November 15th, 2011 by ethority - Social Media Intelligence Team

Nennen sie mir nur einen Grund, wieso ich in Social Media Marketing investieren sollte, anstatt ein Call Center mit Cold Calls zu beauftragen!” – Gerne! Willkommen zum Teil 5 von “Social Media Marketing – Ja bitte!“:

• 5. Kommunikation? Wozu bezahle ich ein CallCenter? Cold Calls sind doch viel effektiver!

Cold Calls sind in Deutschland seit August 2009 verboten; bei Zuwiderhandlung muss mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 € gerechnet werden. Davon abgesehen, weisen “Cold User”, die zumeist über Freunde ihres Netzwerkes auf eine Marke bzw. ein Produkt aufmerksam werden, zumeist ähnliche Eigenschaften auf wie ihre Fan-Freunde. Dadurch ist die Chance einen zielgruppen-entsprechenden Kontakt in einen Kunden zu konvertieren höher und gleichzeitig kostengünstiger als via Call Center, da sich Interaktionen mit der Marke innerhalb des persönlichen Netzwerkes automatisch verbreiten und die Marke ohne zusätzlichen finanziellen Aufwand mit neuen Usern in Kontakt kommt (Netzwerkeffekte). Darüber berichtet auch der deutsche Social-Media-Guru Thomas Hutter in einem Artikel von Oktober 2011, der Bezug zur Global CMO Study 2011 von IBM nimmt.

November 8th, 2011 by ethority - Social Media Intelligence Team

Heute widmen wir uns folgender These:

• 4. Social was? Media? Papier ist beständig, ich buche lieber Anzeigen in der Regionalzeitung!

Wer eine sehr genau definierte Zielgruppe erreichen möchte, schaltet seine Anzeigen in sozialen Netzwerken: Die Betreiber sammeln Nutzerdaten, was zwar oft in der Kritik steht,  Werbetreibenden aber präzises Inserieren ermöglicht. Sie möchten beispielsweise 10.500 Frauen aus einem bestimmten Hamburger Stadtteil erreichen, die verlobt sind, einer Beschäftigung nachgehen, zwischen 25 und 30 Jahren alt sind, einen Hochschulabschluss haben und sich für Pauschalreisen interessieren? Mithilfe von Social Network Marketing kein Problem. Die Vorteile liegen hier auf der Hand: Sie können über Social Media Ads nicht nur nach Region und Altersstruktur filtern, sondern auch Vorlieben, Interessen und bestimmte Lebensumstände fixieren.

Studien bestätigen ein anhaltendes Wachstum der Investitionen in Social Network Ads: Beispielsweise zeigt die bekannte Marketing-Plattform eMarketer.com in einem Artikel auf, dass das Investitionsvolumen in Social Media Advertising in den USA in 2011 im Vergleich zu 2010, einen Zuwachs von 55% verzeichnen wird

November 1st, 2011 by ethority - Social Media Intelligence Team

Heute behandeln wir in unserer Serie “Social Media Marketing – Ja, bitte!” folgende These:

• 3. Twitter? In 140 Zeichen kann meine Sekretärin besser arbeiten als meine Angestellten im Internet

Aus einer Studie von Social Media Quickstarter und Chadwick Martin Bailey geht hervor, dass jeder zweite Marken-Follower auch Produkte der Marke kauft und diese in 60% der Fälle auch Freunden weiterempfiehlt.

Follower haben eine starke Markenbindung und sind zugleich gute Kunden. 75% der Befragten gaben zudem an, dass sie noch nie einer Marke “entfollowed” haben – wer es als Unternehmen also einmal in eine Timeline geschafft hat, wird dort auch mit hoher Wahrscheinlichkeit bleiben.

Laut einer Studie der Webevangelisten hat Deutschland übrigens 550.000 aktive Twitter-Nutzer (September 2011).

Demnach: Wer sich in Twitter nicht aufstellt, lässt einen populären Kommunikations- und Vertriebskanal ungenutzt links liegen.

Oktober 26th, 2011 by ethority - Social Media Intelligence Team

Wie gestern angekündigt entkräften wir in den kommenden Wochen 10 häufig genannte, höchst hinderliche Thesen zum Thema “Potenzial von Social Media Marketing”, die dem profitablen Einstieg von Unternehmen in das Social Media Marketing vielerorts noch im Wege stehen.

