März 12th, 2010 by Katja Gutzeit

Blogartikel der Woche

Beispiel FarmVille: Markenwerbung in Social Games

Markenwerbung in Social Games funktioniert wirklich. Ein klasse Beispiel bietet Bing, dessen Facebook-Fanpage aufgrund einer Content-Add bei FarmVille einen deutlichen Zuwachs an Fans bekam – und das binnen Stunden.

FarmVille, Facebook, Internetzensur, Google: Weekender KW 10

Top Twitterlinks

adage.com

adage.com zeigt uns 5 Gründe, warum Unternehmen Social Networks nicht blocken sollten.

thenextweb.com

Good! Ok. Bad!: Eine Social Landscape zum Ausdrucken.

reuters.com

Die Chancen und Risiken von Social Media: wie Reuters damit umgeht und welche Prinzipien sie für sich setzen, könnt ihr hier nachlesen.

Zitat der Woche

Das Zitat der Woche widme ich dem Welttag gegen Internetzensur. Dieser Tweet – nur einer von vielen – spricht für sich und bedarf keinerlei Worte, seht selbst:

FarmVille, Facebook, Internetzensur, Google: Weekender KW 10

Link der Woche

google.com

Einfach spielerisch: Reader Play als abgespeckte und wesentlich handlichere Version von Google Reader befindet sich zur Zeit noch in der Entwicklungsphase. Wer es ausprobieren möchte, schaut einfach unter diesem Link nach.

März 10th, 2010 by Daniel Leicher

der kampf um die position des nutzers

Ortsbasierte Statusnachrichten sind der neue Trend. Google stellt Buzz vor, Twitter experimentiert mit Ortsverknüpften Tweets. Mit Foursquare und Gowalla gibt es sogar eigene Netzwerke, bei denen es lediglich um das „Sagen wo man ist“ geht. Klar, dass dort in Zukunft auch das weltweit größte Social Network Facebook mitmischen will. Wie und ob überhaupt wusste man bis vor kurzem noch nicht.

Die New York Times hat nun jedoch etwas Licht ins dunkle gebracht. Laut der Zeitung soll auf der hauseigenen Entwicklermesse f8 ein neues Feature für die rund 100 Millionen mobilen Facebook Nutzer vorgestellt werden. Zum einen sollen die Facebook Nutzer selbst den Vorteil erlangen, dass sie schnell und einfach ihren Freunden sagen können wo sie gerade sind.
Über eine API sollen zusätzlich auch externe die Möglichkeit bekommen ihre eigenen Unternehmen durch zum Beispiel Suchanfragen wo der nächste Bäcker sei zu vermarkten.

Aber nicht nur bei Facebook gibt es gerade neue Gerüchte rund um Geolocation Features. Techcrunch berichtete gestern über ein neues Feature bei Twitter. Hier soll bei Tweets, die mit einer genauen Positionsangabe verschickt wurden, zusätzlich ein kleines Symbol erscheinen. Wenn man mit der Maus über dieses fährt wird man eine kleine Umgebungskarte zu dem Tweet angezeigt bekommen.

Ob Facebook und Twitter diese Features genau so einführen ist noch offen. Bleiben wir gespannt.

Februar 12th, 2010 by Katja Gutzeit

TOP 4 TWITTERLINKS

briansolis.com

Brain Solis zeigte diese Woche die Top 3 Social Networks in den wichtigsten Märkten für Social Networking.

mashable.com

Mashable widmete diesen Beitrag im Hinblick auf Google’s Initiative, das Web schneller zu machen, dem YouTube Speed Dashboard.

searchenginejournal.com

Wurde euch auch schon einmal der Zugang zu einem Account in einem Social Network gesperrt, ohne dass ihr auch nur ansatzweise vorgewarnt wurdet? In diesem Blogbeitrag werden 9 Dinge aufgezeigt, die ihr vorsorglich vermeiden solltet.

mashable.com

Facebook hat nicht nur die Grenze der 400 Mio. User insgesamt überschritten, sondern kann mittlerweile auch auf 100 Mio. User monatlich verweisen, die Facebook mobil nutzen.

SOCIAL MEDIA FUNDSTÜCK DER WOCHE

iphonemeter.com bietet eine iPhone-„Statistik“, mit der die geografische Verbreitung des iPhones sehr schön überschaubar wird.

Super Bowl, Google Buzz, Facebook, iPhone: Weekender 06

BLOGARTIKEL DER WOCHE

Werbung: Google, YouTube, Pepsi und der Super Bowl

Der Super Bowl ist das größte Sport-Ereignis der USA und hat sich im Laufe der Jahre zu eines der wichtigsten Werbe-Events entwickelt. Aber wer kann sich diese sündhaftteueren Werbeplätze tatsächlich leisten?

ethority.de

ZITAT DER WOCHE

Google Buzz war diese Woche in aller Munde. Einige User haben ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und es entstanden Wortspiele wie verbuzzelt, buzzteln, Buzzibär oder Buzzhaltestelle. Daher auch dieses Zitat:

Super Bowl, Google Buzz, Facebook, iPhone: Weekender 06

Februar 10th, 2010 by Alexander Becker

Ein weiterer Beweis, dass Social Networks längst in der ganz normalen Mainstream-Welt angekommen sind, liefert die Tatsache, dass die Klassiker der Offline-Pupertät längst auch über die modernen Online-Kanäle funktionieren.

Um gepflegt eine Party eskalieren zu lassen, brauchte es früher komplizierte Mundpropaganda- und Telefonketten, um genügend „Freunde“ zusammenzubekommen. Heute reicht ein Eintrag bei Facebook oder StudiVZ.

Ein aktuelles Beispiel liefert heute die „Rheinische Post“: „Eigentlich wollte eine 15-Jährige in der 1385-Einwohner-Gemeinde Nübel im Kreis Schleswig-Flensburg nur zehn Freunde zu einem “Sit-In” in ihr Elternhaus einladen. Die Gelegenheit schien günstig, waren ihre Eltern doch im Urlaub. Die Einladung in die “sturmfreie Bude”, die das Mädchen auf die Internet-Plattformen “Facebook” und “SchülerVZ” stellte, lasen auch andere. Statt der erwarteten zehn Gäste kamen etwa 80, von denen die 15-Jährige mehr als die Hälfte nicht kannte.“

Die Folge: „Die Feier geriet außer Kontrolle. Die Gäste plünderten die im Haus vorhandenen Vorräte – Speisen und Getränke. Sowohl Nachbarn als auch die 15-Jährige alarmierten die Polizei. Den Streifenbeamten bot sich ein chaotisches Bild. Der Fußboden des Untergeschosses war übersät mit zerbrochenen Flaschen, die Teppiche ruiniert, die Tapeten mit Bierspritzern übersät.“

Was lernen wir daraus? Platziert man die richtige Botschaft an der passende Stelle in einem Social Network, entsteht ein kaum mehr zu stoppender viraler Schneeball-Effekt. Ein Marketer kann also nicht oft genug an die 15-Jährige aus Nübel denken.

Dezember 4th, 2009 by Susanne Zornow

TOP 4 TWITTERLINKS

1.    Ein paar Zahlen zu Social Media

www.blogaboutjob.de

Thorsten zur Jacobsmühlen wirft einen Blick auf die Unique Visitors und die Geschlechterverteilung bekannter Social Media Kanäle: Twitter, Facebook, LinkedIn, Xing, Wer-Kennt-Wen und StudiVZ.

2.    Was bringen eigentlich die Unternehmensprofile von XING

www.futureofwebstrategy.com

Eine Rezension des neuen Xing-Angebotes von Sebastian Küpers. Seine Vorschläge zur Verbesserung: Interaktionsmöglichkeiten, Individuelle Seiten, Open Social Applikationen.

3.    Ein kritischer Blick aus US-amerikanischer Sicht auf “gekaufte Freunde” in Social Networks

www.readwriteweb.com

Sarah Perez über professionelles Freunde-Kaufen.

4.    Studie: männliches und weibliches Verhalten in Social Networks

www.royal.pingdom.com

Noch mehr Geschlechterstudien in Social Media: Eine Ministudie zur Verteilung von Frauen und Männern in neunzehn Social Networks: „The most female-dominated site? Bebo (66% female users), closely followed by MySpace and Classmates.com (64%).”

Der Blogartikel der Woche

Online Reputation auf dem SMCHH: Dr.Stefan Groß-Selbeck im Interview

www.ethority.de

Social-Media-Fundstück der Woche

Realtime-Hochzeit in Social Media:

Gefunden bei: www.mashable.com

Zitat der Woche:

„I actually thought to myself at one point ‘wow, when I go on vacation I’ll need to plan ahead so the fish don’t starve.`”

www.techcrunch.com

Michael Arrington über seinen Account bei FishVille – Erfahrungen zum Thema „Social Gaming Addiction“.

