Februar 4th, 2010 by Sabrina Panknin

Wie und wo man Social Media in den unterschiedlichen Unternehmensbereichen nutzen kann, haben wir bereits hier, aber auch schon oft woanders gelesen. Aber es gibt durchaus auch „Tools“, die man für interne Zwecke benutzen kann und muss:

Corporate Social Media: Interna

Corporate Blog: Eine eigene Website ist Standard für ein Unternehmen. Dort findet man Fakten über die Firma, das Produktportfolio, spezielle Angebote etc. und im besten Fall die richtigen Kontaktpersonen. Das Corporate Blog bietet ganz andere Möglichkeiten: Dort haben die Autoren (=Mitarbeiter) oder aber Gastautoren einen Raum, wo sie ihre eigenen Gedanken außerhalb eines spezifischen Produktportfolio mitteilen können. Durch ein Corporate Blog kann ein Unternehmen persönlicher auftreten und die Menschen, die dahinter stehen, zeigen. Mitarbeiter verschiedenster Abteilungen können an diesem Projekt teilnehmen, ihr Fachwissen teilen und somit zu einem qualitativen Blog beitragen. Und natürlich ist es auch immer ein gutes Mittel, um über die Kommentarfunktion Kunden und Interessierte mit einzubeziehen.

Social Media Newsroom: Ein Social Media Newsroom ist vergleichbar mit einer digitalen Pressemappe mit den gebündelten Aktivitäten eines Unternehmens im Web 2.0 auf einen Blick. Die Veränderungen, die das Web 2.0 mit sich bringt, schlagen sich auch in der PR nieder. Durch einen Pressebereich im Newsroom wird Pressearbeit transparent gemacht und erleichtert den Informationsfluss zu Journalisten, Bloggern und weiteren Influencern. Sie haben ständigen und öffentlichen Zugriff auf das Pressematerial und können frei wählen, welche Infos sie sich letztendlich heraus filtern. Ein Social Media Newsroom ist in jedem Fall ein nützliches Tool für die PR und wird als „Kommunikationstrend 2010“ gehandelt.

Social Media Guidelines: Beim Thema Social Media Guidelines muss man unterscheiden zwischen den Corporate Guidelines und Richtlinien für die privaten Accounts der Mitarbeiter, sofern eine Verbindung mit dem Unternehmen herzustellen ist. Mitarbeiter werden im Web 2.0 zu Botschaftern der eigenen Firma und sollten deshalb einige Dinge beachten. Denn dass einiges nicht immer selbstverständlich ist, hat der Fall der amerikanischen Fastfoodkette Domino’s gezeigt.

Zugegebenermaßen fehlte diesen Mitarbeitern der gesunde Menschenverstand, nichts desto Trotz ist es für alle Parteien hilfreich, wenn dementsprechende Guidelines zur Verfügung stehen.

Es sollten keine allzu einschränkenden Grenzen gesetzt, sondern eher allgemeine Richtlinien formuliert werden, an die es nicht schwer fällt, sich zu halten (z.B. keine unpassende Äußerungen über Bestands- und Neukunden).

In  Corporate Guidelines dreht es sich weniger um Verhaltensregeln, als um Richtlinien, die die Tonalität betreffen. Welche Sprache spreche ich auf welchem Kanal? Wie reagiere ich auf Kritik? Vor allem, wenn mehrere Mitarbeiter in der Nutzung eines Accounts involviert sind, sollten diese Art von Fragen vorab geklärt und schriftlich fixiert werden.

Hier einige  Beispiele  Social Media Policies großer Unternehmen.

Intranet: Das Intranet ist nicht frei für jeden zugänglich und dient als organisations- und unternehmensinternes Netz, welches die Mitarbeiter nutzen, um auf die verschiedensten innerbetrieblichen Dinge faktischer und organisatorischer Weise zurückzugreifen. Das Intranet ist für die interne Kommunikation mehr als ideal zur Verständigung und Bündelung von Informationen. Regelmäßig gepflegt, bleiben keine Fragen offen. In vielen Fällen ist bereits ein Wiki im Intranet integriert.

Wiki: Der Definition nach ist ein Wiki eine „im World Wide Web verfügbare Seitensammlung, die von Benutzern online geändert werden kann“. Praktisch bedeutet dies, dass ein Wiki für den innerbetrieblichen Gedankenaustausch genutzt werden kann, da gemeinschaftlich an Texten gearbeitet werden kann, sowie zur internen Organisation (Urlaubsanträge, Regelungen zum Corporate Design oder auch Benennungen von Dateien.)

Selbstverständlich gibt es noch eine Vielzahl von weiteren Möglichkeiten, wie man sich in der internen Kommunikationen den Social Media bedienen könnte, gerne nehme ich Anregungen und zusätzliche Punkte in den Kommentaren entgegen. Als passendes Schlusswort habe ich mich für ein Zitat von Carl-Eduard Meyer, Geschäftsführer von news aktuell, bei den F&H Kamingesprächen entschieden:

“Wer die neuen Social-Media-Werkzeuge Twitter, Blogs und soziale Netzwerke nicht beherrscht, wird sich morgen nicht ausreichend Gehör verschaffen können“.

Juli 27th, 2009 by Nicole Pingel

Aufmerksame Leser unseres Blogs werden es sicher bemerkt haben: Bei ethority befindet sich zurzeit vieles im Wandel. Natürlich wirkt sich das auch auf das Corporate Blog aus. In den letzten Wochen machte das erst kürzlich aus der Taufe gehobene Social Media Radar den Großteil der Inhalte aus. Genau dies soll sich im Zuge einer Neustrukturierung des Blogs wieder ändern.
Denn mit dem heutigen Tage bekommt das Blog ein neues Gesicht:

Die Autoren

Unser Blogger Team hat sich vergrößert und besteht von nun an aus:

  • Sten Franke
  • Dr. Benedikt Köhler
  • Felix Fiek
  • Alexander Becker
  • Nicole Pingel

Und frisch zum Team gestoßen sind:

  • Johannes Junghänel und
  • Sabrina Panknin

Zudem werden in Zukunft auch in unregelmäßigen Abständen andere ethority Mitarbeiter aus dem Technik- und Strategie-Bereich an dieser Stelle mit Gastbeiträgen vertreten sein, um tiefergehende Einblicke in die Arbeitswelt von ethority zu ermöglichen.

Die Kategorien

In Zukunft werden die erscheinenden Blogbeiträge in einer von sechs Kategorien erscheinen und zwar den Folgenden:

  • The Big Picture

Die Entwicklungen in Social Media in Weitwinkelperspektive betrachtet:
Was verändert sich im Laufe des Wandels von der Gutenbergära zur digitalen Netzwerkgesellschaft? Wie verändern sich Kommunikation, Politik, Mediennutzung? Befinden wir uns inmitten einer medialen Revolution? Welche Trends von morgen lassen sich heute schon entdecken?

  • From the Lab

Hier geben die Gesichter hinter ethority Einblicke in innovative Online-Forschungsmethoden, die in der Arbeit von ethority zum Tragen kommen.

  • Brands & Markets

In dieser Kategorie stehen Case Studies und die allgemeine Marktentwicklung im Mittelpunkt.
Wie bewegen sich Unternehmen und Brands in der neuen digitalen Welt? Wie verändern sich Märkte durch die kommunikative und soziale Wende des Internets?
Welche aktuellen Social Media Success und –Fail Storys haben sich kürzlich ereignet und was können Unternehmen und Marken aus ihnen lernen?

  • Trends

Artikel dieser Kategorie bringen die Trends in Social Media ans Licht und beleuchten sie intensiv von allen Seiten.
Warum treffen sie gerade den Zahn der Zeit und wie lassen sich die neuen Trends erfolgreich in Marketing und PR von Unternehmen einbetten? Welche Trends sind nur ein Strohfeuer und welche bieten auch langfristig einen echten Mehrwert?

  • How To

Kenner der Social Media Landschaft ist diese Kategorie sicher auch aus dem amerkanischen Weblog Mashable bekannt. In den Artikeln dieser Kategorie werden Tipps & Tricks verraten, wie sich professionelle Kommunikatoren und Marketer in Social Media optimal bewegen und was beachtet werden muss, um aus dem eigenen Social Media Engagements eines Unternehmens eine Erfolgsgeschichte entstehen zu lassen.

  • Weekender

Der Weekender ist die Reinkarnation des früheren Freitags Newsflash. Ein paar kleine Neuerungen wird es aber auch hier geben. Im Laufe jeder Woche wird über unseren ethority Twitter-Stream bereits auf interessante Fundstücke aus dem Netz hingewiesen. Der Linktipp, der am häufigsten geklickt wurde und sich somit als ein „Trending Topic“ erwiesen hat, findet auch im Weekender noch einmal seinen Platz.
Außerdem werden wir jeden Freitag noch einmal auf den beliebtesten ethority Blog Artikel der vergangenen Woche hinweisen.

Mit dem ethority Blog wollen wir also in Zukunft neue Wege bestreiten und heißen jeden Leser herzlich Willkommen daran teilzuhaben.

Beste Grüße,
Das ethority Blog Team

Mai 29th, 2009 by David Nelles

Nun ist es soweit – mein letztes Posting für den ethority Blog. Seit nun mehr 2 Jahren durfte ich den corporate blog bei ethortiy redaktionell betreuen. Nach über 270 Artikeln ist für mich heute aber an dieser Stelle Schluss. Mein persönliches Resümee nach all diesen Postings:

Die Mühe hat sich gelohnt. Es war spannend miterleben zu können, wie ein corporate blog anfängt, zu funktionieren. Mir ging es immer darum, ein Medium zu schaffen, das Mehrwert für den Leser hat. Zumindest mehr Wert als das ständige reflektieren auf Unternehmensnachrichten. Ich hatte das Ziel den Weblog als ein Corporate Publishing Tool zu etablieren, ob mir das gelungen ist, dürft Ihr beantworten.

