Januar 8th, 2010 by Sabrina Panknin

TOP 4 TWITTERLINKS

  1. Stats: 80% of female Internet users say they became a fan of a brand on a social network

www.emarketer.com

Social Networking war dieses Jahr anscheinend das neueste Must-Have für die Frauen. Eine Studie von eMarketer ermittelte, dass Frauen auch durchaus ihre Shoppinggewohnheiten in die sozialen Netzwerke tragen: 51 % gaben an, dass sie aufgrund eines Netzwerkes ein Produkt gekauft haben, entweder auf  Empfehlung oder weil sie es dort darauf gestoßen sind.

2.  Ranking Top 100 Social Brands – Biggest gainer Adidas, NBA,Nike,MLB,Nissan,Victoria’s Secret,HP,KFC

www.vitrue.com

Ohne viele Worte: Die „most social Brands“ in 2009

3.  Einstellungsvoraussetzung: 250 Follower auf Twitter

www.faz.net

Die amerikanische Multimediakette Best Buy suchte im Sommer eine Führungskraft im Marketing. Einstellungsvoraussetzung: 250 Follower. Die FAZ griff das Thema erneut auf, obwohl uns das doch allen irgendwie bekannt vorkam: www.blogaboutjob.de

4. Pepsi erkennt die Zeichen der Zeit: Statt Superbowl 20 Mio. in Social Media

www.adzine.de

Pepsi verzichtet diesmal auf einen millionenteuren Werbespot während des Superbowls und investiert dafür 20 Millionen in Social Media Aktivitäten. Wir sagen: Weiter so!

Der Blogartikel der Woche

Iphone-App als PR-Instrument

www.ethority.de

Alexander Becker berichtet über die iPhone App als verkanntes PR-Instrument und trifft damit einen Nerv, wie man an den Kommentaren sieht.

Slow Media Manifest, iPhone App, Kritik, Pepsi: Weekender KW 01


Social-Media-Fundstück der Woche

Das Slow Media Manifest

Slow Media Manifest, iPhone App, Kritik, Pepsi: Weekender KW 01

Mitautor ist ethority’s Director Digital Strategy & Research Benedikt Köhler. Das Manifest sorgte für einige Diskussionen im Netz, hier gibt es die ausführliche Fasssung.

Zitat der Woche:

The only way to put out a social media fire is with social media water”

Ramon DeLeon, Managing Partner von sieben Domino’S Pizza Stores in Chigago auf seine schnelle Reaktion auf Kritik über Twitter an Domino’s Pizza.

Der beispielhafte Fall auf  www.socialmediaexaminer.com


September 1st, 2009 by Alexander Becker

Hintergrund:
Kai Pahl erklärt: „Mitte April veröffentlichte Trainer Baade einen Blogeintrag der sich mit dem neuen Logo von JAKO (Sportbekleidung) beschäftigte. Weil dieser Blogeintrag der Marke JAKO so offensichtlichen Schaden zufügte, dauerte es nur knapp vier Wochen, bis Iris Sanguinette von der Kanzlei Horn & Kollegen eine Abmahnung an Trainer Baade schickte. Die Abmahnung richtete sich gegen vier Formulierungen aus dem Blogeintrag. Es gab mehrere Vergleiche der Marke JAKO und eine Bewertung des Logos, die als “unzulässige Schmähkritik” gegen das Wirtschaftsunternehmen(!) bewertet wurden. Ein weiterer Vergleich wurde als unwahre Tatsachenbehauptung eingeschätzt, die JAKOs wirtschaftlichen Interessen gefährdet. Der Gegenstandswert der Auseinandersetzung wurde auf 25.000,- Euro veranschlagt.“
Blog Schau: JAKOs PR Desaster

Seit dem Blog-Eintrag von Kai Pahl hat sich – innerhalb eines Tages – für den Sportbekleidungs-Herrsteller ein wahres PR-Desaster entwickelt. Laut Rivva haben sich mittlerweile 33 Blogs mit dem Thema befasst. Sucht man via Google nach JAKO finden sich die Schmäh-Texte bereits innerhalb ersten zehn Treffer. Ob JAKO mit diesen Ergebnis zufrieden ist?

Blog Schau: JAKOs PR Desaster

Anschaulich beschreibt Marcel Weis, dass JAKO für einen sogenannten Streisand-Effekt sorgte: „2003 wollte Barbara Streisand verhindern, dass ihr Strandhaus in einem Buch eines Fotografen neben anderen Strandhäusern abgebildet wird. Ihr Rechtsstreit mit dem Verfasser des Buches führte zu mehr Aufmerksamkeit im Internet als es das Buch selbst je erregt hätte. Streisand hat das Gegenteil von dem erreicht, was sie wollte: Ihr Strandhaus möglichst aus der Öffentlichkeit heraushalten.“

Stefan Laurin konnte immerhin bereits mit JAKO reden: „Andrea Hay von der Jako-Pressestelle räumt im Gespräch mit den Ruhrbaronen ein, dass sie den Imageschaden den Jako durch die laufende Berichterstattung erlitten habe, nicht abschätzen könne und will auf Trainer Baade zugehen um mit einer gemeinsamen Erklärung die “Sache richtig zu stellen.” Für sie ist das alles ein Mißverständis. Für Trainer Baade allerdings einen finanzielle Belastung. Näher auf den Fall eingehen wollte Hay aber am Telefon nicht. Man wolle andere Wege der Kommunikation suchen. Ein solcher Weg wäre eine Erklärung, aus der hervorgeht, dass man sich eine andere Anwaltskanzlei nimmt und Baade in Ruhe lässt.“

Olaf Kolbrück macht auf einen PR- Kollateralschaden aufmerksam. Er fragt: „Und dann wäre da noch die Frage. Was sagen eigentlich Eintracht Frankfurt-Fans dazu? Jako ist dort Ausrüster.“

Passend dazu zitiert das Eintracht-Fan-Blog Blog-g.de aus einer Pressemitteilung des Clubs aus dem Dezember 2006: “Wir sind sehr froh, auch in Zukunft auf einen derart verlässlichen und engagierten Partner wie JAKO bauen zu können und hoffen, die Erfolgsgeschichte der letzten vier Jahre gemeinsam weiter schreiben zu können.”

Das Blog Kommentiert: „Als ‚verlässlicher Partner’ hat sich die Firma Jako nunmehr auch gegenüber den Blogger Frank Baade gezeigt.

Mai 24th, 2006 by Alexander Becker

Google Trends: Schnell Analyse Ihrer Reputation Das neue Google-Angebot Google-Trends vergleicht die Suchanfragen zu unterschiedlichen Suchbegriffen und bietet so ein kleines Tool für Kurz- und Schnell-Vergleiche. Überprüfen Sie z. B. Ihre Beliebtheit und somit auch Teile Ihrer Reputation ihrer Brands im Vergleich zur Konkurrenz. Natürlich ersetzt Goolge-Trends keine ausgereiften Monitoring- und Analyse-Lösungen wie Gridpatrol, aber für einen ersten Schnelltest lohnt Google-Trends. Gumia hat in seinem Blog das neue Tool zum Vergleich von Cafissimo, Tassimo, Senseo und Nespresso getestet. Das Ergebnis überzeugt.

April 13th, 2006 by Administrator

Neue Studie: 318 Boykottaufrufe gegen Mercedes und Volkswagen
Die neue Gridpatrol-Studie „Boykott deutscher Marken im arabischen Raum” ist fertig. Auftrag war, das Meinungsbild hinsichtlich deutscher Firmen im arabischen Sprachraum aufzuzeigen. Welche Firmen finden allgemein Erwähnung im arabischen Sprachraum? Welche Marken werden boykottiert? Mit Hilfe der Suchtechnologie Gridpatrol wurde ein Korpus mit relevantem Kontext von etwa 100.000 Dokumenten des öffentlich zugänglichen Internet durchsucht.
Eine grundsätzliche Systematisierung der Studie besteht in der Zuordnung der Firmen zu den Gruppierungen German Brands (= Auswahl namhafter deutscher Firmen), DAX- , SDAX- und MDAX-Unternehmen.
Als ein erstes Ergebnis sei jetzt schon verraten: Gegen Mercedes wurde 299 Mal zum Boykott aufgerufen und gegen Volkswagen gerade einmal 19 mal.
VW-Aufreger war dabei ein Werbespot, der die religiösen Gefühle der islamischen Welt verletzt haben soll. Mercedes werden dagegen Investitionen in Israel vorgeworfen.