März 12th, 2010 by Katja Gutzeit
Blogartikel der Woche
Beispiel FarmVille: Markenwerbung in Social Games
Markenwerbung in Social Games funktioniert wirklich. Ein klasse Beispiel bietet Bing, dessen Facebook-Fanpage aufgrund einer Content-Add bei FarmVille einen deutlichen Zuwachs an Fans bekam – und das binnen Stunden.
Top Twitterlinks
adage.com zeigt uns 5 Gründe, warum Unternehmen Social Networks nicht blocken sollten.
Good! Ok. Bad!: Eine Social Landscape zum Ausdrucken.
Die Chancen und Risiken von Social Media: wie Reuters damit umgeht und welche Prinzipien sie für sich setzen, könnt ihr hier nachlesen.
Zitat der Woche
Das Zitat der Woche widme ich dem Welttag gegen Internetzensur. Dieser Tweet – nur einer von vielen – spricht für sich und bedarf keinerlei Worte, seht selbst:
Link der Woche
Einfach spielerisch: Reader Play als abgespeckte und wesentlich handlichere Version von Google Reader befindet sich zur Zeit noch in der Entwicklungsphase. Wer es ausprobieren möchte, schaut einfach unter diesem Link nach.
Februar 7th, 2010 by Alexander Becker
Der Super Bowl ist nicht nur das größte Sport-Ereignis der USA, sondern auch der wichtigste Werbe-Event. Während die meisten Zuschauer diesmal das Duell zwischen den New Orleans Saints und den Indianapolis Colts genießen, warten die meisten Ad-Profis und Marketer gespannt auf die Spielunterbrechungen.
Zwei Fragen beschäftigt seit Tagen die Werbebranche:
1. Welche Unternehmen leisten sich einen der sündhaftteuren Werbeplätze?
2. Wie gut ist der gezeigte Spot? Denn fast jede Company, die sich entschließt einen Reklame-Slot zu kaufen, nimmt noch Bares in die Hände und lässt extra für den Super Bowl einen neuen, besonderen Spot drehen.
Längst gibt es einen regelrechten Kult um die besten Super Bowl Ads. Wie bereits erwartet startet YouTube heute Nacht einen extra Adblitz-Kanal in dem die TV-Zuschauer die gezeigten Spots bewerten können.
Besondere Gerüchte ranken um die Frage, ob Google möglicherweile während des Super Bowl auch einen Spot für das Nexus One schaltet. Quelle für die Vermutung ist ein Tweet von Google-CEO Eric Schmidt. Der Company-Boss zwitscherte: „Can’t wait to watch the Superbowl tomorrow. Be sure to watch the ads in the 3rd quarter (someone said “Hell has indeed frozen over.”)“
Einen anderen Weg geht Pepsi. Zum ersten Mal seit 23 Jahren wird der Cola-Konzern keine Werbung beim Football-Endspiel schalten. Stattdessen soll das Geld in Social Media-Kampagnen gesteckt werden.
Im Laufe des Montags stellen wir die besten Spots des Super Bowls online.
November 20th, 2009 by Susanne Zornow
TOP 4 TWITTERLINKS
1. Hintergrundinfos zu Coca-Colas neuester Social Media Aktion
Mit Expedition 206 startet Coca Cola eine umfangreiches Social-Media-Projekt, bei dem 3 Markenbotschafter auf Reisen geschickt werden und ihre Erlebnisse im Netz dokumentieren. Natalie Zmuda berichtet über Hintergründe der Kampagne.
2. Neues Kriterium für Google Rank: Speed?!
In einem Interview äußerte Matt Cutts die Überlegung, die Geschwindigkeit einer Seite als Ranking-Kriterium bei Google einzubeziehen. Pete Cashmore diskutiert die Vor- und Nachteile.
3. ”I have never used Twitter”: Barack Obama in China
Die Nachricht beschäftigte diese Woche die Netzwelt: Der Meister des Wahlkampf in Social-Media twittert nicht eigenhändig.
Mehr dazu auch bei ethority: „Obama, Schwarzenegger und Twitter“.
www.ethority.de
4. 7 Ideen, wie man YouTube Direct nutzen könnte
www.berndroethlingshoefer.typepad.com
Mit YouTube Direct wurde diese Woche eine neue Funktion zum Hochladen und Einbinden von Videos auf Webseiten vorgestellt. Bernd Röthlingshöfer über erste Ideen zur Nutzung durch Unternehmen: Videowettbewerb, Produktbewertung und Feedback.
Der Blogartikel der Woche
SEO: 77% der Suchmaschinen-Ergebnisse bestehen aus User Generated Content
Sabrina Panknin über die Ergebnisse der Studie „The state of search“ von der Digital Marketing Agentur 360i.

Social-Media-Fundstück der Woche
Endlich wissen wir, wie Google funktioniert – Weetabix gewährt einen Blick hinter die Kulissen:

Die bewegte Version gibt es hier: www.insideyoursearch.com
Gefunden bei: www.basicthinking.de
Zitat der Woche:
Das New Oxford American Dictionary hat das Word of the Year 2009 bekannt gegeben:
“unfriend – verb – To remove someone as a ‘friend’ on a social networking site such as Facebook.
As in, ‘I decided to unfriend my roommate on Facebook after we had a fight.’“
www.blog.oup.com
Mehr über das Phänomen ‘Unfrienden’: „Trend 2009: Entfreunden- Qualität statt Quantität im Social Graph“
www.ethority.de
Oktober 14th, 2009 by Sabrina Panknin
Die Isarrunde ist eine Video-Gesprächsrunde der Münchner Medienschaffenden Christoph Elzer, Benedikt Köhler, Michael Reuter und Michael Praetorius , die exklusiv im Internet als Webtv zu sehen ist.
In den Gesprächen geht es um den Einfluss digitaler Entwicklungen auf unser tägliches Leben. Die Münchner Isarrunde spekuliert, was kommt, was bleibt und beleuchtet soziologische und technische Aspekte. In der ersten Gesprächsrunde werden Themen rund um Google und Apple diskutiert, bewertet und spekuliert:
Teil 1:
Teil 2:
September 11th, 2009 by Sabrina Panknin
TOP 4 TWITTERLINKS
1. Social Media-Vermarktung: Werben in der Zielgruppe – Möglichkeiten und Trends für 2009 und 2010 auf der dmexco
Ein Interview mit dem Managing Director von ethority, Sten Franke, was großen Anklang gefunden hat. Im Mittelpunkt stehen hierbei die Vermarktung und das Marketing im Bereich Social Media
2. Wie angekündigt, jetzt da: Facebook Lite, wenn auch erst für U.S. Users
Wie bereits vor ein paar Wochen angekündigt, ist Facebook Lite nun online gegangen. Allerdings erst nur für User aus den USA. Hier findet man eine Kurzbeschreibung und Screenshots.
Breaking News: immer mehr europäische Länder sind in der Lage, Facebook lite zu nutzen: www.mashable.com
3. 100 Years of Social Media – It is not a phenomenon, it has a long tradition
Eine nette Aufbereitung der Geschichte von Social Media und der Beweis, das Social Media kein neuer Trend ist!
4. Die Social-Media-Strategie von Ford
Dieser Artikel beschreibt kurz und knapp einige Social-Media-Initiativen von Ford. Vielleicht ein Anwärter auf Best Case?!
Der Blogartikel der Woche
Google hat leise, still und heimlich eine neuen Service gelauncht: Die Google Internet Stats. Wie gewohnt im minimalistischen Layout und mit sehr schnellem Interface. Die Seite verspricht nach eigener Aussage „[that the service] brings together the latest industry facts and insights together in one place”. Google bündelt hier also Daten und Statistiken aus dem Netz in kurze und prägnante Aussagen und stellt diese zur allgemeinen Verfügung, klassifiziert in fünf Schwerpunktbereiche.

Social-Media-Fundstück der Woche
In der aktuellen Studie vom Web Ecology Project wurde ermittelt, wie viel Einfluss vermeintlich einflussreiche Twitterati wirklich haben. Zum Beispiel ergaben die Einzelauswertungen, das mashable einflussreicher ist als CNN. Die gesamte Studie gibt es hier:

Gefunden über www.t3n.de
September 11th, 2009 by Sabrina Panknin
Google hat leise, still und heimlich eine neuen Service gelauncht: Die Google Internet Stats. Wie gewohnt im minimalistischen Layout und mit sehr schnellem Interface. Google ist durch den User Generated Content, u.a. in Form von 77 Milliarden Suchanfragen im Monat, zu einer „Datenbank der Wünsche” geworden.
Nun bietet die Suchmaschine auch expertengenerierte Daten und Statistiken.

Die Seite verspricht nach eigener Aussage „[that the service] brings together the latest industry facts and insights together in one place”. Google bündelt hier also Daten und Statistiken aus dem Netz in kurze und prägnante Aussagen und stellt diese zur allgemeinen Verfügung, klassifiziert in fünf Schwerpunktbereiche:
Macro Economic Trends
Technology
Consumer Trends
Media Consumption
Media Landscape
Die einzelnen Schwerpunkte sind jeweils eingeteilt in Unterkategorien: So kann man unter dem Punkt “Technology” statistische Zahlen und Fakten aus den Bereichen Broadband, Devices, Mobile und Speed einsehen.
Grundlage und Input gibt es unter anderem von B2Bonline.com, BusinessWeek, Commission of the European Communities, Comscore, The Economist, eMarketer, Enders Analysis, Eurostat, Financial Times, Forrester, Google Insights for Search (natürlich!), HarvardBusiness.org, Hitwise, Internetworldstats.com, KMPG, Mindshare, New York Magazine und PriceWaterhouseCoopers.
Hier stellen sich nun die Fragen: Was sind Googles Ziele? Möchte Google eine Art von „Statistischem Bundesamt” auf der Online-Ebene werden? Zu beachten ist, dass die Auswahl der Zahlen und der Statistiken es Google ermöglichen, die eigene subjektive Sicht als Realität darzustellen, die auch noch durch Zahlen und Daten belegt werden kann. Der Knackpunkt ist: Sind wohl auch Google-kritische Zahlen dabei?!
Der unauffällige Launch der Seite wirft außerdem die Frage auf, ob sich diese Angebot in einer (ausbaufähigen) Testphase befindet. Darauf könnte auch die Verwendung der UK-Domain hindeuten?!
Auf jeden Fall ist es wert, Google Internet Stats weiterhin zu beobachten.
Mai 15th, 2009 by Nicole Pingel
Twitter im Twittersturm – Schadensbegrenzung durch Krisen-PR
>> mashable.com
Zielgruppenanalyse – Welche Nutzergruppen gibt es in Social Media?
Ein bisschen Selbstironie, bitte! – Wer von euch arbeitet eigentlich wirklich!?
Digital Natives in Unternehmen – Was der Chef wissen sollte
Wahlgetwitter – Visualisierung des politischen Meinungsbildes durch Twitter
Von wegen Google Killer – Google stellt neue Funktionen vor
Werben und Verkaufen – So passt Social Media in den Sales Zyklus
“Aufregende” und “langweilige” Marken – Warum man sie unterschiedlich vermarkten muss
Karrikatur – Karriere machen in Zeiten der modernen Welt
Mai 8th, 2009 by Nicole Pingel
Diesmal auch wirklich am Freitag. Die Linktipps zum Wochenende. Viel Spaß!
Geht’s Google jetzt doch an den Kragen? – Twitter crawlt nun auch Webinhalte
Auch StudiVZ goes Echtzeit – Buschfunk bringt die Statusnachricht auf die Startseite
Frühstück mit Chris Heuer – Vodcast vom Tweet Up Breakfast
Was würde Google tun – Jeff Jarvis auf der Next 09
Was man lieber nicht öffentlich sagen sollte – Twitter als Karrierekiller
Ad Agency Branding – Was ein Corporate Blog bringt
Echtzeit-Berichterstattung – Tipps für die Berichterstattung von Events in Zeiten von Social Media
>> influentialmarketingblog.com
Social Media Release – Die Zukunft der Pressemitteilung?
Social Media Strategien – So bringt man die Unternehmensstrategie wieder ins Gleichgewicht
Kleine Umfrage – Wie sieht dein iPhone Startbildschirm aus?
