Oktober 9th, 2009 by Sabrina Panknin
TOP 4 TWITTERLINKS
1. Twitter Data Analysis: An Investor´s Perspective
In diesem Artikel gibt es u.a. neue und interessante Infos und Facts über Twitter mit vielen Graphiken von RJMetrics.
2. Apple to Woolworths: Your new logo is too apple-y!
Apple beschützt seine Marke. Das könnte die Kaufhauskette Woolworth zu spüren bekommen. Hier werden die beiden Logos gegenüber gestellt.
3. 4 kleine Tipps für effektive Social Media Nutzung
Hier gibt es 4 Handlungsempfehlungen, die man in Bezug auf eine effektive Social Media Nutzung im Hinterkopf behalten sollte.
4. Google´s Social Media Ambitions
Ein ausführlicher Post von Charlene Li und Jeremiah Owyang von der Altimeter Group über Googles Ambitionen in Social Media.
Der Blogartikel der Woche
In der Open Source Demokratie wartet man keine Einladung ab
Im Interview erläutert Axel Bruns was man in Zukunft von einer Open Source Gesellschaft erwarten darf und was nicht.
Social-Media-Fundstück der Woche
Am Wochenende noch nichts vor? Hotpotch, die Eventsuchmaschine für den deutschsprachigen Raum wächst stetig.

Zitat der Woche:
“Wenn Zeitungen, die ihre Inhalte kostenlos anbieten, Pleite gehen, wird es danach keine kostenlosen Informationen im Internet mehr geben”
meint Stefan Aust
September 17th, 2009 by Sten Franke
Fast täglich erreichen uns Anfragen zum Thema Social Media Monitoring, Webmonitoring und Measurement in Social Media. Wen wundert’s – bildet doch das „Zuhören“ oder „Hineinhören“ in die betroffenen Zielgruppen Grundlage für viele aktive Marketing- und CRM-Maßnahmen. Forrester prognostiziert bis 2012 die Umschichtung eines relevanten Teils der Marktforschungsbudgets von US-Unternehmen in Social Media Monitoring & Analyse.
Als wir vor über 10 Jahren mit den ersten Webmonitoring-Projekten begonnen haben, waren vor allem Newsgroups, Messageboards, Gästebücher und Webseiten im Fokus unserer Analysen. Mit dem rasanten Wachstum von User Generated Content und dessen Einfluss auf Markensympathie, Empfehlungsverhalten und Kaufentscheidungen der Verbraucher, aber auch auf Reputation von Produkten, Personen, Unternehmen und Organisationen, wächst der Bedarf für professionelle Monitoring-Lösungen.
Besonders wichtig ist die Analyse von Social Media in Echtzeit und das 24/7-Monitoring, denn die Geschwindigkeit mit der Kommunikation heute abläuft, hat sich vervielfacht. Relevante Informationen werden über Twitter, Blogs, Social Networks und Onlineforen in wenigen Sekunden verbreitet, kommentiert, hundertfach multipliziert und millionenfach „gehört“.
So ergeben sich zahlreiche Herausforderungen aufgrund der Komplexität von Social Media und den mannigfaltigen Auswertungsdimensionen und Möglichkeiten:
1. Welche Social-Media-Plattformen sollten untersucht werden? Twitter und andere Microblogging-Dienste, Blogs, Social Networks, Online-Foren, Bewertungsportale, Video- Channels, News-und Nachrichten-Seiten, Aggregatoren etc.
2. Welche Themen sollten untersucht werden?
Marken, Produkte, Social-Media-Kanäle, Aufbau von Begriffswelten – keine Keywordlisten
3. Welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es? CRM, Marketing, Marktforschung, PR, Recruiting 2.0, Vertriebssteuerung etc.
4. Welche Webmonitoring-Tools sind am Markt verfügbar? Websearch-Tools, Webclipping-Services, Monitoring-Dashboard-Tools, gridmaster-Monitoring-Technologie
5. Wer wertet die Daten aus und wie werden diese interpretiert?
Eigenes KnowHow, Research-Team, Referenz-Systeme & Kennzahlen, Social-Media Analysten
6. Welche Erkenntnisse, ROI, Benefits und KPIs lassen sich ableiten?
z. B. Werbewirkung, Consumer Insights, Kundenbindung und effektivere Kampagnenplanung
Webclipping-Dienste (Medienbeobachtung)
Die Webclipping-Dienste werden der Vollständigkeit halber hier erwähnt, sind jedoch für jegliche sinnvolle Social-Media-Auswertungen ungeeignet. Zum einen werden häufig nur einige wenige Weblogs beobachtet, zum anderen wird mit Stichwort- oder Keywordlisten gearbeitet, die keinerlei Insights zulassen.
Social Media Dash-Board-Tools
In aller Munde sind so genannte Dashboard-Monitoring-Tools, da sie aufgrund ihrer niedrigen Einstiegskosten einen groben Eindruck über Blogkommentare und Twitter-Erwähnungen ermöglichen und mit farbigen Charts und Visualisierungen vermeintlich relevante Themen und Keywords hervorheben und deren Relevanz mit diversen Skalierungen suggerieren.
Die Grenzen dieser Tools sind jedoch schnell ausgereizt, da sie nur einen Teil der Social-Media-Plattformen abbilden und aus meiner Erfahrung weniger als 10% der relevanten Beiträge aufzeigen. Zum Beispiel können Online-Foren und Bewertungsplattformen nicht umfänglich berücksichtigt werden, wo diese jedoch mehr als 80% des Social Media Buzz ausmachen.
Zum anderen liefern Dash-Board-Tools eine hohe Ungenauigkeit bei der Trefferzuordnung, da kaum die Möglichkeit besteht, die Tools zu trainieren, Begriffswelten aufzubauen und Themenfilter zu programmieren.

Vorteil: niedrige Kosten, gute Visualisierung von allgemeinen Informationen ohne Erkenntnistiefe
Nachteil: geringe Trefferanzahl, hohe Fehlerquote, keine individuellen Auswertungen
In Teil 2 möchte ich morgen früh die komplexeren Monitoring-Technologien und Auswertungsmöglichkeiten näher betrachten.
Dezember 20th, 2008 by Alexander Becker
Das US-Angebot Capitol Words hat seine Homepage überarbeite. Bislang bot die Seite einen einmaligen Dienst. Jetzt sieht er auch noch richtig gut aus. Capitol Words zeigt auf einen Blick, worüber US-Kongress-Abgeordnete wirklich reden.
Dazu analysiert der Dienst die Reden aller Abgeordneten und stellt die häufigsten Schlagworte in einer klassischen Schlagwort-Wolke da. So zeigt Capitol Words: Die Themen von Hillary Clinton sind „health“ und „care“. Barack Obama sprach dagegen häufig über „americans“.


Das Reden-Mashup liefert aber nicht nur nach Abgeordneten sortiere Auswertungen, sondern kennt auch die häufigsten Wörter eines Tages, einer Woche, eines Monat, eines Jahres oder der gesamten aktuellen Kongress-Periode.
Drittes überzeugende Feature der Seite: Es lässt sich auch nur nach einzelnen Wörtern suchen. Bei einer Fahnung mit dem Suchbegriff „Germany“ zeigt sich, dass Deutschland – langfristig betrachtet – eine relativ konstante Rolle spielt. Ausnahme: Ende 2003 bzw. Anfang 2004 gibt es einen harten Ausschlag der Kurve nach oben.
Hinter dem Projekt Capitol Words steht die Sunlight Foundation. Ein bekanntes weiters Projekt dieser Organisation ist das Open Senate Project.
Lustige Erkenntnis aus der Rubrik „nutzloses Wissen“: Republikaner sprechen weit öfter von und über Google, als Demokraten.


