Februar 9th, 2012 by Mathias Buerk
Manch einer denkt sich, Social Media sei nur etwas für ein paar wenige Computer-Freaks. Deren Annahme, warum Unternehmen NICHT Social Media nutzen sollten, lautet dementsprechend:
8. Analysen? Ich weiß, was meine Kunden denken. Dafür brauche ich kein „Monitoring“ oder Analysen von irgendwelchen Nerds.
Wissen Sie wirklich, was Ihre Kunden denken? Ist es die volle Wahrheit, oder nur ein Bruchteil dessen, was sie wirklich über Sie reden? Mit der Automated Sentiment Analysis gibt es beispielsweise ein Tool, welches kostengünstig viele Emotionen erheben kann, die Ihre Firma betreffen. Micheal Burwen, seines Zeichens Business Analyst, der die Palo Alto Management Group mit gründete und ihr vorsaß, sieht darin gar das Ende der klassischen Marktforschung. So weit wollen wir nicht gehen. Allerdings gibt es durchaus viele Gründe, warum „Monitoring“ oder Analysen von Nerds für Sie sinnvoll sind.
Da ist zum einen die schnelle Geschwindigkeit, mit der die Daten erhoben werden können. Zusätzlich ist die Erhebung von Kundenmeinungen global und losgelöst von geographischen Grenzen. So haben Sie also schnell viele Daten, die von höchst unterschiedlichen Kunden stammen. Die News Direct schrieb gestern darüber. Diese schnelle Geschwindigkeit kann die rapide Verbreitung von Informationen im Netz gut verfolgen.
So kann also in den Social Media mindestens eine gute Ergänzung zur klassischen Marktforschung gesehen werden. Compass Healthcare Marketers gehen in ihrem Blog darauf ein, wie sich diese beiden Methoden miteinander verbinden lassen. So können Marketer damit eine solide Basis für das Wissen über Kundenbedürfnisse, Gefühle und Meinungen gegenüber einem Produkt oder einer Marke erlangen. Es lassen sich Hypothesen daraus gewinnen, die mit der traditionellen Marktforschung validiert oder falsifiziert werden können. Und nicht zuletzt lassen sich hiermit neue Erkenntnisse gewinnen, die von den geschlossenen Fragebögen der Marktforschung unentdeckt blieben.
Sind Sie nun davon überzeugt, dass Sie aus Social Media Monitoring viele Vorteile gewinnen können? Dann sehen Sie sich nach einem seriösen Partner um, der auf Sie als Kunden individuell eingeht und so nur für Sie relevante Daten erhebt, analysiert und interpretiert sowie Ihnen darüber berichtet. Wir geben Ihnen gerne detailliertere Auskunft über unsere Service, also kontaktieren Sie uns bei Interesse!
September 13th, 2011 by Marc Thomalla
Das Thema ROI im Social Web ist immer wieder eine Diskussion wert. Auf digitalbuzzblog.com fand ich nun folgende Infografik, die ich recht anschaulich finde:
August 16th, 2011 by Marc Thomalla
Von media-treff.de bekam ich ich heute einen Artikel in meinen RSS-Reader gespielt. Es geht um die fünf wichtigsten Trends der nächsten 12 Monate im Online Marketing. Hierzu hat media-treff.de ein Schaubild veröffentlicht:
