Februar 28th, 2011 by Alexander Becker

Der längst fällige Paradigmen-Wechsel im Marketing vieler großer Unternehmen von einer Einweg-Kommunikation hin zu einer echten Kunden-Kommunikation nimmt immer mehr an Fahrt auf. Erster Indikator war das sich anbahnende Jobwunder. Jetzt veröffentlicht der eMarketer weitere positive Zahlen.

So berichtet der US-Branchendienst, dass das Verhältnis der Social Media-Angaben an den Gesamt-Marketing-Ausgaben in diesem Jahr kräftig steigen wird. Eine CMO-Befragung der American Marketing Association ergab, dass der SM-Anteil am Gesamt-Budget von jetzt 5,6 Prozent auf 9,8 Prozent steigen wird.

In den kommenden fünf Jahren soll sich der Social-Media-Anteil sogar auf 18,1 Prozent erhöhen.

Der eMarketer schreibt:
“Social media is no longer brand new, and many product companies have been experimenting in the space for some time. The current challenge for companies is to figure out the balance of marketing that works for them, and that includes a focus on product development and traditional advertising. Service companies are also realizing they must be on the cutting edge to gain clients, which includes being savvy when it comes to social media.”

Je schneller Social Media ein integraler Bestandteil des Marketing-Mixes in den meisten Companys wird, desto stärker rückt ein weiteres Problem in den Fokus: Die immer aufwändigeren Social Media-Aktivitäten müssen effektiv im gesamten Unternehmen und im Gesamt-Marketing integriert und gelebt werden.

Februar 17th, 2011 by Alexander Becker

Bei heute.de ist gestern ein erstaunliches Interview mit Joachim Graf online gegangen. Der Zukunftsforscher sieht keine guten Aussichten für Apps und wohl auch für die dazugehörige App-Ökonomie. „Ich wage die ketzerische These, dass ihr Lebenszyklus beschränkt ist“, sagt Graf. „Sie erinnern mich an den Erfolg des Commodore C64. Der war in den Achtzigern als Spielkonsole äußerst populär und verkaufte über 30 Millionen Geräte. Doch mit dem Siegeszug der offenen, aufrüstbaren Intel-PC begann sein Abstieg. Ich prophezeie der mobilen App das gleiche Schicksal.“

Der Experte glaubt, dass der Erfolg von Apps immer weniger planbar wird. „Bislang war der Erfolg durch den Neuheiten-Effekt vorgegeben. Inzwischen ist die Zahl der Apps schlicht zu groß.“ Zudem hält er die Vielzahl der unschiedlichen Plattformen für „volkswirtschaftlicher Unfug“.

Der Forscher denkt jedoch zu weit in die Zukunft. Der App-Markt ist noch immer am wachsen. Das lässt sich alleine daran ablesen, dass noch immer nur ein kleiner Teil aller Kunden ein Smartphone besitzen. Heißt: Für viele Jahre werden die Verkäufe der entsprechenden Geräte noch stark zunehmen, genauso nehmen die App-Verkäufe zu. Alleine im Vergangen Jahr wurden laut Hightech-Verband Bitkom rund 900 Millionen Applikationen runtergeladen. Damit hat sich die Zahl der App-Downloads im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt (plus 112 Prozent).
„Die App stirbt aus“: Warum Zukunftsforscher Graf unrecht hat

Dieser Trend wird auch nicht abbrechen. Denn laut den Marktforschern von Gartner sollen 2011 weltweit 17,7 Milliarden Apps heruntergeladen werden. Das würde wiederum eine Verdopplung bedeuten. 2010 lagen die Downloads noch bei 8,2 Milliarden. “Apps sind keine vorübergehende Modeerscheinung, sondern entwickeln sich zu einem festen Bestandteil zukünftiger Informations-Nutzung”, zitiert Chip Online die Gartner-Analystin Stephanie Baghdassarian.

Der Zukunftsforscher hat aus einer rein wissenschaftlichen Sicht recht, wenn er anführt, dass die App-Ökonomie seltsam ist. Eine offene Plattform über die alle Applikationen laufen würden, wäre natürlich aus Entwicklersicht wünschenswert, ist aber völlig unrealistisch. Wirtschaftliche Entwicklungen folgen keiner Logik. Es werden immer unterschiedliche Systeme gegeneinander kämpfen.

