Juni 11th, 2010 by Daniel Leicher
Bei der letzten Fußball WM gab es Twitter noch kein halbes Jahr und es war reichlich unbekannt. Dieses Jahr ist das jedoch anders. Und da es kein besseres Medium zum live berichten von großen Events gibt, will Twitter im WM Getwitter dabei sein.

Pünktlich zum WM Start hat Twitter deshalb eine eigene Website online gestellt, auf der man alle Tweets gefiltert nach Ländern und Spielen, sowie auch den aktuellen Spielstand, sehen kann.
Auf twitter.com werden sicher auch schon einige etwas bemerkt haben. Wer ein Länderkürzel, wie zum Beispiel #ger twittert, bekommt direkt neben dem Hashtag eine kleine Länderfahne angezeigt. Bei #worldcup erscheint ein kleiner Ball.
Natürlich ist nicht nur Twitter selbst in WM Laune. Viele andere Websites veranstalten Tippspiele oder ähnliches mit Twitter als Basis.
Ein Projekt finde ich jedoch noch erwähnenswert, weil es komplett anders ist. Bei twittkickers.de kann man per Twitter Fußball spielen. Ich habe das auch schon in der Beta Phase getestet und muss sagen, dass es richtig viel Spaß macht.
Jetzt können wir nur noch hoffen, dass Deutschland viele Tore schiesst und wir noch oft den Hashtag #ger schreiben dürfen.
April 3rd, 2006 by Alexander Becker
Mit dem neuen WM-Tippspiel FussballOrakel2006 von Mediatime macht jedes Unternehmen seine Kunden zu Gewinnern. Das Online-Spiel lässt sich bequem in jeden Webauftritt integrieren und das Layout einfach dem jeweiligen Brand-Image anpassen. Vorteile eines solchen Spiels für das Dialogmarketing sind: 1. die Neukundengewinnung. 2. Steigerung der Besucherzahlen. 3. Steigerung der Verweildauer auf der Webseite. 3. Evaluierung von Kundendaten zu Marktforschungszwecken. 4. Realisierung von Kundenumfragen. 5. Vorstellung neuer Produkte im Rahmen von Incentives. 6. Täglicher Kundendialog.
„Das FussballOrakel 2006 bietet allen Unternehmen die große Chance die große mediale Aufmerksamkeit der Weltmeisterschaft für eigene Aktionen oder Kampagnen zur Neukundengewinnung und Kundenbindung zu nutzen“, sagt Mediatime-Geschäftsführer Sten Franke.
Mai 25th, 2005 by Alexander Becker
Malcom Glazer zieht die Daumenschrauben an. Der neue Besitzer von Manchester United hat allen verbliebenen Aktionären eine Frist gesetzt, ihre Aktien bis zum 13. Juni anzudienen. Danach will Glazer ManU von der Börse nehmen. Ab einem Beteiligungs-Besitz von 75 Prozent ist das in Großbritannien möglich. Der US-Amerikaner hält mittlerweile 76,2 Prozent aller Club-Aktien.
Gegen die Pläne des US-Investors kämpft der Fan- und Aktionärsverband Sharholders United. Der Interessenverband kontrolliert noch rund 15 Prozent aller Anteile und macht sich große Sorgen um den Club: Das sieht noch sehr, sehr viel schlimmer aus als wir ursprünglich dachten.”
Shareholder United hat die Fans aufgerufen, keine Clubprodukte wie Manchester United-Kreditkarten oder Trikots mehr zu kaufen. Dazu hofft die Interessenvertretung das die ManU-Anhänger möglichste viele Produkte von Club-Sponsoren wie Nike, Pepsico und Fuji Photo Film boykottieren. Damit geht die Schlacht in die nächste Runde.
Mai 18th, 2005 by Alexander Becker
Dem reichsten Fußballclub der Welt droht der Wegfall seiner wichtigsten Einnahmequelle: Den Verkauf von Fanartikeln an die Anhängerschaft. Grund: Die eigenen Fans fangen an ihren eigenen Verein zu boykottieren. Hätte man diese Entwicklung mit einem guten Issue-Managment-System erkennen können? Und wie entwickelt sich der Fall?
Die Vorgeschichte: Im Laufe der vergangenen zwei Jahren hat sich der US-amerikanische Sport-Tycoon Malcom Glazer für rund 1,2 Milliarden Dollar, mit über 75 Prozent, die absolute Mehrheit am reichsten Fußball-Club der Welt zusammengekauft. Das Problem war und ist dabei jedoch, dass fast alle Anhänger und restlichen Aktionäre gegen die Übernahme durch den US-Investor waren.
Die Folge: „Ich werde meine Jahreskarte nicht verlängern“, sagt Nick Towle von der Vereinigung der „United Aktionäre“. Er droht: „Wir werden auch keine Fanartikel mehr kaufen. ManU ist nicht mehr unser Klub, und wir wollen Glazer dort treffen, wo es ihm wehtut: in seinem Portmonee.“
Damit tritt der seltene Fall ein, dass die eigenen Aktionäre zum Boykott ihrer Produkte aufrufen.



