März 8th, 2014 by Sten Franke

Es steht fest: Frauen sind das stärkere Geschlecht, jedenfalls wenn es um Social-Media-Nutzung und Interaktion geht. Sie sind nicht nur in den meisten Social Networks mit einem höheren Anteil in der erwachsenen Altersgruppe vertreten, sie interagieren hier auch mit Marken viel lieber, als ihre männlichen Gegenspieler, wie eine neue Infografik von FinancesOnline.com auf Basis von Studienergebnissen (Nielsen, Pew Research, Burst Media) aufzeigt.

Ein größerer Anteil der erwachsenen US-Frauen nutzt Facebook, Tumblr, Pinterest, Instagram und Twitter häufiger. Nur ein Social Network wird von Männern dominiert: Die Karriere- und Networking-Site LinkedIn.

In Zahlen – Anteil Frauen vs. Anteil Männer (U.S. Erwachsene, ähnlich in DACH)
- Facebook: 76% vs. 66%
- Instagram: 20% vs. 15%
- Twitter: 18% vs. 17%
- Pinterest: 33% vs. 8%
- tumblr.: 54% vs. 46%

30 Prozent der erwachsenen Frauen checken ihre Social Media Seiten mehrmals am Tag. Im Vergleich dazu ist der Anteil bei den Männern mit 26 Prozent nicht ganz so groß.

Auch beim Zugang über mobile Endgeräte (Smartphones: 46% vs. 43%) und Tablets: 32% vs. 20%) auf die Social Media haben Frauen die Nase vorn.

Fazit: Agenturen und Auftraggeber aus der werbetreibenden Wirtschaft sollten bei der Konzeption und Planung stärker auf den Dialog mit Frauen setzen, denn immerhin interagieren 53 Prozent der Frauen gerne mit Marken über Social Media, während nur 36 Prozent der erwachsenen Männer hier aktiver sind.

In diesem Sinne: Alles Gute zum Internationalen Frauentag und weiter so!!!

Weitere spannende Einblicke bietet die Infografik:

Warum Frauen die wahre Macht hinter den Social Networks sind!

Januar 23rd, 2014 by Sten Franke

Letztendlich geht es bei der Planung von Kampagnen doch immer wieder um Nutzerzahlen und das Verhalten der Nutzer innerhalb der Social Networks. Die spannendsten 46 Fakten wurden in einer übersichtlichen Infografik von DigitalInsights zusammengestellt. Neben den beeindruckenden Nutzerzahlen finden sich insbesondere auch interessante Aussagen zum Verhalten der Marketingentscheider.

10 aus 46 Social Media Fakten:

1. 74% der Marketingentscheider sind der Meinung, dass Facebook bedeutend für die Leadgenerierung ist
2. 75% der möglichen Nutzerinteraktionen bzgl. eines Facebook-Posts finden in den ersten 5h statt
3. 28% der Retweets auf Twitter werden nur durch die Aufforderung “please RT!” generiert
4. 40% der Marketingentscheider nutzen Google+, 70% wollen noch mehr darüber lernen und 67% planen ihre Google+ Aktivitäten auszubauen
5. 42% der Nutzer auf LinkedIn pflegen/updaten regelmäßig ihr Profil
6. Jede Sekunde liken 8000 Nutzer ein Foto auf Instagram
7. 80% aller Pins auf Pinterest sind Re-Pins
8. 4,2 Mrd. Menschen nutzen Social Media auf ihren mobile Endgeräten
9. Social Media generiert oft die doppelte Lead-Anzahl im Vergleich zu anderen Marketing-Maßnahmen wie Messen, Telemarketing, Mailings oder Pay-per-Click-Kampagnen
10. 60% der Verbraucher sind eher gewillt Produkt- und Service-Angebote zu sharen, wenn diese innerhalb der Social Media veröffentlicht werden

10 aus 46 Social Media Fakten, die man kennen sollte...

Quelle: DigitalInsights

Oktober 14th, 2013 by Sten Franke

Jedes Social Network hat seine eigene Identität, die vor allem durch seine Nutzer geprägt wird. So sind auf Pinterest und Instagram vor allem Frauen aktiv und auf Tumblr eher Jungendliche. Dank der Analysemöglichkeit demographischer Daten können wir sehr gut feststellen, welche Zielgruppen auf welchen Plattformen besonders aktiv sind und welches Einkommen sie haben. In einem neuen Bericht von BI Intelligenz wurden demographische Daten (US-Fokus) der größten Social Networks veröffentlicht, die wir uns noch einmal etwas genauer angesehen haben:

Fakten:

1. Facebook: Die Altersgruppe der 45- bis 54-jährigen wächst seit Ende 2012 um 45%, 73 % der Nutzer haben ein Einkommen von über 75.000 US-$

2. Instagram: 68% Prozent der Instagram-Nutzer sind Frauen

3. Twitter hat eine überraschend junge Nutzerschaft, denn 27% der 18- bis 29-Jährigen in den USA nutzen Twitter, im Vergleich dazu nutzen nur 16 % der Altersgruppe der Dreißiger und Vierziger den Dienst

4. LinkedIn hat einen kleinen Überhang an männlichen Nutzern

5. Google+ ist auch eher männlich orientiert, mit einem Anteil von 70% Männern

6. Pinterest wird von Tablet-Nutzern dominiert und 84 % der Nutzer bei Pinterest sind Frauen

7. Tumblr ist besonders beliebt bei Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Personen mit höherem Einkommen. 8% der US-Internetnutzer mit einem Einkommen von über $75.000 benutzen Tumblr.

Social Network Nutzung: Frauen auf Pinterest & Instagram // Teens auf Twitter & Tumblr

September 16th, 2013 by Sten Franke

Social Media treibt den Verkauf! Das ist uns allen klar, doch in welchem Umfang sich das Engagement bezahlt macht, steht nicht genau fest. Einige Fakten (US Fokus) hat MarketMeSuite in einer schönen Grafik aufbereitet. Die spannendsten Fakten haben wir hier aufgelistet:

1. 70% der erwachsenen Social Media Nutzer shoppen online
2. 86 % aller US-Online-Retailer haben eine Facebookpage
3. 75% der Facebook-Käufer sind von Freunden um Rat bei Kaufentscheidungen gefragt worden
4. 81% der Käufer wurden bei ihren Kaufentscheidungen durch Beiträge ihrer Freunde auf Social Networks beeinflußt
5. 30% der Social Shoppers reagieren eher auf Angebote, wenn diese von Freunden “repostet” werden
6. Produktbewertungen von Kunden genießen ein hohes Vertrauen – 12mal höher, als Produktherstellerinformationen
7. 40% der Social Media Nutzer haben ein Produkt gekauft, nachdem es auf Facebook, Twitter und Pinterest geshared, getwittert und geliked wurde
8. 22% der Twitternutzer haben ein Produkt gekauft, nach einem Tweet, Retweet oder nachdem es auf Twitter favorisiert wurde
9. 33% der Nutzer von Facebook haben bereits einen Kauf getätigt, nachdem etwas auf Facebook thematisiert wurde (Sharing, Liking, Commenting)
10. Pinterest ist das Social Networks, welches vor allem spontane Käufe herbeiführt (virtueller Schaufensterbummel)
11. 50% aller Social Media getriebenen Kaufentscheidungen passieren innerhalb einer Woche nach dem Sharen, Liken, Favorisieren
12. 78% der Nutzer geben an, dass Unternehmens-Beiträge auf Social Networks ihre Kaufentscheidung beeinflussen
13. 79% der Nutzer liken eine Company-Facebook-Page, weil sie Incentives und Discounts erwarten
14. 58% der Facebook-Fans einer Marke erwarten exklusive Angebote, Events und Promotions
15. 50% der Facebook-Nutzer and 80% der Twitter-Nutzer erwarten eine Antwort auf ihre Kundenservice-Anfrage innerhalb von einem Tag oder weniger

Fazit: Alles in allem sind das beste Voraussetzungen um das Social Media Engagement in konkrete Absätze zu überführen, wobei sich der deutsche Verbraucher in seinem Kaufverhalten und in seiner Erwartung an das Social Media Engagement einer Marke vom US/UK-Verbraucher etwas unterscheidet. Alle Social Network Nutzer (i.e. Fans einer Marke) schätzen es bevorzugt behandelt zu werden und von exklusiven Inhalten, Events und Promotions zu partizipieren, mehrwert-orientierte Services/Apps der bevorzugten Marke nutzen zu können oder aber konkrete Discounts für die nächste Online-Shopping-Tour zu bekommen.

15 Fakten zum Social Commerce & Online Shopping in Social Networks

März 27th, 2013 by Alexander Becker

Pinterest gehört noch immer zu den heißesten Erfolgsgeschichten im Social Web. Es gibt wohl kaum ein Portal, bei dem vor allem Frauen so begeistert und engagiert ihre Webzeit verbringen.

Manteresting: Pinterest für Männer

Mit Manteresting.com gibt es jetzt eine maskuline Antwort auf die Netzpinnwand. Hier kann Mann all das pinnen, was ihm Spaß macht. Dominiert wird das Portal von sexy Frauen, Technik und Essensbildern.

Natürlich ist die Site ein großer Spaß. Allerdings ist die Idee gar nicht so verkehrt, Mann bleibt auf der Site hängen.

März 19th, 2013 by Alexander Becker

Auf diesen Schritt haben Marketing-Experten und Social-Media-Manager lange gewartet. Zum ersten Mal lässt sich nun endlich der Traffic, der von Pinterest auf die eigenen Web-Portale geleitet werden, anständig messen und analysieren.

Bislang waren sich überwiegend Insider sicher: Mit Pinterest lässt sich tatsächlich ganz gut der eigene Traffic bzw. das Engagement der eigenen Kunden steigern. Doch diese Thesen zu belegen war bislang schwer. Zudem fehlte es an einer soliden Auswertung, welche Bilder und Kommunikations-Strategien am besten funktionieren.

All das will das Pinnwand-Network jetzt mit seinem neuen Tool Pinterest Web Analytics ändern. Von Pinterst verifizierte Unternehmen sollen jetzt sehen können, wie viele User von einer Seite „gepinnt“ haben, wie viele Views jeder Pin bekommen hat und wie viel Traffic das Netzwerk auf die Unternehmensseite spülte.

Neues Tool: So analysieren Sie Ihren Pinterest Erfolg

Eine funktionierende Datenanayse ist der erste Schritt zu einem praktikablen Werbesystem. Noch kann das Netzwerk kein anständiges Targeting anbieten, damit sich Anzeigen effektiv und zielgerichtet ausspielen lassen. Sollte Pinterest irgendwann einmal Umsätze erzielen, werden die US-Amerikaner allerdings ein solches System brauchen. Hierzu ist das Analyse-Tool ein erster Schritt.

Ebenso wichtig ist das Tool, um auch weiterhin der Liebling der Werbe- und Social-Media-Branche zu bleiben. Denn die Erfahrung zeigt: Nur wenn sich ein Angebot oder ein Dienst mit einer Vielzahl von Daten durchleuchten und analysieren lässt, wird es von Unternehmen, Agenturen und Social-Media-Profis auch langfristig eingesetzt.

Februar 5th, 2013 by Alexa Domachowski

Wurde Pinterest bisher in Deutschland unterschätzt? Betrachtet man die Statistiken, lautet die Antwort definitiv: Ja!

Die Nutzerzahlen sind konstant steigend und in den USA ist Pinterest sogar im Ranking der am häufigsten besuchten Webseiten auf Platz 14. (Quelle: alexa.com, Stand: Februar 2013) In Deutschland befindet sich die Seite zwar erst auf Platz 103, jedoch ist auch hier ein starker Zuwachs zu verzeichnen.

Wishpond hat eine Infografik veröffentlicht, die für sich spricht. Demnach sind zum Beispiel 80% aller Nutzer weiblich und die größte Altersgruppe ist 25-34 Jahre alt. Für Unternehmen, die junge Frauen ansprechen wollen, ist Pinterest also quasi ein Muss! Wie man so schön sagt: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Eine Weisheit, derer sich Pinterest angenommen hat und sich somit von den anderen populären sozialen Netzwerken abhebt. Besonders optisch ansprechende Produkte sind bei Pinterest gut aufgehoben und entwickeln sich häufig zu Repins.

Warum Unternehmen stärker auf Pinterest setzen sollten

Januar 17th, 2013 by Simon Mathias Mayer

tumblr ist auf dem Vormarsch und doch meiden ein Großteil der Marken diese Plattform. Dabei kann eine Marke auf tumblr mehr Traffic generieren als in anderen Netzwerken! Vor allen Dingen Design-Marken können hier in der Zielgruppe punkten.

Warum nutzen so wenig Marken tumblr?

tumblr schafft den direkten Kontakt zum User. Klar: Diesen Kontakt fürchten viele Agenturen und Marken, doch jede Marke sollte erkennen, dass das Potential dieser Plattform größer ist als die Angst davor. Ein detailliertes System zur Anzeigenschaltung fehlt. Marken und Agenturen denken, dass sie nicht genügend Traffic generieren können, doch das ist eine Fehleinschätzung. Auch der Aufwand einen tumblr-Account regelmäßig zu pflegen, ist ein Grund diese Plattform nicht in den Kommunikationsmix aufzunehmen.

Der typische „tumblr-User“ verfolgt ein Ziel: Er will Neues und Schönes vor allen anderen entdecken! Er möchte sich auf tumblr austauschen, sich online am Puls der Zeit bewegen, Trends entdecken und individuell darüber berichten. Speziell Foto-Content liegt im Fokus des Users.

Für Design-Marken eröffnet tumblr vollkommen neue Möglichkeiten. Sie können News zu neuen Kreationen hier an einflussreiche Blogger verbreiten.

Das unterschätzte Netzwerk tumblr

Faktor Markenwelt:

Der tumblr-User begibt sich gerne in Markenwelten und forscht dort nach „Neuem.“ Hier können perfekte Bindungen zur Zielgruppe entstehen. Das perfekte Gleichgewicht zwischen Foto- und Text-Content gewährleistet nur tumblr. Speziell für PR-Abteilungen könnte Tumblr das Medium werden. Denn:  Auch Bloggerbeziehungen können hier ihren Ursprung finden und nachhaltig gepflegt werden!

Es ist schon eine Sonderheit, dass Marken Pinterest nutzen und nicht tumblr! Im Fokus einer jeden Marke in Social Media steht: Markenbotschaften platzieren! Genau das schafft tumblr, durch die perfekte Abstimmung von Foto- und Text-Content. Ein tumblr-User sieht sich als Insider. Kann eine Marke nicht auch ein „Insider“ sein? Anders: Muss eine Marke nicht ein „Insider“ sein um sich in Zukunft nah an den Bedürfnissen der Konsumenten zu orientieren?

Oktober 11th, 2012 by Alexander Becker

Auf diese Innovation haben E-Commerce-Manager schon lange gewartet. Social Media Experten werden dagegen vor allem mit Interesse beobachten, wie Facebook Pinterest attackiert. Seit dem gestrigen Mittwoch testet Facebook in den USA einen neuen Want-Button.

Allfacebook erklärt wie der neue Button funktioniert: „Fährt man mit der Maus über ein Produktbild dieser Sammlung, erscheint ein “Want” Button. Die Funktion steht also vorerst nicht als Social-Plugin (ähnlich dem Like-Button) für externe Webseiten zur Verfügung.“ Klickt man den Button wird das Produktbild in einer eigenen Wishlist aufgenommen. Der Wunschzettel ist dann auch für alle anderen Freunde des Nutzers sichtbar.

Facebook führt den Want Button ein
Allthingsd zeigt erste Beispielbilder des neuen Features

Die meisten Kommentatoren sind sich einig, dass Facebook mit diesem neuen Features ganz klar in Richtung Pinterest schielt.

Zu den Start-Partnern gehören unter anderem Victoria’s Secret, Pottery Barn, Michael Kors, Wayfair, Neiman Marcus, Fab.com und Smith Optics.

Bei einem erfolgreichen Test ist davon auszugehen, dass Facebook den Want-Button auch schon bald hierzulande einführen wird. Spannend wird die Frage, ob das Social Network dieses Feature dann allen Seitenbetreibern anbieten wird oder solchen mit einem möglichst hohe Mediabudget.

Oktober 9th, 2012 by Mathias Buerk

Statista bringt neue Infografiken zum E-Commerce heraus. Darauf zu sehen ist einerseits, dass der Anteil der Online-Shops in Deutschland, die in Social Media vertreten sind, stetig wächst. 2011 verfügten 78 Prozent aller Online-Shops über eine Facebook-Seite und 51 Prozent über einen Twitter-Account gegenüber 52 Prozent und 30 Prozent respektive. Es zeigt sich, dass immer weiter anerkannt wird, dass sich der Einsatz von Social Media im E-Commerce lohnt.

Facebook vs. Pinterest im E Commerce

In den USA sah man sich einmal an, welcher Social Media Kanal den meisten Umsatz für die Online-Shops bringt. Dabei zeigte sich, dass Facebook mit 86 Prozent den Löwenanteil der sozial beeinflussten Einkäufe ausmachte. Auch bei der Conversion Rate führt Facebook vor Twitter und Pinterest. Lediglich was die durchschnittliche Höhe der Bestellung betrifft liegt Pinterest vorne. US $169 auf Seiten von Pinterest stehen US$95 bei Facebook und US $74 bei Twitter gegenüber.

Facebook vs. Pinterest im E Commerce

Fazit: Facebook ist für den E-Commerce momentan der lohnendste Kanal und Pinterest User geben am meisten aus. Pinterest-User geben allerdings am meisten aus. Und Twitter? Twitter sollte man dabei nicht vergessen, fristet jedoch in Sachen Traffic für E-Commerce noch ein Nischen-Dasein. Für Marketer bedeutet das, dass wir bei Twitter und Pinterest noch großes Potential haben. Gerade Pinterest als Foto-Netzwerk, wo Leute sich untereinander zeigen, welche Produkte ihnen gefallen, bietet sich hier an. Online-Shops können die Führungsrolle annehmen, wenn es darum geht, mehr Nutzer zu generieren. Und wie man sieht, lohnt es sich. Auch auf Facebook gibt es noch Steigerungspotential, und zwar was die Anzahl an Online-Shops betrifft. Da sind Social Media Marketer wie wir gefragt, die Unternehmen davon zu überzeugen, Präsenz zu zeigen und die Kunden dort abzuholen, wo sie sich ohnehin aufhalten: In Social Media.

Juni 11th, 2012 by Sten Franke

Seit dem misslungenen Börsengang ist es fast schon chic, schlecht über Facebook zu reden. Die Argumente sind dabei meist nicht sonderlich stichhaltig. Diese Studienergebnisse  könnten die Crew um Marc Zuckerberg allerdings beunruhigen. Denn eine Umfrage von Shop.org, comScore und The Partnering Group lässt Zweifel aufkommen, ob Marketing- und Werbemanager alles richtig machen, wenn sie sich bei ihrer Kampagnen zu stark oder ausschließlich auf das weltgrößte Social Network verlassen.

Die Social and Mobile Commerce Studie hat 1.500 Verbraucher über ihre Social Media-Interaktionen mit Händlern befragt. Das erstaunliche Ergebnis: Die Konsumenten folgen Retailern lieber auf Pinterest und Twitter als auf Facebook. So folgen die Umfrageteilnehmer im Schnitt 9,3 Händlern auf Pinterest und 8,5 auf Twitter. Via Facebook folgen sie nur 6,9. Unternehmen.

„Die Studie ermittelte auch die Beweggründe der Verbraucher, wenn sie mit Marken kommunizieren“, fasst Yvette Schwerdt zusammen. „Die meisten wollen immer noch über Sonderangebote unterrichtet  werden. Knapp die Hälfte wünscht sich aber auch aktuelle Produktinformationen und immerhin 36% wollen ihre Meinung über Produkte und Services kundtun und erfahren, was andere Verbraucher denken.“

“Retailers have done a commendable job embracing social media – engaging their customers where it makes sense while keeping their brand relevant, interesting, appealing and exciting on each platform,” erklärt zudem Shop.org-Manager Vicki Cantrell. “Specifically, Pinterest has given retailers another channel to ‘listen’ to and interact with both existing and new customers, telling an ongoing visual story through images of their products and their brand ‘spirit’ – a story that customers can then tell again to their friends and family members.”

Weitere spannende Ergebnisse sind, dass auch Blogs und YouTube noch immer ein wichtiger Faktor in der Kommunikation sind. So sagten 70 Prozent der Umfrage-Teilnehmer, dass sie einen Unternehmensblog lesen. 68 Prozent gaben darüber hinaus an, dass sie manchmal auch YouTube nutzen, wenn sie mehr Informationen über einen Retailer haben wollen.

Die Studie zeigt, dass es gerade für Händler bzw. Online-Shops immer wichtiger wird, wirklich alle relevaten Social Media-Plattformen zu bespielen und vor allem auch im Blick zu behalten. Nur wer die gesamte SM-Klaviatur beherrscht, kann auch eine wirklich stimmige Social Media-Kampagne komponieren.

>> siehe auch Onlinemarketing.de

Mai 3rd, 2012 by Sten Franke

Über die Möglichkeiten und Potentiale von Pinterest wurde schon so viel geschrieben, dass es an der Zeit ist, sich mal ganz konkret mit der Frage zu beschäftigen, wie nutzen eigentlich deutsche Marken die Online-Pinnwand? Die Webathleten haben bereits die wohl umfassendste Liste mit einheimischen Brands erstellt, die auf der Online-Bilderwand zu sehen sind. Ich wage erst gar nicht den Versuch noch mehr Marken zusammenzusuchen, sondern habe mir vier Beispiele herausgepickt, die ich für besonders gelungen erachte.

Wie wichtig Pinterest in Deutschland mittlerweile geworden ist, zeigt auch eine Auswertung von Googles Analyse-Tool Ad-Planner. Demnach haben die US-Amerikaner mit rund 840.000 Unique Usern mittlerweile StudiVZ beim Traffic überholt. Aber hier jetzt die vier Beispiele:


Tape.tv
So nutzen deutsche Marken Pinterest
Die Berliner befüllen unter anderen neun Boards. Thematisch reicht die Bandbreite von Musik-Tipps, über Album-Cover zu lustigen Web-Fundstücken. Insgesamt kommt das Angebot erst auf 89 Follower.

t3n Magazin
So nutzen deutsche Marken Pinterest
Die Technik-Freunde aus Hannover befüllen fünf Boards. Unter anderem eines mit Gadgets, eines mit Impressionen von der Cebit und eines mit dem schönen Namen Meme’s & No-Brainer. Alleine dieses Board hat 1272 Follwer.

Lovely Books
So nutzen deutsche Marken Pinterest
Das wohl erfolgreichste deutsche Literatur-Network ist auch bei Pinterest dabei. Absoluter Höhepunkt ist eine Pinnwand mit Fotos von ungewöhnlichen Bücherregalen.

Red Bull
So nutzen deutsche Marken Pinterest
Wie gut sich die drei eher kleinen Marken noch bei Pinterest schlagen, zeigt der Vergleich mit Red Bull. Bei Facebook ist der Energy-Drink-Hersteller ein echter Gigant. Beim Bilder-Netzwerk sind die Österreicher mit nur 426 Followern von einer ähnlichen Position noch meilenweit entfernt.

April 23rd, 2012 by Sten Franke

Ist der Pinterest-Hype schon wieder vorbei oder nimmt er nur eine Auszeit? Die neuesten Zahlen von AppData dürften den Machern der Web-Pinwand nicht gefallen. Denn die Monitoring-Experten für die Nutzung von Facebook-Apps sagen, dass die Zahl der Facebook-Connected-Pinterest-Nutzer in den vergangenen 50 Tagen stark zurückgegangen sind.

Die US-Analysten gehen zurzeit von einem Minus von 25 Prozent aus. So soll die Zahl der monatlich aktiven Nutzer am ersten März bei 11,3 Millionen gelegen haben. Am ersten April waren es mit 11,15 Millionen nur leicht weniger. Am 20. April lag dieser Wert allerdings nur noch bei 8,3 Millionen.

Traffic Einbruch: Platzt die Pinterest Blase?
Pinterest-Facebook-Traffic laut AppData

Diese Delle ist die erste kleine Krise, mit der das noch junge Start-Up zurecht kommen muss. Bislang kannte es nur einen Trend: Steil nach oben! Von Mai 2011 mit ein paar unter hundert Tausend Besuchern steigerten die US-Amerikaner den Traffic auf rund 12 Millionen. Ein erster Hinweis auf die Krise zeichnete sich schon ab, denn bereits vor Wochen fing die Verweildauer an zu stagnieren. Das lässt darauf schließen, dass viele der neuen Besucher mal kurz vorbeischauen und schnell wieder gehen. Aber auch diese Nuzter werden bestimmt schon bald überzeugt, länger auf Pinterest zu bleiben. Allerdings sollen bereits heute ein Fünftel aller Nutzer einmal täglich auf der Web-Pinnwand vorbeischauen. Pro Monat sollen die Nutzer sogar durchschnittlich bereits 98 Minuten auf der Site verbringen.

Nach Meinung der Experten von Businessinsider.com sind genau diese „Ich-schau-mir-das-Start-Up-an-über-dem-alle-reden-Nutzer“ der Grund für den Traffic-Rückgang. Denn sie haben erst für einen Boom gesorgt, jetzt haben sie alle Pinterest einmal angesehen. Dabei stellten einige – wie es nur normal ist – fest, dass die Plattform nichts für sie ist. Also kamen sie nicht wieder. Diese Nutzer hat Pinterest nach Meinung der US-Analysten verloren.

Nicholas Carlson von Businessinsider beruhigt: „Pinterest will continue shedding try-out-the-latest-hot-thing types and then start growing again, the way it used to: through word-of-mouth.“

April 10th, 2012 by Sten Franke

Ein Beweis für den Erfolg eines jungen, aufstrebenden Web-Dienstes ist es, wenn neue Angebote und Tools in seinem Fahrwasser entstehen, die das bereits bestehende Portal erweitern. So gesehen ist Pinterest auf einem guten Weg, ein echter Netz-Erfolg zu werden. Denn mittlerweile gehen immer mehr Dienste online, die die Online-Pinnwand erweitern.

Die wohl spannendste Erweiterung ist PinReach. Der neue Dienst misst die Reichweite, die ein Mitglied beim neuen Hype-Angebot erzielt. Dazu haben die US-Amerikaner den PinReach Score entwickelt.

Wie sich dieser Wert berechnet, verrät PinReach nicht. Allerdings erklären sie, dass beispielsweise RePins wichtiger sind als eigene Pins. „Once members start repinning your item your score will increase much quicker. Another similar relationship exists between followers and who you follow. Simply following 500 members will do far less for your score than having 500 new followers on your account“, heißt es in einem erklärenden Text.

PinReach   neues Analyse Tool für Pinterest   RePins am wichtigsten
PinReach-Ergebnis-Seite am Beispiel von Christine Martinez

Auf einen Blick zeigt das Tool die Anzahl der Pins, Repins, Likes, Followers, Following-Mitglieder, Comments und Boards. In extra Grafiken wird dazu noch die Pin-History analysiert und die populärsten Boards identifiziert.

Bei allen Statistiken und Analysen, die Experten von PinReach wissen auch, dass es bei Pinterest noch immer um denkbar einfache Dinge geht – möglichst großartige Inhalte. „Ultimately, the goal should be to produce and share great content on Pinterest.“

April 2nd, 2012 by Mathias Buerk

Für diejenigen, die sich viel in Social Media bewegen und immer “up to date” sind: Ihr habt bestimmt schon von Pinterest gehört. Für alle anderen: Es ist das Start-Up Social Network schlechthin derzeit, jeder liebt es und fast alle sprechen darüber. Um in Pinterest hinein zu kommen braucht man eine Einladung. Dann verknüpft man sein Pinterest-Profil mit Facebook oder Twitter, und schließlich kann man loslegen. Man legt “Boards” an, auf die man schließlich Bilder postet. Beliebte Board-Bezeichnungen sind etwa “Architecture”, “Food”, oder “Fashion”. Je nach Pinnwand sind die Fotos also meist nach Themen sortiert. Die Krux von Pinterest ist, dass man die Fotos nicht nur der Nutzer, denen man folgt, angezeigt bekommen kann, sondern auch nur einzelnen Boards folgen kann. So kann man präzisieren, was man sehen möchte, und was nicht.

Wir berichteten bereits ausgiebig über den Erfolg von Pinterest (hier, hier und hier) und jetzt ist es auch im Social Media Prisma für Deutschland vertreten. Da wollen wir natürlich auch als Firma auf der Plattform mit einem eigenen Account vertreten sein.

Dort bietet sich uns die Möglichkeit, uns und unsere Insights zu präsentieren sowie auf unsere Seite zu verlinken. Die tolle Plattform zum Bilder teilen ist bereits nach Twitter und Facebook der dritt-wichtigste Traffic Generator für unseren Blog. Screenshots des tollen Designs unserer Website, Verlinkungen zu Artikeln mit Informationen über einen gute Social Media Auftritt sowie unzählige eigene und andere Infografiken, die wir sehenswert finden.

ethority bei Pinterest – Social Media Unternehmen hautnah

ethority bei Pinterest

Ebenso können auch andere Unternehmen Pinterest nutzen, um sich online zu präsentieren. Bilder und Videos sprechen den Betrachter emotional stärker an als Texte. Das Teilen der Bilder und Videos und selektive Folgen von bestimmten Accounts und Pin-Boards macht fast süchtig und es gibt schier unendlich zu entdecken. Über die Fotos lässt sich auf die eigene Seite verlinken. Pinterest ist bereits ein ernst zu nehmender Kandidat für die am meisten Referral Traffic generierenden Internet-Seiten. Nach Google, Facebook und YouTube steht es derzeit auf dem vierten Rang. Dieses Faktum ist sehr beeindruckend, insbesondere wenn man die bisher kurze Lebenszeit von Pinterest bedenkt.

Seht es euch an und folgt uns, um Neuigkeiten aus unserem Social Media Intelligence-Unternehmen nicht zu verpassen. Wir freuen uns bereits auf euch und eure Bilder und Videos.

Wem der Content zu weiblich ist, dem sei abschließend ein maskuliner Klon von Pinterest zu empfehlen – die Samwer-Brüder lassen grüßen: Manteresting.com

ethority bei Pinterest – Social Media Unternehmen hautnah

manteresting.com - Pinterest für Männer