Oktober 19th, 2011 by Alexander Becker
Job-Faktor Social-Media-Nutzung
Das Thema Social Media-Nutzung im Job wird immer wichtiger: Zum einen arbeiten immer mehr Companys an eigenen Social-Media-Guidelines, zum anderen wird das Thema Social-Media-Monitoring innerhalb von Unternehmen immer wichtiger und zum Dritten scheint es für immer mehr Studierende ein ernsthafter Faktor bei der Arbeitsplatz-Wahl zu sein, wie ein potentieller Arbeitgeber zu den Einsatz von Facebook, Twitter & Co. steht.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der US-Tech-Company Cisco. Laut CIO.de besagt die Untersuchung, dass 29 Prozent der Studenten nicht in einem Unternehmen arbeiten würden, dass Facebook & Co. während der Arbeitszeit verhindert.

Allen Unternehmen, die einen Überblick über die lebendige Social-Media-Landschaft haben wollen sei unser Social Media-Prisma empfohlen
Sogar entsprechende Guidelines sollen mittlerweile eine Rolle spielen: “Für ein Drittel der Studenten sind die Nutzung sozialer Medien, Flexibilität und die Nutzung privater Geräte am Arbeitsplatz wichtiger als das Gehalt“, schreibt CIO.de. „Sogar 64 Prozent der Studenten wollen ihren späteren Arbeitgeber zu den Richtlinien in diesen Dingen befragen. Drei Fünftel davon geben an, dass die Antwort durchaus Einfluss auf ihre Jobwahl habe.“
Für die Studie wurden insgesamt 1400 Young Professionals (Studenten und Arbeitnehmer unter 30 Jahren) weltweit befragt.
Juni 28th, 2011 by Alexander Becker
Ob für Twitter oder Facebook: Fast so wichtig wie der Inhalt eines Postings ist der richtige Zeitpunkt. Es macht kaum einen Sinn eine noch so gute Geschichte, einen Linktipp oder ein Statement dann via Microblogging-Dienst oder Social Network abzusetzten, wenn kaum einer der anvisierten Zielgruppe das Posting mitbekommt.
Sowohl für Twittter wie auch für Facebook gibt es mittlerweile recht gutes statistisches Material für den richtigen Veröffentlichungs-Zeitpunkt. Für das US-Network hat Kissmetrics gerade das Like-Verhalten der Facebook-Nutzer untersucht. Demnach sollte man lediglich 0,5 Posts pro Tag veröffentlichen, um die möglichst höchste Anzahl an Likes pro Posting zu erzielen.
Weitere Resultate: Der ideale Zeitpunkt für ein Posting ist um die Mittagszeit und am besten reagieren die Nutzer offenbar samstags.
Für Twitter ist es weit schwerer solche absoluten Aussagen zu treffen. Allerdings gibt es für den Microblogging-Dienst ein höchst praktisches Tool, dass die beste Posting-Zeit individuell ermittelt. So kann das Tool Tweriod berechnen, wann die eigenen Twitter-Follower am aktivsten sind. Damit lassen sich wiederum einfache Rückschlüsse anstellen, wann die beste Zeit für eigene Postings ist. Es gilt die Regel: Je mehr Follower gerade aktiv sind, desto höher ist die Wahrscheinlickeit, dass die eigenen Nachrichten gelesen und weiterverbreitet werden.
Robert Basic testete das Tweriod bereits und schreibt über das Angebot: “Wozu man das brauchen kann? Einmal aus Spaß an statistischen Spielereien. Und zum anderen zur Veröffentlichung von Tweets, um möglichst viele “wache” Follower zu erreichen. Tweets zeigen eine ziemlich kurze Halbwertszeit auf, viele sind schon nach 1 Stunde vergessen, im gesamten Twitter-Strom von 150 Mio Tweets pro Tag.”
Juni 21st, 2011 by Alexander Becker
Wenn es schnell und dreckig gehen soll, nutzen die Facebook-Mitarbeiter selbst die Statistiken von Socialbakers.com. Das verriet zumindest die Sprecherin von Facebook-Deutschland bei einer kleinen Presse-Schulung in Hamburg.
