Januar 20th, 2010 by Sabrina Panknin

Corporate Social Media

HR: Für die Personalsuche 2.0 ist Social Media ein wichtiges Thema. Hier geht es in erster Linie um das Finden von qualifizierten Mitarbeitern, ob wir von der Personalabteilung eines Unternehmens oder einer selbstständigen Personalberatung reden. Sicherlich macht sich ein Unternehmen zusätzlich attraktiv, indem es eine Präsenz in Social Networks hat. Hier bekommt man auf einen Blick einen (guten) Eindruck von Unternehmen und alle Informationen, die man für eine Bewerbung braucht. Ein schönes Beispiel hierfür bietet die Siemens AG, die neben der Einführung eines Online-Bewerbungsverfahren mit unmittelbarem Feedback, eine Facebook Fanpage mit über 500 Fans und weitmehr Besuchern unterhält.

Für Unternehmen sind die Social Networks auf der Suche nach dem passenden Mitarbeiter sehr wichtig geworden (und auch ich habe z. B. meinen Job über Twitter gefunden).

Soziale Netzwerke bieten dem Personaler einen Eindruck vom potenziellen Arbeitnehmer, den eine „normale“ Bewerbung nie geben könnte.

Angefangen beim kompletten Lebenslauf bei XING (ggf. bereits mit Zeugnissen und Referenzen), über einen Eindruck von der Persönlichkeit des Bewerbers, vielleicht durch sein Engagement bei Twitter. Sollte der Bewerber auch noch sein eigenes Blog betreiben bzw. Forenartikel zu bestimmten Themen verfassen, hat das Unternehmen sofort einen Eindruck seines Könnens, sei es fachlicher oder rhetorischer Natur. Auch die Reichweite in und durch soziale Netzwerke ist enorm und kostengünstig. Ein beliebtes Tool ist hierbei auch Jobtweet, eine Echtzeitsuchmaschine, die Twitter nach Jobangeboten durchsucht, aber dementsprechend auch veröffentlicht.

CRM: Unter traditionellem CRM versteht man die systematische Gestaltung der Kundenbeziehungsprozesse, kurz: die Kundenpflege. Dazu nutzt man oft CRM Tools, die festhalten, wie, wo und warum man jemanden kennt. Der Unterschied zwischen CRM und Social CRM liegt in dem Wechsel von passiv zu aktiv. Während beim traditionellen CRM mit einer Menge an Daten gearbeitet wurde, ergänzt Social CRM um Beziehung und Konversation.

Die Passivität der reinen Datenpflege ist vorbei, nun beginnt der wirklich aktive Beziehungsaufbau und –Pflege.

Wer sich ausführlicher über Social CRM informieren möchte, der schaue bitte hier: