November 17th, 2010 by Ina Croissier

Seit Wochen wurde über einen neuen Facebook-Dienst spekuliert. Jetzt wurde das Geheimnis in San Francisco gelüftet. Facebook hat seine neue Kommunikationsplattform, die sowohl E-Mail, SMS- und Chat-Nachrichten in einem Dienst, der „Social Inbox“ zusammenführt, präsentiert. Die Bedenken, dass es ein ernstzunehmender Konkurrent zu herkömmlichen E-Mail Diensten, wie Yahoo, Hotmail oder Google-Mail wird, sind groß. Jedoch wurde dies von Konzernchef Mark Zuckerberg abgeschmettert, er verneinte dies und kündigte den Dienst vielmehr als „modernes Nachrichtensystem“ an.

Facebook etabliert sich mit Messages zum all in one Dienst

Vorteile von Facebook Messages:

  • Vereinfachung der Kommunikation: Nutzer, die ohnehin permanent bei Facebook angemeldet sind, können künftig Nachrichten an Kontakte schicken, ohne sich dabei um den Übertragungsweg zu kümmern. Der Vorteil besteht darin, dass Facebook die Nachricht als SMS, Chatnachricht oder E-Mail verschickt, je nachdem wie die Erreichbarkeit des Empfängers angelegt ist.
  • Außerdem können Nachrichten nach Prioritäten sortiert werden. Botschaften von Freunden und Bekannten erhalten eine hohe Priorität, hingegen die von Unbekannten eine niedrige, die vorerst im Ordner „Others“ abgelegt werden. Spamnachrichten sollen keine Chance erhalten, sie sollen automatisch gefiltert werden und gar nicht erst auftauchen.

Nachteile von Facebook Messages:

  • Bedenken zur Privatsphäre: Die E-Mail Adressen der Nutzer werden gespeichert, dass räumte Mark Zuckerberg selbst ein, da das System sonst nicht funktionieren kann. Damit sind die Bedenken nicht von der Hand zu weisen. Es bleiben einige Fragen offen und es fehlt an gewissen Stellen an Transparenz. Zum Beispiel ist bei der Mobile Nutzung fraglich, ob die Mobilnummern auch gespeichert werden, wenn auf den Dienst per Smartphone zugegriffen wird. Inwieweit das Nutzern gefallen wird, bleibt abzuwarten. Allgemein werden erst die nächsten Monate zeigen, wie der Dienst von Nutzern angenommen wird.

Wann ist der Dienst verfügbar oder wo kann ich mich anmelden?

Interessierte müssen sich noch etwas gedulden, da der Dienst erst Schritt für Schritt zugänglich gemacht wird. Jedoch können Nutzer sich bereits eine E-Mail Adresse beantragen, mit der sie auch mit Personen ohne Facebook-Account kommunizieren können. Die Mailadressen werden nach folgendem Schema automatisch generiert: profil.name@facebook.com. Nutzer mit Zugang zum neuen System, können dann Freunde für den Dienst einladen. Einige Fragen zu dem Nachrichtensystem werden hier bereits beantwortet. Die Nutzung der Facebook E-Mail Adresse funktioniert gleichermaßen wie bekannte Mail-Systeme, es können über die Adresse Nachrichten versendet und empfangen werden. Allerdings beinhalten die Nachrichten keine Betreffzeile, so dass bei Nachrichteneingängen der Betreff am Beginn der Nachricht in Fettbuchstaben dargestellt wird. Wie gehabt, kann über die Privatsphäre-Einstellungen der Dienst deaktiviert werden.

Um Facebook SMS nutzen zu können, muss zu Beginn das Handy für Facebook aktiviert werden. Danach kann über die Benachrichtigungseinstellungen festgelegt werden, welche Nachrichten per SMS verschickt werden. Die Funktionalität kann in Deutschland und Österreich, jedoch nicht in der Schweiz genutzt werden.

Facebook-Manager Joel Seligstein ist überzeugt von der Idee und sagt: “Wir werden bald alle damit aufhören, altertümliche zehnstellige Zahlencodes und bizarre Buchstabensequenzen zu verwenden, um miteinander zu kommunizieren. Wir werden einfach Freunde namentlich auswählen und in der Lage sein, uns sofort mit ihnen auszutauschen”.


Gefunden bei Facebookmarketing.de und Mashable .

Weitere Infos hier:
Facebookmarketing oder bei
Thomas Hutter

Mai 19th, 2010 by Sabrina Panknin

Der Bäcker backt, der Maler malt, der Schneider schneidert und der Schreiner schreinert.

Damals waren die unterschiedlichen Zuständigkeitsbereiche ziemlich eindeutig und klar  voneinander zu trennen. Jeder hatte seine Aufgaben und wusste, was zu tun war.

Auch in Unternehmen waren verschiedene Aufgaben in verschiedene Abteilungen eingeteilt: Der Geschäftsführer führte, die Unternehmenskommunikation kommunizierte, der Vertrieb sorgte für Absatz während der Praktikant Kaffee kochte.