Das ethority Weblog wird natürlich weiter bestehen bleiben und auch in Zukunft Neuigkeiten und Entwicklungen im Bereich der Social Media Kommunikation reflektieren. Ich bleibe dem Thema digitale Konversationen treu und werde mich an anderer Stelle dem Thema Social Media weiter widmen.

Schließlich möchte ich mich bei den Lesern und den Kommentatoren bedanken, die sich täglich mit dem Content beschäftigt haben. Ich möchte mich aber auch ganz besonders bei dem Hausherrn Sten Franke bedanken, der mir immer sein vollstes Vertrauen in Bezug auf den Blog geschenkt hat. Und natürlich will ich mich bei Alexander Becker bedanken, der den Blog mit mir zusammen betreut hat. Alexander wird auch in Zukunft weiter für interessanten Content sorgen.

In diesem Sinn Tschüss Hamburg und Servus München.

Bis bald an anderer Stelle.

November 27th, 2008 by Nils Maier

Seit einigen Wochen hat unser Corporate Art Partner white trash contemporary einen Blog gestartet.
Im artbits-blog schreibt Nils Grossien über Kunst und Leben in Hamburg und überrascht immer wieder mit tollen Tipps!

>> www.artbites-blog.de

Mai 17th, 2006 by Alexander Becker

Charles Fränkl Charles Fränkle, Chef von AOL Deutschland bloggt. „Meine Themen: mein Job bei AOL in Deutschland, die Zukunft des Mediums Internet, meine Ansichten und Meinungen als Geschäftsführer eines Internetunternehmens – aber auch Privates. Ich schreibe als Charles Fränkl. Wer sich über meinen Blog hinaus für die offiziellen News von AOL in Deutschland interessiert, kann hier nach Herzenslust Pressemitteilungen lesen. In meinem Blog schreibe ich selbst. Und ich freue mich auf einen hoffentlich regen Dialog – mit Kunden, Nicht-Kunden, Kollegen, Experten, Interessierten, Schweizern, Nicht-Schweizern.“ Basic Thinking-Blogger Robert Basic findet: „Womit wir erneut den Beweis haben, dass man auch wunderbar ohne Stock im Hintern bloggen kann, auch wenn man ein höheres Tierchen ist.“

März 14th, 2006 by Alexander Becker

Es war die New York Times, die den Stein in Rollen brachte. Sie recherchierte, dass die US-Einzelhandelskette Wal-Mart Ende 2005 anfing ausgewählte Blogger mit Informationen zu versorgen, die den Konzern in einem guten Licht dar stehen ließen. Organisiert wurde die Informationskampagne vom US-PR-Giganten Edelman. Adressaten der Infopost waren vor allem Blogger, die sich in der Vergangenheit kritisch über den Konzern, seine Philosophie und seine Arbeitsbedingungen äußerten. Der Clou: Einige Postempfänger veröffentlichten die Wal-Mart-Infos ohne sie zu hinterfragen und ohne sie auf ihrem Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen. Obwohl in den US-Blogs von Stuart Bruce, Neville hobson oder DrewB noch immer eine hitzige Diskussion über die moralische Verantwortung von Edelman, Wal-Mart und eines jeden Bloggers geführt wird, lassen sich jedoch jetzt schon drei Lehren aus dem Fall ziehen.
1. Bloggs sind anfällig für Falschinformationen. Gerade weil Blogger oftmals nur Hobby-Journalisten sind, werden Informationen nicht mit der nötigen Distanz betrachtet und nicht immer ausreichend auf ihre Plausibilität und ihren Wahrheitsgehalt hin überprüft.
2. Auch Blogger haben eine moralische Verpflichtung den Wahrheitsgehalt von Informationen zu prüfen.
3. Da Weblogs mittlerweile eine beträchtliche Reichweite und eine nicht mehr zu unterschätzende Meinungsmacht haben, macht es aus PR-Sicht sehr viel Sinn möglichst viele Blogger mit bewusst gesteuert Informationen zu erreichen. Der Fall schlug in den USA mittlerweile so hohe Wellen, dass sich selbst Richard Edelman persönlich dazu äußerte. Natürlich via Blog.

Mai 8th, 2005 by Administrator

Am neunten Mai will die amerikanische Publizistin Arianna Huffington mit ihrem neuem Blog online gehen. Clou des Angebots: Rund 300 Berühmtheiten sollen in regelmäßigen Abständen eigenen Beiträge schreiben und veröffentlichen.
Mitmachen sollen unter anderem Diane Keaton, Warren Beatty, John Cusack, Maggie Gyllehaal und Gwyneth Paltrow.
Zur Finanzierung plant die Macherin nicht nur den Verkauf von Werbung, sondern auch lukrative Parallelveröffentlichungen der Blog-Inhalte in Zeitungen und Magazinen. Klingt alles nach der alten Gleichung: Ein bisschen Politik und vor allem viele bekannte Namen ergeben ein prima Geschäft.