Februar 9th, 2012 by Mathias Buerk

Manch einer denkt sich, Social Media sei nur etwas für ein paar wenige Computer-Freaks. Deren Annahme, warum Unternehmen NICHT Social Media nutzen sollten, lautet dementsprechend:

8. Analysen? Ich weiß, was meine Kunden denken. Dafür brauche ich kein „Monitoring“ oder Analysen von irgendwelchen Nerds.

Wissen Sie wirklich, was Ihre Kunden denken? Ist es die volle Wahrheit, oder nur ein Bruchteil dessen, was sie wirklich über Sie reden? Mit der Automated Sentiment Analysis gibt es beispielsweise ein Tool, welches kostengünstig viele Emotionen erheben kann, die Ihre Firma betreffen. Micheal Burwen, seines Zeichens Business Analyst, der die Palo Alto Management Group mit gründete und ihr vorsaß, sieht darin gar das Ende der klassischen Marktforschung. So weit wollen wir nicht gehen. Allerdings gibt es durchaus viele Gründe, warum „Monitoring“ oder Analysen von Nerds für Sie sinnvoll sind.

Da ist zum einen die schnelle Geschwindigkeit, mit der die Daten erhoben werden können. Zusätzlich ist die Erhebung von Kundenmeinungen global und losgelöst von geographischen Grenzen. So haben Sie also schnell viele Daten, die von höchst unterschiedlichen Kunden stammen. Die News Direct schrieb gestern darüber. Diese schnelle Geschwindigkeit kann die rapide Verbreitung von Informationen im Netz gut verfolgen.

So kann also in den Social Media mindestens eine gute Ergänzung zur klassischen Marktforschung gesehen werden. Compass Healthcare Marketers gehen in ihrem Blog darauf ein, wie sich diese beiden Methoden miteinander verbinden lassen. So können Marketer damit eine solide Basis für das Wissen über Kundenbedürfnisse, Gefühle und Meinungen gegenüber einem Produkt oder einer Marke erlangen. Es lassen sich Hypothesen daraus gewinnen, die mit der traditionellen Marktforschung validiert oder falsifiziert werden können. Und nicht zuletzt lassen sich hiermit neue Erkenntnisse gewinnen, die von den geschlossenen Fragebögen der Marktforschung unentdeckt blieben.

Sind Sie nun davon überzeugt, dass Sie aus Social Media Monitoring viele Vorteile gewinnen können? Dann sehen Sie sich nach einem seriösen Partner um, der auf Sie als Kunden individuell eingeht und so nur für Sie relevante Daten erhebt, analysiert und interpretiert sowie Ihnen darüber berichtet. Wir geben Ihnen gerne detailliertere Auskunft über unsere Service, also kontaktieren Sie uns bei Interesse!

Februar 3rd, 2012 by Nelli Ranck

Am heutigen Freitag ist Sebastian Krüger von ProSiebenSat.1 Digital bei uns zu Gast.

Fünf am Freitag – mit Sebastian Krüger

Zur Peson: Der studierte Germanist ist seit 2011 Social Media Manager bei ProSiebenSat.1 Digital. ProSiebenSat.1 Digital verantwortet die interaktiven Produkte rund um die Sendermarken – von Online über Teletext bis zu mobilen Applikationen, ausserdem liegt das Games-Geschäft im Verantwortungsbereich von ProSiebenSat.1 Digital.

1.    Social Media Monitoring in 2012: Aus Ihrer Sicht zwingend erforderlich oder nur zusätzliches Tool in einer Strategie?

Social Media Monitoring ist für jedes Unternehmen 2012 ein wichtiges Thema. Wichtig ist hier jedoch zu schauen, mit welchen Erwartungshaltung und welchen echten Ergebnissen ein solches Monitoring betrieben werden kann. Die ProSiebenSat.1 Media AG verfügt über diverse Tools um den Markt, unseren Zuschauer und die Bedürfnisse unserer Werbekunden zu erfassen. Social Media Monitoring ist hier ein weitere sinnvoller Baustein, der jedoch angepasst auf die Social Media Strategie der Gruppe genauestens abgestimmt werden muss, um in seiner Wertigkeit auch eine Aussagerelevanz für unser weiteres Vorgehen zu erzielen.

2.    Wo sehen Sie die wichtigsten Trends im Social Commerce?

Wir setzten stark auf Videoadvertising im Social Web und schauen natürlich nach weiteren Wegen, wie wir fernab vom klassischen Social Media Traffic, kommerzielle Erfolge aus unserer Social Media Performance ziehen können. Hierbei haben wir mit unserem exklusivem Zugang zu Stars und Formathighlights eine gute Ausgangslage die wir 2012 nutzen werden.

3.    Wie bewerten Sie die aktuelle Debatte rund um das Thema ROI im Social Media?

Ich sitze schon seit langem auf diversen Konferenzen und habe mich immer gewundert, warum manche Unternehmungen im Social Web betrieben wurden – da die Frage nach dem ROI so gut wie nie gestellt wurde. Für uns war von Anfang an klar, das Social Media ein Business werden muss. Aus diesem Grund haben wir ein KPI-System entwickelt, welches aufzeigt ob unsere Aktivitäten erfolgreich sind. Wir haben den ROI im Blick und erwirtschaften mit Social Media selbstverständlich auch Gewinne. Warum andere diese Frage jetzt erst stellen, ist mir persönlich nicht klar.

4.    Was fasziniert Sie an Social Media besonders?

Die Schnelligkeit und die Dynamik im Geschäft – ich lerne jeden Tag neue Ideen kennen, sehe Redakteure mit leuchtenden Augen von ihren aktuellen Kampagnen erzählen und bekomme direktes Feedback vom Kunden. Ein schlicht faszinierendes Medium.

Fünf am Freitag – mit Sebastian Krüger

5.    Ihr Favorit: Facebook oder Google+? Welchen Wert hat Twitter für Sie?

Mein persönlicher Favorit? FB plus G+ plus Twitter Fünf am Freitag – mit Sebastian Krüger Ich nutze alle Dienste, je nach Aufgabenlage und Interessensansatz…. Twitter ist für uns 2012 ein wichtiger Partner, wie wir gerade bei “The Voice of Germany” zeigen.

6.   Social Media Manager bei ProSiebenSat.1 Digital GmbH – wie können wir uns das vorstellen? Wie sieht Ihr Tagesablauf aus?

Typisch gibt es nicht. Generell bin ich für die komplette strategische Steuerung der Social Media Aktivitäten unserer Gruppe zuständig. Es ist also kein 9 to 5 Job. Ich stehe am Morgen auf und checke kurz über die üblichen Kanäle ob in der Nacht ein Shitstorm über uns gerollt ist Fünf am Freitag – mit Sebastian Krüger Ist das nicht der Fall fahre ich in aller Ruhe gegen halb neun ins Büro, hab 1,5 Stunden am Rechner und arbeite mich durch meine Mails. Zwischen 10 und 18 Uhr setzt i.d.R. der übliche Meetingmarathon ein und im Anschluss wird an Präsentationen, Angeboten, Kampagnen oder technischen Projekten gearbeitet…

Februar 1st, 2012 by Mathias Buerk

Heute wollen wir uns der nächsten Fehlannahme widmen, weshalb Unternehmen Social Media NICHT nutzen sollen:

7. Wettbewerber? Ich habe keine Wettbewerber. Meine Produkte sind unschlagbar, das weiß jedes kleine Kind und sogar Google.

Wer in wirtschaftlichen Krisen als Unternehmen überleben will, muss sein Produkt auf dem Markt platzieren. In jeder Branche gibt es verschiedene Kräfte, die den Erfolg von Unternehmen bedingen. Als eine Gefahr für den Erfolg identifizierte Prof. Micheal Porter neue Wettbewerber. Kein Unternehmen kann es sich leisten, nur auf den Kunden zu warten. Der Kunde wartet vielmehr darauf, dass sie auf ihn zukommen, Sie müssen ihn nur finden. Dieser Wandel in der CRM ist hier ausführlich besprochen. Auch wenn ein Produkt die höchste Qualität hat heißt das noch lange nicht, dass sich deshalb der Kunde dafür entscheidet. Gemäß Jerome McCarthy hat schon 1960 neben dem Produkt der Preis, die Distribution und die Werbung ausgemacht, wie gut es sich verkauft. Auch wenn es sozusagen außer Konkurrenz ist, kommt es darauf an, ob es sich der Kunde leisten kann, wo es verkauft wird und wie und wo der Kunde darauf aufmerksam gemacht wird. Es ist „last, but not least“ die Werbung, welche die Kaufentscheidung bestimmt.
Brian Solis, einer der führenden Social Media-Propheten weltweit, sagt in seinem Buch „Engage!“, dass in den sozialen Medien ein Darwinismus herrscht, der alle Formen von Marketing und Service betrifft. Man müsse sich engagieren oder man unterliegt. Das bedeutet, wenn Sie nicht in den sozialen Netzwerken aktiv sind, wird Ihre Kundschaft Sie verlassen. Auch wenn Ihr Produkt besser ist, über sein Produkt wird in den sozialen Netzwerken geredet, Freunde empfehlen es. Über die sozialen Netzwerke bietet sich eine optimale Gelegenheit, mit dem Kunden in Dialog zu treten. Nirgends kommen Sie näher an ihn heran, und diese Nähe ermöglicht es, beständige Beziehungen zum Kunden aufzubauen. Tun Sie es nicht, tut es Ihr Konkurrent. Also entscheiden Sie sich, und nutzen Sie die sozialen Netzwerke, um Ihre herausragende Position zu verfestigen! Holen Sie sich positives Feedback von Ihren Kunden, lassen Sie ihre Kunden weitere Kunden generieren!

Januar 27th, 2012 by Nelli Ranck

Kurz vorm Wochenende stellen wir euch den PR-Berater Mirko Lange vor, der uns heute zu 5 Fragen über Social Media Rede und Antwort gestanden hat.

Fünf am Freitag – mit Mirko Lange

Zur Person: Mirko Lange ist Chef der Münchner Kommunikations-Agentur talkabout communications. Er begreift sich als ein neuer Typ von PR-Beratern, die als Öffentlichkeits-ARBEITER den direkten Dialog mit den Stakeholdern suchen, auch und vor allem durch die neuen Möglichkeiten des Internets. Zudem berät er Unternehmen bei der strategischen Integration von Social Media. Zu den Kunden von talkabout gehören neben einer Reihe von Start-Ups und IT-Unternehmen  u.a. auch die Deutsche Bahn und die Commerzbank.

1. Wie definieren Sie Social Media Intelligence?

Ganz allgemein als Gegenteil von “Social Media Stupidity”. Dass man also darüber nachdenkt, was man tut. Ansonsten könnte man das sicherlich wie folgt definieren: “Verfahren und Prozesse zur systematischen Analyse (Sammlung, Auswertung und Darstellung) von Daten in elektronischer Form mit dem Ziel, Erkenntnisse zu gewinnen, die in Hinsicht auf die Ziele von Social Media bessere operative oder strategische Entscheidungen ermöglichen”… also analog zu “Business Intelligence”. Ich glaube allerdings nicht, dass “Social Media Intelligence” aktuell irgendeine Rolle spielt – jedenfalls nicht so lange, bis sich Unternehmen überhaupt mal zu “Social Media” strategisch verhalten – ja überhaupt erst einmal vernünftige Ziele definieren. Da fehlt es nämlich an allen Ecken und Enden. Aktuell halte ich das Thema eher für schädlich, weil es leicht dazu führt, dass man wieder alles auf irgendwelche operativen Kennzahlen ausrichtet, die überhaupt nichts aussagen.

2. Inwieweit haben Sie (Social) SEO im Unternehmen verankert?

Wir wissen, dass Inhalte, die wir ins Internet stellen – egal ob “in Social Media” oder woanders – von Suchmaschinen indiziert werden und wir kennen die Mechanismen, nach denen sie das tun.

3. Social TV, Location Based Services, Social Gaming etc. – nur ein Hype oder ein ernst zu nehmendes Thema in 2012?

Ich sehe weder einen “Hype” noch würde ich sagen, dass diese Themen per se “ernst zu nehmen” sein. Aber es sind definitiv Themen. Allerdings nicht für jeden. Man muss sie sich also ganz entspannt anschauen, und dann entscheiden, ob man diese Möglichkeiten nutzt. Aber auch hier gilt: Wer sein Spiel nicht kennt, dem ist kein Wind günstig.

4. Fans zu Kunden machen oder: Was nützen 200.000 Fans, wenn keiner kauft? Wie denken Sie darüber?

Ich denke (und das meine ich wirklich ernst!), dass es in keiner Weise intelligent ist (s.o.) “Fans zu Kunden” machen zu wollen. Im Gegenteil. Zuerst sollte man Kunden zu Fans machen. Das ist vielleicht auch meine allergrößte Kritik und auch das, was ich oben mit “vernünftige Ziele” meinte. Zunächst: Man gewinnt im Social Web keine “Fans”. Die gewinnt man nur im echten Leben. Und dann: Wer er es nicht einmal schafft, seine Kunden zu Fans zu machen, wird es mit Nicht-Kunden noch viel weniger schaffen. Zudem erreicht man seine bestehenden Kunden ja auch leichter. Daraus folgt zwingend, dass man mit seinen bestehenden Kunden anfängt. Und wenn man das schafft, dann wird man ohnehin keine Probleme mehr haben, neue Kunden zu gewinnen. Denn dann ist man gut, und man hat viele Unterstützer.

Fünf am Freitag – mit Mirko Lange

5. Unternehmensblog: Überflüssig seit dem Boom von Facebook und Google+ Unternehmensseiten oder immer noch ein Must-Have?

Ein Unternehmensblog war noch nie ein generelles “Must-Have”. Und natürlich gibt es immer noch sehr gute Gründe, ein Unternehmensblog zu betreiben.

Januar 6th, 2012 by Nelli Ranck

Liebe Leser, herzlich willkommen zu der ersten Ausgabe unserer Freitagsrubrik in 2012. Carsten Ludowig von der XING AG ist der heutige Gast der Social Media Runde:

Fünf am Freitag – mit Carsten Ludowig

Zur Person: Carsten Ludowig (39), Director Advertising & Partnerships bei der XING AG, ist für die Vermarktung der Plattform sowie für den Ausbau und die Leitung der Business Unit Advertising & Partnerships verantwortlich. Carsten Ludowig hat über 14 Jahre Erfahrung in der der Produktentwicklung, dem Produktmanagement und der Vermarktung digitaler Medien. Vor seinem Wechsel zur XING AG war Ludowig bei G+J Electronic Media Sales tätig. Zuvor bekleidete Ludowig sieben Jahre lang verschiedene leitende Positionen bei der T-Online Tochter Interactive Media.

1. Wie definieren Sie Social Media Intelligence?

Social Media Intelligence bedeutet für mich zuerst einmal systematisches Monitoring der verschiedenen Social Media-Kanäle. Ich muss wissen, wo und in welcher Form ein Unternehmen, mein Produkt und meine Marke gerade ein Thema sind, diese  Aktivitäten systematisch erfassen und die Informationen dann auch richtig deuten. Auch seine Zielgruppe genau zu kennen ist Social Media Intelligence. Auf XING z.B. können Unternehmen, die ein Unternehmensprofil betreiben, anhand der beruflichen Profile Ihrer Abonnenten sehen, wer diese sind und daraus ableiten, wie diese optimal angesprochen werden können.

2. Inwieweit haben Sie (Social) SEO im Unternehmen verankert?

SEO ist für uns natürlich ein wichtiges Thema und wird schon bei der Produktentwicklung mitgedacht. Zudem werden wir von einer Agentur bei der Onsite-Optimierung fachlich unterstützt.