November 13th, 2009 by Susanne Zornow

TOP 4 TWITTERLINKS

1.    Die 50 meist genannten Marken auf Twitter

www.tweetedbrands.com

Die Top-Drei von heute: Twitter, Google und Facebook.

2.    Enterprise Twitter Use: 250% Growth in 6 Months

www.mashable.com

Palo Alto Networks stellen in ihrer Studie einen starken Anstieg der Nutzung von Social-Network-Applikationen an Arbeitsplätzen fest – Twitter steht dabei ganz oben. Hier geht´s zur Studie: Application Usage and Risk Report: Fall 2009

3.    Für den Sonntagsbrunch: 10 biggest Social Media Stories

www.mashable.com

Mashable fasst die Stories der (vor-)letzten Woche zusammen: Twitter Lists, Google Dashboard und die „Top Internet Memes 2009“.

4.    40 % der Leute sind auf Facebook mit Marken “befreundet”

www.readwriteweb.com

Die Studie zum Thema “Online Consumer Behaviour” von Razorfish ergab, dass 40% der Befragten auf Facebook mit Marken befreundet sind und 25% Marken auf Twitter followen.
Hier geht´s zur Studie: Digital Brands Experience Report

Und hier beschäftigt sich Alexander Becker mit dem Phänomen:

Der Blogartikel der Woche

Social Networks: Marken sammeln Fans bei Facebook, Twitter & Co.

www.ethority.de

Social-Media-Fundstück der Woche

Vier Jungs präsentieren ein Musikvideo- produziert ohne Budget, dafür komplett crowdgesurft: “I’ve Got Nothing”.

Song und Film entstanden im Rahmen des BBC-Projekts Chartjackers.

Gefunden bei: www.mashable.com

Zitat der Woche:

“Where we go from here no one knows, but so far it is pretty clear that this movement is making the world of media much less centralized, and much more people-driven. It is a different world: We are all broadcasters now and the new face of media, is you.“

www.mashable.com

Soren Gordhamer in seinem Aufsatz „How Twitter is Changing the Face of Media“.

Paul Carr weist am Beispiel der Twitter-News während Amoklaufs von Fort Hood auf einen kritischen Aspekt dieser Entwicklung hin:

“For all the sound and fury, citizen journalism once again did nothing but spread misinformation at a time when thousands people with family at the base would have been freaking out already, and breach the privacy of those who had been killed or wounded.”
www.techcrunch.com

Oktober 30th, 2009 by Susanne Zornow

TOP 4 TWITTERLINKS

1. The Google Story als Video

www.youtube.com

Die Google-Geschichte von 1995 bis 2009 in 2 Minuten

2. Something to think about: Social Media Friends, an Oxymoron?

www.personalbrandingblog.com

Nance Rosen über den Freundschaftsbegriff in Social Media: Connections, Friends und Followers

3. Facebook und MySpace verhandeln über gemeinsame Inhalte

www.internetworld.de

Die Nachricht machte diese Woche die Runde. Als mögliche gemeinsame Inhalte werden die Bereiche Musik und Video anvisiert.

4. Bei den Webevangelisten: Die Geschichte des Internets an einem Tag

www.webevangelisten.de

Noch einmal Web-Historie: in 24 Stunden vom ARPA-Net bis zur Pressekonferenz von Vodafone

Der Blogartikel der Woche

Schäuble, Merkel und die neue Web-Öffentlichkeit

Alexander Becker über Politikerpräsentationen in Social Media: kleine Peinlichkeiten und ihre Wirkung im Netz

www.ethority.de

Social-Media-Fundstück der Woche

Der Social Web Counter ist eine Flash-Anwendung von Gary Hayes, mit der er die Entwicklung des Social Web in Echtzeit darstellt

Gefunden bei: www.personalizemedia.com

Via: www.basicthinking.de

Zitat der Woche:

„However, privacy on the social Web is an oxymoron of sorts.“

www.briansolis.com

Brian Solis über gelöschte Twitter Feeds. Bis dato waren gelöschte Nachrichten weiterhin über Twitter Search auffindbar, diese Funktion wurde nun geändert: gelöscht ist gelöscht- zumindest bei Twitter.

Oktober 29th, 2009 by Nicole Pingel

In der Welt der Werbung und des Marketings findet schon seit Längerem ein Umbruch statt. Das Online Marketing im Allgemeinen boomt. Dabei fangen neue Strategien wie Mobile und Social Media Marketing kleinere Einbußen im Bereich des klassischen Online Marketings auf und zeigen den Weg für die Zukunft auf.

Einen Großteil des Werbe-Etats investieren viele Unternehmen allerdings immer noch in die traditionellen Werbeträger: Print, Fernsehen, Außenwerbung vielleicht sogar Radio. Die Angst in den Führungsetagen der Unternehmen vor den „neuen“ Werbeformen, fußt dabei oft auf einem fehlenden Verständnis für die Reichweite und Bedeutung der neuen Kanäle wie z.B. des Social Web.

Gary Hayes, unter anderem Vorstandsmitglied einer australischen Design-Firma, hat ein Tool entwickelt, mit dessen Hilfe jedem Skeptiker eindrucksvoll demonstriert werden kann, was für eine Eigendynamik die neuen Medien mittlerweile entwickelt haben: Den Social Web Counter.

via Basic Thinking Blog

Der Social Web Counter basiert auf einer langen Reihe von Daten aus den verschiedensten Studien und anderen Informationsquellen (genauere Infos zur Datengrundlage z.B. hier). Interessant sind dabei nicht nur die Angaben zum allgemeinen Nutzerverhalten im Internet (z.B. wie oft wird ein Video auf Youtube hochgeladen), sondern vor allem die Zahlen zur kommerziellen Nutzung des Internets durch Social Media Plattfomen und Unternehmen. Es ist durchaus beeindruckend auf dem Counter zu beobachten, dass Facebook innerhalb einer Sekunde mehrere Dollar allein durch seine „Facebook Gifts“ verdient. Bei den Gesamtwerbeeinahmen sieht es dementsprechend noch rosiger aus.

Zwar ist der Social Web Counter kaum mehr als eine Aggregation von Daten verpackt in eine technische und gestalterische „Spielerei“, aber in jedem Fall zeigt er eines ganz deutlich:

Es gibt sie, die Erlösmodelle im Internet – und sie sind sogar erfolgreich!

Oktober 8th, 2009 by Sabrina Panknin

Die Chicago Tribune veröffentlichte im Rahmen einer Kooperation mit Comscore die aktuellen US-amerikanischen Nutzerzahlen und Geschäftsmodelle von MySpace (64,2 Mio), Facebook (92,2 Mio) und Twitter (20,8 Mio). Auffällig dabei ist, dass nur Facebook sein ungebremstes Wachstum auf dem internationalen Markt fortsetzt, während Twitter und MySpace eher stagnieren.

US-Nutzerzahlen von Facebook, MySpace und Twitter

Oktober 2nd, 2009 by Sabrina Panknin

Nach einer kurzen dmexco-bedingten Pause an dieser Stelle nun wieder der Weekender:

TOP 4 TWITTERLINKS

1. Preview: “You can check out Google Wave right here”

www.lifehacker.com

Eine kommentierte Screenshot-Tour durch das lang ersehnte Google Wave.

2. Zwei-Klassen-Gesellschaft in Social Media: Facebook vs. Myspace

www.readwriteweb.com

Studien sollen erwiesen haben, dass Facebook-Nutzer allgemein finanziell besser gestellt sind als MySpace User. Und nicht nur das: Die Analysen geben auch Aufschluss darüber, in welchem Umfeld man lebt?!

3. Google Wave Preview

www.readwriteweb.com

RWW gibt einen Gesamtüberblick über Google Wave und berichtet über 100.000 Einladungen Google Wave vorab zu testen, was für viel Aufregung sorgt (z.B. bei Twitter)

4. Statistik: Business and Social Media

www.bizzia.com

Hier gibts graphisch aufbereitete Analysen zum Thema Social Media und der Nutzung im Business.

Der Blogartikel der Woche

Social Media Marketing & Erfolgsmessung von Social Media Kampagnen: Die Präsentation

Dieser Vortrag wurde von unserem Director Digital Strategy and Research Dr. Benedikt Köhler auf der dmexco 2009 gehalten. Aufgrund der hohen Nachfrage gibt es hier die gesamte Präsentation zum Anschauen:

www.ethority.de/weblog

Social-Media-Fundstück der Woche

Weekender KW 40

created on Many Eyes

Zitat der Woche:

„Es ist Deutschland hier“

www.youtube.com

Guido Westerwelle auf die Frage eines internationalen Journalisten, warum er auf eine auf Englisch gestellte Frage auf Deutsch antworten würde. Westerwelles Weigerung sorgte im Netz für Belustigung, ganz neu der Twitteraccount @westerwave , auf dem ein fiktiver Guido uns seine englischen Sprachkünste beweist.

