September 15th, 2011 by Alexander Becker
Eine neue Untersuchung von Chadwick Martin Bailey analysiert, wie Facebook-Fans einer Marke wirklich ticken.
Die Amerikaner befragten 1.491 Personen über 18 Jahre. Leider bezieht sich die Studie nur auf die USA. Heißt: Die Ergebnisse lassen sich nicht komplett auf Deutschland übertragen.
Die neun wichtigsten Ergebnisse:
1. 52 Prozent aller Befragten verbrachten pro Woche mehr als eine Stunde bei Facebook
2. Im Vergleich zu anderen Sozialen Netzwerken interagieren die Nutzer mit Marken bei Facebook wesentlich häufiger, als bei anderen Networks. Facbook kommt auf einen Wert von 34 Prozent und Twitter dagegen nur auf 4 Prozent
3. 78 Prozent aller Nutzer, die Freunde von einer Marke bei Facebook werden, befreunden sich insgesamt mit weniger als zehn Brands. Das heißt: das Engagement scheint real zu sein
4. 58 Prozent befreunden sich mit einer Marke, weil sie Kunde von ihr sind
5. 77 Prozent aller Fans einer Marke lesen auch deren Postings
6. 76 aller Marken-Fans haben noch nie eine Marke entfreundet
7. 56 Prozent aller Marken-Fans empfehlen eher eine Marke an ihren realen Freundeskreis weiter, nachdem sie bei Facebook auch ein virtueller Freund der Marke geworden sind
8. 45 Prozent der Facebook-Zeit verbringen die Nutzer im Newsfeed
9. 69 Prozent wollen von bestimmten Marken mehr hören bzw. lesen als von anderen
Hier eine Präsentation mit den wichtigsten Ergebnissen der Untersuchung:
November 13th, 2009 by Susanne Zornow
TOP 4 TWITTERLINKS
1. Die 50 meist genannten Marken auf Twitter
Die Top-Drei von heute: Twitter, Google und Facebook.
2. Enterprise Twitter Use: 250% Growth in 6 Months
Palo Alto Networks stellen in ihrer Studie einen starken Anstieg der Nutzung von Social-Network-Applikationen an Arbeitsplätzen fest – Twitter steht dabei ganz oben. Hier geht´s zur Studie: Application Usage and Risk Report: Fall 2009
3. Für den Sonntagsbrunch: 10 biggest Social Media Stories
Mashable fasst die Stories der (vor-)letzten Woche zusammen: Twitter Lists, Google Dashboard und die „Top Internet Memes 2009“.
4. 40 % der Leute sind auf Facebook mit Marken “befreundet”
Die Studie zum Thema “Online Consumer Behaviour” von Razorfish ergab, dass 40% der Befragten auf Facebook mit Marken befreundet sind und 25% Marken auf Twitter followen.
Hier geht´s zur Studie: Digital Brands Experience Report
Und hier beschäftigt sich Alexander Becker mit dem Phänomen:
Der Blogartikel der Woche
Social Networks: Marken sammeln Fans bei Facebook, Twitter & Co.
Social-Media-Fundstück der Woche
Vier Jungs präsentieren ein Musikvideo- produziert ohne Budget, dafür komplett crowdgesurft: “I’ve Got Nothing”.
Song und Film entstanden im Rahmen des BBC-Projekts Chartjackers.
Gefunden bei: www.mashable.com
Zitat der Woche:
“Where we go from here no one knows, but so far it is pretty clear that this movement is making the world of media much less centralized, and much more people-driven. It is a different world: We are all broadcasters now and the new face of media, is you.“
Soren Gordhamer in seinem Aufsatz „How Twitter is Changing the Face of Media“.
Paul Carr weist am Beispiel der Twitter-News während Amoklaufs von Fort Hood auf einen kritischen Aspekt dieser Entwicklung hin:
“For all the sound and fury, citizen journalism once again did nothing but spread misinformation at a time when thousands people with family at the base would have been freaking out already, and breach the privacy of those who had been killed or wounded.”
www.techcrunch.com
Mai 4th, 2005 by Sten Franke
Mit dem Kunden als Fokus sind wir beim zentralen Problempunkt der Umsetzung von Trendforschung im Unternehmen angelangt. Denn die Seismographen zu kennen, ist die eine Sache, die Frage “Was machen wir Montag morgen anders?�? eine andere. In diesem Zusammenhang möchte ich zum Schluss auf ein paar Fallstricke hinweisen. Erstens werden Branchen-Entwicklungen oft fälschlicherweise als Hinweis auf den Wandel in der Gesellschaft und in der Kundschaft angesehen. Unterton: “Alle in der Branche machen das, der Kunde will das so.�? Zweitens, Trends in Gesellschaft und Kultur besitzen nur dann strategische Relevanz, wenn klar ist, was das denn für die Kunden und deren Verhalten bedeutet. Mir sind jedoch nicht wenige Unternehmen begegnet, die – angesichts eines verpassten Trends unter entsprechendem Leidens- bzw. Zeitdruck stehend – ein „Trend-Monitoring�? oder ein “Früherkennungssystem�? installieren wollten, ohne Kenntnis von den Vorstellungswelten der Kunden zu haben. Ein solches Projekt wird jedoch schwerlich zum erhofften Erfolg führen, da Trendforschung kein Ersatz für Kundenforschung sein kann, sondern vielmehr ihrer als Voraussetzung bzw. Interpretationshilfe bedarf. Denn nur wer die relevanten Andockstellen in der Welt der Kunden kennt, kann den Resonanzraum für Trends abschätzen. Ansonsten drohen Allgemeinplätze des Typs, dass der 11. September die Welt fundamental verändert habe. Im Rahmen einer kundenorientierten Trendforschung brauchen wir also einen Zugang zur “Welt des Kunden�?. Empathie ist gefordert; und dazu braucht es einen radikalen Perspektivwechsel. Das geht nur dann, wenn wir, ähnlich wie Ethnologen und Anthropologen, den Kunden als einen fremden, exotischen Stamm auffassen, dessen Kultur es zu erforschen gilt. Seine Riten, seine Fetische, seine lebensweltlichen Kontexte und Vorstellungswelten. Welche Bedeutung hat das jeweilige Produkt? Wie wird es genutzt? Was wird als Marke erlebt? Und all das, ohne dieser fremden Kultur das eigene kulturelle Interpretationsraster überzustülpen. Man muss behutsam dabei vorgehen, um in der Lage zu sein, auch unerwartete Dinge, und das sind ja gerade die interessantesten, zu entdecken. Wie geht das? In unseren Studien bitten wir beispielsweise die Kunden, Geschichten zu erzählen. Geschichten, die sie erlebt haben bei der Nutzung des jeweiligen Angebots oder der Marke. Bedenklich sind dagegen negative Geschichten, was ja nahe liegt, aber ein Alarmsignal ist es auch, wenn die Kunden gar keine Geschichten erzählen können. Offenbar ist dann die Leistung des Anbieters nicht so bemerkenswert und reichlich mittelmäßig, oder es entsteht ein diffuses Bild beim Kunden dadurch, dass sie mal gut und mal schlecht ausfällt. Doch in den Geschichten über Erlebnisse und Erfahrungen spiegeln sich nicht nur die Regelmäßigkeiten und Unregelmäßigkeiten der jeweiligen Geschäftsprozesse wider. Sondern eben auch die Vorstellungswelten der Befragten. Und die weisen, wir wir in jeder Studie aufs Neue feststellen können, eine vergleichsweise geringe Zahl von typischen Mustern und Begründungszusammenhängen auf. Auch Dorothy Leonard und Jeffrey Rayport von der Harvard Business School berichten davon, dass etwa Konsumenten bei ihren Geschichten über Haushaltsreiniger immer wieder auf die gleichen Zusammenhänge abhoben. Besonders betont wurde etwa die positive Rolle des Geruchs. Entweder weil dadurch nostalgische Gefühle ausgelöst wurden – “Meine Mutter hat das schon benutzt�? – oder weil der Geruch emotionale Reaktionen hervorrief: “Wenn es sauber riecht, dann war meine Arbeit nicht umsonst.�? Solche Zuschreibungen und Bedeutungszusammenhänge, die in den Vorstellungswelten systematisch vorkommen, lassen sich strategisch nutzen. Anhand solcher Muster lassen sich sogar neu entstehende Kundensegmente ausfiltern, die in ihrem Kaufverhalten weitgehend homogen sind – eine gute Basis also für weitergehende Trenduntersuchungen mittels kultureller Originalitätsproduktion. Wir haben es hier mit einem entdeckenden Verfahren zu tun, bei dem man tunlichst vorurteils- und rasterfrei vorgeht, um für Unerwartetes offen zu sein – sowohl in den Interviews als auch in der nachfolgenden Auswertung. Dieser empathische Zugriff mag manchem riskant erscheinen, denn natürlich hört man nicht immer Antworten auf die Fragen, die das Unternehmen hat; aber vielleicht liegt der Kern des Problems aus Sicht der “Eingeborenen�? ja auch ganz woanders. Und letztlich ist es eben deren Sicht, die im Wettbewerb entscheidet. Zusammenfassung: Die Paradessenz von Trendforschung liegt folglich in ihrem Potential zur Orientierung einerseits und zur Irritation andererseits. Dieses Potential sollte nicht verschenkt werden. Richtig angewandt kann Trendforschung für Unternehmen einen leistungsfähigen Stimulations-Service bedeuten, um noch mal ganz anders über Gegenwart und Zukunft nachzudenken. Trendforschung, als Prognose-Dienstleistung verstanden, läuft dagegen Gefahr, trügerische Scheinsicherheiten zu erzeugen. Auszug aus „Unbekannte Theorie-Objekte der Trendforschung (XLVIII): Literatur, Kunst, Wissenschaft – Wer sind die Seismographen der Gesellschaft?“ von Prof. Dr. Franz Liebl
April 16th, 2005 by Administrator
1. Direkte Kommunikation mit allen Kunden, der Presse und anderen interessierte Teilen der Öffentlichkeit.
2. Effektive Kommunikationsmöglichkeiten durch direkten Dialog. Leser können Einträge kommentieren oder Fragen stellen.
3. Unternehmenskommunikation wird persönlicher indem Entwickler oder Manager selber bloggen (siehe Jonathan Schwartz).
4. Ein Corporate Blog sorgt für eine stärkere Identifikation mit einer Marke oder einem Unternehmen
5. Durch die Verlinkung innerhalb der Bloggemeinschaft entsteht ein einzigartiger Multiplikationseffekt.



