September 27th, 2011 by Marc Thomalla
Zum ersten Mal haben auf der IAA Elektroautos eine eigene Halle bekommen. Einen festen Platz haben die Hoffnungsträger der Automobilindustrie inzwischen auch im Social Web.
Obwohl er erst 2013 auf den Markt kommen soll, ist der E-Up von VW jetzt schon das am häufigsten besprochene und empfohlene Elektroauto auf Facebook & Co. An zweiter Stelle folgt Opel mit dem Ampera, der bereits Mitte November auf den deutschen Markt kommt.
Viel diskutiert sind an dritter und vierter Stelle die beiden Modelle von Audi – der neue A2 und Urban Concept. Hybrid-Vorreiter Toyota folgt mit dem Prius erst auf Platz 5. Auf den weiteren Plätzen finden sich der Smart Fortwo ED, Nissan Leaf, BMW i8, Mitsubishi i-MIEV und die Einsitzer Studie von VW: Nils.
Zu diesen Ergebnissen kommt die exklusive Autostudie, die ethority für das Magazin “auto motor sport” durchgeführt hat. Während der IAA haben wir analysiert, welche Elektro- und Hybridmodelle wohl die größte Aufmerksamkeit beim Publikum erzielen.
Der Anteil vom Gesprächsaufkommen in den sozialen Netzwerken ist ein wichtiger Indikator für die Markenstärke. Sentimentanalysen geben Hinweise für die effektive Gestaltung von Kommunikationsbotschaften und den Ausbau einer einzigartigen Positionierung der Automarke bei Fans und Interessenten. Trendforen geben aufschlussreiche Hinweise auf relevante Topics der Zukunft.
Bei Rückfragen und für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte.
März 4th, 2011 by Ina Croissier
TOP TWITTERLINKS
Anhaltender Aufwärtstrend der Web 2.0 Aktivitäten bei den Top 100 Unternehmen
Überraschend: Trotz vergleichsweise höherer „Like“-Anzahl auf Facebook, ist Twitter mit 77% die meist genutzte Plattform – mit steigender Tendenz.
Neue Version Facebook Social Plugin „Comments Box“
Einen Überblick zu den neuen Funktionen gibt es hier:
Männerüberschuss bei Facebook
Facebook kann rund eine Millionen neue deutsche Nutzer verzeichnen. Auffällig: Die Zahl der registrierten Männer dominiert immer deutlicher die der Frauen.
http://www.facebookmarketing.de/
Weltrekord auf Twitter für Charlie Sheen
Innerhalb von 25 Std. und 17 Minuten knackte der skandalträchtige Schauspieler Charlie Sheen die Marke von über 1 Million Followern und stellt somit einen neuen Weltrekord auf.
Highlights der Woche:
Guttenbergs Rücktritt
Nach rund zwei Wochen anhaltender Diskussionen, sowie der Aberkennung seines Doktortitels in der vergangenen Woche trat der ehemalige Verteidigungsminister am Dienstag zurück. Die Reaktionen auf diversen Social-Media Plattformen sind weiterhin beeindruckend: die rasant wachsende Facebook Seite „Wir wollen Guttenberg zurück“ besteht aktuell aus 552.699 Fans.
CeBIT 2011 – 01. bis 05. März
Claas Hansen war für ethority vor Ort. Sein Fazit: Wieder wirklich volle Hallen, ein deutliches Zeichen für eine Konjunkturbelebung. Viele spannende Gespräche mit alten und neuen Kontakten. Das Trendthema der CeBIT 2011 ganz klar: Cloudcomputing.
Fundstück der Woche:
Interaktiver Audi-Spot
Der interaktive YouTube-Clip von Audi lässt dem Nutzer die Wahl: Wer hilft der jungen Autofahrerin den Tank zu finden?
November 5th, 2008 by David Nelles
Das Internet ist zu einem zentralen Medium für Kaufentscheidungen geworden. Eine Studie der ethority GmbH & Co. KG, des Bundesverbands Digitaler Wirtschaft e.V. und des HighText Verlags verifiziert Markenpräsenz im deutschsprachigen Web 2.0 und belegt, dass deutschsprachige Internetnutzer am liebsten Online Foren nutzen, um sich über Marken auszutauschen.
Die konsumentengenerierten Medien im Internet sind ein elementares Feld erfolgreicher Marketingkampagnen geworden. Die Mediennutzung aller Zielgruppen verändert sich zu Gunsten dieser kollaborativen Online-Medien. Marketingverantwortliche müssen dieser Entwicklung folgen. Die Resultate der Studie Brands in Social Media zeigen, wie wichtig es für Unternehmen auf dem deutschen Markt ist, die Kommunikationskanäle des Web 2.0 in ihre Verkaufs- und Werbestrategien mit einzubeziehen.
