März 8th, 2010 by Sabrina Panknin
Wie schon über Twitter angekündigt, begrüßt ethority heute den Praktikanten 2.0. Wieso, weshalb, warum und vor allem wer, das erzählt er selbst:
Hallo, in Zukunft werdet ihr häufiger etwas von mir hier lesen, denn eine meiner Aufgaben als Praktikant bei ethority in München ist es Artikel für dieses Blog sowie Tweets für den Corporate Account zu schreiben.
Damit ihr auch eine Person mit meinem Namen verbindet, möchte ich mich kurz vorstellen:
Ich heiße Daniel Leicher, bin 18 Jahre alt und ein richtiger Digital Native. Seit über einem Jahr blogge ich regelmäßig auf meinem eigenen Weblog über Themen rund um das Web 2.0. Zusätzlich habe ich Twitter als neue Kommunikationsplattform für mich entdeckt und schreibe täglich was mir so durch den Kopf geht oder kommuniziere mit anderen Nutzern. Seit Mitte letzten Jahres habe ich dann den Spaß am Treffen mit anderen Twitter Nutzern und Bloggern gefunden. Seitdem verpasse ich fast keinen Event in München, der das Web 2.0 als Thema hat.
Neben Internet und Computer treibe ich gerne Sport. Sobald kein Schnee mehr liegt, bin ich mit meinem Mountainbike in den Bergen unterwegs. Im Winter ist der Schnee jedoch meine Heimat und ich gebe mein Wissen als Skilehrer an die Anfänger weiter.
Mein Praktikum bei ethority mache ich, da es mich interessiert, wie ein Unternehmen Social Media einsetzt und wie Studien rund um das Social Web und Konzepte für Kunden erstellt werden.
Ich freue mich auf die Zeit und darauf, euch darüber zu berichten!
März 5th, 2010 by Sabrina Panknin
TOP 4 TWITTERLINKS
1. Basiswissen: 8 Gründe, warum im Blog nicht kommentiert wird
Der Pro-Blogger listet in seinem Blog Tipps auf, wie man seine Leser zum kommentieren bringt.
2. Google und Nokia wollen Qype!
Der mächtige US-Techblogger Michael Arrington blickt in die Welt uns sieht auf Hamburg. Das Start-Up stand kürzlich kurz vor der Übernahme durch Nokia, doch auch Google hatte bereits ein Auge auf Qype geworfen.
3. Die aktuellen Nutzerzahlen von Facebook im Februar 2010
Der Tweet sagt alles, ab heute gibt es unter demselben Link die Nutzerzahlen Anfang März 2010
4. Kompakte Auflistung kostenloser iPhone Apps
Das Angebot kostenloser iPhone Apps im App Store nimmt beständig zu. Unter diesem Link gibt es die Bestenliste der iPhone Apps, die kostenlos zum Downloaden bereit stehen
Der Blogartikel der Woche

Niemand lässt sich gerne kritisieren, denn Kritik zeigt einem Fehler auf, mit der implizierten Aufforderung, diese zu beheben und selten gesteht man sich gern Fehler ein. Und wenn wir ehrlich sind, grummeln wir auch ein bisschen bei konstruktiver Kritik. Das gilt im Privaten wie auch im beruflichen Umfeld.
Social-Media-Fundstück der Woche
Twitter hat es geschafft und die 10 Milliarden Tweet-Grenze überschritten. Im Vergleich dazu waren es vor rund 4 Monaten “erst” 5 Milliarden. Wer den 10.000.000.000 Tweet geschrieben hat, hat mashable herausgefunden:

Zitat der Woche:
Die ABAS Software AG hat auf der Webciety die Geduld der Zuhörer bzw. Zuschauer etwas übberreizt, in dem sie in schneller Taktung Tweets mit Hinweisen auf ihren Stand auf die Twitterwall schickten. Die Rache der Genervten war ein Flashmob – sie stürmten den angepriesenen Stand, waren aber außer an Kaffee und an Werbegeschenken an nichts interessiert. Naja, von beiden Seiten nicht böse gemeint, deswegen „Schwamm drüber“, aber eine Verewigung als „Zitat der Woche“ gibt es trotzdem:

Die Geschichte dazu gibt es auf www.besser20.de
März 4th, 2010 by Sabrina Panknin


Dass die Tourismusbranche von Social Media profitiert, ist kein Geheimnis. Die Lufthansa hat großen Erfolg mit ihrem Twitter-Account @Lufthansa_DE, bei Facebook hat der Robinson Club an die 2500 Fans und auch das berühmte „Weisses Rössl“ am Wolfgangsee besitzt eine eigene Fanpage.
Deshalb ist ethority bei einer der weltweit größten Tourismusmessen, der ITB Berlin, mit dabei, wenn sich dort die ganze (Reise)welt trifft.
Am 11.03 und 12.03.2010 findet man uns in der Digital Trend Lounge als Gast von Ray Sono, Spezialagentur für Online-Portale, Digitales Marketing, Usability und Online Tourisitk. Wir freuen uns darauf, in Fragen zu Social Media Monitoring und Marketing zu beraten!
Wann: Donnerstag, 11.03 und Mittwoch, 12.03.2010; 10.00-18.00 Uhr
Wo: Digital Trend Lounge
Halle: 6.1
Stand:129
Die Zahlen sprechen für sich: Laut AGOF internetfacts 2009-III informieren sich 83,6% der User im Internet rund um Reise- und Touristikprodukte!
Warum ist das so?
- man hört lieber auf Beurteilungen anderer Urlauber als auf Werbebotschaften
- man sucht ein Angebot mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis
- man stößt auf günstige(re) Angebote
- Arbeitszeit deckt sich mit Öffnungszeiten der Reisebüros etc.
- Man bekommt die aktuellsten Informationen
Einige Vorteile für die Tourismusbranche
- ein professionelles Monitoring ist wichtig für das Beschwerde-Management. Hier können Missstände bereits im Vornherein aufgezeigt und verbessert werden
- Issuemonitoring: Rufschädigende Behauptungen schnell zu entdecken ist von essentieller Bedeutung
- ist ein enormer Multiplikatoreffekt
- bietet neue Kommunikationskanäle
- verhilft zu einem frischeren Image
- dient der Neukundengenerierung
März 3rd, 2010 by Sabrina Panknin

Niemand lässt sich gerne kritisieren, denn Kritik zeigt einem Fehler auf, mit der implizierten Aufforderung, diese zu beheben und selten gesteht man sich gern Fehler ein. Und wenn wir ehrlich sind, grummeln wir auch ein bisschen bei konstruktiver Kritik. Das gilt im Privaten wie auch im beruflichen Umfeld.
In und durch Social Media nimmt das Kritisieren noch mal viel größere Ausmaße an. Offline haben wir die so genannte Einwegkommunikation, so dass sich die öffentliche Kritik oft höchstens auf einen Leserbrief beschränkt. In Social Media regiert die Zweiweg-Kommunikation, jedem ist es möglich, sofort zu kritisieren und großflächig und vor allem schnell zu verbreiten. Es ist insbesondere nicht leicht, zu verfolgen, auf welchen Bahnen sich Kritik verbreitet. Im Gegenteil, es ist sehr schwierig im Blick zu behalten, was, wann, wo und warum über ein Unternehmen geäußert wird.
Diese Form von „machtlos ausgeliefert sein“ macht vielen (Unternehmen) Angst, sich in Social Media zu bewegen. Das muss aber nicht sein!
Die Gefahren der Kritik im Social Web, wenn sie nicht ernst genommen wird:
- Kritik kann sich im Web 2.0 unheimlich schnell verbreiten
- Kritische Kommentare können meinungsbildend werden
- Somit kann die Onlinereputation dauerhaften Schaden nehmen
- Kritische Kommentare bleiben dank den Suchmaschinen für immer auffindbar
Die wichtigste Frage lautet nun: Wie reagiere ich als Verantwortliche im Unternehmen auf Kritik im Netz?
Kundenzufriedenheit und ein gutes Image stehen auf der Prio-Liste ganz oben, doch man kann es nicht allen Recht machen! Es gibt Personen, die sich konstruktiv einbringen möchten, aber natürlich auch Schwarzmaler und Trolle.
Arten von Kritik
Deshalb unterscheiden wir zwischen zwei Arten von Kritik:
a) konstruktive Kritik
Konstruktive Kritik ist anregend und positiv und bringt einen insgesamt weiter. Die User wollen einem nichts Böses, sondern nehmen Anteil an der Sache und versuchen sie zu verbessern. Sprich - für beide Seiten eine Win-Win-Situation!
b) destruktive, unbegründete und negative Kritik
Wüste und unhaltbare Beschimpfungen und Bedrohungen sollten ignoriert werden. Viele nutzen die Anonymität, um Frust und Ärger loszuwerden ohne eigentlich etwas zu sagen, geschweige denn ihre Meinung mit Argumenten und Vorschlägen zu untermauern.
Beizeiten ist es schwierig, Kritik a) oder b) zuzuordnen. Denn manchmal stecken hinter wüsten Ausdrucksweisen des Eifers des Gefechts griffige Argumente und Kritikpunkte, die nur schlecht verpackt sind. Hier ist nun Fingerspitzengefühl gefragt.
Reaktionen auf Kritik
Reaktionen auf Kritik sind…
…zeitnah
Das Netz ermöglicht eine unheimlich schnelle Verbreitung. Eine zeitnahe Reaktion ist deshalb sehr wichtig. Doch „zeitnah“ bedeutet nicht in Sekunden: Durchatmen und über eine passende Reaktion nachdenken ist sehr wohl erlaubt. Reaktionen, aber auch Kritik selbst, lässt sich nur schwer zurücknehmen, sobald sie sich erstmal im Netz ausgebreitet hat. Deshalb kann auch hier ein Frühwarnsystem von Vorteil sein, was eine kostspielige und aufwändige Reaktion unnötig macht. Die Strukturen in vielen Unternehmen lassen gar keine sofortige Reaktion zu, sofern es keinen abgesegneten Krisenplan gibt. Wichtig ist, dass man die Sache nicht aussitzt und sehr wohl Stellung bezieht.
