Oktober 25th, 2011 by Daniel Müller

Letzte Woche haben wir einen kurzen, ironischen Artikel zum Thema Social Media Marketing veröffentlicht. Wir hatten die gängigsten 10 höchst zweifelhaften Thesen zusammengestellt, die leider immer noch viele Unternehmen davon abhalten, ihr Potenzial in Social Media frei zu entfalten.

In einer kompakten Artikel-Serie möchten wir euch in den nächsten Wochen mit Fakten beliefern, die die 10 irrtümlichen Annahmen stichhaltig und einleuchtend in den Schatten stellen:

Wir beginnen mit dieser These:

1. Facebook? Ich muss doch nicht so ein „junge Leute“ Ding mitmachen. Das ist doch eh nur Spaß, was dort passiert. Kein Business!

Mehr als die Hälfte der knapp 24 Millionen Facebook-User aus der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) sind bereits über 25 Jahre alt. Dies belegt eine monatsaktuelle Statistik von Thomas Hutter, der mit http://www.thomashutter.com/ eine sehr spannende Seite rund um Social Media und Facebook Marketing betreibt.

Dass auf Facebook kein Business gemacht wird, entspricht offensichtlich nicht der Realität. Auf der Plattform werden täglich neue Kunden gewonnen, Produkte vermarktet und verbessert sowie Umsätze generiert. Mittlerweile gibt es zu jeder zweiten Marke eine Facebook-Fanpage. Dies geht u. a. aus der Studie “Trendreport Juli 2011: Facebook, Marken & TV in Deutschland” hervor.

Alles in allem: Facebook Marketing lohnt sich!

Wenn auch Sie Interesse haben, in Social Media Fans zu Kunden zu machen, wenden Sie sich bitte an unseren Head of Marketing, Marc Thomalla (http://marc.ethority.de)

September 15th, 2011 by Alexander Becker

Eine neue Untersuchung von Chadwick Martin Bailey analysiert, wie Facebook-Fans einer Marke wirklich ticken.

Die Amerikaner befragten 1.491 Personen über 18 Jahre. Leider bezieht sich die Studie nur auf die USA. Heißt: Die Ergebnisse lassen sich nicht komplett auf Deutschland übertragen.

Die neun wichtigsten Ergebnisse:

1. 52 Prozent aller Befragten verbrachten pro Woche mehr als eine Stunde bei Facebook
2. Im Vergleich zu anderen Sozialen Netzwerken interagieren die Nutzer mit Marken bei Facebook wesentlich häufiger, als bei anderen Networks. Facbook kommt auf einen Wert von 34 Prozent und Twitter dagegen nur auf 4 Prozent
3. 78 Prozent aller Nutzer, die Freunde von einer Marke bei Facebook werden, befreunden sich insgesamt mit weniger als zehn Brands. Das heißt: das Engagement scheint real zu sein
4. 58 Prozent befreunden sich mit einer Marke, weil sie Kunde von ihr sind
5. 77 Prozent aller Fans einer Marke lesen auch deren Postings
6. 76 aller Marken-Fans haben noch nie eine Marke entfreundet
7. 56 Prozent aller Marken-Fans empfehlen eher eine Marke an ihren realen Freundeskreis weiter, nachdem sie bei Facebook auch ein virtueller Freund der Marke geworden sind
8. 45 Prozent der Facebook-Zeit verbringen die Nutzer im Newsfeed
9. 69 Prozent wollen von bestimmten Marken mehr hören bzw. lesen als von anderen

Hier eine Präsentation mit den wichtigsten Ergebnissen der Untersuchung:

September 7th, 2011 by Alexander Becker

Infografiken sind der tollste Web- und Blog-Trend der vergangen Jahre. Es ist eine wahre Freude, wie einfach sich komplizierte Sachverhalte darstellen lassen, Web-Trends aufgeschlüsselt oder Erklärstücke via Kuchen-, Tabellen- oder Säulen-Grafiken darstellen lassen. Eine neue wunderbare Infografik kommt jetzt vom Openforum.com. Guy Kawasaki beantwortet die Frage: Welches Netzwerk ist für mich das richtige?

Welches soziale Netzwerk passt zu mir?

August 26th, 2011 by Alexander Becker

Auch wenn viele Firmen nicht gerne darüber sprechen: Für die Werbewirtschaft, Marketing-Experten, Marktforscher und Analysten wäre es einfacher, wenn es im Web einen Klarnamenzwang gäbe, wie ihn Google+ und Facebook gerade durchsetzen wollen.

Die Unternehmen könnten ihre Werbung besser aussteuern und viele Datensätze ließen sich dann noch genauer matchen. Das ist Marketing-Sicht, die für die meisten Datenschützer sicherlich eine Horrorvision ist. Jenseits des Targetings und der Nutzer-Analyse gibt es jedoch noch weitere gute Gründe, die für oder gegen Anonymität im Web sprechen. Namesake hat sich die Mühe gemacht die Vor- und Nachteile in einer wunderbaren Grafik darzustellen.
Vor  und Nachteile des Klarnamenzwangs

August 24th, 2011 by Alexander Becker

Klingt paradox, ist aber so: Obwohl Twitter neben Facebook das wichtigste Social Media-Tool ist, über das eine Vielzahl an interessanten und relevaten Web-Gesprächen geführt werden, ist es noch immer sehr schwer, den Traffic, der über den Zwitscher-Dienst auf die Seiten von Unternehmen, Medien oder Web-Shops fließt, zu messen.

Der Grund: Viele Nutzer des Microbloggindienstes zwitschern nicht über das Web-Frontend, sondern nutzen einen der unzähligen Clients und Mobil-Angebote, die es für Twitter gibt. Die Folge: In den Referrer-Stats der meisten Traffic-Analyse-Tools finden sich eine Vielzahl von Hinweisen, wo ein Nutzer herkommt, doch die Gesamtzahl aller Besucher via 140-Zeichen-Nachricht lassen kaum exakt bestimmen.

Für Webmaster ist dies besonders ärgerlich, weil sich im Gegenzug sehr genau sagen lässt, wie viele Besucher von Facebook den Weg auf ein Netzangebot gefunden haben.

Das soll jetzt aber besser werden, denn Twitter wertet nun seinen eigenen URL-Kürzer t.co auf. Ab sofort werden alle Links in Tweets und Direktnachrichten, wenn diese länger als 20 Zeichen sind, automatisch gekürzt. Das verbessert das Monitoring und sorgt zudem noch für einen verbesserten Schutz vor schadhafte Seiten, Phishing und Spam.

“Twitters t.co macht damit auch gleichzeitig den statistischen Fähigkeiten einiger URL-Verkürzer Konkurrenz”, analysiert t3n. “So kann der Traffic von Twitter jetzt mit Google Analytics sehr gut ausgewertet werden. Im Prinzip lässt sich sogar jeder einzelne Tweet mit einem Link auf die eigene Website analysieren, um neue Erkenntnisse über das Verhalten der Follower oder zum Aufbau eines erfolgreichen Tweets gewinnen.”

“Gleichzeitig verfestigt Twitter mit dem Schritt allerdings auch seinen zentralisierten Charakter”, schreibt Martin Weigert für Netzwertig. “ Bisher existierte für den Service keine automatisierte Möglichkeit, einzelne Links zu blockieren. Mit t.co kann dies zumindest in der Theorie nicht mehr ausgeschlossen werden.”

Die anderen URL-Verkürzer funktionieren auf jeden Fall auch weiterhin.

August 22nd, 2011 by Marc Thomalla

Facebook Like Button und das DatenschutzgesetzEin kleiner Button, der in zugegeben enorm vielen Webseiten eingebunden wurde, sorgt im Moment für Furore im Web. Facebook’s “Gefällt mir” – Button verstößt nach Ansicht des ULD gegen die deutschen Datenschutzbestimmungen. Und im Prinzip hat Thilo Weichert, Landesdatenschützer Schleswig-Holsteins, damit auch recht. Ich möchte einmal von meedia.de zitieren:

Das Problem liegt darin, dass an Facebook auch Daten von Menschen übertragen werden, die nichts mit Facebook zu tun haben. Letztlich werden die IP-Adressen sämtlicher Besucher einer Seite, auf der der Like-Button eingebunden ist, an Facebook übertragen. Von denen hat in der Regel kaum jemand den Datenschutzbestimmungen zugestimmt.

Und genau das ist der Knackpunkt. Das ULD hat dort angesetzt, wo Facebook am verwundbarsten ist. Und ich gehe stark davon aus, dass das ULD seine doch recht harte Linie durchziehen und ab Ende September Seitenbetreiber abmahnen wird, die den Button in unveränderter Form weiterhin online haben. Ob die Personaldichte des ULD ausreicht, alle Seitenbetreiber abzumahnen sei dahingestellt – wenn sich der Bund dem Vorstoß des ULD anschließt, könnte das in der Tat flächendeckende Konsequenzen mit sich bringen.

Man merkt aber anhand der geplanten Abläufe, dass das Datenschutzgesetz noch nicht im Web 2.0 angekommen ist. Fast jede Webseite bindet irgendwelche Plugins oder Scripte ein; das Nutzen dieser Dienste wäre dem ULD nach dann rechtswidrig, wenn Daten übertragen werden. Auch Google Analytics musste sich in der Vergangenheit mit diesem Thema auseinander setzen und letzten Endes ihre Technik datenschutzkonform anpassen.

Abhilfe wäre, den “Gefällt-mir” Button als Grafik ohne Funktion einzubinden und erst nach einem Klick auf das “image” dann eine “Like”-Funktion auszuführen. In meinen Augen hässlich, aber Stand heute die einzige Option, 50.000 Euro mehr in der Kasse zu haben.

Facebook Like Button und das Datenschutzgesetz

Meine persönliche Meinung: Das ULD hat recht, auch wenn der bisherige Ablauf etwas rabiat ist. Ich bin eher daten-offen (das sollten einige wissen), aber irgendwo ist eine Grenze erreicht. Automatisiertes Übertragen von Daten, die nicht einmal von Facebook-Nutzern sind, muss nicht sein. Ich hoffe, dass Facebook hier rechtzeitig gegenlenken und die Technik dahingehend anpassen wird, dass wir alle weiterhin “liken” dürfen, ohne die Angst im Nacken zu spüren, gleich einen Oberklasse-Wagen finanziert zu haben.

Und wer uns mag, klickt uns: ethority bei Facebook >>

PS: Die Webseite des ULD

Juli 27th, 2011 by Alexander Becker

In Sachen Social Networks scheinen alle nur noch von Google+ zu reden. Dabei spielt die Musik eigentlich noch immer bei Facebook. Über keine andere Plattform können Unternehmen so viele Kunden und Konsumente erreichen wie über das US-Network.

Damit Firmen und Marken auch hierzulande noch besser die Möglichkeiten von Facebook nutzen, haben die US-Amerikaner ihren Leitfaden „Facebook für Unternehmen“ jetzt auch in Deutschland gestartet. Das Angebot erinnert stark an den bereits existierenden Service „Facebook für Journalisten“.

Neuer Leitfaden: Facebook für Unternehmen

Das frische Unternehmens-Angebot ist in vier Unterkategorien unterteilt. Diese sind:

- Seiten. „Erstelle einen Ort für deine Fans, an dem sie miteinander interagieren können, lerne potenzielle Kunden kennen und baue eine Gemeinschaft auf“, heißt es auf der Page. In vier Schritten wird erklärt, wie und mit welcher Strategie Unternehmen an die Planung und die Steuerung ihrer Facebook-Seite herangehen sollen. Die Texte in diesem Bereich sind allerdings auf Englisch.

- Werbeanzeigen. „Erreiche mit Facebook-Werbeanzeigen genau deine Zielgruppe. Du kannst diese nach Alter, Ort, Interessen und mehr auswählen“, erklärt das Angebot. Hinter dem folgenden Link liefert Facebook dann eine genaue Erklärung, wie Companys am effektivsten selbst auf der Plattform werben können und welche Ziele sich damit erreichen lassen. Auch diese Texte sind wieder in Englisch.

- Gesponserte Meldungen. „Mit geponserten Meldungen kannst du dir die Empfehlungen zwischen Freunden auf natürliche Weise zunutze machen und verstärken.“ Dieses Thema ist hierzulande noch recht unterentwickelt und birgt sicherlich noch einige Potentiale für Unternehmen, die ihre Facebook-Aktivitäten erfolgreich steigern wollen. Wie bereits bei den ersten zwei Punkten, stehen hinter dem kurzen deutschen Erklär-Texten immer eine englische Step-by-Step-Anleitung.