Die Studie Brands in Social Media 2008-2009 untersuchte im Zeitraum von August bis September 2008 ca. 1.100.000 Meinungsäußerungen in Weblogs, Foren, Microblogging Diensten, Social Networks und auf Videoplattformen. Für diese Buzz-Analyse wurden authentische Nutzeräußerungen zu 550 Marken aus 10 verschiedenen Branchen klassifiziert. Diese Datenmenge wurde durch die ethority Crawler- und Klassifizierungstechnologie gridmaster® erhoben. Dabei wurde die Quantität der Markennennungen auf den jeweiligen Plattformen gemessen und wie stark sich die jeweilige Markenkommunikation auf die Kommunikationskanäle der konsumentengenerierten Medien aufteilt. Die Ergebnisse zeigen, dass Social Media ein zentraler Marktplatz für Markenempfehlungen sind. Dabei bilden Online-Foren das Epizentrum der Marken- und Produktempfehlung. Im Bezug auf die Quantität von Markennennungen sind Online-Foren der beliebteste Kommunikationskanal bei deutschen Internetnutzern. Diese große Menge der erfassten Äußerungen über alle Branchen hinweg, lassen auf ein überdurchschnittliches Markenbewusstsein in den konsumentengenerierten Medien schließen. Besonders intensiven Austausch über Marken führen im deutschsprachigen Internet die Auto-affinen Internetnutzer. Keine andere Nutzergruppe präsentiert sich derart performativ.
Sten Franke, Geschäftsführer von ethority, kommentiert die Ergebnisse wie folgt:
Die Resultate dieser Buzz-Analyse zeigen, wie wichtig Social Media heute für die Markenführung und Kommunikation aber auch für das Kundenbeziehungsmanagement (CRM) geworden sind. So sind durchschnittlich 43% aller markenbezogenen Gespräche für die Bildung einer Käufer-präferenz relevant. Im Bereich Telekommunikation ist jede dritte Verbrauchermeinung, im Bereich Food ist mehr als jede zweite Verbrauchermeinung eine Kaufempfehlung. Diese werden durchschnittlich von 400 bis 50.000 Usern gelesen. Die Frage, ob sich ein Unternehmen für oder gegen ein Engagement in diesem Bereich entscheidet, ist nicht relevant, denn tagtäglich werden von Verbrauchern in Millionen von Beiträgen Marken und Produkte empfohlen, diskutiert und inszeniert. Bis vor einem Jahr noch wurde dieses Phänomen als unkalkulierbare Größe angesehen und von Werbemachern und Marketingmanagern auch gerne übersehen. Gerade die kreativeren Macher dieser Zunft profitieren vom Nutzen der digitalen Mundpropaganda, um neue Produkte, Themen oder Marken ins Gespräch zu bringen und so über Weiterempfehlungen von steigenden Produktverkäufen zu profitieren. Andere wiederum messen in regelmäßigen Abständen die Wahrnehmung oder den Erfolg von Kampagnen, um Kundenbeziehungen nachhaltig zu stärken oder Produkteigenschaften zu verbessern. Klar ist, Marketingver-antwortliche geben die Markenkommunikation nicht aus der Hand, sondern positionieren die Markenbotschaft aktiv in den konsumentengenerierten Kanälen, in der sich die Zielgruppe gerade jetzt tummelt. Dabei sollten Brands auch auf eine ganz elementare Regel im Bereich Social Media achten: im Web 2.0 soll nicht der Kunde die Marken finden, sondern die Marke muss den Kunden finden. Authentizität und Transparenz verhilft der Markenbotschaft, auf allen relevanten Kommunikationsplattformen in Social Media vertreten zu sein.
Die vollständige Studie ist zum Preis von 500 Euro erhältlich beim HighText Verlag, München. Hier geht’s zum Studienshop.
Juli 7th, 2005 by Sten Franke
Audi USA sorgt mal wieder mit einer innovativen Marketing-Kampagne für Aufsehen. Wie schon im Herbst 2004 als AUDI USA bekannt gab, das Weblog Jalopnik zu sponsern, wird nun der nächste Coup gelandet.
Der Autohersteller gab diese Woche die Auflösung seiner US-Online-Kampagne um einen inszenierten Diebstahl eines “A3″ bekannt. Damit wollte man das neue Modell “A3-Sportback” in den USA mittels Virus-Marketing promoten. 500 0000 Menschen sollen lt. Audi auf die Bekanntgabe des Täters gewartet haben. Zusätzlich verkaufte AUDI in den beiden Wochen laut Wall Street Journal mehr als 500 Stück des neuen A3. Im Verlauf des Jahres sollen es insgesamt an die 10 000 werden.

Für den neuen A3 wurde eine Geschichte inszeniert und auf der hierfür ins Leben gerufenen Website gefeatured. Um Interesse für das Online-Spiel zu gewinnen, schaltete das Unternehmen zusätzlich TV- , Print- und Billboard-Werbung. Mittels Internet wollte Audi die schwer erreichbare Zielgruppe der Männer zwischen 25 und 34 Jahren ansprechen, die sich sehr viel im Web herumtreiben aber auch tragbare elektronische Geräte benützen.

Um die Vorlieben der gesamten Zielgruppe zu identifizieren, will man durch systemtisches Web-Monitoring den Meinungen und Kommentaren in Chat-Foren und Blogs auf den Grund gehen. Insbesondere will man herauszufinden, in welchem Ausmaß die Zielgruppen dort über den Audi-Diebstahl kommunizieren.
In der gridpatrol-Automobil Studie wurden schon 2004 ca. 185 deutschsprachige Automobil-Onlineforen mit mehr als 13 Millionen Beiträgen und 1,4 Milliarden Visits evaluiert.
Links: www.stolena3.com | www.jalopnik.com | www.gridpatrol.de







