September 25th, 2008 by David Nelles

Da ist das Google-Phone erst kurz auf dem Markt und schon sind die ersten kritischen Stimmen zu hören – wie hätte es auch anders sein können.
Neben der Kritik am Design geht es dabei aber auch um den Tarif, den T-Mobile seinen G1 Kunden anbietet. Eigentlich sollte man vermuten, dass T-Mobile bei einem solchen Endgerät einen Tarif präsentieren würde, der eine Online Flatrate beinhaltet. Dieses könnte man zumindest aus den Aussagen Cole Brodmans, CTO T-Mobile USA, schließen: “Das Web ist bislang vorwiegend auf den Computer beschränkt gewesen. Mit dem G1 haben User nun auch unterwegs den uneingeschränkten Internetzugang” Dieser uneingeschränkte Internetzugang hörte aber anfänglich für T-Mobile bei einem Gigabyte auf, dieses stand zumindest bis gestern in den AGBs zur Nutzung des G1 Tarifs.

G1 Tarif   unbeschränktes Online Vergnügen in den USA?

Nachdem es zu diesem Thema in der amerikanischen Blogosphäre langsam laut wurde, reagierte T-Online wie folgt:

“Our goal, when the T-Mobile G1 becomes available in October, is to provide affordable, high-speed data service allowing customers to experience the full data capabilities of the device and our 3G network. At the same time, we have a responsibility to provide the best network experience for all of our customers so we reserve the right to temporarily reduce data throughput for a small fraction of our customers who have excessive or disproportionate usage that interferes with our network performance or our ability to provide quality service to all of our customers.

We removed the 1GB soft limit from our policy statement, and we are confident that T-Mobile G1 customers will enjoy the high speed of data access over our 3G network. The specific terms for our new data plans are still being reviewed and once they are final we will be certain to share this broadly with current customers and potential new customers.”

Es ist doch schon merkwürdig, dass die T-Mobile Verantwortlichen erst auf Zuruf ihre doch sehr restriktive Regelung wieder aufgehoben haben. Eigentlich war die Reaktion aber schon im Voraus abzusehen. Zum Handy, welches der Startschuss in die Zukunft des mobilen Internets sein sollte, passt kein Tarif der eine Obergrenze für die mobile Internetnutzung setzt. Ein solches Limit widerspricht doch etwas der kommunizierten Markenbotschaft.
Das Thema mit den Flatrates, die eigentlich gar keine Flatrates sind, scheint in den USA nichts Neues zu sein. So sind die angeblichen Flatrates im Bereich UMTS von Sprint, Verizion und AT&T keine wirklichen Flatrates und werden ebenfalls ab einer bestimmten Datenmenge gekappt.
Grundsätzlich muss man aber dennoch festhalten, dass T-Mobile doch sehr schnell auf dieses aufkommende Issue reagiert und entgegengelenkt hat. Diese prompte Reaktion spricht auf jeden Fall für ein funktionierendes Beschwerdemanagement.

September 23rd, 2008 by David Nelles

Es ist soweit. t-mobile präsentiert das G1 mit Android. Nach dem i-phone kommt nun endlich das erste google- phone. Um 10.30 Ostküstenzeit in New York, also in knapp sieben Stunden Ortszeit Hamburg, erblickt Android ganz offiziell das Licht der mobilen Welt. Die mobile Google Plattform Android wird von t-mobile auf dem G1 verkauft. Das G1 wird von HTC hergestellt und entspricht nach meinem Kenntnisstand dem HTC Dream.

Das G1 wird mit folgenden Anwendungen zu erwerben sein:

•    In-store, immediate sales only available in locations within 5 miles of a 3G covered area. If a store is beyond that range, representatives will walk customers through a T-mobile.com purchase
•    One touch access to: Search, Maps, Gmail, Youtube, Calendar, and Google Talk
•    Gmail account and data plan required
•    GPS
•    3.1 mp camera, no video recording
•    No stereo bluetooth (A2DP)
•    Dimensions: 4.6 x 2.16 x 0.63 in
•    Weighs 5.6 ounces
•    480×320 65K color screen
•    5 hour talk time, 130 hour talk time
•    Expandable up to 8GB

Mein erster Eindruck – das i-phone ist auf jeden Fall hübscher. Ich bin gespannt, wann ich mir das g-phone in Deutschland anschauen und testen darf.Android erblickt das Tageslicht