Als alter Campaign Manager bei Xenion Isobar (3 Jahre, dort u. a. die Dt. Post, Postbank, Nintendo, EA oder Dell betreut) fand ich den Punkt “Kreativität in der Online-Werbung” natürlich sehr spannend, hätte ihn persönlich jedoch nicht an erster Stelle vermutet. Mittlerweile im Social Media Business Zuhause merke ich tagtäglich, wie das Thema Social Marketing immer mehr mit dem Social Media Monitoring verschmilzt. Was bringt es einem Unternehmen, blindlings Social Media Kampagnen bei der Agentur des Vertrauens zu buchen, wenn nicht gewährleistet ist, dass die Aktionen auch den gewünschten Effekt haben? Social Marketing in Verbindung mit bestmöglichen Monitoring ist das A und O, um im Social Web erfolgreich zu sein (wobei wir den Erfolg jetzt mal nicht näher definieren; für die einen sind es Fans / Follower, für die anderen Abverkäufe / Leads. Oder eben beides
)
Ich darf media-treff.de zitieren:
Die größten Herausforderungen im Online Marketing liegen laut fast jedem zweiten Experten in der Monetarisierung von Social Media Traffic und im kanalübergreifenden Tracking (beides je 44 Prozent). Mehr als ein Drittel (36 Prozent) empfindet die Komplexität im Online Marketing als sehr herausfordernd. Der aktuell vieldiskutierte Fachkräftemangel in der Branche liegt auf dem vierten Rang (30 Prozent) vor kanalübergreifenden Werbekonzepten (28 Prozent).
80 Teilnehmer an dieser Befragung empfinde ich jetzt nicht als unbedingt repräsentativ, aber es zeigt die Richtung an: Social Media Marketing wird zunehmends wichtiger, auch die Bedürfnisse, Geld aus den Aktivitäten zu ziehen steigt an. Mit dem gridmaster 2.0 Dashboard von uns ist es möglich, z. B. ein Kampagnentracking durchzuführen und durch permanentes Monitoring Trends und Gefahren zu erkennen. Wenn in naher Zukunft dann Google+ mit den Unternehmensseiten loslegt und den Erfolg dort via Analytics messbar machen würde, ist dies ein Indikator der Monetarisierung und kann dann ebenfalls im gridmaster abgebildet werden.
Ich freue mich auf die nächsten Monate, zumal immer mehr Unternehmen verstehen, dass ein einfaches Anlegen einer Facebook Fanpage ohne weitere Betrachtung noch lange nicht zum “Social Media Player” befördert.
Juni 23rd, 2011 by Alexander Becker
Fragt man viele Web-Worker nach der Bedeutung von Apps, dann hörte man lange Zeit eine ähnlichen Argumentation, wie sie die Unions-Parteien bei der Atomenergie verwendeten: beide sprachen von einer „Brückentechnologie“. Die Web-Worker wollen meistens nicht glauben, dass das Konzept der kleinen spezialisierten Applikationen, die man auf seine Mobilgeräte lädt und die meistens nur eine Funktion haben, tatsächlich eine langfristige Zukunft hat. Sie glauben fast immer, dass sich nach einem kurzen Boom eher browserbasierte Konzepte wie HTML 5 durchsetzen werden.
Diese Übergangsphase läuft nun seit 2008 und die App-Nutzung nimmt noch immer kräftig zu. Möglicherweise ist es an der Zeit, die eigene Meinung zu revidieren. Denn zumindest die Kommunikationsexperten glauben, dass die Bedeutung von Applikationen noch zunehmen wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Marketagent.com. „Beim Blick in die Zukunft erwarten in fünf Jahren 84% der Befragten bereits eine hohe oder eher hohe Bedeutung“, heißt es in der Untersuchung. Kaum ein Experte geht von einem zeitlich befristeten Höhenflug aus, der nach einer „Dekade der Apps“ wieder abflaut? „Die direkte Frage danach, also ob es sich bei diesem Instrument also um einen kurzfristigen Hype handelt oder ob der Einsatz von Apps zu nachhaltigen Veränderungen im Marketing-Mix führen wird, beantwortet die Studie dann wieder relativ klar: Mehr als drei Viertel der befragten Kommunikationsprofis sehen nachhaltigen Veränderungen in ihrer Branche, nur 2,8% meinen, dass die Nutzung von Apps im Marketing eine vorrübergehende Erscheinung darstellen.“
Die aktuelle Einschätzung sieht allerdings noch ein wenig anders aus. Bislang schätzt fast nur die Hälfte (49,7%) der Befragten die Bedeutung von Apps im Marketing als hoch oder eher hoch ein.
Interessant ist auch, welche Einsatzgebiete sich – laut Umfrage – am besten anbieten. Die Kommunikationsprofis gaben mit über zwei Drittel Kundenbindung und die Verbesserung von Kundenbeziehungen (68,5%) an, gefolgt von Imagepflege (53,7%). Dann kommt das Erschließen neuer Kunden-/Käufergruppen (48,6%) und die Abgrenzung vom Mitbewerb (47,5%). „Eine Absatz- oder Umsatzsteigerung stellt dagegen nur für ein Viertel (25,6%) einen echten Anlass für den App-Einsatz dar.“
März 24th, 2011 by Alexander Becker
Kennen Sie Ihre größten Facebook-Fans? Wahrscheinlich nein, denn das ist äußerst schwer herauszufinden . Hier will FanGager Abhilfe schaffen. Das neue Analyse-Tool für Fanseiten zeigt unter anderem die zehn aktivsten Kommentatoren und Liker eines Facebook-Angebotes.
Bislang verrät das US-Network nicht die Identitäten der größten Anhänger. Den Webmastern stellt die Plattform zwar eine Vielzahl von statistischen Daten, wie die Zahl der aktiven Nutzer pro Monat oder die Zahl der Fanseiten-Besucher.
FanGager funktioniert denkbar einfach. Die Webmaster müssen nur die URL ihrer Fanpage eingeben und schon analysiert die Daten und verspricht innerhalb von 24 Stunden ein Reporting via E-Mail zu schicken.
“Für das Marketing ist es sicherlich interessant zu sehen, wer sich für eine Marke engagiert und auch wie sehr” schreibt t3n.de “Fans lassen sich beispielsweise mit einem Gewinnspiel oder einer Verlosung sehr schnell generieren, doch wirklich engagiert sind diese Fans erstmal nicht. Ändern könnte eine Marke dies durch die Belohnung von treuen und engagierten Fans, die mit dem FanGager regelmäßig identifiziert werden.”
März 9th, 2011 by Alexander Becker
Eine spannende Diskussion tobt im Web. Die Facebook-Gruppe „Wir wollen Guttenberg zurück“ hat mittlerweile fast 600.000 Mitglieder. Doch dem Demo-Aufruf der Fan-Seite folgten am Samstag lediglich höchstens tausend Menschen – deutschlandweit.

Aus diesem praktischen Ergebnis, stellt sich die theoretische Frage: Warum lassen sich poltische Facebook-Fans so schlecht aktivieren, für ihrer Überzeugung, die sie durch das klicken des „Like“-Buttons virtuell Ausdruck verliehen haben, auch in der stofflichen Welt einzutreten.
Web-Kenner wie Sascha Lobo oder Christian Stöcker argumentieren, dass das Internet im Jahr 2011 in Deutschland ein Mainstreammedium geworden sei. „Es ist kein Hort der Avantgarde, sondern wandelt sich Tag für Tag noch ein Stückchen mehr zu einem Abbild der bundesdeutschen Gesellschaft (wenn auch derzeit noch mit einer gewissen Ungleichgewichtigkeit bei der Altersverteilung). Und große Teile dieser bundesdeutschen Gesellschaft fanden Guttenberg, unterstützt von wohlwollender Medienberichterstattung, eben ziemlich gut.“
Gegenüber MEEDIA sagte Lobo treffend, dass die Aktion mehr “Justin Bieber, als politisches Statement” sei. Mit einem Klick auf den “Like”-Button geben die Nutzer ein undifferenziertes Bekenntnis zu Guttenberg ab, mehr aber nicht. Auf die Straße gehen sich deshalb noch lange nicht.
Trotzdem stellt sich für Social Media-Experten und vielen Marketing- und Brand-Manager tatsächlich die Frage, nach dem Sinn von Facebook-Marketing, wenn die Auswirkungen auf die Offline-Welt so gering sind.
Die Frage ist berechtigt. Dem zweifelnden Werbe- und Marketing-Experten sei jedoch versichert: Für einen Brand-Auftritt stellt sich die Situation gänzlich anders da. Denn, wenn man es richtig macht, kommen in diesem Fall alle Vorteile des Netzwerkes voll zum tragen. Die Nutzer erwarten vor allem drei Dinge von einer Fan- bzw. Brand-Seite, die ihnen das Pro-Guttenberg-Angebot nicht bieten konnte:
1. Facebook schafft ein Zugehörigkeitsgefühl: Eine Markenseite kann das Band zwischen Konsumenten und Brand stärken. Dazu muss die Marke jedoch auch…
2. … Kommunizieren. Genau das hat zu Guttenberg nicht gemacht. Die Leute reden bei Facebook nur über ihn. Nicht aber mit ihm. Denn beim Netzwerk geht es um vor allem um Kommunikation. Dann funktioniert die Plattform auch…
3. … Vertrauensbildend. Marken haben über Facebook die große Chance, die Verbraucher und Kunden von sich zu überzeugen und ihre Glaubwürdigkeit zu stärken. Auch in diesem Bereich scheiterte die Guttenberg-Gruppe.
Wenn es einer Marke also bei Facebook gelingt, mit den Nutzer ehrlich zu Kommunizieren, Vertrauen aufzubauen und das Zugehörigkeitsgefühl zu stärken. Dann hat sie auch gute Chancen, dass es via Social Network gelingt einen signifikanten Teil der Fans zu aktivieren.
Februar 17th, 2011 by Ina Croissier
Wir wachsen rasant und suchen ab sofort neue Talente zur Unterstützung unseres Teams für folgende Positionen:
Manager Digital & Social Media Strategy (m/w) am Standort Hamburg
Trainee Social Media Research & Consulting (m/w) am Standort München
Trainee Sales und Key Account Management (m/w) am Standort München
Trainee Sales und Key Account Management (m/w) am Standort Hamburg
Trainee Webdevelopment & Social Media App’s (m/w) am Standort Hamburg
Praktikant Konzeption (m/w) am Standort Hamburg
Praktikant Marketing (m/w) am Standort Hamburg
Praktikant Research (m/w) am Standort Hamburg
Praktikant Research (m/w) am Standort München
Bei Interesse schick uns einfach deine Bewerbungsunterlagen – gerne auch Initiativbewerbungen – per Mail oder per Post an folgende Adresse:
Cecilia Benavente
HR & PA Managing Director
Büschstr. 7
D-20354 Hamburg
Telefon: +49 40 300 699 820
karriere (at) ethority.de
September 21st, 2010 by Sabrina Panknin
Ein Wimpernschlag und die dmexco 2010 ist schon wieder vorbei. Auch in diesem Jahr war sie ein voller Erfolg, nicht nur für ethority:
Zwei Tage lang informierten sämtliche Marktführer aus den Bereichen Online-, Performance-, Such-, Mobile-, Affiliate-, E-Mail-, Social Media- und Bewegtbild-Marketing auf 27.000 Quadratmetern 15.800 Fachbesucher über die neuesten Trends aus den unterschiedlichen Bereichen. Auch unser Prisma hat wieder riesigen Anklang gefunden, diesmal in Übergröße auf unserem Stand und etwas kleiner als Poster zum Mitnehmen.
Impressionen zur dmexco findet man in Videoform hier und die ganz eigenen ethority Eindrücke gibt es auf Facebook.
Wir bedanken uns herzlich, vor allem bei unserem starken Team, und freuen uns auf die dmexco 2011 am 21. und 22. September.
September 8th, 2010 by Sabrina Panknin

In genau 7 Tagen ist es soweit und der Branchentreff Nr 1 für die Marketing- und Media- Szene öffnet erneut Ihre Pforten. Die Online-Marketing-Messe heißt dieses Jahr über 300 Aussteller willkommen und, wie Heike Bedrich in ihrem Artikel beim PR Blogger bereits erklärte, ist dieses Jahr Social Media (Marketing) ein Top-Thema.
Selbstverständlich ist auch ethority erneut mit einem Stand vertreten und lädt alle Besucher ein, die sich über Social Media und Ihre Möglichkeiten informieren und austauschen möchten.
Wann: 15. und 16. September
Wo: Gang G, Stand 075
Warum Sie uns besuchen sollten:
ethority verbindet 10 Jahre Erfahrung in Monitoring, Analyse und Beratung mit der Innovativität, die in und für Social Media notwendig ist. Fragen Sie zum Beispiel nach unserer eigenen Monitoring-Technologie gridmaster, die beispielsweise die Tonalität in mehr als 70 Sprachen analysiert und zeitnah Themen und Quellen identifiziert und aktualisiert, unabhängig von RSS-Feeds. Auch im Social Media Marketing arbeiten wir schon lange mit Unternehmen zusammen, entwickeln ihre Strategien und Kampagnen oder übernehmen das Community Building und -Management – sprechen Sie uns an und verschaffen Sie sich einen Überblick über unseren Kompetenzen.
Gerne können Sie vorab einen Termin vereinbaren oder spontan vorbei kommen.
Termine über contact@ethority.de oder Tel: 040 300 699 830.
Auch in diesem Jahr finden die BVDW-Guided Tours statt, an denen Sie in themenspezifischen Führungen rund um das Thema digitales Marketing kostenfrei teilnehmen können. Besonders empfiehlt ethority die Tour Nr.6: „Digitale Marketing Trends: Social Media, Viral, Performance & Branding“ mit dem Hinweis, dass sie von unserem Director Client Services Felix Fiek geleitet wird. Diese Tour findet am 15.09.2010 von 13.30 Uhr-14.30 Uhr statt. Aber Achtung: Die BVDW Guided Tours sind schon fast ausgebucht.
Wir freuen uns auf jeden Fall darauf, als Social-Media-Agentur auf der dmexco vertreten zu sein und sind gespannt auf interessante Gespräche!
Hier finden Sich alle wichtige Informationen zur dmexco zum Download.
September 3rd, 2010 by Sabrina Panknin
Die Top 10 Virals ever und eine Neuentdeckung:
Advertising Age hat eine Liste mit den 10 erfolgreichsten Virals, die jemals über Youtube gelaufen sind, herausgegeben. Natürlich sind die Videos bekannt, aber es macht immer wieder Spaß sie anzuschauen. Welches Video ist Euer persönlicher Favorite? Als Schmankerl gibt es eine Neuentdeckung, die Potenzial hat, irgendwann in diese Liste aufgenommen zu werden. Viel Spaß damit:
Platz 1: Will it blend/ iPad
Platz 2: Evian Babies
Platz 3: Old Spice Everyone
Platz 4: Pepsi Gladiators
Platz 5: Xbox Project Natal Announcement
Platz 6: DOVE Evolution
Platz 7: T-Mobile Dance
Platz 8: Doritos
Platz 9: Old Spice Flex :30
Platz 10: DC Shoes: Ken Block
Juli 21st, 2010 by Sabrina Panknin
Im Zuge eines Brainstormings haben wir uns bei ethority Gedanken gemacht, welche unserer Meinung nach zu den besten Social-Media-Kampagnen der letzten Zeit zählen. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, ist kunterbunt plattformunabhängig zusammengestellt und kann gerne ergänzt werden. So schaffen wir eine Liste von Best Practices, auf die jeder zurückgreifen kann: Angefangen bei Vorreitern auf dem Social- Media-Gebiet, bis eindrucksvolle On/Offline-Verknüpfungen über innovative Konzepte zu kontinuierlichen Social-Media-Aktivitäten:
1. Something new: OLD SPICE GUY

Die Kampagne ist sehr aktuell und hat großen Anklang gefunden. Ein gelungenes Beispiel, wie man eine eher „traditionelle“ Marke in ein zeitgemäßes Umfeld projiziert. Durch den Mix von Facebook-, Twitter-, Youtube- Aktivitäten bekommt die Marke ein junges Gesicht (nicht zuletzt durch Isaiah Mustafa als Old-Spice-Model). Ein Coup gelang den Strategen hinter der Kampagne als sie Videos produzierten, die an bekannte Web-Größen gerichtet wurden (z.B. Kevin Rose, Gründer von DIGG) und dementsprechend die Runde machten.
2. Only Social Media: MIRAPODO „Alte Schuhe“

In Anlehnung an einen Bericht auf ntv hat das Onlineschuhportal mirapodo über Facebook dazu aufgerufen, ein Foto seiner alten Schuhe zu posten, um einen 20 € Gutschein für Neue zu bekommen. Die Aktion fand großen Anklang, so dass fast 300 Fotos auf die Pinnwand gepostet wurden.
3. Der Klassiker: WILL IT BLEND?

Tom Dickson, der Gründer von Blendtec, Herstellern von Haushaltsgeräten, bakannt für Mixer, zerschreddert regelmäßig auf Youtube Gegenstände des Alltags und öffentlicher Diskussion in einem Mixer. Aktuell hat er sich die Vuvuzela und das iPhone 4G vorgenommen. Ein Best Practice des viralen Marketings!
4. Oldie but Goldie: PONS-KAMPAGNE

Naja, Oldie ist vielleicht übertrieben, nichts desto trotz ist die Kampagne fast ein Jahr alt, was ihrer Originalität allerdings keinen Abbruch tut.
Gegenstand war das neue Sprachportal von PONS. Um die Kampagne ins Gespräch zu bringen, bekamen 100 A-Blogger und Magic Middle Blogger ein individualisiertes Anschreiben und per Post ein Schulheft geschickt, in welchem Artikel von Ihnen auf Orthographie und Grammatik korrigiert wurden. Jeder Blogger bekam zusätzlich einen individuellen Testzugang für das Online-Sprachportal und auf Wunsch Hintergrundinformationen um darüber zu berichten.
Die Verbindung von On- und Offline-Elementen mit Aktivierung nostalgischer Kindheitserinnerungen ließ die Kampagne ein voller Erfolg werden.
5. Mayor of Foursquare: STARBUCKS

Fast könnte man Starbucks Pionierarbeit mit Foursquare bescheinigen. Als einer der ersten Unternehmen nutze der Coffeeshop den Location Based Service für Social Media Marketing. Das Konzept ist denkbar einfach: Der Mayor der Filiale bekommt Vergünstigungen auf die Starbucks-Produkte.
Moonfruit ist ein UK-Unternehmen das freie Tools zur Webgestaltung anbietet. Zwecks Followergenerierung haben sie über einen Zeitraum von 10 Tagen jeden Tag ein Macbook Pro verlost. Um es zu gewinnen, musste man einen Tweet mit dem Hashtag #moonfruit aussenden. Insgesamt brachte ihnen die virale Kampagne über 60.000 Follower, 250 Tweets pro Minute und ein 6-Tage-Abo in den Trendic Topics.

7. Gibt’s doch (noch) gar nicht: IRON SKY

Bei der Iron Sky Kampagne nutzt man Social Media sehr intelligent,um einen Hype um einen Film zu kreieren, den es noch nichtmal gibt. Außer zwei Trailern, die by the way fast 1,5 Millionen Views hatten, gibt es von dem Sci-Fi-Movie wahrscheinlich noch nicht mal ein richtiges Drehbuch, obwohl er 2011 erscheinen soll. So abstrus und kontrovers der Inhalt des Films sein möge (Nazis auf dem Mond), diese Beispiel zeigt eindeutig, wieviel Aufmerksamkeit man mit Social Media Aktivitäten generieren kann.
8. Picture it with: DUNKIN’DONUTS

Zur Produkteinführung von Coolatta startete Dunkin’Donuts eine Facebook-Kampagne, bei der die Nutzer sich mit ihrem Coolatta fotografierten, dieses Foto zum Profilfoto machten, es auf die FB-Page posteten mit dem Hashtag #CoolattaGiveaway. Jeden Tag wurden Preise verlost.
9. Nach Regen kommt der Sonnenschein: DOMINO’S PiZZA UK
10. Zusammen dabei: o2 CREW [an der Kampagne ist ethority maßgeblich beteiligt]