März 27th, 2009 by Alexander Becker
Im Moment scheint die Position von Google scheinbar unangreifbar. Doch ganz schnell können sich ein oder zwei Kleinigkeiten zu echten Schwierigkeiten und ernsthaften Issues ausweitern. Die Französiche Consulting-Firma FaberNovel hat eine Risikobewertung erstellt:
Kernelement der Präsentation/Untersuchung ist eine Übersicht der zwölf Hauptgefahren, die auf Google lauern könnten. Unterteilt sind sie noch einmal in die Unterkategorien „Legal threats“, „Internal weaknesses“, „Strategic threats“ und „Other threats“. Dazu wagt die Studie noch jeweils Prognosen zur Probability, Timing und Impact.
Die drei größten Gefahren sind nach Meinung von FaberNovel:
1. Prozesse wegen Urheberrechtsverletzungen. Das Timing geht davon aus, dass es schon bald zu den ersten Klagen kommen könnte. Der Impact wird allerdings nur auf halbgefährlich eingeschätzt.
2. Unterbrechungen, Abstürze oder ganze Zusammenbrüche von Google-Dienste. Auch in diesem Fall geht der Timing-Index davon aus, dass es schon bald zu solchen Ergebnissen kommen könnte. Auch der Impact-Index steht auf hoch.
3. Privacy Concerns. Das Timing wird als nicht so drängend bewertet und auch der Impact steht nur auf halbgefährlich.
März 5th, 2009 by Alexander Becker
Ein kleiner Satz, ein großes PR-Desaster: Jedes Jahr lädt die Investmentbank Morgan Stanley im Frühjahr zu einer kleinen Technologiekonferenz. Diesjähriger Stargast war Google-CEO Eric Schmidt, der dann auch gleich Tacheles redete. Beispielswiese glaubt er, dass die weltweite Krise bald jede Web-Company spüren werde. So weit, so unspektakulär. Dann nahm sich der 53-Jährige jedoch erst einmal den Microblogging-Dienst Twitter zur Brust. Über das Start-up sagte er: „Twitter ist die E-Mail des armen Mannes”. Rums das saß. Ein derber Spruch von einen ansonsten besonnen Manager.
Nach dem die kritischen Stimmen im Web nun immer mehr Gewicht bekamen, sah sich der Manager – ungewöhnlich für Google – zu einem Dementi genötigt. Er erklärte laut Henry Blodget: „IN CONTEXT IF YOU READ WHAT I SAID, I WAS TALKING ABOUT THE FACT THAT COMMUNICATION SYSTEMS ARE NOT GOING TO BE SEPARATE. THEY’RE ALL GOING TO BECOME INTERMIXED IN VARIOUS WAYS. PEOPLE WILL USE EMAIL, THEY WILL WANT TO USE TWITTER FACEBOOK, THEY WILL WANT TO USE THE OTHER FORMS.“
Seit der Twitter-kritischen Äußerung gibt es natürlich bereits wieder erst Spekulationen, ob es einen Zusammenhang zu möglichen Kaufverhandlungen zwischen Suchmaschine und Microblogging-Dienst gibt. Schmidts kleiner Seitenhieb könnte eine typische Frustreaktion sein. Achtung, jetzt reine Spekulation! Vielleicht zeigen sich die Twitter-Gründer in den Übernahmegesprächen ja störrischer als erwartet?
Februar 26th, 2009 by Alexander Becker
„Vergesst MSN und Yahoo. Die Twitter-Suche ist die größte Bedrohung, mit der sich Google auseinander setzten muss.“ So beginnt der wunderbare Blogpost von Patrick Altoft „If Google did Twitter search“. In seinem Text macht sich Altoft in fünf Schlagworten Gedanken darüber, wie Google die Twitter-Suche umbauen würde, um sie zu einer echten Web-Macht zu entwickeln.
