Mai 30th, 2006 by Administrator

Der Ruf deutscher Marken im arabischen Web – „Boykott deutscher Firmen und Produkte nach Al-Qaida Aufruf. Im Zusammenhang mit den Mohammed-Karikaturen rief das Terrornetzwerk Al-Qaida im März die Moslems in aller Welt zu einem Wirtschaftsboykott der europäischen Länder namentlich Dänemark, Frankreich, Norwegen und Deutschland auf. Gridpatrol hat nun mit seinem Analysten-Team, zu dem auch Islam-Experten gehören, und seiner hoch entwickelten Web-Mining Technologie „Gridmaster“ das arabische Web, bzw. 103507 Dokumente des öffentlich zugänglichen Internets, nach Erwähnungen der bekanntesten deutschen Marken, Meinungsbildern und Nennungen im Zusammenhang mit Boykott untersucht.
Mit 222 Nennungen war Aspirin die Marke mit den meisten Boykottaufrufen, gefolgt von Adidas mit 164 Aufrufen und BMW mit 146 Aufrufen.
Die gesamten Studie gibt es hier
Die Pressemitteilung dazu gibt es hier
Die Süddeutsche Zeitung über Gridpatrol
Mai 2nd, 2006 by Alexander Becker
Beim achten Ethority Podcast stand Sten Franke, Managing Director von Ethority und demMonitoring-Spezialisten Gridpatrol, Rede und Antwort. Die zentralen Fragen: 1. Wie geht Gridpatrol beim Monitoring vor? 2. Läßt sich wirklich das gesamte Internet, inklusive Weblogs und Deep Web, absuchen und darstellen? Wie sieht das Monitoring der Zukunft aus?
April 13th, 2006 by Administrator
Die neue Gridpatrol-Studie „Boykott deutscher Marken im arabischen Raum” ist fertig. Auftrag war, das Meinungsbild hinsichtlich deutscher Firmen im arabischen Sprachraum aufzuzeigen. Welche Firmen finden allgemein Erwähnung im arabischen Sprachraum? Welche Marken werden boykottiert? Mit Hilfe der Suchtechnologie Gridpatrol wurde ein Korpus mit relevantem Kontext von etwa 100.000 Dokumenten des öffentlich zugänglichen Internet durchsucht.
Eine grundsätzliche Systematisierung der Studie besteht in der Zuordnung der Firmen zu den Gruppierungen German Brands (= Auswahl namhafter deutscher Firmen), DAX- , SDAX- und MDAX-Unternehmen.
Als ein erstes Ergebnis sei jetzt schon verraten: Gegen Mercedes wurde 299 Mal zum Boykott aufgerufen und gegen Volkswagen gerade einmal 19 mal.
VW-Aufreger war dabei ein Werbespot, der die religiösen Gefühle der islamischen Welt verletzt haben soll. Mercedes werden dagegen Investitionen in Israel vorgeworfen.
März 28th, 2006 by Alexander Becker
In seinem neuen Corporate Weblog gibt das Expertenteam von Gridpatrol Einblicke in seine Arbeit, seine Visionen und die täglichen Herausforderungen im Kampf um eine maximale Kundenzufriedenheit. Dabei stehen natürlich unsere Erfahrungen mit der systematischen Beobachtung von Weblogs, Foren und Massageboards auf Webseiten im Vordergrund. Denn diese werden immer stärker von innovativen Unternehmen als kosteneffizientes Instrument zur Markt- und Wettbewerbsbeobachtung genutzt. Ob wir für TV-Sender die Zuschauermeinungen und Stimmungen analysieren, das Word of Mouth von Produkten und Marken evaluieren oder aber wichtige Werkzeuge zum Issue-Management und zur Krisenfrüherkennung liefern. Mit Hilfe individueller Gridpatrol-Monitore und in Kombination mit einer entsprechenden Kommunikationsstrategie, wie sie beispielsweise die Strategieberatung Ethority anbietet, wird eine aktive und zeitnahe Reaktion auf die Meinungsbildung und Wahrnehmung ermöglicht. Die Einsatzmöglichkeiten von Monitoring-Systemen sind vielfältig: Issues Management, PR Evaluation, Markt- und Trendforschung, Messung der Kundenzufriedenheit bzw. des Qualitätsmanagements, Marketing Development und Strategie.
Juli 7th, 2005 by Sten Franke
Audi USA sorgt mal wieder mit einer innovativen Marketing-Kampagne für Aufsehen. Wie schon im Herbst 2004 als AUDI USA bekannt gab, das Weblog Jalopnik zu sponsern, wird nun der nächste Coup gelandet.
Der Autohersteller gab diese Woche die Auflösung seiner US-Online-Kampagne um einen inszenierten Diebstahl eines “A3″ bekannt. Damit wollte man das neue Modell “A3-Sportback” in den USA mittels Virus-Marketing promoten. 500 0000 Menschen sollen lt. Audi auf die Bekanntgabe des Täters gewartet haben. Zusätzlich verkaufte AUDI in den beiden Wochen laut Wall Street Journal mehr als 500 Stück des neuen A3. Im Verlauf des Jahres sollen es insgesamt an die 10 000 werden.

Für den neuen A3 wurde eine Geschichte inszeniert und auf der hierfür ins Leben gerufenen Website gefeatured. Um Interesse für das Online-Spiel zu gewinnen, schaltete das Unternehmen zusätzlich TV- , Print- und Billboard-Werbung. Mittels Internet wollte Audi die schwer erreichbare Zielgruppe der Männer zwischen 25 und 34 Jahren ansprechen, die sich sehr viel im Web herumtreiben aber auch tragbare elektronische Geräte benützen.

Um die Vorlieben der gesamten Zielgruppe zu identifizieren, will man durch systemtisches Web-Monitoring den Meinungen und Kommentaren in Chat-Foren und Blogs auf den Grund gehen. Insbesondere will man herauszufinden, in welchem Ausmaß die Zielgruppen dort über den Audi-Diebstahl kommunizieren.
In der gridpatrol-Automobil Studie wurden schon 2004 ca. 185 deutschsprachige Automobil-Onlineforen mit mehr als 13 Millionen Beiträgen und 1,4 Milliarden Visits evaluiert.
Links: www.stolena3.com | www.jalopnik.com | www.gridpatrol.de
Juni 23rd, 2005 by Sten Franke
Die Notwendigkeit eines systematischen Weblog-Monitorings habe ich im 1. Teil aufgezeigt. Nun stellt sich natürlich die Frage nach einer technischen Umsetzung. Sicherlich gibt es Anbieter die ähnlich eines Clipping-Dienstes für Presseerwähnungen arbeiten und dies auch schon zu einem sehr geringen Einstandspreis, jedoch geht diese Art des Monitorings an der Bedürfniskultur jedes mittleren oder größeren Unternehmens vorbei. Der Ansatz geht meist nur soweit, dass spezifischen Anzahl von Medien mit ein paar Suchbegriffen abgefragt wird und die Treffer in einer Online-Datenbank ohne jede weitere Selektion dargestellt werden.
Generell gilt „Klasse statt Masse“. Es kommt nicht darauf an, jede Ressource in ein Monitoring einzubeziehen, sondern die richtige Ressource in den richtigen Intervallen zu untersuchen. Die Weblog-Dynamik (Vernetzung, Suchmaschinen-Popularität, hoher Aktualisierungsgrad) bringt es mit sich, dass es notwendig ist, eine Auswahl der thematisch relevanten Weblogs mehrmals am Tag oder auch stündlich nach neuen Einträgen zu untersuchen. Somit bleibt im Falle eines Falles noch Reaktionsspielraum, bevor man wie bei Electronic Arts oder Jamba, erst durch Journalistenanfragen vor vollendete Tatsachen gestellt wird.
Manuelles Monitoring
Ein manuelles Monitoring bringt sicherlich Teilerfolge bei einfachen Monitoringaufgaben, jedoch birgt diese Möglichkeit ein großes Risko bei komplexeren Monitoringaufgaben. Zunächst ist es erforderlich ein Team mit entsprechenden Kenntnissen (Sprachen, Internetaffinität) und Fähigkeiten (strukturierte und systematische Arbeitsweise) aufzubauen und zu trainieren. Um die gefundenen Ergebnisse bewerten und speichern zu können, wird zu dem noch ein Wissensmanagementsystem benötigt, so dass hier zusätzlich die IT gefragt ist und der Aufwand schnell mittlere Budgetdimensionen erreicht. Da Suchmaschinen wie Google - Einstiegspunkt für Recherchen – schon aus Kapazitätsgründen nicht 8 Mrd. Webseiten und Weblogs stündlich auf neue Inhalte prüfen können, entstehen hier erste Risiken für Informationsverluste und veraltete Informationen. Ein Monitoring welches manuell durchgeführt wird, kann daher kostenintensiv und risikoreich zugleich sein.
Skalierbares Monitoring System
Der Einsatz einer systematisierten Monitoring-Technologie sollte immer in Erwägung gezogen werden, da nach einer Setupphase schnell und zielgerichtet die relevanten Ressourcen vollautomatisch überwacht werden und bei entstehenden Themenkarrieren der Alarmierungs-Service sofort Meldung per E-Mail oder SMS gibt. In der Regel bieten erfahrene Monitoring-Dienstleister verschiedene ASP-Lösungen* an, die modular aufgebaut sind. Zudem verfügen die Dienstleister über Expertenteams (Kommunkationsfachleute, Sprachwissenschaftler, Programmierer) und umfangreiche Projekterfahrung, um bei Auswahl und Aufbau des geeigneten Monitoringsystems zu beraten. Einen erstklassigen Anbieter zeichnen vor allem auf das Monitoring aufbauende Sevices hinsichtlich der Ergebnis-Evaluierung und des Profilings aus. Im besten Falle erhalten Sie einen täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Report mit einer zusammenfassenden Bewertung der Trends und Einzeldarstellungen der Ergebnisse. Sofern Sie mit sensiblen Daten arbeiten, die sich selbst durch eine übliche Vertraulichkeitsvereinbarung nicht absichern lassen, gibt es die Möglichkeit ein System auch in Eigenregie über ein Lizenz-Modell* zu betreiben, bei dem der Deinstleister, die Technologie installiert und soweit vorbereitet, dass ein kleines Team von geschulten und internetaffinen Mitarbeitern die tägliche Arbeit übernimmt.
*ASP-Modell oder Lizenz-Modell von Gridpatrol Monitoring Solutions
April 13th, 2005 by Administrator

Am 22. April 2005 erfahren Sie hier, was die Mitglieder der wichtigsten deutschen TV-Web-Foren von Stefan Raab und seiner Show TV-Total halten. Finden sie seinen Humor primitiv und seine Gäste niveaulos oder das er zu oft stottert und schlecht angezogen ist? Oder hält das Web ihn für einen innovativen und kreativen Moderator, der mit TV-Total eine Kult-Marke schuf.
Die neueste Gridpatrol-Studie wird es verraten.

Standard Podcast [18:29m]: 