Oktober 14th, 2011 by Daniel Müller

Man nehme eine bekannte Persönlichkeit aus der Social-Media-Welt, stelle ihr fünf spannende Fragen, notiere sich die Antworten und forme daraus einen interessanten Blog-Artikel:
Herzlich willkommen bei 5 am Freitag!

Heute bei uns Zugast ist Klaus Eck, einer der bekanntesten deutschen Social-Media-Gurus.  Als Gründer und Inhaber der Beratungsfirma Eck Kommunikation ist er für das Interview  prädestiniert. Viel Spaß beim Lesen.

Fünf am Freitag   Mit Klaus Eck

Zur Person: Klaus Eck ist Founder und CEO bei Eck Kommunikation in München und außerdem Gründer und Herausgeber von PR-Blogger.de. Seit mehr als zehn Jahren berät er KMUs und Dax-Konzerne, die ihre Online-Kommunikation, Online Reputation Management und Social-Media-Strategie starten, optimieren oder ausbauen wollen. Über diese Herausforderungen in der Business-Kommunikation schreibt Klaus Eck im PR-Blogger. Zudem ist er gefragter Veranstaltungsreferent und Buchautor.

Interview

1.    Social Media Monitoring in 2012: Aus Ihrer Sicht zwingend erforderlich oder nur zusätzliches Tool in einer Strategie?

Ein Unternehmen sollte wissen, wie seine Kunden über die Marke sprechen – online wie offline. Aus diesem Grunde empfehle ich durchaus ein Social Media Monitoring. Allerdings bedarf es dazu eines klaren Konzepts und einer guten Social Media Strategie. Nur wer seine Fragen und Keywords kennt, kann beim Monitoring mit guten Ergebnissen rechnen.

2.    Wo sehen Sie die wichtigsten Trends im Social Commerce?

Bislang haben es erst wenige Unternehmen verstanden, E-Commerce-Ansätze wirklich gut mit Social Media zu verbinden. Dennoch ist es abzusehen, dass immer mehr auf Social Commerce setzen und hierbei vor allem die Kundenkommunikation intensivieren. Es reicht jedoch nicht aus, einfach nur auf Werbung in Facebook und Co. oder auf Like-Buttons zu setzen. Aus meiner Sicht geht es bei Social Commerce vor allem um eine engere Kundenbeziehung. Wie kann ich potentielle Käufer dazu bringen, sich intensiver mit meinen Produkten zu beschäftigen, diese nicht nur zu kaufen, sondern auch (online) weiterzuempfehlen. Sehr gut gefällt mir persönlich der Ansatz von http://www.tvino.de. Dort zeigt der Master-Sommelier Hendrik Thoma, wie man eine Marke auf unterhaltsame Weise via Video-Blog, Facebook und Twitter aufladen und mit seinen Kunden ernsthaft kommunizieren kann.

3.    Wie bewerten Sie die aktuelle Debatte rund um das Thema ROI im Social Media?

Ich fände es toll, wenn wir auch einmal den ROI von Pressemitteilungen, Newslettern und anderen Kommunikationsmaßnahmen untersuchen würden. Messbarkeit ist ein uraltes Thema und schon immer umstritten gewesen. Letztlich sollte jedes Unternehmen dieses sehr pragmatisch betrachten. Jede einzelne Kommunikations- und Marketingmaßnahme muss immer auch auf den Erfolg einer Marke einzahlen. Allerdings bedarf es dazu eines guten Zusammenspiels aller Aktivitäten, einer richtiggehenden Social Media Integration, bei der beispielsweise ein Blogartikel auf ein Video, Twitter, Facebook und Offline-Maßnahmen verweist. Nur dann kann es erfolgreich sein. Wenn alle Voraussetzungen stimmen, sollte Socia Media seinen wichtigen Beitrag liefern zum Verkaufserfolg. In jedem Falle kann man durch ein gutes Social Media Monitoring herausfinden, welche Effekte es für die Unternehmensreputation hat. Wenn die Marke gut gefunden wird, spart man schon allein viel Geld für SEO und SMO – hat es quasi organisch mitbetrieben.