- Plattform. „Verwandle mithilfe von Plug-ins und benutzerdefinierten Anwendungen deine Webseite in eine soziale Webseite.“
Das Gesamt-Angebot ist so aufgebaut, dass tatsächlich auch echte Facebook-Profis noch interessante Anregungen finden. Allerdings ist der Start der deutschen Seite eine kleine Mogelpackung. Denn außer den Überschriften und den kurzen Anreißertexten sind die gesamten Inhalte in Englisch. Aber wie gesagt, dass Ändert nicht an ihrer Qualität.

Der neue Leitfaden „Facebook für Unternehmen“ ist ein prima Start für Unternehmen, die das Network noch nicht für sich entdeckt haben. Für den Rest sind die Inhalte mehr eine Checkliste um mögliche Versäumnisse zu finden und zu beheben.

Juli 13th, 2011 by Alexander Becker

Der Text ist nicht gerade politisch korrekt, dafür gibt es aktuell wohl kaum ein Schaubild, das schneller und besser erklärt wo die Stärken der einzelnen Social-Media-Plattformen liegen.

Schaubild: die Unterschiede der einzelnen Social Media Plattformen

Bis auf Quora dürften alle oben genannte Plattformen bestens bekannt sein. Quora befindet sich gerade noch in der Closed-Beta-Phase und bezeichnet sich selbst als „a continually improving collection of questions and answers created, edited, and organized by everyone who uses it.“ Klingt spannend.

Juni 28th, 2011 by Alexander Becker

Ob für Twitter oder Facebook: Fast so wichtig wie der Inhalt eines Postings ist der richtige Zeitpunkt. Es macht kaum einen Sinn eine noch so gute Geschichte, einen Linktipp oder ein Statement dann via Microblogging-Dienst oder Social Network abzusetzten, wenn kaum einer der anvisierten Zielgruppe das Posting mitbekommt.

Sowohl für Twittter wie auch für Facebook gibt es mittlerweile recht gutes statistisches Material für den richtigen Veröffentlichungs-Zeitpunkt. Für das US-Network hat Kissmetrics gerade das Like-Verhalten der Facebook-Nutzer untersucht. Demnach sollte man lediglich 0,5 Posts pro Tag veröffentlichen, um die möglichst höchste Anzahl an Likes pro Posting zu erzielen.

Weitere Resultate: Der ideale Zeitpunkt für ein Posting ist um die Mittagszeit und am besten reagieren die Nutzer offenbar samstags.

Für Twitter ist es weit schwerer solche absoluten Aussagen zu treffen. Allerdings gibt es für den Microblogging-Dienst ein höchst praktisches Tool, dass die beste Posting-Zeit individuell ermittelt. So kann das Tool Tweriod berechnen, wann die eigenen Twitter-Follower am aktivsten sind. Damit lassen sich wiederum einfache Rückschlüsse anstellen, wann die beste Zeit für eigene Postings ist. Es gilt die Regel: Je mehr Follower gerade aktiv sind, desto höher ist die Wahrscheinlickeit, dass die eigenen Nachrichten gelesen und weiterverbreitet werden.

Robert Basic testete das Tweriod bereits und schreibt über das Angebot: “Wozu man das brauchen kann? Einmal aus Spaß an statistischen Spielereien. Und zum anderen zur Veröffentlichung von Tweets, um möglichst viele “wache” Follower zu erreichen. Tweets zeigen eine ziemlich kurze Halbwertszeit auf, viele sind schon nach 1 Stunde vergessen, im gesamten Twitter-Strom von 150 Mio Tweets pro Tag.”

Juni 21st, 2011 by Alexander Becker

Wenn es schnell und dreckig gehen soll, nutzen die Facebook-Mitarbeiter selbst die Statistiken von Socialbakers.com. Das verriet zumindest die Sprecherin von Facebook-Deutschland bei einer kleinen Presse-Schulung in Hamburg.

Hinter dem etwas verwirrenden Namen Socialbakers verbirgt sich die wohl beste konstenlose Datenbank für Facebook-Statistiken. Markenexperten, ambitionierte Laien und Marketing-Fachleute finden auf der Plattform jede Menge Daten rund um das größte Social Network der Welt.

In der Selbstbeschreibung heißt es: „Socialbakers.com is one of the biggest Facebook statistics portals in the world, covering a wide range of Facebook statistics. We specialize in Facebook statistics for: Facebook in different countries, Facebook pages, Facebook applications, Developers on the Facebook platform, as well as Facebook advertising prices.“

Es sei angemerkt, dass Socialbakers.com für einen schnellen Überblick sorgen kann. Ein professionelles Monitoring, wie wir es mit dem gridmaster anbieten, kann nicht von dem US-Angebot ersetzt werden. Socialbakers.com ist allerdings eine tolle Ergänzung.

