Dezember 21st, 2011 by Nelli Ranck

Seit Anfang Dezember  schickt ethority Fans von Hansgrohe auf Facebook auf eine digitale Bilderreise durch den Südwesten Afrikas: Unter dem Motto „Tracing Water in Namibia“ zeigt der global tätige Bad- und Sanitärspezialist seinen Facebook-Likern auf einer interaktiven Landkarte außergewöhnliche Bilder und Videos vom Hansgrohe Kalender-Fotoshooting. Mit dem Kalender unterstützt die Hansgrohe AG ein Wassermanagement-Projekt in Namibia.

Digitale Facebook Reise: ethority schickt Hansgrohe Fans durch Namibia

Digitale Facebook Reise: ethority schickt Hansgrohe Fans durch Namibia

Digitale Facebook Reise: ethority schickt Hansgrohe Fans durch Namibia

Neben den beindruckenden Landschaftsaufnahmen, können die Nutzer über animierte Foto-Galerien, Making-Of-Bildern und Videos zudem einen umfangreichen Blick hinter die Kulissen des 12-tägigen Kalendershootings werfen. Diese werden via dynamischer Flash-Animationen über die angezeigte Landkarte aufgerufen. Verschiedene Sharing-Mechanismen wie Facebook, Twitter und Google+ sowie eine Kommentar-Funktion ermöglichen die weitere Verbreitung im Social Web. Der App-Reiter „Tracing Water in Namibia“ erreichte bereits innerhalb der ersten drei Tage vierstellige Aufrufzahlen.

„Mit der interaktiven Karte ‘Tracing Water in Namibia’ ermöglichen wir unseren Facebook-Fans einen Blick hinter die Kulissen unseres Kalenderprojekts 2012″, erläutert Tanja Krauth, Social Media Projektleiterin beim Schwarzwälder Armaturen- und Brausenspezialisten. „Die Fans können in die faszinierende Welt Namibias eintauchen und sich mit uns auf die Spur des kostbaren Elements Wasser begeben.”

Juni 23rd, 2011 by Alexander Becker

Fragt man viele Web-Worker nach der Bedeutung von Apps, dann hörte man lange Zeit eine ähnlichen Argumentation, wie sie die Unions-Parteien bei der Atomenergie verwendeten: beide sprachen von einer „Brückentechnologie“. Die Web-Worker wollen meistens nicht glauben, dass das Konzept der kleinen spezialisierten Applikationen, die man auf seine Mobilgeräte lädt und die meistens nur eine Funktion haben, tatsächlich eine langfristige Zukunft hat. Sie glauben fast immer, dass sich nach einem kurzen Boom eher browserbasierte Konzepte wie HTML 5 durchsetzen werden.

Diese Übergangsphase läuft nun seit 2008 und die App-Nutzung nimmt noch immer kräftig zu. Möglicherweise ist es an der Zeit, die eigene Meinung zu revidieren. Denn zumindest die Kommunikationsexperten glauben, dass die Bedeutung von Applikationen noch zunehmen wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Marketagent.com. „Beim Blick in die Zukunft erwarten in fünf Jahren 84% der Befragten bereits eine hohe oder eher hohe Bedeutung“, heißt es in der Untersuchung. Kaum ein Experte geht von einem zeitlich befristeten Höhenflug aus, der nach einer „Dekade der Apps“ wieder abflaut? „Die direkte Frage danach, also ob es sich bei diesem Instrument also um einen kurzfristigen Hype handelt oder ob der Einsatz von Apps zu nachhaltigen Veränderungen im Marketing-Mix führen wird, beantwortet die Studie dann wieder relativ klar: Mehr als drei Viertel der befragten Kommunikationsprofis sehen nachhaltigen Veränderungen in ihrer Branche, nur 2,8% meinen, dass die Nutzung von Apps im Marketing eine vorrübergehende Erscheinung darstellen.“

Die aktuelle Einschätzung sieht allerdings noch ein wenig anders aus. Bislang schätzt fast nur die Hälfte (49,7%) der Befragten die Bedeutung von Apps im Marketing als hoch oder eher hoch ein.

Interessant ist auch, welche Einsatzgebiete sich – laut Umfrage – am besten anbieten. Die Kommunikationsprofis gaben mit über zwei Drittel Kundenbindung und die Verbesserung von Kundenbeziehungen (68,5%) an, gefolgt von Imagepflege (53,7%). Dann kommt das Erschließen neuer Kunden-/Käufergruppen (48,6%) und die Abgrenzung vom Mitbewerb (47,5%). „Eine Absatz- oder Umsatzsteigerung stellt dagegen nur für ein Viertel (25,6%) einen echten Anlass für den App-Einsatz dar.“

Juni 19th, 2011 by Alexander Becker

Was soll man mehr loben: Die praktische Idee oder kreative im höchsten Maße virale Idee? Für die Blogpiloten ist es „das beste Viral des Jahres 2011“ und die Chancen stehen gut, dass die Berliner recht behalten werden.

Das Konzept und die Umsetzung von Diesels Excellbook ist schlicht großartig. Excellbook ist eine App für den PC oder Mac, der Facebook aussehen lässt, wie eine Excelseite. Heißt: Im Büro lässt sich so nach Herzenslust Facebooken, weil alle Kollegen denken, man wäre mit Excel beschäftigt.

Angenehmer Nebeneffekt. Die Excel-Version des Social Networks hat den Charme eines C-64er Programms aus den 80er Jahre.

April 27th, 2011 by Alexander Becker

Der Siegeszug von Smartphone- und Facebook-Applikationen scheint zur Zeit unaufhaltsam. Der neueste Trend im App-Business ist die Applikation zum Event. Dabei ist die Idee gar nicht schlecht. Denn eine Applikationen bieten einen festgelegten Rahmen und eine klar definierte Nutzerführung, innerhalb der ein Fan ein Ereignis entweder miterleben oder aber begleiten kann.

Gerade für Anhänger und Enthusiasten einer bestimmten Sache, die nicht gerade eine gewisse Technik-Affinität mit sich bringt, bietet sich deshalb eine App-Lösung geradezu an.

Zwei konkrete Beispiele in der vergangenen Tage belegen diese These:

1. Zur Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. bringen Weltbild und picture alliance die Wissens-App “Santo Subito” für das iPad/iPhone. Die Applikation soll die wichtigsten Stationen des Lebens, des Denkens und des Wirken des Kirchenoberhauptes in kompakter und moderner Form aufbereiten.

Neuer Trend: die App zum Event

Ein geschickte Schachzug. Mit der multimedialen und sehr populärwissenschaftlichen Aufbereitung als Wissens-App erreicht die katholische Kirche und ihr Weltbild-Verlag nicht nur gläubige Christen, sondern auch die Generation “Galileo” und “Welt der Wunder”

2. Die Arvato-Tochter Medienfabrik hat mit dem Weddingbook 2011 eine Facebook-App entwickelt. Mit ihrer Hilfe kann man über das weltgrößte Soziale Netzwerk zur Trauung gratulieren soll. Die Glückwünsche werden anschließend gedruckt und dem Brautpaar ganz analog via Offline-Post zugeschickt.

April 3rd, 2011 by Alexander Becker

Es gibt noch viel zu tun: In vielen Marketing-Abteilungen der meisten Unternehmen hat sich längst die Idee durchgesetzt eine eigene App zu starten. Der Gedanke ist auch – fast immer – richtig. Einzig beim Inhalt und der Konzeption vieler Applikationen wurde nicht immer die beste Lösung gefunden.

iPhone: Die beliebtesten Unternehmens Apps

Zu diesem Schluss könnte man beim Blick auf die aktuell beliebtesten konstenlosen iPhone-Apps kommen. Unter den ersten 200 Plätzen gibt es lediglich zehn Brand-Angebote – Medienmarken mal ausgenommen.

Spitzenreiter im Brand-App-Ranking ist Lego. Bereits auf Position drei liegt „Lego Ninjago Spinjitzu Scavenger Hunt“, gefolgt von „Duplo-Minispiele“ auf Position sieben. Beide Angebote des Spielzeugproduzenten sind Games. Heißt: die Markenbotschaft wird spielerisch transportiert. Alle anderen Brand-Applikationen versuchen mit anderen Angeboten den Konsumenten zu erreichen.