4.    Was fasziniert Sie an Social Media besonders?

Inzwischen nutze ich das Internet beinahe 20 Jahre und verstehe mich als Info-Junkie. Daher finde ich es phantastisch, welche neuen Zugänge auf Informationen Social Media bietet. Ich habe noch nie zuvor so viele wertige Inhalte so schnell zur Verfügung bekommen wie heute. Letztlich erlaubt Social Media den Access auf wunderbaren Content, wenn ich es dergestalt nutze. Darüber hinaus finde ich es toll, wie schnell und gut man über Social Media sein eigenes Netzwerk ausbauen und Dialoge pflegen kann.

5.    Bevorzugen Sie Facebook oder Google+ ? “Liken Sie noch, oder Plussen Sie schon?”

Mir gefallen die aktuellen Updates der beiden Plattformen, die ich beide sehr gerne nutze. Jeder ist selbstverantwortlich für die Inhalte, die er auf Facebook oder Google+ einstellt. Das ist eine gigantische Chance für das eigene Personal Branding – oder ein Risiko, wenn ich es falsch mache. Ich mag den visuelleren Ansatz auf Facebook, der dem Networking einen gewissen Spaßfaktor mitgibt und den Austausch erleichtert. Demgegenüber erhalte ich oftmals sehr gute Anregungen auf Google+. Dort sind die Inhalte häufig komplexer und besonders spannend, zumal ich auf Google+ (endlich) sehr gut recherchieren kann, seitdem die Suche freigeschaltet worden ist und auch Hashtags einbezieht.

Fünf am Freitag   Mit Klaus Eck

6.    PR und Social Media – wie sieht Ihr Tagesablauf aus? Wie eng ist es mit Ihrem Tagesgeschäft verknüpft?

Als Unternehmensberater muss ich mit meinem Wissen auf dem neuesten Stand sein und vieles auch ausprobieren, um glaubwürdig Inhalte vermitteln zu können. Ich bin deshalb auf Twitter, im http://pr-blogger.de, Google+ und Facebook sehr aktiv, nutze aber die dabei entstehenden Inhalte und Dialoge als Vorbereitung für Workshops, Vorträge, Buchartikel und Konzeptionen. Insofern zahlt bei mir alles aufeinander ein und stellt keine Zeitverschwendung dar.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Herrn Eck für das tolle Interview.

Euch wünschen wir noch ein schönes, erholsames Wochenende.
Bis zum nächsten Mal,
das ethority Team

Mai 29th, 2006 by Alexander Becker

PR-Blogger Klaus Eck ist davon überzeugt, daß immer mehr Unternehmen die Bedeutung des digitalen Reputation Managements erkann haben und nun endlich anfangen auf ihr online Image zu achten. Ein Bestreben bei denen ihnen Ethority nur zu gerne behilflich ist. Eck: „Zunehmend wird auch in Unternehmen darüber diskutiert, dass wir alle auch über eine digitale Identität verfügen. Das betrifft Unternehmen genauso wie Einzelpersonen.“
Mit dem Entwurf der digitalen Identität hat sich gerade Elizabeth Albrycht in ihrem Blog CorporatePR auseinander gesetzt.

April 5th, 2006 by Alexander Becker

Social Software: flickr goes PrintDas Zauberwort der Stunde heißt Social Software und die Beispiel Community Nummer Eins dafür ist flickr. Das sagen nicht nur Experten wie Klaus Eck im Ethority-Podcast, sondern das ist mittlerweile auch tief im allgemeinen Mainstream-Bewusstsein angekommen. Der beste Beweis dafür ist, dass das Lifestyle Magazin „Max“ nun sogar ein ganzes Sonderheft nur mit flickr-Fotos samt Hintergrundgeschichten druckt. Ein Online-Phänomen wird bekanntlich erst dann zum Trend, wenn sich die klassischen Medien seiner annehmen. Man kann es aber auch ganz praktisch Betrachten wie das trndblog: „Die Fotocommunity flickr ist die Wohl feinste Möglichkeit, das aktuelle Weltgeschehen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.“

März 30th, 2006 by Alexander Becker

Podcast Interview mit Klaus Eck: Social Software, Corporate Weblog und Weblog MonitoringBeim zweiten Ethority Podcast-Interview stand PR-Blogger und Konferenz-Referent Klaus Eck Rede und Antwort. Seine Kernaussagen: 1. Bei Social Software steht der usergenerierte Content wider im Vordergrund. 2. Jedes Unternehmen sollte sich als erstes einmal klarmachen, „wer beschäftigt sich mit mir“ – ich nenne das Blog-Monitoring. 3. Unternehmen, die über ein eigenes Corporate Weblog verfügen, haben sie viel größere Möglichkeiten zu Reagieren. 4. Mit einem eigenen Corporate Weblog lässt sich die eigene Reputation besser steuern. 5. Die klassischen Medien verlieren an Einfluss, weil die Zielgruppen immer kleiner werden und sie diese einfach nicht effektiv erreichen können – im Gegensatz zu Blogs. 6. In fünf Jahren sieht die PR völlig anders aus, weil sich die Art verändert, mit den Kunden zu kommunizieren. 7. Die direkte Kundenkommunikation wird wichtiger und individueller.

März 29th, 2006 by Administrator

Podcast Interview mit Klaus Eck: Social Software, Corporate Weblog und Weblog MonitoringBeim zweiten Ethority Podcast-Interview stand PR-Blogger und Konferenz-Referent Klaus Eck Rede und Antwort. Die zentralen Fragen: 1. Was ist Social Software? 2. Warum brauchen Unternehmen sowohl ein eigenes Corporate Blog, wie auch ein funktionierendes Weblog-Monitoring?

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März 20th, 2006 by Alexander Becker

Die Süddeutsche Zeitung hat sich am 9. März des Themas Corporate Weblogs angenommen. In dem Artikel „Weblogs sind für viele Unternehmen eine Gefahr – sie bieten aber auch Chancen“ wird die Notwendigkeit erklärt, warum immer mehr Unternehmen auf die direkte Kommunikation mit ihren Kunden via Weblog setzten. Die Geschichte zitiert dazu sie Kommunikationsexperten Ulrich Nies und Klaus Eck. Nies kommt in dem Artikel zu Schluss „Blogmonitoring sollte ein wichtiges Thema bei der Medienbeobachtung von Unternehmen sein. (…) Unternehmen sollten sich frühzeitig mit der Blogosphäre, der Gesamtheit aller im Internet öffentlich zugänglichen Blogs, befassen und ständig mitverfolgen, worüber diskutiert wird. Wird über das eigene Produkt geschrieben, sollte das Unternehmen sofort reagieren”. Anbieter wie der Monitoring-Dienstleister Gridpatrol sind genau auf dieses beobachten und analysieren von potentiell gefährlichen Issues via Weblogs spezialisiert. Klaus Eck beschäftigt sich mit der Frage, wie eine negative Blg-Berichterstattung der Reputation eines Unternehmens schaden kann. „Mit einem male steht jeder mit seinem Geschäft in der Öffentlichkeit und muss damit rechnen, dass Dritte jederzeit darüber berichten können.“ Er kommt zu dem Ergebnis: „Die Macht der neuen Meinungsmacher sollte man nicht unterschätzen.“ Sowohl Klaus Eck, wie auch Ulrich Nies gehören zu den Referenten der Ethority-Konferenz: Reputation Management & Word of Mouth Marketing am 16. und 17. Mai 2006 in Hamburg.