Relevance
Altoft stellt fest, dass Twitter im Moment seine Suchergebnisse einfach nach Aktualität sortiert. So kann man – mit Glück – eine Nadel im Heuhaufen finden. Echte Suchmaschinen sind aber darauf trainiert die richtige Nadel in einem Haufen aus Nadeln zu finden. „The key is to look at the content of a status update and evaluate whether it is actually relevant to the query – if I want information about the latest plane crash then seeing a status update from somebody saying “anybody got an update on xxxxxx plane crash” is useless.“
RR (RetweetRank)
Der RetweetRank könnte eine Antwort auf Googles PageRank sein. Je wichtiger ein Twitterposting, umso häufiger wird es kommentiert oder geretweetet.
TrustRank
Google bewertet einen BBC- oder Wikipedia-Eintrag immer höher, als andere Inhalte. Egal, ob sie im Einzelfall richtig sind oder nicht. „A tweet from a twitter user with 20,000 followers should be trusted more than one from a brand new account.“
Ausnahme: Ein Nutzer muss auch Wissen worüber er schreibt. Wenn sich Demi Moore über Fußball auslässt, ist der TrustRank – trotz ihrer Tausenden von Followern – eher als gering anzusehen.
Conversation density
„What’s more important, a standalone tweet about a subject or a tweet that comes as part of a wider conversation between trusted users? Twitter needs to be analysing conversation threads to see exactly how important each status update really is.“
Universal search
Der Microblogging-Dienst sollte alle Links, die Twitter-User posten spidern und speichern. Wird ein Link häufiger erwähnt, steigt seine Relevanz. Diese Links ließen sich dann, als klassische Suchergebnisse, neben der Twitter-Suche anzeigen. So würde tatsächlich langsam ein ernstzunehmender Google-Konkurrent entstehen.
Februar 22nd, 2009 by Alexander Becker
Auch so funktioniert Social Media: Es gibt ein Gerücht, für dessen Wahrheitsgehalt nicht ein einziger Hinweis existiert. Trotzdem steigt der Blog- und Twitter-Buzz immer stärker an. Neuestes Beispiel ist das Gerücht: Google kauft Twitter.
Quelle sind zwei Blog-Beiträge, die Cem Basman aufnimmt. Der Hamburger analysiert: „Google, der smarteste Platzhirsch des Web, würde seinen gigantischen Datenbestand über das Verhalten von Usern um weitere Echtzeitdaten aus Twitter deutlich ergänzen. Wahrscheinlich ein Milliarden-Deal. Twitter ist derzeit die grösste Bedrohung für die grösste Online-Werbeplattform Google.“
Auch das Google-Watchblog beschäftigt sich mit der Geschichte: „Offiziell gibt es von beiden Unternehmen zwar keine Stellungnahme, aber von solch einem Deal würden beide Seiten stark profitieren. Auch wenn es derzeit keinen Anlass für weitere Überlegungen gibt, sehen wir uns das ganze mal etwas genauer an.“
Obwohl es also keinerlei Hinweise gibt, dass beide Unternehmen sich tatsächlich unterhalten, fasziniert alleine der Gedanke, dass sich Google und das aktuell wohl angesagteste Start-up vereinigen könnten, viele Nutzer. Hier ist eindeutig der Wunsch Vater des Gedanken.
Aus der faszinierenden Idee, über die Andy Beal in seinem Blog nachdachte, entsteht über Blogs, Twitter & Co. langsam der Wunsch nach einem Zusammenschluss der Firmen. Wird diese Hoffnung zerstört, weil beide Companys tatsächlich gar nicht mit einander redeten, haben die Firmen trotzdem auf einmal mit enttäuschten Kunden zu kämpfen. Google müsste sogar mit enttäuschten Anlegern und Analysten fertig werden, was sogar schlecht für die Aktie wäre.
Bevor es so weit kommt. Hier das Top-Argument gegen einen Google-Kauf: Twitter hat gerade über 35 Millionen Dollar an frischem Kapital bekommen. Es gibt keinen Grund zu verkaufen. Gäbe es Verhandlungen, dann hätten die Besitzer einen Teufel getan und über die neue Finanzierungsrunde noch weiter Anteilseigner ins Boot geholt.