Hinter dem etwas verwirrenden Namen Socialbakers verbirgt sich die wohl beste konstenlose Datenbank für Facebook-Statistiken. Markenexperten, ambitionierte Laien und Marketing-Fachleute finden auf der Plattform jede Menge Daten rund um das größte Social Network der Welt.
In der Selbstbeschreibung heißt es: „Socialbakers.com is one of the biggest Facebook statistics portals in the world, covering a wide range of Facebook statistics. We specialize in Facebook statistics for: Facebook in different countries, Facebook pages, Facebook applications, Developers on the Facebook platform, as well as Facebook advertising prices.“
Es sei angemerkt, dass Socialbakers.com für einen schnellen Überblick sorgen kann. Ein professionelles Monitoring, wie wir es mit dem gridmaster anbieten, kann nicht von dem US-Angebot ersetzt werden. Socialbakers.com ist allerdings eine tolle Ergänzung.
Juni 19th, 2011 by Alexander Becker
Was soll man mehr loben: Die praktische Idee oder kreative im höchsten Maße virale Idee? Für die Blogpiloten ist es „das beste Viral des Jahres 2011“ und die Chancen stehen gut, dass die Berliner recht behalten werden.
Das Konzept und die Umsetzung von Diesels Excellbook ist schlicht großartig. Excellbook ist eine App für den PC oder Mac, der Facebook aussehen lässt, wie eine Excelseite. Heißt: Im Büro lässt sich so nach Herzenslust Facebooken, weil alle Kollegen denken, man wäre mit Excel beschäftigt.
Angenehmer Nebeneffekt. Die Excel-Version des Social Networks hat den Charme eines C-64er Programms aus den 80er Jahre.
Juni 8th, 2011 by Alexander Becker
Facebook-Intelligence: Eine interessante Untersuchung über das Verhalten von Marken-Fans bei Facebook liefert Webtrends.com. Die US-Analyse-Experten haben festgestellt, dass ein Fan einer Unternehmenseite Facebook intensiver nutzt als ein Nicht-Fan irgendeiner Marke.
Faceookbiz fasste die Ergebnisse wie folgt zusammen:
- Fans einer Marke sind häufiger Facebook (+ 26 Prozent im Vergleich zu Nicht-Fans)
- Fans einer Marke haben mehr Freunde ( + 180)
- Fans einer Marke Klicken mehr Links an (5 Mal so viel)
Zudem sehr interessant: 84 Prozent aller Fans eines Unternehmens auf Facebook sind bereits bestehende Kunden und 36 Prozent sollen sogar mehr Produkte von der Marke kaufen, als davor.
Mai 20th, 2011 by Ina Croissier
Top Twitter-Links:
Rundumerneuerung von Xing
Xing-Nutzer erwarten im Juni eine Reihe von Änderungen. Nicht nur das Design der Seite erstrahlt dann in neuem Glanz, auch eine neue Informationsarchitektur und weitere Detailverbesserungen werden von Grund auf neu konzipiert. Ziel ist es, das Netzwerk noch klarer und intuitiver zu gestalten.
Lady Gaga stellt neuen Follower Record auf Twitter auf
Die Sängerin ist somit die erste Twitter-Nutzerin, die die 10 Millionen-Follower-Marke geknackt hat. Ihr Tweet an die Massen: “10MillionMonsters! I’m speechless, we did it! Its an illness how I love you. Leaving London smiling.”
Studie deckt auf: Social Media ROI von 100, 200, und sogar 1000 Prozent
Social Media Marketing gewinnt in Unternehmen mehr und mehr Zuspruch. Die Zahlen der Studie sprechen für sich: Das Entwickeln einer Social Media Strategie sowie das Messen des ROI gehören zu den Hauptherausforderungen im Social Media Marketing.
Highlight der Woche
Facebook Mania: Israelisches Ehepaar benennt Kind nach dem „Like“-Button
Die Liebe zu Facebook scheint bei diesem Ehepaar keine Grenzen zu kennen. Ob der Name in ein paar Jahren noch „gefällt“ bleibt jedoch abzuwarten.
Fundstück der Woche
Infografik: Social Media Demografie
Demografie-Vergleich zwischen Facebook-, Twitter- und LinkedIn-Usern.
Infografik: Kosten und Nutzen im Social Media Marketing
Zwar sind Facebook, Twitter und Co. kostenlos, Social Media Marketing kostet jedoch:
Mai 18th, 2011 by Alexander Becker
Recht hat der Mann. Die Neue Züricher Zeitung hat sich mit Xing-Gründer Lars Hinrichs über Facebook, die Webwelt und Social Media unterhalten. In dem Gespräch gibt der Hamburger seine Paraderolle: den seriösen hanseatischen Kaufmann 2.0.
So verrät er, dass er sich bereits mit Facebook-Anteilen eingedeckt hat und warum er glaubt, dass das Netzwerk so große wie Google wird: „Bei Facebook liegt der Wert in den Milliarden an Verbindungen zwischen den Nutzern. Sie können es sich bei 600 Millionen aktiven Nutzern mit durchschnittlich 120 Verbindungen selbst ausrechnen – es sind Abermilliarden an Information darüber, wer wen kennt. Der «soziale Graph» generiert für fast alle Internetanwendungen einen Mehrwert. Er trägt dazu bei, dass schon bestehende Angebote deutlich besser genutzt werden.
Das interessanteste sagt er jedoch zu Gründen, warum jede Firma eine anständige Social Media-Strategie braucht: „Social Media gehört heute zum Aufgabengebiet eines jeden Unternehmens. Da kann man sich nicht mehr raushalten. Heute diskutieren die Verbraucher und die Kunden sowieso über sie – entweder sie machen dabei mit oder sie bleiben aussen vor. Insofern braucht jede Firma eine klare Social-Media-Strategie und muss an den Plätzen im Internet zu finden sein, an denen über sie gesprochen wird – sei dies in Business-Netzwerken, in sozialen Netzwerken, auf Twitter oder in Blogs. Man kann nicht nicht-kommunzieren. Das wäre der grösste Fehler.“
Mai 17th, 2011 by Alexander Becker
Für Werber, Journalisten, Manager und Web-Worker gilt: Jeder ist längst seine eigene Marke. Es ist richtig und wichtig, dass man für das Unternehmen, für das man arbeitet alles gibt. Am Ende des Tages steht man trotzdem alleine da. Es kann also von entscheidender Bedeutung sein, dass man seine Arbeitszeit auch immer für eine wenig Ego-PR nutzt. Es ist schön, wenn der Chef die eigenen Leistungen wahrnimmt. Noch besser ist es allerdings, wenn auch die Konkurrenz und möglichst viele Andere aus der eigenen Branche die Leistungen registrieren.
Doch wie trommelt man am geschicktesten in eigener Sache? Neben dem Aufbau eines Offline-Netzwerkes ist es wohl am effektivsten die typischen Social Media-Plattformen zu nutzen. Doch immer mehr Journalisten, Werber und Web-Worker stehen vor dem Dilemma, wie man am besten Facebook und Twitter nutzt?
Alle drei Berufsgruppen haben gemeinsam, dass die klassische Work-Life-Balance nicht mehr existent ist. Das Private und Berufliche sind längst untrennbar miteinander verwoben. Das zeigt sich auch in den meisten Facebook und Twitter-Streams. Neben Wochend-Meldungen wie “Jetzt in den Indoor-Spielplatz”, “OMG war der Kindergeburtstag anstrengend”, finden sich interessante Linktipps, die für Kollegen bestimmt sind und jede Menge Hinweise für über die eigene Arbeit, die das Interesse der Social Network-Fans auf die eigenen Leistungen lenken soll. Das Problem: Die Ego-PR-Beiträge passen nicht zu den Privat-Statusmeldungen und führen oftmals sogar dazu, dass Kollegen, potenzielle Arbeit- und Auftraggeber erst gar nicht den eigenen Stream abonnieren, weil sie die Nicht-Job-Postings als störend Empfinden.
Die Lösung: In einem hervorragenden Gastbeitrag für das Nieman Journalism Lab spricht sich Vadim Lavrusik dafür aus, dass Journalisten eigene Seiten bei Facebook aufsetzen sollten. “Um professionelle Inhalte zu transportieren seien Seiten geeigneter als eingestreute beruflich orientierte Beiträge in privaten Profilen”, fasst Ulrike Langer den Text zusammen.
“Journalists can be an even more active part of that conversation. Though many journalists already have personal profiles on Facebook, public Pages enable them to build a professional presence, opening them up to readers beyond Facebook’s 5,000 friend limit and, importantly, helping them to separate their professional presence from their personal on the site”, schreibt Lavrusik. Auch wenn er sich überwiegend an Journalisten wendet, gilt das genauso für viele andere Berufsgruppen.
Mit dieser Lösung kann sich Daniel Fiene nur bedingt anfreunden: “In seinem Journalisten-Führer empfiehlt Facebook dieses Problem mit einer eigenen Seite zu lösen”, bloggt Fiene. “Aber irgendwie widerstrebt mir meine eigene Daniel-Fiene-Facebook-Seite zu eröffnen, auf der die Leute auf „like“ drücken können. Zu sehr klebt an dieser Funktion für mich noch die „Fan werden“-Funktion. Das gefällt mir nicht. Ich bin Journalist – und keine Boyband.” Auch diese Argumente lassen sich gut nachvollziehen.
Als erfolgreicher Blogger sollte man sich jedoch darüber im Klaren sein, dass es offenbar nicht ganz ohne “Boyband-Effekt” geht. Meiner Meinung nach lässt sich das Dilemma recht einfach lösen. Erst, wenn man wirklich regelmäßig etwas interessantes zu sagen hat, macht eine eigenen Seite und eine Stricke Social Media-Work-Life-Trennung auch wirklich Sinn.
Mai 13th, 2011 by Ina Croissier
Top Twitter-Links:
Neue Funktion: Facebook-Seiten können jetzt auf Fotos markiert werden
Bisher können allerdings Seiten der Kategorie „Brands & Products“ sowie „People“ auf Fotos markiert werden. Der neuen Funktion wird ein hoher Stellenwert zugewiesen. Markiert ein Nutzer beispielsweise eine Marke auf einem seiner Bilder, so erscheint dies auch auf der Facebook Seite, ist somit auch für andere Nutzer sichtbar und kann zur Generierung neuer Fans genutzt werden.
Neuer Trend im auf Facebook, Twitter und Co.: „Foodtography“
Immer mehr User veröffentlichen Fotos ihrer Mahlzeiten. Die Gründe hierfür variieren hierbei von der Selbstdarstellung bis hin zum Führen eines „Esstagebuchs“. Übrigens: am meisten werden Süßspeisen dicht gefolgt von Gemüse fotografiert.
Datenpanne bei Facebook
Jahrelang konnten Werbekunden möglicherweise auf die Daten von Facebook-Nutzern zugreifen. Facebook hat bereits Maßnahmen zur Schließung der Sicherheitslücke getroffen. Den Nutzern wird empfohlen ihr Passwort zu ändern.
Strategiewandel: Pepsi setzt auf Social Media Marketing
Wer kennt sie nicht, die bekannten Pepsi-Spots in der Werbepause des Super Bowl. Doch damit soll jetzt Schluss sein. Seit 23 Jahren wird es in der nächsten Saison keinen Spot mit Justin Timberlake, Britney Spears und Co. mehr geben. Der Werbeetat wird stattdessen in Social Media Aktivitäten des Unternehmens fließen.
Highlight der Woche
Kampf der Giganten: Facebook gegen Google
Wie am Donnerstag bekannt wurde, beauftragte Facebook eine Agentur, die Google-kritische Artikel in Umlauf bringen sollte. Ein Agenturmitarbeiter, der sich weigerte Unwahrheiten über die Suchmaschine zu verbreiten, ließ den geheimen Deal platzen.
Fundstück der Woche
Video: A World Without Facebook
Viele beeindruckende Zahlen und Fakten des Netzwerks sind hier in Videoform dargestellt:
A World Without Facebook from Kelly Lacy on Vimeo.
125 Jahre Coca-Cola Jubiläumsspot
Coca-Cola feiert 125-jähriges Jubiläum mit gelungenem Coke-Spirit Imagefilm. Auf den digitalen Plattformen, wie der Coca-Cola Facebook Seite gibt es dazu 125 Gründe, um an eine bessere Welt zu glauben.
Mai 2nd, 2011 by Alexander Becker
Noch immer betreiben selbst vermeintliche Experten Social Media, indem sie einfach irgendwan irgendwas in “Twitter oder Facebook reinschreiben”. Das ist oftmals amüsant, hilft bei einer professionellen Kommunikation aber immer nur bedingt weiter.
Denn das Hauptziel der meisten Social Media-Kommunikation lautet immer: möglichst viele Nutzer erreichen. Das Funktioniert, indem man seine Postings so aufbereitet, dass sie einfach zu lesen sind, den Nutzer nicht langweilen und trotzdem eine seriöse Botschaft transportieren und indem man sie dann platziert, wenn sie von möglichst vielen Menschen gelesen und im Idealfall weiterverbreitet werden.
Mit der richtigen Länge eines Facebook-Postings beschäftigt sich Buddy Media und Jochen Hencke: “‘In der Kürze liegt die Würze’, dieses Sprichwort scheint wohl auch bei Facebook-Statusupdates zu gelten. Laut einer Untersuchung von Buddy Media, weisen Posts mit einer Länge bis zu 80 Zeichen eine 27 Prozent höhere Interaktionsrate auf, als längere”, schreibt Hencke. “Am erfolgreichsten sind die Posts übrigens, wenn sie an einem Donnerstag oder Freitag”.
Mit der richtigen Uhrzeit beschäftigt sich dagegen Robert Basic. Der Blogger stellt deshalb das Tool Tweriod vor. Das Angebot kann bereichnen, wann die eigenen Twitter-Follower am aktivsten. Damit lassen sich dann wiederum einfache Rückschlüssen anstellen, wann die beste Zeit für eigene Postings ist. Es gilt die Regel: Je mehr Follower gerade aktiv sind, desto höher ist die Wahrscheinlickeit, dass die eigenen Nachrichten gelesen und weiterverbreitet wird.
Basic schreibt über das Tool: “Wozu man das brauchen kann? Einmal aus Spaß an statistischen Spielereien. Und zum anderen zur Veröffentlichung von Tweets, um möglichst viele “wache” Follower zu erreichen. Tweets zeigen eine ziemlich kurze Halbwertszeit auf, viele sind schon nach 1 Stunde vergessen, im gesamten Twitter-Strom von 150 Mio Tweets pro Tag.”
April 28th, 2011 by Ina Croissier
Für ein erfolgreiches Multi-Channel-Marketing ist es wichtig, Social Media in viele bestehende Marketingkanäle einzubinden. Sogar die guten alten Newsletter lassen sich mit Facebook und Co. verknüpfen. Über SWYN (Share-With-Your-Network)-Funktionen können Inhalte aus E-Mails an soziale Netzwerken übermittelt werden.
Doch entstehen bei der Kombination vom traditionellen E-Mail-Marketing und neuartigen dynamischen Social Media Technologien nennenswerte Vorteile?
Michael Wandrey, Student der Fachhochschule Kiel, geht im Rahmen seiner Master-Thesis unter der Überschrift „Erfolgsmessung im Social E-Mail-Marketing“ dieser Fragestellung nach. Dabei werden folgende Aspekte beleuchtet:
• In welcher Weise ergänzen sich Social Media und E-Mail Marketing als digitale Marketingkanäle?
• Wie lassen sich die Wechselwirkungen von Social Media und E-Mail Marketing quantitativ und qualitativ messbar machen?
• Welche KPIs (Key Performance Indicators) sind für eine Bewertung der Verknüpfung von Social Media und E-Mail Aktivitäten notwendig?
Um den aktuellen Status Quo des Einsatzes in der Praxis zu erfahren, wurde eine Umfrage erstellt, welche sich speziell an Marketer, Unternehmer, Entscheider und Interessierte richtet.
Eine Teilnahme ist unter dem folgenden Link möglich: http://svy.mk/eSnlOL und dauert nicht länger als 5 Minuten.
Die Ergebnisse werden Anfang Juni auf der Website des Newsletter-Systems sitepackage:// veröffentlicht.
April 27th, 2011 by Alexander Becker
Der Siegeszug von Smartphone- und Facebook-Applikationen scheint zur Zeit unaufhaltsam. Der neueste Trend im App-Business ist die Applikation zum Event. Dabei ist die Idee gar nicht schlecht. Denn eine Applikationen bieten einen festgelegten Rahmen und eine klar definierte Nutzerführung, innerhalb der ein Fan ein Ereignis entweder miterleben oder aber begleiten kann.
Gerade für Anhänger und Enthusiasten einer bestimmten Sache, die nicht gerade eine gewisse Technik-Affinität mit sich bringt, bietet sich deshalb eine App-Lösung geradezu an.
Zwei konkrete Beispiele in der vergangenen Tage belegen diese These:
1. Zur Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. bringen Weltbild und picture alliance die Wissens-App “Santo Subito” für das iPad/iPhone. Die Applikation soll die wichtigsten Stationen des Lebens, des Denkens und des Wirken des Kirchenoberhauptes in kompakter und moderner Form aufbereiten.
Ein geschickte Schachzug. Mit der multimedialen und sehr populärwissenschaftlichen Aufbereitung als Wissens-App erreicht die katholische Kirche und ihr Weltbild-Verlag nicht nur gläubige Christen, sondern auch die Generation “Galileo” und “Welt der Wunder”
2. Die Arvato-Tochter Medienfabrik hat mit dem Weddingbook 2011 eine Facebook-App entwickelt. Mit ihrer Hilfe kann man über das weltgrößte Soziale Netzwerk zur Trauung gratulieren soll. Die Glückwünsche werden anschließend gedruckt und dem Brautpaar ganz analog via Offline-Post zugeschickt.
April 15th, 2011 by Ina Croissier
Top Twitter-Links:
Pril Social Media Kampagne
Eigentlich eine gute Idee, den Kunden das Design der Pril-Flasche zu überlassen und eine „Limited Edition“ heraus zu bringen. Dabei ist der Schuss nach hinten los gegangen und Platz 1 belegt kein sommerliches Blumendesign, sondern eins mit der Aufschrift „Schmeckt lecker nach Hähnchen!“.
Spende mich nass
Simon Sturm und Markus Peitz gewinnen die Deutschland-Auswahl für den „Young Cannes Lions Wettbewerb“ mit ihrem Spendenaufruf an die Trinkwasserinitiative Viva con Agua.
Desperados Kampagne
Endlich mal wieder eine sehr gelungene interaktive Kampagne, die Spaß macht!
Highlight der Woche
re:publica 2011
Die letzten 3 Tage drehte sich in Berlin bei der re:publica 2011 alles um Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft.
ethority war mit Dr. Benedikt Köhler, COO, vertreten. Er hat zu den Themen „Social Media Measurement – Aktuelle Trends und der Stand der Forschung“ sowie „Die Illusion vom öffentlichen Raum – Public Authority vs. Open Environments“ gesprochen.
Jörn Jagdhuber, Director Partner Management, haben vor allem die Vorträge basierend auf politischen Themen, wie z.B. „Leaking Transparency“ und „Egyptian Social Media Sories“ begeistert. Gerne hätte er noch mehr über die gesellschaftlichen Auswirkungen hervorgerufen durch politische Blogs erfahren. Das Bloggerevent hat sich gelohnt und es war toll viele alte Bekannte zu treffen.
Videos zur re:publica: Klick!
Fundstück der Woche
The current state of Social Networks
[Infografik] Überraschung: Wenn es um den Frauenanteil geht, liegt “wer-kennt-wen.de” an 1. Stelle.
April 1st, 2011 by Ina Croissier
TOP TWITTERLINKS:
Europäischer Gerichtshof entscheidet: Auch Tiere haben ein Recht auf Privatsphäre im Internet
Jetzt ist es offiziell! Den Usern wird geraten, ihre Fotos schnell zu sichern und zu archivieren, bevor sie unwiederbringlich aus dem Netz gelöscht werden. Facebook Alternative ist ein eigenes Profil für die geliebten Hausmitbewohner. Dr. Benedikt Köhler, selbst Katzenbesitzer, ist positiv überrascht: “Aus privater Sicht begrüße ich die Entscheidung. Ich mag es schließlich auch nicht, wenn Bilder meiner Katze im Web einfach so verbreitet werden.“
„Gefällt mir“ bei Facebook – „+1“ bei Google
Durch den neuen +1-Button möchte Google die Suchergebnisse eines Nutzers stärker mit seinem Freundeskreis verknüpfen. Einzelne Suchergebnisse und Inhalte können nun durch einen Klick auf „+1“ hervorgehoben werden.
Reaktion auf den +1-Button von Google: Facebook führt +2 Button ein
Der Kampf um den „Gefällt mir“-Button geht in die nächste Runde. Nachdem Google gestern die neue +1-Funktion präsentierte, reagierte Facebook unverzüglich: von nun an kann man nicht nur „liken“ sondern auch „pluszweien“.
FullyFollow.Me – Neuer Service für Social Networks
FullyFollow.Me macht’s möglich – User können von nun an ihre Accounts bei Twitter, Facebook und LinkedIn zu einem einzigen Account verknüpfen. Das Besondere daran: ein Klick genügt und die User können die neusten Aktivitäten ihrer Freunde verfolgen.
Behind the Scences at Facebook
MTV Zuschauer in den USA erhielten am vergangenen Mittwoch Einblicke in die Vorgänge des weltweit größten sozialen Netzwerks. Die Videos der Doku sind nun auch online verfügbar:
Highlight der Woche:
Aprilscherze 2.0
Die Aprilscherze eroberten das Netz. Bei Twitter waren sie der Trend des Tages und auch Google setzte am Tag der Scherze verstärkt auf Witze. Googles beliebtester Scherz: das Finger Work-Out „Chromericse“, das ein schnelleres Surfen auf dem Browser Google Chrome versprach.
Fundstück der Woche:
Infografik: 20 Fakten über YouTube
Schon gewusst? YouTube belegt Platz 3 der meistbesuchten Websites weltweit. Alle weiteren Fakten zum Video Sharing Portal gibt es hier:
März 28th, 2011 by Ina Croissier
Die ISH ist die Weltleitmesse u.a. für Bad- und Klimatechnik wie für Erneuerbare Energien und findet alle 2 Jahre in Frankfurt statt. Diese Gelegenheit wollte Hansgrohe unbedingt für einen nachhaltigen Eindruck nutzen und auch im Social Web seine Innovationsführerschaft unter Beweis stellen. Gesucht wurde eine Idee, die die Messebesucher persönlich anspricht, Spaß macht und zugleich unterhält. Diese Herausforderung hat unser Social Media Team gerne angenommen und das Ergebnis wurde zum Start der ISH am 15.03. gelauncht: Die Footprint App.
Das Messepublikum konnte ganz persönliche Eindrücke und Statements zur Messe und zum Hansgrohe Stand über die Footprint App , die auf 6 Samsung Galaxy Tabs installiert war, teilen. Dazu machten die Hansgrohe Hostessen nicht nur eine gute Figur, sondern waren mit den Galaxy Tabs auf der Spurensuche, fotografierten die Messebesucher und nahmen ihre persönlichen Statements auf. Anschließend liefen die Bilder live in einer Slideshow im Facebook App Reiter zusammen und wurden gleichzeitig auf der Hansgrohe Website über ein iFrame eingebunden. Somit erhielten Hansgrohe Fans Live-Eindrücke der Messe. Ein abendliches Highlight war dazu ab 18 Uhr die Präsentation über einen 15 qm Screen, die beim netten Beisammensein zur Happy Hour für genügend Gesprächsstoff sorgte.
Weitere Spuren konnten am Hansgrohe Stand über QR-Codes entdeckt werden, die an bestimmten Touchpoints angebracht waren. Smartphone User hatten die Möglichkeit die QR Codes abzuscannen und über Webseiten weitere informative Details zum Thema zu erhalten.
Hansgrohe und ethority freuen sich über den Riesenerfolg auf der ISH: Insgesamt haben die Funktionen und die Präsentation bei allen Besuchern des Hansgrohe Standes Begeisterungsstürme ausgelöst und waren eines der Messegespräche. 1.129 Footprints kamen am Ende zustande, die im Nachhinein eine sehr schöne Erinnerung sind und schon Lust auf die nächste ISH 2013 machen.


















