März 26th, 2009 by David Nelles

Welchen Effekt hat die aktuelle wirtschaftliche Situation eigentlich für die Entwicklung im Bereich Social Media Marketing. Jeremiah Oywang ging dieser Frage in seiner Studie für Forrester auf den Grund. Jeremiah befragte 140 Marketers, die in ihrem Unternehmen (< 250 Mitarbeiter) für den Bereich Social Media zuständig sind nach dem geplanten Budget für den Bereich der nutzergenerierten Medien für das Jahr 2009.

Social Media Marketing   ein Gewinner der Krise

Das Ergebnis scheint wohl im Allgemeinen zu überraschen, aber bestätigt absolut meine Einschätzung für diesen Bereich. So haben mehr als die Hälfte der Marketer mehr Budget eingeplant als im Vorjahr. Das Gros der Befragten gab an, dass ihr geplantes Budget sich für den Bereich Social Media unter der 100.000 $ Marke bewegt.
Auch wenn das Wachstum der Social Media Budgets im Bereich Marketing noch überschaubar ist, zeigt das Barometer auf ein aufkommendes Hochdruckgebiet für den Bereich Social Media. Diese Schönwetter-Tendenz kommt aber nicht wirklich überraschend. Jennifer Jones hat hierfür klare Gründe.

Well-designed social applications are effective. Social programs leverage the voice of the customer to get messages carried further than ad impressions. If your message resonates with consumers, their word-of-mouth is a more effective medium than any of the traditional media.


They’re cost-effective. Advertising campaigns often run into millions of dollars. But, Facebook pages and blogs are two examples of social programs that you can start for next to nothing. Even more sophisticated programs like a full-blown customer community typically don’t cost more than $50,000 to $300,000 to get going.


They motivate consumers in the middle of the funnel. Social applications like discussion forums are better than advertising at helping people in the consideration phase when they’re on the fence about purchasing. In a recession, improving consideration will be more cost-effective than blasting awareness messages at resistant consumers.

Kosteneffizienz ist in Zeiten knapper Kassen sicherlich das Zauberwort. Erreichen Marketer doch bei einem korrekten Einsatz der Social Media Tools die entsprechende Zielgruppe zielgenauer und kostengünstiger als durch die bloße Nutzung der klassischen Werbekanäle. Doch führt die Fortführung klassischer Werbeformate in Social Media nicht zum Ziel. Wie man mit der Zielgruppe im Bereich der nutzergenerierten Medien in Kontakt tritt, lasse ich an dieser Stelle Gary erklären:

Also sollten Marketer die Not zur Tugend machen. Die Zeit der teuren Vorträge über Einbahnstraßen Medien wie TV und Print läuft ab: sprecht mit euern Kunden. Der digitale Dialog mit der Zielgruppe geht weit über den bloßen Mehrwert für das Marketing hinaus. Die virtuellen Gespräche mit der Zielgruppe in den nutzergenerierten Medien nutzt auch im erheblichen Maße einer zeitgemäßen Marktforschung und optimiert in erheblichem Maße das CRM.
Der aktuelle globale wirtschaftliche Abschwung wird daher einen Katalysatoreffekt für den Einsatz von Social Media in und durch Unternehmen haben. Sicherlich, die Forrester Zahlen beziehen sich ausschließlich auf den US Markt, aber der Markt in Deutschland beginnt sich auch immer stärker zu öffnen. Auch hierzulande entdecken Unternehmen immer stärker die Relevanz der kollaborativen digitalen Medien. So zeigen Unternehmen wie zum Beispiel Otto, Siemens und Campina das Social Media ein Teil der Marketingmixes geworden ist und in Zukunft sicherlich zu einem festen Bestandteil der Klaviatur unternehmerischer Kommunikationsarten werden wird.

Juli 31st, 2008 by David Nelles

Das US-amerikanische Marktforschungsunternehmen Forrester kauft seinen Mitbewerber JupiterResearch für rund 28 Millionen Dollar auf. Die Marktforscher aus Cambridge Massachusetts wollen mit diesem Takeover ihren Bereich Marketing und Strategie weiter verstärken. Laut Inquisitr wird es durch die Übernahme zu keinerlei Kündigungen bei Jupiter kommen. Der Vorstandsvorsitzende von Forrester äußert sich zu dieser Transaktion wie folgt:

Uniting JupiterResearch and Forrester brings together the two leading research brands used by Marketing & Strategy executives…JupiterResearch enhances our existing role-based strategy and offerings to bring unprecedented value to Forrester’s Marketing & Strategy clients. We welcome JupiterResearch employees and clients to Forrester.

Mai 24th, 2006 by Administrator

Forrester Research und der Dachverband für Online-Händler Shoping.org sagen voraus, dass ca. 211 Milliarden Dollar im B-to-C Geschäft verdient werden. Dabei wurden professionelle Händler (inklusive der Auktionen von Powersellern), die an Endverbraucher verkaufen auf verkaufen – erhoben. Eine Verdoppelung in nur 3 Jahren. Nr. 1 im Ranking ist das Reisegeschäft (Wachstum von 17 Prozent auf 73 Milliarden Euro), gefolgt vom Handel mit Computer-Hardware und -Software (Wachstum von rund 17 Prozent bei 16,6 Milliarden Euro). Inzwischen findet etwa 7 Prozent des gesamten Einzelhandels über das Internet statt. Bis 2010, so Forrester, werde der Umsatz weltweit bei 329 Milliarden liegen. Für die nächsten fünf Jahre rechnen die Marktbeobachter mit einem soliden Wachstum von jährlich durchschnittlich 14 Prozent.

April 22nd, 2006 by Alexander Becker

Conoscopr erbringt in seinem Corporate Weblog den Beweis, dass die Firmenjournale für einen überzeugenden Return on Investment sorgen können. So berechnet Debbi Weil in ihrem Buch „The Corporate Blogging Book“ und Blog, dass die Forrester-Analystin Charlene Li über ihr Weblog Aufträge von über einer Million Dollar für das Beratungsunternehmen reinholte. Demgegenüber stehen Ausgaben für das Bloghosting von 180 Dollar gegenüber. Macht also einen Return on Investment von über 5000 Prozent.

April 8th, 2006 by Alexander Becker

Wer jetzt auf Podcasts setzt hat die Zukunft noch vor sich. Zu diesem Fazit kommt Charlene Lui vom Marktforschungsunternehmen Forrester. Nach ihrer neuesten Umfrage nutzt nur ein Prozent aller US-Online-Haushalte aktuell die Audio-Blogs. Der Clou ihrer Studie ist jedoch nicht die Tatsache, daß im Moment nur rund 700 000 US-Haushalte bei Podcasts ihre Ohrenspitzen, sondern dass die Marktforscher erwarten, daß die Zahl bis 2010 auf 12,3 Millionen wächst.
Das heißt: Ob für Profi-Pods, Corporate Pods oder Privat-Pods, jetzt ist der richtige Zeitpunkt so richtig durchzustarten.