Dezember 10th, 2008 by David Nelles
Google präsentiert die meistgesuchten Begriffe – „Wer kennt wen“ ist in den Top 10
Im Google-Watchblog wurden heute die am häufigsten benutzten Suchbegriffe präsentiert. Das Ganze nennt sich Google Zeitgeist, wobei „Zeitgeist“ auch im amerikanischen Englisch so korrekt ist.
Für Deutschland sind das in der folgenden Reihenfolge die Begriffe eBay, YouTube, Wetter und GMX.
Eine sehr interessante Liste ist auch die mit den Begriffen, welche die höchsten Zuwachszahlen verzeichnen, also Suchbegriffe, die immer häufiger verwendet werden.
Hier finden sich 5 Social Networks in den Top 10. Am schnellsten wächst der Suchbedarf demnach bei „Wer kennt wen“. Facebook belegt Platz 3 gefolgt von SchülerVZ, StudiVZ und Jappy auf den Plätzen 4, 5 und 6. Von der letzten Community hab ich bisher wenig gehört. Nach kurzer Recherche ist Jappy vornehmlich ein Portal für Singles, welches die Webseite Singletreffen.net 2002 (damals noch Jappy.tv) abgelöst hat.
Zurück zu Wer-kennt-wen:
Bei den weltweiten Top 10, der am schnellsten wachsenden Begriffe ist „Wer kennt wen“ sogar auf dem achten Platz. Dies ist eine sehr beeindruckende Entwicklung. Quelle
Betrachtet man nun die aktuellen Zahlen der IVW für November, dann sieht man, dass das Wer-kennt-wen Netzwerk sogar erstmals mehr Page Impressions aufweisen kann als der Branchenprimus StudiVZ (4,0 Milliarden vs. 3,9 Milliarden). Auf dem ersten Platz bei den Page Impressions im Bereich Social Networks ist jedoch immer noch SchülerVZ mit 4,9 Milliarden.
Bei den Visits ist StudiVZ dann doch noch vor allen Mitbewerbern mit 166 Millionen Besuchen, hier hat Wer-kennt-wen deutlich weniger (128 Millionen).
Alleine die Page Impressions sind nun auch nicht so sonderlich aussagekräftig, da einfache Foto-Klick-Strecken jedes Mal für einige Page Impressions sorgen können.
November 13th, 2008 by David Nelles
Google hat sein Online-Media-Target-Tool Adplanner mit neuen Zugriffszahlen von Websites ausgestattet. Meedia.de betrachtet diese Daten einmal genauer und zeigt, welche Webseiten stark zugelegt haben.
Demnach haben Communities und Browsergames einen Sprung nach oben gemacht. Bei den Communities sind Facebook und „Wer kennt wen“ hervorzuheben. Facebook verzeichnete einen angeblichen Anstieg von 500.000 Unique Visitors und „Wer kennt wen“ gar von 600.000.
Laut Google bekamen auch Versandhäuser (vermutlich jahreszeitbedingt) einen frischen Schub neuer Besucher hinzu. In der TopTen Tabelle der Aufsteiger findet sich mit CundA.de auch ein Repräsentant dieser Zunft wieder.
Wie genau die Adplanner Daten sind, ist diskutierbar. Einen direkten Vergleich mit den Zahlen der AGOF findet man hier. Auf der dazugehörigen Grafik sieht man, dass beispielsweise das T-Online Portal bei der Arbeitsgemeinschaft für Online Forschung die dreifache Menge an Unique Visitors aufweist im Vergleich zu den Google Zahlen. Eine ähnlich große Abweichung findet man bei MSN.de

November 5th, 2008 by David Nelles
Das Internet ist zu einem zentralen Medium für Kaufentscheidungen geworden. Eine Studie der ethority GmbH & Co. KG, des Bundesverbands Digitaler Wirtschaft e.V. und des HighText Verlags verifiziert Markenpräsenz im deutschsprachigen Web 2.0 und belegt, dass deutschsprachige Internetnutzer am liebsten Online Foren nutzen, um sich über Marken auszutauschen.
Die konsumentengenerierten Medien im Internet sind ein elementares Feld erfolgreicher Marketingkampagnen geworden. Die Mediennutzung aller Zielgruppen verändert sich zu Gunsten dieser kollaborativen Online-Medien. Marketingverantwortliche müssen dieser Entwicklung folgen. Die Resultate der Studie Brands in Social Media zeigen, wie wichtig es für Unternehmen auf dem deutschen Markt ist, die Kommunikationskanäle des Web 2.0 in ihre Verkaufs- und Werbestrategien mit einzubeziehen.
Die Studie Brands in Social Media 2008-2009 untersuchte im Zeitraum von August bis September 2008 ca. 1.100.000 Meinungsäußerungen in Weblogs, Foren, Microblogging Diensten, Social Networks und auf Videoplattformen. Für diese Buzz-Analyse wurden authentische Nutzeräußerungen zu 550 Marken aus 10 verschiedenen Branchen klassifiziert. Diese Datenmenge wurde durch die ethority Crawler- und Klassifizierungstechnologie gridmaster® erhoben. Dabei wurde die Quantität der Markennennungen auf den jeweiligen Plattformen gemessen und wie stark sich die jeweilige Markenkommunikation auf die Kommunikationskanäle der konsumentengenerierten Medien aufteilt. Die Ergebnisse zeigen, dass Social Media ein zentraler Marktplatz für Markenempfehlungen sind. Dabei bilden Online-Foren das Epizentrum der Marken- und Produktempfehlung. Im Bezug auf die Quantität von Markennennungen sind Online-Foren der beliebteste Kommunikationskanal bei deutschen Internetnutzern. Diese große Menge der erfassten Äußerungen über alle Branchen hinweg, lassen auf ein überdurchschnittliches Markenbewusstsein in den konsumentengenerierten Medien schließen. Besonders intensiven Austausch über Marken führen im deutschsprachigen Internet die Auto-affinen Internetnutzer. Keine andere Nutzergruppe präsentiert sich derart performativ.
Sten Franke, Geschäftsführer von ethority, kommentiert die Ergebnisse wie folgt:
Die Resultate dieser Buzz-Analyse zeigen, wie wichtig Social Media heute für die Markenführung und Kommunikation aber auch für das Kundenbeziehungsmanagement (CRM) geworden sind. So sind durchschnittlich 43% aller markenbezogenen Gespräche für die Bildung einer Käufer-präferenz relevant. Im Bereich Telekommunikation ist jede dritte Verbrauchermeinung, im Bereich Food ist mehr als jede zweite Verbrauchermeinung eine Kaufempfehlung. Diese werden durchschnittlich von 400 bis 50.000 Usern gelesen. Die Frage, ob sich ein Unternehmen für oder gegen ein Engagement in diesem Bereich entscheidet, ist nicht relevant, denn tagtäglich werden von Verbrauchern in Millionen von Beiträgen Marken und Produkte empfohlen, diskutiert und inszeniert. Bis vor einem Jahr noch wurde dieses Phänomen als unkalkulierbare Größe angesehen und von Werbemachern und Marketingmanagern auch gerne übersehen. Gerade die kreativeren Macher dieser Zunft profitieren vom Nutzen der digitalen Mundpropaganda, um neue Produkte, Themen oder Marken ins Gespräch zu bringen und so über Weiterempfehlungen von steigenden Produktverkäufen zu profitieren. Andere wiederum messen in regelmäßigen Abständen die Wahrnehmung oder den Erfolg von Kampagnen, um Kundenbeziehungen nachhaltig zu stärken oder Produkteigenschaften zu verbessern. Klar ist, Marketingver-antwortliche geben die Markenkommunikation nicht aus der Hand, sondern positionieren die Markenbotschaft aktiv in den konsumentengenerierten Kanälen, in der sich die Zielgruppe gerade jetzt tummelt. Dabei sollten Brands auch auf eine ganz elementare Regel im Bereich Social Media achten: im Web 2.0 soll nicht der Kunde die Marken finden, sondern die Marke muss den Kunden finden. Authentizität und Transparenz verhilft der Markenbotschaft, auf allen relevanten Kommunikationsplattformen in Social Media vertreten zu sein.
Die vollständige Studie ist zum Preis von 500 Euro erhältlich beim HighText Verlag, München. Hier geht’s zum Studienshop.