…angemessen
Egal wie Kritik verpackt ist, man sollte natürlich stets angemessen und respektvoll darauf eingehen. Unternehmen können es sich nicht leisten, patzig in der Öffentlichkeit zu reagieren. Da gilt auch der Grundsatz nicht, dass sich Unternehmen in Social Media persönlicher darstellen und die Menschen hinter dem Unternehmen stärker in den Vordergrund treten sollten. Wenn ich jemanden in den Blog-Kommentaren oder via Twitter beleidige, heißt es nicht „Sabrina Panknin hat das getan“, sondern „was erlaubt ethority sich!“
…auf Augenhöhe
bei einer angemessen Reaktion sollte man immer auf Augenhöhe sprechen und nicht „von oben herab“. Das impliziert auch die Reaktion auf Kritik von Otto-Normal-User und nicht nur Personen, die sich bereits einen Namen im Netz gemacht haben.
…transparent
Was ohnehin für den Unternehmensauftritt in Social Media gilt, sollte man auch bei der Reaktion auf Kritik befolgen. Wenn man beispielsweise an einer öffentlichen Diskussion teilnimmt, sollte man kennzeichnen, dass man im Namen des Unternehmens spricht und nicht heimlich versuchen, „gut Wetter“ zu machen. Das hat meistens die gleiche Konsequenz als wenn man seine Mama anlügt: Es kommt fast immer heraus und man kassiert verbale Prügel.
… kommunikativ
Reaktionen auf kritische Äußerungen sollte keine ständige Rechtfertigung oder andersherum Zu-Kreuze-Kriechen sein. Manchmal ist die Diskussion entscheidend: Nochmaliges Hinterfragen, gegebenenfalls Erklärung des eigenen Vorgehens. Kritische Aussagen auf einen Blogpost bedeuten z.B. nicht, dass die eigene Meinung falsch ist, andere sehen es nur anders.
Faustregeln:
Im Allgemeinen ist es legitim und empfehlenswert, wenn man sich gewisse Faustregeln aufstellt, die in den Social Media Guidelines verankert werden:
- Anonyme Kritik, die Beleidigungen, Bedrohungen und Beschimpfungen enthält, wird inhaltlich nicht beachtet oder sogar gelöscht
- Auf Kritik von unterschiedlichen Personen dasselbe Thema betreffend, wird mit einer allgemeiner Stellungnahme auf einem Kanal reagiert. Allerdings sollte auf jedem Kanal auf diese Reaktion verwiesen werden
- Bitte, bitte nicht übertrieben reagieren und sofort die Rechtsabteilung informieren, das hatten wir letztes Jahr schon häufiger. Lieber eine Nacht darüber schlafen und dann den Dialog suchen. Wenn nicht öffentlich online, dann offline.
Mit kritischen Kommentaren umzugehen, erfordert auch immer Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl, manchmal auch ein dickes Fell. Aber es ist machbar und sollte kein Argument gegen den Einsatz von Social Media sein. Hilfreich ist der Einsatz eines professionellen Monitorings, was mögliche Issues aufdeckt, und so bereits im Vorfeld Kritik eindämmt, bevor diese eine Karriere im Netz hinlegt, bloß weil man selbst nicht auf den kritischen Beitrag aufmerksam geworden ist.
März 1st, 2010 by Sabrina Panknin

Social Media Monitoring-Systeme dienen bekanntlich der Beobachtung und Erforschung von allen möglichen nutzergenerierten Kanälen und Plattformen im Social Web von Foren über Blogs bis Produktbewertungen.
Es lassen sich zahlreiche wichtige und vielschichtige Informationen aus einem professionellen Monitoring ziehen: Beispielsweise beobachtet das Brand Monitoring, wie sich das Gesprächsvolumen zu bestimmten Marken und ihren Wettbewerbern im Zeitverlauf entwickelt, während das Issue Monitoring kritische Diskussionen identifiziert und damit als Frühwarnsystem für Unternehmen dient.
ethority bietet seit 2001 mit dem gridmaster System eine eigens entwickelte Monitoring-Lösung, die in all diesen Belangen Aufschluss gibt. Durch die langjährige Erfahrung unseres Teams liegt es nahe, dass ethority, vertreten durch Benedikt Köhler, am Mi., d.03.03.2010 bei dem Webciety-Panel „Social Media Monitoring – Beobachtung & Analyse von Social Media“ teilnimmt. In der Diskussion sollen die wesentlichen Herausforderungen für gutes und effizientes Zuhören im Social Web diskutiert werden.
Wer auf der CeBit ist, sollte sich dieses Panel nicht entgehen lassen!
Wann und wo?
Datum: 03.03.2010
Uhrzeit: 12:40 – 13:30
Track 1: Die Person als Marke im Web
Moderator: Thomas Pfeiffer
Februar 23rd, 2010 by Sabrina Panknin
Ohne Worte, aber mit einem dicken Grinsen!

Der Cartoon stammt aus der Feder von jobtweet und illustriert den Artikel “Social Media Berater im Employer Branding”
Februar 22nd, 2010 by Sabrina Panknin

Über Twitter und Facebook hat sich die Nachricht bereits verbreitet, ab heute ist es offiziell: Die Social Media Akademie (SMA) startet als das erste interaktive e-Learning Weiterbildungsangebot für den Bereich Social Media im deutschsprachigen Raum.
Das Angebot richtet sich an die breite Zielgruppe „Angestellte, Fach- und Führungskräfte, Marketing- und PR-Verantwortliche, Kommunikationsverantwortliche und freiberufliche Werber“, also an alle, die beruflich mit Social Media konfrontiert werden und sich adäquat und kompakt informieren möchten.
Die Vorlesungen finden gemäß der Sache online und interaktiv via Videostream statt. Über eine Chatfunktion können die Teilnehmer mit den Dozenten in Kontakt treten, Fragen stellen und mitdiskutieren.

Auch Benedikt Köhler von ethority steht Social-Media-Interessierten als Dozent zur Verfügung und widmet sich am 19. Mai 2010 dem Thema Präsenz-Aufbau in den sozialen Medien.
Weitere Themen auf dem Stundenplan:
- Grundlagen – Mirko Lange
- Social Networking – Matias Roskos
- PR 2.0 – Klaus Eck
- Marketing & Vertrieb – Markus Rode und Stefan Rymar
- Enterprise 2.0 – Dr. Willms Buhse
- Recht - Dr. Carsten Ulbricht
- Strategieentwicklung – Boris Lakowski
Neben den Experten wird das Lehrkonzept von renommierten e-Learningspezialisten geplant und gesteuert, um eine hohe Qualität bei Didaktik und Wissenstransfer zu gewährleisten.
Weiterführende Informationen und das Anmeldeformular findet man unter www.socialmediaakademie.de .
Februar 5th, 2010 by Sabrina Panknin
TOP 4 TWITTERLINKS
1. Wir suchen einen/n PraktikantIn für Social Media Marketing/PR.Ab wann? Ab sofort?
Ein Tweet in eigener Sache, der viel Beachtung geschenkt bekommen hat. ethority sucht ab sofort für 6 Monate einen Praktikanten (m/w) für den Bereich Marketing. Selbstverständlich wird das Praktikum vergütet. Bewerbungen bitte online an karriere@ethority.de.
2. Basistipps für Twitter-Einsteiger
Frei nach dem Motto „Back to the Roots” zeigt der Social-Media-Einsteiger-Guide acht simple Schritte zum erfolgreichen twittern.
3. 5 Social Media Marketing Stories you have to read
5 subjektiv ausgewählte Marketing Stories im Bereich Social Media: Twitter, Blog und Facebook
4. Also doch! Twitter D-A-CH wächst um 3,7%
Entgegen der allgemein Meinung zeigen uns die Webevangelisten, dass die deutschsprachigen aktiven Accounts in der Twittersphere weiter wachsen.
DER BLOGARTIKEL DER WOCHE

Foursquare sinnvoll nutzen oder wie ich meine Freunde nicht in die Flucht schlage
Der Artikel hat einigen Lesern aus der Seele gesprochen, andere fühlten sich gemaßregelt (wie man auch an den Kommentaren sehen kann). Inhaltlich werden leidenschaftliche Foursquare-Nutzer darauf hingewiesen, welche Eigenarten im Umgang mit dem Location Based Service , Freunde auf anderen Plattformen irritieren und in die Flucht schlagen könnten.
SOCIAL-MEDIA-FUNDSTÜCK DER WOCHE
Der automatische Follow-Friday Finder erleichtert das Ritual am Wochenende und passt (fast) immer:
ZITAT DER WOCHE:


Die GEZ geht social, eröffnet ein Corporate Blog und macht die Mitarbeiter zu Autoren. Das Zitat der Woche sind die Kommentare und Reaktionen darauf:
Februar 4th, 2010 by Sabrina Panknin
Wie und wo man Social Media in den unterschiedlichen Unternehmensbereichen nutzen kann, haben wir bereits hier, aber auch schon oft woanders gelesen. Aber es gibt durchaus auch „Tools“, die man für interne Zwecke benutzen kann und muss:
Corporate Blog: Eine eigene Website ist Standard für ein Unternehmen. Dort findet man Fakten über die Firma, das Produktportfolio, spezielle Angebote etc. und im besten Fall die richtigen Kontaktpersonen. Das Corporate Blog bietet ganz andere Möglichkeiten: Dort haben die Autoren (=Mitarbeiter) oder aber Gastautoren einen Raum, wo sie ihre eigenen Gedanken außerhalb eines spezifischen Produktportfolio mitteilen können. Durch ein Corporate Blog kann ein Unternehmen persönlicher auftreten und die Menschen, die dahinter stehen, zeigen. Mitarbeiter verschiedenster Abteilungen können an diesem Projekt teilnehmen, ihr Fachwissen teilen und somit zu einem qualitativen Blog beitragen. Und natürlich ist es auch immer ein gutes Mittel, um über die Kommentarfunktion Kunden und Interessierte mit einzubeziehen.
Social Media Newsroom: Ein Social Media Newsroom ist vergleichbar mit einer digitalen Pressemappe mit den gebündelten Aktivitäten eines Unternehmens im Web 2.0 auf einen Blick. Die Veränderungen, die das Web 2.0 mit sich bringt, schlagen sich auch in der PR nieder. Durch einen Pressebereich im Newsroom wird Pressearbeit transparent gemacht und erleichtert den Informationsfluss zu Journalisten, Bloggern und weiteren Influencern. Sie haben ständigen und öffentlichen Zugriff auf das Pressematerial und können frei wählen, welche Infos sie sich letztendlich heraus filtern. Ein Social Media Newsroom ist in jedem Fall ein nützliches Tool für die PR und wird als „Kommunikationstrend 2010“ gehandelt.
Social Media Guidelines: Beim Thema Social Media Guidelines muss man unterscheiden zwischen den Corporate Guidelines und Richtlinien für die privaten Accounts der Mitarbeiter, sofern eine Verbindung mit dem Unternehmen herzustellen ist. Mitarbeiter werden im Web 2.0 zu Botschaftern der eigenen Firma und sollten deshalb einige Dinge beachten. Denn dass einiges nicht immer selbstverständlich ist, hat der Fall der amerikanischen Fastfoodkette Domino’s gezeigt.
Zugegebenermaßen fehlte diesen Mitarbeitern der gesunde Menschenverstand, nichts desto Trotz ist es für alle Parteien hilfreich, wenn dementsprechende Guidelines zur Verfügung stehen.
Es sollten keine allzu einschränkenden Grenzen gesetzt, sondern eher allgemeine Richtlinien formuliert werden, an die es nicht schwer fällt, sich zu halten (z.B. keine unpassende Äußerungen über Bestands- und Neukunden).
In Corporate Guidelines dreht es sich weniger um Verhaltensregeln, als um Richtlinien, die die Tonalität betreffen. Welche Sprache spreche ich auf welchem Kanal? Wie reagiere ich auf Kritik? Vor allem, wenn mehrere Mitarbeiter in der Nutzung eines Accounts involviert sind, sollten diese Art von Fragen vorab geklärt und schriftlich fixiert werden.
Hier einige Beispiele Social Media Policies großer Unternehmen.
Intranet: Das Intranet ist nicht frei für jeden zugänglich und dient als organisations- und unternehmensinternes Netz, welches die Mitarbeiter nutzen, um auf die verschiedensten innerbetrieblichen Dinge faktischer und organisatorischer Weise zurückzugreifen. Das Intranet ist für die interne Kommunikation mehr als ideal zur Verständigung und Bündelung von Informationen. Regelmäßig gepflegt, bleiben keine Fragen offen. In vielen Fällen ist bereits ein Wiki im Intranet integriert.
Wiki: Der Definition nach ist ein Wiki eine „im World Wide Web verfügbare Seitensammlung, die von Benutzern online geändert werden kann“. Praktisch bedeutet dies, dass ein Wiki für den innerbetrieblichen Gedankenaustausch genutzt werden kann, da gemeinschaftlich an Texten gearbeitet werden kann, sowie zur internen Organisation (Urlaubsanträge, Regelungen zum Corporate Design oder auch Benennungen von Dateien.)
Selbstverständlich gibt es noch eine Vielzahl von weiteren Möglichkeiten, wie man sich in der internen Kommunikationen den Social Media bedienen könnte, gerne nehme ich Anregungen und zusätzliche Punkte in den Kommentaren entgegen. Als passendes Schlusswort habe ich mich für ein Zitat von Carl-Eduard Meyer, Geschäftsführer von news aktuell, bei den F&H Kamingesprächen entschieden:
“Wer die neuen Social-Media-Werkzeuge Twitter, Blogs und soziale Netzwerke nicht beherrscht, wird sich morgen nicht ausreichend Gehör verschaffen können“.
Januar 29th, 2010 by Katja Gutzeit
FUNDSTÜCK/ZITAT DER WOCHE
Apple iPad
Schon erstaunlich, dass sich 100% der 353.564 kalifornischen Teilnehmer für das Apple iPad entscheiden würden!
Bill Gates
“Ich wünschte mir, dass die Entwicklung von Impfstoffen einmal so viel Aufmerksamkeit erregte wie Computer.”
Microsoft-Gründer Bill Gates hat keine Zeit, sich die Präsentationen neuer Apple-Produkte anzusehen, denn er will “für den Rest meines Lebens” mit seiner Stiftung das Elend in der Welt bekämpfen.
ksta.de
BLOGARTIKEL DER WOCHE
Something´s happening! Social Media – eine neue Ära?
Ist Social Media der größte Shift seit der industriellen Revolution, oder die neue Punk-Bewegeung? Haben wir etwa nur einen schnellen Goldrausch wie zum Beispiel 1849 in Californien? Erleben wir die Aufklärung 2.0? Oder bekommen gar die 68er eine zweite Chance?
TOP 4 TWITTERLINKS
1. MoJo – Mobile Journalism
Eine genaue Begriffsdefinition lässt zwar noch ein Weilchen auf sich warten, aber ein paar Anmerkungen und eine Menge Links hat dw-world.de diese Woche veröffentlicht.
2. Your Brain Can’t Handle Your Facebook Friends
Mashable widmete sich diese Woche dem Thema Facebook und wie viele Freunde zu viele Freunde sind.
3. The 10 Stages of Social Media Integration in Business
In diesem Artikel beschreibt Brain Solis die 10 Stufen der New Media Evolution.
4. Social Media Newsrooms – Pflicht oder Kür der Unternehmenskommunikation
Sein oder nicht Sein: „Doch sollte nun jedes Unternehmen darauf drängen, einen Social Media Newsroom einzurichten?“
Januar 28th, 2010 by Tobias Kärcher
“Es herrschte Wahnsinn in jeder Richtung, zu jeder Stunde, man konnte überall Funken erzeugen. Es herrschte ein fantastisches, universelles Gefühl, dass, was immer wir taten, richtig war, dass wir gewinnen würden.”
Das Gefühl, mit Social Media in eine neue Ära zu treten, haben viele. Da neuen Zeitaltern meistens gesellschaftliche Revolutionen vorausgehen, setzt man auch Social Media gerne in Relation zu anderen grundlegenden, gesellschaftlichen Umstürzen: Ist Social Media der größte Shift seit der industriellen Revolution, oder die neue Punk-Bewegeung? Andere Vergleiche drängen sich auf: Haben wir etwa nur einen schnellen Goldrausch wie zum Beispiel 1849 in Californien? Erleben wir die Aufklärung 2.0? Oder bekommen gar die 68er eine zweite Chance? Mal sehn:
Die industrielle Revolution war zwar eine massive soziale Umwälzung, aber sie wird dem Approach des Web 2.0 nicht gerecht. Auch wenn die Reaktionen so mancher Vertreter der klassischen Medien ein wenig an die Maschinenstürmer erinnert – die Technologie steht hier als Mittel zum Zweck im Hintergrund. Sie ersetzt nicht den Menschen, sondern ermöglicht ihm zu handeln, seine Persönlichkeit herauszubilden und auszuleben. Sie gibt Raum für Experimente und Ideen, ohne auf maximale Effizienz zu achten. Für Unternehmen jedoch mag der Vergleich mehr Bedeutung haben: Wie sich damals die Produktionsweise und das Verhältnis zum Arbeiter gewandelt hat, so müssen sich die Unternehmen heute auf eine neue, konstruktive Ebene mit den Kunden begeben. Bleibt abzuwarten, wie die Unternehmen reagieren werden und wie Social Media auf die Unternehmen reagieren wird.
Der Reiz für diese ist groß: Als im Januar 1848 bei Sutter’s Mill einige Goldnuggets gefunden wurden, dauerte es knapp zwei Jahre, bis San Francisco von einem beschaulichen Städtchen mit 1.000 Einwohnern zu einem Moloch mit 25.000 Einwohnern anschwoll und mit Ratten, verheerenden Bränden und Seuchen zu kämpfen hatte. Nur fünf Jahre später war der Goldabbau in der Hand der großen Minengesellschaften, die Zeit der Claims und Goldwäscher vorbei, und die Natur bis heute belastet durch den massiven Einsatz von Quecksilber zur Goldgewinnung. Droht dem neuen sozialen Netz ein solches Schicksal?
Wohl kaum. Der moderne User ist anders gestrickt als der typische Fourty-Niner. Er hat keine Goldader gefunden, die er ausbeuten könnte. Er selbst ist die Quelle, wie die Millionen Anderer, mit denen er gemeinsam am Web 2.0 partizipiert. Er hat zwangläufig mehr Interesse an Nachhaltigkeit. Er konsumiert nicht nur passiv. Er produziert selbst, oder er beteiligt sich zumindest aktiv am Schaffen von Neuem, und sei es nur durch das Mitteilen und Verbreiten seiner Meinung. Mit der Aufforderung, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, schuf Kant 1784 einen der wichtigsten Grundsätze der Aufklärung. Eben dieser Anspruch wird an den Internetnutzer dieses Jahrzehnts im besonderen Maße gestellt. Er muss Informationen filtern, eigenständig bewerten, seine Quellen sorgsam auswählen und dennoch die Augen offen halten nach Frischem und Unbekanntem. Und wie schon damals, geht eine neue Qualität der weltweiten Demokratisierung mit dem neuen Drang nach Offenheit einher.
Und wie passt dann Punk in diese Reihe der Analogien? „No Future“ ist keine Einstellung die man Social Media nachsagen könnte. Wohl aber die Abkehr von etablierten Kanälen. Genau wie in HipHop, der den Punk als Subkultur letztendlich ablöste, liegt in Social Media die Aufforderung zu kreativem Schaffen. „Zeigt euch, werdet laut, tut euch zusammen, macht etwas, sagt eure Meinung, vertraut nicht auf veraltete Systeme sondern schafft etwas Eigenes!“ Und nicht zuletzt: „Gründet eigene, alternative Vertriebswege und Monetarisierungsmodelle!“
Und genau hier liegt vielleicht auch der Punkt, warum ich in Social Media kein Revival der 68er sehe. Bei aller Träumerei, bei allem Idealismus, bei aller Bereitwilligkeit zu Teilen und zum Miteinander: Social Media ist mehr als eine Idee und der Wille, etwas besser zu machen als die vorherigen Generationen. Man bekommt nicht nur die Aufforderung etwas zu verändern, sondern gleich ein machtvolles Werkzeug dazu, das Menschen verbindet – und auf diese kommt es letztendlich an. Wer das einleitende Zitat bereits erkannt hat, wird wissen, wie es endet:
“Dieses Gefühl des unvermeidlichen Sieges über das Alte und das Böse, nicht in einem fiesen oder militärischen Sinne, das hatten wir nicht nötig. Unsere Energien würden sich einfach durchsetzen. Wir hatten den Moment auf unserer Seite, wir ritten auf den Kamm einer hohen und wunderschönen Welle. Und jetzt, nicht ganz 5 Jahre später, kann man auf einen steilen Hügel in Las Vegas klettern, und nach Westen sehn, und wenn man die richtigen Augen hat, kann man die Hochwassermarke sehn, den Ort, wo sich die Welle schließlich brach und zurückrollte.” Raoul Duke
Arbeiten wir alle gemeinsam daran, dass es nicht so kommt.
Januar 27th, 2010 by Sabrina Panknin
PR: Social Media wird von vielen als eine Art Teildisziplin der PR und Kommunikation verstanden. Diese Relation ist einfach nachzuvollziehen, denn die ursprüngliche Aufgabe der PR ist ein wichtiges Merkmal eines Engagement in Social Media: Das Kommunizieren.
Oft fällt die Pflege der Social-Media-Kanäle in den Bereich der PR, doch ein vollständiges Bild des Unternehmens ergibt sich nur dann, wenn das ein oder andere Mal auch Mitarbeiter außerhalb der PR integriert werden, z.B. zum Schreiben eines Blogposts.
PR 2.0 ist keine neue Art der der Kommunikation, sie bedeutet nur neue Tools und Möglichkeiten. Auch macht sie die PR, wie wir sie kennen, nicht überflüssig, sondern ergänzt sie nur. In einigen Jahren wird die PR sogar nicht mehr durch solche verschiedenen Begriffe „aufgeteilt“ werden müssen.
Was sich allerdings durch das Web 2.0 ändern wird: Nicht mehr nur Mitarbeiter der PR repräsentieren und vertreten das Unternehmen, sondern alle Mitarbeiter, die im Netz mit dem Unternehmen in Verbindung gebracht werden können. Durch z.B. Social Network Profile wird eine Zuordnung sehr viel einfacher, also gilt:
die Mitarbeiter werden zu Botschaftern des Unternehmens!
Auch über diesen Bereich könnte man viel mehr und ausführlicher schreiben, wer aber auf der Stelle mehr über klassische PR und PR 2.0 erfahren möchte, ist bei PR-Doktor immer gut aufgehoben.
Marktforschung: Bei der Social-Media-Marktforschung werden authentische Gespräche im Internet identifiziert, erhoben und ausgewertet. Damit grenzt sich die Social-Media-Marktforschung von klassischen Onlinebefragungen im Internet ab. Social Media Research steht in einem ergänzenden Verhältnis zur klassischen qualitativen Marktforschung.
Ziel ist es, vom Gesagten auf das tatsächlich Gemeinte zu schließen - und das direkt anhand der relevanten Diskussionen der betroffenen Zielgruppe und nicht anhand einer Stichprobe.
Die klassische Zielgruppe existiert im Netz nicht mehr.
Vielmehr ist es mittels der Social-Media-Marktforschung möglich herauszufinden, wo sich Kunden aufhalten, worüber sie sich unterhalten, was ihnen gefällt oder eben nicht. Im Internet setzen sich Millionen von Verbrauchern täglich mit Produkten und Marken auseinander. Dabei bleiben sie nicht stumm, sondern denken laut über ihre Erfahrungen. Das Web 2.0 bietet unzählige Plattformen, auf denen sich Nutzer in Gruppen und Gemeinschaften zusammenfinden, um sich über bestimmte Unternehmen, Marken oder Produkte auszutauschen.
Sie sind betroffene Zielgruppen, da sie mit Produkten und Marken agieren.
Mit einem Social Media Monitoring ist es nun möglich, die Bedeutung der Gespräche zu analysieren. Einseitiges Monitoring reicht hier nicht aus, um adäquat die Bedingungen zu erfüllen, wichtig ist eine Betrachtung in Echtzeit. Die Nutzung isolierter Social Media Tools (nicht-vollerhebendes Monitoring und manuelle Recherche) können in ihrer Suche vieles nicht erfassen und schließen damit vieles aus.
Einen Überblick über die 12 wichtigsten Marktforschungstrends gibt es hier, verfasst von unserem Director Digital Strategy & Research Dr. Benedikt Köhler:
Fazit:
Es gibt grundsätzlich viele Möglichkeiten, Social Media für die externe Arbeit seines Unternehmens zu nutzen (Anregungen gerne in den Kommentaren). Im ersten Schritt ist die Bereitschaft, Social Media überhaupt einzusetzen, ein Schritt in die richtige Richtung. Mit professioneller Beratung, Anleitung und Engagement führt es mit Sicherheit auch zum gewünschten Erfolg.
Um es einmal mit Seth Godins treffenden Worten zu sagen:
„It’s a process, not an event.
Dating is a process. So is losing weight, being a public company and building a brand.
On the other hand, putting up a trade show booth is an event. So are going public and having surgery.
Events are easier to manage, pay for and get excited about. Processes build results for the long haul.”
Januar 26th, 2010 by Benedikt Köhler
Mittlerweile wird Social Media immer weiter aufgeladen – auf Konferenzen werden Fragen diskutiert wie: “Ist Social Media die Zukunft des Marketing?” oder “Löst Social Media den klassischen Journalismus ab?” So wichtig diese Debatten sind, sie neigen dazu, eine der wichtigsten Funktionen von Social Media aus dem Blick zu verlieren. Social Media ist Unterhaltung. Anwendungen wie Foursquare oder Facebook sind für die meisten Nutzer keine Business-Werkzeuge sondern eine Art Spiel. Ein Spiel, das man nicht mit einem Computer spielt, sondern mit seinen Freunden und Bekannten. Wahrscheinlich gibt es zur Zeit in Deutschland keinen besseren Gesprächspartner zu diesem Thema als Sevenload-Gründer Ibrahim Evsan, der sich jetzt mit United Prototype an einem “Social Web Game” arbeitet. Ich habe ihn dazu auf der DLD-Konferenz interviewt:
Januar 22nd, 2010 by Sabrina Panknin
TOP 4 TWITTERLINKS
1. Social Media ist nicht kostenlos
Ein Artikel über den Fakt, dass ein professionelles Auftreten in Social Media nicht kostenfrei ist, sondern auch Investitionen birgt.
2. Für alle, denen die Bedeutung nie ganz klar war: 5 Ways Foursquare is changing the world
Mashable bringt 5 (weit her geholte) Gründe an, warum der Location based Service Foursquare unser Weltbild verändert. Der Blogartikel zum Thema von ethority wurde übrigens der erfolgreichste der Woche. Das Thema scheint sehr zu interessieren.
3. 4 Styles of Marketing on Twitter:Conversationalist,Conversational Marketer,Salesman, Spammer
Jason Falls definiert die vier Marketing-Typen,die Twitter für ihre Zwecke nutzen
4. Online-Werbemarkt verzeichnet Wachstum. Bruttoumsätze stiegen 2009 um 10% auf 1,6 Mrd Euro
Diese und andere Informationen über den Online-Werbemarkt auf wuv.de
Der Blogartikel der Woche
Foursquare – und wie es die Welt veränderte…

Aufgrund des hohen Retweet-Aufkommens des o.g. Mashable-Artikels über Foursquare, haben wir es zum Anlass genommen, den Artikel aufzugreifen und zu bewerten.
Social-Media-Fundstück der Woche
Eigentlich sollte es etwas anderes werden, aber diese Abmahnstory ist einfach zu schön und ein leuchtendes Beispiel dafür, dass man vielleicht doch erst zum Telefonhörer greifen sollte, als gleich zu Brief und Fax. Spart Zeit und Schande
Zitat der Woche:
There isn’t one way to work with
bloggers, enthusiasts, and traditional
journalists, but there are more than
enough opportunities to do it the
wrong way. Pay attention. Think.
Be Creative. Have a plan. Build trust
and ensure that your intent is genuine
Brian Solis
Januar 20th, 2010 by Sabrina Panknin
HR: Für die Personalsuche 2.0 ist Social Media ein wichtiges Thema. Hier geht es in erster Linie um das Finden von qualifizierten Mitarbeitern, ob wir von der Personalabteilung eines Unternehmens oder einer selbstständigen Personalberatung reden. Sicherlich macht sich ein Unternehmen zusätzlich attraktiv, indem es eine Präsenz in Social Networks hat. Hier bekommt man auf einen Blick einen (guten) Eindruck von Unternehmen und alle Informationen, die man für eine Bewerbung braucht. Ein schönes Beispiel hierfür bietet die Siemens AG, die neben der Einführung eines Online-Bewerbungsverfahren mit unmittelbarem Feedback, eine Facebook Fanpage mit über 500 Fans und weitmehr Besuchern unterhält.
Für Unternehmen sind die Social Networks auf der Suche nach dem passenden Mitarbeiter sehr wichtig geworden (und auch ich habe z. B. meinen Job über Twitter gefunden).
Soziale Netzwerke bieten dem Personaler einen Eindruck vom potenziellen Arbeitnehmer, den eine „normale“ Bewerbung nie geben könnte.
Angefangen beim kompletten Lebenslauf bei XING (ggf. bereits mit Zeugnissen und Referenzen), über einen Eindruck von der Persönlichkeit des Bewerbers, vielleicht durch sein Engagement bei Twitter. Sollte der Bewerber auch noch sein eigenes Blog betreiben bzw. Forenartikel zu bestimmten Themen verfassen, hat das Unternehmen sofort einen Eindruck seines Könnens, sei es fachlicher oder rhetorischer Natur. Auch die Reichweite in und durch soziale Netzwerke ist enorm und kostengünstig. Ein beliebtes Tool ist hierbei auch Jobtweet, eine Echtzeitsuchmaschine, die Twitter nach Jobangeboten durchsucht, aber dementsprechend auch veröffentlicht.
CRM: Unter traditionellem CRM versteht man die systematische Gestaltung der Kundenbeziehungsprozesse, kurz: die Kundenpflege. Dazu nutzt man oft CRM Tools, die festhalten, wie, wo und warum man jemanden kennt. Der Unterschied zwischen CRM und Social CRM liegt in dem Wechsel von passiv zu aktiv. Während beim traditionellen CRM mit einer Menge an Daten gearbeitet wurde, ergänzt Social CRM um Beziehung und Konversation.
Die Passivität der reinen Datenpflege ist vorbei, nun beginnt der wirklich aktive Beziehungsaufbau und –Pflege.
Wer sich ausführlicher über Social CRM informieren möchte, der schaue bitte hier:


