März 10th, 2011 by Alexander Becker
Traditions-Event: Bereits zum 13. Mal treffen sich Social Media-Experten, Web-Forscher und Marketer zur wissenschaftliche Fachkonferenz General Online Research (GOR). Vom 14. bis zum 16. März 2011 geht es in Düsseldorf um Themen rund um die Datenerhebung mit und über das Internet, aber auch um Datenschutz und Vertrauen in die Forschung.

Die zentralen Fragen lauten: Wie ist der Stand der aktuellen Online-Forschung? Welche neuen Entwicklungen gibt es, wie sieht es aktuell ganz praktisch in vielen Unternehmen in diesem Gebiet aus?
Die GOR beschäftigt sich vor allem mit zwei Punkten: „Online research covers a) all methods, instruments and theories that are dealing with the collection of data via online networks and b) effects of online applications and technologies on all levels of society.“
„Internationale Wissenschaftler stellen Ihre Arbeiten vor, die den Umgang mit Social Media aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven beleuchten“, beschreibt die AG Social Media, die Konferenz, an deren Programm-Planung die Arbeitsgemeinschaft in diesem Jahr tatkräftig mitarbeitete. „Hier werden die Rolle von Social Media in Marketing und Kommunikation besprochen, aber auch die Meinungsbildung über wissenschaftliche Themen, Social Media in der Politik, Beziehungen und Online Etiquette und die Untrennbarkeit von virtuellen Aktionen und realen Gefühlen.“
Veranstaltet wird das Event von der Deutschen Gesellschaft für Online-Forschung e.V. (DGOF) sowie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Höhepunkte der Konferenz sind die Keynotes von George Terhanian („The Future of Online Market Research“) und Joe Walther („Social Media, Relationship Theories, and Civil Society“) sowie die Abschluss-Diskussion „From Hype to Game Changer – Does Social Media turn the Research World upside-down?“ und das E-Commerce Panal mit Sabine Menzel von Henkel.
Das besondere an der Veranstaltung ist, dass in Düsseldorf die universitäre Forschung auf Unternehmens-Praktiker und theoretische Vordenker auf Studenten und Manager treffen.
Dezember 8th, 2009 by Sabrina Panknin
Zu Weihnachten ist es doch jedes Jahr das Gleiche: Eine Menge Geschenke müssen besorgt werden, doch man findet keine Zeit dafür. Bestenfalls hat man die Geschenke bereits im Kopf, aber immer noch keine Zeit und wenn man ehrlich ist, auch keine besonders große Lust, sich in den Weihnachtswahnsinn am Samstag Nachmittag zu stürzen. Da wundern die Ergebnisse der repräsentativen Studie der Ebay Advertising Group gemeinsam mit Spring Research nicht. Die Studie ermittelte, dass der e-Commerce massiv weiter wächst: 78% der Deutschen kaufen mehr im Netz als vor 6 Monaten.
Online zu sein, und auch dort zu kaufen, wirkt sich auf alle Bereiche unseres Lebens aus, nicht nur zu besonderen Anlässen. Es ist stressfreier, spart Zeit, es gibt oft eine viel größere Produktauswahl, es ist einfach und bequem und auf der Couch sucht es sich sowieso immer besser als im Laden:

Zwar geht es in der Studie „Online-Shopping-Boom zu Weihnachten“ (The e-Buyer’s mind) nicht direkt um den Einfluss von Social Media, allerdings zeigt die Entwicklung im e-Commerce die Richtung für ein Engagement im Web 2.0.
Der User bewegt sich im Netz und stellt sich einer großen Auswahl an Produkten, viel größer als er es in jeder Einkaufspassage haben könnte. Der Kaufentscheidungsprozess ist nun durchdachter und abgewogener (man hat Zeit), und durch den Überfluss an Produkten und Marken (diesen Umstand haben wir auch beim Offline shoppen), entscheidet sich der Konsument wahrscheinlich für das Produkt, das ihm entweder empfohlen wird oder für das, was er besonders gut kennt, mit dem er sich auch ein Stück weit identifizieren kann. Da der Konsument sich immer mehr und länger im Netz aufhält, online lebt und am Web 2.0 teilnimmt, ist somit eine Präsenz der Unternehmen in Social Media unumgänglich.
Nachtrag: In den USA werden bereits 28% der Nutzer von Social Media bei ihren Weihnachtseinkäufen beinflusst. Näheres bei mokono.