September 30th, 2009 by Tobias Kärcher

The Coca-Cola Company bietet seit einigen Monaten eines der Leuchtturmprojekte überhaupt, wenn es darum geht, Social Media in Großunternehmen zu integrieren. Als eines der weltweit umsatzstärksten Unternehmen im Food-Sektor hat es Coca-Cola geschafft, sich auf diversen Kanälen ansprechend zu präsentieren. Die User danken es mit reger Beteiligung: Der offizielle Facebook-Account ist heute laut Inside Facebook mit über 3,7 Millionen Fans die insgesammt zwölftgrößte Facebook-Fanpage überhaupt. Im Corporate-Blog Coca-Cola Conversations bietet Phil Mooney, Archivar und Unternehmenshistoriker, Spannendes und Kurioses aus über hundert Jahren Konzerngeschichte.

Enjoy Coca Cola

Und auch die einzelnen Markenprofile auf Twitter, Flickr etc. können sich sehen lassen. Verantwortlich für diese Entwicklung zeichnet sich Michael Donnelly, der letzte Woche bei Advertising Age vorgestellt wurde. Er war es, der sich mit den privaten Initiatoren der Coca-Cola Fanpage zusammengesetzt hat, um mit ihnen ein gemeinsames Konzept zur Weiterführung des Facebook-Accounts zu entwickeln. Im Herbst 2008 gegründet, wuchs dieser unter der Leitung von Dusty Sorg und Michael Jedrzejewski schnell auf zweieinhalb Millionen User an. Doch auch der offizelle Einstieg des Unternehmens tat dem Erfolg keinen Abbruch – die 4-Millionen-Marke steht an, um geknackt zu werden.

Enjoy Coca Cola

Was macht Coca-Cola also richtig? Donnelly dazu:
“For years brands built [web] pages and expected people to come to them. Then you had Second Life and brands went out and built islands and expected people to come to them. Well, people don’t actually do that. Whatever they’re doing on the web, they’re not there to be hijacked and taken to wherever you want to take them.”

Wenn also User zum Mitmachen animiert werden sollen, ist dieses Grundkonzept in Social Media entscheidend. Engagement will hier auf freiwilliger Basis geschehen, frei von Zwang und Bevormundung. So bekommt der User letztendlich wirklich das Gefühl, an einer Commmunity selbst gestaltend mitwirken zu können. Dabei entwickelt sich der Spieltrieb und somit auch Lust, die nötige Kreativität zu entwickeln und zu investieren. Völlig umsonst ist das Mitmach-Netz nämlich nicht. Es kostet Zeit.

In diesem Sinne:

Enjoy Coca Cola

(Pics: Facebook, Coca-Cola)

September 9th, 2009 by Alexander Becker

Viele von uns behaupten schon lange, dass dem Social Gaming die Zukunft gehört. Doch belegen ließ sich diese Behauptung nur schwer – bis jetzt. Denn FarmVille aus der US-Spiele-Schmiede Zynga macht aus dieser Zukunfts-Theorie eine handfeste, gegenwärtige Erfolgsgeschichte.

Facebooks FarmVille: Eine der aktuell wohl größten Web Erfolgsgeschichten
Hitliste der am schnellsten wachsenden Facebook-Apps

Die Bauern-Simulation FarmVille ist die aktuell am schnellsten wachsende Facebook-App. Alleine innerhalb einer Woche fand das Spiel 4,21 Millionen neue Spieler. Seit Juni überzeugte das Game bereits über 37,7 Millionen Nutzer. Bereits in wenigen Tagen wird FarmVille demnach die magische 40 Millionen Nutzer-Grenze überschreiten.

Ziel des Spiels ist es, eine möglichst große und florierende Farm aufzubauen. Ab einen bestimmten Level kann man den eigenen Bauernhof jedoch nur noch vergrößern, wenn man acht Nachbarn hat. Das heißt: Jeder Spieler ist darauf angewiesen möglichst viele Facebook-Kontakte zum Mitspielen zu bewegen. Ein eingebauter viraler Effekt, der einer der beiden Hauptgründe für die unheimliche Erfolgsgeschichte ist. Der zweite Grund: Das ist einfach, aber nicht eintönig.

Facebooks FarmVille: Eine der aktuell wohl größten Web Erfolgsgeschichten
Das Wachstum der vergangenen 90 Tage

Ein weiterer Effekt, der sich höchst praktisch auf die Leistungsdaten des Games auswirkt ist, dass die Spieler mindestens einmal pro Tag auf ihrer Farm nach dem rechten sehen müssen. So generiert Zynga gigantische Klick- und Visitzahlen. Nach Berechnungen des Branchen-Blogs Insidesocialgames.com erreichte Zynga über Facebook im Juni 2009 über 40 Millionen Unique Users und 484 Millionen Page Impressions. Die daraus resultierenden Werbeeinnahmen beziffern die Experten alleine für Juni auf mehrere Millionen Dollar.

Bedenkt man jedoch, dass sich alleine die FarmVille-Zugriffszahlen seit Juni von sechs Millionen auf rund 40 Millionen Unique Visitors steigerten, lässt sich gut erahnen was für beeindruckende Umsätze Zynga mittlerweile einfahren müsste.

Im Windschatten von FarmVille konnte Zynga mit Mafia Wars sogar auch den zweiten Platz der Hitliste der am schnellsten Wachsenden Facebook-Apps belegen.

August 11th, 2009 by Nicole Pingel

Gestern, in den späten Abendstunden deutscher Zeit, ging die Nachricht durch die globalen Twitter Streams und Blogs wie ein Lauffeuer: Facebook kauft FriendFeed.

FriendFeed ist ein Echtzeit-Feed-Aggregator mit derzeit etwa einer Million registrierten Nutzern, der es ermöglicht jegliche Form von Social Media Content mit anderen Nutzern zu teilen und darüber in Echtzeit zu diskutieren. Obwohl das Online-Portal schon im Oktober 2007 gelaunched wurde, gelang der tatsächliche Durchbruch hierzulande allerdings erst in diesem Jahr, wahrscheinlich im Zuge des Starts der deutschen Version. In Folge der Integration einer Realtime Search Engine und anderer interessanter Funktionen erlangte es in den letzten Monaten in Deutschland eine immer größere Popularität. Mittlerweile wird in der Blogosphäre FriendFeed in einem Atemzug mit Twitter genannt, wenn es um den neuen Trend des Realtime Streaming geht.

Facebook wiederum war ursprünglich ein klassisches Social Network, dessen Bedeutung vordergründig darin bestand, den Mitgliedern der Community die Möglichkeit zu bieten, sich zu vernetzen und auszutauschen. Auf globaler Ebene ist Facebook heute mit 250 Millionen aktiven Nutzern eines der größten und einflussreichsten sozialen Netzwerke. Auffällig ist allerdings, dass das internationale Facebook Team rund um Gründer Mark Zuckerberg sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen will; zu groß ist die Angst, den nächsten großen Social-Media-Zug zu verpassen oder – noch beängstigender – unter die Räder einer anderen großen Social-Media-Plattform zu geraten.

Eine der einschneidensten Veränderungen, die in diesem Zusammenhang in jüngster Zeit von Facebook initiiert wurden, war wohl die Generalüberholung der Startseite. Auf dieser stehen seit dem Relaunch nicht mehr die Neuigkeiten aus dem Netzwerk im Mittelpunkt, sondern ein Live-Stream a lá Twitter, der vordergründig die Statusnachrichten der eigenen Freunde abbildet.

Diese offensichtliche Neuordnung der Prioritäten und nun auch die Übernahme von FriendFeed zeigt eines ganz deutlich: Facebook will nicht nur ein Social Network sein, sondern – wenn irgend möglich – an allen wichtigen Social-Media-Fronten mitkämpfen. Das Ziel: Sich zu der Plattform zu entwickeln, auf der die Nutzer alle Fäden ihrer Social-Media-Aktivitäten zusammenlaufen lassen. Zurzeit gibt es einige bedeutsame Trends im Bereich Social Media. Dazu gehören unter anderem Realtime Search, Streaming und die Aggregation von Informationen. Im Bereich Streaming soll die Übernahme von FriendFeed und dessen kompetenten Mitarbeitern zu Verbesserungen des bestehenden News Feed führen. Zudem folgte eine Neuerung im Bereich Search dem Kauf von FriendFeed auf dem Fuße, in dem Facebook kurz darauf den Start einer verbesserten Suchfunktion ankündigte, welche auch den persönlichen News Feed der Mitglieder integriert.