Hier das Ranking mit den akutellen iTunes-Positionen in der Kategorie „Top iPhone gratis“. Die Liste wird immer zügig von Apple aktualisiert. Sie ist eine Momentaufnahme und kein All-Time-Ranking.

4. „Lego Ninjago Spinjitzu Scavenger Hunt“
7. „Duplo-Minispiele“
41. „DB Navigator“
81. „Vapioano“
137. „H&M“
154. „MC Donalds Finder“
179. „Air Berlin“
178. „Die Maggi Kochstudio Rezepte App“
188. Dr. Oetker Rezeptideen“
198. „Media Markt“

Die Liste ist erstaunlich klein und besteht überwiegend aus Reise-Angeboten oder Applikationen aus der – im weitesten Sinne – kulinarischen Ecke. Der Media Markt ist der einzige Einzelhändler und das auch erst auf Rank 19. Ein enttäuschendes Ergebnis für ein Angebot, dass solch einen starken Dauer- Werbedruck erzeugt wie der Elektronik-Händler.

iPhone: Die beliebtesten Unternehmens Apps

Eine weitere Erkenntnis: Im Gegensatz zu Facebook scheinen viele Unternehmen den Marketingwert einer erfolgreichen App noch immer zu unterschätzten. Von den Marken, die viele Brands-Listen der meisten Facebook-Fans anführen, fehlt im iTunes-Ranking jegliche Spur.

März 3rd, 2011 by Alexander Becker

Social Media-Werbung ist gut. Doch für bestimmte Zielgruppe ist Werbung mit Hilfe einer eigenen speziellen App noch viel effektiver. Die ganz hohe Schule ist es, wenn eine Applikation für ein Produkt wirbt und zudem noch einen sozialen bzw. viralen Faktor in sich trägt. Ein wunderbares Beispiel für eine solche App ist die Axe Twist Roulett-Applikation.

Passend zur überwiegend jungen männlichen Zielgruppe hat Unilever ganz bewusst das iPhone und den iPod-Touch als Werbeträger ausgesucht. “The Axe Twist Roulette Game is branded entertainment in the social gaming arena,” zitiert Mobilemarketer.com Melody Adhami, Gründerin und COO von Plastic Mobile, die in Toronto die App für die Agentur Crispin Porter + Bogusky und ihren Kunden Axe umgesetzt haben. Weiter erklärt sie: “Axe Twist was a new product launch Unilever was just releasing, and its goals were to launch the product for the right demographic—young males—based on where they are what they are doing in their social life.“

Axe Twist Roulette: Die perfekte Social Game Werbe App
Die App bietet eine moderne Version des Party-Klassikers „Wahrheit oder Pflicht“. Jeweils ein Mitspieler dreht sein iPhone und damit die App bzw. ein virtuelles Roulette-Rad. Dann bekommt er eine Aufgabe gestellt. Ist die Pflicht erfüllt, gibt der Mitspieler das iPhone weiter und der nächste dreht das Rad.

Axe Twist Roulette: Die perfekte Social Game Werbe App
Zudem beinhaltet die Applikation noch eine virale Komponente, in dem die Mitspieler von der Aufgabenerfüllung Fotos machen und diese sogleich via Facebook teilen können.

“The application has a long shelf-life beyond the initial product launch campaign that lasts a couple of months,” erklärt Adhami. “It provides brand awareness and equity and the momentum keeps building as more and more people download the app, which was an important factor in the brand’s eyes.”

Auch bei der Erfolgsmessung ist Unilever bereit einen etwas anderen Ansatz zu verfolgen. Anstatt für die reine Download-Zahl interessiert sich der Axe-Mutterkonzern vor allem für die Zeit, die die Spieler mit der App verbringen. Mit den aktuellen Spielzeiten scheinen die Auftraggeber hochzufrieden zu sein.

Juni 25th, 2010 by Sabrina Panknin

TOP 4 TWITTERLINKS

1,7 Millionen Foursquare-Nutzer, 100.000 User Zuwachs pro Woche

www.techrunch.com

Witzig: 64% der „mobile“ Web-Nutzung geschieht von zu Hause aus!

www.mediapost.com

Die populärsten Websites Deutschlands

www.meedia.de

Social Media und die neue Offenheit

www.tagesspiegel.de

Blogartikel der Woche:

There’s an app for that!

Apps erfreuen sich immer größerer Popularität und es gibt immer mehr Angebote für nützliche und auch überflüssige Anwendungen wie zum Beispiel die Vuvuzela-App fürs iPhone zur Fußball-WM 2010. Comscore hat in einer Studie ermittelt, dass die Nutzung der Apps im Vergleich zum vergangenen Jahr um 28% gestiegen ist. Herausragend, aber nicht ungewöhnlich ist, dass sich die Nutzung von Social Media Apps um 240 % gesteigert haben.

Mobile Apps & was passiert,wenn Steve Jobs & Bill Gates sich treffen – Weekender KW 25

Fundstück der Woche

Ohne Worte, aber mit viel Geschmunzel:

Mobile Apps & was passiert,wenn Steve Jobs & Bill Gates sich treffen – Weekender KW 25

Comic by jedduff via http://comixed.com/

Juni 21st, 2010 by Sabrina Panknin

Apps erfreuen sich immer größerer Popularität und es gibt immer mehr Angebote für nützliche und auch überflüssige Anwendungen wie zum Beispiel die Vuvuzela-App fürs iPhone zur Fußball-WM 2010. Schätzungsweise gibt es mittlerweile etwa 140.000 Apps für das iPhone und rund 70.000 Android Apps, Tendenz, gerade für Android, mehr als steigend.

There’s an app for that

Nicht zuletzt wegen der Masse an Apps für alles Mögliche (wenn auch noch nicht für alle Lebenslagen) steigt die Nutzung mobilen Internets rasant an. Comscore hat in einer Studie ermittelt, dass die Nutzung der Apps im Vergleich zum vergangenen Jahr um 28% gestiegen ist. Herausragend, aber nicht ungewöhnlich ist, dass sich die Nutzung von Social Media Apps um 240 % gesteigert haben.

There’s an app for that

Laut e-Marketer greifen somit mehr als 14,5 Millionen Amerikaner mobil auf Facebook, Twitter o.ä. zu. Somit auch kein Wunder, dass die Facebook App die Top 5 der beliebstesten Mobile Apps von Android, Blackberry und iPhone anführt.

There’s an app for that

Januar 8th, 2010 by Sabrina Panknin

TOP 4 TWITTERLINKS

  1. Stats: 80% of female Internet users say they became a fan of a brand on a social network

www.emarketer.com

Social Networking war dieses Jahr anscheinend das neueste Must-Have für die Frauen. Eine Studie von eMarketer ermittelte, dass Frauen auch durchaus ihre Shoppinggewohnheiten in die sozialen Netzwerke tragen: 51 % gaben an, dass sie aufgrund eines Netzwerkes ein Produkt gekauft haben, entweder auf  Empfehlung oder weil sie es dort darauf gestoßen sind.

2.  Ranking Top 100 Social Brands – Biggest gainer Adidas, NBA,Nike,MLB,Nissan,Victoria’s Secret,HP,KFC

www.vitrue.com

Ohne viele Worte: Die „most social Brands“ in 2009

3.  Einstellungsvoraussetzung: 250 Follower auf Twitter

www.faz.net

Die amerikanische Multimediakette Best Buy suchte im Sommer eine Führungskraft im Marketing. Einstellungsvoraussetzung: 250 Follower. Die FAZ griff das Thema erneut auf, obwohl uns das doch allen irgendwie bekannt vorkam: www.blogaboutjob.de

4. Pepsi erkennt die Zeichen der Zeit: Statt Superbowl 20 Mio. in Social Media

www.adzine.de

Pepsi verzichtet diesmal auf einen millionenteuren Werbespot während des Superbowls und investiert dafür 20 Millionen in Social Media Aktivitäten. Wir sagen: Weiter so!

Der Blogartikel der Woche

Iphone-App als PR-Instrument

www.ethority.de

Alexander Becker berichtet über die iPhone App als verkanntes PR-Instrument und trifft damit einen Nerv, wie man an den Kommentaren sieht.

Slow Media Manifest, iPhone App, Kritik, Pepsi: Weekender KW 01


Social-Media-Fundstück der Woche

Das Slow Media Manifest

Slow Media Manifest, iPhone App, Kritik, Pepsi: Weekender KW 01

Mitautor ist ethority’s Director Digital Strategy & Research Benedikt Köhler. Das Manifest sorgte für einige Diskussionen im Netz, hier gibt es die ausführliche Fasssung.

Zitat der Woche:

The only way to put out a social media fire is with social media water”

Ramon DeLeon, Managing Partner von sieben Domino’S Pizza Stores in Chigago auf seine schnelle Reaktion auf Kritik über Twitter an Domino’s Pizza.

Der beispielhafte Fall auf  www.socialmediaexaminer.com


November 24th, 2009 by Tobias Kärcher

Gut zwei Wochen hatten wir nun Zeit, uns mit der neuen Retweet-Funktion bei Twitter vertraut zu machen. Die Reaktionen sind gespalten:

“Twitter’s new retweets are undeniably cleaner and more organized than the original, manual method. Your timeline will be easier to read and less noisy as a result (…) Also, you no longer need to edit original tweet text, which means it is less likely you’ll anger someone by inadvertently changing the meaning of their original tweet or messing up the attribution.”

Vorteile, die schwer von der Hand zu weisen sind. Während die meisten mashable-Autoren die Usability loben und sich auf eine Timeline mit weniger ‘Rauschen’ freuen, zeigen sich andere weniger erfreut über die neue Funktion. Jennifer Van Grove schrieb schon im August:

“The new retweet format, however, doesn’t seem to leave room for our additional commentary. So when we hit the new retweet button on Twitter.com, or in any of the third party apps that support the new APIs, what can we expect? Can we insert our words of wisdom? If so, where do they go? We know we’d be more than a little disappointed if this offshoot of retweeting behavior was taken away from us.”

Sie sollte Recht behalten. Ray Beckerman fordert sogar zum Boykott der neuen Funktion auf und sammelt stellvertretend die sieben, seiner Meinung nach wichtigsten Argumente gegen die neue Option:

“(1) you can’t insert a comment;”

Das größte Manko, manches möchte und sollte man nur kommentiert retweeten.

“(2) you can’t edit;”

Da der Retweet im weitesten Sinne ein Zitat ist, eigentlich sinnvoll. Man muss ihn allerdings auch nicht kürzen, wenn man mit dem „RT“ die 140-Zeichen-Grenze sprengt.

“(3) instead of showing your avatar, it shows the avatar of the original tweeter, which might be someone the recipient doesn’t know or have any relationship with;”

Kann verwirren. Einen Effekt habe ich bei mir persönlich jedoch festgestellt: Wenn in meiner Timeline plötzlich ein “fremder” Account mit Nutzerbild auftaucht, bin ich schneller mal verleitet diesem zu folgen, als das bei einem klassischen „RT“ der Fall gewesen wäre

“(4) it prevents you from seeing multiple versions with different comments from different people;”

Was sehr schade ist, andere wiederum als aufgeräumtere Timeline bezeichnen würden.

“(5) if someone retweets you, you will never know that they did, unless you go look it up in the Retweets column;

(6) if you retweet someone, they may never learn that you did, unless they go to the internet interface, and go through the entries in the retweets column;”

In der Tat etwas umständlicher, jedoch übersichtlicher und wohl einfach ein Frage der Gwöhnung.

“(7) your so called “retweets” won’t show up in Tweetdeck or any other Twitter “clients” or applications.”

Die Applications werden schnell lernen damit umzugehen, durch eine standardisierte API vermutlich sogar sehr viel besser als bisher.

Letztendlich zeigt sich in der Vielfalt der Reaktionen die Vielfalt der Nutzungsrealitäten von Twitter: Für die einen ein Newschannel mit selbst gewählten Korrespondenten, für die anderen ein klassisches Weblog in 140-Zeichen Artikeln, für wieder andere eine Art Public Chat – so unterschiedlich der Gebrauch, so sind unterschiedlich die Anforderungen an die eigene Timeline. Nun ist uns ja freigestellt, ob wir die neue Funktion nutzen oder nicht, ich persönlich werde wohl vorerst beim “RT” bleiben.