Mai 29th, 2009 by Nicole Pingel
Der große Tag der Abschiede: Auch den freitäglichen Newsflash gibt es in dieser Form hier heute zum letzten Mal. Also, viel Spaß!
Zum übers Bett hängen – die zehn goldenen Regeln in Social Media
„Wie sollte die New York Times Twitter nutzen?“ NYT gönnt sich eine Social Media Redakteurin
So macht man’s richtig – Social Media Marketing Case zum zusehen, lernen und nachmachen
Xing vorne – Diese Social Media Dienste nutzen die deutschen Web-Profis
„Machen Sie sich nackig. Aber nicht zu sehr.“ – Die Forderung von Chris Brogan an Social Media Marketer
Triathlon – Erkenntnisse für Kommunikations-Profis
Brainwash fragt – „Ist Social Media zu schnell für lahme Firmen?
März 14th, 2006 by Alexander Becker
Es war die New York Times, die den Stein in Rollen brachte. Sie recherchierte, dass die US-Einzelhandelskette Wal-Mart Ende 2005 anfing ausgewählte Blogger mit Informationen zu versorgen, die den Konzern in einem guten Licht dar stehen ließen. Organisiert wurde die Informationskampagne vom US-PR-Giganten Edelman. Adressaten der Infopost waren vor allem Blogger, die sich in der Vergangenheit kritisch über den Konzern, seine Philosophie und seine Arbeitsbedingungen äußerten. Der Clou: Einige Postempfänger veröffentlichten die Wal-Mart-Infos ohne sie zu hinterfragen und ohne sie auf ihrem Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen. Obwohl in den US-Blogs von Stuart Bruce, Neville hobson oder DrewB noch immer eine hitzige Diskussion über die moralische Verantwortung von Edelman, Wal-Mart und eines jeden Bloggers geführt wird, lassen sich jedoch jetzt schon drei Lehren aus dem Fall ziehen.
1. Bloggs sind anfällig für Falschinformationen. Gerade weil Blogger oftmals nur Hobby-Journalisten sind, werden Informationen nicht mit der nötigen Distanz betrachtet und nicht immer ausreichend auf ihre Plausibilität und ihren Wahrheitsgehalt hin überprüft.
2. Auch Blogger haben eine moralische Verpflichtung den Wahrheitsgehalt von Informationen zu prüfen.
3. Da Weblogs mittlerweile eine beträchtliche Reichweite und eine nicht mehr zu unterschätzende Meinungsmacht haben, macht es aus PR-Sicht sehr viel Sinn möglichst viele Blogger mit bewusst gesteuert Informationen zu erreichen. Der Fall schlug in den USA mittlerweile so hohe Wellen, dass sich selbst Richard Edelman persönlich dazu äußerte. Natürlich via Blog.