Ein Rundum-Schlag gegen Twitter und Co.? Sieht beinahe danach aus… ; )

April 15th, 2009 by David Nelles

Okay, die fehlende Bereitschaft einiger Kommunikatoren mit ihrer Zielgruppe auf Social Networks in den Dialog zu treten habe ich nun dargelegt. Jetzt ist es nur allzu fair, den Zögernden einige Regeln an die Hand zu geben wie Facebook für Marketer wirklich gut funktionieren kann. Bei meiner Recherche bin bei mashable auf eine wirklich sinnvolle Facebook Betriebsanleitung gestoßen. In Anlehnung daran: Die fünf Säulen einer erfolgreichen Facebook Fanpage.

Vernetzung

Vernetze deine Online-Auftritte. Nutze deine bestehende Netzpräsenz um deine Facebook Fanpage zusätzlich mit Leben zu füllen. Durch diese Strategie gehst du sicher, dass deine Zielgruppe, die sich schon auf den anderen Webauftritten tummelt, einen leichten Zugriff auf die Fanpage hat.

Kooperation

Nutze schon bestehende Fanpages für die eigenen Zwecke. Wieso eigentlich etwas neues machen, wenn bestehende Pages gut funktionieren. Suche Zusammenarbeit mit schon bestehenden Markenevangelisten. Bestes Beispiel dafür die aktuelle Kooperation zwischen Coca Cola und seinen Markenfans.

Informationen

Sei Ratgeber oder exklusiver Informationslieferant nicht nur für deine Anhänger. Gib auch anderen Nutzern Ratschläge, welche sie nur auf deiner Fanpage erhalten. Mit dieser Strategie steigert sich das Image der Marke auch außerhalb deiner Fangruppe. So steht Dell den FB Usern als Ratgeber für den Einsatz von Social Media in kleinen Unternehmen zur Seite.

Mehrwert

Steigere die Attraktivität deiner Fanpage durch mehrwertstiftende Sonderaktionen oder Gewinnspiele. So können Gewinnspiele, die das Userengagement anregen zu einem wirklichen Boost der jeweiligen Fanpage werden. Ein gutes Beispiel hierfür ist z.B. Adobe , Ben & Jerry´s oder der die amerikanische Antwort auf C&A Old Navy.

Relevanz

Suche nach deiner Zielgruppe. Nicht jede Fanpage einer Marke fängt zwangsläufig an zu fliegen, wenn man sich an die obigen Regeln hält. Für eine erfolgreiche Fanpage muss ein ordentliches Targeting durchgeführt werden. Nicht jede Marke wird eine so starke Fangemeinde finden wie Apple & Co. Daher sollte im Vorfeld einer Facebook Initiative immer eine Relevanzprüfung stehen.

Aus diesen fünf Säulen sollte sich daher folgende Strategie ergeben: Zu Beginn sollte ein ausführliches Targeting sicher stellen, dass die jeweilige Marke bzw. das Produkt zur Zielgruppe Facebook passt. Wurde dieser Prozess mit einem positiven Ergebnis beendet, ist es hilfreich zu überprüfen, ob es schon große Fanpages gibt, mit denen es sich lohnt zu kooperieren. Nach einer etwaigen Kooperation oder einer Eigeninitiative ist es besonders wichtig, die Fanpage mit den restlichen Webauftritten der Marke zu vernetzen, damit der schon vorhandene Traffic der bestehenden Internetauftritte auf die Fanpage weitergeleitet wird. Zu guter letzt hängt der Erfolg jeder branded community, sei es nun auf studiVZ, myspace oder Facebook immer von der Qualität des Contents ab. Der Inhalt einer solchen Community muss einen echten Mehrwert haben. Das können Gewinnspiele oder spezielle Angebote und Aktionen sein, die eine Usereinbindung in die Markenkommunikation steigern.

April 14th, 2009 by David Nelles

Am 8 April war es endlich soweit – Facebook macht die 200 Millionen voll. Mit diesen Zahlen stellt Facebook eindrucksvoll seine Führungsposition auf dem globalen Social Network Markt unter Beweis. Doch Wachstum ist nicht alles. Mindestens genauso wichtig ist es, dass dieser Netzwerkriese auch wirklich profitabel arbeitet. Zu diesem und anderen Themen gab Sheryl Sandberg, ihres Amtes COO bei Facebook, in einem Interview mit der Business Week einige interessante Einblicke.

Am Anfang aller Dinge muss natürlich die Frage nach dem Geschäftsmodell hinter dem Projekt Facebook gestellt werden. Sandberg findet hierfür klare Worte:

It’s a really simple answer, which is that our business is advertising. We’re not waiting to find our business. We found it, and it’s actually working very well. Marketers all over the world have to sell products and services, and they have to generate demand for those services.

Sandberg bringt es auf den Punkt. Das Businessmodell von Social Networks ist der Verkauf von Werbeformen, daran führt kein Weg vorbei. Sicherlich gibt es andere Erlösmethoden wie bezahlte Premiummitgliedschaften bei Nischennetzwerken wie xing und linkedin. Solche Bezahlmitgliedschaften werden aber sicherlich kein relevantes Erlössystem für die großen Netzwerke sein.
Doch wie profitabel ist das Businessmodell der Vermarktung von Werbeformen auf Facebook:

We’ve actually just confirmed that we expect to grow revenue 70% year-over-year in this year, obviously a very tough economic environment. We’ve been profitable on an [earnings before interest, taxes, depreciation, and amortization] basis for five consecutive quarters, and that’s ongoing. We’re on a very clear path to cash-flow profitability. So we have a business model, and our ad business is working, and working quite well.

Diese Äußerung hört sich vielversprechend an. Eines ist aber klar: Noch liegen die erzielten Ergebnisse klar hinter den Erwartungen der Netzwerkbetreiber. Social Networks sind eben noch nicht die erwarteten Goldminen.
Eigentlich verwunderlich, schließlich haben Social Networks weltweit schon längst die kritische Usermasse, die sie zu einem äußerst relevanten Werbekanal mache, überschritten. Auch das Mediennutzungsverhalten scheint für einen Erfolg von Werbung im Bereich von Social Networks zu sprechen. Doch Sandberg stellt richtigerweise fest:

…there is a real imbalance right now: Between something like 28% to 29% of people’s time is spent online, but only 8% to 10% of the dollars are spent online.

Man kann sich sicher sein, dass die Verantwortlichen in Unternehmen dieses Ungleichgewicht erkennen. Doch was hält die große Mehrheit von Marketern davon ab, das Potential der großen Netzwerke für ihre Zwecke zu nutzen. Der Grund liegt auf der Hand: Waren Marketer es über Jahrzehnte gewohnt, ihre Markenbotschaft in den Markt rein zu brüllen und den Erfolg ihrer Brüllerei durch Klicks & Co. zu bewerten, funktioniert diese Strategie in den vielversprechenden Social Networks nicht mehr. Im Bereich von Social Media muss sich der Werber darauf einstellen, dass der Kunde zurückbrüllt – eine völlig neue Erfahrung für klassisch geprägte Werber:

What we do is we enable connections. We enable people to connect with users and provide advertising in such a way that it’s not obtrusive at all… So we don’t have big banners across the site, nor do we have text-based ads that are really part of the search experience… There aren’t that many places where an advertiser can connect with users and do so as a part of their experience and as part of the sharing. We actually offer that ability.

Der Facebook COO hat vollkommen Recht, es gibt online nicht oft die Möglichkeit für die Kommunikationsverantwortlichen von Unternehmen mit ihrer Zielgruppe in einen direkten Kontakt zu treten. Nur Social Media gibt Marketern im digitalen Bereich diese Möglichkeit. Die dialogbasierten Werbeformen schreckt Marketer aber eher ab, anstatt das riesige Potential zu sehen. Daher werden die Chancen, welche Social Media bietet, momentan noch zu einem Bremsklotz für wirksame Werbung in den Social Networks. Paradox, aber leider führt die Möglichkeit eines offenen Dialogs mit dem Kunden immer noch zu einer deutlich spürbaren Zurückhaltung bei der werbenden Industrie.

Eine Zurückhaltung, die sich Unternehmen immer weniger leisten können. Ihr eigene Social Media Hemmung wird aber sicherlich nicht die Mediennutzung ihrer Kunden beeinflussen. Alle Zeichen stehen auf einen direkten Dialog zwischen Usern und Marke in Social Media. Schließlich ist es die Angst der Werbern vor dem Bereich Social Media, die dem nachhaltigen monetären Erfolg der Social Networks im Weg steht. Ein Umstand, der sich in naher Zukunft sicherlich ändern wird – da bin ich mir ganz sicher.

Das gesamte Interview mit Sheryl Sandberg gibt es hier zu sehen: