Januar 29th, 2010 by Katja Gutzeit
FUNDSTÜCK/ZITAT DER WOCHE
Apple iPad
Schon erstaunlich, dass sich 100% der 353.564 kalifornischen Teilnehmer für das Apple iPad entscheiden würden!
Bill Gates
“Ich wünschte mir, dass die Entwicklung von Impfstoffen einmal so viel Aufmerksamkeit erregte wie Computer.”
Microsoft-Gründer Bill Gates hat keine Zeit, sich die Präsentationen neuer Apple-Produkte anzusehen, denn er will “für den Rest meines Lebens” mit seiner Stiftung das Elend in der Welt bekämpfen.
ksta.de
BLOGARTIKEL DER WOCHE
Something´s happening! Social Media – eine neue Ära?
Ist Social Media der größte Shift seit der industriellen Revolution, oder die neue Punk-Bewegeung? Haben wir etwa nur einen schnellen Goldrausch wie zum Beispiel 1849 in Californien? Erleben wir die Aufklärung 2.0? Oder bekommen gar die 68er eine zweite Chance?
TOP 4 TWITTERLINKS
1. MoJo – Mobile Journalism
Eine genaue Begriffsdefinition lässt zwar noch ein Weilchen auf sich warten, aber ein paar Anmerkungen und eine Menge Links hat dw-world.de diese Woche veröffentlicht.
2. Your Brain Can’t Handle Your Facebook Friends
Mashable widmete sich diese Woche dem Thema Facebook und wie viele Freunde zu viele Freunde sind.
3. The 10 Stages of Social Media Integration in Business
In diesem Artikel beschreibt Brain Solis die 10 Stufen der New Media Evolution.
4. Social Media Newsrooms – Pflicht oder Kür der Unternehmenskommunikation
Sein oder nicht Sein: „Doch sollte nun jedes Unternehmen darauf drängen, einen Social Media Newsroom einzurichten?“
Januar 25th, 2010 by Johannes Junghänel
Auf der laufenden Digital, Life, Design 2010 (DLD) hatten Benedikt Köhler und Michael Praetorius die Gelegenheit mit dem amerikanischen Journalisten und Kritiker Jeff Jarvis ein kurzes Interview zu führen. Dabei stehen das neue Apple Tablet und die Frage, ob dieses Device die Medienwelt verändern kann im Vordergrund. Darüber hinaus spricht Jarvis über das NYT Paid Content Modell und die Zukunft des Webs.
Viel Spass dabei
Oktober 14th, 2009 by Sabrina Panknin
Die Isarrunde ist eine Video-Gesprächsrunde der Münchner Medienschaffenden Christoph Elzer, Benedikt Köhler, Michael Reuter und Michael Praetorius , die exklusiv im Internet als Webtv zu sehen ist.
In den Gesprächen geht es um den Einfluss digitaler Entwicklungen auf unser tägliches Leben. Die Münchner Isarrunde spekuliert, was kommt, was bleibt und beleuchtet soziologische und technische Aspekte. In der ersten Gesprächsrunde werden Themen rund um Google und Apple diskutiert, bewertet und spekuliert:
Teil 1:
Teil 2:
August 9th, 2009 by Alexander Becker
Im Boulevard-Journalismus gibt es folgende Regel: Eine Einzelperson ist ein Einzelschicksal. Zwei sind ein Trend und drei eine Massenhysterie. Klingt blöd, steckt aber ein Körnchen Wahrheit drin.
Wenn wir nun diese Regel an aktuelle Aktionen und Äußerungen einflussreicher Meinungsführer in Bezug auf Apple anwenden, sollte Steve Jobs langsam anfangen sich sorgen zu machen. Den Anfang machte Techcrunch-Boss Michael Arrington und Engadget-Gründer Peter Rojas in den vergangenen Wochen, als sie gegen Apples restriktive App-Politik protestierten. Jetzt fangen zwei weiter bekannte Personen an, über die Apfel-Firma herzuziehen.
Zum einem,
hat gerade der einflussreiche Mahalo-Gründer Jason Calacanis einen langen Text veröffentlicht, der zu dem Schluss kommt: „Apple will face a user revolt in the coming years based upon Microsoft, Google and other yet-to-be-formed companies, undercutting their core markets with cheap, stable and open devices. Apple’s legendary comeback ability will be for naught if they don’t deeply examine their anti-competitive nature.“
Calacanis kommt zu dem Ergebnis: Großartige Produkte zu entwickeln, entbindet Apple nicht von der wichtigsten Regel der Technologie-Branche: „Don’t be evil“. Der Mahalo-Gründer fürchtet sogar eine User-Revolution.
Wie dies Aussehen könnte zeigt die zweite wichtige Person, die gerade über Apple herzieht: Ice-T. Gefilmt von seiner Frau und garniert mit vielen Schimpfwörtern zerstört der Rapper und Schauspieler ein Mac Powerbook mit seinem Hammer (via Mashable).
Die Trend ist klar: In den USA bildet sich eine ernst Front gegen Apple. Wenn wir aufmerksam bleiben, können wir bald beobachten, wie die Web-Gemeinde mit viel Genuss ihren einstiegen Helden, Apple, auseinandernimmt und mit Liebesentzug bestraft. Was das bedeutet? Fragen Sie mal Microsoft.
Mai 13th, 2009 by Nicole Pingel
In Social Media kann man viele Fehler machen. Wer wissen will, wie er seine Reputation möglichst schnell zerstört: Hier kommt die augenzwinkernde Anleitung.
1. Tag: Social Media verschlafen
Wer den Startschuss verpasst, läuft später immer hinterher.
Ist man nicht präsent, kann auch mal der gute Markenname durch andere benutzt werden, wie im Fall Suhrkamp-Verlag. Der PR-Berater Florian Siepert twitterte Fantasie-Tweets im Namen des Unternehmens. Aufgedeckt hat den Fake letztlich ein irritierter Follower – nicht der Verlag.
2. Tag: Social Media planlos in den Medienmix aufnehmen
In Social Media geht es zunächst immer ums Zuhören: Worüber spricht meine Zielgruppe, wo tut sie das? Nur so kann herausgefunden werden, über welche Kanäle und mit welchen Kommunikationsstrategien sie angesprochen werden sollte.
3. Tag: Social Media als zusätzlichen Vertriebsweg verstehen
Erfolgsmessung über herkömmliche Metriken ist kaum bis gar nicht möglich und neue Messmethoden stecken noch in der Entwicklungsphase. Von diesen Unklarheiten sollte man sich nicht entmutigen lassen. Social Media ist länger währender Prozess und kein zeitlich begrenztes Projekt. Und auch Erfolge brauchen oft eine Weile, bis sie erkennbar werden.
4. Tag: Social Media als Werbeschleuder missbrauchen
Wer zum Beispiel über den Corporate Twitter Stream nur Werbebotschaften laufen lässt, kann weiterhin allein auf klassisches Online-Markting wie Bannerschaltung setzen.
In nutzergenerierten Kanälen geht es um den Aufbau eines Dialoges und digitaler Beziehungen. Einweg-Kommunikation war gestern.
5. Tag: Aufgebaute Social Media-Kanäle nicht pflegen
Social Media Aktivitäten lassen sich nicht neben dem Tagesgeschäft erledigen. Die Betreuung der Kanäle sollte zu eigenen Aufgabenfeldern von geschulten Mitarbeitern werden. Wird eine richtige „Social Media Offensive“ geplant, sollte man in Erwägung ziehen, die Betreuung der Kanäle ganz an Profis wie spezielle Agenturen abzugeben.
6. Tag: Keine Social Media-Guidelines aufstellen
Mitarbeiter müssen heute darüber aufgeklärt werden, welche Konsequenzen sie erwarten, wenn sie Firmeninterna aktiv an die Öffentlichkeit bringen. Unüberlegte Äußerungen gehen mittlerweile blitzschnell um die Welt.
7. Tag: Unkalkulierte PR-Aktionen starten
Wer PR-Aktionen mittels Social Media Tools plant, sollte dringend berücksichtigen, wie enorm sich ein viraler Effekt auswirken kann. Sonst ergeht es dem Unternehmen bald wie dem Pharmakonzern Johnson & Johnson, der eine Kampagne wegen erboster Mütter stoppen musste.
8. Tag: Reaktionen auf eigene Social Media-Aktivitäten nicht genügend beobachten
Wächst die Bekanntheit einer Marke oder eines Unternehmens, wird die Beobachtung unentbehrlich. Die Reputationsentwicklung muss beobachtet werden – notfalls mit Profi-Hilfe. Das ist oft das einzige Mittel um Krisen rechtzeitig zu entschärfen.
Fallbeispiele, in denen Krisen verschlafen wurden, gibt es viele: Amazon, KFC, Apple etc. etc.
9. Tag: Kein oder schlechtes Krisenmanagement betreiben
Ist die Krise erstmal da, wäre es in jedem Fall falsch sie zu ignorieren. Der Ruf ist nur durch möglichst schnelle und authentische Stellungnahmen zu retten, die nichtsdestotrotz wohl überlegt sein sollten, um weitere Image-Schäden zu vermeiden.
10. Tag: Nicht aus den eigenen Fehlern lernen
Spätestens beim Folge-Fauxpas erinnert sich das Netz wieder an alte Skandale und Krisen. Positiv für die Reputation und letztlich auf die Absatzzahlen wirkt sich das sicher nicht aus.
Januar 16th, 2009 by David Nelles
Erdbeben, Kriege, Flugzeugkatastrophen. Twitter wird zum Katastrophenmedium.
Achtung: Kunde hört mit. Ein Tweet und seine unangenehmen Auswirkungen.
Google Party Plane – Googles Flugpersonal zieht blank.
Schönes Viral – poppende Durex Bunnies +Outtakes.
Nine Inch Nails – mit schenken Geld verdienen.
Technologien die Journalisten spätestens 2009 beherrschen sollten.
Die wilden 70er bei Apple.
Uschi Blum – Sklavin der Liebe.
Januar 9th, 2009 by David Nelles
Zuviel Freunde bei Facebook? Burger King hilft weiter. Das neue Facebook Widget des amerikanischen Burgerbraters verspricht für 10 herausgeschmissene Freunde aus der eigenen Freundesliste einen Whopper gratis.
Ein weiteres deutsches Netzwerk geht an den Start: Horizontpeople.de wirkt sehr aufgeräumt und hat eine klar abgesteckte Zielgruppe, daher könnte es auch gut funktionieren. Einziges Manko: bei der Profilerstellung fehlt bei Agenturen „Social Media“, denn nichts sieht schlimmer in einem Profil aus als „Sonstige“. Also, bitte nachbessern, liebe Horizont.
Wo soll die Reise hingehen? Lee Oden stellt sich die Frage, ob Marketer ihr Offline Budget zu Gunsten ihres Budgets für digitales Marketing verschieben sollten. Darauf kann ich nur antworten: Nur zu, traut Euch endlich!
Die US- Perspektive auf den basicthinking Hype. Man beachte auch die folgende Diskussion auf Techcrunch:
The visitor numbers for Basic Thinking aren’t enormous, but considering the niche and the limited (German-speaking only) scope, they’re decent enough: last month the site reportedly received 85,000 unique visitors and served 254,000 page views. The total number for 2008 was just under 2.5 million unique visitors and 3.6 million page impressions.
Der faulende Apfel -Steve Rubels nennt drei Gründe weshalb das Image von Apple Risse bekommt:
1. Social Media zerschießt immer öfter Apples traditionelle Kommunikationspolitik.
2. Die Ära des CEOs als Rockstar ist zu Ende.
3. Netbooks und Cloud Computing wildern in Apples Domäne.
Werbeblogger Patrick Breitenbach bringt es auf den Punkt. Auf Twitter beschreibt er meine persönlichen Erlebnisse mit WKW, dem Netzwerk für Offliner.

Ich empfehle es einfach einmal auszuprobieren.
Dezember 22nd, 2008 by David Nelles
Verärgerte Mütter versetzen Johnson & Johnson Marketer in Angst und Schrecken
Procter & Gamble haben in Sachen Performance im Social Network Advertising noch viel Luft nach oben.
Wer hätte das gedacht – dem Wahlkampfteam um Barack Obama fehlt es tatsächlich an Verständnis für Online Reputation
CNN fällt auf eine nutzergenerierte Falschmeldung rein und verursacht einen Apple Kurssturz
Exxon wird ohne sein Wissen das Social Media Steuerruder aus der Hand genommen.
Tomatenpflücker Mindestlohn. Burger King Mitarbeiter wird bei seinen anonymisierten Social Media Aktivitäten enttarnt.
Wegen Facebook Bildern ins Gefängnis. US- Staatsanwalt durchforstet Netzwerk Profile
Das Baby Camp Einladungschaos bei Blogger – Johnson & Johnson die Zweite. Johnson and Johnson to bloggers: Hurry up and get dis-invited
Burger Kings Whoppervirgins bekommen auf Twitter eine Eigendynamik
Gebärmutterhalskrebsimpfung – Oglivy verscherzt es sich mit deutscher Blogosphäre
Neben diesen Negativ-Beispielen gibt es aber sicherlich auch Unternehmen oder Personen die sich im Bereich Social Media besonders positiv hervorgetan haben:
Von Dell Hell zu Ideastorm – Dank Richard Binnheimer versteht Dell Social Media
Comcast muss nicht mehr sterben – Frank Eliason und Comcast Care kommt bei den Kunden an
Feuermelder Twitter – Ford hat Monty Scott
Der bekannteste Coffeeshop der Welt hört zu – starbucksidea.com verbindet Kunden und Produktmanager.
Wer noch andere besonders gelungene oder mißlungene Social Media Gehversuche 2008 kennt, darf diese in den Kommentaren gerne ergänzen.
April 7th, 2006 by Alexander Becker
Pierre Chappaz verkaufte 2004 die Preisvergleichsseite Kelkoo für 475 Millionen Euro an Yahoo und schickt sich nun an die Nachrichtensuche zu revolutionieren. Holger Dambeck beschreibt für Spiegel Online Chappaz neues Projekt Wikio: „Die Website Wikio ging am 2. April als Beta-Version online und mittlerweile haben sich bereits 7.000 Beta-Tester registriert. Chappez setzt konsequent auf das, was man gemeinhin “Web 2.0″ nennt. Auf den ersten Blick wirkt Wikio – das Angebot gibt es bislang nur auf Französisch – wie eine Mischung aus Google News und der Blogsuchmaschine Technorati. Die Seite erfasst Hunderte Nachrichtenseiten und rund 10.000 Blogs. Tags, also Artikeln oder Blogeinträgen zugeordnete Schlagworte, werden ebenso genutzt wie ein Bewertungssystem. Sucht ein Surfer beispielsweise Nachrichten zum Thema Apple, dann kann er Treffern, die er für besonders relevant hält, einen Pluspunkt geben. Eine ähnliche Technik nutzt auch die Seite Digg. Das Prinzip ist auch eBay-Usern bestens vertraut.“