3. Social TV, Location Based Services, Social Gaming etc. – nur ein Hype oder ein ernst zu nehmendes Thema in 2012?

Soziale Medien oder Techniken, mit denen man diese bespielen kann, sind entweder längst fest etabliert oder auf dem Wege dahin. Dies geht quer durch alle Generationen und gilt sowohl im privaten Umfeld sowie im Business-Kontext. Nehmen wir Location Based Services: Bei XING setzen wir z.B. mit dem “Mobile Handshake” auf LBS, eine mobile Funktion, mit dem sich zwei Nutzer, die sich z.B. auf einer Konferenz begegnen, per Smartphone verbinden können. Auch auf die Werbung hat der Social Trend natürlich großen Einfluss: Social Advertising wird in diesem Jahr auch auf unserer Plattform an Bedeutung gewinnen.

4. Fans zu Kunden machen oder: Was nützen 200.000 Fans, wenn keiner kauft? Wie denken Sie darüber?

Ich denke, dass man das Investment in Social Media-Aktivitäten nicht anhand von kurzfristig gedachten KPIs, sondern anhand des langfristig generierten Wertes für die Marke bewerten sollte. Allein die Tatsache, dass ein Unternehmen sich in sozialen Medien engagiert, zahlt aber schon auf die Marke ein, zeigt das Unternehmen doch damit, dass es eine zeitgemäße Form nutzt, um mit potentiellen Bewerbern, Kunden und Interessenten zu kommunizieren.

Fünf am Freitag – mit Carsten Ludowig

5. Unternehmensblog: Überflüssig seit dem Boom von Facebook und Google+ Unternehmensseiten oder immer noch ein Must-Have?

Unternehmensblog und Unternehmensseiten, das ist für mich kein Entweder-Oder, sondern ein Und. Der Unternehmensblog kann als eine Art Home Base fungieren, ein zentraler Platz, auf dem Themen ausführlich behandelt werden können. Unternehmensseiten und andere soziale Kanäle sind wichtig, um diese zu verbreiten und Besucher zu triggern.

Dezember 23rd, 2011 by Nelli Ranck

Heute bei uns zu Gast: Stefanie Kleebauer, Social Media Managerin bei Danone Deutschland GmbH.

Fünf am Freitag   mit Stefanie Kleebauer

Zur Person: Stefanie Kleebauer studierte an der Universität Regensburg Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Marketing und Technologie- & Innovationsmanagement. Nach ihrem Studium war sie in verschiedenen Marketing-Abteilungen tätig. Ab 2008 organisierte sie als Projektleiterin bei Kongress Media Konferenzen und Veranstaltungen rund um die Themen Social Media, Community Management sowie PR 2.0 und eignete sich ein umfassendes Wissen in diesen Bereichen an. Im Januar 2011 wechselte sie von der Veranstalterseite hin zur Unternehmensseite und ist seither als Social Media Managerin bei Danone tätig.

1.    Social Media Monitoring in 2012: Aus Ihrer Sicht zwingend erforderlich oder nur zusätzliches Tool in einer Strategie?

Social Media Monitoring ist zweifelsohne die Grundlage, um Social Media für ein Unternehmen betreiben und strategisch einsetzen zu können. Viele Abteilungen können davon profitieren. Art und Umfang sind jedoch von Produkt, Marke oder Unternehmensgröße stark abhängig.

2.    Wo sehen Sie die wichtigsten Trends im Social Commerce?
Die Kunden vertrauen immer mehr der Meinung und Bewertung vieler. Darum werden auch im Social Commerce die sozialen Netzwerke, insbesondere Facebook sowie mobile Applikationen der Händler stärker genutzt werden als bisher.

3.    Wie bewerten Sie die aktuelle Debatte rund um das Thema ROI im Social Media?

Für den strategischen Einsatz ist die Festlegung von konkreten Zielen unumgänglich. Man muss sich schließlich fragen, was man mit Social Media wirklich erreichen möchte. Eine allgemein gültige Faustformel kann jedoch meines Erachtens nicht definiert werden.

4.    Was fasziniert Sie an Social Media besonders?

Social Media ist immer überraschend. Oft entscheidet eine Portion Glück über Erfolg oder Niederlage. Das macht die Arbeit und das ganze Umfeld spannend und nie wirklich langweilig. Ebenso finde ich viele Persönlichkeiten innerhalb der Social Media Szene faszinierend.

5.    Ihr Favorit: Facebook oder Google+? Welchen Wert hat Twitter für Sie?

Einen Favoriten gibt es für mich derzeit nicht. Beide Plattformen haben ihre eigene Lebensberechtigung, da sie unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Facebook bietet mehr und mehr Small-Talk, Google+ lässt auch fachliche Diskussionen zu. Twitter bleibt der Kanal für mich, wenn ich nur Lust auf Häppchen habe.

Fünf am Freitag   mit Stefanie Kleebauer
6.    Social Media Managerin bei Danone GmbH  – wie können wir uns das vorstellen? Wie sieht Ihr Tagesablauf aus?

Zum Glück ist mein Tagesablauf nicht immer gleich. Neben stetigem Monitoring, kümmere ich mich um die Marken- sowie Unternehmenskommunikation, pflege unsere Social Media Kanäle und entwickle, mit den Markenteams zusammen, strategische Konzepte. So kann jeden Tag etwas Neues auf einen zukommen, mit dem man nicht unbedingt gerechnet hat.