Nun begab es sich, dass die Social Media Einzug in die Unternehmen hielten und manch eine Hierarchie und Abteilung kräftig durcheinander wirbelte.

Ein Beispiel: Einsatz von Social Media im HR-Bereich ist Unternehmen wie z.B. OTTO und Bayer AG längst nicht mehr fremd. Wer ist nun verantwortlich für den Unternehmensauftritt, der das Unternehmen für zukünftige Arbeitnehmer attraktiver macht, aber auch Anlaufspunkt für Fragen rund um das Bewerbungsverfahren und Recruitainment ist? Die Profis der Personalabteilung oder die Profis aus der Kommunikation? Mitunter entsteht aus dieser Frage ein Kompetenzgerangel, was zum einen generell nicht hilfreich ist, zum anderen die Kommunikation in Social Media oft lähmt.

Social Media sind vielseitig einsetzbar – so vielseitig, dass immer noch viel diskutiert wird, wer für die Betreuung einzelner Präsenzen zuständig ist. Soviel sei gesagt: Es gibt ein Für und Wider für alle Möglichkeiten.

Eine Studie von November 2009 zeigt die verschiedenen Zuständigkeiten, die in einem Unternehmen für Social Media verantwortlich sein könnten:

Der Bäcker backt, der Maler malt – aber wer „macht“ Social Media?

gesehen bei mashable.com.

Das Ergebnis soll an dieser Stelle unkommentiert stehen bleiben.

Denn der wichtigste Schritt, der der Bestimmung für Verantwortlichkeit voraus geht, ist die Zielsetzung sowie die Strategie, die durch/mit/in Social Media verfolgt wird. Dazu müssen zu allererst folgende Kernfragen beantwortet werden:

In welchen Bereichen macht es überhaupt Sinn, Social Media einzusetzen?

Welche Ziele möchten wir mit unserem Einsatz in Social Media erreichen?

Mit welchen Präsenzen erreichen wir unsere Zielgruppe?

Wie und mit was bespielen wir die Präsenzen überhaupt, damit sie für die Zielgruppe interessant sind?

Erst, wenn man sich bewusst ist, was und wie etwas erreicht wird, kann entschieden werden, welche Person(en) das Unternehmen in Social Media repräsentiert. So findet sich die Zuständigkeit für Social Media vielleicht nicht von alleine, aber es hilft bei einer Entscheidung.

Kompetenzgerangel ist sicherlich nicht das einzige, was schief geht, wenn man sich seiner Ziele nicht bewusst ist. Es trägt aber dazu bei, dass ein nicht durchdachter Social- Media-Auftritt Zeit und Geld kostet.

Oktober 5th, 2009 by Sabrina Panknin

ethority hat Jens Best, Author,  Social Media Strategist und Entrepreneur,  zum Thema Social Media auf der dmexco 2009 interviewt:

September 18th, 2009 by Administrator

Mittlerweile dürfte es jeder, der an irgendeinem Punkt ab und zu Berührung mit Social Media hat, gesehen haben – den folgenden viralen Nachsatz zu einer Wahlkampfankündigung:
Und Alle so: Was steckt dahinter?
Auf den ersten Blick sieht man wieder einmal, wie schnell sich in Social Media Inhalte verbreiten können, die sich von dem üblichen Bilder- und Themenrauschen herausheben und dem Betrachter etwas unerwartetes bringen. Ruckzuck wird dieses Bild auf Twitter verlinkt und schafft es in Blogs wie Spreeblick, Nerdcore oder Pop64 (und natürlich auch auf das ethority-Blog). Von diesen Blogs aus wird das Bild dann noch weiter verlinkt und so entsteht eine erweiterte Reichweite, die die Zahl der ursprünglichen Abrufe des Bildes auf Flickr (bislang 15.255) weit übertreffen. Auch Spiegel Online erwähnt diesen Internet-Mem schon.

Aber die Kreativität der Crowd geht noch weiter. Es entsteht die Idee, bei der angekündigten Wahlkampfveranstaltung einen Flash-Mob zu veranstalten, der jede Aussage mit “Yeaahh!” kommentiert, in den Kommentaren wird darüber gestritten, ob man das “Yeaahh!” auch mit nur einem “a” schreiben darf oder ob das dann nicht mehr das echte “Yeaahh!” wäre. Ach ja: Und-Alle-so-T-Shirts sowie einen Und-alle-so-Yeaahh-Song gibt es auch schon.

Natürlich zeigt dieser Mem einmal mehr, wie gut sich das Internet für die schnelle Verbreitung (Viralität) von Botschaften eignet. Aber ich finde eigentlich einen anderen Punkt daran sehr viel spannender:

Im Grunde wird hier eine Offline-Kampagne (= Der Nutzerkommentar auf dem Plakat) in ein Online-Medium hinein “verlängert”, wie das Marketingverantwortliche ausdrücken würden. Dabei leuchtet sofort ein, dass der Spruch seine Verbreitung ganz wesentlich dem schnellen Onlinemedium verdankt. Das Plakat ist räumlich gebunden und wird nur von denjenigen Leuten wahrgenommen, die tatsächlich an diesem Ort vorbeikommen. Es ist also stationär und kann nur schwer auf Wanderschaft gehen, allenfalls in der mündlichen Überlieferung: “Ich habe dort ein Plakat gesehen, und da stand …”

Online geht das alles sehr viel schneller und in Gestalt einer digitalen Fotographie dreht sich dieses Bild so schnell durch Deutschland, dass Vilém Flusser dabei schwindlich werden dürfte. Aber es ist eben nicht nur die massenmediale Verbreitung, die zählt. Nein, die Botschaft wird von den Nutzern verändert, sie verwandelt ihre Gestalt, mutiert in immer neue Formen. Der Spruch “und alle so: yeaahh” wird auf alle möglichen Themen bezogen und nicht nur auf den ursprünglichen Event. So heißt zum Beispiel die hyper-zeitgemäße Gratulation: “…und alle so: Happy Birthday”.

Was an Social Media so faszinierend ist, sind also zwei Dinge, das eine ist die hohe Geschwindigkeit. Ganz gewöhnliche Leute tragen zu einer Verbreitungsgeschwindigkeit bei, die jeden Nachrichtendienst abhängen. Twitter hat mittlerweile Radio, TV und klassische Onlinepublikationen als schnellstes Medium hinter sich gelassen (mit RSSCloud und pubsubhubbub könnten Blogs allerdings noch einmal einen Gang zulegen und zu einem echten Push-Medium werden). Das andere ist aber die hohe Mutationsrate, mit der eine ursprüngliche Botschaft sich immer wieder verändert.

Januar 14th, 2009 by David Nelles

Wer in einem Unternehmen im Bereich Social Media die Aufgabe hat mit den Kunden zu kommunizieren, scheint nur auf den ersten Blick klar zu sein. Die Marketer und Unternehmenskommunikatoren bieten sich im ersten Moment für diesen Dialog an, schließlich haben die gelernten Kommunikatoren schon immer die Aufgabe gehabt, den Markt mit Marken- und Unternehmensbotschaften zu versorgen, doch diese Entscheidung ist nur auf den ersten Blick richtig. Haben doch die klassischen Marketer immer nur gesprochen und nur selten zugehört. In Social Media sind die Zeiten von den guten alten Push-Kampagnen ohne Rückkanal vorbei. Social Media führt Marketer in eine völlig neue und andere Kommunikationsumgebung. Hier befinden sich Unternehmen, Marken und Kunden auf einer Ebene und wirken wechselseitig aufeinander. Dieser gegenseitige Einfluss auf Augenhöhe bedeutet für Marketing und Unternehmenskommunikation einen authentischen Dialog mit den Kunden zu führen, doch authentisch zu kommunizieren fällt Marketern oft noch schwer.
Vor dem Hintergrund der sich immer stärker verändernden Mediennutzung der Zielgruppen, sollten sich die Entscheider vielleicht besser früher als später von der Vorstellung lösen, dass nur das Marketingdepartment und die Unternehmenskommunikation in ihren Unternehmen in den Dialog mit der Außenwelt treten. Ein in Social Media gut vernetzter Produktentwickler kann eine höhere Reichweite und mehr Aufmerkamkeit auf sich ziehen als so manche Anzeigenkampagne. Anstatt dass Entscheider in so einem Umstand eine Bedrohung sehen, sollten sie dieses vielmehr als Chance betrachten. Charlene Li spricht in ihren Vorhersagen für das Jahr 2009:

everybody becomes a marketer…their front line workers will go about quietly, unobtrusively interacting with customers, partners, and other employees within their social networks. Examples like @comcastcares Frank Eliason or “Nuts About Southwest” blogger Gordon Guillory (who is a mechanical engineer) point to the democratization of social media within the enterprise.

Wahrscheinlich sind es die Mitarbeiter wie Guillory von Southtwest, die einem Unternehmen helfen ihre Botschaften wirklich „social“ zu machen. Auch Rohit Bhargava sieht in diesem Weg von Charlene Li eine gute Möglichkeit Marken und Unternehmen im Umfeld von Socia Media stattfinden zu lassen.

Find a way to embrace your accidental spokespeople. In the social media era, anyone can be a spokesperson for your brand, from regular employees to passionate customers. Find a way that your brand can connect with these voices and amplify them.

Rohit geht bei seinem Vorschlag aber noch einen Schritt weiter, vielleicht sollten Marketer auch ihre eigene Zielgruppe als Multiplikator in Betracht ziehen.

Es ist egal, ob es nun ein gut vernetzter und passionierter Kunde oder  ein Mitarbeiter ist. Der Marketingerfolg für Unternehmen wird in den nutzergenerierten Kanälen durch diese Aktivitäten gesteigert. Durch diese Weise erzeugt man authentische Kommunikation mit Kunden, die auch wahrgenommen wird. Doch die Alternative für Unternehmen, aus Angst vor Kontrollverlust der Markenbotschaft online nicht mit den Kunden zu kommunizieren,  ist keine wirkliche Alternative. Markenkommunikation findet auch in Social Media statt und sie wird immer intensiver werden. Daher wird es sich kein Unternehmen leisten können dem direkten und authentischen Kundendialog aus dem Weg zu gehen. Nichts ist schlimmer als an der öffentlichen Diskussion um die eigene Marke nicht mehr teilzuhaben.

Dezember 14th, 2008 by David Nelles

Viel wurde schon geschrieben über DOs und DON‘Ts beim Corporate Blogging. Jeremiah Owyang stellt in seinem aktuellen Post einen sehr sinnvollen Regelkatalog für Unternehmen auf, die den Schritt hin zum direkten Kundendialog wagen.  Grundsätzlich werden dabei acht Punkte angeführt, die in diesem Zusammenhang von den Kommunikationsverantwortlichen unbedingt beachten werden sollten.

1. Writing style:
How you write indicates how real you can truly be
Great: Blog is written in a human voice
Bad: Content looks vetted by corp comm
Horrible: Rehashed press release

Der Stil in dem der Blog verfasst ist muss sich von der angestammten Kommuniaktionsweise von Unternehmen unterscheiden. In einem Blog geht es zum größten Teil um persönliche Statements und Einschätzungen. Daher sollte ein Blog nicht geschrieben werden wie eine Pressemitteilung, sondern er soll im Großen und Ganzen die persönlichen Einschätzungen des Autors wiedergeben. Es geht in einem Corporate Blog, soweit es möglich ist, darum, die persönliche Note des Autors zu erfassen.

2.Topics:
What does the blog talk about? does it matter to marketing –or customers?
Great: Discusses the lifestyle (or workstyle) of actual customers.
Good: Discusses the wider industry topics
Horrible: The corporate blog exclusively talks about the company

Ich denke, dass man ein Corporate Blog als ein Medium betrachten sollte, welches den Kunden einen Mehrwert bieten muss. Vor diesem Hintergrund ist guter Content, ein Content der sich mit dem alltäglichen Arbeitsumfeld oder Lebensumfeld der Kunden bzw. Zielgruppe auseinandersetzt. So sollte beispielsweise ein Hersteller von Mobiltelefonen über Trend und neue Angebote bei der Nutzung von Mobiltelefonen sprechen, oder ein Reiseanbieter Weblog sollte seine Leser z.B. über Impfungen und Reisetrends informieren.

3. Humility:
Perhaps one of the most important attributes, how human and real is this blog, or is it giving lip service?
Great: Admits when wrong and dissusses in open the short comings of the company and product and demonstrates in public how it will be improved
Good: Admits shortcomings but combats and defends the criticism, also known as spin
Bad: Only discusses the company in the best possible light, and may link, but not take on critics
Horrible: Never discuss the short comings of the company on the blog

Ein Corporte Weblog ist ein Ort des echten und ehrlichen Dialogs. Um wirkliche Gespräche mit den Lesern zu führen, sollte man als Kommunikationsverantwortlicher auch mit Kritik umgehen können. Sicherlich ist es nicht einfach als Kommunikationsverantwortlicher Fehler an ihren Produkten bzw. Dienstleistungen öffentlich einzuräumen. Doch für eine Kommunikation in diesem Bereich gehört die Fähigkeit Fehler offen zu kommunizieren mit dazu. Daher führt nur ein authentischer Dialog mit den Kunden, auch über die eigenen Versäumnisse, zu einer nachhaltigen Kundenbindung. Reagiert man nicht auf Kritik, dann vergrößert sich die Gefahr eines Kontrollverlusts in dem Bereich der Markenkommunikation immens.

4. Linking Behavior:
Links are the currency of the blogosphere, it indicates you respect someone else’s opinion so much that you’re willing to send them away from you.
Great: Links out to other sources, even competitors or critics as well as the next listed
Good: Links out to other sources, where other discussions are occurring
Bad: Primarily links to corporate created content 25% of the time
Horrible: Primarily links to corporate created content over 50% of the time

Dieser Punkt ist besonders wichtig. Ein Grundsatz in Social Media ist es, Inhalt zu teilen. Eine gute Verlinkung zu anderen Weblogs ermöglicht es dem User sich eine Meinung oder Wissen auf sehr schnelle und effiziente Weise anzueignen. Das ständige inzestuöse Verlinken der eigenen Artikeln bringt dem Leser und Kunden keinen echten Mehrwert. Aus ökonomischer Sicht würde man ein solches Verlinkungsverhalten vielleicht als Nullsummenspiel bezeichnen. Damit es aber zu einer Win Win Situation für Corporate Blog und Leser kommen sollte, ist die Verlinkung zu anderen Informationsquellen unumgänglich.

5. Customer Inclusion:
Do corporate blogs allow their customers to partake? or are they only second class citizens
Good: Allows for customers to guest blog, or includes snippets of their experiences
Bad: Content is only published by employees

Den Kunden in die redaktionelle Gestaltung des Blogs einzubeziehen ist sicherlich ein sehr spannender Ansatz, aber Marketern sicherlich schwer zu vermitteln. Das soll aber nicht heißen, dass man so etwas nicht einmal ausprobieren sollte. Mir ist eine solche Vorgehensweise noch nicht bekannt. Aus meiner Erfahrung heraus ist es für deutsche Unternehmen schon schwierig genug Unternehmensanghörige für den Blog zu rekrutieren. Daher denke ich, dass es noch schwieriger sein wird, Kunden davon zu begeistern auf einem Corporate Blog zu schreiben. Doch es gibt sicherlich nichts authentischeres, wie ein ehrliches Kunden–Testemonial auf dem Corporate Weblog.

6. Dialog:
Allowing for feedback can instill more trust
Great: Comments enabled and published instantly
Good: Comments enabled but reviewed causing time delay
Bad: Trackbacks only
Horrible: No comments allowed

Keine Frage, im besten Fall muss die Kommentarfunktion ohne irgendeine Einschränkung durch die Leser zu nutzen sein. Dieses Verhalten ist unbedingt von Nöten, wenn man in einen echten Kundendialog treten möchte. Die Verfahrensweise der Freischaltung der Kommentare ist für den Blogbeteiber sicherlich aus vielen Gründen die sichere Methode. Doch hemmt diese den Kommentarfluss. Die wohl schlechteste Methode, da gebe ich Jeremiah vollkommen Recht, ist die No Comments Policy. Ein Weblog ist ein Kommunikationsmittel mit Rückkanal. Wer einen solchen Rückkanal nicht zulassen möchte sollte von Weblog die Finger lassen.

7. Comment Moderation:
Blogs that allow for disagreeing comments are more real –and interesting.
Great: Comments (other than spam or off topic) are allowed, including direct disagreements
Bad: Negative comments are censored or altered
Horrible: No negative comments allowed

Wenn Kommunikation, dann auch richtig. Die Löschung von kritischen Äußerungen zum Unternehmen oder zum Produkt ist eine der schlechtesten Strategien in einem Corporate Blog. Schließlich löscht man als Verantwortlicher die Kritik nicht, sondern lenkt sie nur auf andere Kanäle weiter, die vielleicht nicht so einfach zu kontrollieren sind. Man muss in diesem Medium mit Kritik umgehen und es als Chance sehen. Es bietet die einmalige Möglichkeit Kritiker durch einen offenen Dialog wieder milde zu stimmen und ihn als zufriedenen Kunden zurückzugewinnen. Mit einer Zensur würde man nur das Gegenteil erreichen: nachhaltig unzufriedene Kunden

8. Frequency:
While more isn’t always better, having a steady rhythm of content is important
Good: A steady publication rate of posts appropriate to the speed of that market
Bad: Posts appear at a random rate, often starting off with apologies for not posting
Horrible: Posts appear to either promote the company during an announcement –or to combat a competitor

Neben dem authentischen Dialog ist die regelmäßige Versorgung des Weblogs mit Content ein Schlüssel zum Erfolg. Dieser Punkt wird von Unternehmen oft unterschätzt. Die Erstellung und bloße physische Präsenz eines Weblogs ist bei Weitem nicht Alles und wird potentiellen Lesern sicherlich nicht binden. Der Erfolg liegt in einer regelmäßigen Frequenz der Contentproduktion. Dabei geht es sicherlich nicht darum, jeden Tag Content zu schaffen, aber sicherlich in überschaubaren Zeitabständen den Weblog mit Themen zu füllen.

Das Corporate Weblog kann ein wichtiges Element in der Kommunikationsarbeit werden. Das gilt sowohl für das Marketing als auch für die interne und externe Unternehmenskommunikation. Doch müssen Unternehmen, die den Schritt wagen, sich auch aller Konsequenzen bewusst sein. Die Regeln der Markenkommunikation haben sich durch Social Media geändert. Wer sich als Unternehmen mit einem Corporate Weblog an der Kommunikation in den nutzergenerierten Kanälen  beteiligt, muss die grundlegendste Regel in diesem Bereich beherzigen: den Dialog mit dem Kunden auf Augenhöhe – authentisch, kritikfähig und direkt.