Juni 19th, 2011 by Alexander Becker

Was soll man mehr loben: Die praktische Idee oder kreative im höchsten Maße virale Idee? Für die Blogpiloten ist es „das beste Viral des Jahres 2011“ und die Chancen stehen gut, dass die Berliner recht behalten werden.

Das Konzept und die Umsetzung von Diesels Excellbook ist schlicht großartig. Excellbook ist eine App für den PC oder Mac, der Facebook aussehen lässt, wie eine Excelseite. Heißt: Im Büro lässt sich so nach Herzenslust Facebooken, weil alle Kollegen denken, man wäre mit Excel beschäftigt.

Angenehmer Nebeneffekt. Die Excel-Version des Social Networks hat den Charme eines C-64er Programms aus den 80er Jahre.

Juni 8th, 2011 by Alexander Becker

Facebook-Intelligence: Eine interessante Untersuchung über das Verhalten von Marken-Fans bei Facebook liefert Webtrends.com. Die US-Analyse-Experten haben festgestellt, dass ein Fan einer Unternehmenseite Facebook intensiver nutzt als ein Nicht-Fan irgendeiner Marke.

Faceookbiz fasste die Ergebnisse wie folgt zusammen:
- Fans einer Marke sind häufiger Facebook (+ 26 Prozent im Vergleich zu Nicht-Fans)
- Fans einer Marke haben mehr Freunde ( + 180)
- Fans einer Marke Klicken mehr Links an (5 Mal so viel)

Facebook Fans kaufen mehr Produkte von der Marke, die sie liken

Zudem sehr interessant: 84 Prozent aller Fans eines Unternehmens auf Facebook sind bereits bestehende Kunden und 36 Prozent sollen sogar mehr Produkte von der Marke kaufen, als davor.

Juni 3rd, 2011 by Nicole Schulze

Top Twitter-Links:

Neue Rekordzahlen für Facebook
Weltweit verzeichnet das soziale online Netzwerk momentan über 700 Millionen Nutzer. Auch in Deutschland konnte Facebook einen neuen Rekord aufstellen und die 20 Millionen Nutzer Marke knacken.
facebookbiz.de

Facebook lehnt Zusammenarbeit mit Google ab
Wie in dieser Woche bekannt wurde, lehnte Facebook die Zusammenarbeit mit Google ab. Der Suchmaschinendienst strebte eine Zusammenarbeit an, um unter anderem von der Fülle an persönlichen Informationen profitieren zu können.
thenextweb.com

Google startet den +1 Button
Ab sofort kann der +1 Button auf Internetseiten integriert werden. Momentan können die +1 Empfehlungen allerdings nur über die englische Suche auf google.com verwendet werden.
computerworld.ch

Highlights der Woche

Kachelmann-Urteil
Kurz nach dem Freispruch des Moderators Jörg Kachelmann überschlugen sich die Meldungen im Social Web. Eine Analyse der verschiedenen Meinungen im Web ergab: viel Zuspruch für Kachelmann, jedoch zahlreiche negative Äußerungen zu Alice Schwarzer.
ethority.de

Fundstück der Woche

Infografik: Hat Facebook einen Einfluss auf den Beziehungsstatus?
Im letzten Jahr veränderten mehr Nutzer ihren Status von „In einer Beziehung“ zu „Single“ als umgekehrt.
allfacebook.com

Facebook, Google +1, Kachelmann   Weekender KW22

Juni 1st, 2011 by Sten Franke

Für kurze Zeit sprach niemand mehr im deutschen Web über Ehec. Am gestrigen Dienstag gab es kurz nach neun  nur noch ein Thema: den Freispruch für Jörg Kachelmann. Nach über einem Jahr ist die Frage, ob der Wettermoderator seine ehemalige Lebensgefährtin vergewaltigt hat, noch immer nicht beantwortet. Klar ist aber: die Beweise belegen dies nicht, also heißt es „im Zweifel für den Angeklagten“.

Studie: So redet das Social Web über das Kachelmann Urteil

Die meisten Prozess-Beobachter der klassischen Mainstream-Medien kommentierten das Urteil des Landgerichts Mannheim mit einer gewissen Befriedigung. Sie begrüßten den Richterspruch und hielten ihn für richtig. Das sahen die Zuschauer von n-tv genauso. In einer ersten Umfrage, eine Stunde nach Verkündung des Freispruchs, hielten 83 Prozent die Entscheidung für richtig.

Aber wie reagierte das Social Web? Ethority analysierte mit seinem Social Media Monitoring Tool „gridmaster“ das Gesprächsaufkommen. Das Ergebnis lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Das Web begrüßt den Freispruch von Kachelmann und Alice Schwarzer nervt.

Bei einem ersten Blick auf die Ergebnisse zeigt sich, dass aufgeschlüsselt nach Tonalität nur 14 Prozent aller Facebook- und Foren-Nutzer, Twitterer und Blogger positiv über den Kachelmann-Komplex sprechen. 66 Prozent sprechen in einem neutralen Ton und 20 Prozent äußern sich negativ. Die Personen, die sich ablehnend zu Wort melden, regen sich allerdings weniger über den Angeklagten auf, als vielmehr über Alice Schwarzer, die für die Bild die Verhandlungen beobachtete und sich bis zum Prozess-Schluss weniger mit der juristischen, sondern vielmehr mit der moralischen Schuldfrage beschäftigte.

Eine weitere Erkenntnis der Kurzstudie ist, dass der Fall Kachelmann bei Twitter mit 2513 zwar den größten Buzz erzeugte, die Reichweite mit 238.950 Kontakten aber hinter Facebook mit 276.012 anstehen musste. Der Facebook-Buzz lag bei 1259. Die mit Abstand höchste Reichweite erzielten allerdings die Blogs mit 301.007 Kontakten. Dagegen lag das Buzzvolumen in der Blogosphäre bei nur 1330.

Eine Analyse der am häufigsten verwendeten Wörter zeigt, dass neben den erwarteten Begriffen wie „Kachelmann“, „Mannheim“ oder „Prozess“ auch eine erstaunliche Häufung des Wortes „Verständnis“ zu finden ist.

Ob das Verständnis allerdings so weit reicht, dass der Meteorologe auch bald wieder als Wettermoderator im TV arbeiten kann, bleibt abzuwarten. Unsere Analyse zeigt allerdings, dass das Social Web relativ wenige Ressentiments gegen den Schweizer hegt. Für den Wiederaufbau der eigenen Reputation ist dies eine solide Ausgangsposition.

Mai 27th, 2011 by Ina Croissier

Top Twitter-Links:

Facebook bald mit Musikdienst

Neuigkeiten bei Facebook! Das soziale Online-Netzwerk setzt immer mehr auf den Unterhaltungsfaktor. Offenbar Planung: ein Musikdienst in Zusammenarbeit mit Spotify, bei dem die User alleine oder gemeinsam mit Freunden online Musik hören können. Leider, wird der Dienst in Deutschland zunächst nicht verfügbar sein.

heise.de

Wikipedia will sich als Weltkulturerbe anerkennen lassen

Wikimedia hat jetzt eine Online-Petition gestartet, in der alle, die das Vorhaben unterstützen ihre Unterschrift leisten können. Ob die Aktion erfolgt hat, bleibt fraglich.

t3n.de

Zuckerberg plant Abschaffung der Altergrenze bei Facebook

Wie in dieser Woche bekannt wurde, plant Marc Zuckerberg die Altersgrenze bei Facebook abzuschaffen. Somit könnten sich dann auch Kinder unter 13 Jahren bei Facebook registrieren.

kress.de

Highlights der Woche

Die Top-Themen der Woche: Aschewolke und EHEC-Erreger

Auf Twitter überschlugen sich die Meldungen zur aktuellen Lage der Aschewolke und zu neuen Informationen zum EHEC Erreger. welt.de richtete sogar Live-Ticker zu den beiden Themen ein, um auf die neusten Ereignisse zu verweisen.

welt.de – Aschewolke

welt.de – EHEC Erreger

Fundstück der Woche

Infografik: Social Media in Asien

Auf einen Blick: Beliebtheit von Blogs, sozialen Netzwerken, Video- und Fotoplattformen in Asien. (Zum Zoomen, Bild anklicken.)
thenextweb.de

Facebook, Wikipedia, EHEC   Weekender KW 21