Hinter der o2 Crew Kampagne steht das Crowdkonzept – jeder kann Gruppen beitreten, deren Größe über die Vergabe der Incentives entscheidet – die größte Crew gewinnt ein Kontingent an Freikarten für ein Top-Event. Das besondere an der Kampagne ist die Verknüpfung von Online- und Offline-Elementen: Online teilnehmen – Offline treffen – Online mit Fotos und Videos dokumentieren.
April 27th, 2010 by Daniel Leicher
Gestern dominierte nur ein Thema die Twitterwelt: Diesmal war es ein Viral Video von Germanwings.
Als Viral Videos bezeichnet man Videos, die sich sprichwörtlich wie ein Virus im Netz verbreiten sollen. In vielen Fällen werden solche Kurzfilme direkt von Firmen erstellt, um die eigenen Produkte zu bewerben. Es gibt jedoch zwei Arten von Virals:
1. man sieht nicht auf einen Blick, von wem das Video stammt, die Markenbotschaft wird unterschwellig vermittelt wie beim folgenden Beispiel:
2. man setzt die Marke bewusst ein.
Germanwings wählte Variante Nummer 2 und hat sich nicht versteckt und hat so vermutlich auch erst den großartigen Viral-Effekt erzielen können.
Das Video wurde in einem EasyJet Flugzeug gedreht. Während eine wackelnde Videokamera auf die Sitzreihen vor sich hält, werden dort immer wieder Schilder hochgehalten, um ein Gespräch nachzustellen. Somit kann man eine Konversation nachlesen, die unter normalen Umständen sehr geräuschvoll hätte geführt werden müssen. Am Ende erfolgt die Auflösung in Form der eigentlichen Werbebotschaft .
Aber wir wollen ja nicht zu viel verraten…
März 4th, 2010 by Sabrina Panknin


Dass die Tourismusbranche von Social Media profitiert, ist kein Geheimnis. Die Lufthansa hat großen Erfolg mit ihrem Twitter-Account @Lufthansa_DE, bei Facebook hat der Robinson Club an die 2500 Fans und auch das berühmte „Weisses Rössl“ am Wolfgangsee besitzt eine eigene Fanpage.
Deshalb ist ethority bei einer der weltweit größten Tourismusmessen, der ITB Berlin, mit dabei, wenn sich dort die ganze (Reise)welt trifft.
Am 11.03 und 12.03.2010 findet man uns in der Digital Trend Lounge als Gast von Ray Sono, Spezialagentur für Online-Portale, Digitales Marketing, Usability und Online Tourisitk. Wir freuen uns darauf, in Fragen zu Social Media Monitoring und Marketing zu beraten!
Wann: Donnerstag, 11.03 und Mittwoch, 12.03.2010; 10.00-18.00 Uhr
Wo: Digital Trend Lounge
Halle: 6.1
Stand:129
Die Zahlen sprechen für sich: Laut AGOF internetfacts 2009-III informieren sich 83,6% der User im Internet rund um Reise- und Touristikprodukte!
Warum ist das so?
- man hört lieber auf Beurteilungen anderer Urlauber als auf Werbebotschaften
- man sucht ein Angebot mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis
- man stößt auf günstige(re) Angebote
- Arbeitszeit deckt sich mit Öffnungszeiten der Reisebüros etc.
- Man bekommt die aktuellsten Informationen
Einige Vorteile für die Tourismusbranche
- ein professionelles Monitoring ist wichtig für das Beschwerde-Management. Hier können Missstände bereits im Vornherein aufgezeigt und verbessert werden
- Issuemonitoring: Rufschädigende Behauptungen schnell zu entdecken ist von essentieller Bedeutung
- ist ein enormer Multiplikatoreffekt
- bietet neue Kommunikationskanäle
- verhilft zu einem frischeren Image
- dient der Neukundengenerierung
Februar 5th, 2010 by Sabrina Panknin
TOP 4 TWITTERLINKS
1. Wir suchen einen/n PraktikantIn für Social Media Marketing/PR.Ab wann? Ab sofort?
Ein Tweet in eigener Sache, der viel Beachtung geschenkt bekommen hat. ethority sucht ab sofort für 6 Monate einen Praktikanten (m/w) für den Bereich Marketing. Selbstverständlich wird das Praktikum vergütet. Bewerbungen bitte online an karriere@ethority.de.
2. Basistipps für Twitter-Einsteiger
Frei nach dem Motto „Back to the Roots” zeigt der Social-Media-Einsteiger-Guide acht simple Schritte zum erfolgreichen twittern.
3. 5 Social Media Marketing Stories you have to read
5 subjektiv ausgewählte Marketing Stories im Bereich Social Media: Twitter, Blog und Facebook
4. Also doch! Twitter D-A-CH wächst um 3,7%
Entgegen der allgemein Meinung zeigen uns die Webevangelisten, dass die deutschsprachigen aktiven Accounts in der Twittersphere weiter wachsen.
DER BLOGARTIKEL DER WOCHE