Mai 17th, 2006 by Administrator

DPRG-Präsident und Leiter “Information Coordination” bei BASF Ulrich Nies hält den letzten Vortrag. Er erläutert die Struktur des BASF Communications Framework (also wie dort international die Kommunikationsabteilung aufgebaut ist), und hat einige interessante internationale Beispiele aus der Kommunikation. Ein wichtiges Problem scheint für die großen Unternehmen darin zu bestehen, dass es gerade in den USA enorm wichtige rechtliche Regeln für “one voice communication” von Unternehmen gibt. Zitat: “Wie soll ich eine One Voice Policy durchsetzen, wenn manche Mitarbeiter, die als Hobby bei Wikipedia posten, höhere Klickraten erzielen als die Unternehmenswebsite?” Die sich ändernden Medienwelten schaffen also neue Rahmenbedingungen, die gerade auch rechtliche Fragen aufwerfen. Nies sagt ganz deutlich, dass es auf viele dieser Fragen noch keine Antworten gibt.
Als nächstes geht es durch die ganzen Visions- und Positionierungs-Charts. Das kennt man ja, umfangreiche Absichtserklärungen: “Wir wollen pioneering sein, professional und passionate.” Gibt es irgendein Unternehmen, das das nicht will?
Neben den vielen verschiedenen Facetten der Organisation von Kommunikation bei BASF stellt Nies auch das IT-System Issue Navigator vor: Verschiedene speziell unter den Mitarbeitern rekrutierte Leute überwachen spezifische Themenkomplexe in Medien, online, etc. Relevante aufkommende Themen können sie dann als potenzielle “Issues” einpflegen. Entsprechend zuständige Mitarbeiter können sich bei dem System anmelden und zu ausgewählten Themen entsprechende Meldungen abonnieren.
Quelle: Martin Oetting

Mai 12th, 2006 by Sten Franke

Anmeldung zur Hamburger PodLounge am 16.05.06 ab 19 Uhr   Get infected... & ...spread the virus!
Treffen Sie die Experten des viralen Marketings und der Kommunikation im Web 2.0. Ursprünglich als 2. Konferenztag geplant, haben wir das Event umorganisiert zur 1. Hamburger PodLounge, wo sich das “Who is Who” der Branche, der Agenturen und der Unternehmen trifft. Viel Raum für KnowHow-Transfer, Networking, Essen, Trinken und Chillen. Für den entsprechenden AfterWork-Rahmen sorgen wir auf mehreren hundert Quadratmetern in unseren Studios sowie im Innenhof – direkt zwischen Gänsemarkt und Collonaden – mit entsprechendem Catering, mit einem Überraschungs Live-Act und Top DJ. Get infected… & …spread the virus!

Was muss man tun um dabei zu sein?

Senden Sie eine Mail mit Signatur (Name und Funktion/Firma) an diseasecontrol@ethority.de mit Betreff: “infected”, so dass wir ihr persönliches “Healthcare Kit” (10,- EUR – Abendkasse) und genug “Impfstoff” bereit stellen können.

Mehr Infos zum Event demnächst hier vom “Ethority PodLounge Healthcare Center”

April 21st, 2006 by Alexander Becker

Nach dem es der Word of Mouth Marketing Association gerade gelang, DuPond das erste Fortune 100 Unternehmen von seinen Ehrencodex zu überzeugen, legt WOMMA-CEO Andy Sernovitz nach. Er verrät nun fünf Tipps für ethische und erfolgreiche WOM-Kampagnen. „Unser Medium ist das Verbraucher Vertrauen, sagt Sernovitz. „Verbraucher empfehlen nur Produkte und Unternehmen, denen sie vertrauen. Verbrennt ein Unternehmen sein Kundenvertrauen, kann es Dicht machen.“ Damit das nicht passiert, sollte diese fünf Regeln in der Kommunikation beachtet werden.
1. Honesty of relationship: Never lie about your relationship with the consumer advocate, and never ask a consumer to lie for you. If an advocate is getting free samples or receives any type of reimbursement, tell people.
2. Honesty of opinion Consumers have to give true opinions — you can’t script them or tell them what to say. That means WOM marketers are held to a higher standard: you can’t get by on so-so products. But when you have fantastic products and open relationships with consumers, you’ll get fantastic feedback.
3. Honesty of identity: Never lie about who you are. Stealth marketing, or hiring shills, is never okay.
4. Treat people like real people :Word of mouth is about conversations. If you’re having genuine, two-way conversations, you’re building trust and relationships. Don’t fake it.
5. Never push the line Trust, once broken, is not recoverable. Treat trust as your most valuable asset, and protect it and nurture it above all else.

März 31st, 2006 by Alexander Becker

Das Mobilfunkunternehmen o2 bloggt jetzt auch bzw. lässt bloggen. In
dem neuen Weblog Mobile-Macs will o2 alles Wissen und Wissenswerte über die mobile Mac-Nutzung bündeln. Die neue Wiki- und Blog-Plattform soll alle Apple-Fans mit praktischen Informationen zu allen mobilen Themen versorgen. Damit positioniert Dr. Oliver Rengelshausen, Head of Alternative & Electronic Sales Channels von o2, den Mobilfunker als innovatives Unternehmen und Impulsgeber, das alle neuen Kommunikationswege wie Weblogs und Wikis zu nutzen versteht. Verantwortlich für Konzeption und Aufbau von Mobile-Macs ist Björn Ognibeni

Sowohl Dr. Oliver Rengelshausen, wie auch Björn Ognibeni gehören zu den Referenten der 2. Ethority Konferenz.