Dezember 21st, 2011 by Nelli Ranck

Seit Anfang Dezember  schickt ethority Fans von Hansgrohe auf Facebook auf eine digitale Bilderreise durch den Südwesten Afrikas: Unter dem Motto „Tracing Water in Namibia“ zeigt der global tätige Bad- und Sanitärspezialist seinen Facebook-Likern auf einer interaktiven Landkarte außergewöhnliche Bilder und Videos vom Hansgrohe Kalender-Fotoshooting. Mit dem Kalender unterstützt die Hansgrohe AG ein Wassermanagement-Projekt in Namibia.

Digitale Facebook Reise: ethority schickt Hansgrohe Fans durch Namibia

Digitale Facebook Reise: ethority schickt Hansgrohe Fans durch Namibia

Digitale Facebook Reise: ethority schickt Hansgrohe Fans durch Namibia

Neben den beindruckenden Landschaftsaufnahmen, können die Nutzer über animierte Foto-Galerien, Making-Of-Bildern und Videos zudem einen umfangreichen Blick hinter die Kulissen des 12-tägigen Kalendershootings werfen. Diese werden via dynamischer Flash-Animationen über die angezeigte Landkarte aufgerufen. Verschiedene Sharing-Mechanismen wie Facebook, Twitter und Google+ sowie eine Kommentar-Funktion ermöglichen die weitere Verbreitung im Social Web. Der App-Reiter „Tracing Water in Namibia“ erreichte bereits innerhalb der ersten drei Tage vierstellige Aufrufzahlen.

„Mit der interaktiven Karte ‘Tracing Water in Namibia’ ermöglichen wir unseren Facebook-Fans einen Blick hinter die Kulissen unseres Kalenderprojekts 2012″, erläutert Tanja Krauth, Social Media Projektleiterin beim Schwarzwälder Armaturen- und Brausenspezialisten. „Die Fans können in die faszinierende Welt Namibias eintauchen und sich mit uns auf die Spur des kostbaren Elements Wasser begeben.”

Dezember 16th, 2011 by Nelli Ranck

Heute dürfen wir bei uns Sebastian Keil, Etat-Direktor und Leiter Beratung bei Scholz & Friends Digital in Hamburg, begrüßen.

Fünf am Freitag – mit Sebastian Keil

Zur Person: Keil (37) studierte Amerikanistik an der Universität in Hamburg. Nach seinem Magisterabschluss begann er seine Karriere bei WBN: Büro für Kommunikation als PR-Berater, wo er später die Leitung der Unit WBN:DIGITAL übernahm und für die Projektleitung, das Business Development und die Neukundenakquise zuständig war. Seit 2011 ist er als Leiter Beratung bei Scholz & Friends Digital und betreut Kunden wie Opel, Vodafone, BIG Direkt und Robinson. Sebastian Keil erhielt 2006 eine Auszeichnung beim PR Report Award. Er führt seit fünf Jahren einen Videopodcast und bloggt.

1. Social Media Monitoring in 2012: Aus Ihrer Sicht zwingend erforderlich oder nur zusätzliches Tool in einer Strategie?

In welcher Form auch immer, das Zuhören gehört auf jeden Fall zu einer Aktion oder Kampagne dazu. Wie ausgeprägt man das gewichtet ist natürlich von Strategie und Kreation abhängig, aber man sollte schon geordnet im Auge behalten, was drumherum passiert.

2. Wo sehen Sie die wichtigsten Trends im Social Commerce?

Im deutschsprachigen Raum werden wir Gehversuche im Facebook-Commerce sehen, und ich hoffe auf weniger konstruierte Cases insgesamt. Ich glaube das vor allem zu niedrige Budgets und zu unerfahrene Dienstleister dafür verantwortlich waren, dass es in der Vergangenheit nur wenig “Verkauf” im Social Web gab, der echt Spaß gemacht hat. Und wenn es Spaß macht und der Preis ok war, dann erzähl ich davon auch meinen Freunden…

3. Wie bewerten Sie die aktuelle Debatte rund um das Thema ROI im Social Media?

Aktuelle Debatte? Die Frage gibt es seit knapp 5 Jahren und jedes Jahr wieder. Wir sprechen hier über Unternehmensziele, die man mit Hilfe von Social Media erfüllen möchte. Und dann gibt es Kampagnenziele, die erreicht werden wollen. Das kann man nur unterstützen, denn nur so kann man eine Aktion fundieren und ausrichten – mit genauen Zielvorgaben. Hinterher muss man sich dann einen Review gefallen lassen. Auch das kann ich nur unterstützen, denn nur so können Unternehmen und Agentur lernen. Bedeutet das, dass hinter jeder Aktion eine Eurosumme steht? In keinem Fall, ROI steht für mich nicht automatisch für Quantitatives

4. Was fasziniert Sie an Social Media besonders?

Der Facettenreichtum, das Angebot, das Persönliche.

5. Ihr Favorit: Facebook oder Google+? Welchen Wert hat Twitter für Sie?

Facebook sehr privat und Twitter immer und überall. Google+ habe ich nicht so integriert, auch weil sich mit dem neuen Job mein Tagesablauf etwas verändert hat. Aber das kann noch kommen.

Fünf am Freitag – mit Sebastian Keil

6. Etat-Direktor Digital bei Scholz & Friends – wie können wir uns das vorstellen? Wie sieht Ihr Tagesablauf aus?

Das tolle an der Arbeit in einer Werbeagentur ist ja, dass es selten zwei Tage gibt, die gleich aussehen. In der letzten Woche war ich sehr viel in Abstimmungsmeetings mit Kreativen und Kunden, bin zu Kunden gereist, um mit Kollegen neue Ideen vorzustellen und habe viel telefoniert. Wenn möglich habe ich aber morgens eine Sondierungsphase in der ich aktuelle News und Blogposts lese, und gezielt den Tag priorisiere. In der Regel gelingt es mir, das Büro relativ pünktlich zu verlassen, um dann abends nachdem die Kinder im Bett sind noch ein bisschen zu arbeiten.

Dezember 2nd, 2011 by Nelli Ranck

Heute begrüßen wir zur unseren Runde Alexander Hauser, Geschäftsbereichsleiter Online-Marketing bei Sparkassen-Finanzportal GmbH.

Fünf am Freitag – mit Alexander Hauser

Zur Person: Alexander Hauser leitet den Geschäftsbereich Online-Marketing beim Sparkassen-Finanzportal. Auf Agenturseite betreute Herr Hauser namhafte Markenetats wie Mercedes-Benz, Panasonic, Ramazzotti oder Levi’s, bevor er in die Finanzwirtschaft wechselte. Seit 2004 ist er im Social Web aktiv und berät in seiner jetzigen Funktion Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe im Aufbau Ihrer Social Media-Aktivitäten.

1. Social Media Monitoring in 2012: Aus Ihrer Sicht zwingend erforderlich oder nur zusätzliches Tool in einer Strategie?

Social Media Monitoring ist in der Sparkassen-Finanzgruppe ein essentielles Basiswerkzeug in der Kommunikation. Zum einen als Grundlage unseres eigenen Reputationsmanagements, zum anderen aber auch als Marktforschungstool und zur Resonanzmessung unserer Social Media-basierten Kampagnen wie die diesjährige “Giro sucht Hero”-Kampagne.

2. Wo sehen Sie die wichtigsten Trends im Social Commerce?

Ich sehe nicht unbedingt den Trend, Produktabschlüsse direkt über Social Media-Plattformen zu tätigen, vor allem nicht im Finanzdienstleistungsbereich. Aber die Meinungsbildung und Informationsaggregation zu Produkten und Dienstleistungen wird massgeblich auch über Social Media bestimmt. Daher ist es für uns wichtig, in Social Media-Umfeldern Informationen und Angebote bereit zu halten, die es unseren Kunden und Zielgruppen möglichst einfach machen, mit uns zu interagieren und die auch einen Mehrwert darstellen.

3. Wie bewerten Sie die aktuelle Debatte rund um das Thema ROI im Social Media?

Die Social Media-Aktivitäten einer Marke oder eines Unternehmens können nicht im luftleeren Raum stattfinden, daher ist die Diskussion um messbare Ergebnisse wichtig und richtig, um auch die damit verbundenen Aufwände zu rechtfertigen. Der ROI kann aber nicht oder nicht nur anhand von Umsatz- und Ertragsgrößen definiert werden, Social Media ist komplexer als das. Den Ansatz der Social Media Balanced Scorecard zeigt hier vielfältige Aspekte jenseits von rein finanziellen Größen, die den ROI definieren können.

4. Was fasziniert Sie an Social Media besonders?

Als gelernter “klassischer Werber” hat es mich früher immer gestört, daß man zuerst eine groß angelegte Kampagne umsetzt und danach wiederum viel Geld in Marktforschung anlegen musste, um nachzuweisen, wie sich die Imagewerte meiner Zielgruppe in Bezug auf mein Produkt oder meine Dienstleistung verändert haben. Onlinekommunikation und im speziellen Social Media-Kommunikation gibt mir unmittelbares Feedback, wo ich mit meiner Marke und meinem Produkt stehe. Viele Unternehmen scheuen noch den Social Media Dialog aus Angst vor Kritik und negativen Äusserungen. Das Gegenteil sollte der Fall sein: begrüßen Sie Kritik, begegnen Sie ihr auf Augenhöhe und sehen Sie darin immer eine Chance zur Verbesserung ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistung. Die Sparkassen haben in Deutschland 50 Millionen Kunden und die sagen uns schon sehr genau, wo der Schuh drückt. Unsere Pflicht ist es, dem Kunden zuzuhören und ihn Ernst zu nehmen, gerade in Zeiten einer Finanzmarktkrise.

5. Bevorzugen Sie Facebook oder Google+ ? “Liken Sie noch, oder Plussen Sie schon?”

Wir “liken”, beobachten die Entwicklungen rund um Google+ aber weniger aus dem Social Media-Blickwinkel sondern mehr aus dem SEM / SEO-Blickwinkel. Für Social Media-Dialog hat Google+ derzeit noch einige Defizite (Reichweite, fehlende Interaktionsmöglichkeiten auf Unternehmensseiten, kryptische URL’s, Adminstrukturen von Unternehmensseiten), die aus unserer Sicht erstmal gelöst werden müssen, bevor wir aktive Präsenzen dort in Betracht ziehen würden.

Fünf am Freitag – mit Alexander Hauser

6. Geschäftsbereichsleiter Online-Marketing bei Sparkassen-Finanzportal GmbH – wie können wir uns das vorstellen? Wie sieht Ihr Tagesablauf aus?

Als zentraler Internetdienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe beraten und unterstützen wir die 428 Sparkassen in Deutschland in allen Belangen des Online-Marketings und -Vertriebs. Durch die dezentrale Struktur der Sparkassen ist das viel mit Reisetätigkeit verbunden, die einen auch in die ländlicheren Gebiete Deutschlands führt. Social Media ist momentan auch das bestimmende Thema unserer Gespräche mit den Sparkassen, da wir uns früh dem Thema gewidmet haben können wir unseren Sparkassen schon sehr ausführliche Informationen und Services rund ums Thema anbieten. Social Media Monitoring zum Beispiel ist hier für die meisten Sparkassen ein unverzichtbares Tool geworden, um eben auch die Diskussion im Social Web zum eigenen Institut besser erfassen und bewerten zu können um letztendlich auch in einen aktiven Dialog mit den Kunden zu treten.

November 15th, 2011 by Daniel Müller

Nennen sie mir nur einen Grund, wieso ich in Social Media Marketing investieren sollte, anstatt ein Call Center mit Cold Calls zu beauftragen!” – Gerne! Willkommen zum Teil 5 von “Social Media Marketing – Ja bitte!“:

• 5. Kommunikation? Wozu bezahle ich ein CallCenter? Cold Calls sind doch viel effektiver!

Cold Calls sind in Deutschland seit August 2009 verboten; bei Zuwiderhandlung muss mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 € gerechnet werden. Davon abgesehen, weisen “Cold User”, die zumeist über Freunde ihres Netzwerkes auf eine Marke bzw. ein Produkt aufmerksam werden, zumeist ähnliche Eigenschaften auf wie ihre Fan-Freunde. Dadurch ist die Chance einen zielgruppen-entsprechenden Kontakt in einen Kunden zu konvertieren höher und gleichzeitig kostengünstiger als via Call Center, da sich Interaktionen mit der Marke innerhalb des persönlichen Netzwerkes automatisch verbreiten und die Marke ohne zusätzlichen finanziellen Aufwand mit neuen Usern in Kontakt kommt (Netzwerkeffekte). Darüber berichtet auch der deutsche Social-Media-Guru Thomas Hutter in einem Artikel von Oktober 2011, der Bezug zur Global CMO Study 2011 von IBM nimmt.

November 8th, 2011 by Daniel Müller

Heute widmen wir uns folgender These:

• 4. Social was? Media? Papier ist beständig, ich buche lieber Anzeigen in der Regionalzeitung!

Wer eine sehr genau definierte Zielgruppe erreichen möchte, schaltet seine Anzeigen in sozialen Netzwerken: Die Betreiber sammeln Nutzerdaten, was zwar oft in der Kritik steht,  Werbetreibenden aber präzises Inserieren ermöglicht. Sie möchten beispielsweise 10.500 Frauen aus einem bestimmten Hamburger Stadtteil erreichen, die verlobt sind, einer Beschäftigung nachgehen, zwischen 25 und 30 Jahren alt sind, einen Hochschulabschluss haben und sich für Pauschalreisen interessieren? Mithilfe von Social Network Marketing kein Problem. Die Vorteile liegen hier auf der Hand: Sie können über Social Media Ads nicht nur nach Region und Altersstruktur filtern, sondern auch Vorlieben, Interessen und bestimmte Lebensumstände fixieren.

Studien bestätigen ein anhaltendes Wachstum der Investitionen in Social Network Ads: Beispielsweise zeigt die bekannte Marketing-Plattform eMarketer.com in einem Artikel auf, dass das Investitionsvolumen in Social Media Advertising in den USA in 2011 im Vergleich zu 2010, einen Zuwachs von 55% verzeichnen wird

November 1st, 2011 by Daniel Müller

Heute behandeln wir in unserer Serie “Social Media Marketing – Ja, bitte!” folgende These:

• 3. Twitter? In 140 Zeichen kann meine Sekretärin besser arbeiten als meine Angestellten im Internet

Aus einer Studie von Social Media Quickstarter und Chadwick Martin Bailey geht hervor, dass jeder zweite Marken-Follower auch Produkte der Marke kauft und diese in 60% der Fälle auch Freunden weiterempfiehlt.

Follower haben eine starke Markenbindung und sind zugleich gute Kunden. 75% der Befragten gaben zudem an, dass sie noch nie einer Marke “entfollowed” haben – wer es als Unternehmen also einmal in eine Timeline geschafft hat, wird dort auch mit hoher Wahrscheinlichkeit bleiben.

Laut einer Studie der Webevangelisten hat Deutschland übrigens 550.000 aktive Twitter-Nutzer (September 2011).

Demnach: Wer sich in Twitter nicht aufstellt, lässt einen populären Kommunikations- und Vertriebskanal ungenutzt links liegen.

Oktober 26th, 2011 by Daniel Müller

Wie gestern angekündigt entkräften wir in den kommenden Wochen 10 häufig genannte, höchst hinderliche Thesen zum Thema “Potenzial von Social Media Marketing”, die dem profitablen Einstieg von Unternehmen in das Social Media Marketing vielerorts noch im Wege stehen.

Heute möchten wir mit folgender These fortfahren:

• 2. Google+? Das wird doch auch so ein Rohrkrepierer wie Second Life.

Das Ergebnis einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts YouGov besagt, dass Google+ noch bis 2012 die beiden Hochkaräter LinkedIn und Twitter überholen wird.
In diesem Zusammenhang ist auch die Studie vom American Customer Satiscatin Index (ACSI) zur Nutzerzufriedenheit in Social Networks sehr interessant: Dort belegen Facebook und Myspace die letzten Plätze. Google+ hat hier beste Chancen auf eine populäre Platzierung.

Nun noch ein abschließender Satz zu Second Life: Google+ kann im Gegensatz zu den 23 Millionen Second Life-Usern zwar “nur” 20 Millionen Nutzer vorweisen, jedoch existiert Google+ erst wenige Monate und Second Life bereits seit 2003.“

Oktober 25th, 2011 by Daniel Müller

Letzte Woche haben wir einen kurzen, ironischen Artikel zum Thema Social Media Marketing veröffentlicht. Wir hatten die gängigsten 10 höchst zweifelhaften Thesen zusammengestellt, die leider immer noch viele Unternehmen davon abhalten, ihr Potenzial in Social Media frei zu entfalten.

In einer kompakten Artikel-Serie möchten wir euch in den nächsten Wochen mit Fakten beliefern, die die 10 irrtümlichen Annahmen stichhaltig und einleuchtend in den Schatten stellen:

Wir beginnen mit dieser These:

1. Facebook? Ich muss doch nicht so ein „junge Leute“ Ding mitmachen. Das ist doch eh nur Spaß, was dort passiert. Kein Business!

Mehr als die Hälfte der knapp 24 Millionen Facebook-User aus der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) sind bereits über 25 Jahre alt. Dies belegt eine monatsaktuelle Statistik von Thomas Hutter, der mit http://www.thomashutter.com/ eine sehr spannende Seite rund um Social Media und Facebook Marketing betreibt.

Dass auf Facebook kein Business gemacht wird, entspricht offensichtlich nicht der Realität. Auf der Plattform werden täglich neue Kunden gewonnen, Produkte vermarktet und verbessert sowie Umsätze generiert. Mittlerweile gibt es zu jeder zweiten Marke eine Facebook-Fanpage. Dies geht u. a. aus der Studie “Trendreport Juli 2011: Facebook, Marken & TV in Deutschland” hervor.

Alles in allem: Facebook Marketing lohnt sich!

Wenn auch Sie Interesse haben, in Social Media Fans zu Kunden zu machen, wenden Sie sich bitte an unseren Head of Marketing, Marc Thomalla (http://marc.ethority.de)

Juni 23rd, 2011 by Alexander Becker

Fragt man viele Web-Worker nach der Bedeutung von Apps, dann hörte man lange Zeit eine ähnlichen Argumentation, wie sie die Unions-Parteien bei der Atomenergie verwendeten: beide sprachen von einer „Brückentechnologie“. Die Web-Worker wollen meistens nicht glauben, dass das Konzept der kleinen spezialisierten Applikationen, die man auf seine Mobilgeräte lädt und die meistens nur eine Funktion haben, tatsächlich eine langfristige Zukunft hat. Sie glauben fast immer, dass sich nach einem kurzen Boom eher browserbasierte Konzepte wie HTML 5 durchsetzen werden.

Diese Übergangsphase läuft nun seit 2008 und die App-Nutzung nimmt noch immer kräftig zu. Möglicherweise ist es an der Zeit, die eigene Meinung zu revidieren. Denn zumindest die Kommunikationsexperten glauben, dass die Bedeutung von Applikationen noch zunehmen wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Marketagent.com. „Beim Blick in die Zukunft erwarten in fünf Jahren 84% der Befragten bereits eine hohe oder eher hohe Bedeutung“, heißt es in der Untersuchung. Kaum ein Experte geht von einem zeitlich befristeten Höhenflug aus, der nach einer „Dekade der Apps“ wieder abflaut? „Die direkte Frage danach, also ob es sich bei diesem Instrument also um einen kurzfristigen Hype handelt oder ob der Einsatz von Apps zu nachhaltigen Veränderungen im Marketing-Mix führen wird, beantwortet die Studie dann wieder relativ klar: Mehr als drei Viertel der befragten Kommunikationsprofis sehen nachhaltigen Veränderungen in ihrer Branche, nur 2,8% meinen, dass die Nutzung von Apps im Marketing eine vorrübergehende Erscheinung darstellen.“

Die aktuelle Einschätzung sieht allerdings noch ein wenig anders aus. Bislang schätzt fast nur die Hälfte (49,7%) der Befragten die Bedeutung von Apps im Marketing als hoch oder eher hoch ein.

Interessant ist auch, welche Einsatzgebiete sich – laut Umfrage – am besten anbieten. Die Kommunikationsprofis gaben mit über zwei Drittel Kundenbindung und die Verbesserung von Kundenbeziehungen (68,5%) an, gefolgt von Imagepflege (53,7%). Dann kommt das Erschließen neuer Kunden-/Käufergruppen (48,6%) und die Abgrenzung vom Mitbewerb (47,5%). „Eine Absatz- oder Umsatzsteigerung stellt dagegen nur für ein Viertel (25,6%) einen echten Anlass für den App-Einsatz dar.“