in unser Social Media Prisma Version 5.0.

Unser Social Media Prisma Version 5.0 ist da!

Dafür nahmen wir die Kategorie “Blog Search” heraus und fassten “Reviews / Ratings” und “Special Interest Reviews” ebenso zusammen wie “Browser Gaming” und “Social Gaming”. Auch dank Eurer Hinweise berücksichtigten wir bestimmte Plattformen, während andere hinaus fielen. Deshalb freuen wir uns auch dieses Mal wieder über eure Kommentare. “Crowdsourced Content” eben.

Juni 27th, 2012 by Sten Franke

Dank Internet und Web2.0 hat sich das Verhalten der meisten Konsumenten radikal geändert – wie auch ihre Erwartungen an Unternehmen. Zu wenige  Unternehmen konnten jedoch bis heute auf dieses neue Kundenverhalten reagieren und haben ihr Customer Relationship Management (CRM) auf diese geänderten Bedingungen eingestellt.

Wir befinden uns mitten in einem Evolutionsprozess vom CRM zum Social CRM. Getsatisfaction.com hat dazu ein wunderbares Schaubild erstellt, das vor allem acht Wahrheiten enthält, die jeder CRM Manager oder Social-Media-Stratege kennen sollte.

1. Die neuen Social Consumer erwarten von Marken und Unternehmen Kommunikation. Heißt: Sobald eine Company – auf welcher Plattform auch immer – angesprochen wird, muss sie auch antworten.

2. Dieser Social Consumer informiert sich auch vor allem über soziale Kanäle und ist kaum noch via Offline-Promotion zu erreichen.

3. Um diesen Social Consumer wirklich auf Augenhöhe zu erreichen, bzw. um sein Wissen auch für die eigene Firma gewinnbringend einzusetzen, sollten mehrere Abteilungen (Sales, Marketing, Service und Support) im CRM involviert sein.

4. Früher hat ein Unternehmen die Kanäle klar definiert, über die sie mit ihren Kunden kommunizieren wollen, heute erwarten die Kunden, dass die Unternehmen überall dort sind, wo auch sie sind.

5. Heute bestimmen nicht mehr die Geschäftszeiten die Kommunikation, sondern der Kunde. Heißt: Wenn er um 21.30 Uhr mit einer Marke reden will, muss sie auch dann noch antworten.

6. Früher sendeten Unternehmen ihre Botschaften einfach an ihre Kunden heraus. Heute erhalten sie dazu auch noch über diverse soziale Kanäle - nicht nur über den eigenen Support-Channel – Feedback und Verbesserungsvorschläge. Auch auf diese sollte ernsthaft eingegangen werden. Sie beinhalten Potentiale, um Kundenzufriedenheit, Absatz und Innovationsgrad zu steigern.

7. Die Social Consumer wollen für ihr Engagement auch belohnt werden. Coupons oder andere Aktionen helfen ungemein, um die Loyalität dieser treuen Kunden2.0, Fans oder Superfans zu steigern.

8. Vorbereitung ist alles: Bevor Sie sich um die Gunst des Social Consumers bemühen, sorgen Sie dafür, dass die internen Prozesse in der Firma auch den neuen Anforderungen gewachsen sind. Das Social Web neigt zu Gehässigkeiten (Shitstorms vermeiden). Also vor dem Start volle Konzentration auf das Strategiekonzept, die Guidelines, das Comunity Management, die Workflows, ein funktionierendes Social Media Monitoring und klar definierte KPIs.

CRM Strategie: Evolution des Social CRM   Acht Wahrheiten

Juni 14th, 2012 by Sten Franke

Es ist eine Kernfrage in der Social Media-Strategie vieler Marketing-Experten: Funktioniert Werbung auf Facebook? Sollten die Anzeigen und Kampagnen nicht wirklich ihre Ziele erreichen, hätten viele Unternehmen bereits sehr viel Geld versenkt.

Wie gut eine Kampagne tatsächlich funktioniert, ließe sich mit den richtigen Parametern (KPIs) und dem richtigen Social Media Measurement leicht feststellen. Trotzdem herrscht noch immer eine große Unsicherheit.

Losgetreten wurde die Diskussion von General Motors, die vor wenigen Wochen bekanntgaben, ihren zehn Millionen Dollar schweren Werbedeal mit Facebook aufzukündigen und sich stattdessen lieber auf kostenlose Marketing-Anstrengungen innerhalb des Networks zu konzentrieren.

Laut CNet gibt GM für Facebook-Marketing insgesamt rund 40 Mio. Dollar aus, wovon zehn Millionen auf Display-Werbung entfielen. Die restlichen 30 Mio. fließen in den Betrieb von sonstigen GM Facebook-Seiten. Dieses Geld landet nicht direkt in den Kassen von Facebook. Das Network hat also ein Interesse, den Anteil an Display-Werbung zu steigern.

Zudem gehört die Display-Werbung noch immer zu einem wichtigen Baustein der meisten  der Social Media-Strategien.

In Anbetracht dieser Ausgangslage veröffentlichte Facebook – in Zusammenarbeit mit Comscore – eine Studie, die die Marketing-Manager beruhigen könnte. Denn die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass sich Werbung innerhalb des Netzwerkes doch lohnen würde.

Erfolgreiches Facebook Marketing: Wie wichtig ist Display Werbung für Marken?

Analysiert wurde eine Starbucks-Werbekampagne, die bei Facebook erfolgreicher gewesen sein soll, als in anderen Onlinemedien. Starbucks-Fans sollen demnach besonders empfänglich für Anzeigen der Marke gewesen sein. „Vier Wochen nach der Werbung hätten sie ihre Einkaufshäufigkeit bei Starbucks um 38 Prozent gesteigert. Bei Facebook-Fans des US-Einzelhändlers Target und deren Freunden hätte eine Kampagne die Einkäufe um 21 Prozent gesteigert“, erklärt Golem.de die Studie.

Die Studie zeigt, dass Display-Werbung tatsächlich ein interessanter Baustein in der eigenen Social Media Strategie sein kann. Viel wichtiger ist allerdings, dass es den Marken gelingt, ihre Kunden und Fans zu begeistern und zu aktivieren: Ein kompetentes und erfahrenes Social Media Team!

Unsere Consulting-Unit hat innerhalb der letzten 5 Jahre viele erfolgreiche Social Media-Strategien für B2B- und B2C-Brands entwickelt und managed aktiv Social Media Budgets für lokale, nationale und globale Marken. Dabei konnten wir immer wieder feststellen, dass ein überdurchschnittlich erfolgreiches Facebook-Marketing nur durch ein hochgradig engagiertes Team realisiert werden kann: Account-Manager, Community Manager, Redakteur, Kampagnen-Planer-/Manager und Konzepter fahren gemeinsam die größten Erfolge ein. Die Passion für Social Media sollte jeder Einzelne schon mitbringen, das Verständnis für Social Media-Mechaniken vor dem Hintergrund der Markenführung lernt man bei uns.

Juni 13th, 2012 by Sten Franke

Social Media und Personal-Management: Wenn mich mein Gefühl nicht trügt, ist dies eines der kommenden Boom-Themen der nächsten Monate. Denn auf einmal beschäftigen sich immer mehr Blogger und Fachmedien damit. So las ich kürzlich erst bei Futurebiz.de: „Facebook, Twitter und zuletzt auch Pinterest werden zunehmend auch von Personalmanagern eingesetzt, um junge Talente zu gewinnen und offene Stellen zu besetzen. Wen wundert es, wo doch der Fachkräftemangel sich nicht mehr nur auf Ingenieure, IT und Pflegekräfte beschränkt, sondern mit der bevorstehenden Überalterung der Bevölkerung die Wachstumschancen der Deutschen Wirtschaft massiv bedroht.“

Zudem befragte mich Werben & Verkaufen gerade dazu. Aus meiner und ethority’s Sicht ist in Sachen HR und Social Media vor allem der Measurement- / Monitoring-Aspekt interessant und noch kaum beleuchtet. Denn genauso wie bei den SM-Kampagnen der meisten Unternehmen fehlt es auch in diesem Bereich an den nötigen KPIs, um überhaupt den Erfolg und die Reichweite einzelner Employer Branding- und Recruiting-Kampagnen zu messen.

Woran bemisst sich also der Erfolg von Social Media-Maßnahmen im HR-Bereich?

Welches sind eigentlich die relevanten Kennzahlen bzw. KPI’s für die Erfolgsmessung von Social Media Maßnahmen im HR & Employer Branding?

Die KPIs sind im ersten Schritt ähnlich wie bei einem Markenmonitoring:

1. Buzzvolumen – Wie oft wird HR zu meinem Unternehmen besprochen?

2. Share of Voice – Werden andere Unternehmen häufiger zu dem Thema aufgegriffen?

3. Beliebtheit der Employer Brand – Mit welcher Sympathie, Begeisterung und Intensität sprechen die Nutzer über das Unternehmen als Arbeitgeber?

4. Sentiment zur Employer Brand innerhalb der einzelnen Social Networks, Foren, Blogs – Wie positiv oder negativ sprechen die Nutzer auf LinkedIn, XING, Facebook?

5. Social Referrals der Mitarbeiter – Empfehlungen offener Stellen in eigenen Social Networks – Wo, wie häufig und mit welchem Erfolg werden offene Stellenangebote von Mitarbeitern verbreitet?

6. Nutzerzahlen von HR- oder Recruiting-Apps für Jobangebote

7. Zahl der Follower-/Fan’s bei speziell eingerichteten HR-Twitteraccounts, -Facebook-Pages bzw. HR-Channels

8. Reichweite der einzelnen HR-Kampagnen

Letztendlich wird jeder HR-Manager die Social Media-Aktivitäten an den Hard Facts wie

9. Quantität (CV-Uploads Total) und

10. Matches – Qualität der eingehenden Bewerbungen – Anzahl der auf die Stelle passenden Bewerber

messen.

Sind die Kriterien andere als etwa im Marken- oder Produkt-Bereich?

Wie bereits erwähnt verwendet man natürlich sehr viele identische Kennzahlen, die auch für den Marken- oder Produkt-Bereich herangezogen und auf die Employer Brand angewendet werden. Dabei gilt natürlich, dass die Datengrundlage eine andere ist und man hier nicht ohne Weiteres mit der einfachen Nennung des Unternehmens etwas anfangen kann. Für das „Wo“ und „Wie“ ist hier der Kontext entscheidend, in dem das Unternehmen thematisiert wird. Neben diesen Kennzahlen sind aber auch „weiche“ Kriterien zu definieren, die in enger Abstimmung mit dem Unternehmen und speziell auf die Kampagne zugeschnitten werden.

Kann man diesen Erfolg messen: Welche Tools stehen Unternehmen zur Verfügung?

Neben der Kennzahlen ist es auch wichtig, marktforscherisches Methodenwissen einfließen zu lassen, um etwa die Stärken und Schwächen als Arbeitgeber auszulesen, Wünsche und Erwartungen von potentiellen Bewerbungen herauszufinden und somit die richtigen Ansatzpunkte für eine digitale HR-Strategie zu finden. Dafür ist ein Social Media Monitoringtool wie der gridmaster sehr nützlich: Das Tool liefert KPI’s für den HR-Bereich und dient als Analyseinstrument für Kampagnen und Aktivitäten auf Facebook, Twitter, LinkedIn, XING und den dortigen Alumni-Netzwerken, sowie auch speziellen, thematisch relevanten Blogs, Foren und Communities.

Social Media Marketing & Monitoring: 10 KPIs für HR, Recruiting & Employer Branding

gridmaster Social Media KPI Dashboard - HR & Employer Branding

Mit dem gridmaster werden Kennzahlen zum Erfolg der Aktivitäten auf den Networks erhoben oder aber auch speziell auf Social Media angepasste Job Postings ausgewertet und das Talent-Screening in der gesamten digitalen Welt durchgeführt.

Was müssen Unternehmen von Anfang an bedenken, um die richtigen Ergebnisse zu ihren Social Media Maßnahmen messen zu können?

Jedes Unternehmen muss sich von Beginn an im Klaren darüber sein, welche Ziele es mit Social Media erreichen will. Ebenso ist es wichtig, welche Plattformen relevant sind, welche Zielgruppen man ansprechen möchte und welche Themen wo gespielt werden. Insgesamt ist dabei auch immer zu bedenken, dass eine Social Media Maßnahme keine sofortige Auswirkung auf beispielsweise Umsatz oder – um beim Thema HR zu bleiben – auf die Bewerberzahl haben muss. Maßnahmen in Social Media sind langfristig anzusetzen und werden bei stetigem Engagement auch den gewünschten Erfolg bringen. Neben der Analyse-Technologie haben wir in den letzten Jahren auf den Bedarf des Marktes reagiert und eine Consulting-Unit mit Analysten, Planern und Community-Managern geschaffen, um für unsere Kunden und Partner die richtigen Strategien und Maßnahmen aus den Analysen abzuleiten. Zum Erfolg führen schließlich auch hier die richtigen Mechaniken und das nachhaltige Community Management, um z.B. mit Empfehlungen (sog. Social Referrals) der Community-Mitglieder, an die idealen Kandidaten zu kommen.

Wie ich aber auch der W&V sagte. An Ende des Tages zählt nur eines: „Letztendlich wird jeder HR-Manager die Social Media Aktivitäten an den Hard Facts wie Qualität und Quantität der eingehenden Bewerbungen messen.“

Juni 12th, 2012 by Sten Franke

Für Marktforschung.de habe ich mich einmal des Themas Markforschung 2.0 angenommen. Denn im Zeitalter des “Conversational” bzw. “Social Webs” revolutionieren die Konversationen der Nutzer in den Social Networks die Art, wie wir zukünftig Marktforschung betreiben müssen. Die Grundlage dafür sind weltweit mehr als eine Milliarde aktiver Social Web Nutzer, die eine riesige Masse an Daten produzieren.

Marktforschung 2.0 mit Big Data: Real Time Research durch Social Media Analyse

Nüchtern betrachtet sind die unzähligen Meinungsäußerungen, Kommentare, Likes und Interaktionen in den Social Media – i.e. Facebook, Twitter, Foren, Blogs – nur Milliarden digitaler Text-Schnipsel. Dazu kommen weitere Milliarden von Audio- und Videodaten sowie Daten aus GPS-Locations. Diese Ansammlungen von Informationen und Daten, bezeichnen wir mit “Big Data”, welche zukünftig mehrheitlich die Datengrundlage für die Marktforschung bilden werden. Die “Big Data” Revolution wird durch die 3 V’s charakterisiert: Volume, Variety und Velocity of data.

Da diese abstrakten Begriffe wenig mit der Analyse von Sympathie, Emotionen und Nutzervorlieben zu tun haben, stellen wir uns einfach mal vor, welche Daten typische Social Media Smartphone-Nutzer bei seinem Bummel durch die Läden am Hamburger Gänsemarkt generieren. Mit ihrem digitalen “Check In” auf Facebook, Foursquare oder anderen Networks teilen sie allen Freunden mit, dass sie jetzt im Ladengeschäft z.B. bei “Urban Outfitters” angekommen sind und nun die neuen Kollektionen durchstöbern. Als nächstes werden Fotos einzelner Kleidungstücke gemacht und auf die eigene Facebook-Wall oder der Marke hochgeladen. Diese werden dann mit Freunden diskutiert und bewertet. Die besten Fotos mit den interessantesten Outfits landen dann auf der eigenen Web-Pinwand bei Pinterest und können wiederum von anderen Nutzern bewertet oder selbst genutzt werden. Stellen wir uns nun vor, dass nur ein Prozent der Besucher des Ladenlokals diesen Vorgang wiederholt, welche Masse an Daten generiert wird. Wäre “Urban Outfitters” nicht daran interessiert zu wissen, welche Kollektionen besonders gut bei den Nutzern ankommen und wie die einzelnen Teile kombiniert werden oder welche Fashion-Trends besonders favorisiert werden?

So ergeben sich zahlreiche Herausforderungen aufgrund der Komplexität von Social Media und den mannigfaltigen Auswertungsdimensionen und Möglichkeiten. Dabei stellen sich oft folgende Fragen:


1.  Welche Social-Media-Plattformen sollten untersucht werden?
>> Twitter und andere Microblogging-Dienste, Blogs, Social Networks,
Online-Foren, Bewertungsportale, Video-Channels, News-und Nachrichten-
Seiten, Aggregatoren etc.

2.  Welche Themen sollten untersucht werden?
>> Marken, Produkte, Social Media Kanäle, Zielgruppen & Personas

3.  Welche Social Media Research Tools sind am Markt verfügbar?
>> Websearch-Tools, Webclipping-Services, Monitoring-Dashboard-Tools wie
z.B. gridmaster, Social Media Monitoring Technologie

4.  Wer wertet die Daten aus und wie werden diese interpretiert?
>> Eigenes Know-How, Research-Team, Referenz-Systeme & Kennzahlen,
Social Media Analysten

5.  Welche Erkenntnisse, ROI, Benefits und KPIs lassen sich ableiten?
>> Werbewirkung, Consumer Insights, Kundenbindung und effektivere
Kampagnenplanung

Bei der Social Media Marktforschung werden authentische Gespräche im Internet identifiziert, erhoben und ausgewertet. Damit grenzt sich die Social Media Marktforschung von klassischen Onlinebefragungen im Internet ab. Social Media Research steht in einem ergänzenden Verhältnis zur klassischen qualitativen Marktforschung. Ziel ist es, vom Gesagten auf das tatsächlich Gemeinte zu schließen – und das direkt anhand der relevanten Diskussionen der betroffenen Zielgruppe und nicht anhand einer Stichprobe.

Vielmehr ist es mittels der Social Media Marktforschung möglich herauszufinden, wo sich Kunden aufhalten, worüber sie sich unterhalten, was ihnen gefällt oder eben nicht. Im Internet setzen sich Millionen von Verbrauchern täglich mit Produkten und Marken auseinander. Dabei bleiben sie nicht stumm, sondern äußern laut ihre Erfahrungen. Das Web 2.0 bietet unzählige Plattformen, auf denen sich Nutzer in Gruppen und Gemeinschaften zusammenfinden, um sich über bestimmte Unternehmen, Marken oder Produkte auszutauschen. Sie sind betroffene Zielgruppen, da sie mit Produkten und Marken agieren.

Häufige Einsatzfelder sind Marken- und Markt-Analysen, Studien zum Verbraucherverhalten, Wettbewerber-Benchmarks, Trend-Analysen, Reputations-/ Kommunikationsanalysen, Innovationsforschungsprojekte und natürlich das kontinuierliche Tracken jeglicher Kampagnen, denn auch die traditionelle Media-Kampagne findet ihre Resonanz in den Social Media.

In der Marktforschung via Social Media steckt großes Potenzial, dessen sich allerdings noch nicht einmal die Hälfte aller Unternehmen bewusst sind. Für Anbieter von traditionellen Marktforschungsdienstleistungen ist dies jedoch eine große Chance für eine erfolgreiche Diversifizierung und den Aufbau neuer attraktiver Produkt- und Service-Angebote, deren Nachfrage auch in Deutschland bald zunehmen wird. Sobald ein Unternehmen jedoch bereit ist, diese neue Form der Marktforschung anzuwenden, liegt eine Erfolgsformel in dem richtigen Mix aus neuen und klassischen Methoden und der Wahl des richtigen und erfahrenen Partners oder des entsprechenden leistungsfähigen Social Media Research Tools.

Den gesamten Text gibt es hier.

Juni 6th, 2012 by Sten Franke

Wenn eine McKinsey-Studie Big Data, Digitales Marketing / Social Media und Cloud Computing als Mega-Trends benennt, dann gilt es wohl schon bald in den meisten Old Economy-Unternehmen als anerkannt. In einer aktuellen Untersuchung kommt die Unternehmensberatung zu dem Ergebnis, dass die meisten C-Level-Executives vor allem drei Schlüsseltrends im Digital-Business sehen:

-        Big Data und eine entsprechende Analyse der Daten

-        Digitales Marketing und die dazu gehörigen Social Media-Tools

-        Die Nutzung der neuen Plattformen wie Cloud-Computing und anderen Mobil-Angebote

Die Erwartungen an diese drei Mega-Trends sind sehr hoch. So glaubt ein Drittel der Befragten, dass sich über die genannten Trends die operativen Einnahmen innerhalb der nächsten drei Jahre um mehr als zehn Prozent steigern lassen. Die Manager von Unternehmen, die in privater Hand sind, sehen ein weitaus größeres Wachstumspotential, als ihre Kollegen bei Firmen oder Organisationen, die in öffentlicher Hand sind. 39 Prozent der „Privaten“ rechnen mit einem Wachstum dank der drei oben definierten Trends von über zehn Prozent. Bei den öffentlichen Entscheidern liegt dieser Wert dagegen nur bei 24 Prozent.

McKinsey Studie: Big Data und Social Media Tools sind Mega Trends

Wie stark der Innovationsdruck bei den drei oben genannten Trends mittlerweile ist, zeigt der Fakt, dass mehr als die Hälfte aller Befragten angab, dass mindestens zwei der drei Trends zu den Top-Ten der strategischen Firmenziele in den nächsten Jahren gehören. Das Digital Marketing, genauso wie Big Data gehört bereits bei 25 Prozent aller Unternehmen zu den Top-3 Prioritäten.

Interessant dürfte die Frage sein, ob die geplanten Investitionen mit der vermeintlichen Wichtigkeit mithalten können. Lediglich 25 Prozent aller Befragten geben an, dass mehr als drei Prozent des Company-Budgets in das Digital-Business fließen. Bei 29 Prozent liegt dieser Wert sogar nur bei 0,9 Prozent.

McKinsey Studie: Big Data und Social Media Tools sind Mega Trends

Spannend: Ein Drittel hält die geplanten Investitionen für ausreichend. Die Hälfte allerdings sieht das anders und spricht von einer Unterfinanzierung.

Der tatsächliche Nutzen, den die Unternehmen bereits aus den drei Mega-Trends ziehen bzw. hoffen ziehen zu können, ist – logischerweise – höchst unterschiedlich. So sagen im Bereich Big Data rund 49 Prozent der Befragten, dass sie sich auf Customer Insights fokussieren würden.

Beim Digital Marketing geht es überwiegend darum, über diverse Kanäle, vor allem im Social Media-Bereich die Kunden mehr einzubinden.

Am Ende der höchst spannenden Studie geben die Autoren noch einen Ausblick. Sie sehen einige Herausforderungen auf viele Unternehmen zukommen. „Also required is a new approach to managing talent by utilizing flexible team structures, engaging outside collaborators, and increasing corporate tolerance for failure.“

Aufgrund meiner Erfahrung und diverser in den letzten Monaten geführter Gespräche mit den Executives von Konzernen, Markenartiklern und Agenturen schätze ich die  augenblickliche Marktsituation in Deutschland bzw. Europa (ohne UK) wie folgt ein:

1. Mehr als 95% der Unternehmen werden diesen Mega-Trends hinterherhinken, obwohl die Themen beim Top Management angekommen sind. Meistens werden diese jedoch herunterpriorisiert und aufgrund des fehlenden Know-Hows nicht konsequent angegangen bzw. umgesetzt. Die Gefahr gerade für exportorientierte Unternehmen ist enorm, denn sie vergeben zum einen ihre Chance die harterkämpften Spitzenpositionen auszubauen und setzen sich zum anderen der Gefahr aus, wertvollen Boden an den direkten, aber innovativeren Mitbewerber im globalen Wettbewerb zu verlieren.

2. Die Budgets für Digitales Marketing sind in den letzten Jahren stärker gestiegen, jedoch noch weit von dem entfernt, was nötig wäre, um dem geänderten Mediennutzungsverhalten der Verbraucher adäquat Rechnung zu tragen. Bei den bekannten B2C-Brands setzt man oft auf Modeling-Tools, welche die Budget-Allokation optimal ausloten sollen, jedoch fehlt den Tools oftmals der Input von Social Media Daten. In der Umsetzung auf kreativer Ebene wird m.E. jedoch noch zu oft nach dem alten Sender-Empfänger-Prinzip gearbeitet. Ein großer Brocken des digitalen Budgets fließt in den Ausbau und den Launch neuer Webseiten, der Aufbau von Branded Communities auf den Social Networks wird stiefmütterlich behandelt. Dem wichtigen Community Management wird zu wenig Bedeutung beigemessen.

3. Big Data wird von den Medien sicherlich stark gehyped, ist jedoch im Tagesgeschäft noch lange nicht angekommen. Erste Versuche, den riesigen Datenschatz zu heben und zu interpretieren, lassen sich vor allem in den USA erkennen, wo man interne Daten mit den aus Social Media generierten Customer Insights verbindet und damit die Effizienz und den Output von Kampagnen steigert. In Deutschland suchen viele Unternehmen noch nach einer Argumentation, eine erste professionelle Social Media-Analyse durchzuführen, vor allem vor dem Hintergrund, aufkommende Krisen frühzeitig entdecken zu können. Um an die Nuggets, also die Customer Insights zu kommen, ist mehr als das Monitoring von Suchbegriffen nötig. Hierfür bedarf es nicht nur hoher analytischer und technologischer Kompetenz, sondern auch eines umfangreichen Verständnisses dafür, wie Kunden heutzutage ticken und mit welchen neuen Marketing-Tools höhere Absatzpotenziale erreicht werden können.

Fazit: Tatsächlich dürfte es den meisten Firmen momentan sehr schwer fallen, aus eigener Kraft das nötige Know-How und die geeigneten Strukturen in einem angemessenen Zeitfenster aufzubauen. Daher wird das Top-Management die benötigen Kompetenzen extern einkaufen, die meisten Prozesse outsourcen und sich auf das Kerngeschäft konzentrieren. Ergo, die Dienstleister und Solutionprovider in den o.a. Segmenten werden in den nächsten Jahren überproportional wachsen und sich auf einen Anstieg der Budgets freuen dürfen.

>> Die ganze Studie lesen

Juni 4th, 2012 by Sten Franke

An verschieden Stellen habe ich immer wieder darauf hingewiesen, sich bei der eigenen Social Media-Arbeit nicht nur auf eine Plattform, meistens Facebook (und ein wenig Twitter) zu konzentrieren. Denn erst der Mix aus verschiedenen Plattformen sorgt meistens für ein stimmiges Social Media Set. Zudem sind trotz der vermeintlichen Facebook-Dominanz die Konsumentengruppen in Social Networks so zersplittert, dass man natürlich auch auf Pinterest und Klassiker wie YouTube und Flickr setzten sollte.

Wie wichtig mittlerweile auch eine ernsthafte Bespielung von Google+ ist, zeigt eine erstaunliche Daten-Auswertung von PageLever. Die Untersuchung kommt  zu dem Schluss, dass seit dem Start der sozialen Suchfunktion von Google+ (Search Plus Your World (SPYW)), der Referral Traffic von Google zu Facebook Seiten um 51 Prozent gesunken ist.

Social Media Marketing mit Social SEO: Google+ sorgt für Traffic

Heißt: Unternehmen-Seiten bei Facebook bzw. Facebook-Kampagnen sind via Google bei weitem nicht mehr so sichtbar. Bei der gigantischen Macht des Such-Giganten kann dies zu ernsthaften Problemen führen. Jeder Besitzer einer Homepage weiß, welch wichtiger Faktor der Google-Traffic für den Erfolg ist. Das gilt genauso für Facebook-Seiten.

Für seine Studie hatte sich PageLever 500 Fanseiten mit mehr als 10.000 Freunden angesehen.

Die einzige richtige Schlussfolgerung aus der kleinen Analyse ist, Google+ noch ernster zu nehmen. Google wird das Netzwerk immer stärker integrieren. Dass Google selbst auch diesen Weg geht, zeigt die konstante Weiterentwicklung der Dienste. Zuletzt wurde hier mit Google+ Local und der Option, Veranstaltungen öffentlich als Termin im Profil für Unternehmen zu hinterlegen, ein neuer Service gelauncht.

Wir beraten unsere Kunden und Partner im richtigen Umgang mit Google+ aus Social SEO Gründen und konnten so binnen kürzester Zeit sichtbare Erfolge für B2B wie auch B2C Brands erzielen. Die richtige Strategie auf Google+ spiegelt sich dann auch merklich im Besucherstrom und bei den generierten Leads und Sales wider.

April 20th, 2012 by Sten Franke

Ist das Glas nun halbvoll oder halbleer? Eine neue Studie von Share & Guide Share Europe zeigt, dass rund 52,8 Prozent aller befragten Unternehmen das Internet alle wichtigen Social Media-Plattformen monitoren. Das heißt allerdings auch: Fast die Hälfte schaut sich nicht regelmäßig an, was in Blogs, bei Facebook oder in Foren über sie und ihre Produkte gesprochen wird.

Studie: Warum ein professionelles Social Media Monitoring so wichtig ist

Deshalb die Ausgangsfrage: Sind diese Zahlen gut oder schlecht? Ich denke, es ist ein guter Wert, denn noch vor zwei Jahren hätten wir uns gefreut, wenn diese Entwicklung abzusehen gewesen wäre. Andererseits zeigt diese Untersuchung auch, dass noch großes Potential im Markt steckt, um Monitoring- und Analyse-Aktivitäten einzuführen, auszubauen oder zu professionalisieren.

Das wissen aber auch die verantwortlichen Manager. Denn 22 Prozent der Unternehmen, die bislang noch nicht das Netz systematisch im Auge behalten, sagten, dass sie im kommenden Jahr dieses Thema angehen werden. 37,9 Prozent wollen sich dafür noch länger als ein oder zwei Jahre Zeit lassen.

Die Unternehmen, die bereits mit Monitoring-Tools wie unseren gridmaster arbeiten, nutzen diese Angebote vor allem, um die Kundenzufriedenheit, die Marken-Performance und Kampagnen zu analysieren. So sagten 26,8 Prozent, dass es ihnen genau darum gehe. 23,7 messen überwiegend den generellen Buzz, den ihre Firma und ihre Produkte erzeugen und 21 Prozent konzentrieren sich auf die Wirkungsmessung der „Brand Experience“.

Diese Ergebnisse fließen allerdings noch nicht automatisch in die Arbeitsabläufe und Business-Prozesse eines Unternehmens ein. Dies trifft lediglich auf 25 Prozent aller Unternehmen zu, die auf Monitoring setzten.

Das zeigt wiederum: Neben dem grundsätzlichen Einsatz von Social Media Monitoring wird in den kommenden Monaten auch der Aspekt immer bedeutender, dass der Monitoring-Prozess professioneller abgebildet wird und über das reine Tracken von Keywords hinaus geht – Stichwort: “Social Media Intelligence”.

Fraglich ist für die meisten Manager leider immer noch, wie ein Unternehmen die gewonnen Daten richtig nutzten kann und in die Prozesse integriert. Tools wie der gridmaster können schon heute eine Vielzahl wichtiger Daten verarbeiten, die bei richtiger strategischer und operativer Implementierung sofort für signifikante Perfomance- und Effizienzsteigerung in vielen Unternehmensbereichen, bei Kampagnen und im Community-Management sorgen.

Generell gilt: Social Media Engagement ohne professionelles Monitoring ist wie ein Sichtflug bei Nebel.

April 17th, 2012 by Sten Franke

Ein Kauf als Weckruf und Startschuss für eine neue Goldgräberstimmung unter den Werbeexperten: Durch Facebooks Instagram-Kauf ist die Fotocommunity auf einmal in das Zentrum des medialen Interesses gerückt.

So gut funktioniert Instagram als Marketingtool

Die direkte Folge: Auch die Marketing- und Werbe-Experten entdecken das ungeheure Potential des Networks. Denn schließlich geht es bei Instagram ausschließlich um gute und emotionale Bilder. In diesem Metier ist es schwer den Werbe-Profis etwas vorzumachen.

Der logische Schluss daraus: Marken und ihren Image-Machern bietet die Fotocommunity große Möglichkeiten sich vorteilhaft in Szene zu setzten. So können über den Dienst wunderbar Behind-the-Scenes-Bilder geteilt werden oder gar eigene speziell auf die Vorlieben der Nutzer zugeschnittene Kampagnen Motive gespielt werden. Wahrscheinlich steckt in Instagram aus visueller Marketing-Sicht ein ähnliches Potential wie in dem aktuellen Hype-Netzwerk Pinterest.

Für Marketing-Experten stellt sich die Frage nach dem Sinn des Instagram-Kaufes durch Facebook im Return on Invest für das Social Network. Auf deutschen Nachrichten-Sendern wurde Instagram als “Klitsche” bezeichnet und der Kaufpreis “für deutsche Verhältnisse” als “unvorstellbar” dargestellt. Schaut man jedoch genauer hin und nimmt eine typische Bewertung nach dem “Preis pro User” vor, stellt man fest: Instagram ist für Facebook ein Schnäppchen! Denn beim Fotodienst zahlte das Social Network nur 29 US-Dollar pro User. Bei Skype kostete ein Nutzer beispielsweise satte 241 US-Dollar.

Die 29 Dollar pro Nutzer dürfte Facebook auf jeden Fall einspielen. Denn noch hat sich niemand ernsthaft mit der praktischen Vermarktung des Foto-Dienstes beschäftigt. Dass Facebook in diesem Bereich nicht mehr in der Amateur-Liga spielt, zeigt Global Facebook Advertising Report von TBG Digital (TBG). Demnach gelang den US-Amerikanern die durchschnittlichen Kosten pro Tausend Werbeeinblendungen (CPM) seit Anfang 2011 um 41 Prozent zu steigern. Allein im ersten Quartal 2012 stieg der durchschnittliche CPM in den wichtigsten Märkten USA, Kanada, Deutschland, Großbritannien und Frankreich um 15 Prozent.

April 4th, 2012 by Sten Franke

Dieses Schlagwort hat mal wieder das Zeug, zu einem neuen All-Time-Klassiker auf allen Konferenzen von Hamburg bis San Francisco zu werden: Digital Darwinism. Erfinder des Begriffes ist Brian Solis, einer der interessantesten Denker der digitalen Ära, Principal Analyst der Altimeter Group, Buchautor und Keynote Speaker.

Digitaler Darwinismus   Social Media und die Neuordnung der Märkte

Unter dem Schlagwort versteht er den Verdrängungswettkampf, dem Marken im Social Web ausgesetzt sind. Denn jetzt konkurrieren auf einmal hungrige und extrem Kunden-fokussierte Newcomer mit alteingesessenen Brands, die lange von ihrer Tradition, ihrem Bekanntheitsgrad und ihren eher behäbigen Produktzyklen lebten. Nun stellen diese Firmen fest, dass die Newcomer überproportional wachsen und Dank ganzheitlicher Implementierung von Social Media nur noch einen Klick weit davon entfernt sind, ihren Untergang einzuläuten.

Ein wichtiger Faktor dabei ist die neue Macht der Konsumenten – also das Mitsprache- und Kommunikations-Recht, das längst auf allen Social-Media-Plattformen aktiv gelebt wird.

Für Solis tobt bei Facebook & Co. ein Verdrängungswettkampf, den nur jene Companies überleben werden, die bereit sind, diesen Wandel zu akzeptieren und umzudenken. Um in diesem Verdrängungswettkampf zu bestehen, sollte man sich an zehn Grundsätze halten. Dazu gehören u.a. Strategy, Culture, People oder Vision. Unter dem letzten Punkt fragt Brian zurecht, wann man das letzte Mal das Mission Statement seiner Company gelesen hat? Ob man dazu steht und ob es zeitgemäß ist. Im Grunde geht es für ihn darum, dass es einer Firma gelingen muss, eine Kultur und eine Arbeitsatmosphäre zu schaffen, die es jedem Mitarbeiter erlaubt, seine volle Kreativität und Innovationskraft einzubringen.

Ein Unternehmen, das im Digitalen Darwinismus bestehen will, muss sich immerzu hinterfragen und jederzeit bereit sein, seine Ziele und Strategien anzupassen. Weitere Schlagwörter, die für Solis unverzichtbar sind: Localization, Philanthropic Capitalism und Intelligence. Dazu heißt es wörtlich:

„One of the biggest trends in 2011 was the development of social media command centers. At the heart of these sophisticated data gathering silos were conversations and tools that allowed community managers to listen, respond, and promote engagement within the company. While social media is introducing the art & science of monitoring to marketing and service teams it is the organizations that invest in technology, teams and processes that will translate activity into actionable insights.“

Die allerdings wohl spannendste Überlegung von Brian Solis ist, dass er vom Top-Management mehr Führungsqualitäten einfordert. Sie müssen die Strategie vorgeben und vorleben. Sie müssen für die nötige Firmenkultur sorgen und sollen auch die Ersten sein, die den Nutzern und Konsumenten in den sozialen Netzwerken zuhören.

Digitaler Darwinismus   Social Media und die Neuordnung der Märkte
Quelle: Emarketer.com

Damit bestätigt der US-Amerikaner einen Trend, mit dem wir uns gerade erst beschäftigt haben. Denn nach einer Studie von Brandfog wird die Social Media-Wahrnehmung einer Marke positiv von dem Umstand beeinflusst, ob der CEO der Company selbst bei Twitter, Facebook & Co. aktiv ist. So sind 78 Prozent der befragten Personen der Meinung, dass es positive Folgen für die Kommunikation eines Unternehmens hat, wenn der Boss selbst in die Rechner- bzw. Smartphone-Tasten haut. 71 Prozent glauben, dass dadurch das Marken-Image gesteigert wird und 64 Prozent sind davon überzeugt, dass eine Firma mit zwitscherndem oder facebookendem Management als transparenter empfunden wird.

Persönlich finde ich Brian’s Ansätze extrem spannend, so dass ich darauf in den nächsten Blog-Artikeln noch tiefer eingehen möchte. Relativierend bleibt natürlich zu sagen, dass diese Grundsätze zunächst vor allem für Consumer-zentrierte Business-Modelle Gültigkeit besitzen.

April 3rd, 2012 by Sten Franke

Im Social Web kann der Chef den Unterschied machen. Nach einer Studie von Brandfog wird die Social Media-Wahrnehmung einer Marke positiv von dem Umstand beeinflusst, ob der CEO der Company selbst bei Twitter, Facebook & Co. aktiv ist. So sind 78 Prozent der befragten Personen der Meinung, dass es positive Folgen für die Kommunikation eines Unternehmens hat, wenn der Boss selbst in die Rechner- bzw. Smartphone-Tasten haut. 71 Prozent glauben, dass dadurch das Marken-Image gesteigert wird und 64 Prozent sind davon überzeugt, dass eine Firma mit zwitscherndem oder facebookendem Management als transparenter empfunden wird.

Social Media Impact   Warum CEOs und Top Executives selber twittern sollten
Quelle: Emarketer.com

Einmal danach gefragt antworten 82 Prozent der Befragten, dass sie es für “wichtig” oder gar “sehr wichtig” halten, wenn der CEO selbst in den sozialen Medien aktiv ist. Ein besonders spannendes Ergebnis der Studie ist zudem, dass ein CEO, der persönlich bei Facebook oder Twitter die Interessen einer Firma vertritt, das Vertrauen der Mitarbeiter in die eigene Company steigert. Davon sind zumindest 82 Prozent überzeugt.

Es macht allerdings einen erheblichen Unterschied, ob der Chef selbst twittert, postet und kommentiert oder das an eine externe Agentur outgesourced hat. So belegt eine aktuelle schweizer Studie von Bernet PR aus Zürich wieder einmal, dass im Social Web Authentizität eine der wichtigsten Währungen überhaupt ist. „Das geht nur mit der eigenen Stimme“, schreibt Michael Walther dazu. „Delegieren lassen sich Konzepte, Strategien und Programmierung, sprechen soll man selbst.“ Zum Start würde es wohl reichen, wenn der Sprecher oder ein wirklich enger Mitarbeiter für den Boss spricht.

Angela Merkel und ihr Sprecher Steffen Seibert sind dafür ein gutes Beispiel. Seit der ehemalige ZDF-Journalist twittert, ist die Bundeskanzlerin – zumindest gefühlt – wieder näher am Bürger.

Am Ende des Tages geht es jedoch – zumindest in Firmen – immer um Umsätze und Gewinne, und auch hier kann ein CEO für positive Effekte sorgen. Denn die Brandfog-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass rund 77 Prozent der Befragten von einer Marke bzw. einen Unternehmen kaufen, dessen Management-Team selbst mit den Konsumenten über die eigenen Produkte spricht.

Nachdem wir uns die Ergebnisse einmal durch den Kopf haben gehen lassen, fragen wir uns: Welcher Deutsche CEO eines größeren Unternehmens twittert selbst? Nicht viele, das ist sicher. Dabei wird offensichtlich, welches enorme Potential so gut wie alle Unternehmen liegen lassen.

>>CEOs und Top Executives auf Twitter:

Ranking Tech Companies Executives on Twitter by Robert Scoble

Atkinson Public Relations – list of top executives using Twitter

April 2nd, 2012 by Sten Franke

Vor Jahren überraschte Mark Zuckerberg mit seiner Vision, dass Facebook eine Art eigenes Betriebssystem werden soll, auf dem alle Anwendungen laufen und miteinander vernetzt sind, die der Homo Sapiens 2.0 für eine glückliche und erfüllte Web-Existenz braucht.

Pinterest, Glancee oder BranchOut: Warum Facebook längst ein eigenes Internet ist

Bei aller Diskussion über die neue Timeline oder die Frage, welche Marke die meisten Fans hat, wurde lange übersehen, dass Facebook tatsächlich an diesem Projekt weiterarbeitet. Oder genauer: weiterarbeiten hat lassen. Denn in den letzten Monaten sind eine Vielzahl von neuen Web- bzw. Mobil-Angeboten entstanden, die auf die persönlichen Daten von Facebook zugreifen und zu einem wichtigen Teil ihres eigenen Netzwerkes machen. So wird Facebook zur Basis einer ganzen Generation neuer Social Networks und Angeboten.

Pinterest, Glancee oder BranchOut: Warum Facebook längst ein eigenes Internet ist

Die beiden aktuell wohl bekanntesten Angebote dieser neuen Prägung sind Pinterest und Spotify. Es gibt aber noch weitere höchst spannende. Zum Beispiel die Business-Networks BranchOut und Identified. „Identified bringt es laut Zahlen von AppData bereits auf 2,9 Millionen monatliche Nutzer, BranchOut gar auf stolze 11,2 Millionen – und damit auf Augenhöhe mit Xing“, hat Basic Thinking recherchiert. „Beide Apps geben Facebook-Nutzern etwas, was dem Social Network lange fehlte: ein seriöses, berufliches Netzwerk abseits des Spaßes.“

Pinterest, Glancee oder BranchOut: Warum Facebook längst ein eigenes Internet ist

Viel Spaß bieten dagegen Angebote wie Highlight oder Glancee. Für Marcel Weiss sind sie „ein perfektes Beispiel, welche neuen Dinge an der Schnittstelle zwischen Mobile Web und Social Web möglich werden“.
Highlight und Glancee zeichnen sich seiner Meinung nach dadurch aus, „dass sie nicht nur die Beziehungen von Facebook nehmen und etwa mitteilen, dass ein Freund oder der Freund eines Freundes in der Nähe ist (Sonar.me arbeitet so). Sie nutzen auch die Like-Daten, um auf Personen mit gleichen Interessen hinzuweisen.“

Pinterest, Glancee oder BranchOut: Warum Facebook längst ein eigenes Internet ist

Aus Gesichtspunkten der Social-Media-Intelligence sind diese Angebote ein unfassbar spannendes Feld. Denn sie greifen auf eine Vielzahl von Daten zu, die über die Facebook-API bereitgestellt werden. Das zeigt, welchen Wert mittlerweile die User-Informationen haben, die das US-Network zur Verfügung stellt.

März 16th, 2012 by Mathias Buerk

Meet the Trendsetters   Dave Kerpen von likeable über Social Media und Trends

Dave Kerpen

Heute stellen wir 5 Fragen an Dave Kerpen, Mitbegründer und CEO bei likeable Media, Autor und Speaker auf diversen Events. In seinem Buch “Likeable Social Media: How to Delight Your Customers, Create an Irresistible Brand, and Be Generally Amazing on Facebook (and other social networks)” verrät er die besten Maßnahmen für Word-of-Mouth Marketing im Social Web.

Dave Kerpen’s Homepage
likeable Media

1. Welche 5 Zahlen in den Social Media beeindruckten dich kürzlich am meisten?

  1. 11.7 Millionen – die Anzahl der monatlich aktiven Pinterest User, die Pinterest zu einer rasant wachsenden Plattform macht: so schnell wurde die Grenze der 10 Millionen Nutzer noch nie erreicht.
  2. 75% – der prozentuale Anteil an Facebook Likes, den ihr neues Produkt “Reach Generator” zu erreichen verspricht. Dieses Werbemittel verbucht Gewinne, indem es Marken ermöglicht, ihre Fans direkt im News Feed zu erreichen (wobei die Fangewinnung bei den meisten bereits mithilfe der Facebook Ads stattfindet) und ist in höchstem Maße interessant für die Mehrheit aller Großfirmen.
  3. 50 Millionen – die kürzlich veröffentlichte Anzahl täglich aktiver Twitter User. Twitter ist und bleibt die zweitwichtigste Social Platform für Marken weltweit, außerhalb Chinas.
  4. 250 Millionen – die Anzahl registrierter Weibo Nutzer, ein Chinesisches Social Network im Stile von Twitter, das vom öffentlich gehandelten Unternehmen Sina betrieben wird.
  5. 66% – Das ist der Rabatt, den ich bei der Gilt Groupe bekomme – Dank meines Klout Scores. Eine Promotion bewirkt einen Rabatt entsprechend des persönlichen Klout Scores. Diese Art der Werbung ist nicht nur Justin Biebers Chance auf „Free Swag“, sondern könnte zudem ein Zeichen dessen sein, was uns im Social Commerce noch bevorsteht.

2. Social Media Trends – Was ist deiner Meinung nach das “Next Big Thing”?

    Der nächste Hit werden Plattformen sein, die unsere Interessen widerspiegeln. Der Erfolg von Pinterest zeigt eindrucksvoll, dass sich Nutzer gerne mit Gleichgesinnten austauschen – und zwar in solch einem Ausmaß, dass interessensbasierte Daten möglicherweise praktikablere Indikatoren für Social Commerce sein werden als soziale Empfehlungen. In anderen Worten: würden Sie etwas kaufen, wenn es ihrem Cousin, seines Zeichens Golfanfänger, auf Facebook gefällt? Oder schlagen Sie eher zu, wenn ein regelmäßiger Golfer – wie Sie es auch sind – etwas auf Pinterest pinnt und Sie diesem folgen? Am aussagekräftigsten wird letztendlich wahrscheinlich die Kombination von sozialen und interessensbasierten Beziehungen sein.

3. Wird die Nutzung von Smartphones Social Media verändern?

    Die Veränderung der Social Media durch Mobile Devices ist bereits in vollem Gange. Die Hälfte der knapp 900 Millionen Facebook User nutzen das Soziale Netzwerk auf ihrem Smartphone. Designer und Entwickler müssen dies unbedingt berücksichtigen, wenn sie Produkte auf den Markt bringen. Das beste Produkt ist immer: einfach und mobil bedienbar.

4. Welches ist dein Favorit in Sachen Social Media Tools?

    Mein Favorit ist Buffer. Mit Buffer kann ich bequem meine Tweets, Facebook Posts und LinkedIn Updates vorausplanen und sie mit minimalem Aufwand verbreiten.

5. Wird Facebook’s „like” von G+ auf die Probe gestellt?

    Google Plus und sein +1 werden Facebook und sein „Gefällt mir” aufgrund von Googles Vorreiterstellung in der Websuche herausfordern. Aber letztendlich wird somit ein gesunder Wettbewerb entstehen und beide Plattformen müssen ihre Produkte optimieren – sowohl für die Kunden als auch für die Inserenten. Im Großen und Ganzen wird sich aber Facebook’s „like” – und vielleicht sogar Pinterests “Pin – im Vergleich zum +1 durchsetzen.

März 1st, 2012 by Sten Franke

Es klingt verrückt, ist aber so: Selbst globale Erfolgsunternehmen, die niemals auch nur eine kleinste Entscheidung treffen würden ohne vorher in aufwändige Daten-Analysen und Tools zu investieren um alle Eventualitäten durchzuspielen, haben in den vergangenen Jahren in Social-Media-Kampagnen und –Aktionen investiert – ohne sich spezifische Ziele zu setzen und die dafür benötigten Erfolgsfaktoren zu definieren bzw. dann auch zu tracken/messen!

Dabei muss sich längst jeder verantwortliche Marketing-, PR- oder Social-Media-Manager stets die Frage nach den ROI und den Key Performance Indikatoren (KPI) stellen. Bereits der Return on Investment ist in vielen Unternehmen noch immer ein Begriff mit dem nicht alle Entscheider etwas anfangen können. So fand King Fish Media heraus dass bislang nicht einmal die Hälfte der Unternehmen den ROI ihrer jeweiligen Social Media Kampangnen messen. Dabei gibt es längst Social-Media-Intelligence bzw. Monitoring-Tools – wie den gridmaster – mit denen sich der Return on Investment einfach analysieren lässt. Unabhängig davon kann man den kostenlosen ethority Social Media ROI Calculator nutzen.

Social Media Measurement: KPIs   Erfolgsfaktoren definieren und messen

Von den Unternehmen, die den ROI ihrer Kampagnen gemessen haben, sagte ein Drittel, dass die Aktionen so wie geplant bzw. wie erwartet verlaufen sind. Bei 13 Prozent lagen die Ergebnisse sogar über den Erwartungen.

Besonders interessant ist nun die letzte Gruppe, denn ihr gehört die Zukunft. So haben die Analysten von King Fish Media herausgefunden, dass 29 Prozent aller Befragten mittlerweile einen positiven ROI nachweisen müssen, um auch im kommenden Jahr ihr Social Media Budget bewilligt zu bekommen.

Der ROI ist jedoch nur eine Seite der Medaille, die andere sind die Key Performance Indikatoren (KPI). Denn ohne sie ist kaum eine relevante und nachvollziehbare Erfolgsmessung von Social-Media-Kampagnen möglich. Nur so können die Aktionen auch wirklich nachhalting und zielorientiert platziert werden. Global betrachtet geht es immer darum: Brand Awareness, Sales, Profits, Customer Satisfaction and Loyalty zu steigern. Noch immer definieren jedoch viele Unternehmen bei der Erfolgsbewertung von Kampagnen die reine Masse der drei F (Friends, Follower und Fans). Ob bei Facebook oder Twitter – die reine Anzahl der Freunde, Anhänger oder Follower sagt wenig über deren Interaktionsrate aus. Denn oftmals gehört es zum Standard-Marketing mittels Werbung oder Gewinnspielen, die Fan-Zahlen einer Marke zu steigern. Doch die Masse der dadurch generierten Fans sagt noch nichts darüber aus, wie wertvoll und nachhaltig diese Fanbase ist, wenn es um Zielsetzungen wie die Steigerung der Brand Awareness, Sales, Profits, Customer Satisfaction and Loyalty geht. Heißt: Fans, die z. B. über Gewinnspiele etc. gewonnen werden, haben zunächst eher wenig Interesse an der tatsächlichen Brand. Durch dialogisches und authentisches Community-Management können diese jedoch zu einer stärkeren Interaktion bewegt werden: Im besten Falle werden aus Fans sogenannte Superfans, welche durch ihr überdurchschnittliches Engagement zum Aufbau und der Schaffung einer werthaltigen Brand-Community beitragen. Ob die eigene Community schon dieses Stadium erreicht hat bzw. wo die Community in ihrem Lebenszyklus steht, verraten uns globale und branchen-spezifische KPIs. ethority hat über die vergangenen Jahre ein umfangreiches Tool-Set und industriespezifische Standard-KPIs entwickelt, über die ich in den nächsten Wochen hier im Blog weiter berichten werde.

Ich bin davon überzeugt, dass in den kommenden 18 Monaten immer größere Budgets in Social-Media-Kampagnen fließen werden. Das bedeutet wiederum, dass dringend allgemeine und individuelle KPIs in Abhängigkeit von der Zielsetzung definiert werden müssen, um den Erfolg von Social Media Aktionen und Kampagnen tatsächlich messbar zu machen.

Februar 20th, 2012 by Sten Franke

Schon bald wird es kaum noch eine Social Media Marketing Aktion bzw. Kampagne geben, deren ROI nicht gemessen wird. Neueste Untersuchungen von King Fish Media lassen meiner Meinung nach nur diesen Schluss zu.

Social Media ROI Studie: Knapp die Hälfte der Unternehmen messen den ROI

Social Media ROI 2011/2012 Survey - King Fish Media

Die auf Kommunikation spezialisierte Agentur hat herausgefunden, dass bislang nicht einmal die Hälfte der Unternehmen den ROI ihrer jeweiligen Social Media Kampangnen messen. Dabei gibt es längst Social-Media-Intelligence bzw. Monitoring-Tools – wie den gridmaster – mit denen sich der Return on Investment einfach analysieren lässt. Unabhängig davon kann man den kostenlosen ethority Social Media ROI Calculator nutzen.

Von den Unternehmen, die den ROI ihrer Kampagnen gemessen haben, sagte ein Drittel, dass die Aktionen so wie geplant bzw. wie erwartet verlaufen sind. Bei 13 Prozent lagen die Ergebnisse sogar über den Erwartungen.

Besonders interessant ist nun die letzte Gruppe, denn ihr gehört die Zukunft. So haben die Analysten von King Fish Media herausgefunden, dass 29 Prozent aller Befragten mittlerweile einen positiven ROI nachweisen müssen, um auch im kommenden Jahr ihr Social Media Budget bewilligt zu bekommen.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus dieser Studie sind:

1. Social Media ROI Tracking wird zukünftig eine viel höhere Relevanz bekommen, denn immerhin verzichtet noch über die Hälfte aller Befragten auf eine ROI-Analyse.

2. Zum anderen lässt sich erahnen, dass weit mehr als die jetzigen 29 Prozent einen valide gemessenen und positiven ROI vorweisen müssen, um auch für neue Kampagnen entsprechende Budgets einzuplanen.

3. Die Zeiten, in denen der Erfolg von Social Media Kampagnen nur anhand der Anzahl von Fans/Friends/Follower oder einfach pi mal Daumen bewertet werden, gehen vorbei.

Das ist auch gut so, denn von einer guten ROI-Messung und Analyse profitieren alle. Die Nutzer, weil die Kampagnen viel besser auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten werden und die Unternehmen, weil sie ihre Budgets effizienter einsetzen können.

PS: Make your influence count – TODAY. I have been nominated as candidate to the “next top 100 European personalities influence” the digital industry over the next 12 month. You have until the 21 February to vote on my candidacy. Make a difference and click on the link and select vote. http://nextberlin.eu/person/sten-franke/ Thank you, much appreciated!