Juni 17th, 2011 by Administrator
Forsa hat in seiner Umfrage festgestellt, dass sich 19 Prozent der Bevölkerung Sorgen wegen Ehec machen. Die Researcher von ethority wollten wissen: Wie gehen Fans, Follower und Community-Mitglieder im Social Web mit Ehec um? Erstes überraschendes Ergebnis: das Bakterium ist erst mit deutlicher Verzögerung im Social Web ankommen – dann aber mit vielen Fragen und Kritik. 13 Prozent der User sprechen dezidiert über ihre Sorgen und Ängste.

Die meisten Posts sind jedoch neutral, heißt die User diskutieren Übertragungswege, stellen Ferndiagnosen und fragen nach Rezepten gegen das Bakterium. Im Monitoring finden sich aber auch positive Beiträge, beispielsweise wenn sich User freuen, dass Gemüse billiger geworden ist oder dass die Infektionsrate zurückgeht. Die negativen Beiträge betreffen überwiegend die Politiker, die Forschungsinstitutionen und das Krisenmanagement.

Eine Möglichkeit für die Politik hier zu punkten:
Seriöse Experten informieren im Auftrag der Politik auf den Plattformen, auf denen die User in Krisenzeiten am aktivsten sind – Gutefrage.net, Wer-weiss-was.de und was-wir-essen.de. Konkrete Antworten und weiterführende Informationen in „Echtzeit“ und „vor Ort“ können das Image der viel Gescholtenen deutlich verbessern.
Benedikt Köhler (COO, ethority) zu den Ergebnissen: “Besonders überraschend ist die Ungleichzeitigkeit in den medialen Reaktionen. Als Erstes haben die Massenmedien über das Thema berichtet. Nach ein bis zwei Tagen Verzögerung ist das Thema bei den Usern angekommen, was man an dem deutlichen Anstieg der Google-Suchabfragen zum Thema erkennt. Und natürlich wurden diese Meldungen auch auf Twitter- oder Facebook immer wieder gepostet.
Auf diesen Kanälen wurde der nutzergenerierte Themensturm aber erst mit der “Freisprechung” der Gurke und der Verdächtigung von Sprossen als Übertragungsweg viral. Im Sekundentakt wurden neue Sprossen-Wortspiele erfunden und oft hunderte Male retweetet. Das Thema EHEC ist mit der Sprosse zu einem echten Mem geworden, das sich selbständig durch die Netzwerke verbreitet.”
Oktober 30th, 2009 by Susanne Zornow
TOP 4 TWITTERLINKS
1. The Google Story als Video
Die Google-Geschichte von 1995 bis 2009 in 2 Minuten
2. Something to think about: Social Media Friends, an Oxymoron?
Nance Rosen über den Freundschaftsbegriff in Social Media: Connections, Friends und Followers
3. Facebook und MySpace verhandeln über gemeinsame Inhalte
Die Nachricht machte diese Woche die Runde. Als mögliche gemeinsame Inhalte werden die Bereiche Musik und Video anvisiert.
4. Bei den Webevangelisten: Die Geschichte des Internets an einem Tag
Noch einmal Web-Historie: in 24 Stunden vom ARPA-Net bis zur Pressekonferenz von Vodafone
Der Blogartikel der Woche
Schäuble, Merkel und die neue Web-Öffentlichkeit
Alexander Becker über Politikerpräsentationen in Social Media: kleine Peinlichkeiten und ihre Wirkung im Netz
Social-Media-Fundstück der Woche
Der Social Web Counter ist eine Flash-Anwendung von Gary Hayes, mit der er die Entwicklung des Social Web in Echtzeit darstellt
Gefunden bei: www.personalizemedia.com
Via: www.basicthinking.de
Zitat der Woche:
„However, privacy on the social Web is an oxymoron of sorts.“
Brian Solis über gelöschte Twitter Feeds. Bis dato waren gelöschte Nachrichten weiterhin über Twitter Search auffindbar, diese Funktion wurde nun geändert: gelöscht ist gelöscht- zumindest bei Twitter.
Dezember 20th, 2008 by Alexander Becker
Das US-Angebot Capitol Words hat seine Homepage überarbeite. Bislang bot die Seite einen einmaligen Dienst. Jetzt sieht er auch noch richtig gut aus. Capitol Words zeigt auf einen Blick, worüber US-Kongress-Abgeordnete wirklich reden.
Dazu analysiert der Dienst die Reden aller Abgeordneten und stellt die häufigsten Schlagworte in einer klassischen Schlagwort-Wolke da. So zeigt Capitol Words: Die Themen von Hillary Clinton sind „health“ und „care“. Barack Obama sprach dagegen häufig über „americans“.


Das Reden-Mashup liefert aber nicht nur nach Abgeordneten sortiere Auswertungen, sondern kennt auch die häufigsten Wörter eines Tages, einer Woche, eines Monat, eines Jahres oder der gesamten aktuellen Kongress-Periode.
Drittes überzeugende Feature der Seite: Es lässt sich auch nur nach einzelnen Wörtern suchen. Bei einer Fahnung mit dem Suchbegriff „Germany“ zeigt sich, dass Deutschland – langfristig betrachtet – eine relativ konstante Rolle spielt. Ausnahme: Ende 2003 bzw. Anfang 2004 gibt es einen harten Ausschlag der Kurve nach oben.
Hinter dem Projekt Capitol Words steht die Sunlight Foundation. Ein bekanntes weiters Projekt dieser Organisation ist das Open Senate Project.
Lustige Erkenntnis aus der Rubrik „nutzloses Wissen“: Republikaner sprechen weit öfter von und über Google, als Demokraten.