Foursquare sinnvoll nutzen oder wie ich meine Freunde nicht in die Flucht schlage
Der Artikel hat einigen Lesern aus der Seele gesprochen, andere fühlten sich gemaßregelt (wie man auch an den Kommentaren sehen kann). Inhaltlich werden leidenschaftliche Foursquare-Nutzer darauf hingewiesen, welche Eigenarten im Umgang mit dem Location Based Service , Freunde auf anderen Plattformen irritieren und in die Flucht schlagen könnten.
SOCIAL-MEDIA-FUNDSTÜCK DER WOCHE
Der automatische Follow-Friday Finder erleichtert das Ritual am Wochenende und passt (fast) immer:
ZITAT DER WOCHE:


Die GEZ geht social, eröffnet ein Corporate Blog und macht die Mitarbeiter zu Autoren. Das Zitat der Woche sind die Kommentare und Reaktionen darauf:
Januar 22nd, 2010 by Sabrina Panknin
TOP 4 TWITTERLINKS
1. Social Media ist nicht kostenlos
Ein Artikel über den Fakt, dass ein professionelles Auftreten in Social Media nicht kostenfrei ist, sondern auch Investitionen birgt.
2. Für alle, denen die Bedeutung nie ganz klar war: 5 Ways Foursquare is changing the world
Mashable bringt 5 (weit her geholte) Gründe an, warum der Location based Service Foursquare unser Weltbild verändert. Der Blogartikel zum Thema von ethority wurde übrigens der erfolgreichste der Woche. Das Thema scheint sehr zu interessieren.
3. 4 Styles of Marketing on Twitter:Conversationalist,Conversational Marketer,Salesman, Spammer
Jason Falls definiert die vier Marketing-Typen,die Twitter für ihre Zwecke nutzen
4. Online-Werbemarkt verzeichnet Wachstum. Bruttoumsätze stiegen 2009 um 10% auf 1,6 Mrd Euro
Diese und andere Informationen über den Online-Werbemarkt auf wuv.de
Der Blogartikel der Woche
Foursquare – und wie es die Welt veränderte…

Aufgrund des hohen Retweet-Aufkommens des o.g. Mashable-Artikels über Foursquare, haben wir es zum Anlass genommen, den Artikel aufzugreifen und zu bewerten.
Social-Media-Fundstück der Woche
Eigentlich sollte es etwas anderes werden, aber diese Abmahnstory ist einfach zu schön und ein leuchtendes Beispiel dafür, dass man vielleicht doch erst zum Telefonhörer greifen sollte, als gleich zu Brief und Fax. Spart Zeit und Schande
Zitat der Woche:
There isn’t one way to work with
bloggers, enthusiasts, and traditional
journalists, but there are more than
enough opportunities to do it the
wrong way. Pay attention. Think.
Be Creative. Have a plan. Build trust
and ensure that your intent is genuine
Brian Solis







