März 26th, 2010 by Sabrina Panknin
TOP 4 TWITTERLINKS
Was User von Unternehmen in Social Media erwarten
Mehr als die Hälfte der Internetnutzer ist überzeugt, dass Unternehmen durch Aktivitäten in Netzwerken, Blogs und Foren ihr Image nachhaltig verändern können. Internetworld.de berichtet über die Ergebnisse.
VZ-Netzwerke an der Spitze?! Lesenswerter Artikel bei basicthinking.de
Laut ComScore sind die VZ-Netzwerke in Deutschland die mit Abstand größte Community – und nicht Facebook.
Präsenz in Social Media von Unternehmen aus Österreich: Red Bull führt!
Meta Communication hat in einer Studie die Präsenz österreichischer Großunternehmen in sozialen Medien untersucht. Die Ergebnisse teilt Ed Wohlfahrt auf seinem Blog mit.
Stats: The State of Social Media Marketing Integration
Statistiken, wie viel mehr Unternehmen Social Media als Kampagnenelement und Marketinginstrument nutzen
Blogartikel der Woche
Vorsorgen und Nachhaltigkeit: Nestlé und Greenpeace


Die Kampagne von Greenpeace gegen Nestlé hat vor allen Dingen in der PR-Welt für Aufregung gesorgt. Fakt ist, das es zumindest so scheint, als wäre über Nestlé eine Social Media Attacke eingebrochen, auf deren Ausmaß man nicht vorbereitet war. Wie es bei der nächsten Krise besser klappen könnte, und zwar nicht nur bei Nestlé, kann man hier nachlesen.
Social-Media-Fundstück der Woche:
Der amerikanische Produzent Eric Whitcare hat hunderte Sänger über Youtube für das klassische Stück „Lux Arumque“ gecastet und alle Videos zu einem großen virtuellen Chor zusammen geschnitten. Herausgekommen ist ein wunderschönes Lied mit phantastischen Stimmen zum Entspannen:
Gefunden bei mashable.com
Zitat der Woche:
„Youtube ist kaputt“ , „Youtube geht nimmer“ „Was zum Teufel ist mit Youtube passiert?“
So oder so ähnlich häuften sich die Tweets am Donnerstag Vormittag. Youtube war down, die Leute auch und wilde Gerüchte kursierten auf den Timelines und einschlägigen Blogs. Mögliche Schuldige: China oder Lady Gaga. Google selbst steht auch noch ein wenig ratlos vor dem Ausfall, wie Pressesprecher Stefan Keuchel über Twitter mitteilte, wir sind auf die Erklärung gespannt:


März 23rd, 2010 by Sabrina Panknin



“What Greenpeace supporters did is a sign of the times: Brandjacking a Facebook fan page is the new form of tree hugging. A lot safer too”.
Der gestrige Tweet von Jeremiah Owyang zeigt ziemlich genau, in welcher Situation Nestlé sich gerade befindet. Bildlich gesprochen steht das Unternehmen gerade mit Bulldozern und Kettensägen bewaffnet etwas ratlos vor besetzten Bäumen. Nur, dass die Bäume keine Bäume sind, sondern ein Video, welches Nestlé in Zusammenhang mit der Regenwaldzerstörung stellt, initiiert von Greenpeace.
Mittlerweile ist dieses Video extrem bekannt und weit verbreitet und es wurde viel und ausführlich darüber berichtet, exemplarisch beim PR Blogger.
Fälle wie dieser zeigen deutlich, dass sich Unternehmen in, aber vor allem durch Social Media, stärker mit Krisenplänen und –Management beschäftigen müssen. Präventionsmaßnahmen und Krisenpläne sind oft hilfreich, wenn es hart auf hart kommt.
Präventionsmaßnahmen:
Als Voraussetzung die ein Unternehmen für Präventionsmaßnahmen erfüllen muss, steht an erster Stelle den Mut zu haben, seine Fehler einzugestehen und dies, wenn möglich, auch in seiner Firmenphilosophie nieder zu schreiben, so dass jeder Mitarbeiter diesen Aspekt verinnerlichen kann. Leider scheint sich Nestle nicht wirklich gerne an Philosophien zu halten.
1. Social Media Monitoring
Ein professionelles Issue-Monitoring kann oft dafür sorgen, aufkeimende Kritik frühzeitig zu erkennen. Probleme werden frühzeitig entdeckt und können geklärt werden. Schwierig wird es beim Nestlé-Skandal. Hier könnte ein Echtzeitmonitoring einen Überblick verschaffen, wann und wo Nestlé in der Diskussion steht, um (hoffentlich) einzugreifen.
2. Aufbau einer starken Community
Wer bereits vor etwaigen Krisen eine starke Community um seine Marke aufgebaut hat und pflegt, hat es leichter. Das Unternehmen ist so an den Umgang(ston) mit seinen Fans durch vorheriges Engagement gewohnt und es weiß, wie es sich zu verhalten hat. Fans reagieren im allgemeinen konstruktiv auf Kritik und Gerüchte, so dass man in seiner Community die Chance bekommt, vernünftig zu kommunizieren.
„Kommunikation“ ist hier das Stichwort: Wie der Werbeblogger berichtet, werden die Fans langsam unruhig und verlangen Reaktionen bei Facebook. Auf der deutschen Facebook Fanpage, die (noch) nicht abgeschaltet wurde, liefern sich User gerade einen eigenen Schlagabtausch.
3. Social Media Policy
Für viele bereits ein alter Hut, aber in Krisenzeiten Gold wert. Besonders, wenn es um passende Reaktionen auf kritische bis beleidigende Kommentare geht.
Ohne eindeutige Verhaltenskodizes passiert dann schnell auch so was wie bei Nestle, dokumentiert bei www.nma.co.uk:
“Unfortunately, as the comments about Nestlé’s Big Brother-style of moderation rolled in, the responses from the brand gradually got worse and worse. It became sarcastic, posting the following: “Thanks for the lesson in manners. Consider yourself embraced. But it’s our page, we set the rules, it was ever thus.” It then continued with, “Oh please…it’s not like we’re censoring everything to allow only positive comments.”
4. Proaktives Handeln
Proaktives Handeln bedeutet, noch vor Kritik von außen auf Probleme aufmerksam zu machen. Dieser Punkt findet Anwendung bei technischen Ausfällen etc. oder kann ein Weg sein, einem Issues, welches sich anbahnt, aktiv entgegen zu wirken. Bei Nestle muss die Situation differenzierter betrachtet werden: Obwohl es nicht die erste „Warnung“ von Greenpeace an Nestlé war, scheint das Video für das Unternehmen ein Überraschungsangriff zu sein, der sich innerhalb kürzester Zeit massiv verbreitete. Nestlé hat zwar zeitnah mit einer allgemeinen Stellungnahme versucht, der Kritik entgegen zu wirken. Allerdings ist das Ausmaß viel zu groß, als dass dieser Weg reichen könnte, schreibt auch der socialmediachannel:
‘Nestle’s status updates are pushing people on to its official site to see its corporate response. Someone within Nestle is also responding to posts, but they are not corporate in tone and are juvenile. The company should be tailoring its response more to the environment with a more human tone.’
5. Krisenplan
Last but definitely not least: Ein Krisenszenario mit Handlungsmöglichkeiten entwerfen. Natürlich wird man so einen Plan nicht immer eins zu eins umsetzen können, doch es können zumindest Verantwortliche und Ansprechpartner bestimmt werden, die Reaktion und Gegenmaßnahmen koordinieren. Jeremiah Oywang schlägt vor, so genannte „seasoned community manager“ zu beauftragen, die sich bereits in Krisenzeiten bewiesen haben und das richtige Gespür für angemessene Moderation besitzen.
Zugegeben, es ist nicht immer einfach, in einer Krise solchen Ausmaßes angemessen zu reagieren. Doch sollte Nestlé die Sache nicht aussitzen (und so scheint es), sondern aktiv reagieren und daran arbeiten. Und nicht nur an der viel diskutierten Social Media Krise, sondern an der Kooperation mit Sinar Mas , die mit ihren illegalen Aktivitäten langsam den Regenwald zerstören.
März 19th, 2010 by Sabrina Panknin
TOP 4 TWITTERLINKS
1. „Social Media: Some principles and guidelines“ – Reuters veröffentlicht Social Media Guidelines
Dem Wandel der Zeit folgend ermutigt Reuters Journalisten Social Media zu nutzen und gibt ihnen Richtlinien an die Hand.
2. Basiswissen: Erfolgreiche Gewinnspiele via Twitter
Hier gibt es Tipps wie die Incentivierungsmaßnahme Gewinnspiel über Twitter am Besten funktioniert
3. Facebook verschickt jetzt wöchentliche Aktualisierungen ähnlich wie Xing
Für die Admins von Facebook Fan Pages gibt es ab jetzt einen wöchentlichen Statusreport über Aktivitäten auf der Seite.
Wie berichtet sind heute einige neue Twitter Features online gegangen
Twitter berichtet über……..neue Features auf dem hauseigenen Blog
Blogartikel der Woche
Das Rad wird neu erfunden – Social Media Prisma Version 2.0
Die meisten Klicks diese Woche bekam der Startschuss zur Entwicklung des 2. Social Media Prismas von ethority. Gerne nehmen wir bis Mittwoch, d. 24.03.2010 weitere Vorschläge von Social Media Plattformen, die im ersten keinen Platz mehr fanden, entgegen.

Social-Media-Fundstück der Woche:
Das Video von Greenpeace, um (auf) Nestle aufmerksam zu machen, dass sie durch die Verwendung von Palmöl den Regenwald bedrohen.
Hier klicken
Nestle reagierte zeitnah mit einer Pressemitteilung
und weiteren Aktionen:
gefunden bei PR Blogger
Zitat der Woche:
“How is it my birthday is only one day, but my woman’s last a whole damn week?”
Facebookeintrag von (sagen wir mal) James Gower
Dieses Zitat ist Aufhänger von einem Artikel in der NY Times, der sich mit offen gelebten Partnerschaften auf Facebook beschäftigt. Eine leichte Kost für das Wochenende mit psychologischen Einflüssen.
Gefunden bei turi 2.