Heute möchten wir mit folgender These fortfahren:

• 2. Google+? Das wird doch auch so ein Rohrkrepierer wie Second Life.

Das Ergebnis einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts YouGov besagt, dass Google+ noch bis 2012 die beiden Hochkaräter LinkedIn und Twitter überholen wird.
In diesem Zusammenhang ist auch die Studie vom American Customer Satiscatin Index (ACSI) zur Nutzerzufriedenheit in Social Networks sehr interessant: Dort belegen Facebook und Myspace die letzten Plätze. Google+ hat hier beste Chancen auf eine populäre Platzierung.

Nun noch ein abschließender Satz zu Second Life: Google+ kann im Gegensatz zu den 23 Millionen Second Life-Usern zwar “nur” 20 Millionen Nutzer vorweisen, jedoch existiert Google+ erst wenige Monate und Second Life bereits seit 2003.“

Oktober 25th, 2011 by ethority - Social Media Intelligence Team

Letzte Woche haben wir einen kurzen, ironischen Artikel zum Thema Social Media Marketing veröffentlicht. Wir hatten die gängigsten 10 höchst zweifelhaften Thesen zusammengestellt, die leider immer noch viele Unternehmen davon abhalten, ihr Potenzial in Social Media frei zu entfalten.

In einer kompakten Artikel-Serie möchten wir euch in den nächsten Wochen mit Fakten beliefern, die die 10 irrtümlichen Annahmen stichhaltig und einleuchtend in den Schatten stellen:

Wir beginnen mit dieser These:

1. Facebook? Ich muss doch nicht so ein „junge Leute“ Ding mitmachen. Das ist doch eh nur Spaß, was dort passiert. Kein Business!

Mehr als die Hälfte der knapp 24 Millionen Facebook-User aus der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) sind bereits über 25 Jahre alt. Dies belegt eine monatsaktuelle Statistik von Thomas Hutter, der mit http://www.thomashutter.com/ eine sehr spannende Seite rund um Social Media und Facebook Marketing betreibt.

Dass auf Facebook kein Business gemacht wird, entspricht offensichtlich nicht der Realität. Auf der Plattform werden täglich neue Kunden gewonnen, Produkte vermarktet und verbessert sowie Umsätze generiert. Mittlerweile gibt es zu jeder zweiten Marke eine Facebook-Fanpage. Dies geht u. a. aus der Studie “Trendreport Juli 2011: Facebook, Marken & TV in Deutschland” hervor.

Alles in allem: Facebook Marketing lohnt sich!

Wenn auch Sie Interesse haben, in Social Media Fans zu Kunden zu machen, wenden Sie sich bitte an unseren Head of Marketing, Marc Thomalla (http://marc.ethority.de)

Juni 23rd, 2011 by Alexander Becker

Fragt man viele Web-Worker nach der Bedeutung von Apps, dann hörte man lange Zeit eine ähnlichen Argumentation, wie sie die Unions-Parteien bei der Atomenergie verwendeten: beide sprachen von einer „Brückentechnologie“. Die Web-Worker wollen meistens nicht glauben, dass das Konzept der kleinen spezialisierten Applikationen, die man auf seine Mobilgeräte lädt und die meistens nur eine Funktion haben, tatsächlich eine langfristige Zukunft hat. Sie glauben fast immer, dass sich nach einem kurzen Boom eher browserbasierte Konzepte wie HTML 5 durchsetzen werden.

Diese Übergangsphase läuft nun seit 2008 und die App-Nutzung nimmt noch immer kräftig zu. Möglicherweise ist es an der Zeit, die eigene Meinung zu revidieren. Denn zumindest die Kommunikationsexperten glauben, dass die Bedeutung von Applikationen noch zunehmen wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Marketagent.com. „Beim Blick in die Zukunft erwarten in fünf Jahren 84% der Befragten bereits eine hohe oder eher hohe Bedeutung“, heißt es in der Untersuchung. Kaum ein Experte geht von einem zeitlich befristeten Höhenflug aus, der nach einer „Dekade der Apps“ wieder abflaut? „Die direkte Frage danach, also ob es sich bei diesem Instrument also um einen kurzfristigen Hype handelt oder ob der Einsatz von Apps zu nachhaltigen Veränderungen im Marketing-Mix führen wird, beantwortet die Studie dann wieder relativ klar: Mehr als drei Viertel der befragten Kommunikationsprofis sehen nachhaltigen Veränderungen in ihrer Branche, nur 2,8% meinen, dass die Nutzung von Apps im Marketing eine vorrübergehende Erscheinung darstellen.“

Die aktuelle Einschätzung sieht allerdings noch ein wenig anders aus. Bislang schätzt fast nur die Hälfte (49,7%) der Befragten die Bedeutung von Apps im Marketing als hoch oder eher hoch ein.

Interessant ist auch, welche Einsatzgebiete sich – laut Umfrage – am besten anbieten. Die Kommunikationsprofis gaben mit über zwei Drittel Kundenbindung und die Verbesserung von Kundenbeziehungen (68,5%) an, gefolgt von Imagepflege (53,7%). Dann kommt das Erschließen neuer Kunden-/Käufergruppen (48,6%) und die Abgrenzung vom Mitbewerb (47,5%). „Eine Absatz- oder Umsatzsteigerung stellt dagegen nur für ein Viertel (25,6%) einen echten Anlass für den App-Einsatz dar.“

Mai 20th, 2011 by ethority - Social Media Intelligence Team

Top Twitter-Links:

Rundumerneuerung von Xing

Xing-Nutzer erwarten im Juni eine Reihe von Änderungen. Nicht nur das Design der Seite erstrahlt dann in neuem Glanz, auch eine neue Informationsarchitektur und weitere Detailverbesserungen werden von Grund auf neu konzipiert. Ziel ist es, das Netzwerk noch klarer und intuitiver zu gestalten.

t3n.de

Lady Gaga stellt neuen Follower Record auf Twitter auf

Die Sängerin ist somit die erste Twitter-Nutzerin, die die 10 Millionen-Follower-Marke geknackt hat. Ihr Tweet an die Massen: “10MillionMonsters! I’m speechless, we did it! Its an illness how I love you. Leaving London smiling.”

mashable.com

Studie deckt auf: Social Media ROI von 100, 200, und sogar 1000 Prozent

Social Media Marketing gewinnt in Unternehmen mehr und mehr Zuspruch. Die Zahlen der Studie sprechen für sich: Das Entwickeln einer Social Media Strategie sowie das Messen des ROI gehören zu den Hauptherausforderungen im Social Media Marketing.

blogs.forbes.com

Highlight der Woche

Facebook Mania: Israelisches Ehepaar benennt Kind nach dem „Like“-Button

Die Liebe zu Facebook scheint bei diesem Ehepaar keine Grenzen zu kennen. Ob der Name in ein paar Jahren noch „gefällt“ bleibt jedoch abzuwarten.

spiegel.de

Fundstück der Woche

Infografik: Social Media Demografie

Demografie-Vergleich zwischen Facebook-, Twitter- und LinkedIn-Usern.

Social Media ROI, Xing, Facebook Wahn   Weekender KW 20

Infografik: Kosten und Nutzen im Social Media Marketing

Zwar sind Facebook, Twitter und Co. kostenlos, Social Media Marketing kostet jedoch:

Social Media ROI, Xing, Facebook Wahn   Weekender KW 20

April 6th, 2011 by ethority - Social Media Intelligence Team

Ein Video sagt mehr als tausend Worte…

Hier haben wir noch ein kleines Schmankerl als Nachtrag zum 28. März 2011: Spurensuche bei Hansgrohe mit der Footprint App: Teil 1

Auf der ISH 2011 hat Hansgrohe mit der Footprint App, der Präsentation über einen 15 qm Mega-Screen sowie mit QR-Codes an bestimmten Touchpoints für ein interaktives Erleben am Messestand gesorgt.

Unser Team hat neben der technischen Betreuung vor Ort die Ereignisse per Videokamera dokumentiert. Herausgekommen ist ein zwei minütiger Clip, der einen wunderbaren Einblick in die Funktionen und Gestaltung der multimedialen Möglichkeiten der Footprint App und Präsentation bietet.

Viel Spaß beim Reinschauen!

März 24th, 2011 by Alexander Becker

Kennen Sie Ihre größten Facebook-Fans? Wahrscheinlich nein, denn das ist äußerst schwer herauszufinden . Hier will FanGager Abhilfe schaffen. Das neue Analyse-Tool für Fanseiten zeigt unter anderem die zehn aktivsten Kommentatoren und Liker eines Facebook-Angebotes.

Bislang verrät das US-Network nicht die Identitäten der größten Anhänger. Den Webmastern stellt die Plattform zwar eine Vielzahl von statistischen Daten, wie die Zahl der aktiven Nutzer pro Monat oder die Zahl der Fanseiten-Besucher.

FanGager funktioniert denkbar einfach. Die Webmaster müssen nur die URL ihrer Fanpage eingeben und schon analysiert die Daten und verspricht innerhalb von 24 Stunden ein Reporting via E-Mail zu schicken.

“Für das Marketing ist es sicherlich interessant zu sehen, wer sich für eine Marke engagiert und auch wie sehr” schreibt t3n.de “Fans lassen sich beispielsweise mit einem Gewinnspiel oder einer Verlosung sehr schnell generieren, doch wirklich engagiert sind diese Fans erstmal nicht. Ändern könnte eine Marke dies durch die Belohnung von treuen und engagierten Fans, die mit dem FanGager regelmäßig identifiziert werden.”

März 9th, 2011 by Alexander Becker

Eine spannende Diskussion tobt im Web. Die Facebook-Gruppe „Wir wollen Guttenberg zurück“ hat mittlerweile fast 600.000 Mitglieder. Doch dem Demo-Aufruf der Fan-Seite folgten am Samstag lediglich höchstens tausend Menschen – deutschlandweit.
Guttenberg Freunde vs. Brand Fans: Wie man Facebook Fans aktiviert

Aus diesem praktischen Ergebnis, stellt sich die theoretische Frage: Warum lassen sich poltische Facebook-Fans so schlecht aktivieren, für ihrer Überzeugung, die sie durch das klicken des „Like“-Buttons virtuell Ausdruck verliehen haben, auch in der stofflichen Welt einzutreten.

Web-Kenner wie Sascha Lobo oder Christian Stöcker argumentieren, dass das Internet im Jahr 2011 in Deutschland ein Mainstreammedium geworden sei. „Es ist kein Hort der Avantgarde, sondern wandelt sich Tag für Tag noch ein Stückchen mehr zu einem Abbild der bundesdeutschen Gesellschaft (wenn auch derzeit noch mit einer gewissen Ungleichgewichtigkeit bei der Altersverteilung). Und große Teile dieser bundesdeutschen Gesellschaft fanden Guttenberg, unterstützt von wohlwollender Medienberichterstattung, eben ziemlich gut.“

Gegenüber MEEDIA sagte Lobo treffend, dass die Aktion mehr “Justin Bieber, als politisches Statement” sei. Mit einem Klick auf den “Like”-Button geben die Nutzer ein undifferenziertes Bekenntnis zu Guttenberg ab, mehr aber nicht. Auf die Straße gehen sich deshalb noch lange nicht.

Trotzdem stellt sich für Social Media-Experten und vielen Marketing- und Brand-Manager tatsächlich die Frage, nach dem Sinn von Facebook-Marketing, wenn die Auswirkungen auf die Offline-Welt so gering sind.

Die Frage ist berechtigt. Dem zweifelnden Werbe- und Marketing-Experten sei jedoch versichert: Für einen Brand-Auftritt stellt sich die Situation gänzlich anders da. Denn, wenn man es richtig macht, kommen in diesem Fall alle Vorteile des Netzwerkes voll zum tragen. Die Nutzer erwarten vor allem drei Dinge von einer Fan- bzw. Brand-Seite, die ihnen das Pro-Guttenberg-Angebot nicht bieten konnte:

1. Facebook schafft ein Zugehörigkeitsgefühl: Eine Markenseite kann das Band zwischen Konsumenten und Brand stärken. Dazu muss die Marke jedoch auch…

2. … Kommunizieren. Genau das hat zu Guttenberg nicht gemacht. Die Leute reden bei Facebook nur über ihn. Nicht aber mit ihm. Denn beim Netzwerk geht es um vor allem um Kommunikation. Dann funktioniert die Plattform auch…

3. … Vertrauensbildend. Marken haben über Facebook die große Chance, die Verbraucher und Kunden von sich zu überzeugen und ihre Glaubwürdigkeit zu stärken. Auch in diesem Bereich scheiterte die Guttenberg-Gruppe.

Wenn es einer Marke also bei Facebook gelingt, mit den Nutzer ehrlich zu Kommunizieren, Vertrauen aufzubauen und das Zugehörigkeitsgefühl zu stärken. Dann hat sie auch gute Chancen, dass es via Social Network gelingt einen signifikanten Teil der Fans zu aktivieren.

März 7th, 2011 by Alexander Becker

Längst ist Facebook ein Teil des Lebens der meisten Menschen geworden. Und wenn es auch noch keine konservativen Massen zu Pro-Guttenberg-Demos auf die Straße bekommt, so hat das US-Network längst ganz praktische und manchmal sogar finanziell vorteilhafte Auswirkungen auf unseren Alltag.

On  und Offline Marketing via Facebook   gute Idee, schlechte Umsetzung
Aktuelles Beispiel dafür ist die Hamburger Boutique “Freuleinwunder”. Seit ein paar Tagen hängt an der Ladentür ein Zettel, der einen 20 Prozent-Rabatt für Facebook-Freunde verspricht. So weit so geschickt.

Doch der Teufel steckt, wie oft im Detail. Denn so toll die Idee mit dem Facebook-Rabatt, so schlecht ist die Umsetzung. Denn “Fräuleinwunder Hamburg” hat bei Facebook keine eigene Fanseite, sondern nur ein normales Profil, inklusive restriktiver Privacy-Einstellungen. Heißt: Ohne ein Freundschaftsanfrage gibt es keine Info zum Label und auch nicht zur Rabatt-Aktion.

So toll die Idee und so Charmant der einfache Zettel im Schaufenster, so unprofessionell ist jedoch die Umsetzung.

Februar 26th, 2011 by Sten Franke

ethority OSCAR Studie: Social Media User favorisieren Natalie Portman und Black Swan

Morgen Nacht ist es wieder soweit, die Academy Awards werden zum 83. Mal verliehen. Wir dürfen gespannt sein, wer am Ende die schöne Trophäe in den Händen hält. Als Cineasten und Kinogänger hat uns natürlich brennend interessiert, wie die Nutzer über die Nominierten denken.

Das Ergebnis unserer im Februar durchgeführten Analyse der Social Media Nutzermeinungen liefert einige Überraschungen. Bei den Filmen gibt es den Nutzern zufolge ein spannendes Kopf-an-Kopfrennen zwischen „Black Swan“ (17%), True Grit (14%) und Inception (13%). Die Abstände sind hier so knapp, dass man bis zum Öffnen des Briefumschlags gespannt sein kann. Ich hätte erwartet, dass The King’s Speech stärker thematisiert wird und in der Gunst der Nutzer weiter oben steht. Aber letztendlich bilden wir nur ab, was die Community denkt. Am Ende entscheidet die Jury!

Bei den Regisseuren ist das Bild schon deutlicher: Hier liegt Darren Aronofsky mit 31% der Nennungen deutlich vor David Fincher (23%) und David O. Russel (18%) – zumindest dürfte den Usern zufolge der Vorname des Siegers mit einem „D“ beginnen.

Bei den besten Schauspielern ist das Rennen sogar noch knapper als bei den Filmen: Der Vorsprung von Jeff Bridges vor James Franco (beide 24%) beträgt nur wenige Hundert Nennungen. Und zu Jesse Eisenberg sind es auch nur 4% Abstand. Am allerdeutlichsten ist Bild bei den weiblichen Hauptrollen: Hier ist Natalie Portman mit 45% der Nennungen die klare Favoritin der Cineblogger und –kommentatoren. Annette Bening (17%) und Michelle Williams (15%) sehen aus dieser Entfernung nicht einmal das Tutu der Spitzenreiterin.

Benedikt dazu: „Am Montag heißt es dann nach einer langen Oscar-Nacht früh ins Büro zu gehen, denn wir wollen so schnell wie möglich die von uns erhobenen Daten mit den Ergebnissen der Jury vergleichen und nachsehen, wie sich der Buzz während der Oscar-Nacht entwickelt hat. Die Ergebnisse gibt es dann selbstverständlich in unserem Blog zu lesen.“

Die Analyse wurde im Februar 2011 mit unserer Social Media Monitoring-Technologie durchgeführt. Untersuchungsgegenstand waren Social Media Kanäle wie Blogs, Foren und Twitter in den Sprachen Deutsch und Englisch. Die Vollerhebung brachte als Grundgesamtheit über 40.000 Äußerungen zu den vier Oscar-Kategorien hervor. Die Filter der von uns eingesetzten gridmaster-Technologie ermöglichen uns, nur die relevanten Nennungen von Oscar-nominierten Schauspielern und Filmen zu berücksichtigen.

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Oktober 29th, 2009 by ethority - Social Media Intelligence Team

In der Welt der Werbung und des Marketings findet schon seit Längerem ein Umbruch statt. Das Online Marketing im Allgemeinen boomt. Dabei fangen neue Strategien wie Mobile und Social Media Marketing kleinere Einbußen im Bereich des klassischen Online Marketings auf und zeigen den Weg für die Zukunft auf.

Einen Großteil des Werbe-Etats investieren viele Unternehmen allerdings immer noch in die traditionellen Werbeträger: Print, Fernsehen, Außenwerbung vielleicht sogar Radio. Die Angst in den Führungsetagen der Unternehmen vor den „neuen“ Werbeformen, fußt dabei oft auf einem fehlenden Verständnis für die Reichweite und Bedeutung der neuen Kanäle wie z.B. des Social Web.

Gary Hayes, unter anderem Vorstandsmitglied einer australischen Design-Firma, hat ein Tool entwickelt, mit dessen Hilfe jedem Skeptiker eindrucksvoll demonstriert werden kann, was für eine Eigendynamik die neuen Medien mittlerweile entwickelt haben: Den Social Web Counter.

via Basic Thinking Blog

Der Social Web Counter basiert auf einer langen Reihe von Daten aus den verschiedensten Studien und anderen Informationsquellen (genauere Infos zur Datengrundlage z.B. hier). Interessant sind dabei nicht nur die Angaben zum allgemeinen Nutzerverhalten im Internet (z.B. wie oft wird ein Video auf Youtube hochgeladen), sondern vor allem die Zahlen zur kommerziellen Nutzung des Internets durch Social Media Plattfomen und Unternehmen. Es ist durchaus beeindruckend auf dem Counter zu beobachten, dass Facebook innerhalb einer Sekunde mehrere Dollar allein durch seine „Facebook Gifts“ verdient. Bei den Gesamtwerbeeinahmen sieht es dementsprechend noch rosiger aus.

Zwar ist der Social Web Counter kaum mehr als eine Aggregation von Daten verpackt in eine technische und gestalterische „Spielerei“, aber in jedem Fall zeigt er eines ganz deutlich:

Es gibt sie, die Erlösmodelle im Internet – und sie sind sogar erfolgreich!

Oktober 8th, 2009 by ethority - Social Media Intelligence Team

Branding-Maßnahmen geben einer Marke ein Gesicht, eine Identität. Sie sind ein essentieller Teil des Marketings. Das Branding wirkt auf den Rezipienten wie der berühmte erste Eindruck: Wird es positiv wahrgenommen, entstehen Markenfans, kommt es allerdings nicht gut an, entwickelt sich schnell eine Anti-Haltung gegen Marke und Produkt.  Im schlimmsten Fall werden sie gar nicht erst wahrgenommen.

In Zeiten der klassischen Werbe- und Marketing-Maßnahmen stellte das Branding eher einen Nebeneffekt dar. Die heutigen Social Media Kanäle bieten allerdings vollkommen neue Möglichkeit einer Marke eine positive, klar definierte und ausdrucksstarke Identität zu verleihen.

Die User schaffen die Reichweite, nicht das Medium!

Zu den wichtigsten Schlagwörtern im Bereich Social Media gehören Awareness und Popularity. Um diese zu steigern kann Social Media für Marken zur Geheimwaffe werden. Denn Unternehmen können von der prägnantesten Eigenschaft des Social Web profitieren: Der extremen Vernetzung und Kommunikation unter den Usern. Wie schnell eine gebrandete Website an Reichweite gewinnen kann, zeigt zum Beispiel der Branded Channel von Fanta auf MySpace. Dem User werden eine Reihe an Widgets und Downloads angeboten, als Dank dafür hat er die Möglichkeit die Marke Fanta  (in Gestalt von „Todd und seiner Band“) als Freund zu adden oder gleich das eigene Profil ins Fanta Design zu tauchen. Somit trägt der Brand Fan freiwillig die Markenbotschaft an die eigenen Freunde weiter, die somit verstärkt und von einer vertrauten Person auf die Marke aufmerksam gemacht und im besten Fall in der Folge selbst zu Brand Fans werden.

Branding in Social Media

Marken werden zu Freunden

Aufgrund der Mechanismen die im vorangegangen Punkt beschrieben wurden, verliert die Marke als „böse Werbeschleuder“ ihren Schrecken. Durch den quasi persönlichen Kontakt zwischen User und Marke verringert sich die Distanz zwischen beiden. Gleichzeitig entwickelt sich eine Art Vertrauen, welches der User dem Brand entgegen bringt, den er als einen persönlichen Freund auserkoren hat.

Es geht nicht um Produkte und Konsumenten, sondern um Brand Engagement

In Zeiten des Social Web gibt es sie nicht mehr: DIE Zielgruppe und DEN Konsumenten. Der User fühlt sich am ehesten bereit eine Verbindung mit einer Marke einzugehen, wenn er sich in seiner Individualität angesprochen fühlt. Außerdem möchte er selbst aktiv werden, er erwartet einen Mehrwert aus der Verbindung mit der Marke. Aus Vertrauen, Dialog und geschaffenem Mehrwert entsteht so ein engagierter Brand Fan, dessen Begeisterung Unternehmen um ein Vielfaches mehr Wert sein sollte als ein  Bannerklicks auf einer Homepage.

Ohne Zweifel ist ein langfristiges und konsumentenfreundliches Branding eine sanftere Form der Werbung. Eine Marke zeigt Präsenz und generiert Awareness ohne dabei (potenzielle) Kunden durch aufdringliche und stumpfe Werbebotschaften zu verschrecken.

Fazit: Marken, fangt an das Branding mit euren Usern zu leben!

Oktober 2nd, 2009 by ethority - Social Media Intelligence Team

Nach einer kurzen dmexco-bedingten Pause an dieser Stelle nun wieder der Weekender:

TOP 4 TWITTERLINKS

1. Preview: “You can check out Google Wave right here”

www.lifehacker.com

Eine kommentierte Screenshot-Tour durch das lang ersehnte Google Wave.

2. Zwei-Klassen-Gesellschaft in Social Media: Facebook vs. Myspace

www.readwriteweb.com

Studien sollen erwiesen haben, dass Facebook-Nutzer allgemein finanziell besser gestellt sind als MySpace User. Und nicht nur das: Die Analysen geben auch Aufschluss darüber, in welchem Umfeld man lebt?!

3. Google Wave Preview

www.readwriteweb.com

RWW gibt einen Gesamtüberblick über Google Wave und berichtet über 100.000 Einladungen Google Wave vorab zu testen, was für viel Aufregung sorgt (z.B. bei Twitter)

4. Statistik: Business and Social Media

www.bizzia.com

Hier gibts graphisch aufbereitete Analysen zum Thema Social Media und der Nutzung im Business.

Der Blogartikel der Woche

Social Media Marketing & Erfolgsmessung von Social Media Kampagnen: Die Präsentation

Dieser Vortrag wurde von unserem Director Digital Strategy and Research Dr. Benedikt Köhler auf der dmexco 2009 gehalten. Aufgrund der hohen Nachfrage gibt es hier die gesamte Präsentation zum Anschauen:

www.ethority.de/weblog

Social-Media-Fundstück der Woche

Weekender KW 40

created on Many Eyes

Zitat der Woche:

„Es ist Deutschland hier“

www.youtube.com

Guido Westerwelle auf die Frage eines internationalen Journalisten, warum er auf eine auf Englisch gestellte Frage auf Deutsch antworten würde. Westerwelles Weigerung sorgte im Netz für Belustigung, ganz neu der Twitteraccount @westerwave , auf dem ein fiktiver Guido uns seine englischen Sprachkünste beweist.