Juni 7th, 2005 by Sten Franke

Die Macht der Blogosphäre   Warum Weblog Monitoring so wichtig ist?    Teil 1Das Weblogs eine immer größer werdende Bedeutung für Unternehmen bekommen, ist vielen Managern sicherlich schon bewusst. Nicht nur als Kommunikationsinstrument wie bei Sun, Microsoft oder SAP im Dialog mit Stakeholdern und Kundengruppen, sondern auch oder als Wissensmanagement-System in der Projektarbeit innerhalb einer Organisation sind Corporate Weblogs nicht mehr wegzudenken.

Vielmehr wird den Kommunikationsverantwortlichen langsam bewusst, dass Weblogs zunehmenden Einfluss auf die öffentliche Meinung haben können. Damit werden sie inem wichtigen Thema für das strategische Issues Management.
Diese so genannten Watch-Blogs setzen sich ausschließlich mit einem Unternehmen, einer Partei oder einer Institution kritisch auseinander. Beispiele dafür sind das Bild-Blog (hinterfragt und kommentiert kritisch Berichte der BILD-Zeitung) oder Protest.Blogger.de (Protestblog der Studenten gegen Sozialabbau). Andere Watch-Blogs setzen sich mit Unternehmen wie z.B. dem Handelsriesen Lidl (www.verdi-blog.de/lidl initiiert von verdi) auseinander, in den USA kommentierten politisch ambitionierte Blogger jedes Statement der Präsidentschaftskandidaten. Diese wussten das neue Medium auch für sich zu nutzen, wie die Weblogs blog.johnkerry.com und georgewbush.com/blog/ zeigten. Aufgrund der sehr ausgeglichenen Umfragen vor der US-Wahl, wurde den Weblogs und Bloggern wahlentscheidenen Charakter nachgesagt. Wie und ob die deutschen Parteien und Politiker ähnliche Strategien im Wahlkampf für sich nutzen, werden wir beleuchten. Erste Aufrufe und Suche nach Bloggern mit politischem Interesse lassen sich bereits jetzt in Foren und Weblogs finden. Die Technorati-Abfrage (Weblog-Suchmaschine) nach relevanten Weblogs mit Kommentaren zur CDU (9.814 Ergebnisse) und zur SPD (10.173 Ergebnisse) generierte ca. 10.000 Weblog-Ergebnisse für jede der beiden Parteien.

Der Spielehersteller Electronic Arts machte eine ganz besondere Erfahrung mit der „Macht der Blogosphäre“. So verfasste die Frau eines Angestellten des Spieleherstellers einen kritischen Beitrag zu den Arbeitsbedingungen bei Electronic Arts und innerhalb weniger Tage fanden sich über 4.000 Leserkommentare. In kürzester Zeit wurde der Beitrag von Social Network Blogs, Powerblogs und den traditionellen Medien wie die New York Times, das Wall Street Journal, CNN, die Los Angeles Times aufgegriffen. Das Unternehmen, durch Anfragen von Journalisten aufmerksam gemacht, reagierte nicht. Viele der nun aktivierten Mitarbeiter von Softwarefirmen wollen eine Gewerkschaft gründen.

Krisen dieser Art können also direkten Einfluss auf das Image eines Unternehmens haben – und damit auch Einfluss auf den Markterfolg. Ein Unternehmen, dessen Geschäftsmodell gar hinterfragt wird und politische Regulierung auslöst, bekommt zusätzliche Schwierigkeiten.

Beispiele wie Electronic Arts zeigen, mit welch rasender Geschwindigkeit Themen aus Weblogs von angesehenen Medien aufgegriffenen und zu handfesten Krisen werden.

Die systematische Beobachtung von Weblogs, Foren und Massageboards auf Webseiten wird von innovativen Unternehmen als kosteneffizientes Instrument zur Markt- und Wettbewerbsbeobachtung genutzt. In Kombination mit einer entsprechenden Kommunikationsstrategie wird eine aktive und zeitnahe Reaktion auf die Meinungsbildung und Wahrnehmung ermöglicht. Die Einsatzmöglichkeiten von Monitoring-Systemen sind vielfältig: Issues Management, PR Evaluation, Markt- und Trendforschung, Messung der Kundenzufriedenheit bzw. Qualitätsmanagement, Marketing Development und Strategie.

April 25th, 2005 by Administrator

Neue Analyse: Chancen und Risiken von Corporate WeblogsOnline-Tagebücher: Das ganze Internet spricht momentan über nichts anderes. Mittlerweile gibt es bereits in Deutschland rund 75 000 Weblogs mit einer extrem steigenden Tendenz. So muss man im Moment von einer monatlichen Steigerungsrate von 15 Prozent ausgehen.
Ein Boom, von dem auch Unternehmen profitieren können, wenn sie das neue Medium nur geschickt und fachmännisch für ihre eigenen Kommunikationsbedürfnisse einsetzen. Zu diesem Ergebnis kommt die neue ethority-Untersuchung „Chancen und Risiken von Corporate Weblogs“. Die Untersuchung entstand in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Thomas Pleil, Inhaber des Lehrstuhls für Public Relations an der Fachhochschule Darmstadt im Studiengang Online-Journalismus. Die Analyse liefert sowohl eine grundsätzliche Einleitung zum Weblog, stellt die unterschiedlichen Konzepte, Strategien und Funktionen von Company-Blogs vor und benennt ausführlich die Potentiale und Risiken der Unternehmens-Blogs.

Chancen:

  • Direkte Kommunikation
  • Effektive Kommunikation durch Dialog, Leser können direkt Einträge kommentieren (Optional)
  • Beziehungen zu relevanten Teilöffentlichkeiten aufbauen und pflegen
  • Unternehmenskommunikation wird persönlicher (Entwickler und Manager bloggen)
  • Wissensmanagement – nicht nur intern, sondern auch in Kommunikation mit Anwendern oder Kunden
  • Stärkere Identifikation mit einer Marke oder Unternehmen
  • Imagegewinn, denn Weblogs schaffen Transparenz
  • Multiplikationseffekt durch mehrere Weblogs

Risiken:

  • Weblogs können eine Eigendynamik entwickeln (und sind dann durch klassische PR nicht mehr kontrollierbar)
  • Vertrauliche Informationen können nach außen gelangen, so dass zum Beispiel Äußerungen von Top-Managern nicht nur das Image, sondern auch den Aktienkurs eines Unternehmens – im Zweifel negativ – beeinflussen können
  • PR-Leute als Ghostwriter für das Top-Management: Auf diese Weise kann ein Weblog in der Blogsphere als unpersönlich angesehen und nicht akzeptiert werden
  • Bei unregelmäßiger Pflege, negative Auswirkungen auf das Marken-Image
  • Ein Unternehmen, das bisher in seiner Kommunikationsstrategie Ansätze wie Personalisierung meidet, wird sich schwer tun, einen Weblog – der eben eine persönliche Sicht der Dinge transportieren soll – in sein Kommunikationskonzept zu integrieren

Noch Fragen oder Interesse an der vollständigen Untersuchung? Kein Problem. Schicken Sie uns einfach eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten und wir senden Ihnen die gesamte Analyse zu oder setzen uns mit Ihnen in Verbindung. Kontakt: info@ethority.de

Links: Fastlane.gmblogs.com

April 16th, 2005 by Administrator

Chancen und Probleme des Issue ManagementsAutor: Oliver S. Schmidt
Heute spielt die Analyse von Kennzahlen in der strategischen Unternehmensplanung eine immer geringere Rolle. Die zunehmende Komplexität und Dynamik der Unternehmensumwelten verlangt vielmehr nach strategischer Früherken-
nung, die in der Lage ist Informationen über künftige Entwicklungen auszudrücken. Genau das kann ein gutes Issues-Management leisten. Es unterstützt dabei nicht nur die Erstellung von Prognosen und Szenarien, sondern es ermöglicht dazu auch entscheidende Einblicke in die Vor-
stellungswelten von Stakeholdern. Dazu kann es sogar zu einer strategische Beeinflus-
sung des Unternehmensumfelds zu ihren Gunsten zu sorgen.
Hierzulande versteht man unter Issue-Identifizierung meistens leider noch immer hauptsächlich nur die reine Überwachung von Massenmedien. Diese eignet sich allerdings nur sehr bedingt. Denn wenn es zu einer Veröffentlichung in einem Leitmedium kommt, ist es meistens bereits zu spät. Die Erfahrung zeigt, dass Unternehmen, die sich ausschließ-
lich auf die Untersuchung von Leitmedien beschränken, fast immer mit scheinbar aus dem Nichts auftretenden Issues zu kämpfen haben. Dabei zirkulieren diese Informationen stets seit einiger Zeit schon in der Kommunikation zwischen Mitarbeitern oder je nach Branche in den jeweiligen Fachmagazinen.
Ein internationales Problem besteht darin, dass die Unterstützung des Issue-Managements durch das Senior Management noch immer oftmals nicht über reine Lippenbekenntnisse hinaus geht. Darunter leidet vor allem die Ausstattung mit allen relevanten Ressourcen. Vielmehr müsste es Aufgabe einer Firmenleitung sein, dass Issues-Management unter-
nehmensweit als Denkweise zu etablieren und dafür zu sorgen, dass die erforderlichen Prozesse durch jede Ebene eines Unternehmens hindurch funktioniert.

April 16th, 2005 by Administrator

1. Direkte Kommunikation mit allen Kunden, der Presse und anderen interessierte Teilen der Öffentlichkeit.
2. Effektive Kommunikationsmöglichkeiten durch direkten Dialog. Leser können Einträge kommentieren oder Fragen stellen.
3. Unternehmenskommunikation wird persönlicher indem Entwickler oder Manager selber bloggen (siehe Jonathan Schwartz).
4. Ein Corporate Blog sorgt für eine stärkere Identifikation mit einer Marke oder einem Unternehmen
5. Durch die Verlinkung innerhalb der Bloggemeinschaft entsteht ein einzigartiger Multiplikationseffekt.