Februar 15th, 2011 by Alexander Becker

Für 40 Jahre galten Barbie und Ken als das Traumpaar der Spieleindustrie. Doch vor sieben Jahren trennten der Plastik-Puppen-Produzent Mattel die beiden.

Zeit, aus der möglichen Wiedervereinigung ein echtes Social Media-Event zu machen. „Zu diesem Zweck wurde für Barbie und Ken sowohl Seiten auf Facebook eingerichtet. Barbie ist auf Facebook ohnehin ein Superstar mit knapp 1,7 Millionen Freunden wohingegen Ken mit weniger als 40.000 eher ein Schattendasein im Glanz seiner Ex fristet“, bloggt Medienfabrikation. Weiter heißt es: „Die Kampagne soll über Facebook hinaus auch noch auf Twitter und Foursquare und Youtube gefahren werden und geht einher mit einer neuen Ken-Version, die Mattel als Sweet Talking Ken vermarktet.“

Zum Start launchte Mattel beispielsweise ein Video im hauseigenen YouTube-Kanal, dass Ken zeigte, wie er Barbie beim in der US-Flirtbörse Match.com findet.

In einer perfekten Facebook-Inszenierung brachte das US-Unternehmen – passenderweise am Valentinstag – die beiden wieder zusammen. Am 4. Februar postete Barbie auf ihrer Facebook-Seite: “Diese ganze Ken-Sache verwirrt mich total. Er macht kein Geheimnis daraus, dass er wieder mit mir zusammen kommen will, aber ist das die richtige Entscheidung?”.

Nach mehreren Postings verkündete Ken dann: “Ich habe das beste Valentinstaggeschenk bekommen, das ich mir vorstellen konnte … Barbie und ich sind wieder zusammen”. Auch Barbie scheint Glücklich: “Eine Puppe weiß, wenn es Liebe ist und ich habe schließlich erkannt, dass mein Herz nur für Ken schlägt”.

Natürlich bietet die extra programmierte Seite Barbie and Ken auch das passende Wiedervereinigungsvideo.

Dezember 23rd, 2010 by ethority - Social Media Intelligence Team

Lange haben wir darauf gewartet… Jetzt ist es wieder soweit: Weihnachten steht vor Tür!
In diesem Sinne wünschen wir Euch ein Frohes Fest und ein paar ruhige Tage.
Wir hoffen ihr seid pünktlich zur Verteilung der Geschenke bei Euren Liebsten.

Alles Gute wünscht das ethority-Team

Die Weihnachtsgeschichte neuzeitlich erzählt: Christmas 2.0

Dezember 6th, 2010 by ethority - Social Media Intelligence Team

Eine schöne Überraschung wartete heute morgen hier auf uns! Vielen Dank an unseren NIKOLAUS!

Der Nikolaus hat den weiten Weg zu uns gefunden...

Wir hoffen, dass der Nikolaus bei euch auch so fleißig war!

November 19th, 2010 by ethority - Social Media Intelligence Team

Die Fanpage von OTTO hat die 100.000 Grenze der Facebook-Fans mittlerweile weit überschritten, der Modelcontest und die Verbindung zum „Gefällt mir“ Button sind bestimmt nicht ganz unschuldig daran.Für die, die noch nichts davon gehört haben, eine kurze Erklärung:

OTTO sucht via Facebook das neue Gesicht der OTTO-Fanpage inklusive professionellem Fotoshooting und Einkaufsgutscheinen. Bis heute 12 Uhr konnten eigene Fotos hochgeladen werden, die Abstimmungsphase dauert bis Montag, 22.11.2010 12 Uhr.

Das vorläufige Ergebnis: Rege Teilnahme,viele Gefällt-mir, Tausende von Votings und –  Brigitte.

Modelcontest auf der OTTO Fanpage: Brigitte rules

Das außergewöhnliche Model mit den meistens Stimmen (15 Tsd an der Zahl) führt im Contest, die Zweitplatzierte kann sich „nur“ über 11.000 Votes freuen.

Natürlich könnte man an dieser Stelle eine Diskussion darüber starten, was die Konsequenten sind, wenn man Gewinnspiele mit Votingmechanismen in Social Media ohne „Kontrollinstanz“ startet oder auch nicht etc.

Finde ich aber gar nicht nötig: Ich persönlich bin gespannt, was passiert, wer letztendlich gewinnt, und – im Falle eines Sieges – wie OTTO Brigittes Schönheit beim Fotoshooting noch besser zur Geltung bringen kann.

In diesem Sinne allen ein schönes Wochenende!

November 17th, 2010 by ethority - Social Media Intelligence Team

Seit Wochen wurde über einen neuen Facebook-Dienst spekuliert. Jetzt wurde das Geheimnis in San Francisco gelüftet. Facebook hat seine neue Kommunikationsplattform, die sowohl E-Mail, SMS- und Chat-Nachrichten in einem Dienst, der „Social Inbox“ zusammenführt, präsentiert. Die Bedenken, dass es ein ernstzunehmender Konkurrent zu herkömmlichen E-Mail Diensten, wie Yahoo, Hotmail oder Google-Mail wird, sind groß. Jedoch wurde dies von Konzernchef Mark Zuckerberg abgeschmettert, er verneinte dies und kündigte den Dienst vielmehr als „modernes Nachrichtensystem“ an.

Facebook etabliert sich mit Messages zum all in one Dienst

Vorteile von Facebook Messages:

  • Vereinfachung der Kommunikation: Nutzer, die ohnehin permanent bei Facebook angemeldet sind, können künftig Nachrichten an Kontakte schicken, ohne sich dabei um den Übertragungsweg zu kümmern. Der Vorteil besteht darin, dass Facebook die Nachricht als SMS, Chatnachricht oder E-Mail verschickt, je nachdem wie die Erreichbarkeit des Empfängers angelegt ist.
  • Außerdem können Nachrichten nach Prioritäten sortiert werden. Botschaften von Freunden und Bekannten erhalten eine hohe Priorität, hingegen die von Unbekannten eine niedrige, die vorerst im Ordner „Others“ abgelegt werden. Spamnachrichten sollen keine Chance erhalten, sie sollen automatisch gefiltert werden und gar nicht erst auftauchen.

Nachteile von Facebook Messages:

  • Bedenken zur Privatsphäre: Die E-Mail Adressen der Nutzer werden gespeichert, dass räumte Mark Zuckerberg selbst ein, da das System sonst nicht funktionieren kann. Damit sind die Bedenken nicht von der Hand zu weisen. Es bleiben einige Fragen offen und es fehlt an gewissen Stellen an Transparenz. Zum Beispiel ist bei der Mobile Nutzung fraglich, ob die Mobilnummern auch gespeichert werden, wenn auf den Dienst per Smartphone zugegriffen wird. Inwieweit das Nutzern gefallen wird, bleibt abzuwarten. Allgemein werden erst die nächsten Monate zeigen, wie der Dienst von Nutzern angenommen wird.

Wann ist der Dienst verfügbar oder wo kann ich mich anmelden?

Interessierte müssen sich noch etwas gedulden, da der Dienst erst Schritt für Schritt zugänglich gemacht wird. Jedoch können Nutzer sich bereits eine E-Mail Adresse beantragen, mit der sie auch mit Personen ohne Facebook-Account kommunizieren können. Die Mailadressen werden nach folgendem Schema automatisch generiert: profil.name@facebook.com. Nutzer mit Zugang zum neuen System, können dann Freunde für den Dienst einladen. Einige Fragen zu dem Nachrichtensystem werden hier bereits beantwortet. Die Nutzung der Facebook E-Mail Adresse funktioniert gleichermaßen wie bekannte Mail-Systeme, es können über die Adresse Nachrichten versendet und empfangen werden. Allerdings beinhalten die Nachrichten keine Betreffzeile, so dass bei Nachrichteneingängen der Betreff am Beginn der Nachricht in Fettbuchstaben dargestellt wird. Wie gehabt, kann über die Privatsphäre-Einstellungen der Dienst deaktiviert werden.

Um Facebook SMS nutzen zu können, muss zu Beginn das Handy für Facebook aktiviert werden. Danach kann über die Benachrichtigungseinstellungen festgelegt werden, welche Nachrichten per SMS verschickt werden. Die Funktionalität kann in Deutschland und Österreich, jedoch nicht in der Schweiz genutzt werden.

Facebook-Manager Joel Seligstein ist überzeugt von der Idee und sagt: “Wir werden bald alle damit aufhören, altertümliche zehnstellige Zahlencodes und bizarre Buchstabensequenzen zu verwenden, um miteinander zu kommunizieren. Wir werden einfach Freunde namentlich auswählen und in der Lage sein, uns sofort mit ihnen auszutauschen”.


Gefunden bei Facebookmarketing.de und Mashable .

Weitere Infos hier:
Facebookmarketing oder bei
Thomas Hutter

November 9th, 2010 by ethority - Social Media Intelligence Team

Vor einigen Tagen hat Twitter sein neues Logo präsentiert, d.h. alte Logos, Icons oder veränderte Logos, die diesen neuen Anpassungen nicht entsprechen, dürfen nicht mehr verwendet werden. Dazu wurden auch die Marken-Richtlinien angepasst. Laut Twitter sind diese Richtlinien als Regeln anzusehen, die auf einem Fundament des Vertrauens basieren. Allerdings wird ein Verstoß wohl kaum juristische Konsequenzen nach sich ziehen. Es gelten somit neue Einschränkungen für diejenigen, die ihren Twitter Account bewerben möchten. Im Folgenden werden diese Restriktionen näher erläutert:

Eigenen Account anpreisen

DO:
Verwende eines der neuen Twitterlogos, buchstabiere “Twitter” vollständig aus oder verlinke auf deinen Account und benutze dazu einen der neuen Buttons. Bei einem Verweis auf eine Website, muss der Satz “Folge mir/uns auf Twitter” benutzt werden. Diese Restriktionen gelten ebenso für die Verwendung von Twitterlogos in Printmedien.
Die neuen Twitter Richtlinien
Die neuen Twitter Richtlinien

DON’T:
Die Farbrestriktionen von Twitter dürfen nicht manipuliert werden. Außerdem darf kein Sponsoring impliziert oder eine falsche Assoziation mit Twitter hervorgerufen werden. Das Twitter Bird Symbol darf nicht zur Unterstützung deines Logos verwendet werden, wie z.B. das Twitter Bird Symbol mit deinem Logo im Schnabel. Ebenso wenig darf das Design oder Kunst von Twitter ohne Einholung einer Erlaubnis verwendet werden.
Hier die Twitter Logos auf einen Blick.

Veröffentlichungen: Im Fernsehen oder auf Konferenzen über Twitter sprechen

DO:
Es darf auf Twitter verwiesen werden, wenn über Twitter gesprochen wird. Auf Tweets darf genauso verwiesen werden, wenn über Nachrichten innerhalb von Twitter gesprochen wird.
DON’T:
Unwahre Aussagen über Twitter sind nicht zulässig und es dürfen keine Verweise verwendet werden, die eine Beziehung oder Partnerschaft zu Twitter implizieren.

Twitter Screenshots verwenden

DO:
Es dürfen Screenshots der ausgeloggten Twitter Homepage, der Twitter Über uns Seite oder der @twitter Profile Seite
DON’T:
Screenshots von Profilseiten Anderer dürfen nicht verwendet werden, außer es wurde eine Erlaubnis eingeholt.

Twitter Zeichen in deiner Werbekampagne verwenden

DO:
Verwende das aktuelle Twitter Logo oder den Twitter Bird als Link zu Twitter, somit zeigst du auch, dass dein Produkt mit Twitter kompatibel ist. Die Verwendung der Begriffe Tweet oder Twittern darf nur vorgenommen werden, wenn eine direkte Referenz zu Twitter (z.B. Twittere mit Twitter) hergestellt wird. Echte Tweets von echten Accounts dürfen verwendet werden, wenn eine Erlaubnis des Besitzers eingeholt wurde.
DON’T:
Es dürfen keine Zeichen verwendet werden, die eine Unterstützung oder Partnerschaft mit Twitter implizieren. Das Twitter Bird Logo darf nicht genutzt werden, um Nachrichten für deine Marke oder dein Produkt zu senden. Das Herbeiführen einer Markenverwechslung ist verboten.

Name deiner Applikation, deines Produkts oder deiner Domain

DO:
Gib deiner Applikation, deinem Produkt oder deiner Domain einen einzigartigen Namen. Dabei ist die Verwendung der Buchstabenfolgen Tw- oder Twit-  erlaubt und es darf erklärt werden, dass das Produkt auf der Twitter Plattform aufbaut. Der Begriff Tweet ist zulässig, wenn die Applikation für eine Interaktion mit Twitter gebaut wurde.
DON’T:
“Twitter” darf weder im Namen deiner Applikation, Produktes oder Domain auftauchen. Auch das Wort “Tweet” darf in keinem Fall verwendet werden. Ebenso muss bei der Beantragung eines Markenzeichens darauf geachtet werden, dass das Wort “Twitter” oder “Tweet” oder Variationen davon nicht verwendet werden.

Weitere Informationen zum Thema bei Twitter oder hier.

November 5th, 2010 by ethority - Social Media Intelligence Team

Zum Wochende was zum Lachen. Nur wir wissen ja alle, in jedem Witz steckt auch ein Quentchen Wahrheit. ethority wünscht allen ein schönes Wochenende!

Gefunden bei Techcrunch:

Bist du iPhone, Android oder Blackberry?

November 2nd, 2010 by ethority - Social Media Intelligence Team

Letzte Woche hat Uwe Knaus, Manager Corporate Blogging & Social Media Strategy bei Daimler, seine Präsentation „Online Reputationsmanagement – Image-Optimierung durch Einsatz von Social Media” auf slideshare veröffentlicht.  Die Folien beschreiben anschaulich die Vorteile der Nutzung von Social Media in der Unternehmenskommunikation und zeigen uns die Entwicklung und den Sinn des Daimler Blogs.

Wir sagen „gelungen“ und freuen uns besonders, das Social Media Prisma darin entdeckt zu haben:

September 22nd, 2010 by ethority - Social Media Intelligence Team

Stefanie Aßmann und ihr Social Media Monitoring  Blog sind in der Social Media Szene  längst keine Unbekannten mehr. Durch ihre Beschäftigung mit dem Bereich  Social Media und der Themensuche für ihre Masterarbeit, beschäftigte sich die Darmstädter Studentin intensiv mit Social Media Monitoring Tools und Anbietern. Die Ergebnisse Ihrer Recherche sowie Portraits von Montoring-Anbietern (darunter auch ethority) veröffentlichte sie sukzessive in ihrem dafür speziell eigenen Blog. Jetzt hat sie es geschafft, das Studium ist beendet und Stefanie stellt netterweise allen Ihre Masterarbeit zum Download zur Verfügung.

ethority sagt: Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg!
Instrumente des Social Media Monitoring

Juli 21st, 2010 by ethority - Social Media Intelligence Team

Im Zuge eines Brainstormings haben wir uns bei ethority Gedanken gemacht, welche unserer Meinung nach zu den besten Social-Media-Kampagnen der letzten Zeit zählen. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, ist kunterbunt plattformunabhängig zusammengestellt und kann gerne ergänzt werden. So schaffen wir eine Liste von Best Practices, auf die jeder zurückgreifen kann: Angefangen bei Vorreitern auf dem Social- Media-Gebiet, bis eindrucksvolle On/Offline-Verknüpfungen über innovative Konzepte zu kontinuierlichen Social-Media-Aktivitäten:

1. Something new: OLD SPICE GUY

Die 10 eindrucksvollsten Social Media Kampagnen

Die Kampagne ist sehr aktuell und hat großen Anklang gefunden. Ein gelungenes Beispiel, wie man eine eher „traditionelle“ Marke in ein zeitgemäßes Umfeld projiziert. Durch den Mix von Facebook-, Twitter-, Youtube- Aktivitäten bekommt die Marke ein junges Gesicht (nicht zuletzt durch Isaiah Mustafa als Old-Spice-Model). Ein Coup gelang den Strategen hinter der Kampagne als sie Videos produzierten, die an bekannte Web-Größen gerichtet wurden (z.B. Kevin Rose, Gründer von DIGG) und dementsprechend die Runde machten.

2. Only Social Media: MIRAPODO „Alte Schuhe“

Die 10 eindrucksvollsten Social Media Kampagnen

In Anlehnung an einen Bericht auf ntv hat das Onlineschuhportal mirapodo über Facebook dazu aufgerufen, ein Foto seiner alten Schuhe zu posten, um einen 20 € Gutschein für Neue zu bekommen. Die Aktion fand großen Anklang, so dass fast 300 Fotos auf die Pinnwand gepostet wurden.

3. Der Klassiker: WILL IT BLEND?

Die 10 eindrucksvollsten Social Media Kampagnen

Tom Dickson, der Gründer von Blendtec, Herstellern von Haushaltsgeräten, bakannt für Mixer, zerschreddert regelmäßig auf Youtube Gegenstände des Alltags und öffentlicher Diskussion in einem Mixer. Aktuell hat er sich die Vuvuzela und das iPhone 4G vorgenommen. Ein Best Practice des viralen Marketings!

4. Oldie but Goldie: PONS-KAMPAGNE

Die 10 eindrucksvollsten Social Media Kampagnen

Naja, Oldie ist vielleicht übertrieben, nichts desto trotz ist die Kampagne fast ein Jahr alt, was ihrer Originalität allerdings keinen Abbruch tut.

Gegenstand war das neue Sprachportal von PONS. Um die Kampagne ins Gespräch zu bringen, bekamen 100 A-Blogger und Magic Middle Blogger ein individualisiertes Anschreiben und per Post ein Schulheft geschickt, in welchem Artikel von Ihnen auf Orthographie und Grammatik korrigiert wurden. Jeder Blogger bekam zusätzlich einen individuellen Testzugang für das Online-Sprachportal und auf Wunsch Hintergrundinformationen um darüber zu berichten.

Die Verbindung von On- und Offline-Elementen mit Aktivierung nostalgischer Kindheitserinnerungen ließ die Kampagne ein voller Erfolg werden.

5. Mayor of Foursquare: STARBUCKS

Die 10 eindrucksvollsten Social Media Kampagnen

Fast könnte man Starbucks Pionierarbeit mit Foursquare bescheinigen. Als einer der  ersten Unternehmen nutze der Coffeeshop den Location Based Service für Social Media Marketing. Das Konzept ist denkbar einfach: Der Mayor der Filiale bekommt Vergünstigungen auf die Starbucks-Produkte.

6. Twitter-Attacke: MOONFRUIT

Moonfruit ist ein UK-Unternehmen das freie Tools zur Webgestaltung anbietet. Zwecks Followergenerierung haben sie über einen Zeitraum von 10 Tagen jeden Tag ein Macbook Pro verlost. Um es zu gewinnen, musste man einen Tweet mit dem Hashtag #moonfruit aussenden. Insgesamt brachte ihnen die virale Kampagne über 60.000 Follower, 250 Tweets pro Minute und ein 6-Tage-Abo in den Trendic Topics.

Die 10 eindrucksvollsten Social Media Kampagnen

7. Gibt’s doch (noch) gar nicht: IRON SKY

Die 10 eindrucksvollsten Social Media Kampagnen

Bei der Iron Sky Kampagne nutzt man Social Media sehr intelligent,um einen Hype um einen Film zu kreieren, den es noch nichtmal gibt. Außer zwei Trailern, die by the way fast 1,5 Millionen Views hatten, gibt es von dem Sci-Fi-Movie wahrscheinlich noch nicht mal ein richtiges Drehbuch, obwohl er 2011 erscheinen soll. So abstrus und kontrovers der Inhalt des Films sein möge (Nazis auf dem Mond), diese Beispiel zeigt eindeutig, wieviel Aufmerksamkeit man mit Social Media Aktivitäten generieren kann.

8. Picture it with: DUNKIN’DONUTS

Die 10 eindrucksvollsten Social Media Kampagnen

Zur Produkteinführung von Coolatta startete Dunkin’Donuts eine Facebook-Kampagne, bei der die Nutzer sich mit ihrem Coolatta fotografierten, dieses Foto zum Profilfoto machten, es auf die FB-Page posteten mit dem Hashtag #CoolattaGiveaway. Jeden Tag wurden Preise verlost.

9. Nach Regen kommt der Sonnenschein: DOMINO’S PiZZA UK

Die 10 eindrucksvollsten Social Media Kampagnen

Nach Domino’s Youtube Debakel legt die Pizzakette vor und schaffte es, ihren Umsatz durch Social-Media-Aktivitäten um 29% zu steigern. Dominos’s fährt z.B. regelmäßig Rabattaktionen auf Facebook, schenkt dem Foursquare-Mayor Pizzen und lässt ihre Fotos in Filialen aufhängen. Auch die iPhone-App wurde honoriert und nominiert für den Revolution Best Use of Mobile Award.

10. Zusammen dabei: o2 CREW [an der Kampagne ist ethority maßgeblich beteiligt]

Die 10 eindrucksvollsten Social Media Kampagnen

Hinter der o2 Crew Kampagne steht das Crowdkonzept – jeder kann Gruppen beitreten, deren Größe über die Vergabe der Incentives entscheidet – die größte Crew gewinnt ein Kontingent an Freikarten für ein Top-Event. Das besondere an der Kampagne ist die Verknüpfung von Online- und Offline-Elementen: Online teilnehmen – Offline treffen – Online mit Fotos und Videos dokumentieren.

Juli 16th, 2010 by ethority - Social Media Intelligence Team

Nach “What the f..k is Social Media” 1 und 2 kommt nun der dritte Teil mit Facts über Social Media:

Juli 8th, 2010 by ethority - Social Media Intelligence Team

Die Politiker und das Medium Twitter. Die einen sehen es gelassen, die anderen eher kritischund denken dabei an verfrühte Botschaften aus den Wahlkabinen. Benedikt Köhler verfolgt in dieser Hinsicht einen anderen Denkansatz:

„Politiker werden wie Wissenschaftler oder öffentlich-rechtliche Moderatoren von uns, den Steuerzahlern bezahlt, die im Gegenzug dafür das Recht haben, zu erfahren, was ihre Mandatsträger für ihr Wohl leisten. Man könnte es auch so formulieren: “No taxation without microblogging.”

Im bayrischen Landtag twittern 22 von 187 Abgeordneten und auch hier sind es nicht die Volksparteien (CSU), sondern die kleinen, allen voran die FDP:

Mir san Twitterer: Microblogging im bayrischen Landtag

Ein mäßiges Ergebnis, wenn man das hohe Potenzial betrachtet, was eigentlich dahinter steht:

„Politiker müssen sich von Zeit zu Zeit ihrer eigenen Karriereplanung widmen. Social Media,
zu denen auch Twitter gehört, sind ein hervorragend geeignetes Instrument, um Spuren zu
hinterlassen, die auch dann noch sichtbar sind, wenn die Mandate ausgelaufen sind“

Wer sie sind und wer ihnen folgen möchte, kann sie auf dieser Liste finden.

Die ausführliche Meinung zur bayrischen Landtagspolitik und Twitter findet man auf viralmythen.de

Juni 21st, 2010 by ethority - Social Media Intelligence Team

Apps erfreuen sich immer größerer Popularität und es gibt immer mehr Angebote für nützliche und auch überflüssige Anwendungen wie zum Beispiel die Vuvuzela-App fürs iPhone zur Fußball-WM 2010. Schätzungsweise gibt es mittlerweile etwa 140.000 Apps für das iPhone und rund 70.000 Android Apps, Tendenz, gerade für Android, mehr als steigend.

There’s an app for that

Nicht zuletzt wegen der Masse an Apps für alles Mögliche (wenn auch noch nicht für alle Lebenslagen) steigt die Nutzung mobilen Internets rasant an. Comscore hat in einer Studie ermittelt, dass die Nutzung der Apps im Vergleich zum vergangenen Jahr um 28% gestiegen ist. Herausragend, aber nicht ungewöhnlich ist, dass sich die Nutzung von Social Media Apps um 240 % gesteigert haben.

There’s an app for that

Laut e-Marketer greifen somit mehr als 14,5 Millionen Amerikaner mobil auf Facebook, Twitter o.ä. zu. Somit auch kein Wunder, dass die Facebook App die Top 5 der beliebstesten Mobile Apps von Android, Blackberry und iPhone anführt.

There’s an app for that